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Liquid Glass gewinnt renommierten Design-Preis

Die mit iOS und macOS 26 eingeführte neue Designsprache "Liquid Glass" wird auch acht Monate nach Einführung kontrovers diskutiert. Die meiste Kritik zielt allerdings auf die Kompromisse hinsichtlich der Bedienung ab, weniger auf die generelle optische Anmutung. Vor allem auf Mac und iPad wurde bemängelt, dass Transparenzen, Lichtbrechung und bewegte Hintergründe die Lesbarkeit verschlechtern und Bedienhierarchien weniger klar machen. Ungeachtet dieser Punkte hat Liquid Glass nun jedoch einen renommierten Designpreis gewonnen, und das sogar in mehreren Kategorien.


Vier Preise – Gold, Silber, 2x Bronze
Die "ADC Awards" gehören zu den ältesten Kreativpreisen der Branche. Der im Jahr 1920 gegründete Wettbewerb für Werbung, (digitale) Medien, Grafik- und Produktdesign, Fotografie und Illustration legt den Fokus auf Kunstfertigkeit und handwerkliche Qualität. Bei der jüngsten Runde wurde "iOS 26 Liquid Glass" mit einem Gold Cube in der Kategorie Interactive/ UX/ UI ausgezeichnet. Hinzu kommen ein Silver Cube für digitale Erlebnisse sowie zwei Bronze Cubes in den Bereichen Consumer Experience und Innovation.

Jury bewertet Kohärenz und Markenführung
Ruft man sich die eingangs erwähnten Probleme in Erinnerung, so scheint es hier ziemliche Widersprüche zu geben. Ein Design kann aus Sicht einer Jury allerdings für visuelle Gestaltung, Markenführung und Systemkohärenz preiswürdig sein, während Nutzer und Interface-Designer zugleich berechtigte Kritik üben. Der Gold Cube bedeutet daher nicht, dass alle UX-Probleme von Liquid Glass ausgeräumt wären – die beste Alltagstauglichkeit und Usability unter realen Nutzungsbedingungen ist nämlich kein zentrales Bewertungskriterium.

Begründung nicht veröffentlicht
Die genaue Jurybegründung liegt bislang nicht vor. Öffentlich nachvollziehbar ist vor allem Apples eigener Einreichungstext, der Liquid Glass als plattformübergreifendes Designsystem mit Fokus auf Kohärenz, Materialwirkung, Typografie, Ikonografie und sensorbasierter Parallaxe beschreibt. Der Preis zeigt weniger, dass Liquid Glass im Alltag perfekt funktioniert, sondern dass es als Designsystem beeindruckt – und Apple hierfür Zuspruch aus der Kreativbranche einstreicht.

Kommentare

Unwindprotect15.05.26 11:01
Ich finde immer noch, dass man hier Idee und aktuelle Umsetzung ein wenig trennen muss.

Die eigentliche Idee finde ich wirklich sehr gelungen und gut - geradezu mutig im Angesicht 1001 theme Variationen von flat UIs bringt Liquid Glass eben auch einige neue Regeln und Mechaniken ins Spiel. „Fenster“, „Knöpfe“, „Slider“ usw. Waren auch mal irgendwann neue Bedienelemente. Hier mit Schattenwurf und Licht zu arbeiten eine Idee sie greifbarer zu machen. Wenn man das Liquid Glass Konzept vollständig betrachtet und nicht auf „Durchsichtig machen“ reduziert, dann kann man erkennen, dass sich da viele interessante neue Möglichkeiten ergeben.
+11
TMS
TMS15.05.26 11:02
Naja, die Radien der runden Ecken sollten einen eigenen Designpreis bekommen, so in Richtung goldene Zitrone...
+10
Spawn11115.05.26 11:04
Super Idee für 3D UI, für 2D ungeeignet
-6
Sumsolin
Sumsolin15.05.26 11:09
Die ADC Awards sind so alt, dass sie in den 0er Jahren hängengeblieben sind.

