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OpenOffice.org in Version 3.2 erschienen

Nach kleinen Verzögerungen ist nun die freie Office-Lösung OpenOffice.org in Version 3.2 erschienen. Im Gegensatz zu Microsoft Office wird OpenOffice.org kostenlos angeboten und deckt die Bereiche Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation und Zeichnen ab. Zudem enthält es Zusatzprogramme für Datenbanken und Formeln. In Version 3.2 wurde die Startzeit verbessert, die ODF- und OOXML-Unterstützung ausgebaut sowie die Darstellung von Postscript-basierten OpenType-Schriften integriert. Darübr hinaus unterstützt die Tabellenkalkulation nun komplexes Kopieren und Einfügen, Nummernkonvertierung von Text sowie eine erweiterte Filterung und Sortierung. Im Präsentationsmodul wurde eine Kommentierungsfunktion eingeführt und der Seitenzähler "Page Count" integriert. Weiterhin wurden neue Diagramm-Ansichten mit Unterstützung versteckter Spalten integriert, die automatische Wortkorrektur verbessert sowie die Datenbank-Anbindung überarbeitet. OpenOffice.org 3.2 benötigt offiziell einen Mac mit Intel-Prozessor. Der Download ist rund 170 MB groß.

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Kommentare

messmachine
messmachine11.02.10 11:03
Bin ich eigentlich der einzige bei dem die Updatefunktion nicht funktioniert? Hab das gerade "von Hand" installiert und nach wie vor das selbe Bild. Ansonnsten gutes Programm, hab ich gestern Abend erst benutzt.
Wie immer gilt: Wer ortographische Fehler findet darf sie behalten.
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Stefan S.
Stefan S.11.02.10 11:05
Falls ein Link für eine PPC-Version auftaucht, bitte posten. Danke.
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Jessica11.02.10 11:15
@Stefan S.

http://download.services.openoffice.org/files/localized/de/3.2.0/OOo_3.2.0_MacOSXPPC_install_de.dmg
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faustocoppino11.02.10 11:20
Die Updatefunktion ist wohl ein Dauer-Bug, ging bei mir noch nie!
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Stefan S.
Stefan S.11.02.10 11:59
Jessica
Super! Danke.
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wall-e11.02.10 12:19
mich ärgert neben dem update-bug noch, dass installierte plugins beim "update" per drag&drop auch weg sind.
hat jemand dafür eine lösung?
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macymesser11.02.10 12:30
Jetzt muss nur noch Apple das .odf Format (einziger ISO Standart) anerkennen und in iWorks unterstützen!
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FoundInTheFlood
FoundInTheFlood11.02.10 13:17
Kann man dem Programm eigentlich irgendwie sagen dass man immer in word 1997/2004 speichern will? Es schlägt einem bei neuen Dateien immer erstmal sein blödes ODTT format oder so vor.
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Wowbagger11.02.10 13:31
FoundeTheFlood
Das kannst Du unter "Einstellungen" - "Laden/Speichern" - "Allgemein" für die jeweiligen Dokumenttypen einzeln festlegen.
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sierkb11.02.10 13:48
FoundInTheFlood:

Klar geht das!

Extras - Optionen - Laden/Speichern - Allgemein im Bereich Einstellungen für Standard Dateiformat und ODF

Steht aber auch in der Hilfe-Funktion von OpenOffice:
Dokumente immer in Microsoft Office-Formaten speichern
1.Wählen Sie Extras - Optionen - Laden/Speichern - Allgemein.
2.Wählen Sie im Bereich Einstellungen für Standard Dateiformat und ODF zuerst einen Dokumenttyp und dann den zum Speichern gewünschten Dateityp.
Von nun an wird der Dateityp beim Speichern Ihrer Dokumente gemäß dieser Auswahl eingestellt. Natürlich können Sie von Fall zu Fall im Dialog Speichern unter einen anderen Dateityp angeben.


Doch, wenn man ehrlich ist: wozu kann man das wirklich wollen? Damit sich die proprietären Microsoft-Formate weiterhin schön oben halten und den Markt dominieren? Und MS Office noch mehr der Bauch gepinselt wird? Und ODF sich langsamer durchsetzt?

