TechTicker Teil II: Noch mehr Technikneuheiten am Pfingstwochenende

ADVANCE PARIS MYCONNECT 60 ALL-IN-ONE-DIGITALPLAYER
Der bei uns durch Quadral vertriebene französische Hersteller Advance Paris hat eine Weiterentwicklung seines All-In-One Player/Verstärker MyConnct 50 vorgestellt. Auch der neue MyConnect 60 übernimmt klassische HiFi-Aufgaben, wie die Wiedergabe konventioneller CDs, ebenso wie den Zugriff auf digitale Dateiformate von PC/MAC/NAS und ermöglicht Streaming von gängigen Musikdiensten.


Herzstück des MyConnect 60 ist ein 2x 70 Watt Verstärker. Während ähnlich hoch integrierte Konkurrenzprodukte hier häufig auf Class-D-Verstärker setzen, arbeitet der Amp im MyConnect 60 im Class-AB-Modus. Der Hersteller verspricht einen sehr dynamischen, klaren Sound mit hoher Authentizität und Detailreichtum. Im Bereich der Digital/Analog-Wandlung setzen die Franzosen mit dem Wolfson WM8740 auf bestens beleumundete Bauteile. Dank der Netzwerk- und Streaming-Kompatibilität können nicht nur Musikdateien von PC, Mac oder NAS-Festplatte wiedergegeben, sondern auch von einem Smartphone oder Tablet zugespielt werden. Darüber hinaus bietet der MyConnect 60 Zugriff auf Musikstreamingdienste wie Spotify, Deezer, Tidal und Qobuz sowie Internetradio via TuneIn. Auch AirPlay beherrscht der kompakte Alleskönner. Dank Multiroom-Funktionalität können unterschiedliche Quellen in verschiedenen Räumen genutzt werden.


Die für iOS und Android erhältliche App dient u.a. zur Steuerung der Streaming und Netzwerkinhalte. Optisch orientiert sich der MyConnect 60 an den Smartline Geräten der Advance Paris Familie. Zusätzlich zur Netzwerk- und Streaming Funktionalität zeigt sich MyConnect 60 mit Stereo-Analog-Eingängen inklusive Phono Input sowie zwei optischen und einer koaxialen digitalen Schnittstelle sehr anschlussfreudig. Dazu gibt es einen USB-A Input, einen Pre-Out und einen Subwoofer-Ausgang. Auch eine Upgrade-Funktionalität ist gegeben, um die Komponente zukünftig um neue Features und Funktionen erweitern zu können.

Der MyConnect 60 wird ab Anfang Juni wahlweise mit Hochglanz schwarzer oder weißer Front erhältlich sein. Unverbindlicher Verkaufspreis des Herstellers: 790 Euro.


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SONY VLOG-KAMERA ZV-1 VORGESTELLT
Fotografen haben ihre ganz speziellen Anforderungen an Kameras, Videofilmer ebenso. Selbiges gilt allerdings auch für die Gruppe der Vlogger, für die weder eine auf Video- noch eine speziell für Fotografie optimierte Kamera die beste Lösung ist. Vlogger müssen in erster Linie ihr eigenes Konterfei in Szene setzen – und das meist mit einer Kamera am ausgestreckten Arm oder an einem Selfie-Stick.

Sony hat mit der ZV-1 eine kompakte Kamera mit 1"-Sensor und 24-70 mm1 F1,8-2,8 Objektiv basierend auf der RX100 VA vorgestellt, die exakt für diese Zielgruppoe optimiert wurde.


Hier auszugsweise ein paar Features: Die ZV-1 ist die erste Kompaktkamera von Sony mit einem seitlich klappbaren Vari-angle-LCD-Touchscreen, der Aufnahmen im Selfie-Modus erleichtert und den Anschluss von externem Audiozubehör ermöglicht. Mit der ZV-1 kann man ganz einfach während der Aufnahme zwischen zwei Stufen von Hintergrundunschärfe (Bokeh) wählen. Die Funktion "Product Showcase" soll dafür sorgen, dass schnell und nahtlos zwischen dem Gesicht und einem vor der Kamera platzierten Gegenstand fokussiert wird. Extreme Lichtveränderungen, wie zum Beispiel beim Spazierengehen an einem sonnigen Tag mit plötzlichem Wechsel in den Schatten, sollen dank der neuen Funktion "Face Priority Autoexposure (AE)" kein Problem mehr sein. Die Kamera arbeitet mit einem neu entwickelten Farbmanagement zur Optimierung von Hauttönen. Die Kamera ist mit einem 3-Kapsel-Direktionalmikrofon ausgestattet, das speziell für vorwärtsgerichtete Audioaufnahmen entwickelt wurde. Darüber hinaus sind viele weitere spezialisierte Features implementiert worden, die der Zielgruppe gerecht werden sollen.


Die Vlog-Kamera ZV-1 ist voraussichtlich ab Juni zum UVP von 799 Euro erhältlich.


