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Kurz: Apple streicht größte RAM-Option des Mac Studio +++ Anthropic Claude boomt durch Widerstand gegen US-Regierung

Im Falle des MacBook Neo wird derzeit in den Foren viel diskutiert, ob 8 GB Arbeitsspeicher ausreichend sind. Potenzielle Kunden eines Mac Studio haben dieses Problem allerdings wahrlich nicht. Die Konfiguration mit M4 Max weist mindestens 36 GB Unified Memory auf, der M3 Ultra bringt sogar 96 GB mit. Wem selbst das nicht reicht, dem steht für einen Aufpreis von 2500 Euro sogar die Option mit 256 GB zur Verfügung. Damit nicht genug, bewarb Apple für den schnellsten Chip zudem die Ausstattung "mehr RAM als je ein PC hatte", womit die 6000 Euro teure Aufrüstung auf 512 GB gemeint war.

Allerdings findet sich von der höchsten RAM-Bestückung nun keine Spur mehr. Apple tilgte jegliche Erwähnungen auf der Produkt- sowie der Bestellseite. In den Beschreibungen ist jetzt nur noch von "Optional mit 256 GB" die Rede. Eine Vermutung lautet, dass dies eine Reaktion auf die Entwicklung der Speicherpreise darstellt – wären 512 GB allerdings eine besonders häufig gewählte Option, hätte man sicherlich anders reagiert.


Anthropic Claude boomt durch Widerstand gegen US-Regierung
Anthropic erlaubt nicht, dass Claude (App Store) oder andere Produkte zur "mass domestic surveillance" eingesetzt werden, also zur großflächigen Überwachung von Bürgern im Inland. Außerdem darf es nicht Teil von vollautonomen Waffen sein, die ohne menschliche Entscheidung tödliche Gewalt anwenden können. Diese beiden Punkte bezeichnete CEO Dario Amodei ausdrücklich als "rote Linien", die das Unternehmen auch unter politischem Druck nicht aufgeben wolle.

Das Pentagon forderte hingegen, dass Anthropic die Beschränkungen aufhebt und Claude für alle "rechtlich zulässigen militärischen Zwecke" freigibt – also praktisch ohne besagte Sicherheits-Guardrails. Weil Anthropic sich aber weigerte, verbannte die US-Regierung Anthropic-Produkte zunächst aus allen Einsatzbereichen und stufte es nun sogar wie angedroht als Risiko für die staatliche Lieferkette ein. Damit steht es beispielsweise auf einer Stufe mit chinesischen Hardwareherstellern, die ebenfalls nicht in US-Behörden eingesetzt werden dürfen.

Claude erlebt inzwischen aber mehr als nur einen deutlichen Nachfrageanstieg. Nach Angaben von Anthropic verzeichnet der Dienst seit Anfang vergangener Woche täglich neue Rekorde bei den Neuanmeldungen in allen Ländern – von einer Million pro Tag ist inzwischen die Rede. Als Grund gelten eine Welle der Solidarität sowie starkes mediales Interesse. Sich nicht erpressen lassen zu wollen, stellt sich derzeit (zumindest kurzfristig) als erfolgreiche Strategie heraus.

Kommentare

t.stark
t.stark06.03.26 16:16
Damit nicht genug, bewarb Apple für den schnellsten Chip zudem die Ausstattung "mehr RAM als je ein PC hatte", womit die 6000 Euro teure Aufrüstung auf 512 GB gemeint war.
Abgesehen davon dass man den mac pro früher mal mit 1,5 TB bestellen konnte.
+3
trigunas10806.03.26 16:18
ja die Marge ist dafür halt dann jetzt mittlerweile zu klein ....

Wird die die richtig große LLM's laufen lassen wollen nicht so richtig freuen.
0
iBims06.03.26 16:24
Meine Hoffnung ist, dass da Apple mit dem Mac Studio M5 Ultra dann wieder mit mindestens 512GB Ram nachliefert. Vielleicht hat man ja deswegen diese Variante bereits entfernt, da diese "M3 Ultra 512GB Ram" Configs nicht mehr produziert werden und der neue M5 Ultra dann sowieso mit LLM usw. nochmals viel besser zurecht kommen wird...?
+4
Weia
Weia06.03.26 19:16
512 GB RAM weg, 32“-Display weg, Mac Pro veraltet – Apple dreht im Pro-Bereich ja gerade so richtig auf … 😵‍💫
„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.
+1
AJVienna06.03.26 19:39
iBims
Meine Hoffnung ist, dass da Apple mit dem Mac Studio M5 Ultra dann wieder mit mindestens 512GB Ram nachliefert.
Das wäre schon denkbar, vielleicht lagern sie schon mal Produktion zwischen oder brauchen die Ultras und den Speicher fürs eigene data center.
0
gfhfkgfhfk06.03.26 22:30
Weia
512 GB RAM weg, 32“-Display weg, Mac Pro veraltet – Apple dreht im Pro-Bereich ja gerade so richtig auf … 😵‍💫
Das ist halt typisch Apple – keine Produktpolitik halten sie über längere Zeit durch. Dann stellen sie fest, dass sie ein Problem haben, und der Zyklus beginnt von Neuem. Dazu kommt, dass sie seit der Rückkehr von Jobs ein Problem mit der AIO-Philosophie haben. Jobs liebte diese Computer, weil er selbst nie verstanden hatte, dass man auch außerhalb der Box denken kann. Wozniak ist da anders.
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