Warum nicht mal ab und zu oder gar im Regelfall ganz bewusst und selbstbewusst ODF-Dokumente (ODF ist ISO-Standard!, OOXML zwar auch, doch hat noch nichtmal Microsoft es selber hinbekommen, dieses ISO-OOXML bisher zu implementieren!) aus der Hand und in Umlauf geben (für den eigenen Bedarf sowieso!) und nach Rückfrage, dass MS Office damit nicht viel anfangen kann, ganz selbstbewusst auf das von Microsoft höchstselbst ins Leben gerufene und geleitete ODF-Plugin für MS Office (Sun bietet parallel dazu ebenfalls eines für MS Office an: ) verweisen. Beide Plugins für MS Office sind kostenfrei! Beide Plugins befähigen MS Office, mit ODF-Dokumenten umzugehen, bei dem einen Plugin kniet sich sogar u.a. Microsoft höchstselbst tief rein, dass das wunderbar funktioniert!

Oder darauf verweisen, dass man sich ja als weitere Möglichkeit parallel zu MS Office das kostenfreie OpenOffice installieren kann, das käme ohne Plugin aus?
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flashjo11.02.10 14:05
sierkb
Sehr gesunde Einstellung.
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FoundInTheFlood
FoundInTheFlood11.02.10 14:49
danke Sierkb. Deine Argumente sind gut, aber Professoren gehen die am Popo vorbei

So ist das nunmal bei bestehenden Monopolen Ich mag's auch nicht aber bis sich was wirklich durchsetzt muss man bei sowas wichtigem wie Textdokumenten mit dem Standard gehen.
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sierkb11.02.10 15:41
FoundInTheFlood:
Ich mag's auch nicht aber bis sich was wirklich durchsetzt muss man bei sowas wichtigem wie Textdokumenten mit dem Standard gehen

Der Begriff "Standard" ist eigentlich aber anders definiert als es Microsoft gerne sähe bzw. durch de-facto-Situationen manifestiert bzw. manifestieren lässt. Da wird Dir auch Dein Professor recht geben müssen.

Und draußen in der Welt ändert sich gerade langsam und stetig diese Sichtweise weg von dieser Akzeptanz der de-facto-Situation hin zu der eigentlichen Definition von Standard: es gibt zunehmend Behörden, Regierungsapparate und Unternehmen weltweit, die verlangen ODF als Standard für ihre Dokumente bzw. schreiben das sogar in einschlägigen Vorschriften und Gesetzen so fest. Microsofts OOXML gibt es nur genau deshalb! Weil der US-Staat Massachusets vor jahren einmal der Erste war, der das für seine Behörden vorgeschriebn hatte: ein offenes, standardisiertes Dokumentenformat. Und Microsoft hatte dem nichts entgegenzusetzen außer seinem bisherigen proprietären .doc-Format. Erst aufgrund dieser Situation und politischen Vorgabe, baute sich Microsoft innerhalb kürzester Zeit das OOXML-Format, um nicht ins hintertreffen zu geraten. Und weil zu der Zeit das ODF-Format bereits schon von dem Standardisierungsgremien ECMA abgesegnet war und auch die ISO grünes Licht gegeben hatte für ODF und ODF als ISO-Standard kürte, boxte Microsoft sein schnell und unter Druck aus der Taufe gehobenes OOXML-Format bei der ECMA per Fasttrack-Verfahren schnell durch und auch bei der ISO, dort dann nach anfänglichem Durchfallen und heftigem Widerstand mit unlauteren Mitteln und Bestechung, was nicht zuletzt dem Ruf der ISO nachhaltig sehr geschadet hat.

Und wenn Du es selber nicht magst, ja warum handelst Du nicht entsprechend und gehst mit gutem Beispiel voran? Meinst Du, ODF kommt vom Himmel gefallen, und die Situation regelt sich schon irgendwie selber? Es kann sich nur durchsetzen, wenn die Leute es nutzen und anwenden! Bzw. es hat sich schon bereits auf genau diese Weise durch mutiges und selbstbewusstes Voranschreiten Einiger (die immer mehr werden, laufend kommen neue hinzu) durchgesetzt, wenn man mal diese Liste anschaut:

Wikipedia: Open Document Format (ODF): Einsatz des OpenDocument-Formats bei öffentlichen Stellen

Und das sind jetzt nur die offiziell bekannt gewordenen Fälle, hinzu kommen jetzt noch die Fälle in der Privatwirtschaft (wo langsam auch ein Umdenken einsetzt bzw. eingesetzt hat) nebst den Privathaushalten und eine entsprechende Dunkelziffer.

