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Öffentliche Beta von iOS 27 startet bald – jetzt vorbereiten!

Nahezu alle Software-Anbieter offerieren ein öffentliches Testprogramm mit Vorabversionen in Entwicklung befindlicher Apps und Betriebssysteme. Beide Seiten profitieren davon: Nutzer können vorab neue Funktionen und Darstellungsmodi ausprobieren, und Apple erhält Rückmeldungen darüber, wie verständlich und konsistent die geplanten Veränderungen sind. Bei Apple beginnt die Beta-Phase am ersten Tag der WWDC Anfang Juni mit einer Vorabversion für Entwickler. Im Juli lädt Apple dann üblicherweise auch Anwender zum Testen ein. Wer dabei sein will, sollte gerüstet sein.


Unterstützte Hardware
Bevor Sie sich auf den Test neuer Features stürzen, sollten Sie überprüfen, ob eines Ihrer Geräte unterstützt wird. Beim iPhone ist dies schnell erledigt: Worauf iOS 26 läuft, ist auch iOS 27 startfähig. Bei Golden Gate hängt es an der Prozessorarchitektur: Alles mit "Intel inside" ist raus. Macs mit Apple Silicon, vom M1 bis zum M5, unterstützen allesamt macOS 27. Bei den iPads wird es kompliziert – je nach Modellreihe gilt eine andere Generation.

Unterstützung für Version 27
Gerät ab Modell neueste KI ab
iPhone 11 17 Pro, Air
iPad 9. Generation -
iPad mini 6. Generation -
iPad Air 4. Generation M4
iPad Pro 11'' 2. Generation M4 (16 GByte RAM)
iPad Pro 13'' 3. Generation M4 (16 GByte RAM)
Apple TV 4K (2. Generation) -
Vision Pro alle M5
Apple Watch 9. Generation iPhone-abhängig
Apple Watch Ultra 2. Generation iPhone-abhängig
Apple Watch SE 3. Generation iPhone-abhängig

Daten sichern
Beta-Versionen, auch die der öffentlichen Beta, sollten nicht auf Produktivsystemen betrieben werden, sondern lediglich als Test- und Spielumgebung auf einem separaten APFS-Volume (Mac) oder einem nicht essenziellen Gerät (altes iPhone, Zweit-iPad) installiert werden. Zuallermindestens sollten Sie jedoch ein lokales Backup der Bestandsdaten anlegen. iPhones und iPads schließen Sie dafür an den Mac an, um dann im Finder ein Backup zu erzeugen. Das kann einige Stunden dauern.

Optional: zweiter Apple-Account
Beta-Versionen sind unzuverlässig – das liegt in der Natur der Sache. Aus der Entwickler-Beta gibt es derzeit Berichte über sporadisch auftretende Beschädigungen am Dateisystem unter macOS 27. Darum sollte man sich tunlichst überlegen, auf welche Datenbestände man Vorabsoftware loslässt. Um zu verhindern, dass unterschiedliche Systemversionen Schäden an essenziellen Dateien auf der iCloud anrichten, empfiehlt sich das Anlegen eines alternativen Apple-Accounts. Dafür benötigen Sie lediglich eine E-Mail-Adresse, die noch nicht bei Apple registriert ist. Die hinterlegte Mobilfunknummer kann für mehrere Accounts zur Anwendung kommen. Auf dem für Betatests prädestinierten Gerät wechseln Sie vor der Installation auf den anderen Apple-Account.

Registrierung via Apple-Portal
Um an der öffentlichen Beta-Version teilzunehmen, muss man sich selbst und die entsprechende Hardware bei Apple anmelden. Dafür gibt es das Portal beta.apple.com. Klicken Sie oben rechts auf „Anmelden“ und melden Sie sich mit Ihrem Apple-Account an, mit dem Sie testen wollen. Dann klicken Sie auf „Registriere Deine Geräte“ und folgen den Anweisungen. Meist genügt es, mit der für Betatests registrierten Apple-ID auf dem Gerät angemeldet zu sein, damit unter Einstellungen/Allgemein/Softwareupdate das Aufklappmenü für Beta-Installationen angeboten wird.

Feedback abgeben
Um Fehler an Apple zu melden, gibt es eine App namens „Feedback-Assistent“. Sie ist nur auf Geräten mit aktiver Beta sichtbar, jedoch auch auf allen anderen Systemen vorhanden. Um die eigenen Fehlerberichte zu beobachten und eventuell zu ergänzen, kann man diese App auch im Standard-OS aufrufen. Dazu legen Sie einen einfachen Kurzbefehl an, der aus nur einer Aktion besteht: „URLs öffnen“, mit dem Inhalt „applefeedback://“. Nach Anmeldung mit dem passenden Apple Account erscheinen hier sämtliche Beta-Informationen und die von Ihnen eingereichten Beobachtungen nebst Antworten und Nachfragen seitens Apple.

Ein einfacher Kurzbefehl lässt die Feedback-App auch in stabilen Systemversionen erscheinen.

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