Bericht: Apple testet 7-Zoll-Display – für "20th anniversary iPhone"?


Vor neunzehn Jahren kam das erste iPhone auf den Markt, und es war in vielerlei Hinsicht revolutionär. Eine Eigenschaft wurde in kürzester Zeit zum Branchenstandard für das, was gemeinhin als Smartphone bezeichnet wird: Zur Bedienung setzte das iPhone auf ein berührungsempfindliches Farbdisplay. Über die Jahre wuchs der Touchscreen weiter. Für nächstes Jahr, so lautet ein
Bericht auf der chinesischen Plattform Weibo, will Apple die ursprüngliche Bildschirmdiagonale verdoppeln.
Gemäß Digital Chat Station testet Apple derzeit einen Bildschirm mit einer Diagonale von 6,96 Zoll (etwa 177 mm). Gerundet wären dies 7 Zoll. Zum Vergleich: Das iPhone 17 Pro hat eine Diagonale von 6,3 Zoll (159,3 mm), das iPhone 17 Pro Max bringt es auf 6,9 Zoll (174,2 mm). Besonders beeindruckend ist der 7-Zoll-Wert, wenn dieser in Relation zum ersten iPhone gesetzt wird: Bis zum iPhone 4 verwendete Apple beim iPhone Touchscreens mit einer Größe von 3,5 Zoll – der Hälfte des nun getesteten Modells.
iPhone XXL?Für welches Modell diese Bildschirmgröße schlussendlich zum Einsatz kommen soll, ist unklar. Die Tests betreffen Geräte, welche im Herbst 2027 in den Verkauf gehen werden. Gerüchte gehen davon aus, dass Apple ein „20th Anniversary iPhone“ in zwei Größen plane. Bisherige
Berichte drehten sich vorwiegend darum, wie das Jubiläumsmodell einen anderen Rahmen sprengen würde: Ein gebogenes Display soll die Geräteseiten optisch einschließen, um einen randlosen Bildschirm zu erzeugen. Ob dies für beide Größen des Jubiläums-iPhones zutreffen wird, legt dieser Bericht nicht dar.
Frühzeitige ProduktionsplanungOffenbar beginnt Apple in diesem Jahr besonders früh damit, Details der iPhone-Produktion des Folgejahrs zu planen. Die Ursache ist wohl ein umfassender Umbruch in der Gestaltung, wie ihn Apple zuletzt vor neun Jahren mit dem iPhone X wagte: Der Home-Button verschwand, und der Touchscreen wuchs rund um die FaceTime-Kamera bis in die (abgerundeten) Ecken der Gerätefront. Eine lange Vorlaufphase des Jubiläumsmodells sichert, dass unvorhersehbare Hürden rechtzeitig gemeistert werden können. Sie bringt allerdings auch erwartbare Nachteile mit sich – so wächst die Gefahr, dass frühzeitig Details über die Hardware-Ausstattung zukünftiger Modelle an die Öffentlichkeit gelangen.