Kurz: WhatCable-App testet USB-C-Kabel +++ MacWhisper 14 mit neuem Editor


Apple setzt mittlerweile bei nahezu allen Geräten auf hauptsächlich einen Anschlusstyp: USB-C. Ob Speichermedien, Monitore, Tastaturen, Adapter oder Ladekabel – für jedes Gerät kommt dieselbe Buchse zum Einsatz, beim iPhone, beim iPad, beim Mac und bei Kopfhörern. Doch mit der Vereinheitlichung kommen neue Probleme, denn obwohl überall derselbe Steckkontakt zum Einsatz kommt, ist nicht klar, ob das Kabel die gewünschte Geschwindigkeit unterstützt. Das in der Basisversion kostenlose
WhatCable hilft, Unklarheiten zu beseitigen, indem es über die USB-Anschlüsse eines Macs die Fähigkeiten eines Kabels ermittelt.
Das quelloffene Werkzeug setzt einen Mac mit Apple Silicon voraus. Beim ersten Start müssen Anwender entscheiden, ob das Programm in der Menüleiste oder im Dock residieren soll. Danach zeigt das Hauptfenster eine detaillierte Analyse sämtlicher angeschlossener Peripherie inklusive Datenübertragungsraten. Bei mobilen Macs erscheint zudem ein Hinweis, wie viel Strom über das angeschlossene Ladekabel fließt. Für einen
Einmalkauf von 10 Britischen Pfund erhält man Zugriff auf 16 weitere Funktionen, etwa eine Live-Diagnose von Ladevorgängen und Display-Verbindungen sowie die Kommandozeilenschnittstelle. In den meisten Fällen dürfte die kostenlose Variante bereits eine große Hilfe sein.
WhatCable zeigt an, was ein Kabel kann – und was es gerade macht.
MacWhisper mit neuem EditorWhisper ist das LLM von OpenAI zur Umwandlung von Gesprochenem in Geschriebenes und stellt den Namensgeber für viele Transkriptions-Apps. MacWhisper ist eine davon, sie wird beständig weiterentwickelt und umfasst einen kostenlosen Modus. Die nun erschienene Version 14 bietet einen runderneuerten Texteditor. Anwender können korrigieren und Absätze hinzufügen, ohne in die Segments-Ansicht zu wechseln.
MacWhisper offeriert die Verwendung verschiedener Großer Sprachmodelle, unter anderem WhisperKit (Standard), Parakeet und Whisper C++. Auch Apples eigene Spracherkennungsmodelle lassen sich in der App für einzelne Sprachen herunterladen. Alternativ kann man kommerzielle KI-Anbieter mittels API-Key einbinden, um darüber zu transkribieren oder im Nachgang das Gesprochene zusammenzufassen. Über den Sommer will Entwickler Jordi Bruin die Arbeit von Konferenzmitschnitten verbessern, um eine gezielte, KI-gestützte Interaktion zu ermöglichen. Der
Download von MacWhisper ist kostenlos; die Pro-Version mit größerer Modellauswahl, Sprechererkennung und Komfort-Features kostet einmalig 64 Euro.
MacWhisper erlaubt die Verwendung diverser Transkriptionsmodelle.