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Kurswechsel: Apples lokaler Foto-Scan nach illegalen Inhalten kommt erst einmal nicht

Apple hatte sich den Ausgang sicherlich ganz anders vorgestellt. Das Ansinnen, Fotos auf illegale Inhalte zu scannen und somit die Verbreitung von Kinderpornografie via iCloud zu unterbinden, war sicherlich ein Nobles. Die Art und Weise, wie Apple den Schritt allerdings kommunizierte und dabei weitere Implikationen nicht beachtete, hingegen nicht. So ziemlich niemand dürfte der Aussage widersprechen, dass "CSAM" (Child Sexual Abuse Material) bekämpft werden muss. Um Datenschutz und Privatsphäre zu wahren, wollte Apple die Foto-Analyse allerdings nicht serverseitig, sondern lokal auf den Devices der Nutzer durchführen. Genau dieser Aspekt sorgte aus verschiedenen Gründen jedoch für entschiedenen Gegenwind.


Implikationen sind gewaltig
Einerseits stellt sich die Frage, ob Zugriff jedweder Form auf lokale Daten möglich sein soll, andererseits aber auch, ob so nicht ein Einfalltor für weitere Zwecke entsteht. Zwar soll es nach Apples Vorstellung lediglich um bekannte kinderpornografische Darstellungen gehen, Kritiker sehen aber große Gefahren. Totalitäre Staaten könnten derlei Scans auch für die Suche nach Regime-Gegnern durchsetzen. Aus diesem Grund war oft die Forderung zu hören, gar nicht erst mit lokalen Scans anzufangen.

Kurswechsel: Keine baldige Einführung
Nachdem Apple gewaltiger Protest entgegenschlug, Unternehmensvertreter das Vorgehen aber zunächst verteidigten, gibt es nun einen Kurswechsel. Wie es in einer offiziellen Stellungnahme heißt, wird der Foto-Scan nicht wie geplant im September beginnen. Apple schreibt dazu, man benötige mehr Zeit, um die Funktion zu entwickeln. Das Feedback von Nutzern, Forschern und Interessenvertretern habe gezeigt, die geplanten Features zum Schutz von Kindern genauer durchdenken zu müssen.
Last month we announced plans for features intended to help protect children from predators who use communication tools to recruit and exploit them, and limit the spread of Child Sexual Abuse Material. Based on feedback from customers, advocacy groups, researchers and others, we have decided to take additional time over the coming months to collect input and make improvements before releasing these critically important child safety features.

Somit geht der umstrittene Foto-Scan definitiv nicht mit iOS 15 an den Start. Wann und in welcher Form Apple die Umsetzung vorantreibt, ist momentan noch nicht bekannt. Andere Cloud-Plattformen überprüfen die hochgeladenen Inhalte ebenfalls, allerdings nur dann, wenn tatsächlich auch ein Upload stattfand. Es wäre es also denkbar, dass Apple einen ähnlichen Weg wählt. Auch wenn es hinsichtlich des Datenschutzes normalerweise vorteilhafter ist, Daten lokal auf dem Gerät zu berechnen, wirft der Foto-Scan andere Fragen auf. Man darf gespannt sein, welche Bekanntmachungen Apple hierzu in einigen Wochen bis Monaten tätigt.

Kommentare

Steph@n
Steph@n03.09.21 16:00
Vermutlich war es ein Generaltest wie die Reaktionen sind!
+14
Tommy198003.09.21 16:04
Ich denke Apple wäre besser beraten sich mit entsprechenden Organisationen die Opfer vertreten an einem Tisch zu setzen und ggf noch mit Ermittlungsbehörden und dann gemeinsam zu beratschlagen was Apple (und sei es auch nur finanzieller Natur) tun kann um Opfern zu helfen und das Übel an der Wurzel zu packen, damit so ein Material im besten Fall gar nicht erst produziert wird.

Und ja, mir ist klar, dass ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und man wird das wahrscheinlich niemals komplett wegbekommen. Der Sachverhalt ist auch meist sehr komplex. Täter waren z. B. oft selbst auch mal die Opfer. Es gilt diesen Kreislauf so oft wie möglich zu durchbrechen. Nur so bekommen wir Die Welt ein Stück besser. Sicher nicht durch so einen Fotoscan.
+30
Andreas6903.09.21 16:05
Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. War doch etwas gutes. Fotos werden ja schon lange gescannt.
-40
AidanTale03.09.21 16:06
Sie sollen das wie mit der Ladematte handhaben. Verschieben, dann vergessen und dann einstellen.

