Meinung: "Worst WWDC ever!" (Mit Augenzwinkern)

Ja, der Titel ist bewusst reißerisch gewählt, soll aber weniger Provokation sein, sondern viel mehr einen satirischen Unterton transportieren. Warum? Weil die WWDC aus Sicht des Anwenders (zu denen ich mich zähle) erstens wenig Aufregendes bot und zweitens in der Ausführung inzwischen echten Klischee-Charakter hat.

Das muss ich wohl etwas ausführlicher erklären. Kommen wir zunächst zum inhaltlichen Teil.


macOS Mojave – aber keine neue Hardware

Im Vorfeld der Veranstaltung gab es zahlreiche Gerüchte um mögliche Hardware-Vorstellungen. Nicht ganz unbegründet wohl, denn Apple hat die letzten Entwicklerkonferenzen durchaus auch zur Präsentation von Hardware-Neuheiten genutzt. In diesem Jahr konzentrierte man sich hingegen wieder vollständig auf kommende Software und reine Entwickler-Themen. Das ist bei der Fülle an bevorstehenden Updates nur verständlich. Die Zeit hätte kaum gereicht, um auch noch wichtige Hardware-Themen wie neue MacBooks zu besprechen, ohne diese im Schnelldurchgang abhandeln zu müssen. Daher können wir wohl mit einer umfangreichen gesonderten Keynote später in diesem Jahr rechnen.

Für Anwender, die sehnsüchtig auf neue und längst überfällige Hardware warten, ist die diesjährige WWDC daher leider eine Nullnummer. Bitte nicht falsch verstehen: Die angekündigten Neuerungen, vor allem im Bereich macOS, sind natürlich nicht unbedeutend oder gar irrelevant. Im Gegenteil. Ich freue mich sehr, dass Apple endlich ein paar Dinge in Angriff nimmt, die meiner Meinung nach viel zu lange stiefmütterlich behandelt wurden. Wie beispielsweise die Optimierungen am Finder. Vielleicht – wirklich nur vielleicht – kommt der Finder damit endlich auf ein Niveau, das den langjährigen Einsatz von Path Finder für mich obsolet macht. Das bleibt abzuwarten. Aber auch sonst ist „Mojave“ sehr vielversprechend. Über die Einzelheiten haben wir ja ausführlich berichtet.


Ebenfalls höchst willkommen sind die verbesserten Screenshot-Funktionen, Optimierungen an Quick Look, Hand-Off und weitere auf der Keynote angesprochene Features rund um das User-Interface. Inklusive dem Dark Mode natürlich, der mir sehr gut gefällt. Ich erinnere mich noch, vor etlichen Jahren gelegentlich das Erscheinungsbild mit "Themes" von Drittanbietern verändert zu haben. Doch das war nie richtig konsistent und durch den erforderlichen Administrationsaufwand eine ständige Ablenkung. Ein "nativer" Dark Mode ist mir da wesentlich lieber.


iOS, watchOS, tvOS

Rund um iOS 12 sind es höchstens die versprochenen Performance-Uptades, die mir persönlich echten Nutzen bringen könnten und mein iPhone 6 vielleicht noch eine Weile am Leben erhalten. Der Rest fällt unter Produktpflege mit einigen vielleicht mal nützlichen Goodies (wie „Measures“ – wenn ich dafür ein kompatibles iPhone habe) und ansonsten viel verspieltem Schnick-Schnack (Memojies).

tvOS 12 ist für mich nicht relevant, da ich kein Apple TV nutze, bringt aber ein paar sehr begrüßenswerte Verbesserungen wie Dolby Atmos mit. Das wird die Heimkino-Freunde mit entsprechendem Surround-Setup sehr freuen. Eine Apple Watch gehört hingegen zu meinem Equipment, doch leider fällt meine „Serie 0“ bei watchOS 5 durchs Raster. Dabei machte Cook auf der Keynote noch stolz darauf aufmerksam, dass iOS 12 selbst auf Hardware von 2013 noch laufen wird. Nach nur rund dreieinhalb Jahren wird die erste Apple-Uhr hingegen nicht mehr von neueren OS-Versionen unterstützt. (Siehe auch ) Das ist bedauerlich. Andererseits lag es ohnehin in meiner Absicht, auf die nächste verfügbare Generation umzusteigen und mir war von Anfang an klar, dass die Apple Watch nicht den Langzeitwert einer hochwertigen mechanischen Uhr haben wird. Es sei denn, die Serie 0 wird irgendwann mal ein Sammlerstück als Apple-Klassiker.


