Saudischer Prinz trifft Tim Cook, um über Partnerschaft zu sprechen

Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman war mit einer Delegation zu Besuch auf dem Apple-Campus. Er sprach mit Tim Cook und anderen Apple-Managern über Möglichkeiten der Zusammenarbeit.

Im Detail ging es laut saudischer Presseagentur darum, arabische Inhalte im Klassenraums "anzureichern", einen kreativen Lehrplan für saudische Schüler zu schaffen und Apps in Saudi-Arabien zu entwickeln. Zudem sprachen sie darüber, wie junge Saudis im Apple-Hauptquartier Trainings erhalten könnten und welche Stellen dafür besetzt werden müssten.


Der Kronprinz sah sich mit seinen Delegierten weiterhin technische Präsentationen in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Marketing an. Anschließend besuchten sie das Steve-Jobs-Theater, um sich über "moderne Sprachprogramme", vermutlich die Fähigkeiten der digitalen Assistentin Siri, zu informieren.
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Kommentare

David_B
David_B09.04.18 11:58
Die Tischszene sieht wunderbar unverkrampft aus und strahlt sehr viele emotionale Nähe aus.
+8
caba
caba09.04.18 12:44
David_B
Die Tischszene sieht wunderbar unverkrampft aus und strahlt sehr viele emotionale Nähe aus.
😆 Habe ich auch gedacht. Nicht mal ein paar Getränke oder Blumen auf dem Tisch.
Die mögen sich. 🤣
+1
BigLebowski
BigLebowski09.04.18 13:07
Gab es nicht Mal vor Jahren Berichte von der new York Times bezüglich Saudi Internate in den USA bezüglich deren Schulbücher.
(und die werden wohl auch hier in Deutschland/Schweiz benutzt)

Erinnere mich frei an folgenden Beispiel Satz der sinngemäß lautete:
" Wer nicht an Allah glaubt ist ein .....und kommt in die ...."

Es gab 2 Wörter zum einsetzen:
Ungläubiger und Hölle



Solcher Lehrstoff macht sich bestimmt gut auf dem iPad:
Interaktive Videos und AR

Ob Tim Cook als Vorschlag macht den Apple Spot bezüglich gleichgeschlechtlicher Ehe in saudischen Klassen vor zu führen

Mal im Ernst:
ich Frage mich was ein Tim Cook im Inneren denkt, wenn er solchen Landesvertretern gegenüber sitzt. Er ist nicht blöd und weiß was die in diesen Ländern mit ihm machen würden.
+7
Niederbayern
Niederbayern09.04.18 13:40
die hätten sich auch gleich an die beiden Stirnseiten des Tischen setzen können😄
+1
alephnull
alephnull09.04.18 13:59
BigLebowski
Mal im Ernst:
ich Frage mich was ein Tim Cook im Inneren denkt, wenn er solchen Landesvertretern gegenüber sitzt. Er ist nicht blöd und weiß was die in diesen Ländern mit ihm machen würden.

Mal ganz im Ernst:
Was spielt das für eine Rolle? Geschäft ist Geschäft.
-4
David_B
David_B09.04.18 14:04
Man kann nicht bei einer LBGT-Parade ganz vorne mitlaufen und dann Geschäfte mit Leute machen, die die anderen Demonstranten am liebsten steinigen würden.
Natürlich ist das möglich, stärkt aber nicht die Glaubwürdigkeit.
+5
BigLebowski
BigLebowski09.04.18 14:19
alephnull
BigLebowski
Mal im Ernst:
ich Frage mich was ein Tim Cook im Inneren denkt, wenn er solchen Landesvertretern gegenüber sitzt. Er ist nicht blöd und weiß was die in diesen Ländern mit ihm machen würden.
Mal ganz im Ernst:
Was spielt das für eine Rolle? Geschäft ist Geschäft.

Das versteh ich auch.
Aber Apple hält doch bei vielen die Kontrolle in der hand und ich hoffe das wird auch bei den ganzen Apps für den Bildungsbereich sein bzw bei der Verteilung der Inhalte.
Antisemitismus und Intoleranz gegen Andersgläubige... dafür wird Apples ganzes Bestreben im Bildungsbereich nicht gedacht sein oder?
Google hat auf den chinesischen Markt verzichtet.