Mir wäre es lieber man würde CSA bekämpfen, wenn die Bilder im Umlauf sind ist es für die Opfer schon zu spät. Als Opfer würde ich auch nicht wollen, dass Bilder von mir in irgendeiner großen Datenbank gesammelt werden, egal von wem und zu welchen Zwecken. Hat man da eigentlich ein Einspruchsrecht (in USA habe ich da so meine Zweifel)?
+13
MetallSnake
MetallSnake03.09.21 16:09
AidanTale
Als Opfer würde ich auch nicht wollen, dass Bilder von mir in irgendeiner großen Datenbank gesammelt werden, egal von wem und zu welchen Zwecken.

Das passiert ja auch nicht. Es sind nur hashes (Prüfsummenwerte, sowas wie IDs) der Bilder die in der Datenbank stehen sollen.
Die Menschheit ist eine völlig außer Kontrolle geratene Primatenspezies.
+2
AidanTale03.09.21 16:11
MetallSnake
Das passiert ja auch nicht. Es sind nur hashes (Prüfsummenwerte, sowas wie IDs) der Bilder die in der Datenbank stehen sollen.

Bei Apple für deren Feature schon, aber die Hashes werden ja von echten Bildern gebildet und die sind zumindest in den USA in einer Datenbank gespeichert soweit ich das verstehe.
+6
steve.it03.09.21 16:13
iOS15 ist dennoch "verseucht". So lange Apple sich nicht klar davon distanziert, muss man davon ausgehen, dass das Feature früher oder später aktiviert wird.
iOS 14 soll ja angeblich auch nach iOS 15 erstmal Security-Updates weiterhin erhalten.
+9
clayman03.09.21 16:15
Und alle die jetzt voreilig sämtliche Dienste gekündigt haben und sich nie mehr ein Apple Device kaufen wollen, bleiben dabei? 😈

Ich fand das geplante Vorgehen von Apple auch extrem sch… bin aber froh, erstmal abgewartet zu haben.

Die Zukunft wird zeigen, ob und wie der Scan umgesetzt wird. Dann kann man immer noch handeln.

Erstmal ist es aber zu begrüßen, dass Apple die Kritik ernst nimmt und entsprechend reagiert.

Für mich die beste Meldung in Sachen Apple zum Wochenende
+16
Michael Lang aus Rieder03.09.21 16:18
Ich denke und hoffe, dass Apple die Bedenken seiner Kunden verstanden hat. Somit hoffe ich, dass das Feature mit lokalem Scan so nie kommen wird.
In der Cloud dürfen Sie gerne scannen, da ist es so eine Art öffentlicher Raum (zumindest sollte jedem User klar sein, dass die Daten in einer Cloud niemals ganz privat bzw. sicher sein können).
Aber die Geräte der Kunden sind tabu bezüglich Zugriff von aussen. Das hat Apple bisher auch immer in den Fokus gestellt. Und das muß auch so bleiben.
Auch wenn es hinsichtlich des Datenschutzes normalerweise vorteilhafter ist, Daten lokal auf dem Gerät zu berechnen,

Hier geht es ja nicht um berechnen, sondern um klares ausspähen von lokal gespeicherten privaten Daten. Eine Ende zu Ende Verschlüsselung ist somit nicht mehr gewährleistet.

Bin gespannt wie Apple weiter. vorgeht und kommuniziert und wie die Gemeinde das dann aufnimmt.....
Ich hoffe stark, dass Apple so schlau ist, dass dann offen und klar zu kommunizieren!
+9
Harpsibear03.09.21 16:28
Egal, mein Vertrauen in Apple ist komplett weg.
Werde nicht wieder zurückkommen.
-5
Robby55503.09.21 16:34
Harpsibear
Egal, mein Vertrauen in Apple ist komplett weg.
Werde nicht wieder zurückkommen.

