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macOS Tahoe: Apple handelt sich mit Liquid Glass weiterhin Kritik ein

Ob es die Telefon-App ist, welche auf dem Mac Einzug hält, die überarbeitete Spotlight-Suche oder Änderungen in der Foto-Anwendung: macOS 26 geht mit einer Vielzahl an Neuerungen einher. Die meisten Nutzer denken beim aktuellen Mac-Betriebssystem aber vor allem an eine Neuerung: Liquid Glass ist Apples Versuch, die Benutzeroberfläche zu modernisieren. Das kommt nicht bei allen Nutzern gut an: Cupertino entschied sich daher, einige Optionen bereitzustellen, um etwa die glasartige Transparenz ein wenig abzuschwächen. Allzu gut funktioniert dieses Vorgehen jedoch nicht – tatsächlich hat eine dieser Konfigurationen sogar den gegenteiligen Effekt.


Liquid-Glass-Einstellungen ohne große Wirkung
Als Apple macOS Tahoe veröffentlichte, hielt sich die Freude bei manchen Anwendern in Grenzen: Das Betriebssystem galt an vielen Stellen als etwas unausgegoren, was nicht zuletzt am Liquid Glass lag. Viele der Effekte erschwerten die Lesbarkeit oder sorgten für Darstellungsfehler, die den Workflow beeinträchtigten. Cupertino gibt den Nutzern aber einige Tools in die Hand, um an der Aufmachung zu feilen. Besonders hilfreich scheinen diese indes nicht zu sein: So weist etwa Tuomas Hämäläinen auf Mastodon auf die Option „Transparenz reduzieren“ in den Bedienungshilfen hin. Ist diese eingeschaltet, wird der Kontrast zwischen einzelnen Elementen der Benutzeroberfläche sogar reduziert – sofern man die Unterschiede überhaupt erkennen kann:

Quelle: Tuomas Hämäläinen via Mastodon

Häme für die Benutzeroberfläche
Apple reichte zwar einige Einstellungen nach und erlaubt etwa den Wechsel zwischen den Liquid-Glass-Modi „Transparent“ und „Eingefärbt“, allerdings fehlt es dem System weiterhin an Feinschliff, wie Hämäläinen anmerkt. Als Beispiel nennt er die Apps-Rubrik in der Spotlight-Suche. Diese ersetzt das Launchpad und wird weiterhin mit einer Vier-Finger-Geste aufgerufen. Dabei taucht zunächst eine verschwommene Version der Übersicht auf, ehe diese beim Beenden der Geste in den finalen Zustand übergeht. John Gruber kommentiert Hämäläinens Ausführungen lakonisch: macOS Tahoe sehe wie eine von Huawei hastig umgesetzte Kopie aus.

Kommentare

System 6.0.1
System 6.0.114.04.26 13:01
Kopf → Tisch 𝄇
„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
-9
nopeecee
nopeecee14.04.26 13:24
Wenn was neues kommt wird immer gemeckert, und wenn sich nichts ändert auch!
Auch in Foren kann man höflich miteinander umgehen
-7
Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck14.04.26 13:32
nopeecee
Wenn was neues kommt wird immer gemeckert, und wenn sich nichts ändert auch!

Die Stimmung in der Community bezüglich Liquid Glass, besonders in macOS Tahoe, ist eine deutlich andere als die bei vorherigen Änderungen – zum Beispiel bei macOS Big Sur oder OS X 10.10 Yosemite.
+15
Huba14.04.26 13:38
Wenn etwas neues kommt, und es ist durchdacht, wird nicht gemeckert.
nopeecee
Wenn was neues kommt wird immer gemeckert, und wenn sich nichts ändert auch!
+14
KarstenM
KarstenM14.04.26 13:41
nopeecee
Wenn was neues kommt wird immer gemeckert, und wenn sich nichts ändert auch!

