Die Zukunft von macOS? Designkonzept zeigt moderneres User Interface

Wegen der möglichen Präsentation des runderneuerten, „modularen“ Mac Pro auf der WWDC 2019 mehren sich die Spekulationen zum neuen High-End-Mac. Doch auch beim Mac-Betriebssystem könnten dieses oder nächstes Jahr größere Änderungen der Benutzeroberfläche anstehen.

Insider Binyamin Goldman etwa prognostizierte im Januar für macOS 10.15 das größte Update seit 5 Jahren, zu dem auch ein überarbeitetes User Interface zählen soll. Der kanadische Designer Aurélien Salomon hat sich entsprechend Gedanken darüber gemacht, wie macOS in Zukunft aussehen könnte und sein UI-Konzept veröffentlicht.


„One OS For All“
Salomons Ideen orientieren sich an Apples UI-Marschrichtung beim iPhone und iPad. Sein Motto ist „One OS For All“, dessen Anwendungsdesign in Anlehnung an Apples „Project Marzipan“ über eine weitgehend gleiche Code-Basis auf iDevices und Macs verfügt – aber trotzdem mit jeweils eigenständiger UI. Visuell soll Salomon zufolge eine große Ähnlichkeit herrschen, um den Wechsel von etwa einem iPhone zum Mac so nahtlos wie möglich zu machen.


Quelle: Ultralinx



Quelle: Behance

Die Anwendungsoberflächen wirken sehr aufgeräumt und ästhetisch hochwertig. Salomon krempelt die bisherige Benutzeroberfläche zwar funktionell nicht komplett um, doch das User Interface wirkt rein optisch deutlich moderner und „sauberer“ als die aktuelle UI von macOS Mojave. Bei einzelnen Bestätigungs-Buttons des Finders etwa orientiert er sich an Googles – im Vergleich zu macOS – „runderem“ Material-Design. Für offizielle Apple-Ankündigungen zum kommenden User Interface von macOS 10.15 müssen sich Nutzer noch bis zur WWDC im Juni gedulden.

Kommentare

Lefteous
Lefteous21.02.19 17:56
"Write Once, Run anywhere" ist kein Designprinzip sondern ein feuchter Traum fauler Entwickler.
+5
massi
massi21.02.19 17:59
Mir scheint, die Welt braucht neue Appleprodukte, anders kann ich mir die Schwemme an "Designkonzepten" in den letzten Tagen nicht erklären...
+10
U-Boot21.02.19 18:01
... ich würde mir wieder das jährliche OSX Upgrade „weg“ wünschen.
Meiner Meinung könnte das OSX wieder 2 bis 3 Jahre laufen und nur Updates nachgeschaltet werden. Die letzten beiden OSX Versionen haben nur Kummer gebracht... Wer braucht das?
Produktiv sind wir auf Sierra stehen geblieben.
+13
Windwusel
Windwusel21.02.19 18:10
Ich finde ja das abgebildete MacBook richtig schick
Meine  Hardware: MacBook Pro mit Touch Bar (15-inch, 2018), iPhone X, AirPods und Apple TV 4
+4
Nordschleife
Nordschleife21.02.19 18:11
Langweilig. Was ist denn daran innovativ?
Stay hungry, stay foolish.
0
teorema67
teorema6721.02.19 18:16
Sie könnten, wie schon M$, mal bei frog design anfragen
Printer Margins for the Homeless
+1
Hannes Gnad
Hannes Gnad21.02.19 18:25
U-Boot
Die letzten beiden OSX Versionen haben nur Kummer gebracht... Wer braucht das? Produktiv sind wir auf Sierra stehen geblieben.

Oooh! Eine Neuerung in der deutschen Mac-Jammer-Kiste!