Vielleicht hat Apple jetzt endlich etwas daraus gelernt. Ohne einen begründeten Verdacht und einen dem Nutzer zugestellten richterlichen Beschluss hat niemand, ich betone niemand etwas auf meinem Handy zu scannen und irgendwelche Schlüsse daraus zu ziehen. Schon gar nicht im Hintergrund ohne meine Erlaubnis, egal wie gut gemeint der Zweck schon sein mag. Wir sind hier nicht in China.
+33
marcel15103.09.21 16:34
Andreas69
Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. War doch etwas gutes. Fotos werden ja schon lange gescannt.
Aber NICHT lokal auf einem Device, das ist der große Unterschied.
+24
Peter Eckel03.09.21 16:34
Harpsibear
Egal, mein Vertrauen in Apple ist komplett weg.
Werde nicht wieder zurückkommen.
Das halte ich für überzogen, zumal es mit den Alternativen auch nicht so weit her ist (vielleicht mit Ausnahme von Linux und ggf. Google-freien Custom ROMs für Smartphones a la Graphene).

Und selbst bei freien Alternativen schwebt immer noch das Damoklesschwert verdongelter Hardware (TPM, SecureBoot etc.) im Raum, mit dem im Zweifel auch freie Betriebssysteme auf Linie gebracht und ggf. ausgeschlossen werden können.

Aber blindes Vertrauen gegenüber Apple (oder irgendeiner Firma) war nie angebracht, und wenn das jetzt weg ist, ist es eine gute Sache. Vielleicht sind wirklich ein paar Leute wachgeworden. Apple wiederum muß sich jetzt das Recht darauf, als Ritter der Privatsphäre auftreten zu dürfen, von Grund auf neu erarbeiten.
Ceterum censeo liberum facierum esse delendum.
+29
Niederbayern
Niederbayern03.09.21 16:43
Ich dachte es hieß seitens Apple zu anfangs, dass der Scan innerhalb iCloud erfolgt? Hab das Thema aber irgendwie nie so wirklich verstanden🤷‍♂️
-13
Wackeldackel03.09.21 16:49
Ich bin richtig froh!

Welche praktikablen Alternativen hätte es denn zu Apple gegeben?

Ich kenne keine.
- Linux nicht wirklich
- Microsoft never
- Android nie und nimmer
- ?
+14
AidanTale03.09.21 16:50
Michael Lang aus Rieder
In der Cloud dürfen Sie gerne scannen, da ist es so eine Art öffentlicher Raum (zumindest sollte jedem User klar sein, dass die Daten in einer Cloud niemals ganz privat bzw. sicher sein können).

Das sehe ich anders. Ich brauche die Cloud nur zum Sync zwischen den Geräten und zum Backup. Warum sollten meine privaten Daten oder die Backups dann öffentlich und durch Apple einsehbar sein? Wenn ich etwas extern teile oder anderweitig veröffentliche ist das was anderes, aber sonst haben Daten auch in der Cloud generell verschlüsselt zu sein.
Pauschale, anlasslose Scans über alle Nutzer lehne ich generell ab, erst recht wenn das durch private Firmen erfolgt.
+19
desko7503.09.21 16:50
Andreas69
Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. War doch etwas gutes. Fotos werden ja schon lange gescannt.
Das Problem ist, dass sowas nicht auf dem Endgerät stattfinden sollte, u.A. weil so jeder Nutzer unter generalverdacht gestellt würde. Es würde davon ausgegangen, dass jeder Nutzer diese illegalen Inhalte auf seinem Gerät haben könnte. Jeder ist erstmal böse. Deshalb sollte es auch jedem untergeschoben werden, anstatt wie bei der bisherigen Lösung einen Scan auf dem Server auszuführen, sollten Inhalte irgendwo hochgeladen werden.

Dieses "Scannen auf dem Gerät" ist der wesentliche Unterschied zu der jetzigen Lösung "Scannen auf dem Server".

Es geht hier scheinbar nur um die Verbreitung der illegalen Inhalte, die Apple bekämpfen will, nicht das Erstellen. Deshalb ist ein Scan auf dem Server m.M.n. auch völlig ausreichend.
+8
steve.it03.09.21 16:59
AidanTale
Michael Lang aus Rieder
In der Cloud dürfen Sie gerne scannen, da ist es so eine Art öffentlicher Raum (zumindest sollte jedem User klar sein, dass die Daten in einer Cloud niemals ganz privat bzw. sicher sein können).