Das Problem ist sicher auch, dass sich kaum jemand eine neue Oberfläche gewünscht hat. Die Wünsche die es diesbezüglich gab, waren sicher eher kosmetischer Natur, wie z.B. mehr Farbe im Finder. Ansonsten haben die Leute eigentlich auf die Dinge gewartet, die Apple schon seit Jahren versprochen hat, nämlich Apple Intelligence. Deshalb wird für viele Liquid Glass als Ablenkungsmanöver verstanden, ganz nach dem Motto: Wir müssen was neues bringen. A ist noch nicht fertig, B auch nicht, aber ein unfertiges B ist besser zu managen wie ein unfertiges A, also bringen wir B raus.
+2
Wellenbrett14.04.26 13:44
macOS 26 wirkt in der Tat selbst in Version 26.3 funktional ziemlich unfertig und ästhetisch ziemlich fragwürdig:
1) Die GUI von Spotlight z.B. scheint alles Mögliche bieten zu wollen, aber die Kernaufgabe, eine gezielte und differenzierte Suche nach Dateien und Dateiinhalten wirkt auf mich nicht intuitiv bedienbar.
2) Ich habe den Glaseffekt so weit wie möglich in den Einstellungen abgeschaltet, was dann bleibt ist immernoch das ganze undifferenzierte Weiß in der GUI (in der hellen Variante). Zudem stören mich die vielen ablenkenden Icons vor den Befehlsnamen in den Pulldown-Menüs und die übertriebenen und unterschiedlichen Fenstereckenrundungen.

Ich versuche zu verstehen, warum Apple so ein unfertiges System auf den Markt gebracht hat. Vielleicht sollen die Liquid Glass-Effekte irgendwie mit kommender Hardware aus Glas harmonieren. Vielleicht sieht das auf den ersten Blick - z.B. im Apple Store dann tatsächlich toll aus, aber damit arbeiten? Ich benutze MacOSX/macOS seit Version MacOSX 10.4 (davor System 7,8 und 9) und habe seither noch nie so ungern am Mac gearbeitet...
+5
sudoRinger
sudoRinger14.04.26 13:50
Wellenbrett
Ich versuche zu verstehen, warum Apple so ein unfertiges System auf den Markt gebracht hat. Vielleicht sollen die Liquid Glass-Effekte irgendwie mit kommender Hardware aus Glas harmonieren.
Meine Vermutung ist, dass der Glanz vom Erfolgsprojekt Vision Pro auf die anderen Plattformen abstrahlen sollte. Nur war weder die Vision Pro ein Erfolg, noch hat der Halo-Effekt wie erwartet gewirkt.
+2
Dunnikin
Dunnikin14.04.26 13:50
Bei allen Unkenrufen zum Trotz - optisch gefällt mir Liquid Glass. Darstellungsfehler habe ich in den von mir benutzten Apps keine gesehen, der Kontrast ist indes hier und da wirklich zu gering. Was bei mir Zipperlein hat, ist der Anfasser/Pfeil für die Fenstergröße. Der erscheint oft nicht, die Fenstergröße kann man dennoch ändern. Nettes Ratespiel, aber in einem GUI? Na ja, muß nicht sein. Genauso wenig die kleinen Icons in den Menüs.

Ich sehe da generell weitaus größere Baustellen. Die Musik-App ist sogar eine Groß-Dauerbaustelle. Und das ganze Thema Siri und KI ist quasi BER und Stuttgart 21 Apples, ein nie endendes Desaster. Ok, mir egal, da ich keinen Bedarf an KI habe, dennoch sollte das mittlerweile für ein Unternehmen wie Apple den Bereich der Blamage verlassen haben und dezent ins Peinliche übergehen.

Was ich wirklich schrecklich fand, war iOS7. Das brachte nicht nur Bugs (die zum Teil heute noch da sind), es sah in meinen Augen auch wirklich fürchterlich aus.
+2
Thor_sten14.04.26 13:53
Mir persönlich gefällt Liquid Glass auch sehr gut. Ich habe auch noch keine Nachteile für mich festgestellt.
+2
strateg
strateg14.04.26 13:53
professionelle anwender hinken, wenn auch nicht mehr so oft wie früher, sowieso ein bis zwei systemgenerationen hinterher um garantierte stabilität zu haben. viele enduser und vor allem die influencer und möchtegern anwender machen meist sofort alle updates mit. normalerweise ist es diese obere spitze der anwender zusammen mit dem hersteller und den medien die unsere meinung formen. aber bei liquid glass scheint ein wesentlicher teil der gesamten anwender unzufrieden zu sein!

etwas neues ist nicht immer gut, aber ohne fortschritt geht auch nie was weiter … .
cuntentientscha, attentivitad, curaschi —
+2
ollerich
ollerich14.04.26 13:55
Wellenbrett
Zudem stören mich die vielen ablenkenden Icons vor den Befehlsnamen in den Pulldown-Menüs.