Leben im Takt von iOS

Vor allem bei iOS und watchOS setzt Apple offenbar alles daran, das Leben der Anwender bis zur letzten Sekunde des Tages mit seinen Produkten durchzutakten. Die meisten Funktionen sind darauf ausgerichtet, dass der Nutzer sein Dasein möglichst ununterbrochen mit iDevices zubringt. Das kuriose dabei: Angeblich soll iOS 12 genau das bekämpfen und unsinnig verbrachte Zeit minimieren. Die dafür eingeführten neuen Möglichkeiten, wie Nachrichten in iOS künftig übersichtlicher zu halten (gruppierte Darstellung im Startbildschirm) und bei Bedarf auch ausblenden zu können (verbesserte „Nicht stören“-Funktion) stehen anderen Features, die ständig um unsere Aufmerksamkeit buhlen, diametral entgegen. Funktionen zur Überwachung wie „Screen Time“, die angeblich ein bewussteres Nutzungsverhalten fördern sollen, sind letztendlich auch nur Dinge, die uns öfter auf das Display glotzen lassen und weitere Aspekte unseres Lebens unter „App-Überwachung“ stellen. Das kann’s irgendwie nicht sein. Muss man wirklich jede Bewegung von seiner Apple Watch überwachen und bewerten lassen oder sich von selbiger andauernd zu irgendwelchen Betätigungen auffordern lassen? Die watchOS-5-Demo auf der Keynote könnte diesen Eindruck entstehen lassen. Zumindest wird es mit iOS 12 eindeutig mehr Möglichkeiten geben, das Smartphone-Nutzungsverhalten von Kindern besser rationieren zu können und diese effektiver vor unpassenden Inhalten zu schützen.



Unter dem Strich hinterlässt die WWDC bei mir einen sehr gemischten Eindruck. Nette Verbesserungen sind auf dem Weg, doch die bereiten mir bis zur Veröffentlichung im Herbst keine schlaflosen Nächte. Wirklich revolutionäres war nicht dabei. Vieles könnte man auch unter dem Motto „Das war längst überfällig“ verbuchen.

Meine MTN/Synium-Entwicklerkollegen waren demgegenüber von der Veranstaltung sehr angetan. Vor allem die Tatsache, dass sich Apple wieder verstärkt um die Weiterentwicklung der Mac-Plattform kümmert – wenn auch momentan nur software-technisch – kam sehr positiv an.


Charme einer Kaffeefahrt mit Verkaufsveranstaltung

In Anbetracht der Tatsache, dass vieles für mich als Anwender nicht oder nur bedingt interessant war, fiel mir diesmal besonders auf, welch formelhaftes Puppentheater Apples Keynote inzwischen ist. Wirklich jeder einzelne Redner hat offensichtlich vorab das selbe Verkaufs- und Präsentations-Intensivtraining durchlaufen, sodass alle mit den selben Handbewegungen, dem gemächlichen hin und her Schreiten auf der Bühne und ähnlicher, einstudierter Ausdrucksweise agierten. Das wirkt so roboterhaft, dass man dafür eigentlich auch eine App schreiben könnte. Vorschlag: Die Bühnenaktivität der Keynote könnte per Augmented Reality auf die iDevices der WWDC-Besucher eingespielt werden, wobei Cook und andere Präsentatoren von deren Memojies vertreten werden. Siri übernimmt die Moderation aus dem Off und beantwortet nach der Keynote Fragen.


Im Ernst. Geht das irgendwie auch mal wieder ein bisschen abwechslungsreicher und mitreißender? Abseits von „Schema F“? Mehr Leidenschaft, weniger Vertreter-Pathos? – Danke!

Kommentare

Urkman09.06.18 08:58
Sorry, ganz schwacher Artikel (mit Augenzwinkern)

Es ist eine WWDC... Eigentlich haben "Endanwender" da gar nichts verloren...
Ich finde es war eine sehr gelungene WWDC, allerdings habe ich auch weit mehr als nur die Keynote gesehen...

