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Neuer Hardware-Chef Johny Srouji: Handschrift bereits erkennbar, viele Umstrukturierungen

Apples bisheriger Hardware-Chef John Ternus wird bekanntlich im September neuer CEO – und der vorherige Leiter der Chip-Entwicklung, Johny Srouji, übernimmt stattdessen das Hardware-Team. Es war zu erwarten, dass Srouji nach der Beförderung nicht einfach die alten Strukturen weiterführt. Recht schnell wurde beispielsweise die neue Aufteilung in fünf Hauptbereiche bekannt, welche unter anderem Chip- und Hardware-Entwicklung näher zusammenrücken (siehe dieser Artikel). Ein neuer Bericht spricht nun noch von weiteren Schritten, wie Srouji die Entwicklung neuer Produkte beschleunigen möchte.


"Product Design" wird umgekrempelt
Besonders betroffen ist Apples "Product Design"-Gruppe, nicht zu verwechseln mit "Industrial Design", also der Abteilung, welche sich mit der optischen Anmutung der Produkte befasst. Diese prägt die Formensprache und das Aussehen der Geräte, "Product Design" übersetzt die entstandenen Konzepte hingegen in tatsächlich herstellbare Produkte. Die bisherige Gesamtverantwortung von Kate Bergeron wandert dem Bericht zufolge zu zwei langjährigen Stellvertretern, Shelly Goldberg und Dave Pakula. Bergeron soll sich künftig hingegen stärker um Zuverlässigkeit, Haltbarkeit und Materialien kümmern.

Früher im Entwicklungsprozess zusammenkommen
Srouji Handschrift wird damit recht schnell deutlich. Apple setzte zwar traditionell stets auf teamübergreifende Entwicklung anstatt auf einzelne Fachabteilungen, der neue Hardware-Chef will hingegen noch stärkere Verzahnung. Es sieht nur auf den ersten Blick so aus, als trenne er Bereiche voneinander ab – stattdessen sollen die enger zugeschnittenen Verantwortlichkeiten zu früherer Kooperation führen. Wenig überraschend kommt dabei die Aufwertung der Chip-Abteilung, welche fortan mehr denn je in das Produktdesign eingebunden ist, anstatt nur die erforderlichen Prozessoren zu liefern. Sroujis Struktur soll verhindern, dass Chip-, Sensor-, Plattform- und Produktteams zu spät zusammenkommen.

Kommentare

Remigius20.05.26 10:13
Klingt nach einer klugen Vorgehensweise
+3

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