Wenigstens gibt es für dieses Übel eine Lösung.
Gib folgende Zeile im Terminal ein:
defaults write -g NSMenuEnableActionImages -bool NO
dann mit Return bestätigen und dich einmal ab- und wieder anmelden (oder den Mac neu starten).
Leaves are falling words from the earth. Spoken in silence. Never heard.
+1
Wellenbrett14.04.26 14:06
Thor_sten
Mir persönlich gefällt Liquid Glass auch sehr gut. Ich habe auch noch keine Nachteile für mich festgestellt.
Hast Du Safari mit aktiviertem Liquid Glas Effect bereits länger als 10 Minuten am Stück verwendet? Wie ist das für Dich, wenn die vorherrschende Farbe der jeweiligen Werbeanzeige auf einer Web-Seite im 5-Sekundentakt die ganze Safari-Titelleiste abwechselnd "von hinten beleuchtet" ? Also ich krieg da die Krise bzw. würde sie kriegen, wenn ich das längere Zeit so benutzen müsste.
+3
Wellenbrett14.04.26 14:10
ollerich
Wellenbrett
Zudem stören mich die vielen ablenkenden Icons vor den Befehlsnamen in den Pulldown-Menüs.

Wenigstens gibt es für dieses Übel eine Lösung.
Gib folgende Zeile im Terminal ein:
defaults write -g NSMenuEnableActionImages -bool NO
dann mit Return bestätigen und dich einmal ab- und wieder anmelden (oder den Mac neu starten).
Den Hinweis kannte ich bereits und hatte es gleich ausprobiert. Ist aber leider nicht konsistent und durchdacht. Habe das schnell wieder deaktiviert.
0
Skywalker0414.04.26 14:24
Huba
Wenn etwas neues kommt, und es ist durchdacht, wird nicht gemeckert.
nopeecee
Wenn was neues kommt wird immer gemeckert, und wenn sich nichts ändert auch!

Zumindest der Wahrheit entspricht es nicht: Nach releases wie iOS 7 und den pendants der anderen Systeme war das Gemecker ebenso riesig. Ein paar Jahre später hat sich der wütende Mob an alles gewöhnt und findet das dann sogar nicht mehr so schlecht.

Das grundsätzliche Ziel, die Systeme mehr aneinander in der Aufmachung, der Konsistenz der Benutzung zu vereinheitlichen macht absolut Sinn. Da waren die alten Systeme auch weit auseinander gedriftet, wenn es z.B. um bestimmte Menüs und hinter Menüs versteckte Funktionen ging.
Das Ziel ist immer noch nicht erreicht. Aber geben wir dem Ganzen mal 2-3 Jahre und die Welt wird eine andere sein für die Kritiker.
+2
Sitox
Sitox14.04.26 14:33
strateg
etwas neues ist nicht immer gut, aber ohne fortschritt geht auch nie was weiter … .
Wenn Fortschritt ein Rückschritt ist, geht's rückwärts weiter.
+2
System 6.0.1
System 6.0.114.04.26 14:39
KarstenM
Das Problem ist sicher auch, dass sich kaum jemand eine neue Oberfläche gewünscht hat.

Man kann sich neue Oberflächen WÜNSCHEN?!

Das hätte ich vorher wissen sollen. Ich habe einen Entwurf der aussieht wie ein macOS als Bleistiftzeichnung. Apple? Hörst Du zu? Wünsche ich mir!
„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
-2
MetallSnake
MetallSnake14.04.26 14:44
Skywalker04
Zumindest der Wahrheit entspricht es nicht: Nach releases wie iOS 7 und den pendants der anderen Systeme war das Gemecker ebenso riesig. Ein paar Jahre später hat sich der wütende Mob an alles gewöhnt und findet das dann sogar nicht mehr so schlecht.