Bei mir haben die 90er angerufen: Ich hatte durch Zufall die Tage einen Mac mit Mac OS 8 auf dem Tisch und ich muss sagen: Eigentlich gefiel mir das Design. Mehr bräuchte ich heute auch nicht.
-1
mkummer
mkummer15.05.26 11:10
Das zeigt einmal mehr, wie unterschiedlich die Sicht auf die Dinge ist und wie schwer sich manche mit Neuem tun. Ich komme mit Liquid Glass gut zurecht und finde es optisch sehr angenehm. An das Neue und die Transparenzen hatte ich kein Problem mich daran zu gewöhnen. Und für alle, die es gerne wie 2025 haben wollen, kann man ja praktisch alles weitgehend abstellen. In den Foren kommen sicher vermehrt die "Nörgler" zu Wort, denn wer zufrieden ist, schreibt ja in der Regel nichts rein.
+20
Sumsolin
Sumsolin15.05.26 11:13
Den ein oder anderen Award kann man sich auch kaufen, ist das beim Red Dot Award nicht auch so?
-8
DunklesZischt15.05.26 11:41
Sumsolin
Den ein oder anderen Award kann man sich auch kaufen, ist das beim Red Dot Award nicht auch so?

Und er kommt zu dem Ergebnis:
»Nur ein Traum war das Erlebnis.«
Weil, so schließt er messerscharf,
»nicht sein kann, was nicht sein darf.«
+5
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex15.05.26 11:51
Sumsolin
Den ein oder anderen Award kann man sich auch kaufen, ist das beim Red Dot Award nicht auch so?

Du kaufst dich quasi als Teilnehmer ein, aber ob du nominiert oder gar ausgezeichnet wirst, ist Sache der Jury. Oft müssen die Gewinner, um dann mit dem Badge des Awards werben zu dürfen, anschließend auch noch die Nutzungsrechte eben hierfür erwerben.

Also ja, diese Awards sind ein Geschäftsmodell. Aber ob sie was taugen, hängt halt vor allem von der Jury ab und ob man auf deren Qualifikation etwas gibt.

Natürlich gibt es auch anders funktionierende Awards.
+7
dam_j
dam_j15.05.26 12:00
Von denen hat das doch niemand im Alltag benutzt...
Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !
-6
sudoRinger
sudoRinger15.05.26 12:25
mkummer
In den Foren kommen sicher vermehrt die "Nörgler" zu Wort, denn wer zufrieden ist, schreibt ja in der Regel nichts rein.
Und mir kam es so vor, als kämen hier eher die "Jubelperser" zu Wort.
-3
Bluebox3415.05.26 12:42
Ein Disaster ist in Tahoe das Adressbuch, Kontakte-App. In den ersten Releases von Tahoe war es so, dass wenn man z.B. eine Emailadresse dort heraus kopierte, diese dann auch in weiß in den Body einer Email hinein kopiert wurde, war das Systeminerface hell eingestellt, sah man nix. Auch die Nutzerführung im Interface ist nach wie vor schlechter als noch ein paar Generationen zurück. Auf einem neu gestarteten iPhone 17Pro ist iOS 26 immer wieder langsam und ruckelnd bei LiquidGlass. Ich bleibe daher bei meiner Beobachtung, dass Apple LiquidGlass nur wegen mangelnder KI-Fähigkeiten rausgehauen hat, damit die Werte Jounaile etwas zu berichten hat….
+6
TorstenW15.05.26 13:22
Viele Leute haben einfach vergessen, dass auch das Flat-Design anfangs inkohärent war, Überbleibsel von vorherigen Philosophien übrig waren und man sich an viele Dinge erst gewöhnen musste.
Dasselbe passiert jetzt auch wieder. Im Massentest werden die größten Probleme festgestellt (davon waren mit Sicherheit einige vorab auch schon bekannt), Apple passt an, sie hören auf Feedback, User gewöhnen sich an neue Anordnungen oder schalten eben ungewünschte Merkmale ab, wenn das möglich ist und in zwei-drei Jahren empfinden wir Liquid-Glass als normal.
Und in 15 Jahren regen sich dann wieder zig Leute auf, wenn Apple die nächste Design-Philosophie raushaut... history repeats itself.
+4
Performant8415.05.26 13:27
Schon die eigentliche Idee ist schlecht. Letztlich geht es primär darum, Texte auf 2-dimensionaler „Oberfläche“ zu lesen, bzw. Bedienelemente zu bedienen, die möglichst einfach, schnell und mühelos wiedererkennbar sein sollen.

