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Nach massiver Kritik: Apple kündigt für heute Update für iOS 18 an – anstatt zu iOS 26 zu zwingen

Apple hatte als Reaktion auf schwerwiegende Sicherheitslücken, welche die Exploitketten rund um "Coruna" und "DarkSword" möglich machten, auch ältere Systeme noch gepatcht. Coruna betraf iPhones und iPads seit Systemversion 13, bei DarkSword war es iOS und iPadOS 18. iOS 15.8.7 (für Devices mit iOS 13, 14 oder 15), iOS 16.7.15 und iOS 18.7.7 nahmen sich der Problematik an. WebKit-Lücken dienten für die Exploits als Einstiegspunkt, denn präparierte Webinhalte konnten die erste Tür öffnen und dann in Kombination mit einem Kernel-Bug das jeweilige Gerät übernehmen.


Alte iPhones gepatcht – neuere nur unter iOS 26
Während Apple Lob dafür erhielt, selbst für zehn Jahre alte iPhones noch Aktualisierungen anzubieten, gab es in einem anderen Aspekt viel Schelte. 18.7.7 bietet man nämlich ganz bewusst solchen Nutzern nicht an, die theoretisch auf iOS 26 umsteigen könnten, den Schritt aber nicht gehen wollten. Somit ist ein iPhone XR des Jahres 2018 gegen die schwere Sicherheitslücke geschützt, ein iPhone 11 von 2019 unter iOS 18 hingegen nicht. Die Produktpolitik, Nutzer stets auf die jeweils aktuelle Hauptversion bewegen zu wollen, sorgte damit für eine ziemlich kritikwürdige Situation: Patches zurückzuhalten, obwohl es diese gäbe.

Kritik sorgte für Umdenken
Wired berichtet nun aber über einen Kurswechsel und beruft sich auf eine offizielle Stellungnahme Apples. Das Sicherheitsupdate für iOS 18 soll demnach für alle Geräte freigeschaltet werden – also auch dann, wenn die Installation von iOS 26 gleichermaßen möglich wäre. Am heutigen Tag werde die Aktivierung erfolgen, je nach Einstellung entweder als Auto-Update oder als Auswahl zwischen iOS 18.7.7 und iOS 26.4.

Das Update ist allerdings eher als Ausnahme zur Schadensbegrenzung im Falle von DarkSword zu verstehen, nicht als allgemeiner Strategiewechsel hin zu langfristiger Parallelpflege alter Hauptversionen. Apple betont weiterhin, dass Nutzer mit unterstützten Geräten auf iOS 26 wechseln sollten, um die "fortschrittlichsten Schutzmaßnahmen" zu erhalten.

Kommentare

EThie01.04.26 09:39
Und was ist mit iPadOS 17.7.10?
Hat es diese Lücken nicht?
+2
cfkane01.04.26 10:08
Ein älteres iOS wird freigegeben – daß man das von Apple noch erleben darf . Aber freut mich, so kann ich noch bei der 18 bleiben.
+2
Finnigan01.04.26 10:22
.... vielleicht ist es ja auch nur ein April-Scherz!
+4
Jannemann01.04.26 10:50
EThie
Und was ist mit iPadOS 17.7.10?
Hat es diese Lücken nicht?
Die Frage habe ich hier im Forum auch schon gestellt, leider ohne plausibles Ergebnis...
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derguteste
derguteste01.04.26 10:53
Ich seh das Problem nicht. Wer nicht auf iOS 26 updaten will aber könnte, verzichtet ja auch in der Konsequenz auf die SIcherheitsaspekte. Also wie so oft im Leben, man kann nicht Beides haben.
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sudoRinger
sudoRinger01.04.26 11:16
derguteste
Wer nicht auf iOS 26 updaten will aber könnte, verzichtet ja auch in der Konsequenz auf die SIcherheitsaspekte.
Nein, wer auf 18.7.7 aktualisieren kann, verzichtet nicht auf Sicherheit gegenüber 26. Ich habe auf dem iPhone 11 die Version 18.7.3 und kann nur auf 26.4 aktualieren, weil Apple bislang 18.7.7 nicht bereitstellt.
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