Das entspricht nicht der Wahrheit. Die UI seit iOS 7 ist für mich eine absolute Qual. Und damit bin ich bei weitem nicht allein wie die Existenz von AquaUI (bzw. der dort verlinkte Nachfolger AquaKit) oder MusicPlayerClassic und viele weitere beweisen.
Als dann endlich eine neue UI angekündigt wurde war die Hoffnung groß. Aber leider ist es nur die selbe FlatUI mit ein paar Wassereffekten obendrauf. Das machts am iOS ein klein wenig schöner bleibt aber im Grund so furchtbar wie seit iOS7. Am Mac ist das so schlecht umgesetzt, dass ich da das Update so lange es geht hinauszögere weil es noch schlimmer ist als die bisherige FlatUI.
https://www.mactechnews.de/news/article/S-187416.html#newscomment1621890 Was ist mein Fehler? ('Nicht richtig gelesen. Setzen, sechs.')
-2
sudoRinger
sudoRinger14.04.26 14:46
Skywalker04
Das grundsätzliche Ziel, die Systeme mehr aneinander in der Aufmachung, der Konsistenz der Benutzung zu vereinheitlichen macht absolut Sinn.
Für mich macht das überhaupt keinen Sinn.

Bei der Vision Pro ist es sinnvoll, Programmfenster, die im Raum schweben, wie Glas zu gestalten und mit großen Bedienelementen, damit diese per Finger bedient werden können.
Den Mac bedient man jedoch mit Tastatur, Maus und Touchpad-Gesten (selbst das erfordert schon Kompromisse), aber große Tasten für Fingerbedienung führen zu nutzlosem Whitespace.
Bei einem iPhone SE führt das Liquid Glas hingegen zu überlappenden Buttons, weil die Buttons mit den runden Ecken zu breit werden.

Die Betriebssysteme sollten schon so aussehen, dass klar wird, dass diese aus einem Haus kommen - aber nicht so wie bei Liquid Glas.
+1
Retrax14.04.26 14:50
Wellenbrett
Hast Du Safari mit aktiviertem Liquid Glas Effect bereits länger als 10 Minuten am Stück verwendet?
Wie ist das für Dich, wenn die vorherrschende Farbe der jeweiligen Werbeanzeige auf einer Web-Seite im 5-Sekundentakt die ganze Safari-Titelleiste abwechselnd "von hinten beleuchtet"?
Einfach folgende Einstellung deaktivieren:



Das gehört imho zu einer gelungenen Medienkompetenz das eigene System konfigurieren und personalisieren zu können.

Dazu gehört, dass man die Systemeinstellungen durchgeht und auf die eigenen Bedürfnisse anpasst sowie die Einstellungen der Apps welche man benutzt.

Ist das schon zuviel verlangt?
+2
L-E14.04.26 14:53
Aus Sturheit können sie bei Apple aber auch nicht einfach sagen, lasst uns zurück gehen und die Vor-Glas-Zeit. Oder einen Schalter zur Verfügung stellen, der alles zurücksetzt. Wer will, kann dann ja bei Glas bleiben.

Als jemand, der im kreativen Bereich tätig ist, muss ich jedes Mal den Kopf schütteln, wenn ich diese Menü-Buttons z. B. in Safari sehe, die sich mit einem nur leicht dunkleren Grau vom helleren Hintergrund abheben sollen, aber mit einem völlig sinnfreien weichen Schatten unterlegt sind, der an verschmierte weiße Wände rund um Lichtschalter erinnert. Von der sinnfreien Deplatzierung gewisser Elemente in Fenstern und z. B. der Musik App fange ich erst gar nicht weiter an. Ich hab echt das Gefühl, dass sie da die dümmsten und unfähigsten Stümper an die grafische Gestaltung gesetzt haben.
+5
System 6.0.1
System 6.0.114.04.26 14:59
Aber mal im Ernst.

Unterscheiden wir doch bitte Kritik am Oberflächendesign Liquid Glass von Kritik an der Funktionalität von Tahoe.

Liquid Glass mag ich sehr, erkenne aber, dass manche Menschen damit
  • sensorische Probleme haben, und es
  • unausgereifte oder schlampige Umsetzungen gibt.

Daran wird offensichtlich aktiv in Cupertino geschraubt, und es wird ja auch besser, ohne das Design zu verwässern, oder gar aufzugeben.

Das andere sind Probleme mit der Funktionalität von Tahoe, Spotlight beispielsweise. Oder die Tastatur unter iOS/iPadOS 26, die ich hier ebenfalls unter Tahoe einsortiere, Icons in den Menüs etc. Diese Probleme sind unabhängig davon, ob etwas aussieht wie OS-X, Classic oder was auch immer.

