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TechTicker: Audio Pro Drumfire II W, EIZO senkt Preise, neue Canton Vento-Serie, JL Audio Primacy

AUDIO PRO W-SERIE KOMPLETT: DRUMFIRE II W VORGESTELLT
Nach dem Launch der W-Modellreihe vervollständigt der schwedische Hersteller sein Portfolio mit dem Drumfire II W – einem zweiteiligen Lautsprechersystem, bestehend aus dem Hauptlautsprecher D2 W und dem Aktiv-Subwoofer D-SUB II. Der Drumfire II W vereint Multiroom-Funktionalität, Streaming-Vielfalt und kraftvollen Klang in einem Design, das an klassische E-Gitarrenverstärker angelehnt ist.


Der Drumfire II W ist die weiterentwickelte Version der bekannten Drumfire-Reihe. Der Hersteller verspricht einen klaren, dynamischen Sound bei allen Pegeln. Der aktive Subwoofer erzeugt ein druckvolles Klangbild mit substanziellem Bass. AirPlay 2, Google Cast, Spotify Connect sowie die Multiroom-Steuerung über die Audio Pro App powered by Linkplay stehen für Konnektivität und die komfortable Nutzung über WiFi und Bluetooth zur Verfügng.


Dank der Integration in die W-Netzwerkgeneration "powered by Linkplay" lässt sich der Drumfire II W nahtlos mit anderen W-Modellen und bestehenden WiFi-Lautsprechern von Audio-Pro oder Linkplay (zum Beispiel WiiM) gruppieren und im Multiroom-Verbund betreiben. Die neuen Geräte zeichnen sich laut Beschreibung des Anbieters nicht nur durch ihre klanglichen Qualitäten, sondern auch durch eine vereinheitlichte Designsprache und eine hochwertige Verarbeitung aus.


Mit der Markteinführung des Drumfire II W ist die neue Audio Pro W-Serie komplett. Audio Pro bietet eine breite Auswahl an modellübergreifenden Multiroom-Lösungen – vom kompakten Regallautsprecher bis hin zur kraftvollen Stereo-Station mit Subwoofer.

Erhältlich sind die Audio Pro-Produkte im Autorisierten Fachhandel. Der UVP für den Drumfire II W beträgt 699 Euro. Erhältlich ist das System in den Farben Weiß, Schwarz und Grau.


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EIZO PREISSENKUNG FÜR 27-ZOLL-COLOREDGE-MODELLE CS2740 UND CS2731
In Zeiten überall steigender Preise überrascht der japanische Monitor-Spezialist EIZO mit der Meldung, Preise senken zu wollen. Ok, schon der zweite Blick verrät, dass es sich nicht um eine allgemeine Preissenkung handelt, sondern nur um zwei bestimmte Modelle. – Aber immerhin. Mit der Preisanpassung möchte EIZO Kreativen den Zugang zu farbverbindlicher Bildschirmtechnologie erleichtern, heißt es selbstbewusst in der Pressemeldung.

Bei den betroffenen Monitoren der ColorEdge‑CS‑Serie handelt es sich um 27-Zöller mit 4K-UHD-Auflösung (3840 x 2160 Pixel im CS2740) und WQHD-Auflösung (2560 x 1440 Pixel im CS2731.Sowohl der CS2740 als auch der CS2731 sind verlustfrei hardwarekalibrierbar und decken relevante Farbräume wie Adobe RGB oder P3 nahezu vollständig ab.

Mit der Preissenkung trägt EIZO nach eigener Aussage der wachsenden Nachfrage nach verlässlicher Farbkontrolle Rechnung und reagiert zugleich auf den wirtschaftlichen Druck, dem viele Kreative und Unternehmen derzeit ausgesetzt sind.

