Viel Handarbeit: Apple zeigt, wie MacBook-Neo-Werbespot entstand


Die Markteinführung des MacBook Neo kam ohne live gestreamtes Vorstellungs-Event aus. Stattdessen kündigte eine Pressemitteilung am 4. März 2026 das neue Gerät der breiten Öffentlichkeit an. Um Form, Funktion und Fähigkeiten zu präsentieren, setzte Apple auf einen ausgeklügelten dreieinhalbminütigen Trickfilm, in dem zwei Hände aus einem Aluminiumblock Schritt für Schritt ein MacBook Neo formen. Ein
Hochkantvideo zeigt nun, wie viel (Hand-)Arbeit in der Produktion des Videos steckt.
Bei vielen Szenen setzte Apple im Clip auf computergenerierte Grafik, etwa um die Ecken abzurunden oder die Tastatur hinzuzufügen. Doch wo immer Hände ins Spiel kommen, setzte das Produktionsteam auf echte Filmaufnahmen, denen dann nachträglich digitale Inhalte hinzugefügt wurden. Das „Aufspannen“ des Bildschirms beispielsweise begann mit einem LED-Streifen – er erleichterte das Tracking der Handbewegungen.
Stopptrick und RequisiteKurz darauf scheint der Finger zunächst tief ins Laptopgehäuse einzutauchen – beim Zurückfedern bildet sich das Trackpad. Für diesen Effekt entstand eine elastische silberne Membran über einer mit Druckluft gefüllten Kammer; der Effekt ist also keineswegs per Simulation entstanden. Selbiges gilt für die Rakete, die aus dem Bildschirm fliegt, und das Konfetti, welches diese auf der Tastatur verteilt: Die Effekte wurden zunächst in handgestalteten Szenerien gefilmt, um diese dann mit weiteren Inhalten anzureichern.
Unveröffentlichter SongIm Hintergrund läuft ein poppiges Lied namens „Magic“ der Sängerin
Em Beihold; überraschenderweise findet Shazam, Apples eigene Liederkennung, diesen Song nicht. Offenbar wurde er noch nicht veröffentlicht, da die Künstlerin zwar auf Apple Music vertreten, aber kein Titel dieses Namens in ihrem Repertoire zu finden ist. Ihr Debüt-Album
Tales of a failed Shapeshifter erschien Ende Februar 2026.
Neo offenbar großer ErfolgDas für Apple-Verhältnisse günstige Laptop erfreut sich großer Beliebtheit; die Kombination aus Aluminium-Chassis, Mobiltelefon-Chip, 8-Bit-Display und einfach austauschbaren Komponenten überzeugt Anwender wie Kritiker gleichermaßen. Gerüchteweise hat Apple Probleme, die hohe Nachfrage dauerhaft zu erfüllen – das knallige Zitrus-Modell ist bei vielen Händlern
ausverkauft.