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TechTicker: Denon Wireless-Lautsprecher, Børresen Center 3, Sharp 50" TV-Schnaper, Cambridge Streamer mit HDMI ARC und mehr

DENON HOME 200, 400 & 600 WIRELESS-LAUTSPRECHER VORGESTELLT
Das Leitmotiv bei der Entwicklung der neuesten Generation von Denon Home Wireless-Lautsprechern war, dass Technik dezent im Hintergrund bleiben sollte. Der Denon Home 200, 400 und 600 sind nicht nur für einen außergewöhnlichen Klang konzipiert, sondern sollen sich auch nahtlos in Ihren Alltag einfügen.

Die neue Denon Home-Serie umfasst drei Modelle, die laut Denon auf individuelle Hörgewohnheiten zugeschnitten sind – von Hintergrundmusik bis zu kraftvollem Sound im ganzen Haus. Es beginnt mit dem kompakten, aber leistungsstarken Denon Home 200. Er überzeugt mit einem verbesserten Design aus je drei Treibern und Verstärkern sowie natürlichem, raumfüllendem Sound, der größer wirkt als der Lautsprecher. – So die Pressemeldung.


Der Denon Home 400 arbeitet mit einem Array aus je sechs Treibern und Verstärkern, darunter nach oben abstrahlende Treiber. Er ist für Anwender gemacht, die sich einen Lautsprecher mit stärkerer Präsenz für intensivere Klangerlebnisse wünschen, unabhängig davon, wo sie ihn aufstellen.

An der Spitze der Modellreihe steht der Denon Home 600 mit einem Array aus insgesamt acht Treibern und Verstärkern, darunter zwei gegenüberliegende 6,5-Zoll-Subwoofer, Hoch- und Mitteltöner sowie nach oben abstrahlende Treiber. Als leistungsstärkster Lautsprecher der Produktfamilie mit integriertem Subwoofer-System verspricht er tiefe, kraftvolle Bässe. Alle Modelle der Serie unterstützen Dolby Atmos Music.


Der Denon Home 200, 400 und 600 basieren auf einem einheitlichen Design sowie einer Leistungsphilosophie, die für modernes Wohnen entwickelt wurde. Alle Modelle sind in den Farbvarianten Stone und Charcoal mit weichen Tasten und klaren, durchgehenden Oberflächen erhältlich. Zudem bietet die Serie umfassende Konnektivitätsoptionen wie WLAN, Bluetooth, USB-C- und AUX-Eingänge sowie einer unkomplizierten kabellosen Steuerung und Hi-Res-Streaming über HEOS.

Die Denon Home Lautsprecher lassen sich mit bis zu 64 HEOS-Produkten in 32 Zonen koppeln, darunter das gesamte Denon Home Sortiment sowie HEOS-fähige AV-Receiver und Mini-Systeme. Anwender können sich von Raum zu Raum bewegen und ihre Musik mitnehmen oder hinter jeder Tür in eine andere Klangwelt eintauchen. Eine App bietet zudem Zugriff auf Hi-Res-Musikdienste wie TIDAL, Amazon Music HD und Qobuz.


Die neuen Lautsprecher Denon Home 200, 400 und 600 sind ab 24. März 2026 bei autorisierten Denon Fachhändlern sowie unter denon.com zu folgenden Preisen erhältlich.

  • Denon Home 200 — UVP 349 Euro
  • Denon Home 400 — UVP 499 Euro
  • Denon Home 600 — UVP 699 Euro



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BØRRESEN STELLT SEINEN ERSTEN CENTER-LAUTSPRECHER VOR
Der dänische Lautsprecherhersteller Børresen ist als eigenständiges Unternehmen noch relativ jung am Markt. Weniger als 10 Jahre existiert die Marke. Doch sein namensgebender Chefentwickler Michael Børresen und sein Partner Lars Christensen sind absolut erfahrene Hasen und alles andere als Greenhorns. Dass Sie hier von der Marke bisher wenig gelesen haben, liegt an dem Umstand, dass Børresen nicht unbedingt den Kern unserer Zielgruppe anspricht, denn die Dänen sind so etwas wie ein Formel-Stall unter den Lautsprecherherstellern – und damit preislich immer extrem exklusiv positioniert. Aber aus meiner Sicht gehört Børresen zu den mit Abstand komptetentesten und auch kompromisslosesten Entwicklern, die nur eins antreibt: Die Grenzen des Machbaren auszuloten.