Denke mal drüber nach, auf welche Weise Veränderungen zustandekommen (oder be- bzw. verhindert werden) und inwieweit man da als Einzelner oder kleine Gruppe dran beteiligt ist bzw. sein kann und seinen positiven oder negativen Beitrag dazu leisten kann. Positives Vorbild sein. Informieren und überzeugen. Gleichgesinnte und Nachahmer finden.

Und nicht: sich resigniert und abwartend dem status quo einfach beugen und "den lieben Gott einen guten Mann sein lassen"...

Da wird und kann selbst Dein Prof. nichts gegen sagen -- eher im Gegenteil (abgesehen davon, dass sicher nicht alle Professoren auf gleiche Art und Weise beratungs- und lernresistent sind, da gibt es durchaus ein paar richtig helle Köpfe mit ganz vernünftigen Ansichten und einem offenen Ohr für derlei Ansichten).

Und selbst wenn: Du kannst es trotzdem generell anders machen und dann eben nur für ihn eine Extrawurst braten -- das kostet Dich doch im Grunde nur ein müdes Lächeln, und mit einem solchen Lächeln (und evtl. passenden aber nett verpackten Begleitworten) kannst Du ihm auch diese für ihn gebratene Extrawurst überreichen.
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Dr. Seltsam
Dr. Seltsam11.02.10 17:56
Ribbons, anybody?

*wegduck*

Im Ernst: Ich habe persönlich mit keinem einzigen Unternehmen zu tun, welches OOo einsetzt und das, obwohl ich bereits mehrfach kleineren Unternehmen dazu geraten habe.
Interesse == Null, MS Office kennen wir, die Kosten sind im Vergleich zu Schulungen irrelevant, die Mitarbeiter wollens nicht, wir ham mit Externen zu tun die alle MS Office Nutzen, usw. usf.

Selbst nutze ich iWork und wenn es gar nicht anders geht weil halt Office Zeug von draußen kommt, dann Mac Office.
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sierkb11.02.10 18:23
Dr. Seltsam:
Ribbons, anybody?

Wer von den OO.o-Benutzern will das haben? Laut einer von OO.o gemachten Umfrage nebst Studie, Prototypen und zahlreichen Diskussionen: eine Minderheit bis niemand. Die Negativ-Erfahrungen mit dem Ribbon von MS Office überwogen da bei den jeweils Befragten, so dass dort die mehrheitliche Meinung herrsch(te): "Bitte nicht auch noch in OpenOffice diese Ribbons!". OPenOffice wird sicher im Zuge des Renaissance-Projektes einen eigenen, anderen und evtl. (hoffentlich!) besseren Weg gehen.

Abgesehen davon und in dem Zusammenhang:

OpenOffice Renaissance
Project Renaissance - Support from the University of Osnabrueck
Renaissance:UOS HCI Study Project 2009

Erste Ergebnisse fließen in die nächste Version (OO.o 3.3) ein.
Ich habe persönlich mit keinem einzigen Unternehmen zu tun, welches OOo einsetzt

Es gibt auch andere Erfahrungen. Ich habe solche z.B. gemacht: OO.o wird durchaus auch im Firmenumfeld eingesetzt. Und dort wo ich es gesehen und erlebt habe: auch ohne mein Zutun oder große Überredungskünste meinerseits -- das war dann da einfach installiert und wurde tagtäglich verwendet.
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sierkb11.02.10 18:55
Korrektur:

MS Office kann seit MS Office 2007 Service Pack 2 das ODF-Fomat sogar nativ und ohne Plugin lesen und schreiben, zumindest auf der Windows-Plattform:

heise: Service Pack 2 für Office 2007 freigegeben (28.04.2009)
Zu den wenigen neuen Funktionen gehören Import-/Export-Filter fürs OpenDocument-Format (ODF), so dass sich beispielsweise OpenOffice-Dokumente direkt in Word, Excel und PowerPoint bearbeiten lassen. Anders als die bisher als separate Add-ons erhältlichen OpenDocument-Filter integrieren sie sich in den Datei-Dialog. Auf Wunsch können Anwender OpenDocument auch als Standardformat einstellen. Darüber hinaus integriert das SP2 den Export von PDF- und XPS-Dokumenten, was bislang nur nach Installation eines separaten Add-ins funktionierte. Im Update Product Team Blog bietet Microsoft mehr Details zum SP2 an.