Das sehe ich anders. Ich brauche die Cloud nur zum Sync zwischen den Geräten und zum Backup. Warum sollten meine privaten Daten oder die Backups dann öffentlich und durch Apple einsehbar sein? Wenn ich etwas extern teile oder anderweitig veröffentliche ist das was anderes, aber sonst haben Daten auch in der Cloud generell verschlüsselt zu sein.
Pauschale, anlasslose Scans über alle Nutzer lehne ich generell ab, erst recht wenn das durch private Firmen erfolgt.
Weder dein Backup, noch der Sync (von manchen Ausnahmen abgesehen) ist in der iCloud (E2E) verschlüsselt.
Mache dein Backup lokal und nutze zum Sync was anderes, das lokal oder wirklich verschlüsselt läuft. Lieber iCloud-Scans, als auf dem Device. Die (i)Cloud muss man schließlich nicht nutzen.
+11
steve.it03.09.21 17:00
Wackeldackel
Ich bin richtig froh!

Welche praktikablen Alternativen hätte es denn zu Apple gegeben?

Ich kenne keine.
- Linux nicht wirklich
- Microsoft never
- Android nie und nimmer
- ?

Apple hat das Feature nicht abgekündigt. Nur mal um das klarzustellen.

Linux und GrapheneOS kann durchaus eine Alternative sein.

Btw.
+2
Mecki
Mecki03.09.21 17:07
Das läuft wahrscheinlich so: Erst einmal warten, bis Gras über die Sache gewachsen ist und dann einfach schnell und ohne Vorankündigung einführen. Dann ist der Aufschrei einmal groß, aber einmal eingeführt ist es eben da und die Leute werden auch das wieder vergessen.
+11
Peter Eckel03.09.21 17:07
AidanTale
Das sehe ich anders. Ich brauche die Cloud nur zum Sync zwischen den Geräten und zum Backup. Warum sollten meine privaten Daten oder die Backups dann öffentlich und durch Apple einsehbar sein? Wenn ich etwas extern teile oder anderweitig veröffentliche ist das was anderes, aber sonst haben Daten auch in der Cloud generell verschlüsselt zu sein.
Ja, aber das sind sie nicht, und selbst wenn sie es wären wirft das ein schwieriges juristisches Problem auf: Formal betrachtet liegen gegebenenfalls illegale Inhalte (welcher Art auch immer) auf Apples Servern. Und da greift das Recht auf Privatsphäre (so es denn im betreffenden Land eines gibt) wahrscheinlich ohnehin nicht.
AidanTale
Pauschale, anlasslose Scans über alle Nutzer lehne ich generell ab, erst recht wenn das durch private Firmen erfolgt.
Da bin ich ganz bei Dir.
Ceterum censeo liberum facierum esse delendum.
0
Peter Eckel03.09.21 17:11
steve.it
Apple hat das Feature nicht abgekündigt. Nur mal um das klarzustellen.
Korrekt.

Die Konsequenz ist wachsam zu bleiben und sein Vertrauen in Apple auf ein gesundes Maß zu reduzieren. Was auch immer das heißen will - meiner Ansicht nach verdient keine Firma blindes Vertrauen. Wie das vorliegende Beispiel deutlich gezeigt hat.
steve.it
Linux und GrapheneOS kann durchaus eine Alternative sein.
Das ist auch meine derzeitige Arbeitshypothese.

Bei Linux bin ich eh seit Jahrzehnten (nur halt nicht auf dem Desktop, aus verschiedenen Gründen). Mit den Androiden tue ich mich nach wie vor eher schwer. Aber nichts ist unmöglich.
steve.it
Schauen wir mal - das wäre tatsächlich einer meiner gewichtigeren Gründe. Aber leider eben nur einer.
Ceterum censeo liberum facierum esse delendum.
+1
macusr03.09.21 17:13
Update as of September 3, 2021:
These features are coming later this year in updates to iOS 15, iPadOS 15, watchOS 8, and macOS Monterey.*
This program is ambitious, and protecting children is an important responsibility. These efforts will evolve and expand over time.
* Features available in the U.S.

Wohl kein Kurswechsel, Zitat bei Apple unter child-safety.
+10
MacKaltschale03.09.21 17:43
Michael Lang aus Rieder

In der Cloud dürfen Sie gerne scannen, da ist es so eine Art öffentlicher Raum (zumindest sollte jedem User klar sein, dass die Daten in einer Cloud niemals ganz privat bzw. sicher sein können).
Auch wenn es hinsichtlich des Datenschutzes normalerweise vorteilhafter ist, Daten lokal auf dem Gerät zu berechnen,

