
Mac-Tipp: Wie viele Monitore unterstützt der Mac – und welche?


Bei Bildschirmen gilt oftmals „Viel hilft viel“ – selten beklagt sich jemand über zu viel Display-Fläche am Arbeitsplatz. Ein Zweit- oder Drittmonitor findet immer einen Verwendungszweck, sei es für zusätzliche Paletten, das Social-Media-Dashboard, Kalender, Erinnerungen und/oder Mail. Wie viele Monitore der eigene Mac allerdings unterstützt, und unter welchen Bedingungen, ist nicht immer klar. Die Website
RetinaDesk bietet intuitive Hilfsmittel, um schnell die Grenzen der eigenen (Apple-Silicon-)Hardware auszuloten.
Eine einfache Faustregel für Macs mit M-Chip: Zwei Bildschirme gehen immer. Wenn das Gerät einen Monitor verbaut hat, lässt sich zumindest ein weiterer anschließen. Mac mini, Studio und Pro akzeptieren laut RetinaDesk mindestens zwei externe Bildschirme. Je nach Veröffentlichungsjahr und Ausführung gibt es Unterschiede bei erlaubter Menge und maximaler Auflösung sowie Bildwiederholrate. So unterstützt beispielsweise der neueste iMac M4 in der Ausführung mit vier USB-C-Anschlüssen zwei externe 6K-Bildschirme mit 60 Hz (oder alternativ einen 8K-Monitor).
Bis zu acht externe MonitoreBei Apples tragbaren Macs hängen die Möglichkeiten stark von der Ausstattung ab: Beim 2025 vorgestellten MacBook Pro M5 ist mit zwei externen Monitoren Schluss, die 2026 vorgestellte M5-Pro-Variante erlaubt drei externe 6K-60Hz-Bildschirme. Ist ein M5 Max verbaut, erlaubt das MacBook Pro sogar vier davon. Mac Pro und Studio (Ultra) erlauben bis zu acht externe Bildschirme (oder 4 8K-Monitore).
Maximale Monitoranzahl am Mac| Chip | M1 | M2 | M3 | M4 | M5 | A18 Pro |
| Mac mini | 2 | 2; Pro 3 | | 3 | | |
| Mac Studio | 5 | 5; Ultra 8 | Ultra 8 | 5 | | |
| Mac Pro | | 8 | | | | |
| iMac | 1 | | 1 | 1; 4-Port 2 | | |
| MacBook Neo | | | | | | 1 |
| MacBook Air 13'' | 1 | 1 | 2 | 2 | 2 | |
| MacBook Air 15'' | | 1 | 2 | 2 | 2 | |
| MacBook Pro 13'' | 1 | 1 | | | | |
| MacBook Pro 14'' | Pro 2, Max 4 | Pro 2, Max 4 | 2, Max 4 | 2, Max 4 | 2, Pro 3, Max 4 | |
| MacBook Pro 16'' | Pro 2, Max 4 | 2 (Max: 4) | 2, Max 4 | 2, Max 4 | 2, Pro 3, Max 4 | |
(Quelle:
RetinaDesk)
Konfig-SimulatorAuf der interaktiven
RetinaDesk-Website lässt sich der eigene Mac auswählen, um ihn mit verschiedenen Monitoren auszuprobieren, etwa einen Bestandsbildschirm anklicken, um nachzusehen, welche Optionen für einen weiteren bereitstehen. Ein weiteres hilfreiches Werkzeug stellt der
Retina-Checker dar, welcher die Auflösung pro Zoll berechnet und beurteilt, wie gut diese für macOS geeignet ist. Der Ratschlag: Bei 27 Zoll sollten es für macOS 5K sein, um fraktionierte Skalierung zu vermeiden.
4K-Bildschirm auf 27 Zoll? RetinaDesk rät davon ab. (Quelle:
RetinaDesk)
Inoffiziell geht oft noch mehrMithilfe zusätzlicher Hardware, externer Grafikkarten oder Kompromissen bei der Bildwiederholrate lässt sich in einigen Fällen die offizielle Vorgabe der maximalen Bildschirme umgehen. Auf die Stabilität des Konstrukts sollte man sich in diesem Fall allerdings nicht verlassen. Das jüngste Beispiel stellt das MacBook Neo dar, welches in dem Angebot aktuell noch nicht vorgesehen ist. Offiziell
unterstützt MacBook Neo ein externes 4-K-Display über den linken USB-Port. Bastler haben es allerdings bereits geschafft, bis zu
vier Bildschirme zugleich an das Einsteiger-Gerät mit A18-Chip anzuschließen: drei Monitore via Adapterkette plus ein iPad via SideCar.