Wer die WWDC anhand von vorgestellter Hardware beurteilt...
+37
Hot Mac
Hot Mac09.06.18 09:20
Immer wieder samstags ...
Das wird was geben ...
+8
Karsten09.06.18 09:31
Ich finde, an Tim und Craig und all den anderen Präsentierenden kann man doch sehr gut ablesen, welch unglaubliche Fortschritte die Realisation von Memojies gemacht hat. Noch ein bisschen feilen und sie wirken wie echte Menschen...
+17
lamero09.06.18 09:46
Super geschrieben Danke.
Diese Neuerungen wären unter Steve nicht mal eine Twittermeldung Wert gewesen und die trauen sich so etwas auf der WWDC zu präsentieren. (Kotzsmiley)

written on the new 4years old mac mini
-11
nopeecee
nopeecee09.06.18 09:56
Jammer Jammer Jaul Jaul
Auch in Foren kann man höflich miteinander umgehen
+7
sonnendeck09.06.18 09:59
Es war die schlechteste WWDC aller zeiten, nicht nur weil die Hardware gefehlt hat und ja ich verdiene nicht 10000 Euro netto das ich mir dann im Oktober alles das leisten kann was ich gerne hätte. Nein auch Software technisch weil eben die dazugehörige Hardware Neuerungen fehlten. Es ist sich ein schön reden, aber Apple hat gehörig an Schwung verloren was Innovation anbetrifft und das zeigte sich letzten Montag mehr als deutlich.
-11
Kovu
Kovu09.06.18 10:12
Ich fand die WWDC hervorragend. Viele Leute haben einfach nicht im Kopf, dass es eine Entwicklerkonferenz ist. Da hat Hardware neue Hardware nichts verloren.
Auch die Neuerungen sind, wenn man zwischen den Zeilen liest, genau das, was Apple versprochen hat. Intensive Produktpflege. Schneller, stabiler, sicherer. Genau das, was alle Leute auch von Apple lange wieder erwartet haben.
Ich werde das neue iOS und macOS, wenn es dann fertig ist, besonders nach der Tatsache beurteilen, ob ärgerliche kleine Software-Bugs auch angegangen werden. Erst dann hätte ich was zu maulen. Aber bestimmt nicht über die Art und Weise der Präsentation der WWDC dieses Jahr.
+26
struffsky
struffsky09.06.18 10:22
Ich fand es eine Veranstaltung zum Fremdschämen. Die ersten 40 Minuten haben die erklärt wofür sie die riesigen Forschungsgelder ausgegeben haben:
für Animalemojis die die Zunge rausstrecken können. Auch das Publikum hat das genervt zur Kenntnis genommen. Später wurde es nur minimal besser.
-3
Sitox
Sitox09.06.18 10:29
sonnendeck
Es ist sich ein schön reden, aber Apple hat gehörig an Schwung verloren was Innovation anbetrifft und das zeigte sich letzten Montag mehr als deutlich.
Der Output ist zumindest erstaunlich winzig, gemessen an der inzwischen unfassbar großen Zahl an Mitarbeitern. Der Eindruck, man stünde sich gegenseitig auf den Füßen in Kalifornien, drängt sich irgendwie auf.
Dieser Eindruck könnte andererseits aber auch Ergebnis des Geheimhaltungswahns sein - von Google bspw. sieht man zwischendurch sonderbare Autos, wackelige Roboter, verdrahtete Klamotten, wissenschaftliche Artikel usw.
+6
Scheki09.06.18 10:53
sonnendeck
Es war die schlechteste WWDC aller zeiten, nicht nur weil die Hardware gefehlt hat und ja ich verdiene nicht 10000 Euro netto das ich mir dann im Oktober alles das leisten kann was ich gerne hätte. Nein auch Software technisch weil eben die dazugehörige Hardware Neuerungen fehlten. Es ist sich ein schön reden, aber Apple hat gehörig an Schwung verloren was Innovation anbetrifft und das zeigte sich letzten Montag mehr als deutlich.

Die finanziellen Anforderungen an die Rechtschreibung sind aber deutlich geringer als 10.000€.