Der neue, hier vorgestellte Børresen Center 3 liegt mit einem UVP von 6.000 Euro auch schon in einer sehr illustren Preisklasse für Heimkino-orientierte Lautsprecher. Aber er gehört eher zu den Einsteiger-Modellen der Dänen. Als Center Speaker ist er der Erste seiner Art im Børresen-Portfolio. Bislang konzentrierten sich die Macher ausschließlich auf Stereo.


Nachdem sich Børresen am Markt fast im Handumdrehen eine großartige Reputation erarbeitet hat, wurde der Ruf vieler Fans nach der Möglichkeit lauter, die illustren Speaker zu einem echten Multikanal-System ausbauen zu können. Und dafür ist ein Center nun mal essentieller Bestandteil. Er sorgt dafür, dass auch Filmfreunde, die außerhalb der Mitte sitzen, Dialoge und andere Töne aus der Richtung des Geschehens auf dem Bildschirm oder der Leinwand hören.


Da Center-Speaker für diesen Zweck meistens mittig unterhalb des Bildschirms oder der Leinwand positioniert werden müssen, sind sie in aller Regel mit einem Gehäuse im Querformat, also horizontal konzipiert. Das erfordert eine besondere Anpassung und Anordnung der Treiber, hier insbesondere des einzigartigen Børresen Folienhochtöners, den ich für einen der besten der Welt halte. Aber auch sonst ist natürlich alles am Center 3 für die besonderen Begebenheiten eines Center konzipiert. – Und wie bei den Dänen üblich, vom Feinsten.

Neben dem besagten fabulösen Hochtöner mit seiner unfassbar leichten Membran (0,01 Gramm – etwa 50 mal leichter als eine klassische Seidenkalotte) kommen für die Mitten und Tiefen zwei Tief-/Mitteltöner DCC5 NEO aus eigener Fertigung zum Einsatz. Børresen entwickelt und fertigt tatsächlich alle seine Treiber selbst in Dänemark. Die Membranen sind eine aufwändige Sandwich-Konstruktionen aus einem Nomex Honeycomb Trägermaterial inzwischen zwei haudünnen aber extrem steifen Membranfolien aus so genanntem Tow Spread Carbon, das für die Formel 1 entwickelt wurde. Eine andere Besonderheit – und ein Patent der Dänen – ist der komplett eisenlose Magnetantrieb.


Im Gegensatz zu herkömmlichen parallelen Frequenzweichen setzt Børresen ein serielles Frequenzweichen-Netzwerk ein, das einen phasengleichen Stromfluss durch die Lautsprecher im Übergangsbereich ermöglicht. Dies führt zu einer verbesserten Kohärenz und einem harmonischeren Klangbild.

Das Gehäuse besteht aus dicken Hartholzlaminaten mit blockgefrästen Innenverstrebungen, die die strukturelle Steifigkeit erhöhen und unerwünschte Resonanzen unterdrücken. Separate Akustikkammern sorgen dafür, dass jeder Treiber mit minimaler gegenseitiger Beeinflussung arbeiten kann. Ein spezieller, an die Form angepasster Standfuß, passend für die ebenfalls von den Dänen stammenden Enkopplungsfüße namens "Darkz" (von der Marke Ansuz) gehört dazu. Und das alles natürlich in allerfeinster Verarbeitungsqualität.


Der Børresen Center 3 ist ab sofort zum UVP von 6.000 Euro nur im Fachhandel erhältlich.


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SHARP TIVO TV 50HM5245E ZUM BESTPREIS BEI KAUFLAND
Und nun zum Ausgleich etwas für Sparfüchse und alle, die nicht zu den Besserverdienern gehören. Heimkino-Upgrade gefällig, ohne das Sparschwein zu plündern? Sharp Consumer Electronics und Kaufland bringen mit dem Sharp 50HM5245E echtes 4K-Feeling direkt zum besonders günstigen Kurs in die Kaufland-Regale.

