MacBook Neo: Bastler stattet das Gerät mit 1 Terabyte Speicher aus dem iPhone aus


Im Gegensatz zu anderen Notebooks verzichtet Apple beim MacBook Neo auf allzu viele Konfigurationsoptionen: Die wohl schwierigste Frage dürfte jene nach der bevorzugten Farbe des Gehäuses sein, anschließend müssen Käufer lediglich zwischen dem Modell mit einer 256 und einer 512 GB SSD wählen. Apple gibt sich mit einem Aufpreis von hundert Euro für die 512-Gigabyte-Variante zufrieden und stattet das Gerät dann auch mit einem Touch-ID-Sensor aus. Eine größere interne SSD ist indes nicht möglich – zumindest in der Theorie. Tatsächlich ist es einem
YouTuber gelungen, Apples jüngstes MacBook mit 1 Terabyte Speicher zu versehen.
MacBook Neo: 256 Gigabyte zu 1 Terabyte Speicher aufgerüstetDer YouTuber Dosdude1 hat sich mit technischen Upgrades der unterschiedlichsten Geräte bereits einen Namen gemacht. In seinem neuesten Video widmet er sich dem MacBook Neo. Die Idee ist grundsätzlich simpel: Dosdude1 nimmt das 1-Terabyte-NAND-Modul, das im iPhone 16 Pro verbaut ist, und setzt es in das Notebook ein. Er entschied sich für das iPhone 16 Pro, da dieses wie das MacBook Neo auf den A18 Pro setzt. In der Ausführung ist das Unterfangen aber kompliziert und wohl nur von überaus erfahrenen Bastlern überhaupt zu bewerkstelligen. Zunächst muss das MacBook Neo natürlich auseinandergebaut werden. Anschließend gilt es, die Wärmeleitfolie zu entfernen, um den vorhandenen NAND-Speicher auszulöten. Es bedarf zudem spezieller Vorrichtungen, um das 1-Terabyte-Modul wieder einzulöten. Der Arbeitsspeicher lässt sich übrigens nicht erweitern: Dieser ist fester Bestandteil des SoCs.
Langwieriger und kostspieliger EingriffDosdude1 bedient sich eines weiteren Macs, um das MacBook Neo nach dem erfolgten Umbau in den DFU-Modus zu versetzen. Auf diese Weise reicht er die notwendige Firmware für das NAND-Modul nach. Das Prozedere erweist sich als erfolgreich: Der Laptop verrichtet klaglos seinen Dienst und die Speicherkapazität liegt tatsächlich bei einem Terabyte. Selbstverständlich geht ein solches Eingreifen mit dem Verlust der Garantie einher. Dosdude1 gibt ferner zu bedenken, dass das NAND-Modul „gut 35 Prozent“ des Preises eines neuen MacBook Neo ausmacht – was den Sinn des Produkts als preiswerten Einstieg in den Mac-Kosmos wohl untergräbt.