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Quark stellt iPad-Publishing-Service für QuarkXPress vor

Quark hat heute zusammen mit der Veröffentlichung von App Studio für Quark Publishing System eine neue Lösung vorgestellt, um Inhalte aus QuarkXPress auf dem iPad zu veröffentlichen. Durch den iPad Publishing Service erstellt Quark hierfür eine iPad-App mit den Logos und Farben des Kunden, welche dann über QuarkXPress mit Inhalten angereichert werden kann. Aufwendig gestaltete interaktive Inhalte sollen kein Problem darstellen. Erforderlich ist neben der "Starter App" des iPad Publishing Service noch die zugehörige XTensions-Software für Audio-, Video- und interaktive Funktionen sowie der Online-Zugang zur Verwaltung der Publikationen und Ausgaben. Das Gebührenmodell sieht eine einmalige Zahlung für die iPad-App in Höhe von 367 Euro vor, eine Zahlung für die Erstellung einer Ausgabe von ebenfalls 367 Euro sowie maximal 259 Euro Lizenzgebühr für die Veröffentlichung einer Ausgabe. Letzteres ist davon abhängig, wie viele Ausgaben veröffentlicht wurden. Im Gegenzug verzichtet Quark auf einen Anteil am Umsatz, so dass dieser nur zwischen Apple und Verlag aufgeteilt wird. Der iPad Publishing Service soll ab Februar zur Verfügung stehen.

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Kommentare

Gerhard Uhlhorn21.01.11 13:51
Ich muss also erst mal etwa 5300 Euro aufbringen um überhaupt ein Werk zu veröffentlichen? Wie soll man denn dann kostenlose oder Werke für eine kleine Zielgruppe erstellen können?

Schade eigentlich.

Ich hätte ein Mathebuch für die Mittelstufe umzusetzen. Doch das lohnt sich nicht so viel Geld dafür auszugeben.
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Imion21.01.11 14:25
Ich denkendas richtet sich wie im text erwähnt an verlage die bereits xpress verweden...
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Gerhard Uhlhorn21.01.11 14:29
Na ja, XPress ist dabei das günstigste. Das Plugin(!) kostet 2963 Euro. Die Lizenzgebühren wurden ja genannt.
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qmunity21.01.11 14:54
Gerhard:

So wie ich das verstanden habe, ist das mit QuarkXPress billiger:
"Das Gebührenmodell sieht eine einmalige Zahlung für die iPad-App in Höhe von 367 Euro vor, eine Zahlung für die Erstellung einer Ausgabe von ebenfalls 367 Euro sowie maximal 259 Euro Lizenzgebühr für die Veröffentlichung einer Ausgabe."

Nix mit 2963 Euro, das ist für das Quark Publishing System. Und:
"Im Gegenzug verzichtet Quark auf einen Anteil am Umsatz, so dass dieser nur zwischen Apple und Verlag aufgeteilt wird."

Ich find das im Vergleich zu Adobe günstig. Adobe nimmt $699 pro Monat plus Gebühr pro Ausgabe:
http://www.adobe.com/de/products/digitalpublishingsuite/pricing/
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cs421.01.11 15:21
gmunity

Es geht aber auch bei Adobe kostenlos wenn man die Ausgaben nicht über den Store macht und die .issue Datei mit dem Adobe Content Viewer auf dem iPad ansieht... (Indesign CS5 muss natürlich vorhanden sein).
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macscout
macscout21.01.11 15:42
Wenn ich mir das auf der Quark-Website so ansehe, ist das ganze doch nur eine Variante der Print-Ausgabe. Seiten-Struktur? Wer will den so etwas auf dem iPad? Da will ich Navigation, Sections, Konfigurierbarkeit, etc.
Da kann ich mir ja auch gleich PDFs ansehen. Gruselig.
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qmunity21.01.11 15:50
cs4: Ist das denn schon ein Produkt? Das letzet mal, als ich mir das anegsehen habe, war das nur auf labs und Preise noch nicht bekannt. Und ich musste mit drei verschiedenen Tools arbeiten (ID plus Overlayer Tools).

macscout: Wo siehst du das? Oder meinst du ein Inhaltsverzeichnis? Ich finde das hier schon ganz schön cool:
http://www.quark.com/video/digital_publishing/DigitalPublishingTeaser.swf
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Gerhard Uhlhorn21.01.11 16:37
qmunity: Laut Heise kostet das Plugin selbst 2963 Euro!

http://www.heise.de/mac-and-i/meldung/QuarkXPress-publiziert-ab-sofort-auch-auf-dem-iPad-1173297.html
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qmunity21.01.11 19:03
Gerhard:
Für das Quark Publishing System, ja:
"Das App Studio fürs Quark Publishing System kostet 2963 Euro."