Hier geht es ja nicht um berechnen, sondern um klares ausspähen von lokal gespeicherten privaten Daten. Eine Ende zu Ende Verschlüsselung ist somit nicht mehr gewährleistet.
Niederbayern
Ich dachte es hieß seitens Apple zu anfangs, dass der Scan innerhalb iCloud erfolgt? Hab das Thema aber irgendwie nie so wirklich verstanden🤷‍♂️

Er soll nur dann erfolgen, wenn iCloud für Fotos genutzt wird. Ist das deaktiviert, dann erfolgt auch kein Scan. Von daher ist das im Prinzip das Gleiche. Apple spart dabei allerdings langfristig Strom in den Rechenzentren, was wohl der Hauptgrund dafür sein wird, dass sie das so handhaben. Neben der Tatsache, dass sie es dadurch vermeiden, dass illegale Inhalte auch nur eine Millisekunde auf ihren Servern gespeichert werden, was eventuell juristisch von Bedeutung sein könnte.

Letztendlich ist da Ganze, wenn man sich das Paper von Apple dazu ansieht, eine vollkommen harmlose Aktion. Es kann nur auf Inhalte ansprechen, die bereits in einer Datenbank sind. Die Leute könnten frisch KiPo-Fotos ohne Ende knipsen und Apple würde das gar nicht bemerken. Die Wahrscheinlichkeit, diese Scanner zu missbrauchen ist sehr gering und vor dem steht noch der Widerstand Apples. Dadurch, dass die Bilder über Hashes verglichen werden erfährt Apple nie, was sich auf den Bildern befindet. Dazu ist diese Technik überhaupt nicht geeignet. Ein total harmloser Scan, der letztendlich sich Datenschutzrechtlich im Prinzip nicht von einer Prüfsumme beim Dateiupload unterscheidet.

Auch wenn es erstmal wie 1984 klingt und egal, wie man es dreht, immer ein fader Beigeschmack davon bleibt, so ist es doch vom Datenschutz her die beste Methode, die man sich vorstellen kann. Eine Schande, dass sie das in der Presse nicht besser vermitteln konnten.
-16
cps03.09.21 17:48
Robby555
Ohne einen begründeten Verdacht und einen dem Nutzer zugestellten richterlichen Beschluss hat niemand, ich betone niemand etwas auf meinem Handy zu scannen und irgendwelche Schlüsse daraus zu ziehen.

Ich glaube das wird sich so nicht durchsetzen, wenn erst der Verdächtige informiert werden soll, dass er jetzt überwacht wird.
0
LoMacs
LoMacs03.09.21 17:57
Harpsibear
Egal, mein Vertrauen in Apple ist komplett weg.
Werde nicht wieder zurückkommen.
Pfiaddi. Bitte nicht vergessen, den Account hier zu löschen.
-14
cps03.09.21 17:57
steve.it
Die (i)Cloud muss man schließlich nicht nutzen.

Eine „falsch“ gesetzte Option in den Einstellungen und man ist nach einem Update vielleicht doch dabei.
+9
Eventus
Eventus03.09.21 17:59
Harpsibear
Egal, mein Vertrauen in Apple ist komplett weg.
Werde nicht wieder zurückkommen.
Und was nutzt du jetzt so? 🧐
Live long and prosper! 🖖
+6
AidanTale03.09.21 18:07
steve.it
Weder dein Backup, noch der Sync (von manchen Ausnahmen abgesehen) ist in der iCloud (E2E) verschlüsselt.
Ich weiß .
steve.it

Mache dein Backup lokal und nutze zum Sync was anderes, das lokal oder wirklich verschlüsselt läuft.

Das kann man sicher zu einem gewissen Grad tun, aber es nimmt einem auch viele Vorteile des Apple Kosmos, gerade wenn man mehrere Geräte im Einsatz hat. Zudem Apple für bestimmte Sachen wie das Backup bis auf die Kabelvariante keine echte Alternative oder Drittanbieterschnittstellen bietet.
steve.it

Lieber iCloud-Scans, als auf dem Device. Die (i)Cloud muss man schließlich nicht nutzen.

Dem stimme ich natürlich zu, sehe darin aber am Ende nur Salamitaktik um anlasslose Massenüberwachung Salonfähig zu machen.
+10
heubergen03.09.21 18:12
Dann also doch wieder Cloud Scanning inkl. Entschlüsselung. Ihr habt es so gewollt, die Verbrecher werden es euch danken und die Cloud nicht benutzen. Ob ihr dabei aber etwas gewonnen habt?
-24
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