Systemvoraussetzungen von iOS 14 durchgesickert?

Vor jedem größeren Systemupdate stellt sich immer die spannende Frage, welche Hardware-Generationen nicht mehr in den Genuss der Aktualisierung kommen. Apple bietet zwar vergleichsweise lange Software-Unterstützung für iPhones und iPads, irgendwann ist dann aber auch bei diesen Mobilgeräten Feierabend. Im Falle von iOS 13 konnten beispielsweise Besitzer des 2013 auf den Markt gebrachten iPhone 5s sowie des 2014 präsentierten iPhone 6 kein Update mehr durchführen. Folgendes Diagramm von Statista gibt einen schnellen Überblick, wie lange Apple in der Vergangenheit Unterstützung bot.


iOS 14 auf der WWDC 2020
Am 22. Juni beginnt die diesjährige WWDC und es steht jetzt bereits fest, dass iOS 14 und iPadOS 14 zwei der wichtigen Themen des Events sind. Eine Vielzahl an Neuerungen sickerte bereits im Vorfeld durch, denn im Februar wurde eine interne Alpha-Version publik. Diese ließ sich von mehreren Quellen genüsslich ausschlachten, sodass man jetzt bereits einen guten Eindruck hat. Unterhalb dieser Meldung finden Sie Verweise auf diverse Artikel rund um iOS 14.


iPhone 6s und SE: iOS 14 ebenfalls möglich?
Nun ist angeblich auch durchgesickert, welche iPhones und iPads demnächst auf Systemversion 14 gebracht werden können. Einem Bericht von "The Verifier" zufolge traf Apple die Entscheidung, sämtliche Geräte zu unterstützen, welche auch schon iOS 13 vertrugen. Genauso wie bei iOS 12, welches ebenfalls keine alten Hardware-Zöpfe abschnitt, gewinnen ältere Baureihen somit ein weiteres Lebensjahr mit aktueller Software. Die älteste Serie wäre damit weiterhin das iPhone 6s, dessen Verkaufsstart im Herbst 2015 stattfand. Auch das 2016er SE, welches technisch mit dem 6s eng verwandt ist, erhielte noch ein weiteres Systemupdate. Man kann aber davon ausgehen, dass diverse Funktionen nur neueren Serien zur Verfügung stehen, beispielsweise rechenintensive Features aus dem AR-Bereich. Von derselben Quelle heißt es dann aber, dass iOS 14 auf jeden Fall das letzte Update für iPhones bzw. iPads mit A9-Prozessor ist, ein Jahr später sei das Ende der Fahnenstange erreicht.

Kommentare

Wurzenberger
Wurzenberger02.06.20 10:22
Ausgezeichnet.
+6
Jabada02.06.20 10:36
Ich könnte mir vorstellen, dass das erste iPad Pro mit A9X noch iOS 15 bekommen könnte.
+1
Hot Mac
Hot Mac02.06.20 10:52
»Original SE« ... 👍
+9
cnick02.06.20 12:16
Ich habe vor zwei Jahren ein SE gekauft, ich würde schon erwarten, dass dieses noch unterstützt wird... Eigentlich sollte das letzte Verkaufsdatum in der Grafik oben enthalten sein, das spielt ja schon auch eine Rolle, ist eigentlich wichtiger, als wann das Modell eingeführt wurde.
+4
Peter Eckel02.06.20 13:30
Bei der Grafik ist auch noch anzumerken, daß seit dem Erscheinen von iOS 13 auch noch iOS 12 mit Sicherheitsupdates versehen wurde - das ist ein Novum bei Apple, bislang war mit dem Erscheinen der Version n+1 der Support für die Version n beendet.

Konkret bedeutet das, daß auch noch das iPhone 5s und das iPhone 6 immer noch in den Genuß von Sicherheitsupdates kommen und somit weiterbetrieben werden können.
Ceterum censeo liberum facierum esse delendum.
+3
marcel15102.06.20 14:25
Mir persönlich wäre wegen eines MBP 2012 die Anforderungen von macOS 10.16 wichtiger, ist da schon was durchgesickert?
0
Fenvarien
Fenvarien02.06.20 16:20
marcel151 Zu 10.16 gab es diesbezüglich keine Gerüchte. Anders als bei iOS klappt Apples Geheimhaltung da deutlich besser, denn es schwirren nicht unzählige Vorabgeräte mit frühen System-Builds bei externen Partnern herum.
Ey up me duck!
+2
te-c03.06.20 10:11
Das würde mir zumindest die Anschaffung eines neuen iPhones ersparen. Corona hat mich finanziell dieses Jahr echt getroffen und somit mussten einige Pläne verschoben werden. So kann ich noch mit meinem 6s in den Genuss des neuen iOS kommen.
0

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