Der 50-Zoll-QLED-TV verspricht gestochen scharfe Ultra-HD-Auflösung und eine Farbbrillanz, die selbst den grauesten Sonntagabend in ein visuelles Highlight verwandeln soll. Dank der integrierten Smart-TV-Oberfläche (TiVo) sind Streaming-Dienste wie Netflix und YouTube nur einen Klick entfernt. Das schlanke, moderne Design beweist zudem, dass Technik auch dann eine gute Figur macht, wenn sie gerade einmal ausgeschaltet ist.


Das eigentliche Highlight findet sich im aktuellen Kaufland-Prospekt: Im Rahmen dieser exklusiven Verkaufsaktion ist der Sharp 50HM5245E ab dem 26 März für unschlagbare 299 Euro erhältlich – eine massive Ersparnis gegenüber der UVP von 699 Euro. Aber Achtung: Dieses Angebot gilt ausschließlich in den Kaufland Filialen vor Ort. Wer sich dieses Preis-Leistungs-Wunder sichern möchte, sollte also beim nächsten Wocheneinkauf schnell sein, denn bei diesem Kurs sind die Bestände erfahrungsgemäß schnell vergriffen. (Also auch ohne Gewähr, dass zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch Bestände verfügbar sind. – Die Red.)

Die Eigenschaften des 50HM5245E auf einen Blick:
  • QLED-TV mit 50 Zoll (126 cm) Bildschirmdiagonale und 4K Ultra HD Auflösung (3840x2160 Pixel).
  • Moderne Entertainment-Oberfläche von TiVo
  • Unterstützt HDR10 und HLG für lebendige Farben und tiefere Kontraste.
  • Dolby Vision HDR & Dolby Atmos
  • Direkter Zugriff auf Apps wie Netflix, YouTube, HBO Max und Prime Video
  • Integrierter Triple Tuner (DVB-T2/C/S2) – kein zusätzlicher Receiver für Kabel, Satellit oder Antenne nötig.
  • Schnittstellen (HDMI, USB) für Spielekonsolen, Soundbars oder externe Festplatten.
  • Exklusives Angebot: Nur solange der Vorrat reicht in Ihrer Kaufland-Filiale (siehe aktueller Prospekt).


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TAKUMI PLATTENSPIELER LEVEL 1.1 – BEZAHLBAR IN ACRYL
Wer sich schon in den Siebziger/Achtziger-Jahren mit dem Hobby HiFi beschäftigt hat, der kennt mit Sicherheit den legendären Plattenspieler Transrotor AC, der mit seiner transparenten Zarge aus Acryl und den Blattfeder-Füßen zu einer Design-Ikone wurde. Seit dem gab und gibt es immer wieder mal Plattenspieler aus Acryl. Auch der heute größte Plattenspieler Hersteller Pro-Ject hat einen im Angebot. Deutlich unbekannter und exotischer, aber technisch sehr interessant und nicht teurer ist der neue Takumi Plattenspieler Level 1.1, dem Einstiegsmodell des Herstellers.


Positioniert unterhalb des Level 2.1, übernimmt der neue Level 1.1 viele der konstruktiven Grundideen seines größeren Bruders, darunter das resonanzoptimierte Acryl-Chassis, den präzisen Riemenantrieb, den gleichen Tonarm und die konsequente Fokussierung auf eine ruhige, stabile Rotation für eine natürliche Musikwiedergabe. Im Gegensatz zum größeren Modell mit seinem aufwendig geregelten DC-Motor setzt der Level 1.1 auf einen klassischen AC-Motor – ohne die grundlegenden konstruktiven Prinzipien zu verändern.


Ein charakteristisches Merkmal des Takumi 1.1 ist die mechanische Entkopplung von Schallplatte und Plattenteller vom Rest des Plattenspielers. Der Acryl-Plattenteller ist vom Aluminium-Unterteller und auch von der Spindel selbst entkoppelt. Die Spindel ist umkehrbar, so dass die Schallplatte abgespielt werden kann, ohne sie zu berühren. Auf diese Weise bilden Schallplatte und Plattenteller zusammen eine isolierte rotierende Masse, ohne direkte mechanische Kopplung zum Rest des Plattenspielers.


Der Plattenteller selbst wird aus massivem Acryl auf einer CNC-Drehmaschine gefertigt und nicht auf einer CNC-Flachbettmaschine. Dieser Drehvorgang gewährleistet eine hervorragende Rundlaufgenauigkeit und eine sehr präzise Oberflächenbeschaffenheit.