Und das macht Liquid Glass schlecht. Und ein entscheidender Grund dafür ist die Transparenz - die nunmal, Stichwort „Glas“ prägender Grundpfeiler dieses Designs ist. Das kann man nicht einfach wegdiskutieren.
Unwindprotect
Die eigentliche Idee finde ich wirklich sehr gelungen und gut - geradezu mutig im Angesicht 1001 theme Variationen von flat UIs bringt Liquid Glass eben auch einige neue Regeln und Mechaniken ins Spiel. „Fenster“, „Knöpfe“, „Slider“ usw. Waren auch mal irgendwann neue Bedienelemente.
…sind sie aber seit Jahrzehnten nicht mehr.
Hier mit Schattenwurf und Licht zu arbeiten eine Idee sie greifbarer zu machen.
Eine Idee, aber eine schlechte.

Es gibt wesentlich weniger "invasive" optische Möglichkeiten, um "Buttons" und Bedienelemente greifbar, gegenständlich und verständlich zu machen (Kontrast, oder die Illusion optischer "Reliefs").

Licht und Schatten ist eine schlechte Idee, zumal wenn es sich so verändert und "bewegt" in Abhängigkeit von Perspektive und Hintergrund, wie bei Apple mit Liquid Glass.

Licht, Schatten, in Verbindung mit Bewegung/Veränderung erzeugen einen erheblichen kognitiven Mehraufwand bei der optischen Verarbeitung im Gehirn.

Es sieht "interessant" aus - aber strengt langfristig an.
Es hat gute Gründe, warum niemand auf die Idee kam, dies in sicherheitskritischen Bereichen (Flugzeugcockpits) etc. zu übernehmen.
Gammarus_Pulex
Sumsolin
Den ein oder anderen Award kann man sich auch kaufen, ist das beim Red Dot Award nicht auch so?
Du kaufst dich quasi als Teilnehmer ein, aber ob du nominiert oder gar ausgezeichnet wirst, ist Sache der Jury. Oft müssen die Gewinner, um dann mit dem Badge des Awards werben zu dürfen, anschließend auch noch die Nutzungsrechte eben hierfür erwerben.
Ein Taschengeld für Apple, um diesen Mist reinzuwaschen.
Wenn sie sich da eingekauft haben, haben sie wahrscheinlich trotzdem so viel gezahlt - und ihre Marke immer noch so viel Strahlkraft - dass man da sowieso etwas „gewinnt“.
-3
wolfgag
wolfgag15.05.26 13:30
Sumsolin
Den ein oder anderen Award kann man sich auch kaufen, ist das beim Red Dot Award nicht auch so?
Sagen wir es mal so: die Gebühren für eine Einreichung bei den renommierten Design Awards sind so hoch, das einerseits kleine Agenturen und Einzelselbstständige da gar nicht erst mitmachen und andererseits der dadurch recht exklusive Teilnehmerkreis, für sein Geld durchaus den ein oder anderen Award erwarten darf 🤑
+4
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex15.05.26 13:38
wolfgag: So sieht’s aus.
+1
System 6.0.1
System 6.0.115.05.26 13:41
Das Gemecker über Liquid Glass geht mir inzwischen gehörig auf den Zeiger. Kommt mal klar, Leute.

