Olympus E-M1 Mark II kommt im Dezember – zu einem heftigen Preis

Die neue OM-D E-M1 Mark II bietet zweifellos ein für anspruchsvolle Fotografen äußerst attraktives Funktions- und Leistungsspektrum. (Siehe dazu die Rewind Produktvorstellung der E-M1 II.) Sie bietet Profis wie Hobbyisten eine atemberaubende Geschwindigkeit und soll auch in der Bildqualität neue Maßstäbe für Kameras mit Micro Four Thirds Sensor setzen.


Neu ist auch ein maßgeschneidertes Serviceprogramm. Der sogenannte PRO Service bietet Besitzern einer OM-D E-M1 Mark II die Möglichkeit, zwischen drei Service-Paketen zu wählen. Der OLYMPUS PRO Service wird in den meisten europäischen Ländern verfügbar sein. Weitere Informationen auf der Olympus Website.

Die OM-D E-M1 Mark II wird ab Dezember 2016 erhältlich sein. Soweit die gute Nachricht, denn bis Dezember ist es ja nicht mehr allzu lange hin und wenn es keine Verzögerungen gibt, kann das Weihnachtsfest vielleicht schon mit der neuen OM-D abgelichtet werden.

Die schlechte Nachricht: Olympus' heiß begehrtes Modell wird – wie im Vorfeld schon spekuliert wurde – deutlich teurer. Der Listenpreis soll 1.999 Euro (2.299 CHF) für den Body betragen. Als im Oktober 2013 die erste E-M1 in den Handel kam, lag ihr Listenpreis bei 1.499 Euro. Das entspricht einer Preissteigerung von beinahe 34%. Zwischen dem aktuellen Marktpreis der E-M1, die jetzt zu Preisen ab ca. 1.050 Euro erhältlich ist (bei Amazon derzeit 1.069 Euro), und dem Listenpreis der Mark II, ist der Preissprung umso schmerzhafter. Bis die neue E-M1 II zu günstigeren "Straßenpreisen" zu haben sein wird, wird es sicher noch eine Weile dauern. Der Unterschied zum Vorgänger wird aber so oder so enorm bleiben.


Die Olympus E-M1 II folgt damit einem unerfreulichen Trend: Hochwertige Kameras scheinen allgemein immer kostspieliger zu werden, denn auch andere Neuheiten, wie die Sony A6500 oder RX100 IV (), kennen im Preis nur eine Richtung: steil nach oben. Die Gründe dafür sind sicher vielfältig, haben aber im Falle von Kameras vermutlich einen Hauptgrund. Die meisten dieser Kameras stammen aus Japan und der Yen hat in den letzten drei Jahren deutlich (rund 23%) an Wert gegenüber dem Euro zugelegt. Außerdem sollen gestiegene Löhne und höhere Kosten der Bauteile für den Preisanstieg verantwortlich sein.

Selbst für enthusiastische Kamerafreunde stellt sich bei so einer Entwicklung natürlich die Frage, ob die zweifellos bessere Leistung der neuen Modelle die hohen Aufpreise wert sind. Ein paar Megapixel mehr (20 statt 16 in der E-M1 II) rechtfertigen sicher keinen Neukauf. Der Performance-Zugewinn in praktisch allen Bereichen ist da womöglich schon interessanter, aber längst nicht jeder Fotograf benötigt eine Serienbildgeschwindigkeit von bis zu 60 Bilder/s in voller Auflösung. Ausschlaggebender dürften da eher weniger offensichtliche Dinge sein, wie ein schnellerer Sucher-Refresh mit kürzeren Blackout-Zeiten, oder auch die größere Akkukapazität der neuen E-M1 II. Bei dem geforderten Preis werden aber viele User sicherlich mit dem spitzen Bleistift nachrechnen.

Zum Marktstart der E-M1 II wird es übrigens noch einen neuen staub- und spritzwassergeschützten Makroblitz namens STF-8 geben. Dieser wurde mit der gleichen Technologie abgedichtet, die für Kameras und Objektive zur Anwendung kommt. Das Makroblitzsystem wird, ebenfalls ab Dezember 2016, für 499 Euro bzw. 699 CHF erhältlich sein.


Die E-M1 II kann auch im Kit mit dem M.ZUIKO DIGITAL ED 12-40 mm 1:2.8 PRO für 2.599 Euro bzw. 2.999 CHF erworben werden.

Kommentare

Peter Eckel06.11.16 09:23
Schon bestellt.

Ich habe ja Geld übrig, das eigentlich für einen neuen Mac Pro eingeplant war
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teorema67
teorema6706.11.16 09:35
Ich würde diese Kamera nicht kaufen. Ich hadere mit dem für diese Preisklasse winzig kleinen Sensor. Auch die neuesten Technologien können die Gesetze der Optik nicht völlig aushebeln.