Angetrieben wird der Teller von einem Motorsystem mit elektronischer Umschaltung zwischen 33⅓ und 45 U/min. Das Hauptlager besteht aus einer Keramikspindel, die in einer mit Öl gefüllten Präzisionsmessinghülse läuft. Unten ruht die Spindel auf einer Kugel aus gehärtetem Stahl. Der Plattenspieler steht auf drei Entkopplungsfüßen. Die Dreipunktauflage gewährleistet einen wackelfreien Stand und reduziert gleichzeitig die Übertragung von Vibrationen von der Auflagefläche.


Der Takumi Plattenspieler Level 1.1 ist zu einem UVP von 1.295 (ohne Tonabnehmer) ab sofort im Fachhandel erhältlich.


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CAMBRIDGE AUDIO: NETZWERKPLAYER CXN 100SE UND LIMITIERTE CX BLACK KOMPONENTEN
Das Gute bleibt oft länger. Was auch für moderne Streaming-Komponenten gilt. Während die meisten Modelle am Markt schon nach wenigen Jahren von Nachfolgern oder Neuentwicklungen abgelöst werden, hat sich beim britischen Traditionsunternehmen Cambridge Audio schon vor vielen Jahren die hohe Investition in eine eigene Softwareabteilung bezahlt gemacht. Und zwar deshalb, weil die eigenen Produkte dadurch weniger auf Komponenten und Code von anderen angewiesen sind und längerfristig geplant werden können. So war beispielsweise der Vorgänger des aktuellen Streaming-DAC-Vorverstärkers CXN100 satte sieben Jahre am Markt – und bekommt noch heute Updates. Für Digitalkomponenten ist das eine kleine Ewigkeit.


Für den vor zwei Jahren vorgestellten CXN100 (siehe Testbericht) zeichnet sich eine mindestens ebenso lange Laufzeit ab. Und selbst wenn er durch einen Nachfolger ersetzt wird, verliert er damit natürlich nicht seine Funktion.


Cambridge hat sich nun aber zu einer kleinen Aufwertung des CXN100 in Form eine SE-Version entschieden. Für Besitzer der bisherigen Version besteht aber wenig Druck zum Umstieg, denn die einzige Neuerung ist ein HDMI eARC-Anschluss, der offenbar von den Kunden oft nachgefragt wird. Warum auch immer, denn meine Erfahrungen mit HDMI und ARC sind sehr durchwachsen, weshalb ich lieber Toslink für die Tonverbindung zum TV nutze und auf den (winzigen) Komfort-Vorteil der HDMI-CEC-Steuerung verzichte. Aber der Kunde ist König!


Neben der SE-Version des CXN100 sind zudem alle Geräte der CXN2-Serie (Streamer CXN100, Vollverstärker CXA81 Mk2 sowie das CD-Laufwerk CXC) ab sofort auch in einer limitierten Black Edition erhältlich.


Die Cambridge Audio CX Black Serie 2 mit dem CXN100SE Black ist ab April 2026 im Fachhandel erhältlich. Die Ausführung „Lunar Grey“ ist technisch und preislich identisch und folgt im Juni 2026. Die Preise lauten aktuell:

  • Vollverstärker CXA 81 Mk2: 1199 Euro
  • Netzwerkplayer CXN100SE: 1049 Euro
  • CD-Laufwerk CXC: 599 Euro

Kommentare

pentaxian
pentaxian29.03.26 08:46
"Der Acryl-Plattenteller ist vom Aluminium-Unterteller und auch von der Spindel selbst entkoppelt. Die Spindel ist umkehrbar, so dass die Schallplatte abgespielt werden kann, ohne sie zu berühren."
Wie muss man sich das vorstellen, dass die Spindel umkehrbar ist und die Schallplatte abgespielt werden kann ohne sie (vermutlich die Spindel selber) zu berühren?
mine is the last voice that you will ever hear (FGTH)
+3
sonorman
sonorman29.03.26 09:19
Ehrlich gesagt habe ich das auch nicht verstanden. Habe überlegt, was gemeint sein könnte und wollte das dann verständlicher umformulieren, aber ich kapier's nicht. Wollte nachfragen, konnte aber niemanden auf die Schnelle erreichen.