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TRANSCEND DRIVEPRO 10 – DISKRETE MINI-DASHCAM
Die Dashcam DrivePro 10 von Transcend ist extra klein, und besonders diskret an der Front- oder Heckscheibe des Fahrzeugs montierbar. Sie ermöglicht dem Fahrer eine ungehinderte Sicht auf die Fahrbahn vor und hinter dem Fahrzeug. Auch bei schlechten Lichtverhältnissen soll sie scharfe Bilder mit feiner Tonwertabstufung in 1080P Full HD mit bis zu 60 fps liefern. Die DrivePro 10 verfügt außerdem über Wide Dynamic Range (WDR), einen G-Sensor, einen eingebauten Li-Polymer-Akku und WLAN-Konnektivität. Um die Kamera sofort in Betrieb nehmen zu können, ist eine microSD-Speicherkarte im Lieferumfang enthalten.


Transcend gewährt auf die DrivePro 10 Dashcam eine zweijährige Herstellergarantie. Der UVP beträgt EUR 89 Euro. (Transcend Dashcams bei Amazon.)


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SONNET: HDD/SSD KOMBI-HALTERUNG FÜR EINBAU IN MAC PRO 2019
Mit dem Fusion Flex J3i kombiniert Sonnet eine Halterung für 3,5-Zoll-SATA-Festplatten (HDDs) und 2,5-Zoll-SATA-SSDs (HDDs und SSDs separat erhältlich) mit Strom- und Datenkabeln – maßgeschneidert für den Mac Pro 2019. Auch die Montagehardware wird mitgeliefert. Somit können Anwender das System sicher im Erweiterungsschacht des Computers installieren und die HDDs bzw. SSDs direkt anschließen.


Das Fusion Flex lässt sich sicher an den Befestigungspunkten neben den PCIe-Slots des Computers befestigen, die installierten Festplatten oder SSDs können direkt mit den internen USB- und SATA-Anschlüsse des Macs verbunden werden.

3,5-Zoll-SATA-Festplatten und 2,5-Zoll-SATA-SSDs sind eine kostengünstige Speichererweiterung für Anwender, die nicht auf die extreme Geschwindigkeit von NVMe-SSDs angewiesen sind. Bis zu 36 TB lassen sich so mit den derzeit größten verfügbaren Desktop-HDDs im Mac Pro verbauen. Herkömmliche Produkte unterstützen laut Sonnet nur zwei 3,5-Zoll-SATA-Laufwerke und enthalten häufig eine bereits vorinstallierte Festplatte, womit die Auswahl, Kapazität und Leistung eingeschränkt wird.


Die Halterung Fusion Flex J3i (Artikelnummer FUS-FLEX-J3) wird voraussichtlich ab Mitte Juni zum UVP von 277 Euro erhältlich sein.


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ELAC GOES BIGGER: CONCENTRO S 509 STANDLAUTSPRECHER VORGESTELLT
Nach der im Januar vorgestellt Concentro S 507 bringt ELAC nun ein größeres Modell des eleganten Standlautsprechers "auf High Heels" in den Handel.


Die Concentro S 509 unterscheidet sich äußerlich von der S 507 nur durch ihr größeres Volumen und größere Basstreiber. Das Konzept der kleineren Concentro wurde also mehr oder weniger nur skaliert, was aber natürlich eine komplette Neuberechnung des gesamten Systems erforderte.

Das akustische Herzstück der Concentro S 509 ist der stepX-JET: ein konzentrisches Chassis, bestehend aus dem neuen JET 5c Hochtöner und einem Mitteltöner mit Aluminium-Membran. Eine patentierte Technologie ermöglicht, mittels austauschbarer DCRs (Directivity Control Ring), die Anpassung der Richtcharakteristik im Mitteltonbereich an unterschiedliche Räume, Abhördistanzen und persönliche Präferenzen. Durch die unterschiedlichen DCRs (drei DCRs aus Aluminium im Lieferumfang) lässt sich das Verhältnis von direktem und diffusem Schallanteil in der Hörzone verändern.


Der stepX-JET wird durch einen in AS-XR Technologie gefertigten Tiefmitteltöner auf der Front unterstützt. Vier seitlich angeordnete Langhub-Tieftöner mit einem Durchmesser von 180 mm übertragen den Bassbereich. Die spezielle ICD-Anordnung (Impulse Compensated Design) soll eine konturierte Basswiedergabe ohne Verfärbungen durch unerwünschte mechanische Vibrationen gewährleisten.


Die ELAC Concentro S 509 in Hochglanz-Lackierungen (Schwarz und Weiß) und im Furnier Nussbaum-Hochglanz sollen ab Juni zu UVPs ab 7.999 Euro pro Stück erhältlich sein.

Kommentare

pit1958ffm
pit1958ffm31.05.20 10:47
Schade, dass man in den MyConnect 50 keine SSD einbauen kann, ich meine, ein Audiogerät sollte autark sein.
Der CocktailAudio X14 kann das...
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Sideshow Bob
Sideshow Bob01.06.20 08:09
Dafür hat das Cocktail Audio keinen Phono-Eingang und auch keinen CD-Player - scheint anders ausgerichtet zu sein. Ich bin mit meinem MyConnect50 sehr zufrieden, außer dass er etwas umproportional hoch ist und die Quellenumschaltung am Gerät suboptimal gelöst ist. Und einen USB-Anschluss für externe Quellen hat er ja auch...
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Statler_RGBG
Statler_RGBG02.06.20 09:21
Der fehlende Phono Eingang war bisher der Grund mir keinen Cocktail zu kaufen. Ich glaub ich hole mir den myC60
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