Der Vorteil des kleineren Bodies und der ein bisschen kleineren Objektive wiegen den Vorteil des kleinen Sensors IMO nur bedingt auf.
Verdammte Schotten! Die haben Schottland ruiniert! (Groundskeeper Willie)
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snowman-x06.11.16 09:41
geile Kamera! Würde ich gern mal testen!

Interessanterweise wird die Preissteigerung bei Kameras deutlich kritischer kommentiert als bei den Macbooks...
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OpDraht
OpDraht06.11.16 09:53
Ich denke man wird da die erste Zeit die Leute anzapfen die auf das System gesetzt haben und es professionell einsetzen. Wenn das abklingt kann ja der Preis gesenkt und das Vorgängermodell eingestellt werden.

In Zeiten in denen Kleinbildformatbodies kaum größer (ja bei den Objektiven kann es anders aussehen) und teurer sind wirkt es ein bißchen wie eine Wette seitens Olympus: wenn sie diese Preise nicht erzielen kann man die Sparte ja auch einstellen oder verkaufen.
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MacStarTrader
MacStarTrader06.11.16 09:54
Schon mal überlegt, ob die Preissteigerung auch etwas mit den kleiner werdenden Verkaufszahlen im Sektor Consumermarkt zu tun haben könnten?

Wer kauft denn heute noch ne gute Kamera? Der Massenmarkt sicherlich nicht mehr.
Im Urlaub sehe ich zu häufig nur noch Mobile Phones und ganz vorne ist da die Kamera des iPhone 7.

Die Hersteller kämpfen mit den hohen Fixkosten ...
#MacStarTrader (Twitter)
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sonorman
sonorman06.11.16 10:01
snowman-x
Interessanterweise wird die Preissteigerung bei Kameras deutlich kritischer kommentiert als bei den Macbooks...
Ist ja auch wesentlich heftiger, als bei den MacBooks.
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Peter Eckel06.11.16 10:08
snowman-x
Interessanterweise wird die Preissteigerung bei Kameras deutlich kritischer kommentiert als bei den Macbooks...

Bemerkenswerterweise ist das so. Und das, obwohl sie bei Kameras deutlich moderater ausfällt als bei Rechnern, und mit dem Yen-Kurs zumindest teilweise gut erklärbar ist.

Was die Sensorgröße betrifft: Das hat vielleicht vor ein paar Jahren mal eine Rolle in der Feld-, Wald- und Wiesenfotografie gespielt. Es gibt gute Argumente für Sensoren in Kleinbildgröße und darüber, unbestritten - aber der Fortschritt der Sensortechnologie in allen Formaten schiebt die Grenze, ab der ein größerer Sensor erforderlich ist, immer weiter nach oben. Und wenn man sich die Marktentwicklung anschaut, dann scheinen die Verbraucher das ähnlich zu sehen und sich zunehmend Systemkameras mit kleinerem Sensor und dafür deutlich geringerem Systemgewicht zuzuwenden.

Die E-M1 II mit dem 4.0/300mm wiegt deutlich unter 2 kg und entspricht vom Bildwinkel her einem 24x36-System mit 600mm Brennweite und besitzt eine Bildstabilisierung, die ohne jedes Problem auch bei ziemlich miesem Licht Aufnahmen aus der Hand zuläßt, ohne die Empfindlichkeit unangenehm erhöhen zu müssen. Das sind nicht nur kleine Vorteile gegenüber dem großen DSLR-System, sondern das ist in vielen Situationen z.B. in der Naturphotographie der Unterschied zwischen 'geht' und 'geht nicht'.

Auf Wanderungen z.B. nehme ich das 4.0/300 einfach mal auf Verdacht mit - das wäre mit einem 24x36-System absolut undenkbar.

Ja, die Kamera ist teuer, und ich werde mit dem Zweitgehäuse auch bis zum ersten Preisrutsch in 6-12 Monaten warten und derweil noch eine meiner E-M1 weiterverwenden. Aber für die nächste geplante Reise im Januar hoffe ich stark, daß die vorbestellte Mk II rechtzeitig geliefert wird.
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Peter Eckel06.11.16 10:16
sonorman
Ist ja auch wesentlich heftiger, als bei den MacBooks.

Das würde ich nicht unterschreiben.

Mein MacBook Pro 17" hat mich 2012 in Maximalausstattung (bzw. darüber, weil ich es vom Händler gleich mit 16 GB RAM habe liefern lassen) unter 3000 Euro gekostet, mittlerweile ist es mit moderatem finanziellen Aufwand auf 1 TB SSD aufgerüstet.