Für QuarkXPress nein, wesentlich billiger:
"Das Angebot umfasst Starter App, QuarkXPress-XTension, Web-Verwaltung und die Umwandlung der Quark-Layouts für die zu veröffentlichenden Ausgaben. Für die Starter App verlangt Quark einmalig und für jede umgewandelte Ausgabe 367 Euro sowie die bei 259 Euro beginnende Lizenzgebühr."

Hast du das Quark Publishing System?

Und ob heises App damit demnächst dann produziert wird (die nutzen ja QuarkXPress für ihre Druckausgabe)? Wäre spannend.
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Gerhard Uhlhorn21.01.11 19:06
qmunity: Okay, danke für die Info. Nein, ich habe kein XPress (mehr).
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qmunity21.01.11 19:39
Gerhard:

Da das Quark Publishing System ja auch mit InDesign/InCopy funktioniert, könntest du es ja dennoch haben?
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lenin21.01.11 20:11
eine naive frage: würde das ganze im print-publishing auch so laufen, würde das ja heissen, für jedes erstelle printprodukt ist extra zu zahlen. war nie vorstellbar, oder?

warum ist das jetzt so? mir ist schon klar, dass der technische aufwand dahinter ein anderer ist.... aber wann kommt eine applikation, die ich bezahle, und mit der ich einfach mein erstelltes produkt auf dem ipad/iphone publiziere. oder stelle ich mir das zu einfach vor?
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qmunity21.01.11 21:35
lenin:
Bei Printproduktionen musst du ja auch Papier und Farbe zahlen.

Und allein Apple nimmt 30% bei iPad Verkäufen.

Ist halt ein Hype und neu, denk an Handy und Telefongebühren. Irgendwann gibt es genug Konkurrenz und Masse, dann werden Preise sinken.
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ratzfatz21.01.11 22:35
off-topic: Quark? Gääääähn!
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macscout
macscout23.01.11 14:22
qmunity
Ich sehe auch in dem Teaser nur, dass ich in QXP Seiten gestalte und diese Seiten dann (natürlich angereichert mit Video und anderen Funktionen) auf dem iPad durchblätterbar sind. In meinen Augen ist das nach wie vor zu kurz gedacht. Das ist print-orientierte Denkweise, die einem iPad aber nicht gerecht wird. Ich möchte eine App, die mir Inhalte aufbereitet und iPad-gerecht präsentiert, und das automatisch, in Abhängigkeit vom verwendeten Content, nicht von irgendwelchen Quark-Seiten gesteuert.
Für mich sind das einfach Old-fashioned-Apps, die eben nichts anderes machen als ein Print-Produkt als PDF anzuzeigen, nur dass es mit kleinen Gimmicks einen pseudo-multimedialen Anstrich bekommt. Langweilig.
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qmunity23.01.11 21:20
macscout:
Un genau das soll es eben nicht sein, die Demos der Apps sehen alles andere als PDFs aus (und sind auch keine).

Klar, keine Spiele oder so, sondern eben multimediale Magazine, die natürlich (wie das iPad und der Leser) in Seiten denkt (warum würde man sonst swipen ), vom Print-Seitengedanken aber weit entfernt sind (z.B. durch scrollbare Themenbereiche innerhalb von Seiten).

Ich sehe deinen Punkt nicht, Layout oder Grafikdesign macht man auch fürs iPad. So wie man Photoshop auch fürs Web nehmen kann.
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macscout
macscout24.01.11 01:00
Natürlich sind das keine PDFs, so war es ja auch nicht gemeint. Aber ob ich aus den Seiten PDFs mache oder das Layout einer Seite als native App nachbaue, ist dann letztlich auch egal. Die Philosophie dahinter ist eben Print.
Aber da kommen wir wohl nicht auf einen Nenner ... egal, ich denke nicht in Seiten, und das iPad tut es meiner Ansicht nach auch nicht. Und insbesondere zwingt es auch nicht dazu "natürlich" in Seiten zu denken, und ganz bestimmt nicht in festen Formaten. Quark aber sehr wohl. Und ob ich einen Inhalt im Hoch- oder Querformat lesen will, möchte ich nicht dem Quark-Designer überlassen. Da möchte ich eine dynamische Anpassung, die den Screen auch ausnutzt. Aber die sehe ich nicht (außer bei einem Movie kurz, aber das ist kein Hexenwerk). Vielleicht gibt es das ja alles - jetzt ist es schwer, darüber zu urteilen, aber das was man zzt. zu sehen bekommt, reißt mich nicht vom Hocker.

Und was meinen Punkt angeht: Man gestaltet keine Web-Sites in Photoshop, und auch nicht in Quark. Und ich halte den Ansatz für falsch, eine App in Quark zu gestalten. Damit beschränkt man eine Magazin-App auf Seiten und auf die Werkzeuge, die Quark anbietet, und das finde ich schade - aber das ist nur meine Meinung.
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