"Bestes OS = aktuelles OS - 2"

(Und, was ist eigentlich wirklich Dein Punkt, also woran hängt es bei Euch?)
+13
jlattke21.02.19 18:25
@teorema
M$ ist doch da nur hin weil Apple da mal war …

Ich finde das Konzept frischer und konsistenter als Mojave. Mir würde es zusagen. Schön gemacht jedenfalls.
+2
ssb
ssb21.02.19 18:25
Ich habe das Gefühl, eine unerschöpfliche Anzahl von Quellen, Designern, 3D-Freaks vertreiben sich die Saure-Gurken-Zeit bis zum Erscheinen neuer Apple Hard und Software mit "Design-Konzepten" für Hardware und *OS.
Wird das nicht langweilig? Apple wird es meist eh anders machen, als es die Design-Konzepte weis sagen - schon allein um am Ende nicht des Ideen-Klaus beschuldigt zu werden. Wie massi schon meinte: es reicht so langsam und man muss nicht jeden Design-Erguss zu einer Nachricht machen, damit schadet ihr der Glaubwürdigkeit und Relevanz von MTN.
Lefteous
"Write Once, Run anywhere" ist kein Designprinzip sondern ein feuchter Traum fauler Entwickler.
Allerdings, und das Ergebnis ist so Zeugs wie .NetCore/Mono, Silverlight, Java, VBA, Flash, uvm...
Das macht Software nicht besser sondern reduziert sie auf den kleinsten gemeinsamen Anteil, der auf allem Lauffähig ist. Oft sind es nicht die Entwickler, sondern die (Produkt-)Manager, die Zeit und Geld sparen wollen...
+1
weini21.02.19 18:39
Hannes Gnad
"Bestes OS = aktuelles OS - 2"

Nee, falsch. Bestes OS war 10.6.8. War so, und wird immer so bleiben.
+3
teorema67
teorema6721.02.19 18:46
jlattke
@teorema
M$ ist doch da nur hin weil Apple da mal war …

Ja, war schon damals eine gute Idee

Printer Margins for the Homeless
+1
Urkman21.02.19 19:24
ssb
Allerdings, und das Ergebnis ist so Zeugs wie .NetCore/Mono, Silverlight, Java, VBA, Flash, uvm...
Das macht Software nicht besser sondern reduziert sie auf den kleinsten gemeinsamen Anteil, der auf allem Lauffähig ist. Oft sind es nicht die Entwickler, sondern die (Produkt-)Manager, die Zeit und Geld sparen wollen...

Das sehe ich in diesem Fall nicht so. Da für jedes System (iOS bzw. macOS) ein separates UI entwickelt werden müsste. Nur der Core(Business Logik) ist auf beiden System gleich... So habe ich das System hinter "Marzipan" zumindest verstanden bzw. so würde ich es erwarten.
0
Urkman21.02.19 19:25
ssb
Oft sind es nicht die Entwickler, sondern die (Produkt-)Manager, die Zeit und Geld sparen wollen...

Ich würde sogar sagen: Immer...
+3
massi
massi21.02.19 19:27
Bestes OS war 10.6.8.
Da ich heute meinem Nachbarn helfen mußte seinen Emailaccount einzurichten, hatte ich das zweifelhafte Vergnügen mit 10.6.8 zu arbeiten, also irgendwie möchte ich das nicht mehr...
+6
el_duderino21.02.19 19:30
weini
Nee, falsch. Bestes OS war 10.6.8. War so, und wird immer so bleiben.

auch falsch. bestes os war 10.4.11
0
ratti21.02.19 19:32
Lefteous
"Write Once, Run anywhere" ist kein Designprinzip sondern ein feuchter Traum fauler Entwickler.
Entwickler hier — wir wollen den Scheiss auch nicht. Reiche hiermit weiter an die Abteilung Finanzen: Software einmal entwickeln, und dann zweimal verkaufen riecht nach denen.
-1
ratti21.02.19 19:35
weini
Nee, falsch. Bestes OS war 10.6.8. War so, und wird immer so bleiben.
Ne, den Systemkern von 10.6.8 mit dem Finder von Mac OS 7 und dem Theme „Laptop s/w“. Ernsthaft.
+2
Tekl
Tekl21.02.19 20:13
massi
Mir scheint, die Welt braucht neue Appleprodukte, anders kann ich mir die Schwemme an "Designkonzepten" in den letzten Tagen nicht erklären...
Welche Schwemme? Nur weil MTN solche Dinge derzeit häufiger berichtet, muss dahinter keine tatsächliche Schwemme stecken.