Ein aktuelles MacBook Pro 15" würde mich in entsprechender Ausstattung über 4000 Euro kosten, und da die SSD nicht austauschbar zu sein scheint, nähme ich es gleich mit 2 TB SSD, womit ich dann bei knapp 5000 wäre. Noch ein paar Adapterchen dazu, und die 5000er-Schallmauer ist locker gerissen. Und das, obwohl ich 16 GB als Minimalausstattung betrachte und eigentlich lieber 32 GB gehabt hätte, was nicht geht.

Fazit: Ich bekomme ein kleineres Gerät (was an sich schon blöd ist, die 17" sind mir beim Arbeiten sehr lieb) mit zu wenig RAM und bezahle ca. 60% mehr.

Klar, das sind meine speziellen Anforderungen und die sind sicherlich nicht übertragbar. Aber vom Preis her ist das neue Pro für mich vollkommen unattraktiv und ich bin sehr froh, das 17" damals auf die absolute Maximalausstattung aufgerissen zu haben - mit dem Gedanken, daß es dann länger nutzbar bleibt. Richtig gedacht, das hat sich gelohnt.
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Peter Eckel06.11.16 10:22
OpDraht
Ich denke man wird da die erste Zeit die Leute anzapfen die auf das System gesetzt haben und es professionell einsetzen. Wenn das abklingt kann ja der Preis gesenkt und das Vorgängermodell eingestellt werden.

Das Vorgängermodell ist schon eingestellt. Da werden nur noch Reste abverkauft.
OpDraht
In Zeiten in denen Kleinbildformatbodies kaum größer (ja bei den Objektiven kann es anders aussehen) und teurer sind wirkt es ein bißchen wie eine Wette seitens Olympus: wenn sie diese Preise nicht erzielen kann man die Sparte ja auch einstellen oder verkaufen.

Das wäre, von den Entwicklungskosten her betrachtet, eine sehr, sehr teure Wette. Der leicht mißglückte Ausflug ins DSLR-Segment war schon teuer genug, den Fehler macht Olympus garantiert nicht nochmal.

Irgendwie finde ich es lustig, wie die Geschichte sich wiederholt ... ich benutze seit den 80er-Jahren Olympus-Kameras, und ich weiß nicht wie oft ich mir angehört habe, daß das ein aussterbender Nischenhersteller sei. Seitdem ist Minolta untergegangen, Pentax existiert nur noch als Marke, an diverse andere Hersteller erinnere ich mich nicht mal mehr - eigentlich sind nur Hasselblad, Nikon, Leica, Fuji und Canon von damals übrig. Und eben Olympus.
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OpDraht
OpDraht06.11.16 10:29
Möge Olympus mit seiner Kamerasparte erfolgreich sein, ich fänds gut.
Aber vor ein paar Jahren hat das Spitzenmanagement selbst über eine Schließung der Sparte nachgedacht, das ist dann schon etwas anderes als öffentliches Gemunkel.
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Peter Eckel06.11.16 10:29
snowman-x
geile Kamera! Würde ich gern mal testen!

Die sind derzeit auf Promo-Tour mit der Kamera und den neuen Optiken (sorry, habe gerade auf die Schnelle keinen Link gefunden, daher hier der betreffende Auszug aus der Mail, die ich bekommen habe):

04. - 06.11.2016 | Foto Haas GmbH | Georgsplatz 10 | 30159 Hannover

04. - 06.11.2016 | Foto Wiesenhavern GmbH | Mönckebergstraße 11 | 20095 Hamburg

07.11.2016 | FOBI Foto Bischoff GmbH | Balgebrückstraße 18 | 28195 Bremen

08.11.2016 | Photo Planet | Arnulf-Klett-Platz 3 | 70173 Stuttgart

08.11.2016 | Photohaus Colonnaden | Große Theaterstraße 45 | 20345 Hamburg

08.11.2016 | Foto König GmbH | Louisenstraße 89 | 61348 Bad Homburg

09.11.2016 | Ringfoto Gruppe | Bahnhofstraße 24 | 70806 Kornwestheim

09.11.2016 | Foto Wolf Bautzner | Landstraße 11B | 01324 Dresden (Weißer Hirsch)

09.11.2016 | fotogena GmbH | Kämmererstraße 43 | 67547 Worms

10.11.2016 | Lichtblick-Fotofachgeschäft | Augustinerplatz 11 | 78462 Konstanz

10.11.2016 | Foto Heibel GmbH | Altlöhrtor 40 | 56068 Koblenz

10. - 12.11.2016 | Fotomax - SH photo GmbH | Pillenreuther Straße 27 | 90459 Nürnberg