Ist nicht böse gemeint, aber wenn sich hier jemand die Mühe macht einen Artikel zu schreiben, hat er es verdient, dass man sich durchliest, was man postet.
+8
Hot Mac
Hot Mac09.06.18 10:59
In Anbetracht dessen, dass ich nichts Großartiges erwartet hatte, bin ich auch nicht enttäuscht.

Schlecht war das Event aber nicht.
Auf bahnbrechende Veränderungen und die damit einhergehenden Versprechen, die niemals gehalten werden können, bin ich nicht sonderlich erpicht.

Stabilität und Performance sind mir wichtiger als irgendein „Zukunfts-Kokolores“.
+14
Sitox
Sitox09.06.18 11:01
Scheki
Die finanziellen Anforderungen an die Rechtschreibung sind aber deutlich geringer als 10.000€.
Die Anforderungen sind unter Umständen mit Geld nicht zu bezahlen. Deshalb erlaube ich mir Sie für ein Arschl... zu halten.
-15
beard-simpson09.06.18 11:23
Ja, die WWDC ist eine Entwicklerkonferenz. Es darf aber durchaus die Frage gestellt werden, warum Apple diese Veranstaltung dennoch live auf alle Endanwendergeräte streamt und auch die WWDC App dafür beworben wird. Da ist es doch nur logisch das die Endanwender anschliessend enttäuscht sind.
+3
Joerg Sievers
Joerg Sievers09.06.18 11:47
Ich war garnicht enttäuscht

...denn endlich wurde Privatsphäre, Sicherheit und ENTWICKLER-Themen (ARkit, Annäherung iOS an macOS, damit man den Kram nur ein Mal schreiben muss) in den Vordergrund gehoben und nicht das Medienthema "neue Hardware". Sehr gut, denn es ist eine Entwicklerkonferenz.

Den Perfektionismus, den die Crew an den Tag legt ist sicherlich langweilig, aber schwer, sehr schwer zu kopieren, denn sie sind echt wirklich gut im präsentieren...
+9
OpDraht
OpDraht09.06.18 11:54
Die WWDC und vorgestellten Produkte lassen doch endlich mal aufatmen: keine Installation eines neuen OS und den damit verbundenen Nachteilen (Software wird nicht mehr unterstützt, neue Bugs, etc.) nötig.

Endlich kein Updatestress, bravo Apple.
-1
Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck09.06.18 12:03
Ich fand es persönlich sehr schön, dass Apple einige Neuerungen bei macOS eingeführt hat. Neuer Mac App Store, mit UIKit hoffentlich in 2-5 Jahren wieder ein einheitliches GUI-Framework über die wichtigsten Plattformen, den Dark Mode und vieles neues bei Xcode 10 sowie wirklich eine große Menge an kleinen Detailverbesserungen.
+6
MCKG09.06.18 12:08
Mann könnte einen Artikel auch so schreiben.
Die Ü-30 Party neulich war echt spießig. Anders als früher waren hier nur ältere Leute (also so über 30) - Teenies, zu den ich mich zähle, waren da so gut wie keine. Auch das Programm war nur auf die "Älteren" ausgerichtet. Echt scheiße. Ich finde das sollte geändert werden. Ich möchte auf solchen Parties auch nicht den Freunden und Bekannten von meinen Eltern begegnen.
Na ja, ein Mitschüler meinte nur, ich hätte wohl den Begriff Ü-30 nicht verstanden. Keine Ahnung, was er damit meinte ....
+10
Moogulator
Moogulator09.06.18 12:25
Die Betonung einer uralten Aktien App und der eh US-only News - das hätte man weniger prominent machen können.

Aber Pflege insbesondere offenbar unter iOs mit Geschwindigkeit für alle - auch ältere Geräte - das finde ich gut, ein gut gepflegtes OS könnte sogar wieder den Ruf von Snow Leopard bekommen und bei iOs sollte sich das Bugs nicht wiederholen, auch wenn sie spezielle Dinge adressieren wie zB USB-Nichtfunktion (ext. Controller) - und das ist halt eine Entwicklerkonferenz - der erste Film hat gezeigt, dass sie denen auch mal speziell ein Event geben und das auch genau so meinen.