ColorEdge CS2740
27 Zoll, 4K‑Auflösung, moderner USB‑C‑Anschluss und hohe Pixeldichte: Der CS2740 richtet sich an Kreative aus Foto‑, Video‑ und Content‑Creation, die maximale Schärfe und flexible Konnektivität erwarten, egal ob im Studio oder im hybriden Arbeitsumfeld.
Alter UVP: 1.583 €
Neuer UVP: 1.454 €


ColorEdge CS2731
27 Zoll, mit WQHD‑Auflösung, Anschlussvielfalt mit USB-C, HDMI und DisplayPort sowie bewährter ColorEdge‑Präzision. Der CS2731 ist besonders beliebt bei Design‑ und Bildbearbeitungsprofis, die großen Wert auf Ergonomie, Homogenität und einen verlässlichen Workflow legen, aber auf eine 4K-Auflösung verzichten können.
Alter UVP: 1.135 €
Neuer UVP: 1.009 €



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CANTON VENTO-SERIE 2026 VORGESTELLT
Bei Canton im Taunus ist die passive Lautsprecherserie Vento sowas wie der Golf für VW oder der Dreier für BMW. Also echte Brot-und-Butter-Modelle. Nach der zuletzt sehr umfangreich überarbeiteten und erfolgreich im Markt eingeführten Refernce-Serie folgt mit der kompletten Überarbeitung der Vento-Serie nun also ein enorm wichtiger Schritt für das Unternehmen. Und dabei haben sich die Macher nicht lumpen lassen, wei ein Blick auf die neuen Modelle und deren Technik zeigt.


Beinahe die gesamte deutsche Fachpresse war eingeladen, um die neuen Modelle direkt im Werk kennenzulernen und sie sich von ihren Schöpfern um Frank Göbl erklären zu lassen. Denn wie bei so einer großen Produkteinführung üblich, blieb kaum ein Stein auf dem Anderen. Der Erfolg der Serie soll damit auf Jahre gesichert werden. Meine Kollegen von LowBeats waren zur Produktvorstellung vor Ort.

Für den TechTicker beschränke ich mich hier auf das Wesentlichste: Die neuen Modelle – immerhin neun an der Zahl – sind:

Vento 11 – Wandlautsprecher (650 Euro/Stück)
Vento 21 – Kompaktlautsprecher (800 Euro/Stück)
Vento 31 – Kompaktlautsprecher (ab 900 Euro/Stück)
Vento 51 – Centerlautsprecher (1.500 Euro/Stück)
Vento 81 – Standlautsprecher (ab 2.000 Euro/Stück)
Vento 91 – Standlautsprecher (ab 2.400 Euro/Stück)
Vento 101 – Standlautsprecher (ab 3.000 Euro/Stück)
Vento Sub 1 – Subwoofer (2.200 Euro/Stück)
Vento AR-1 – Dolby Atmos enabled Speaker (600 Euro/Stück)

Blick in die Canton Fertigungsstätte. (Fotos: H. Biermann)

Zu den Besonderheiten gehört vor allem eine neue Gehäusearchitektur aus mehrschichtigen MDF-Strukturen mit geschwungenen Seiten und starken Rundungen an den Kanten. Diese sind nicht einfach nur hübsch anzusehen, sondern unterstützen direkt die Akustik, speziell den neuen Hochtöner mit Keramikbeschichteter Kalotte und einer speziellen Schallführung. Göbl erklärt: Im unteren Übertragungsbereich bekommt die Kalotte dank der Schallführung mehr Pegel, im oberen Bereich wird die Abstrahlung zudem gezielt breiter. Auch sämtliche Mittel- und Tieftöner wurden neu entwickelt. Die Gehäuseform mindert Kantenreflexionen. Die haben jetzt Membranen aus "Aluminium Titanium Black" (ATB). Neue Treiber bedeuten immer auch komplett neu angepasste Frequenzweichen. In Canton neuen Vento-Modellen ist dieser Waveguide quasi ist das charakteristische Element der gesamten Line.


Alle Modelle der neuen Vento-Serie sind ab sofort erhältlich. Mehr Informationen auf der jeweiligen Produktseite.


