Boom beim MacBook Pro? Rekordverkäufe erwartet

Die ökonomischen Auswirkungen, die die Maßnahmen gegen die COVID-19-Pandemie nach sich ziehen, machen fast allen Unternehmen zu schaffen. Auch Apple bleibt davon nicht unberührt: Zulieferer hatten in der nahen Vergangenheit mit Lieferengpässen zu kämpfen und eine unlängst veröffentlichte Analyse von Counterpoint Technology Market Research spricht von einem Absatzrückgang von Premium-Smartphones im ersten Quartal dieses Jahres – im Vergleich zum Vorjahreszeitraum beträgt dieser 13 Prozent. Allerdings scheinen manche Produkte aus dem Portfolio des US-Konzerns einen Höhenflug zu erfahren – der Verkauf von Bluetooth-Kopfhörern wie AirPods soll gestiegen sein. Nun nennt ein Bericht ein weiteres Gerät, dem zunehmend erhöhte Nachfrage attestiert wird.


Deutlich erhöhter Absatz erwartet
Ein Bericht von DigiTimes beschreibt einen interessanten Umstand: Apple wird die Menge an Komponenten erhöhen, die das Unternehmen zur Fertigung von MacBooks benötigt. Das klingt erst einmal wenig überraschend: Der Umsatz mit Macs steigt regelmäßig vor allem in den USA zwischen dem zweiten und dritten Quartal an. Schüler und Studenten, die nach den Sommerferien in die Bildungseinrichtungen zurückkehren, kurbeln den Absatz von MacBooks an – allerdings sind das zumeist günstigere Modelle wie das MacBook Air. Im dritten Quartal 2020 rechne Apple allerdings mit einem noch deutlicheren Umsatzplus: Die Anzahl der ausgelieferten MacBooks nehme um 20 Prozent zu. Das entspreche einer Liefermenge von insgesamt ungefähr vier Millionen Notebooks.

Das MacBook Pro als Krisengewinner?
So berichten unter anderem taiwanesische Hersteller von Leiterplatten von erhöhtem Bedarf nach ihren Produkten. DigiTimes geht davon aus, dass ein großer Anteil der verkauften MacBooks auf das Pro-Modell entfällt. Begründet wird die erhöhte Nachfrage mit den Bedürfnissen der in der Kreativwirtschaft Tätigen; viele unter ihnen seien nach dem Lockdown und den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie nach wie vor im Homeoffice.

MacBook mit ARM-Prozessor
Möglicherweise hoffen potenzielle Neukunden auch auf ein MacBook Pro mit ARM-Chip. Der Analyst Ming-Chi Kuo behauptet, dass ein solches Notebook mit 13,3 Zoll großem Bildschirm noch dieses Jahr auf den Markt kommt. Viele Interessierte werden auf die erste Generation eines ARM-MacBook warten, bevor sie zuschlagen.

Kommentare

Tommy198013.07.20 20:08
Wenn man zu Hause potente Hardware braucht? Warum sollte man da zu einem Macbook Pro greifen? Die Dinger sind doch im nu am thermischen Limit.

Wenn ich echte Leistung benötige, dann greife ich doch her zu einem Lenovo der W-Serie (erst recht im Heimeinsatz) oder noch besser gleich zu einem Desktop-PC. Zum Beispiel einem aktuellen Threadripper oder wenn es etwas günstiger sein soll einem 12 oder 16 Core Ryzen.

Edit:
Sehe grad, die W-Serie gibt es gar nicht mehr. Dann eben die T
+1
weini13.07.20 21:44
in der Kreativwirtschaft Tätigen

Ob die jetzt alle MacBooks kaufen? Da wäre ich mal sehr vorsichtig.

Mir bekanntem Werbetechniker (Schilder, Beschriftungen etc.) sind im April/Mai die Aufträge fast vollständig weggebrochen. Die Kunden aus der Veranstaltungsbranche (Kunst, Kultur, Firmenevents) haben nichts mehr beauftragt. Damit muss dann auch niemand mehr aus der Kreativbranche ein Plakat entwerfen, Homeoffice hin oder her...