Das sie mit der HW nicht nachkommen ist allerdings richtig, die Tastatur meines MBP ist nicht gut und das Ding war viel viel zu teuer. Die haben sich 1k€ mehr gegönnt - sowas muss aufhören - Mac mini und MP Desaster lass ich mal weg. Die Kunden sind längst auf PC. Der Rest mit Mut auf Hackintosh.
Die werden das schon bemerken, wenn Qualität ein Mangel ist - man kauft dann weniger gern. Die werden das auch wissen - achja - die Touchbar verschwindet bestimmt auch wieder. Potential wäre groß - aber jetzt zeigen andere Display im Touchpad - das soll dann die Zukunft sein..

Hmm..
Egal - ich finde es gut, dass Apple realistisch ist mit dem Jahr und nicht alles fallen lässt, sondern mal Pflege macht - so sieht es jedenfalls aus. Vielleicht mal irgendwann den Finder mit Copy&Paste ausstatten wie in Windows und so ein paar kleine Nachteile abgleichen? Und Performance und Zufriedenheit erhöhen. das ist gut.
Ich habe eine MACadresse!
+4
motiongroup09.06.18 12:48
Nun ja, ich werde ja sehen wie sich die Unterschiede zwischen den OSen zwischen kompatibelen und nicht kompatibelen Geräten so darstellt im Sommer 2019. Vorher werde ich den Schritt nicht machen und werde den quasi verlängerten Betastatus bis zur Ankündigung der nächsten Version hinaus zögern.

Der Finder im Vergleich mit dem Expolorer und den Dateimanager der Linux Distributionen ist schwer zu vergleichen...selbst wenn man den Explorer der für viele als Maß der Dinge unter Win 10 beschrieben wird, gibt es auch dort User die zum Finder schielen.. nette Features .. auf der anderen Seite muss man sagen, wie viele User kommen in der Regel mit den Finderspielereien und der GUI des OS wirklich permanent in Verbindung. In 90 vermutlich eher 99% der Fälle sind sie in ihren Apps.. und aus dieser wird das Management der geforderten Dateien erledigt..
Schwarz ist das neue Weiß nett.. aber in der App zu erledigen.. Dark Mode unter Xcode... wow ich Arbeite immer schon in dieser Darstellung zwar nicht komplett aber dennoch.. ja ok nice to have.. unter iOS hätte es für die Nachschattengewächse unter uns mehr gebracht.. mimo und animo brauche ich nicht, mein letzter kidycontest liegt 40 Jahre zurück und sie müssen die passende Klientel bedienen .. ich bin’s nicht.

Zur WWDC, das war doch nur die Promotion für den Haupteil im Hintergrund für die sich Enwickler wirklich interessieren und der in Wirklichkeit auch viel interessanter ist und von den meisten gar nicht wahr genommen wird..
Die WWDC war das was sie immer war und ist, eine Eröffnungsvorstellung für eine Entwicklerkonferenz, da brauchen wir nichts hineininterpretieren ..
+3
nane
nane09.06.18 12:52
sonorman
Gut geschrieben! Den Eindruck hatte ich auch, allerdings höchst positiv. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass man sich auf Performance und wenige, dafür aber sehr durchdachte Entwicklungen bei Apple für die nächsten Jahre fokussiert.

Wahrscheinlich liegt es an meinem Alter, doch für mich war das die mit Abstand "zukunftsweisendste" WWDC seit xy Jahren. Danke für eine echte Zukunfts-Perspektive des Mac OS.