Glaubt hier irgendwer, Apple macht das Thema rückgängig, weil sich in einem Forum Leute negativ geäußert haben? Liquid Glass ist für mindestens 5 oder 6 Jahre Fakt. Wahrscheinlich länger. Und es wird sich in dieser Zeit verändern. Möglicherweise auch die Eckradien. Wer weiß das schon?

Wem das nicht reicht, ruft bei Ralph Haupter an, grüßt ihn schön von mir, und klagt ihm euer Leid. Er wird sicherlich eine Lösung anbieten können.

Gern geschehen.
„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
-8
evanbetter
evanbetter15.05.26 14:02
Ist wie bei all den Web Awards – nicht nachvollziehbar (wenn man die finanzielle Komponente weglässt), was da gekürt wird.
Wer zuletzt lacht, hat's zuletzt geschnallt.
-7
evanbetter
evanbetter15.05.26 14:04
System 6.0.1
Das Gemecker über Liquid Glass geht mir inzwischen gehörig auf den Zeiger. Kommt mal klar, Leute.

Glaubt hier irgendwer, Apple macht das Thema rückgängig, weil sich in einem Forum Leute negativ geäußert haben? Liquid Glass ist für mindestens 5 oder 6 Jahre Fakt. Wahrscheinlich länger. Und es wird sich in dieser Zeit verändern. Möglicherweise auch die Eckradien. Wer weiß das schon?

Wem das nicht reicht, ruft bei Ralph Haupter an, grüßt ihn schön von mir, und klagt ihm euer Leid. Er wird sicherlich eine Lösung anbieten können.

Gern geschehen.

Es lebe die Diktatur. Da müssen wir uns dann gar nicht mehr mit was auseinandersetzen.

Im Ernst: Diese Diskussionen sind wichtig und geschehen sicher nicht nur in MTN. Ich bin sicher, dass Apple die Grundstimmung zu was Neuem sehr wohl mitbekommt. Ja, Änderungen sind dann in der Regel langsam, aber sie kommen.
Wer zuletzt lacht, hat's zuletzt geschnallt.
+4
Wellenbrett15.05.26 14:17
Neben unzähligen problematischen Designentscheidungen in macOS 26 und seinen mitgelieferten Apps, die wir hier im Forum schon oft thematisiert haben gibt es auch eine Art "Funktionsausdünnung". Was ich damit meine ist, dass Apples Entwickler Zeit sparen (müssen), indem sie etwas in einer Art und Weise implementieren, die zwar stabil funktioniert, aber (für den Anwender) nicht besonders elegant ist. Ein Beispiel dafür ist der Fehlerton, der beim Login-Screen ertönt, wenn man "zu früh" sein Passwort eintippt. Man könnte aus Anwendersicht argumentieren, "Was interessieren mich technische Details, ich will möglichst schnell in mein Konto". In früheren macOS-Versionen hat das Betriebssystem einfach Tastatureingaben parallel erfaßt und dann in das Passwortfeld eingesetzt, wenn es soweit war, den anzumeldenden Benutzer tatsächlich in sein Konto zu lassen. Fand ich wesentlich eleganter, ist aber aufwändiger zu programmieren. Gerade eben hatte ich unter macOS 26.5 ein lokales externes Laufwerk versucht auszuwerfen. Es besteht aus einem Container mit zwei verschlüsselten APFS-Volumes. Beim Auswerfen fragt der Finder, dann korrekt nach, ob man beide Volumen oder nur eines auswerfen will. Ich wollte beide auswerfen, ging aber fünfmal nicht. Dann habe ich eines nach dem anderen ausgeworfen, das ging. Funktioniert stabil, ist aber auch nicht komfortabel gelöst. Diese Liste an Funktionsausdünnungen und Ungereimtheiten, die aber gerade so nicht als Bug durchgehen sind nach meinem Empfinden "endlos" in macOS 26. Die derzeitige Implementierung der Spotlight-Suche finde ich dann schon eine grenzwertige Funktionsausdünnung, obwohl sie ebenfalls stabil läuft und sogar den Eindruck erweckt, es sei Funktionalität hinzugekommen (Apps und Aktionen starten, Zwischenablage speichern). Der schon länger vorhandene technische Unterbau von Spotlight wird derzeit noch nicht mal ansatzweise ausgenutzt. Mir kommt macOS 26 wie ein unfertiges Übergangssystem vor... Vielleicht wird macOS 27 ja wieder richtig gut.
+12
Performant8415.05.26 14:46
System 6.0.1
Glaubt hier irgendwer, Apple macht das Thema rückgängig, weil sich in einem Forum Leute negativ geäußert haben?
Natürlich wird die Linie und Neuerung jetzt erstmal "durchgezogen".
Denn noch weniger mag es Apple, Fehler einzugestehen.