Das ist wie mit der Kriminalitätshäufigkeit. Gefühlt leben wir in schlimmen Zeiten, faktisch sinkt die Kriminalität, es wird nur mehr berichtet, was früher unter den Tisch fiel.
(hier könnte eine hippe, attributreiche Selbstdarstellung stehen)
0
Scrembol
Scrembol21.02.19 21:43
Finds definitiv nice.. Wird Zeit für was durchdachtes neues.
Gerne mit verstärkter Ähnlichkeit zwischen iOS und macOS ohne macOS zu beschneiden
Mein Album WAY HOME - Eric Zobel ab sofort streamen! iTunes, YouTube, Spotify uvm.
+1
teorema67
teorema6721.02.19 21:43
el_duderino
auch falsch. bestes os war 10.4.11

Tiger war für mich nahe an unbrauchbar. Spotlight (war das erste SL) konnte aufgrund eines nie gefixten Bugs keine unsichtbaren Items finden. Dazu brauchte man 3rd party tools
Printer Margins for the Homeless
0
MacBlack
MacBlack21.02.19 22:47
Gewöhnungsbedürftig.

Mir scheint es so, als ob es nur so aufgeräumt wirkt, weil wenig Objekte und wenige Funktionen auf den "Screenshots" dargestellt sind. Wie sieht das Design wohl bei "normalen" Programmen aus? Und wenn die Ordner so voll sind wie bei mir?
+3
piik
piik21.02.19 22:51
„One OS For All“ = kein gescheites OS für nichts.

An diesem Konzept ist schon Microsoft grandios gescheitert. Man kann von Fehlern lernen.

Merke: Es hat seinen Grund, warum das UI von Klopapier und einem Sofa leicht unterschiedlich ist. Es ist nicht alles vereinheitlichbar.
Hardware ist seltener schlecht drauf - Software macht schon häufiger Mucken...
+1
piik
piik21.02.19 22:56
Tekl
[Das ist wie mit der Kriminalitätshäufigkeit. ...
Nein, ist es nicht. Du stellst da einen esoterischen Zusammenhang auf, den es nicht gibt. Weil Du müsstest belegen, dass es tatsächlich so ähnlich ist. Bis dahin: Stimmt nicht.
Hardware ist seltener schlecht drauf - Software macht schon häufiger Mucken...
-3
teorema67
teorema6721.02.19 23:01
piik
„One OS For All“ = kein gescheites OS für nichts.

An diesem Konzept ist schon Microsoft grandios gescheitert.

M$ hatte mal ein OS für alles? Das muss vor meiner Zeit gewesen sein
Printer Margins for the Homeless
+2
Appletiser
Appletiser22.02.19 03:10
Viel zu platzverschwenderisch und wenig prozessorientiert diese "Designstudien"
Da gefällt mir die Ist-Situation wesentlich besser.

Leider begehen aus meiner Sicht viel "Oberflächen"-Designer nach wie vor den Fehler zwar schicke Ansicht zu fabrizieren, die aber eben an den Funktionsbedürfnissen des Benutzers vorbei gehen. Auch das dunkle Design ist noch lange nicht jeder Manns/Fraus Geschmack. Nicht alle habe immer irgendetwas mit Bild und Video zu tun. Für mich sind diese Ideen zwar sicherlich nett anzuschauen, aber bei näherer Betrachtung für mich nicht "praxisgerecht". Wie gesagt, dass ist meine rein subjektive Beurteilung der hier dargestellten Designs.
+1
Hot Mac
Hot Mac22.02.19 08:10
Ich find’s gut.
Natürlich lässt sich alles verbessern, aber schlecht schaut das, in meinen Augen, nicht aus.
+2
Lefteous
Lefteous22.02.19 09:03
Appletiser
Viel zu platzverschwenderisch und wenig prozessorientiert diese "Designstudien"
Da gefällt mir die Ist-Situation wesentlich besser.