11. - 12.11.2016 | Ringfoto Löffler | Schiffstraße 5 | 79098 Freiburg

12. - 13.11.2016 | fotogena GmbH | Rheinstraße 7-9 | 64283 Darmstadt

14.11.2016 | Foto-Markt-Video GmbH | Am Markt 12 | 72070 Tübingen

15.11.2016 | Foto Gregor GmbH | Neumarkt 32-34 | 50667 Köln

16.11.2016 | Foto Hamer GmbH & Co KG | Kortumstraße 23 | 44787 Bochum

17.11.2016 | Foto Video Lambertin GmbH | An der Rechtschule 1 | 50667 Köln

18.11.2016 | Photo Porst | Frankfurter Straße 9 | 48143 Münster

18. - 19.11.2016 | fotofrenzel GmbH | Münsterplatz 46 | 89008 Ulm

23.11.2016 | VFH Vario Foto+Hobby GmbH + Co. KG | Franziskanerstraße 11 | 79098 Freiburg

25. - 26.11.2016 | Foto Meyer digital imaging GmbH | Welserstraße 1 | 10777 Berlin

25. - 26.11.2016 | Hobby Foto Andreas Raether GmbH &Co. | Seestraße 14 | 71638 Ludwigsburg

29.11.2016 | Foto-Video Sauter GmbH & Co.KG | Sonnenstraße 26 | 80331 München

30.11.2016 | Fotohaus Zacharias GmbH & Co. KG | Rote Hahnengasse 7 | 93047 Regensburg

01.12.2016 | Foto-Kohler oHG | Franz-Ludwig-Straße 10 | 96047 Bamberg

03. - 04.12.2016 | Brenner Foto | Mooslohstraße 60 | 92637 Weiden

Ich bin mit keinem der genannten Geschäfte verwandt oder verschwägert
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DogsChief
DogsChief06.11.16 10:32
Die Kommentare zu den Preisen von egal welchem Produkt nerven einfach nur noch. MacBook Pro, iPhone, iPad Pro, Olympus, Sony, Canon ypvc, egal was.

Es ist doch ganz einfach: Entweder ich benötige Produkt X und bin bereit dafür Betrag 3-4stellig zu zahlen oder ich benötige dieses Produkt nicht und kaufe mir etwas Vergleichbares von einem anderen Anbieter ( scheiss auf Qualität, Bedienerfreundlichkeit etc. ) und spare mehrere 100 €.

Natürlich wird dann dort über die miesere Qualität gemeckert, und dass früher alles besser und billiger war. Sorry Leute, wo ist der Sinn? Geht es nur ums Meckern? Zu teuer bzw. zu schlecht verarbeitet, bzw. früher war alles besser? Ich für meinen Teil habe in den letzten 40 Jahren die Erfahrung gemacht, wer billig kauft, kauft teuer. Wenn ich Werkzeug brauch(t)e, um meine Autos und Motorräder zu reparieren, hab ich preiswertes Werkzeug gekauft, um dann vernünftiges Werkzeug anzuschaffen. Das billige Zeugs war einfach schlecht. Wenn ich Küchenmesser gekauft hab, um Gemüse, Fleisch, Geflügel zu schneiden, hab ich gleich teures "Werkzeug" gekauft, weil stumpfe Messer, die alle 10 Schnitte nachgeschliffen werden müssen ( überzogene Darstellung!! ) einfach nur nerven. Als ich vom billigen Bastel-PC umgestiegen bin auf meinen ersten iMac ( G4- Lampenschirm ) war ich auch erst vom Preis erschlagen, hat sich aber gelohnt. Zum Fotografieren reicht mir ne Canon EOS 700, zum Musik hören ein Beyer DT 770. Wäre ich Profifotograf hätte ich vermutlich eine EOS D1 und als Audiopapst würde ich wahrscheinlich einen Beyer T1 oder so nutzen.

Also: Brauche ich ein MacBook Pro? Ja - kaufen. Nein - nicht kaufen. Brauche ich die Olympus E-M1 Mark II? Ja - kaufen. Nein - ????? Richtig, nicht kaufen. Frage nach dem Preis? Scheissegal, weil wenn kaufen, dann muss das sein, wenn nein, wen juckt´s? Wenn ich etwas nur haben will, weil es neu und hip ist, darf ich nicht über den Preis meckern. Natürlich hätte mein iPhone 6S noch gereicht, aber ich habe ein 7er gekauft. Rege ich mich über den Preis auf? Nein, weil ich es nicht haben MUSSTE! Es war meine Entscheidung. Hab ich die Kohle, gut, hab ich sie nicht, auch gut. Telefonieren und surfen wäre mit dem 6S sicher auch noch 2-3 Jahre problemlos möglich gewesen. Take it easy, altes Haus
Es ist besser beim zweiten Mal zu scheitern, als es erst gar nicht versucht zu haben. ( Bear Heart )
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Peter Eckel06.11.16 10:32
OpDraht
Möge Olympus mit seiner Kamerasparte erfolgreich sein, ich fänds gut.
Aber vor ein paar Jahren hat das Spitzenmanagement selbst über eine Schließung der Sparte nachgedacht, das ist dann schon etwas anderes als öffentliches Gemunkel.