PS: Werde mir jetzt auf jeden Fall eine Watch Serie 0 leisten. Das Ding ist nun ausgereift, kann Puls und Uhrzeit anzeigen, wird nicht mehr verschlimmbessert gibts gebraucht für "lau" und in 22 Jahren zeige ich dass Teil dann hier zum 25. Geburtstag. So wie meinen iPod 5 Gb mit FireWire und echtem ClickWheel
Das Leben ist ein langer Traum an dessen Ende kein Wecker klingelt.
+2
nane
nane09.06.18 13:13
Moogulator
"...Vielleicht mal irgendwann den Finder mit Copy&Paste ausstatten..."
Auf ein oder mehrere (Gummiband) Objekt im Finder-Fenster klicken, rechte Maustaste und es erscheint einen Menüpunkt "xy Objekte kopieren", dann irgend ein anderes Finder-Fenster öffnen, wieder rechte Maustaste "xy Objekte einsetzen". (das geht seit System 7 von 1991 schon so)
Das Leben ist ein langer Traum an dessen Ende kein Wecker klingelt.
+1
Quickmix
Quickmix09.06.18 13:28
lamero
Super geschrieben Danke.
Diese Neuerungen wären unter Steve nicht mal eine Twittermeldung Wert gewesen und die trauen sich so etwas auf der WWDC zu präsentieren. (Kotzsmiley)

written on the new 4years old mac mini

Spekulation
0
iGod
iGod09.06.18 13:41
Egal was kommt oder nicht kommt. Die Enttäuschten finde immer Gründe, warum alles Scheiße ist. 🤷‍♂️
Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung!
+1
Richard
Richard09.06.18 14:06
also nach der WWDC ist für mich auf jeden Fall klar das Apple keine Vision für die Zukunft in der Hinterhand hat. Man bewegt sich im gemächlichen Tempo voran und alle anderen kommen mit Riesenschritten näher oder setzen zum überholen an. Wer das nicht sieht, muss ehrlich gesagt blind sein.

Schade, ich vermisse das alte Apple. War auch nicht alles toll, aber da wusste man wenigstens nicht was als nächstes kommt.
iMac 27 :: MacBookPro Retina :: OS X 10.13
-7
wanger09.06.18 14:35
....best ever!! Ist eine Developer Conference und keine Hardwaremesse. Endlich besinnt sich Apple wieder darauf die Qualität der Software zu verbessern - weiter so! Nebenbei bemerkt: es gibt nach wie vor die stark ausgeprägte Konsumentenorientierung mit Memojies & Co. Die Keynote ist nur der Anstoß der Veranstaltung, der wirkliche Inhalt wird danach geboten, präsentiert und geschult, viele Medien berichten darüber leider nicht. Die neue Hardware wird extra präsentiert, ist auch gut so und macht Sinn. Außerdem: man kann nie alle gleichzeitig befriedigen!
+7
Dom Juan
Dom Juan09.06.18 14:42
Meine Güte, einige Kommentare lesen sich hier, als ob Apple grade die Existenzgrundlage von einigen hier unterschlagen hätte. Es geisterte doch seit Anfang des Jahres durchs Netz, dass iOS und macOS pure Stabilität Updates werden, und 2019 "ein stark überarbeiteter Homescreen" kommt, fast schon eine "Wiedergeburt von iOS" - 2019 eben. Ich rechnete ehrlich gesagt mit einer Keynote so nach dem Motto "Hallo zusammen. Wir lieben Apple. Neue Rekordgewinne. iOS startet schneller. Dark Mode haben wir euch auch gemacht. macOS auch. Thank you very very much and See you next year". Oder so ähnlich. In den letzten vier Jahren wurde nur 2017 Hardware auf der WWDC vorgestellt, was mir persönlich sehr viel Freude bereitet! Developper Conference ≠ Hardware Conference.
Die Animojis et Memojis sind ein kleiner Jux, die auch keinen Fuß fassen solange sie auf iMessage begrenzt sind. Bitmoji hat da ganz klar gezeigt, wie solche Avatare von der jungen Generation geliebt werden, solange man sie an alle seine Freunde senden kann, ohne eine Diskriminierung anhand deren Telefon zu machen.
Zurück zum Thema. ARKit 2.0 ist ein enormer Schritt! LEGO, ist auch klar, ist eine Spielerei, stellt aber auch nur das ganze jetzt verfügbare Potential spielerisch da.
Stichpunkt wie viel Zeit verbringe ich mit meinem iPhone? Von allen Seiten wurde gerufen, das müsste doch bitte mal kommen, aber ist es da passt es auch keinem mehr, weil man auf sein Telefon gucken muss, um die Grafiken zu lesen? Also bitte…
Über die heftigen Neuerungen der Notifications und des Do not Disturb, die von vielen fast schon erbettelt wurden, spricht kein Mensch.
Parental Control, das selbe Thema, immer wieder war zu hören wie genial das ganze wäre, jetzt kommt es und es juckt keinen - alle meckern nur über Memojis.
Siri scheint, wenn man ersten Berichten glauben schenken darf, fast schon Potential zu bekommen.