Und dann habe ich noch gedacht, ob das wohl überhaupt jemandem auffällt. Aber tatsächlich. Danke fürs genaue Lesen pentaxian.
+7
Calibrator29.03.26 09:43
Der Takumi 1.1 sieht nett aus. Ich kann allerdings keine Spezifikationen finden, Also Gleichlauf, Rumpeln etc.
0
pit1958ffm
pit1958ffm29.03.26 09:57
@sonorman

Und warum benutzt Du lieber Toslink?
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sonorman
sonorman29.03.26 10:34
pit1958ffm
@sonorman

Und warum benutzt Du lieber Toslink?
Aus mehreren Gründen:

1. Weil viele Fernseher und insbesondere Samsung (wie meiner) mit HDMI oft nicht richtig funktionieren, speziell bezogen auf die automatische Erkennung und auf die CEC-Steuerung. Zwei konkrete Beispiele: Ich habe meinen Mac mini M4, den ich als Roon-Server benutze, per HDMI an den TV angeschlossen, um den gelegentlich als Monitor zu nutzen, wenn es am mini mal was zu administrieren gibt. (Wobei ich das inzwischen meistens über mein MacBook per Fernzugriff mache). Wenn CEC im Samsung aktiviert ist (was bei Samsung "Anynet+" heißt), wacht der TV immer wieder ungewollt auf, wenn am Mac irgend irgend ein Hinweis aufploppt. Das will ich nicht, und kann's im macOS nicht abstellen. Also muss ich entweder CEC am Samsung ausschalten (womit auch Audiogeräte dann nicht mehr per HDMI-CEC geschaltet werden können), oder den Mac vom HDMI abstöpseln. Zweitens: Wenn ein HiFi-Gerät per HDMI angeschossen und CEC aktiviert ist, schaltet sich der Fernseher jedes mal ungewollt zusammen mit dem Verstärker an, auch wenn ich eigentlich nur Musik hören will. Das alles ist kein Komfortgewinn, sondern Murks.

2. Weil Toslink meistens etwas besser klingt als HDMI. Das liegt unter anderem daran, weil Toslink mit seiner rein optischen Verbindung eine vollkommene galvanische Trennung vom TV bietet. Der Unterschied ist gering und für die Meisten wohl irrelevant, für mich aber nicht.

3. Toslink funktioniert IMMER. Ich habe damit im Gegensatz zu HDMI noch nie irgendwelche Verbindungsprobleme gehabt. Außerdem ist über Toslink oft die Latenz geringer, während es über HDMI nicht selten zu Lipsync-Problemen kommt.

4. Man muss bei Toslink auch nicht auf die Version bzw. Spezifikation des Kabels achten. Es kann sein, dass bestimmte Funktionen nur mit bestimmten HDMI-Kabeln klaglos funktionieren. So habe ich hier aufgrund häufig wechselnder Testgeräte z. B. schon oft das Problem gehabt, dass bestimmte Geräte mit einen Kabel funktionieren, mit einem anderen aber nicht – TROTZ gleicher Spezifikation.

Jeder, mit dem ich in meiner Branche über HDMI spreche, kennt die Probleme und die Meisten sind schlecht darauf zu sprechen. Aber insbesondere HDMI ARC ist nun mal so eine Art Trend-Feature. Viele Kunden halten das deswegen plötzlich für unverzichtbar und bewerten Geräte schlechter, wenn sie diese Schnittstelle nicht haben. Deswegen bauen die Hersteller das vermehrt ein. Doch dann – und da beisst sich die Katze in den Schwantz – kommt wieder die uneinheitliche Standardisierung und die sehr komplizierte Software-Implementation zum Tragen und nur wenige Hersteller schaffen es, eine richtig gute HDMI-Implementation mit praxisgerecht umschaltbaren Optionen im Menü anzubieten. Und auch die helfen nur wenig, wenn TV-Hersteller wie Samsung ihr eigenes HDMI-CEC-Süppchen kochen.

Kurzum: HDMI sucks!
+4
Legoman
Legoman29.03.26 10:56
sonorman
Aus mehreren Gründen:

1. Weil viele Fernseher und insbesondere Samsung (wie meiner) mit HDMI oft nicht richtig funktionieren, speziell bezogen auf die automatische Erkennung und auf die CEC-Steuerung.