Ja, aber das war vor ein paar Jahren. "Vor ein paar Jahren" hat Michael Dell Apple auch nahegelegt, den Laden dichtzumachen und den Aktionären das Geld wiederzugeben.

Wenn eine Firma eine Sparte dichtmachen will, investiert sie nicht vorher ein paar zig Millionen in die Entwicklung neuer Kameras und Objektive. Wie sowas aussieht, kann man sich gerade beim Nikon 1-System anschauen. Auf der Photokina lagen die Nikon 1-Modelle zusammen mit den Kompakten auf dem Grabbeltisch.
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Peter Eckel06.11.16 10:43
DogsChief
Die Kommentare zu den Preisen von egal welchem Produkt nerven einfach nur noch. MacBook Pro, iPhone, iPad Pro, Olympus, Sony, Canon ypvc, egal was.

Da gebe ich Dir teilweise Recht. Ich sehe es ganz ähnlich: Wenn mir ein Produkt für den geforderten Preis nicht genug Gegenleistung bringt, dann meckere ich nicht über den Preis, sondern kaufe es einfach nicht und warte auf die nächste Runde Modelle. Und wenn ich es zum Arbeiten brauche, dann kaufe ich es und halte die Schnauze.

Blöd ist es halt, wenn ich es zum Arbeiten brauche und der Hersteller liefert nichts mehr, was dem geforderten Preis angemessen ist. Eine Weile kann ich Warteschleifen drehen (so wie jetzt gerade beim Mac Pro/MacBook Pro), aber irgendwann raucht das alte Teil halt ab oder genügt den Ansprüchen wirklich nicht mehr. Wenn ich das Problem mit Geld lösen kann, ist das ja in Ordnung (zumal ich bei den Warteschleifen ja auch spare), nur wenn sich abzeichnet, daß ich auch für viel Geld nicht das bekomme, was ich brauche, wird es langsam ärgerlich. Systemwechsel ist immer noch viel teurer, zumal zu den Softwareinvestitionen ja auch noch der Aufwand der Umstellung kommt - und das wird auch schnell fünfstellig, wenn man normale Tagessätze rechnet.
DogsChief
Es ist doch ganz einfach: Entweder ich benötige Produkt X und bin beriet dafür Betrag e-4stellig zu zahlen oder ich benötige dieses Produkt nicht und kaufe mir etwas Vergleichbares von einem anderen Anbieter ( scheiss auf Qualität, Bedienerfreundlichkeit etc. ) und spare mehrere 100 €.

... oder ich warte. Was meist der bessere Weg ist.
DogsChief
Ich für meinen Teil habe in den letzten 40 Jahren die Erfahrung gemacht, wer billig kauft, kauft teuer.

100% Deiner Meinung. Wir sind aber eine aussterbende Spezies, wie es scheint.
DogsChief
Brauche ich die Olympus E-M1 Mark II? Ja - kaufen. Nein - ????? Richtig, nicht kaufen.

Brauchen ... wer außer Berufsphotographen braucht schon eine Kamera? Ich will eine haben, also kaufe ich sie. Wenn ich sie haben will und sie ist mir zu teuer, dann kaufe ich sie halt nicht und warte, bis die Preise fallen oder welche auf dem Gebrauchtmarkt auftauchen. Ich mache im Januar eine längere Reise, also kaufe ich sie jetzt, weil sie mir ein halbes Jahr nach der Reise nichts mehr dafür nützt. Und die paar Hundert Euro, die sie jetzt teurer ist als in einem halben bis einem Jahr, fallen angesichts des Preises einer größeren Urlaubsreise nicht ins Gewicht.
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OpDraht
OpDraht06.11.16 11:04
Peter Eckel
Wenn mir ein Produkt für den geforderten Preis nicht genug Gegenleistung bringt, dann meckere ich nicht über den Preis, sondern kaufe es einfach nicht und warte auf die nächste Runde Modelle. Und wenn ich es zum Arbeiten brauche, dann kaufe ich es und halte die Schnauze.

Sehe ich als Kritik an den Leuten die an der derzeitigen Preisgestaltung Kritik üben.

Kann gut nachvollziehen wenn bisher treue Kunden in dem von ihnen bisher gewohnten Preisumfeld nichts mehr erhalten und dann Kritik üben.

Das muss jemand, der ansonsten "die Schnauze hält", auch aushalten können.
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Peter Eckel06.11.16 11:16
OpDraht
Sehe ich als Kritik an den Leuten die an der derzeitigen Preisgestaltung Kritik üben.

