Kurz notiert: Limitierte Spezialauflage der AirPods Pro für China +++ ÖPNV-Tickets für Paris bald in der Wallet-App

China feiert das Jahr des Büffels – mit Sonderedition der AirPods Pro
Wer das Case der AirPods mit einer Laser-Gravur versehen möchte, kann das relativ unkompliziert tun – und zwar bei Apple selbst. Cupertinos Online-Store bietet diese Option ohne Aufpreis für die regulären sowie die Pro-Modelle der Bluetooth-Kopfhörer an. Von sich aus wird Apple hingegen in aller Regel nicht aktiv und liefert AirPods stets ohne derlei Verzierungen aus. Ausnahmen bestätigen aber die Regel: So liefert das Unternehmen aktuell in China eine auf 25.400 Exemplare beschränkte Sonderedition der AirPods Pro aus – 11.480 Stück entfallen auf den Einzelhandel, der Rest steht Kunden der Internetseite zur Verfügung.


Die Verpackung der Kopfhörer sowie das Case ziert ein Büffel – Apple trägt damit dem chinesischen Neujahrsfest Rechnung, das 2021 im Zeichen dieses Tiers steht. Weitere Unterschiede zu den herkömmlichen AirPods Pro sind hingegen nicht zu verzeichnen.


ÖPNV in Paris: Physische Kundenkarten für Apple-Kunden bald hinfällig
Metropolen wie New York City, Los Angeles, London oder Peking machen bereits seit geraumer Zeit von einem Feature Gebrauch, das in Kontinentaleuropa noch nicht anzutreffen ist: Apples Wallet-App umfasst in diesen Städten auch Zahlungskarten für den öffentlichen Nahverkehr. So kann unkompliziert und schnell mit dem iPhone oder der Apple Watch bezahlt werden, wenn man einen Stadtbus oder die U-Bahn betritt – ohne Fahrkarten zuvor am Automaten beziehen zu müssen. Wie Le Parisien nun meldet, könnte diese Funktion bereits im Februar im Nachbarland Frankreich Anwendung finden: Die in Paris und Umland übliche „Carte Navigo“ ist eine physische Kundenkarte, die auf die NFC-Reader in der französischen Kapitale reagiert. Zukünftig soll diese auch in der Wallet-App angezeigt werden – und Kunden der Verkehrsgesellschaften das Mitführen der Karte ersparen. Dem Bericht zufolge soll auch das Feature „Express-ÖPNV“ zum Einsatz kommen: Es ermöglicht die rasche Bezahlung von Fahrten, ohne das Gerät erst entsperren zu müssen. Anwender müssen diese Funktion zuerst in den Einstellungen aktivieren, um sie nutzen zu können.

Kommentare

Wolpy07.01.21 14:51
ÖPNV-Tickets gibt es als "Handy-Ticket" schon seit Jahren im Münchner MVV, allerdings mit der eigenen App der Stadtwerke, mit der man auch Fahrplan- und Verbindungsdaten abfragen kann. Zum Kauf der verschiedenen Karten braucht man ein Netz, aber nicht zur Kontrolle.
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colouredwolf07.01.21 14:54
In Seoul gibt’s das schon über zehn Jahre. Und das gute daran: hat man eine bestimmte Menge Fahrten erreicht man den Monatstarif - ab dann ist jede Fahrt gratis. Und bei genügend Fahrten im Jahr hat man für den Rest Freifahrt.
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Moka´s Onkel
Moka´s Onkel07.01.21 15:28
Wolpy
ÖPNV-Tickets gibt es als "Handy-Ticket" schon seit Jahren im Münchner MVV, allerdings mit der eigenen App der Stadtwerke, mit der man auch Fahrplan- und Verbindungsdaten abfragen kann. Zum Kauf der verschiedenen Karten braucht man ein Netz, aber nicht zur Kontrolle.

Die meisten großen Verkehrsverbünde in D haben ihre App, in denen man Tickets kaufen kann. Das ist in der Tat nichts Neues. Paris hatte das - so weit ich es weiß - bisher noch nicht; zumindest habe ich es bei meinen paar Besuchen in den letzten Jahren nicht gleich finden können und immer fleißig irgendwelche papiernen Tickets gekauft.

Express-ÖPNV ist jedoch etwas ganz anderes! Das gute an Express-ÖPNV ist, dass man jeweils nur beim Einsteigen und Aussteigen seine Kreditkarte oder eben die Watch oder das iPhone (mit für Express-ÖPNV freigeschalteter Kreditkarte) an den Kartenleser halten muss und die Karte dann belastet wird. Dabei wird automatisch der günstigste Tarif für alle Fahrten eines Tages errechnet und nur der dann auch belastet. Man muss also nicht erst in der App nach der richtigen Fahrkarte mit dem richtigen Tarif suchen und das bezahlen und laden. Es ist wirklich genial einfach! Das funktioniert u.a. in London ganz hervorragend. In der Stadt bewege ich mich am liebsten mit den Öffis - auch wenn es überall viele Taxis gibt. Und das gleiche gilt dann ja wohl auch bald für Paris. Wirklich klasse.

Besonders bei den ÖPNV-Systemen, die den Zugang und den Ausgang nur mit Ticket gewähren, ist das auch einfach umzusetzen. Bei uns - wo der Zugang und Ausgang vielfach unkontrolliert erfolgt - ist es schon nicht mehr ganz so einfach. Selbst wenn man verpflichtet ist eine Fahrt über Express-ÖPNV beim Einstieg zu aktivieren, würde ich beim Ausstieg in Eile oder in Gedanken vergessen "auszuchecken"/die Fahrt zu beenden und so wahrscheinlich jedesmal den Höchstbetrag belastet bekommen. Vielleicht gibt es das deswegen in D - os weit ich weiß - auch nicht nicht. In Bonn wird so etwas auf vereinzelten Linien getestet und ich hoffe trotz der eigenen Gedankenlosigkeit sehr, dass es bald mehr ÖPNV-Verbünde gibt, bei denen Express ÖPNV funktionieren wird.
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breaker
breaker07.01.21 20:01
In Hamburg soll das Check-in/Be-out System im Herbst eingeführt werden, ob das auch mit Apple Pay Express ÖPNV funktionieren soll, weiß ich aber nicht
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iPatrick07.01.21 22:51
Die U-Bahn in Kopenhagen (übrigens eine moderne, automatisch fahrende U-Bahn mit wunderschönen Stationen) hat auch das Check-in-Check-out-Prinzip und nutzt keine Zugangschranken wie die Londoner U-Bahn.

Sowas könnte und sollte also auch relativ einfach in deutschen ÖPNV-Netzen eingeführt werden.
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