iPhone 18 Pro: Massenproduktion beginnt – rechtzeitig für Verkaufsstart im September


In den vergangenen 14 Jahren hat sich am Takt der iPhone-Veröffentlichung kaum etwas geändert: Jedes Jahr im Herbst erscheint die neue Modellreihe. Allerdings differenzierte sich das Angebot zunehmend aus – anstatt eines erschienen vier Modelle auf einen Schlag. Pro, Pro Max, Plus/Air und das Gerät ohne Namenszusatz stellt der Konzern in der Septembermitte vor; im Frühjahr folgten in den vergangenen zwei Jahren die Budget-Modelle mit angehängtem „e“. Es deutet sich an, dass Apple in diesem Jahr davon abweicht, um die Herbstpremiere für Premium-Modelle zu reservieren. Dies zeichnet sich bei den Auftragsfertigern ab: In den Foxconn-Werken in China startete vor wenigen Tagen die
Produktion der neuesten iPhone-Reihe mit einem Fokus auf 18 Pro sowie 18 Pro Max.
Laut dem Bericht des chinesischen Nachrichtenportals MyDrivers sind die Fertigungsstätten zunächst exklusiv auf die teureren Pro-Modelle ausgerichtet. Das iPhone 18 hingegen erscheint demnach erst im neuen Jahr. Das umsatzstärkste Weihnachtsquartal will Apple also mit Pro-Modellen (und gerüchteweise geplantem, faltbaren „Ultra“) bestreiten. Wem zwei Kameraobjektive genügen, muss sich mit dem Vorjahresmodell abfinden oder sich während der Feiertage in Geduld üben.
Kleinere Dynamic Island, variable BlendeDie in zwei Größen erscheinenden Pro-iPhones erhalten wahrscheinlich den neuesten A20-Chip in der Pro-Variante; dieser verfügte in der
Vergangenheit oftmals über zusätzliche Ressourcen wie größeren Cache, mehr RAM oder einen zusätzlichen GPU-Kern. Zudem besagen mehrere Insiderberichte, dass die Displayaussparung (Dynamic Island) um 39 Prozent verkleinert wird. Für die Hauptkamera des iPhone 18 Pro soll Apple zusätzlich eine
variable Blende vorgesehen haben.
Halbjährlicher Turnus?Wenn die Gerüchte stimmen und Apple sich im September auf Pro, Pro Max und Ultra beschränkt, stellt sich die Frage, in welcher Form die „Frühjahrskollektion“ an den Start geht. Zusätzlich zum iPhone 18 könnten auch die zweite Air-Generation sowie das iPhone 18e vorgestellt werden – das böte genügend Stoff für ein weiteres Event ähnlich der September-Präsentation. Mindestens ebenso realistisch ist das Szenario, dass der Konzern die Tradition der letzten beiden Jahre beibehält und neue Produkte in Form von gestaffelten Produktvorstellungen über den Zeitraum einer Woche lanciert.