Was hättet ihr denn bitte gewollt? Dass iOS die Tickets fürs nächste Fußballspiel der Heimmannschaft automatisch an den üblichen Plätzen bestellt, wenn der Preis nicht bei über 10 % des aktuellen Kontostandes ist?

imho und in meinen Augen sind die Updates korrekt. iOS und macOS wurden nicht neu geboren, das verlangte auch keiner. Ich muss irgendwie an folgendes Zitat denken…
Steve Jobs
You can't just ask customers what they want and then try to give that to them. By the time you get it built, they'll want something new.
Mais lorsqu'on en est maître une fois, il n'y a plus rien à dire ni rien à souhaiter.
+9
Richard
Richard09.06.18 14:47
wanger
Endlich besinnt sich Apple wieder darauf die Qualität der Software zu verbessern - weiter so!

Ist das so? Woran erkennst du das? Weil da ein paar Marketing Leute auf der Bühne das erzählt haben? Ich glaube nicht mehr daran, dass sich die Qualität der Software verbessert. Wenn eine Firma wie Apple das wollte und könnte, wäre es schon immer so. Warum sollte man denn vorher qualitativ schlechte Software entwickeln. Das macht doch keiner freiwillig. Man entwickelt das was man kann.

Warum kann ich seit iOS 11.4 keine echten SMS mehr auf der Watch empfangen (iMessage kommt an, SMS nur auf dem iPhone.). Warum musst ich heute mein iPhone X neu starten, weil es im Stumm-Modus keinen Sound (z.B. YourTube, Safari) mehr wiedergibt.
War 11.4 noch nicht im Zeitplan für qualitative Software?

Leute lass Euch nicht länger vera***en.
iMac 27 :: MacBookPro Retina :: OS X 10.13
-5
AppleUser2013
AppleUser201309.06.18 15:19
Also ich fand echt am besten diese komischen animojis die jetzt merken, wenn man die Zunge rausstreckt... Und die tolle Frau auf den Fahrad... echt ein Highlight...


Aber da kann ich nur zustimmen... sollte die Software nach all den Jahren nicht schon bugfrei sein;
gut funktionieren... Aber dank den Darkmode ist mein OSX sicher noch viel viel besser....

Es gab viele Neuerungen, aber da geb ich den Vorredner recht... Damals wäre das nicht mal eine Keynote wert gewesen... Ui ein neuer App Store wow...(Das hätten sie auch einfach jetzt schon implementieren können) Metal ist nun die Zukunft... nicht zu fassen...
Und OMG eine neue Ansicht im Finder....wtf...amazing...

Wiegesagt das wichtigste ist wohl... Adobe und MS veröffentlichen Software in App Store...
Da ist mir der Hut weggeflogen... und ich suche ihn immer noch...

Und das ich jetzt mein virtuelles Lego Haus per AR bauen kann...und Multiplayer im AR Mode...
Die Spucke war weg, aber diese habe ich wieder gefunden...

Die Hardware hat mir nicht gefehlt... Ich bin nur entäuscht von der Software...

PS: Ich muss mir unbedingt die Beta von IOS12 besorgen... Ich will die Animojis mit Zunge....
-2
Fox 69
Fox 6909.06.18 15:53
„Charme einer Kaffeefahrt mit Verkaufsveranstaltung“


Nicht mehr und nicht weniger...👍
-2
Stereotype
Stereotype09.06.18 16:03
Abwarten, der Artikel „Meinung: "Best WWDC ever!" (Mit Augenzwinkern)“ ist schon bestimmt in der Mache!
-1
Weitere News-Kommentare anzeigen

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um die News kommentieren zu können.

OK MacTechNews.de verwendet Cookies unter anderem für personalisierte Inhalte, Seitenanalyse und bei der Auslieferung von Google-Anzeigen. Dies war zwar schon immer so, auf Wunsch der EU muss nun jedoch explizit darauf hingewiesen werden. Durch Nutzung der Website erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Informationen