Da deutlicher zu unterscheiden wäre in meinen Augen friedensstiftend.

Ich halte Liquid Glass für einen sehr willkommen Design-Vorsprung, und OS/iOS/macOS 26 Tahoe für einen, auf breiter Linie missratenen Schnellschuss.

Tahoe nervt echt. Zum Glück gibt es Liquid Glass, das mich etwas mit diesem Release versöhnt.

Oder sehe ich mit meiner Unterscheidung hier was falsch?
„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
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UBahn
UBahn14.04.26 15:02
strateg
professionelle anwender hinken, wenn auch nicht mehr so oft wie früher, sowieso ein bis zwei systemgenerationen hinterher um garantierte stabilität zu haben. viele enduser und vor allem die influencer und möchtegern anwender machen meist sofort alle updates mit. ...

Habe auch immer gerne direkt ein Update aufgespielt. Eben auch: Um zu "spielen". Was ist Neues da usw.? Auf dem iPhone ist derweil immer noch iOS 18, auf dem MacBook macOS 15 - nur auf dem iPad wg. Tausch leider iOS 26. Ich finde es "schrecklich". Dieses Gewackel etc. ...

Naja. Daher: Hoffnung auf ... bessere Zeiten und ich warte immer noch. Nützt ja nix. Jedenfalls habe ich noch nie so lange mit einem Update gewartet. Aber vielleicht liegt das auch an mir - man wird älter, vielleicht genügsamer
+1
panfire14.04.26 15:30
Auch wenn ich nicht immer seiner Meinung bin, kann ich hier John Gruber nur beipflichten. 😔
Als die Menschheit begann Schuhe zu tragen, hat sie den Boden unter den Füssen verloren.
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Sarkis
Sarkis14.04.26 15:34
Nun, vielleicht ist mit macOS Tahoe der Moment gekommen, an dem man sich als Nutzer einfach mal zusammenreißt und ein Jahr lang auf ein „neues macOS“ verzichtet.
Stellt euch vor, alle würden mitziehen und ihren inneren Schweinehund überwinden – was das für einen Druck auf Apple (genauer gesagt: Apple unter Tim Cook) ausüben würde.
Das Problem: Apple hat uns über Jahrzehnte genau in diesen Update- und Upgrade-Wahn hineinerzogen. Wir warten ständig auf das nächste, vermeintlich bessere – nur um am Ende wieder dazustehen und uns zu fragen: „Ääääähm was sollte das jetzt? War’s das jetzt?“
Aber klar: leider wird nichts passieren. Zu bequem, zu neugierig, zu verfallen gegenüber diesem Update-Wahn. Genau deshalb ändert sich auch nichts.
0
Marcel Bresink14.04.26 15:38
Wellenbrett
Den Hinweis kannte ich bereits und hatte es gleich ausprobiert. Ist aber leider nicht konsistent und durchdacht.

Das ist zwar etwas off-topic: Aber wie kann das "nicht konsistent und durchdacht" sein? Das schaltet doch auf exakt die Ansicht zurück, die jedes Programm unter macOS 15 zeigen würde.
0
Ekchelfssd14.04.26 16:03
Retrax
Einfach folgende Einstellung deaktivieren:



Das gehört imho zu einer gelungenen Medienkompetenz das eigene System konfigurieren und personalisieren zu können.

Dazu gehört, dass man die Systemeinstellungen durchgeht und auf die eigenen Bedürfnisse anpasst sowie die Einstellungen der Apps welche man benutzt.

Ist das schon zuviel verlangt?
War das nicht mal der große Vorteil (bzw. aus Sicht der Hater: Nachteil) von Apple-Geräten: Das es ohne viel Fummelei direkt ordentlich funktioniert? Ist das nicht auch immer das Argument gegen die rechte Maustaste, Touch-Displays,...: "Die haben sich schon was dabei gedacht und es ist gut, wie es ist, wenn Du Fummeln willst, dann hol Dir Linux"...
Das ist jetzt: "Klicki, Bunti, Effekthascherei aber kann man ausschalten". Erinnert mich daran, wie damals als über Vista ab-gehatet wurde...
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