Scott, Markkula, Sculley, Spindler, Amelio, Jobs und Cook - 40 Jahre Apple und 7 CEOs

Tim Cook (CEO seit 2011)
Tim Cook, eigentlich Timothy D. Cook, kam 1998 zu Apple, wo er zunächst für die Mac-Abteilung verantwortlich war. In dieser Zeit spielte er eine wichtige Rolle bei der weitergehenden Entwicklung strategischer Beziehungen mit Wiederverkäufern und Zulieferern. 2005 übernahm Tim Cook dann bei Apple die Rolle des COO (Chief Operating Officer) und leitete auf dieser Position die weltweiten Verkaufs- und operativen Prozesse des Unternehmens, inklusive des Managements der kompletten Zulieferkette von Apple, den Verkaufsaktivitäten sowie Service und Support in allen Märkten und Ländern. Hierbei war er auch maßgeblich für Apples Gewinnrekorde der vergangenen Jahre verantwortlich. So hat er Apples Lagerbestand von 437 Millionen US-Dollar auf das notwendige Minimum von rund 20 Millionen US-Dollar reduziert und Produktionsstätten verlagert sowie optimiert. In dieser Zeit übernahm Tim Cook auch mehrmals die Rolle des CEO (Chief Executive Officer), nachdem Steve Jobs aufgrund seiner Krebserkrankung und deren Folgen immer wieder eine Auszeit nehmen musste. Als sich Steve Jobs im August 2011 nicht mehr in der Lage sah, die Rolle des CEO irgendwann fortzusetzen, und zurücktrat, wurde konsequenterweise Tim Cook zum neuen Apple-CEO ernannt.



Die erste Keynote, bei der Tim Cook als alleinverantwortlicher CEO auftrat, war das Event zur Präsentation des iPhone 4s im Oktober 2011. Während Cooks Bühnenauftritte in den folgenden Jahren flüssiger und gekonnter wirkten, gab Cook auf seiner Premieren-Keynote noch eine reichlich hölzerne Figur ab. Jenes Bühnentalent, das ein Steve Jobs zeitlebens besaß, hat Tim Cook natürlich nicht inne. Cooks Stärken liegen in ganz anderen Bereichen - oder wie es ein hochrangiger Apple-Mitarbeiter ausdrückte: "Apple befindet sich jetzt endlich unter erwachsener Leitung". Eine detaillierte Vorstellung, wie sich Apple unter Tim Cook entwickelt hat, was Cooks wesentliche Ansichten und sein Führungsstil sind, hatten wir im vergangenen Jahr in diesem ausführlichen Artikel beleuchtet: . Der Artikel erschien kurz nach der Präsentation der Apple Watch, beinhaltet also noch nicht die Entwicklungen des laufenden Jahres.

Kommentare

GregorPQ07.12.15 12:33
Der größte Teil der 1750 $ kamen vom Verkauf von Steve Jobs‘ VW Bulli (1500 US-Dollar).
0
Dirk Bockstegers
Dirk Bockstegers07.12.15 12:35
Der erste öffentliche Auftritt von Steve Jobs nach Rückkehr zu Apple fand nicht zur MacWorld Boston im Sommer 1997 statt, sondern bereits zur MacWorld San Francisco am 7. Januar 1997. Sein Auftritt dort und Präsentation zur zukünftigen Ausrichtung und Strategie der Firma sind legendär und ließen bereits den Wechsel bzw. zumindest zweigleisige Entwicklung von Mac OS auch für die Intel-Prozessorarchitektur erahnen.

+4
nane
nane07.12.15 12:39
Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht. Noch Anfang der 80er habe ich von einem Mac geträumt. Heute nutze ich die Dinger schon Jahrzehnte. Und es gab auch einen Moment in dem wir alle "noch schnell" einen Mac (G4) gekauft haben weil wir jeden Tag mit Apples Pleite rechneten

Heute sind ab und zu wieder diese Frustmomente da, wenn Apple mal wieder "nicht erweiterbare Klebekisten" vorstellt oder neue Adapter-Orgien einführt

Aber ohne Macs möchte ich nicht arbeiten. 40 Jahre unglaublich...

PS: Interessanter Artikel! *freu*
Das Leben ist ein langer Traum an dessen Ende kein Wecker klingelt.
+5
UBahn
UBahn07.12.15 15:46
nane

*grins*. Geht mir ähnlich. Lange geträumt, lange mit anderen Geräten gearbeitet, aber wollte immer den Apfel. Weil er besser war? Weil ich es nur glaubte?
Spielt keine Rolle. Denn auch heute noch freue ich mich beim Einschalten & verfluche gleichzeitig diverse Ideen, Strategien, Preise von Apple und hoffe dennoch, dass es viele Jahrzehnte so gut, spannend und immer etwas anders weitergeht.
Ein bisschen mehr "for the rest of us" beispielsweise wieder
+1
fromdusktilmac07.12.15 17:12
nane

du sprichst mir aus der seele....
+2
rafi07.12.15 18:24
Ich bin "altersbedingt" erst seit 1999 dabei, habe somit aber das, verhältnissmässig, kleine Apple noch mitgekriegt, als man damit noch total der Outsider war 😁 Naja zwangsmässig wenn man sich für einen Mac entschied, was ich mir da manchmal anhören musste war jenseits von Gut und Böse.
+1
verstaerker
verstaerker03.02.17 19:16
ich find Tim Cook immer noch hölzern ... oder gewollt locker
+1
hrk23
hrk2306.02.17 04:30
verstaerker
ich find Tim Cook immer noch hölzern ... oder gewollt locker

Eher zweites....
0
Bodensee03.03.17 10:12
"Aber ohne Macs möchte ich nicht arbeiten."