Microsoft: 2007 Microsoft Office Suite Service Pack 2 (SP2)

Ich nehme stark an, dass Microsoft diese Funktionalität auf Basis seines bereits oben genannten ODF-Plugins in seine Office-Suite integriert hat.

Ich nehme ferner stark an, dass die heute vorgestelle MS Office Suite Office 2011 for Mac das ODF-Format (zumindest ODF 1.1) inzwischen ebenfalls nativ und ohne Plugin beherrscht.
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PPC11.02.10 19:13
Der Programmstart ist nun wirklich auch auf dem Mac deutlich fixer als früher, fast Linux-like.
Aber leider sieht es insb. aufgrund seiner überproportionalen Fonts immer noch aus wie ein Fremdkörper. Erinnert mich an alte Netscape-Suiten, wo man an den dpi-Einstellungen drehen mußte, um ein harmonisches Gesamtbild zu bekommen, zumindest unter Linux.
Weiß jemand, auf welchem Toolkit OO basiert? Ist ein eigenes oder?
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sierkb11.02.10 19:21
PPC:
Aber leider sieht es insb. aufgrund seiner überproportionalen Fonts immer noch aus wie ein Fremdkörper.

Kann ich nicht bestätigen. Weiß nicht, was Du meinst bzw. wovon Du sprichst.
Weiß jemand, auf welchem Toolkit OO basiert?

Das auf der betreffenden Plattform jeweils nativ vorhandene.
Unter Linux/Unix ist es GTK2, unter MacOSX ist es echtes, reines, direktes Cocoa.
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Dr. Seltsam
Dr. Seltsam11.02.10 19:34
sierkb

Du, das mit den Ribbons war als Scherz gemeint.

Allerdings muss ich zugeben, dass sich kaum irgend etwas auf dem Mac mehr als Fremdkörper anfühlt, als OOo. Das OOo-User-Interface erscheint sehr altbacken, wenn es auch für die "alten Hasen" sehr effizient ist. Damit gewinnt man aber keine neuen Anwender hinzu.
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sierkb11.02.10 19:41
Dr. Seltsam:
Du, das mit den Ribbons war als Scherz gemeint.

Das habe ich auch so aufgefasst und auch so verstanden, keine Sorge. Wollte es nur nochmal für andere Mitleser etwas deutlicher machen.

Bzgl. des OOo-User-Interface: ich habe ja schon auf Renaissance verwiesen. Dessen ist man sich bei OO.o also sicher schon seit einiger Zeit sehr bewusst und arbeitet daran, das Ganze auf neue Füße zu stellen. Allerdings ist aus den im Zuge dieses Renaissance-Projektes erfolgten Umfragen und Diskussionen auch eines deutlich geworden: die Benutzer haben und schätzen (wenn man ihnen die wahl lässt) anscheinend lieber eine so relativ "altbacken" aussehende Benutzeroberfläche als dann sowas Buntes und teilweise Verwirrendes wie Microsofts Office-Oberfläche mit seinem noch mehr verwirrenden Ribbon.

Schau Dir in dem Renaissance-Projekt von OpenOffice einfach mal die bisherigen Design-Vorschläge, Mockups und Prototypen an, das sieht durchaus schon anders und ansprechender aus als die bisherige OO.o-Oberfläche.
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Krypton11.02.10 22:04
Das auf der betreffenden Plattform jeweils nativ vorhandene.
Unter Linux/Unix ist es GTK2, unter MacOSX ist es echtes, reines, direktes Cocoa.

Na ja, nicht wirklich. Vielleicht sind Teile davon in Cocoa geschrieben, das Interface verwendet jedoch fast ausschließlich eigene GUI Elemente. Das fängt bei den Toolbars an, geht bei den Buttons weiter und die Elemente im Fenster erst…

Hast Du mal das Fenster einer App in der größe geändert? Nichtmal die Scrollbar bleibt da kleben, wo sie hin soll, von den anderen Elementen ganz zu schweigen.

Das komplette Interface ist Custom made und das nichtmal besonders gut – leider.
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sierkb11.02.10 22:11
Krypton:

Meinst Du das nur, oder weißt Du es auch? Schon mal mit den Details näher beschäftigt?
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