Reaktionen auf den Cook-Rücktritt: Altman, Trump, Buffett und weitere


Eine derart weitreichende Entscheidung wie der angekündigte Rücktritt von Tim Cook zugunsten seines Nachfolgers John Ternus sorgt natürlich für unzählige Reaktionen – sei es auf Newsseiten, in Kommentarspalten oder auch bei Top-Managern. Inzwischen gibt es eine ganze Reihe an prominenten Personen, die sich zum Thema äußern und ihre Meinung abgeben. OpenAI-CEO Sam Altman bezeichnet den noch amtierenden Apple-CEO beispielsweise schlicht als Legende und sagt, er sei dankbar für alles, was Cook getan habe – und dankbar für Apple.
Trump lobt Cook – und sich selbstDonald Trump meldete sich ebenfalls zu Wort und pries Cooks Leistung als Manager und "unglaublicher Typ". Er sei immer ein großer Fan von Tim Cook gewesen, übrigens ebenso wie von Steve Jobs. Wäre Jobs nicht so früh aus dem Leben gerissen worden und hätte Apple weiterhin geführt, würde das Unternehmen seiner Ansicht nach nicht annähernd so erfolgreich dastehen. Dann schwenkt Trumpp allerdings direkt auf Eigenlob um. Er sei sehr beeindruckt von sich selbst gewesen, dass der Chef von Apple ihn anrufe, um ihm den Hintern zu küssen ("I was very impressed with myself to have the head of Apple calling to “kiss my ass.")
Alabamas Gouverneurin, Warren Buffett, Oculus-GründerNoch eine andere Wortmeldung gibt es aus der Politik, nämlich von Kay Ivey, der Gouverneurin von Tim Cooks Heimatstaat Alabama. In Alabama könne man für immer stolz auf ihn als "echten Alabamian" sein – in Mobile geboren und Absolvent der Auburn University. Sie wünsche ihm weiterhin viel Erfolg und drückt Dank aus für alles, was er für den Bundesstaat getan habe.
Vom Investor Warren Buffett heißt es indes, Apple wäre ohne Cook heute nicht dasselbe. Cook decke die ganze Welt ab, komme mit Ländern unterschiedlichster Prägung zurecht und werde sowohl den Kunden als auch Mitarbeitern und Aktionären gerecht. Für Buffett ist Cook deshalb einzigartig. Der Oculus-Gründer Palmer Luckey reagierte nicht mit einer ernsthaften Würdigung, sondern mit einem spöttischen Einzeiler: "RIP Tim Apple" – damit griff er Trumps alten Versprecher auf, der anschließend aber zu einer Art dauerhafter Anrede wurde.