iOS und iPadOS 27 erstmals gezeigt – die neue Generation des Mobilsystems


Die zwanzigste Hauptversion des iPhone-Betriebssystems erscheint in rund drei Monaten. Was anfangs als "iPhone OS" startete, heißt seit 2010 iOS – und wurde seit der Veröffentlichung mit dem ersten iPhone (2007) konsequent im Jahrestakt aktualisiert. Jetzt gab es einen Ausblick auf iOS 27, das an vielen Stellen Neuerungen mit sich bringt. Angesichts der Berichte der vergangenen Monate sowie Apples vagem Zeitplan stand schon von vornherein fest, dass Siri 2 eine wichtige Rolle spielen wird. Der Sprachassistent verwächst tiefer mit dem System, steht gleichzeitig aber erstmals auch als eigenständige Siri-App zur Verfügung.
Wie macOS 27: Schneller, Liquid Glass überarbeitetAuffällig war während der Vorstellung, wie stark Apple die einzelnen Geräte als eine große Plattform darstellt und daher Neuerungen auch nicht wie früher für jedes Device einzeln abarbeitet. Verbesserungen der Performance (auf iPad: schnelleres Fensterschließen und Browsen in der Files-App) sowie Lesbarkeit von Liquid Glass betreffen nicht nur den Mac, sondern eben auch alle anderen Kategorien. Für das iPhone verspricht man, dass Fotos 70 Prozent zügiger in der Mediathek landen.
KI-Unterstützung in iOS 27Das Bündel an KI-basierten Funktionen ist gewaltig. Da es den Rahmen dieser Meldung sprengen würde, haben wir die angekündigten Features in einer separaten Meldung
aufgeführt.
Im September dürfte noch mehr kommenAndere Neuerungen, an denen Apple mit Sicherheit bereits intensiv arbeitet, kamen erwartungsgemäß nicht zur Sprache. Gemeint sind jene Anpassungen, die für das iPhone Ultra erforderlich werden – im Gespräch waren gleichzeitige Ausführung von zwei Apps sowie neue UI-Schnittstellen, um vom neuen Formfaktor Gebrauch zu machen.
Unterstützte HardwareDamit hatte kaum jemand gerechnet: iOS 27 läuft auf allen iPhones, die mit iOS 26 kompatibel sind. Es fallen also keine älteren Geräte aus dem Reigen – so viele Geräte habe man noch nie unterstützt, hieß es dazu während der Keynote. Das iPhone 11 sowie das iPhone SE der zweiten Generation stellen vorher wie nachher den Einstieg dar.
Beim iPad fällt hingegen das iPad mini 5. Generation, das iPad 8. Generation sowie das iPad Air 3. Generation weg. Auch das iPad Pro 11" der ersten Generation ist nicht mehr mit dabei, ebenso das iPad Pro 13" 3. Generation.