In gewisser Weise ist es das.

Die derzeitige Preisgestaltung ist ja nichts, das vom Himmel fällt. Dafür gibt es mannigfache Gründe, ob das jetzt Wechselkurse sind, steigende Löhne in Drittfertigerländern, mangelnde Nachfrage - es gibt da sehr viele Erklärungen außer vollkommen irrationaler Gier des Herstellers, und die meisten kann der Hersteller kaum beeinflussen.

Darüber kann man maulen, es muß einem nicht passen, aber in den meisten Fällen wird das genau nichts an den zur Preissteigerung führenden Rahmenbedingungen ändern. Dann kann ich entweder ein wenig kürzer treten und halt eben erst ein Jahr später kaufen oder ein kleineres Modell nehmen, wenn ich das für mich unerschwingliche nicht wirklich brauche, oder ich kann halt zahlen.

Dem letzten Quartalsbericht zufolge sinkt Apples Marge. Es werden also wohl eher die anderen Einflüsse sein, die zu den Preissteigerungen führen.
OpDraht
Kann gut nachvollziehen wenn bisher treue Kunden in dem von ihnen bisher gewohnten Preisumfeld nichts mehr erhalten und dann Kritik üben.

Was soll denn der Hersteller machen? Die Qualität senken, um seine treuen Kunden, die im gewohnten Preisumfeld nichts mehr erhalten, glücklich zu machen? Ganz auf Marge verzichten und pleite gehen oder zum Übernahmekandidaten werden? Oder die Fertigung in Billigstlohnländer (also noch billigere als eh schon) auslagern, um so die Preise auf Kosten der Arbeiter dort zu senken?
OpDraht
Das muss jemand, der ansonsten "die Schnauze hält", auch aushalten können.

Fehlinterpretation Deinerseits. Ich schrieb:
Peter Eckel
Und wenn ich es zum Arbeiten brauche, dann kaufe ich es und halte die Schnauze.

Das heißt nicht, daß man sich nicht kritisch zu Preisen äußern kann. Aber es gibt einfach Situationen, in denen der Preis keine Rolle spielt, weil man das Produkt halt eben braucht - und da braucht man dann auch nicht mehr zu diskutieren, ob der Preis angemessen ist. Wenn ich genau dieses Produkt brauche, dann ... siehe oben.

Wenn das nicht funktioniert, muß ich halt mein Geschäftsmodell überdenken.
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OpDraht
OpDraht06.11.16 11:26
Die Kritik bleibt trotzdem auf jeden Fall nachvollziehbar.

Eine Alternative wäre ja gewesen ein günstigeres Modell mit geringem Aufwand auf aktuellen Stand zu bringen um den Leuten etwas zu geben ohne gleich großartig auf Marge zu verzichten. Das MBA ist im Kern Jahre alt, eine Preissenkung oder verbesserte Ausstattung hätte da sicher viel Unmut vermeiden können.
Hätten alle die Schnauze gehalten würde sich Apple kein Stück bewegen, was sie nach der Kritik der letzten Tage aber bereits beim Adapterzoo getan haben.

Genug des Off-Topics.
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Peter Eckel06.11.16 11:37
OpDraht
Eine Alternative wäre ja gewesen ein günstigeres Modell mit geringem Aufwand auf aktuellen Stand zu bringen um den Leuten etwas zu geben ohne gleich großartig auf Marge zu verzichten. Das MBA ist im Kern Jahre alt, eine Preissenkung oder verbesserte Ausstattung hätte da sicher viel Unmut vermeiden können.

Nur soviel noch: Ich habe mich eigentlich eher gewundert, daß sie es nicht ganz eingestellt und dafür den Preis des kleinen MacBook Pro entsprechend gesenkt haben, Oder das 12" MacBook aufgewertet (1-2 USB C-Ports mehr hätten vermutlich gereicht). Das Air hat einfach keinen Sinn mehr.
OpDraht
Hätten alle die Schnauze gehalten würde sich Apple kein Stück bewegen, was sie nach der Kritik der letzten Tage aber bereits beim Adapterzoo getan haben.

Also ganz ehrlich: Das ist nun wirklich das kleinste aller Probleme ... ob ich 10 Euro für einen Adapter mehr oder weniger ausgebe, ist mir wirklich Wurst. Die Probleme liegen in der Modellpalette, nicht in den Adaptern.

Wenn es eines gibt, was Hersteller zum Überdenken des Preisgefüges und des Angebots bewegen kann, dann ist es das Steigen oder Fallen der Nachfrage. Und, um zurück zum Thema zu finden, da hat Olympus anscheinend vieles richtig gemacht:

Mangelnde Nachfrage scheint jedenfalls derzeit nicht das Problem zu sein.
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Liebestöter06.11.16 11:38
MacStarTrader
Schon mal überlegt, ob die Preissteigerung auch etwas mit den kleiner werdenden Verkaufszahlen im Sektor Consumermarkt zu tun haben könnten?