Aber um deine Frage zu beantworten:
Ja, klar - wenn der Shitstorm nur gross genug ist und lang genug andauert.

Ansonsten - und das ist die wahrscheinlichere Variante - wie du schon sagst: Je lauter und häufiger, um so eher werden sie es anpassen und optimieren, bzw. wieder (ohne grosses öffentliches Tamtam) "gesichtswahrend" zurückfahren.


PS: Was halt ein bisschen ungünstig für diese Hoffnung ist, ist, dass Windows aktuell (auch, wenngleich aus anderen Gründen) so einen schlechten Ruf hat. Und nicht nur bei Hardwaredesigns hinterherhinkt, sondern Apple den Zugang zu macOS mit dem MacBook Neo auch noch günstiger gemacht hat. Von daher ist der Konkurrenzdruck leider tief.
0
halebopp
halebopp15.05.26 16:27
Ich finde Liquid Glass ist zwar (noch) nicht perfekt, aber es ist ausgesprochen angenehm zu bedienen und verdeutlicht so manche Funktion und Akzentuierung auf eine ausgesprochen elegante Weise. Und ich denke, es ist derzeit ein ziemlich souveränes Feature, das die Besonderheit von Apple als das etwas andere und etwas elegantere System darstellt, ohne da groß für zu trommeln. Ich finde, Apple hat da alles richtig gemacht!
Das war ich nicht - das war schon vorher kaputt!
0
macblubb
macblubb15.05.26 16:56
Es geht ja um den Designpreis für iOS 26 Liquid Glass. Für iOS finde ich Liquid Glass wesentlich besser als die Version für den Mac. Insofern ists meiner Meinung nach schon preiswürdig. Nur hört sichs natürlich nach den Apple eigenen Beschreibungen perfekt an, was es (noch) nicht ist.
Don't touch anything and don't go to the toilet!
+1
don.redhorse15.05.26 17:53
wenn man an das Gejammer von Platinum unter MacOS 8 zurückdenkt
wenn man an das Gejammer gegen Aqua mit Erscheinen von OS X zurückdenkt
wenn man sich den ewig lagen Wechsel von Aqua zu brushed Metal zurückdenkt und das Gejammer darüber
wenn man an das Gejammer der macOS User zurückdenkt, als die iOS Oberfläche in macOS eingeführt wurde.
Wenn man an das Gejammer zurückdenkt, als iOS 7 rausgekommen, oh man, was ein Gequake und nun. Wir haben einen doch recht vollständigen Wechsel erlebt, ja es ist noch nicht alles rund, mich nerven aber die Sachen die von Windows rübergewandert sind viel mehr, z.B. den aktuellen Fullscreen finde ich echt doof.

Ich persönlich finde Liquid-Glass doch recht gelungen, im groben und ganzen ist es auch konsistent, nicht so schlimm wie der ewige Wechsel von Aqua zu Brushed Metal und das Flat Design was danach kam. Ich mochte Aqua aber auch. Selbst Aero bei Windows hatte einige nette Effekte, nur das es da total lahm war.

