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MacBook Neo und Windows-VM: Parallels hat Tests abgeschlossen

Das MacBook Neo ist für die meisten Alltagsaufgaben hervorragend gewappnet. Der Laptop lockt zudem mit einem attraktiven Preis, sodass vermutlich viele Nutzer erstmals einen Mac kaufen dürften. Wer sich davor scheut, Windows (oder bestimmte Software) zurückzulassen, kann sich zudem einer virtuellen Maschine bedienen. Bekanntheit auf diesem Gebiet erlangte vor allem Parallels Desktop. Die Entwickler zögerten zunächst, was die Kompatibilität der Virtualisierungssoftware mit dem neuesten Spross der MacBook-Reihe anbelangt. Nun geben sie jedoch offiziell Entwarnung.


Parallels Desktop auf dem MacBook Neo: Keine Einschränkungen vorhanden
Als das MacBook Neo auf den Markt kam, waren sich die Entwickler von Parallels Desktop unsicher, ob das Gerät für die virtuelle Maschine infrage kommt. Hierfür bedürfe es nämlich bestimmter APIs, welche an die Architektur des Chips gebunden seien. Im MacBook Neo kommt aber bekanntermaßen kein M-Chip zum Einsatz, sondern der A18 Pro. Ferner bereiteten die 8 Gigabyte Arbeitsspeicher und das passive Kühlsystem Kopfzerbrechen – obwohl diese Einschränkungen auch beim MacBook Air zum Tragen kommen, das erst seit Ende 2024 mit mindestens 16 Gigabyte RAM einhergeht. Tatsächlich erhalten Besitzer eines MacBook Neo nun den offiziellen Segen von Parallels: Die Software lasse sich problemlos installieren und ausführen. Die Ergebnisse seien „beeindruckend“: Der A18 Pro unterstütze Virtualisierung und es gebe keinerlei Probleme bei der Verwendung von Windows 11 und den entsprechenden Apps.

MacBook Neo ist teuren Intel-Laptops überlegen
Parallels lässt sich sogar zu der Aussage hinreißen, dass die virtuelle Maschine schneller sei als vom Nutzer erwartet. Die Single-Core-Prozessorleistung liege etwa 20 Prozent über jener eines teuren Notebooks mit Intel-Chip, das Windows nativ ausführt. Der Apple-Laptop sei daher eine ausgezeichnete Wahl für Office-Anwendungen. Der Arbeitsspeicher reiche zudem für alltägliche Aufgaben aus. Bei anspruchsvollen Aufgaben raten die Entwickler hingegen zu einem Rechner mit mehr RAM.

Kommentare

rkb0rg
rkb0rg23.04.26 14:52
Nun könnte man ja erstmal glauben, dass es dann ebenso gut auf einem iPhone laufen dürfte.
+5
MacNu9223.04.26 15:17
Naja, ob jetzt A oder M, der Hauptunterschied dürften wohl Name und Anzahl der Kerne sein, oder?
-1
froyo5223.04.26 15:34
Auf meinen Neo (8/512 als Erstbesteller) lief vom Tag der Auslieferung an Windows 11 (ARM) unter Parallels einwandfrei.
+10
wicki
wicki23.04.26 17:29
Und man braucht noch nicht mal Parallels. Es genügt eine Software wie UTM, die es entweder frei zu Download gibt oder – wenn man den Entwickler finanziell unterstützen möchte im MacAppStore .
Better necessarily means different.
+7
pentaxian
pentaxian23.04.26 18:32
Jetzt baut Apple auch noch die schnelleren Windows-Rechner... verrückte Welt...
mine is the last voice that you will ever hear (FGTH)
+5
MikeMuc23.04.26 18:51
Leider wird (im Artikel) nicht erwähnt, das hier sicher nur Windows in der ARM Variante mit „native“ gemeint ist. Wie also schaut es mit Software unter Windows aus, die es nur mit der Intelvariante gibt? Da muß ja Windows selber dann den Anteil emulieren und wie ist dann die Performance im vergleich zu echten Windowsrechnern mit Intel „inside“?
+2
AJVienna23.04.26 21:34
MikeMuc
Leider wird (im Artikel) nicht erwähnt, das hier sicher nur Windows in der ARM Variante mit „native“ gemeint ist. Wie also schaut es mit Software unter Windows aus, die es nur mit der Intelvariante gibt? Da muß ja Windows selber dann den Anteil emulieren und wie ist dann die Performance im vergleich zu echten Windowsrechnern mit Intel „inside“?
Kurze Antwort ja. Selbst elite dangerous lief in der Windows Emulation samt schneller 3D Grafik. Allerdings bis heute nur auf Parallels. Ich hab’s auf nem M1 Max ausprobiert. Der ja doch schon etwas betagt ist. Und dem Neo schon noch ein bisschen überlegen ist.
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Solaris
Solaris24.04.26 09:22
Weiss einer von Euch ob UTM, das ja QEMU nutzt, nach wie vor deutlich langsamer ist als Parallels ? Single Core Benchmarks scheinen zu zeigen, dass der Unterschied aktuell eher marginal ist, aber es würde mich interessieren, wie es in der "Praxis" aussieht.
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bluehilltec24.04.26 14:56
UTM ist ein Stückweit langsamer als Parallels. Wir haben intensive Benchmarks gemacht um unseren Kunden mit einem Mac eine Art Empfehlung zu geben.

Neben verschiedenen einschlägigen Benchmarks haben wir eigene Testszenarien in unserer eigenen Software protokolliert auf unterschiedlichen Macs.

Auch wenn Parallels auf einem Mac im Schnitt fast 20% schneller war in den Tests, ist es nichts was der User merken würde. Selten hat man zwei Geräte parallel in Nutzung.

Wir haben auch drei gängige Windows-Computer (thinkcentre M70q, Thinkpad t14s G3, Thinkbook 13 g2) antreten lassen. Ein MacBook Air mit M3 war bei allen Tests schneller als alle Windows Maschine.

Was man deutlich gemerkt hat, passive gekühltes MacBook Air geht bei intensiven, hintereinander folgenden Aufgaben schnell in den Sparmodus wegen aktiver Kühlung. Das wäre so auch mit dem MacBook Neo. Viele Anwender werden eher Dinge auf ihrem MacBook Neo machen was Single-Core Power braucht.
80% der Computeranwender finden im MacBook Neo ein schickes und vor allem günstiges Geräte mit dem sie vermutlich lange Spaß haben.
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