Letztens mit einem Fotografen gesprochen, dort das gleiche. Selbst Großkunden haben so gut wie alles storniert. Der wird auch kein MacBook so schnell kaufen.

Textileinzelhandel hat in München teilweise 50 % weniger Umsatz. Da kommen so gut wie keine Aufträge mehr in der Werbebranche an.

Die Kreativbranche dürfte zur Zeit ganz andere Sorgen haben als das nächste MacBook.
+6
breaker
breaker13.07.20 22:11
Das kommt wohl ganz drauf an, welche Kunden eine Agentur hat. Bei uns ist es zwar etwas weniger geworden, zieht jetzt aber wieder auf Normalniveau an, weil viele Kunden nun wieder in Marketing/Werbung investieren, um die Kunden anzulocken.
+3
basisbild14.07.20 01:03
Tommy1980
Wenn man zu Hause potente Hardware braucht? Warum sollte man da zu einem Macbook Pro greifen? Die Dinger sind doch im nu am thermischen Limit.

Wenn ich echte Leistung benötige, dann greife ich doch her zu einem Lenovo der W-Serie (erst recht im Heimeinsatz) oder noch besser gleich zu einem Desktop-PC. Zum Beispiel einem aktuellen Threadripper oder wenn es etwas günstiger sein soll einem 12 oder 16 Core Ryzen.

Edit:
Sehe grad, die W-Serie gibt es gar nicht mehr. Dann eben die T

Äh nö - die 16“ MBPs sind im Vergleich zu den alten 15“ern in der Lage lange mit hoher Taktrate zu rendern - und das wichtigste: es läuft macOS drauf und sie sind super portabel.
+5
Nekron14.07.20 08:07
Geniale Logik: Weltweite Krise löst Lock-Down aus, Millionen gehen ins Homeoffice und bangen um ihren Job. Ergebnis: Alle kaufen die teuersten Laptops auf dem Markt.

Hey Schatz! Meine Kreativagentur hat 80% Umsatz verloren, lass uns neue MacBooks kaufen! Hurra!

Boar, super, ich bin in Kurzarbeit und alle Leiharbeiter der Firma sitzen bereits auf der Straße. Zeit für ein 2.500€ MacBook!

Ich arbeite zwar in einer stabilen Branche, aber die Hälfte meines Bekanntenkreises steckt bereits in finanziellen Schwierigkeiten. Ich sollte dringend meinen Notgroschen für eine MacBook auf den Kopf hauen.

Corona! alte Menschen sterben? Super! Endlich Erben, zeit für ein neues MacBook!

Bei manchen eurer Berichte weiß man echt nicht ob es sich um Satire handelt.

Noch zum Abschluss: DigiTimes ist ein News-Service bei dem Unternehmen gute Nachrichten über sich selbst kaufen können. DigiTimes veröffentlich dann einen Artikel nach Wunsch und versucht diesen anderen Portalen aufzudrücken..... so viel zur Quelle.
+7
Tommy198014.07.20 09:47
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Tommy1980
Wenn man zu Hause potente Hardware braucht? Warum sollte man da zu einem Macbook Pro greifen? Die Dinger sind doch im nu am thermischen Limit.

Wenn ich echte Leistung benötige, dann greife ich doch her zu einem Lenovo der W-Serie (erst recht im Heimeinsatz) oder noch besser gleich zu einem Desktop-PC. Zum Beispiel einem aktuellen Threadripper oder wenn es etwas günstiger sein soll einem 12 oder 16 Core Ryzen.

Edit:
Sehe grad, die W-Serie gibt es gar nicht mehr. Dann eben die T

Äh nö - die 16“ MBPs sind im Vergleich zu den alten 15“ern in der Lage lange mit hoher Taktrate zu rendern - und das wichtigste: es läuft macOS drauf und sie sind super portabel.