Ich mochte aber auch MacOS 8 und 9, fand ich viel besser als die Entwicklung von System 6 über 7, 7.1, 7.5 und 7.6, gerade 7.6 war ja eine Version bei der man die ganze Zeit nur auf 8 gewartet hat. MacOS 8 war ja hier und da noch nicht so ganz umgebaut, aber 8.5 war doch klasse, vor allem mit Sherlock, was habe ich diese Suche geliebt. OS 9 war dann ja wieder das warten auf X, einfach weil 9 doch nervte, wenn es mal hing. Aqua war zu der Zeit sicherlich ein weiterer Grund. Ich hatte zwar nie einen Blue & White Mac, aber da passte die Oberfläche zum Gerät. Mal gucken wann das Glas iPhone kommt, ein Glas Mac?
+5
net_zwerg
net_zwerg15.05.26 18:15
Auf meinem iPhone und iPad hab ich jeweils i(pad)OS26 installiert und bin mit der Version .5 mittlerweile einigermaßen zufrieden.
Auf meinem MacBook läuft tatsächlich noch Sequioa 15.7.7. macOS 26 hat meiner Meinung nach noch zu viele Design-Sünden, die mir den Spaß an der täglichen Nutzung vermiesen würden.
Diese wurden auch hier schon ausführlich diskutiert, siehe u.a.:
Diese offensichtlichen GUI Fehler sind in meinen Augen nicht nur 'Geschmacksache'. Ich hoffe, dass mit macOS 27 die gröbsten GUI-Schnitzer ausgemerzt sind.
Die reine 'Optik' von Liquid Glass finde ich ganz ok, wenngleich der rechnerisch simulierte Glas-Verzerrungs-Effekt vermutlich reichlich Rechenleistung verschluckt (und im weitesten Sinne eine Art Skeumorphismus darstellt, den Apple eigentlich hinter sich lassen wollte). Peace out✌🏼
+2
Performant8415.05.26 22:57
Ich habe noch nicht einmal was gelesen à la

„Mit Liquid Glass kann ich endlich Text besser lesen, Icons besser erkennen oder Bedienelemente besser unterscheiden, es erleichtert die Bedienung und Navigation“.

Nichts davon. Schon gar nicht überzeugt und überzeugend.


Selbst von den Verteidigern (und denen, die meinen 1. obigen Beitrag downvoteten) von Liquid Glass kommt der positive Tenor nicht hinaus über ein

„Es sieht gut, neuer, cooler, besser, frischer, mal was anderes aus“

Verbunden mit der Beschwichtigung, man könnte ja Bedienungshilfen nutzen und Apple feile ja auch weiter am Look.


Mehr muss man angesichts der Kritik eigentlich nicht sagen.
+2
Unwindprotect16.05.26 00:26
Performant84
„Mit Liquid Glass kann ich endlich Text besser lesen, Icons besser erkennen oder Bedienelemente besser unterscheiden, es erleichtert die Bedienung und Navigation“.

Nichts davon. Schon gar nicht überzeugt und überzeugend.

Ich glaube Du brauchst evtl. einfach so ein Opa-Fon mit großen Buchstaben und fetten Tasten.
Performant84
Selbst von den Verteidigern (und denen, die meinen 1. obigen Beitrag downvoteten) von Liquid Glass kommt der positive Tenor nicht hinaus über ein

„Es sieht gut, neuer, cooler, besser, frischer, mal was anderes aus“

Nope - ich finde einfach das die Aufregung maßlos übertrieben ist. Es _funktionierte_ alles gut bei mir und war auch keine Umgewöhnung. In vielerlei Hinsicht eine graduelle Umstellung. Wer damit plötzlich nicht mehr klar kam, der hat sein Leben wohl auch nicht mehr so 100% im Griff.
Performant84
Verbunden mit der Beschwichtigung, man könnte ja Bedienungshilfen nutzen und Apple feile ja auch weiter am Look.

Nö - Stock funktioniert hier super - aber solange die Pappenheimer noch kein Opafon bekommen haben können sie sowas natürlich probieren.