Wer kauft denn heute noch ne gute Kamera? Der Massenmarkt sicherlich nicht mehr.
Im Urlaub sehe ich zu häufig nur noch Mobile Phones und ganz vorne ist da die Kamera des iPhone 7.

Die Hersteller kämpfen mit den hohen Fixkosten ...

Ich denke auch das ist der Punkt.
Bei meinem letzten Städteurlaub hatte ich meine Canon DSLR zwar im Gepäck (wenn auch nur mit 1-2 Objektiven) aber die lag die ganze Zeit in der FeWo. Hochwertige Architekturfotos hatte ich in der Stadt schon bei den letzten Besuchen gemacht.
Jetzt habe ich einfach ein paar Schönwetter Fotos mit dem iphone 6 gemacht, dafür reicht das. Und ich gebe zu, den Panoramafunktion hat mich begeistert. Gerade von hohen Gebäuden herab auf die Stadt wirklich gut.
Klar, Innenaufnahmen gehen mit einem ifön nicht, da habe ich mal die DSLR vermisst, aber die dafür die ganze Zeit mitschleppen...och nö.
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chill
chill06.11.16 11:40
Alles was Sonorman toll findet kostet findet man in Preisregionen im 4 stelligen Bereich.

DAC, Verstärker, Kameras, TV, Kopfhörer, Uhren. Sogar für Taschenlampen muss man eine 3 stetige Summe hinlegen, anders gehört man zum Prekariat ... es muss ja alles vom allerfeinsten sein. Und dann meckert man über weniger als 2000€

Niemand benötigt so eine Kamera. Die Vorgänger gehen ja nicht auf einmal kaputt.

Warum die Preise erhöht wurden hat er ja sinnvoll erklärt.
"¿ssıəɥɔs ɹəp llos sɐʍ" :ʇƃɐs əsıəʍ ɹəp 'ßıəʍ sɐʍ ɹə sɐp ßıəʍ əƃnlʞ ɹəp
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nacho
nacho06.11.16 12:12
Aus meiner Sicht stimmt die Preis/Leistung nicht mehr, klar bekommt viel aber so viel Geld für einen Four Thirds Sensor?
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Peter Eckel06.11.16 12:17
nacho
Aus meiner Sicht stimmt die Preis/Leistung nicht mehr, klar bekommt viel aber so viel Geld für einen Four Thirds Sensor?

Ja. Ganz klar ja.

Umgekehrt: Ich würde für einen Kleinbildsensor mit Klapperspiegel nicht mehr die Hälfte davon ausgeben. So unterscheiden sich die Ansprüche ...
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Fontana
Fontana06.11.16 13:11
Hm, Vor gut drei Jahren war der Kurs Yen-CHF in etwa gleich, damals wurde die EM1 vorgestellt. Die Preissteigerung lässt sich also, zumindest in der CH, nicht mit einem allfälligen Kursanstieg rechtfertigen. Zudem ist der CH-Preis noch einiges über dem Europreis, das hinterlässt immer einen schalen Nachgeschmack.

Natürlich muss jeder selber entscheiden, ob er so viel Geld für eine solche Kamera ausgeben will. Ich werde es wohl kaum tun, zumindest nicht solange der Listenpreis mehr oder weniger eingefordert wird. Zur Zeit bin ich mit der Mark I unterwegs, mit viel hochwertigem Glas, aber genau wie beim neuen MacBook Pro kam mir der Gedanke, dass auch andere Mütter schöne Töchter haben. Obwohl ich bei beiden Marken seit Jahrzehnten treu bin (beides um 1990) heisst das nicht, dass ich etwas kaufe, dass nicht meinen Bedürfnissen entspricht oder ein zu schlechtes Preis-Leistungsverhältnis hat. Und bei beiden Firmen geht die Strasse nicht in meine Richtung.

Aber mal schauen wo der Strassenpreis liegen wird und ob es günstige Bundles geben wird.
Ein König von wenig.
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MikeMuc06.11.16 13:33
Brauchen ist relativ. Ist das alte kaputt und man braucht was neues und das Neue bietet keinen gleichwertigen Ersatz dann hat man leider ein Problem.
Denn ein Systemwechsel (egal ob Apple oder Kamera oder sonst was) zieht, wenn man Pech hat eben einen weiteren Türen Rattenschwanz nach sich Daher ist Mecker über einen Preis der aus der eigenen Sicht in keinem Verhältniss zu dafür gebotenen Leistung schon gerechtfertigt.
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MikaMacPower
MikaMacPower06.11.16 13:43
teorema67
Ich würde diese Kamera nicht kaufen. Ich hadere mit dem für diese Preisklasse winzig kleinen Sensor. Auch die neuesten Technologien können die Gesetze der Optik nicht völlig aushebeln.