Apple sollte genau überlegen was in gewissen Ländern über ihre iPads in Schulen flackern wird.

Aber Apple ist in einer komfortablen Situation.
Wie groß ist der saudische Markt?
Apple kann auf Saudi Arabien verzichten

Ich hätte als Tim Cook keine Erlaubnis gegeben im headquarter zu filmen und "Apple" für das saudische Staatsfernsehen ( ?) Zu benutzen damit der Prinz sich cool geben kann Zuhause

Aber Tim Cooks Gesicht spricht Bände.

"Zudem sprachen sie darüber, wie junge Saudis im Apple-Hauptquartier Trainings erhalten könnten und welche Stellen dafür besetzt werden müssten."

Mit anderen Worten die werden geld bezahlen
Und Apple soll den Privatlehrer spielen

Ich hoffe machen das nicht mit
0
Weia
Weia09.04.18 14:36
BigLebowski
Ich hoffe die machen das nicht mit
Und warum? Mohammed bin Salman ist im Augenblick sicherlich treibende Kraft der radikalsten Veränderung (in unserem Sinne) im Nahen Osten seit langem. Zu erwarten, dass die Verhältnisse bereits unsere Standards erreicht haben, bevor man eine solche Entwicklung zu unterstützen beginnt, wäre politisch doch heillos naiv. Im Gegenteil, so kann man eine historische Bewegung bestärken und beeinflussen.

Ich kann mir kaum ein besseres Unternehmen als Apple vorstellen, wenn es um einen mit wirtschaftlichen Verflechtungen verbundenen Werte-Import geht. Bildung, Kunst, Kommunikation, Geschlechtergleichheit, Privatsphäre als Obertöne einer importierten Technologie – passt doch!
+5
BigLebowski
BigLebowski09.04.18 15:32
Weia
Und warum? Mohammed bin Salman ist im Augenblick sicherlich treibende Kraft der radikalsten Veränderung (in unserem Sinne) im Nahen Osten seit langem.

Naja, habe auch einige Artikel gelesen.
Und ja, er schlägt einen anderen, z.T. positiven Kurs ein.
Aber auch militärische um den starken man zu geben (Jemen)

Er gilt als impulsiv, geltungssüchtig und ist für militärische Interventionen.



Soll er erstmal Gesetze ändern, die Homosexuellen und Atheisten den Tod bringen.
Dann kann ich ihn ernst nehmen, als Reformator.
Musikauftritte im Land zu erlauben damit die Mrd nicht ins Ausland gehen, sind da wohl eher zweitrangige Reformen.

Und nur weil jemand, Apple Geräte mag, Mercedes fährt etc. Und an einer englischen top Uni war, heißt noch nicht das er versteht was dahinter steckt.
Im Ausland austoben und zu Hause den frommen geben...erinnert etwas an Prinz aus Zamunda
Weia
Zu erwarten, dass die Verhältnisse bereits unsere Standards erreicht haben, bevor man eine solche Entwicklung zu unterstützen beginnt, wäre politisch doch heillos naiv. Im Gegenteil, so kann man eine historische Bewegung bestärken und beeinflussen.

Ich kann mir kaum ein besseres Unternehmen als Apple vorstellen, wenn es um einen mit wirtschaftlichen Verflechtungen verbundenen Werte-Import geht. Bildung, Kunst, Kommunikation, Geschlechtergleichheit, Privatsphäre als Obertöne einer importierten Technologie – passt doch!

Und da bin ich ganz vorsichtig!
Ich bezweifle das Unternehmen Änderung herbei führen, eher eine Bevölkerung die Aufbegehrt und auch Mal selbst reflektiert
Und die eigenen Eltern/Traditionen/Religion hinterfragt.

Was mich nervt ist dieses heuchlerische:
In der westlichen Welt so tun, alle sind gleich.
Homosexuelle etc.

Aber wenn der iranische Präsident zu Besuch nach Italien kommt, dann werden die Penise der Statuen bedeckt.

Wenn man diese Länder besucht dann gehört es das man respektvoll ist und sich anpasst, umgekehrt sollte man sich aber "Zuhause" nicht anpassen aus falschen Gründen und ein Steinpenis muss nicht versteckt werden an einer Statue. Das ist lächerlich.
+6

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