Ich habe zwar als Mac-User (beruflich und privat) erst gut 20 Jahre hinter mir, aber die möchte ich auch nicht missen. Als einziger Mac-User werde ich von den Windows-Usern in meinem Arbeitsumfeld immer wieder beneidet....I love it!
+1
DogsChief
DogsChief29.07.17 20:57
Ich habe Anfang der 1990er Jahre in einem Zeitungsverlag angefangen zu arbeiten. "Das gemeine Volk" war mit Dosen ausgestattet, Buchhaltung, Vertrieb, Redaktion, Chefetage usw. Im Layout standen viele Win 95/98-Rechner, aber auch ein paar Macs . Da habe ich etwas Tolles kenngelernt, aber ich konnte nicht wirklich was damit anfangen. Nach meinem Verlags-Ausstieg 2001 hab ich dann bei meiner damaligen Freundin den Knubbel-iMac in bondyblue gesehen und ihn belächelt. 2003 zogen dann der iMac G4 in 17" und in 15" bei uns ein und seit dem fasse ich keine Dose mehr an Heute sind wir völlig ver-apple-lt ( iPhone, iPad, iMac, MBP 15" für jeden von uns ) . @ nane und @ Bodensee, ich stimme euch 100%ig zu
Es ist besser beim zweiten Mal zu scheitern, als es erst gar nicht versucht zu haben. ( Bear Heart )
+2
el_duderino23.11.17 16:23
rafi
als man damit noch total der Outsider war 😁

kommt mir bekannt vor. bin seit 97 dabei. hatte schon immer viele it-profis im bekanntenkreis und herrjeh, was haben die sich die ersten jahre über mich lustig gemacht. und heute? benutzen die alle - wirklich ausnahmslos alle - zumindest privat ausschließlich macs. irgendwann haben die eben gemerkt, dass ein mac ab werk exakt das ist, was deren linux-basteldauerbaustellen irgendwann in ferner zukunft mal hätten werden sollen.
+1
Freehand26.07.18 10:28
Nach einigen Monaten Mac-Benutzung im Rechenzentrum der Uni Köln auf dem Mac II kam es zur Infektion. Es folgten 8 Wochen Schuften auf dem Bau in den Semesterferien, um 1991 endlich einen Mac LC zu kaufen (mit RAM upgrade auf 4MB, System 6 und Multifinder..)
Zu dieser Zeit war man mit dem Mac an der Uni ein Exot, aber es gab andere und die Treffen des Mac e.V., wo dann alle Ihre (nicht portablen!) Rechner mit Röhrenmonitor hinschleppten und von Disketten die neuste Software laden konnten.. Zu der Zeit habe ich den Rechner und den Nec Multisync 3D Bilds chirm sogar in der U Bahn transportiert, um dabei zu sein. Erst das 14K Modem ersetzte die Softwaremeetings. War schon sehr originell...

Es folgten bei mir einige Mac Generationen, z.B. das Powerbook 165c als erster Color Labtop, aber das lustigste war eine Erfahrung mit dem ersten iMac. Den hatte ich mir als Ausstellungsgerät nach der Photokina an Land gezogen, und als Doktorand ins Institut gestellt. Die „Spielkonsole“ wurde am Anfang von niemand ernstgenommen. Ein Rechner ohne Diskettenlaufwerk und SCISI Schnittstelle war unvorstellbar, aber irgendwann haben dann einige gemerkt, dass dieser Rechner der schnellst Computer im ganzen Institut war, auch wenn es keiner wahrhaben wollte. Vielleicht erinnert sich noch mancher an den add mit dem Pentium II auf der Schnecke 
Allerding machte er dann doch einem PowerMac G3 Platz, als es ans Publizieren und Schreiben ging. Grund war das interne Zip Laufwerk und der 17 Zoll Bildschirm. Trotzdem war der iMac der extremste Apple Hingucker, den ich je hatte !!
Seit dem G3 hatte ich nur noch Notebooks, aber sollte Apple einen ernstzunehmenden MacPro präsentieren könnte das sich wieder ändern.
+1

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um die News kommentieren zu können.

OK MacTechNews.de verwendet Cookies unter anderem für personalisierte Inhalte, Seitenanalyse und bei der Auslieferung von Google-Anzeigen. Dies war zwar schon immer so, auf Wunsch der EU muss nun jedoch explizit darauf hingewiesen werden. Durch Nutzung der Website erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Informationen