Kann ich bestätigen. Teufel Soundbar spinnt im Zusammenspiel mit AppleTV und Telefunken-TV völlig rum. Und wenn ich dann lieber über Kopfhörer fernsehen will, wird es total verrückt.
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massi
massi29.03.26 11:01
Weil Toslink meistens etwas besser klingt als HDMI.
Das verstehe ich jetzt nicht so ganz, wie kann eine digitale Verbindung besser klingen als eine andere digitale Verbindung, entweder das Bit "fließt" oder eben nicht.
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Dunnikin
Dunnikin29.03.26 11:23
massi
Weil Toslink meistens etwas besser klingt als HDMI.
Das verstehe ich jetzt nicht so ganz, wie kann eine digitale Verbindung besser klingen als eine andere digitale Verbindung, entweder das Bit "fließt" oder eben nicht.

Falls ein Audiosignal komprimiert ist, kann es tatsächlich klangliche Unterschiede geben. Wenn hinter den Anschlüssen unterschiedlich gute Decoder arbeiten, bemerkt man bei sehr gutem Audio-Equipment eben einen Unterschied.
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dam_j
dam_j29.03.26 11:58
massi
Weil Toslink meistens etwas besser klingt als HDMI.
Das verstehe ich jetzt nicht so ganz, wie kann eine digitale Verbindung besser klingen als eine andere digitale Verbindung, entweder das Bit "fließt" oder eben nicht.

Mal abgesehen das Toslink die einzige nicht elektrisch leitende Anschlussmöglichkeit anbietet wodurch u.A. Störungen NICHT mit übertragen werden.

Ich hatte da gerade selber erst ein schönes Beispiel mit meinem Gming-PC, über HDMI-ARC, RCA und USB gab es hörbare Störgeräusche wenn die RTX5090 voll aufdreht. Einzig über Toslink sind diese nicht vorhanden.
Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !
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sonorman
sonorman29.03.26 12:20
massi
Weil Toslink meistens etwas besser klingt als HDMI.
Das verstehe ich jetzt nicht so ganz, wie kann eine digitale Verbindung besser klingen als eine andere digitale Verbindung, entweder das Bit "fließt" oder eben nicht.
Das ist eine uralte Denkweise, die auf völlig falschen Annahmen beruht.
Die Erklärung ist komplex, aber vereinfacht gesagt: In einem Audiostream, der anders als Datentransport im Computer an den entscheidenden Stellen nicht paketweise erfolgt, sondern als kontinuierlicher Strom (deswegen Streaming) gibt es (so wie im Grunde in jeder digitalen Signalübertragung) keine Nullen und Einsen, sondern Spannungswechsel, die in Form von Rechtecksignalen darstellbar sind. Diese Rechtecksignale werden in Diagrammen meist perfekt eckig dargestellt, sind sie aber in der Realität niemals. Zahlreiche Einflüsse, hauptsächlich durch Einstreuungen und elektrisches Rauschen, sorgen für Timing-Probleme (Jitter), Überschwinger und für schräge Flanken, weil die Anstiegszeit nicht unendlich klein ist, sowie weitere Faktoren. Das alles hat am Ende der Digitalkette, nämlich am DAC, Auswirkungen darauf, wie der daraus ein Analogsignal rekonstruiert.

Unterm Strich bedeutet das: Nur weil es Digital ist, ist es noch lange nicht perfekt. War es nie und wird es nie sein. Eine Million Dinge können Einfluss auf das Endergebnis haben, und dazu gehören auch Schnittstellen, wie hier Toslink oder HDMI, die beide keine absolut idealen Voraussetzungen bieten. Darum setzen beispielsweise einige Hersteller bei Streamern und DACs auch die sogenannte I²S-Schnittstelle ein, die normalerweise für den Datentransport zwischen ICs eingesetzt wird und die im Gegensatz zu Toslink, HDMI und anderen weniger „eigenen Müll“ produziert, um es mal salopp zu formulieren. I²S ist leider auch noch nicht standardisiert. Im High-End setzt sie sich aber immer mehr durch.

Wie gesagt: Bitte vergiss das Märchen um die "perfekte digitale Welt mit Nullen und Einsen", wenn es um Signalverarbeitung für Audiostreaming geht.
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