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OpenAIs Codex mit großem Update: KI übernimmt die Steuerung des Macs

OpenAI verspricht mit Codex Großes: Das Tool schreibt komplexen Code für Apps in verschiedenen Sprachen, erkennt Bugs in bestehendem Code und macht Vorschläge für Verbesserungen. Damit steht die Software allerdings nicht allein da: Anthropic bietet etwa mit Claude Code einen leistungsstarken, KI-gestützten Coding-Assistent an, welcher Codex in vielerlei Hinsicht überlegen ist. Nun setzt OpenAI zur Aufholjagd an: Ein neues Update für die macOS-Version der App geht mit zahlreichen Neuerungen einher – und gewährt dem Agenten deutlich mehr Autonomie als bislang.


Codex steuert Apps auf dem Mac
Die aktualisierte Version von Codex lässt einige Grenzen fallen: Das KI-Tool ist nun dazu in der Lage, im Hintergrund auf die auf dem Mac installierten Apps zuzugreifen. Codex verfügt über einen eigenen Cursor, um eigenständig zu agieren. Die Software merkt sich, welche Routinen zum Einsatz kommen und setzt diese dann automatisiert um. Dabei lassen sich mehrere Agenten parallel ausführen, um etwa Apps zu testen und Frontend-Anpassungen vorzunehmen. Nach Pausen setzt die KI die Arbeit fort und plant zukünftige Aufgaben in Eigenregie – auf Wunsch über Tage oder Wochen hinweg. Um präzisere Anweisungen für den Agenten zu erhalten, ist ein eigener Internetbrowser an Bord. Dank gpt-image-1.5 kann Codex zudem Bilder generieren, um beispielsweise Designs, Mockups oder Konzepte zu erstellen.

Codex analysiert Nutzerverhalten und leistet Unterstützung bei künftigen Projekten
OpenAI kündigt zudem 90 neue Plugins an. Der Assistent soll so in die Lage versetzt werden, noch mehr Kontext zu erfassen und bestimmte Aktionen unter Einbeziehung mehrerer Apps auszuführen. Dank einer neuen Memory-Funktion merkt sich Codex frühere Arbeiten und die an ihnen durchgeführten Korrekturen, um zu einem späteren Zeitpunkt unterstützend einzugreifen. Ferner wartet die Software proaktiv mit passenden Aufgaben auf. Codex lässt sich auf der offiziellen Website herunterladen. Ein Intel-Mac ist ausreichend, OpenAI empfiehlt aber einen Rechner mit Apple Silicon und mindestens 16 Gigabyte RAM.

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