Es ist doch eigentlich recht einfach. Für manche ist die Idee gelungen und für andere nicht. Das ist absolut ok! Nur weil Du es scheiße findest muss ich oder andere die es gut finden aber nicht „im Unrecht“ sein und Designpreise erlogen und gekauft.
-3
matbln16.05.26 01:27
Ein Preis von Leuten, die das Aussehen schön finden. Jut, kann man machen. Bei den Anwendern scheiden sich die Geister: Die einen kommen damit klar, andere ebend schlecht oder mehr schlecht als recht. (Function follows form?)

Erinnert mich an ältere Zeiten und den geflügelten Spruch einer Reklame abgeänderten folgend: Robotron. Unsere Lösung – Ihr Problem.
+1
Unwindprotect16.05.26 08:18
matbln
Ein Preis von Leuten, die das Aussehen schön finden.

Ehrlicherweise muss man allerdings sagen, dass das nur eine Deutung ist. Es kann durchaus auch sein, dass sie die Funktion von Liquid Glass als Bedienkonzept bewertet haben und nicht nur das Aussehen.
0
Performant8416.05.26 22:11
Unwindprotect
Ich glaube Du brauchst evtl. einfach so ein Opa-Fon mit großen Buchstaben und fetten Tasten.
Wenn man keine Argumente hat, wird man halt persönlich, beleidigt andere oder versucht sie lächerlich zu machen? Bravo!

Aber wenn du's schon ansprichst: ein Seh- und Lesevermögen ist (augenärztlich bestätigt) ausgezeichnet.

Das heisst aber nicht, dass ich mir noch extra kognitiven "Verarbeitungsaufwand" aufhalsen muss oder will, wo er nicht nötig ist.

Und genau das geschieht durch die Transparenzen, zumal in Verbindung mit der "Unruhe" durch Hintergrundveränderungen beim Scrollen in Liquid Glass.

Das ist - im Gegensatz zu anderen Aspekten des "Looks", über die man streiten oder unterschiedlicher Meinung sein kann - auch keine Meinung, sondern objektive Tatsache. Die Lesbarkeit ist erschwert. Erst recht in der Standardkonfiguration, ohne aktivierte Bedienungshilfen.

Als jemand mit guter Sicht hat man im besten Falle womöglich den Eindruck "Merke keinen grossen Unterschied" bzw. kann das kompensieren. Aber andere eben nicht so einfach.
+2
Unwindprotect17.05.26 00:45
Performant84
Unwindprotect
Ich glaube Du brauchst evtl. einfach so ein Opa-Fon mit großen Buchstaben und fetten Tasten.
Wenn man keine Argumente hat, wird man halt persönlich, beleidigt andere oder versucht sie lächerlich zu machen? Bravo!

Nur weil Du die Argumente nicht erkennst und anerkennst heißt es noch lange nicht, dass es keine gibt. Du erklärst eben immer alles rundherum und pauschal als „schlecht, schlecht, schlecht… totaler Mist“. Das kommt eben so rüber als ob alle anderen Leute außer Dir dumm sind. Wenn einem jemand derartig dumm kommt, dann darf es auch mal ein dazu passender Scherz sein - finde ich.

Wenn man sagt, das man es gut findet und sehr gut damit klar kommt, und dann ist es ja so offensichtlich trotzdem schlecht und Mist und man mag es ja nur weil es „cool“ aussieht… dann gilt vor allem eines: Jegliche Argumentation die so pauschal ist wie Deine leidet unter dem Aspekt trivial angreifbar zu sein.

Bei Liquid Glass ist nicht alles Licht, das wird wohl kaum jemand leugnen. Es ist jedoch auch nicht alles Schatten wie Du es proklamierst. Es darf auch Töne dazwischen geben. Man muss nicht IMMER alles schwarz sehen.

Dieses ewige schwarz/weiß polarisieren… das vergiftet doch vor allem jeden Diskurs. Bei jedem Thema.
-2
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