Der Vorteil des kleineren Bodies und der ein bisschen kleineren Objektive wiegen den Vorteil des kleinen Sensors IMO nur bedingt auf.

Genau so ist es. Monate habe ich überlegt, da ich auf ein DSLM System von Nikon (da bekomme ich graue Haare) wechseln will.

Olympus oder Fuji, aus mehreren Gründen ist es Fuji geworden!
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cps06.11.16 13:43
Gerade im Fotobereich kennt die Preisentwicklung nur eine Richtung, nach oben und zwar deutlich. Nikon ruft beispielsweise für das neue 70-200 2.8 mal so eben 3179 € auf.
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Peter Eckel06.11.16 14:19
MikaMacPower
Genau so ist es. Monate habe ich überlegt, da ich auf ein DSLM System von Nikon (da bekomme ich graue Haare) wechseln will.

Ja, das war wirklich schade, wie Nikon das Ding in den Sand gesetzt hat. Irgendwie scheinen sie auf Aufsteiger von den Kompakten als Kundenkreis gesetzt zu haben, und das ging voll nach hinten los - die steigen lieber ab statt auf und nehmen gleich das Telefon als Kamera.

Was tut man nicht alles, um seine untere DSLR-Kategorie nicht zu kannibalisieren ...
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MacStarTrader
MacStarTrader06.11.16 14:45
MikaMacPower

Warum die Fuji?
#MacStarTrader (Twitter)
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alephnull
alephnull06.11.16 15:46
Peter Eckel
Was die Sensorgröße betrifft: Das hat vielleicht vor ein paar Jahren mal eine Rolle in der Feld-, Wald- und Wiesenfotografie gespielt.

Naja, so pauschal stimmt das natürlich nicht. Das Freistellpotenzial (Portrait-, Hochzeitsfotografie usw.) von 24x36 mit einem 1,2 oder 1,4/85mm ist mit APS-C und erst recht mit mFT nicht zu erreichen. Das hat nichts mit Sensorentwicklung, sondern mit Physik zu tun. Und es ist einer der Hauptgründe, warum ich auch heute bei einem Neueinstieg nicht mFT wählen würde.
Vielleicht gibt's ja mal für mFT ein 1,0/100 oder 1,0/135mm. Dürfte aber noch etwas dauern. Und wenn es das gibt, dann wahrscheinlich nicht unter 5kg und unter 5.000 Euro.

Da ist halt das Problem von kleiner-als-FF (inkl. mirrorless). Am Anfang stand das (Marketing-)Versprechen: Wie bauen kleiner, leichter, billiger! Das hat sich bislang so nicht erfüllt, eben erst recht nicht beim Preis. Das macht sich schließlich auch im Markt bemerkbar. Zwar legen die spiegellosen Systeme kontinuierlich etwas zu. Aber in absoluten Mengen rangieren sie im Vergleich zu DSLR immer noch (fast) unter ferner-liefen. Das ist zugleich die Crux von Oly, Pana und Fuji: Die neue Technologie könnte soooo schön sein. Leider spielen die Platzhirsche Canon und Nikon nicht mit. Also muss man die Sache über die Kohle regeln - und das heißt: Preis hoch! Wohl bekomm's.
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sonorman
sonorman06.11.16 16:02
alephnull

Es stimmt schon, dass das Freistellpotential bei MFT geringer ist. Aber das kann in vielen (nich allen) Fällen leicht kompensiert werden. Entweder durch lichtstärkere Objektive, oder durch geringere Aufnahmedistanz. – Oder beides.

Ich habe mit der Oly Aufnahmen mit herrlichem Bokeh gemacht, bei denen man, ohne in die EXIF-Daten zu gucken, nicht sagen könnte, mit welcher Sensorgröße die entstanden sind.

Aber es gibt Grenzen. Beispielsweise ist das 300mm f/4 zwar tatsächlich eine hervorragend transportable und optisch hervorragende Alternative zu so einer Riesen-600mm-Vollformat-Tüte, aber in der Distanz bekommt man damit kein so schönes Bokeh. – Dafür hat man meistens mit MFT-Objektiven eine wesentlich kürzere Naheinstellgrenze.

Egal was man nimmt, alles hat seine Kompromisse. Ich für meinen Teil finde es inzwischen wichtiger, dass die Ausrüstung klein und leicht ist. Die fotografischen Abstriche (wie Bokeh in gewissen Situationen oder geringere Sensorauflösung) kann ich leicht verschmerzen. Ansonsten sind die Bildergebnisse nicht schlechter als bei Vollformat.
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