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ONKYO STELLT KOMPAKTE STREAMING-VOLLVERSTÄRKER DER MUSE-SERIE VOR
Mit der neuen Muse Serie präsentiert Onkyo eine kompakte Generation leistungsstarker 2-Kanal-Netzwerk- (Streaming-) Vollverstärker. Die Modelle Muse Y-50 und Muse Y-40 vereinen Streaming und Signalverstärkung für Passivlautsprecher in einem Gehäuse.


Angetrieben wird die Muse Series von einer volldigitalen Schaltung mit Axign Class-D-Verstärker mit MOSFET-Ausgangsstufe. Ein 5,46-Zoll-Farb-LC-Display zeigt Albumcover, virtuelle VU-Meter oder Systeminformationen an und – Wortlaut Pressemeldung – sorgt gemeinsam mit der Benutzeroberfläche für eine komfortable Steuerung. Daraus geht nicht genau hervor, ob damit Touch-Steureung am Display gemeint ist.

Die Muse Serie lässt sich in Multiroom- und Streaming-Umgebungen integrieren und unterstützt zahlreiche Streaming-Plattformen, darunter unter anderem Spotify Connect, TIDAL Connect, Qobuz Connect, Apple AirPlay 2, Chromecast built-in sowie Roon Ready. Zusätzlich stehen vielfältige Anschlussmöglichkeiten zur Verfügung, darunter HDMI ARC, optische und koaxiale Digitaleingänge, USB-Wiedergabe sowie Phono-Eingänge für Plattenspieler.


Der Muse Y-50 bietet eine Ausgangsleistung von 125 Watt an 8 Ohm bzw. 250 Watt an 4 Ohm. Er verfügt zudem mittels Onkyo Room EQ über eine Funktion zur Raumkalibrierung. Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen zählen ein MM/MC-Phono-Eingang, ein Subwoofer-Ausgang, HDMI-Anschluss für TV-Integration sowie ein beleuchteter Lautstärkeregler.


Der Onkyo Muse Y-50 ist in schwarz und silber zu einem empfohlenen Verkaufspreis von 1.499 Euro bei autorisierten Händlern erhältlich.

Der Muse Y-40 bietet viele Funktionen der Serie in einer schlankeren Ausführung. Mit 75 Watt an 8 Ohm bzw. 150 Watt an 4 Ohm ist die Ausgangsleitung im Vergleich zum Y-50 deutlich geringer. Der Y-40 verfügt ebenfalls über integrierte Streaming-Dienste, das hochauflösende Farbdisplay sowie zahlreiche digitale und analoge Anschlussmöglichkeiten einschließlich HDMI ARC und Phono-Eingang. Room EQ ist hier offenbar nicht an Bord.


Der Onkyo Muse Y-40 ist in schwarz und silber zu einem empfohlenen Verkaufspreis von 899 Euro bei autorisierten Händlern erhältlich.


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JL AUDIO PRIMACY – VOLLDIGITALES HIGH-END MULTIROOM-SYSTEM VORGESTELLT
Kennen Sie noch Garmin? Wenn ja, dann verbinden Sie den Namen höchstwahrscheinlich mit Navigationssystemen, die hierzulande vor allem in den 2000er-Jahren in Konkurrenz zu Marken wieTomTom oder Navigon standen. Kleine GPS-Navigationsgeräte mit Bildschirm fürs Auto sind heute kaum noch ein Thema, wurden sie doch nahezu vollständig von Auto-internen Navis oder Smartphones abgelöst. Doch Garmin baut auch heute noch Navigationssysteme. Was viele nicht wissen: Das Unternehmen ist heute viel mehr eine Active Tech Company, die sich auf vielen Gebieten wie Marine-Lösungen, Outdoor, Fitness, Aviation, Automotive OEM und Wearables betätigt und weltweit rund 22.000 Mitarbeiter beschäftigt. Darüber hinaus ist das Unternehmen auch als Investor tätig. So hat sich Garmin etwa die hierzulande recht unbekannte HiFi-Marke JL Audio einverleibt. Und die stellt nun ein Multiroom Audiosystem im gehobenen Segment vor, das rein digital arbeitet und maximalen Klang und Komfort verspricht.