Leider begehen aus meiner Sicht viel "Oberflächen"-Designer nach wie vor den Fehler zwar schicke Ansicht zu fabrizieren, die aber eben an den Funktionsbedürfnissen des Benutzers vorbei gehen. Auch das dunkle Design ist noch lange nicht jeder Manns/Fraus Geschmack. Nicht alle habe immer irgendetwas mit Bild und Video zu tun. Für mich sind diese Ideen zwar sicherlich nett anzuschauen, aber bei näherer Betrachtung für mich nicht "praxisgerecht". Wie gesagt, dass ist meine rein subjektive Beurteilung der hier dargestellten Designs.
Diese "Oberflächen"-Designer wie du sie nennst nennt man normalerweise Screen Designer. Diese Screen Designer sind in einem normalen UX-Team normalerweise nur ein Teil des Teams, welches außerdem noch aus Informationsarchitekten, Interaktionsdesignern und User Researchern besteht. Diese Leute arbeiten normalerweise deutlich nutzerzentrierter als die "Pixelschubser". Zum Pitchen sind die Erzeugnisse der Screen Designer natürlich gut, aber inhaltlich und strukturell steckt da leider häufig nicht so viel dahinter.
Natürlich gibt es neben den Spezialisten auch UXler die verschiedene Schwerpunkte haben und nicht nur in einem Bereich stark sind.

Bei Apple erkennt man ohne große Insiderkenntnisse, dass sich dort die Gewichte verschoben haben. Während früher wirklich die ausgewogene Ergebnisse vorgestellt wurden, gibt es doch inzwischen eine starke Tendenz auf Ergebnisse wie Screen Designern üblicherweise gefallen - ich formuliere das jetzt mal ganz zurückhaltend.
+4
MacBlack
MacBlack22.02.19 09:47
Lefteous
Bei Apple erkennt man ohne große Insiderkenntnisse, dass sich dort die Gewichte verschoben haben. Während früher wirklich die ausgewogene Ergebnisse vorgestellt wurden, gibt es doch inzwischen eine starke Tendenz auf Ergebnisse wie Screen Designern üblicherweise gefallen - ich formuliere das jetzt mal ganz zurückhaltend.
Interessant! Als Nicht-Fachmann habe ich auch schon länger den Eindruck, dass die Funktionalität bei Apple zugunsten der Optik vernachlässigt wird.
+1
andi.bn22.02.19 10:50
Unter User-Interface verstehe ich nicht, einfach das Design zu verschönern, das passiert ja hin und wieder.
Ich verstehe darunter, dass das Bedien-Konzept optimiert wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir in zehn Jahren immer noch einen Desktop und ein Dock haben.

Schick schaut es ja aus! Aber Optik ist eben nicht alles.
+1
BarbedAndTanged23.02.19 13:15
Wie auch immer das nächste MacOS aussehen wird und welche Funktionen auch immer implementiert werden, es ist immer noch um Welten besser als dieses bekloppte Windows (egal welche Version), das make jedesmal wenn ich nativ auf Windows arbeiten muss. Das ist jedesmal ein Krampf.
+1
Weitere News-Kommentare anzeigen

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um die News kommentieren zu können.

OK MacTechNews.de verwendet Cookies unter anderem für personalisierte Inhalte, Seitenanalyse und bei der Auslieferung von Google-Anzeigen. Dies war zwar schon immer so, auf Wunsch der EU muss nun jedoch explizit darauf hingewiesen werden. Durch Nutzung der Website erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Informationen