Im Zentrum des neuen Systems mit dem ziemlich hochtrabenden Namen Primacy (Vorrang) steht das JL Audio Primacy CS Center Piece, ein digitaler Hub und Quellensammler. Das CS hat Anschlüsse für digitale Komponenten wie Fernseher (ARC), CD-Player, Konsolen etc. Aber auch analoge Inputs stehen zur Verfügung, einschließlich Phono. Diese werden aber grundsätzlich digitalisiert, denn das System schickt die Musikdaten via Dante-Protokoll über LAN-Kabel zu den Primacy-Lautsprechern. Zum CS-System, das übrigens über umfangreiche DSP-Fähigkeiten inklusive Raumeinmessung verfügt, gehört eine über WLAN verbundene pultförmige Fernbedienung.


Als Main-Speaker für ein Stereo-Setup hat Garmin/JL Audio digital-aktive Standlautsprecher TL 6 der High-End-Klasse entwickelt, die aufgrund ihrer digitalen Anbindung ein wenig an Meridian-Speaker erinnern, die das volldigitale Lautsprecherkonzept schon Ende der 80er Jahre etabliert haben. Die TL 6 verfügen über ein aufwendiges Aluminiumgehäuse mit austauschbaren Seitenteilen zum Anpassen der Optik. Ergänzend dazu gibt es die kleineren Primacy S3 Zwei-Wege Regal-Lautsprecher.


Die Kernelemente des Primacy-Systems fasst der Hersteller wie folgt zusammen:
  • Aktive Lautsprecher: Primacy-Lautsprecher ersetzen traditionelle passive Komponenten durch vollständig aktive Lautsprecher mit präziser DSP-basierter Audiofilterung. Jeder Lautsprecher verfügt über mehrere interne Verstärker – einen für jeden Lautsprecher- bzw. Frequenzbereich – die die fortschrittlichste Schalttechnologie von JL Audio verwenden. Die DSP-Filterung erfolgt am Eingang jedes aktiven Verstärkerkanals für optimale Steuerung und Dämpfung jedes angesteuerten Lautsprecher-Konus.
  • Exzellent gefertigte Aluminiumgehäuse: Jeder Lautsprecher verfügt über ein einzelnes gegossenes und präzisionsgefrästes Aluminiumlegierungsgehäuse mit integrierten internen Verstrebungen und Tieftonöffnungen, die außergewöhnliche Resonanzkontrolle, strukturelle Integrität und akustische Leistung bieten.
  • Primacy Automatic Room Optimization (P.A.R.O.): Audiosignale werden automatisch angepasst, um ein optimiertes Hörerlebnis für bestimmte Bereiche im Raum je nach Vorlieben des Hörenden zu liefern.
  • High-Performance Triple-Core DSP: Ein digitaler Signalprozessor, der mit 32-Bit/192 kHz Audioauflösung arbeitet und präzise Steuerung über Frequenzweichfilter, Equalizer, Dynamik, Verzögerung und Phase bietet.
  • Dante Digital Network: Eingebaute professionelle, studiotaugliche Audio-/Video-Netzwerktechnologie, Dante ist in jeden Primacy-Lautsprecher integriert und stellt eine Routing-, Steuerungs- und Audioverbindung her, die makelloses digitales Audio direkt an die internen Verstärker aller Primacy-Lautsprecher im System eines Hauses streamt.


JL Audio Primacy ist ab sofort und nur über den Fachhandel erhältlich. Weitere Informationen gibt es auf Garmin.com. Informationen zum Händlernetzwerk finden sich hier. Preise wurden noch nicht genannt.

Kommentare

pentaxian
pentaxian10.05.26 09:21
Wenn die Eizo's nur nicht so extrem shice aussehen würden... 🤮
mine is the last voice that you will ever hear (FGTH)
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jheinrich_de10.05.26 10:26
Ist der Onkyo Muse Y-40 /Y50 vergleichbar oder besser zum Eversolo Play ?
Gibt es noch einen Test zum Onkyo Muse?
Zukunft hat, wer aus der Vergangenheit lernt 8-)
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