Trotz allem werden die es nie mit einem Desktop-Tower-PC aufnehmen können.
+1
Skywalker0414.07.20 10:33
Tommy1980
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Tommy1980
Wenn man zu Hause potente Hardware braucht? Warum sollte man da zu einem Macbook Pro greifen? Die Dinger sind doch im nu am thermischen Limit.

Wenn ich echte Leistung benötige, dann greife ich doch her zu einem Lenovo der W-Serie (erst recht im Heimeinsatz) oder noch besser gleich zu einem Desktop-PC. Zum Beispiel einem aktuellen Threadripper oder wenn es etwas günstiger sein soll einem 12 oder 16 Core Ryzen.

Edit:
Sehe grad, die W-Serie gibt es gar nicht mehr. Dann eben die T

Äh nö - die 16“ MBPs sind im Vergleich zu den alten 15“ern in der Lage lange mit hoher Taktrate zu rendern - und das wichtigste: es läuft macOS drauf und sie sind super portabel.

Trotz allem werden die es nie mit einem Desktop-Tower-PC aufnehmen können.

Und mit einem Sportwagen fährt man auch nicht übers Gelände. Sinnloser Vergleich, um am Ende noch worin genau Recht zu behalten?
-1
Tommy198014.07.20 10:54
Skywalker04
Tommy1980
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Tommy1980
Wenn man zu Hause potente Hardware braucht? Warum sollte man da zu einem Macbook Pro greifen? Die Dinger sind doch im nu am thermischen Limit.

Wenn ich echte Leistung benötige, dann greife ich doch her zu einem Lenovo der W-Serie (erst recht im Heimeinsatz) oder noch besser gleich zu einem Desktop-PC. Zum Beispiel einem aktuellen Threadripper oder wenn es etwas günstiger sein soll einem 12 oder 16 Core Ryzen.

Edit:
Sehe grad, die W-Serie gibt es gar nicht mehr. Dann eben die T

Äh nö - die 16“ MBPs sind im Vergleich zu den alten 15“ern in der Lage lange mit hoher Taktrate zu rendern - und das wichtigste: es läuft macOS drauf und sie sind super portabel.

Trotz allem werden die es nie mit einem Desktop-Tower-PC aufnehmen können.

Und mit einem Sportwagen fährt man auch nicht übers Gelände. Sinnloser Vergleich, um am Ende noch worin genau Recht zu behalten?

Naja, es geht im Artikel doch um Rechenpower im Heimeinsatz (Homeoffice), nicht um den mobilen Einsatz. Und da bekommst du halt mit nem Desktop viel mehr Leistung für viel weniger Geld.

Klar, wenn auch unterwegs gerendert oder was auch immer gemacht werden soll, dann ist das 16" Gerät (MBP) wohl eine gute Wahl, streite ich gar nicht ab.
+1
basisbild14.07.20 15:46
Tommy1980
Skywalker04
Tommy1980
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Tommy1980
Wenn man zu Hause potente Hardware braucht? Warum sollte man da zu einem Macbook Pro greifen? Die Dinger sind doch im nu am thermischen Limit.

Wenn ich echte Leistung benötige, dann greife ich doch her zu einem Lenovo der W-Serie (erst recht im Heimeinsatz) oder noch besser gleich zu einem Desktop-PC. Zum Beispiel einem aktuellen Threadripper oder wenn es etwas günstiger sein soll einem 12 oder 16 Core Ryzen.

Edit:
Sehe grad, die W-Serie gibt es gar nicht mehr. Dann eben die T

Äh nö - die 16“ MBPs sind im Vergleich zu den alten 15“ern in der Lage lange mit hoher Taktrate zu rendern - und das wichtigste: es läuft macOS drauf und sie sind super portabel.

Trotz allem werden die es nie mit einem Desktop-Tower-PC aufnehmen können.

Und mit einem Sportwagen fährt man auch nicht übers Gelände. Sinnloser Vergleich, um am Ende noch worin genau Recht zu behalten?

Naja, es geht im Artikel doch um Rechenpower im Heimeinsatz (Homeoffice), nicht um den mobilen Einsatz. Und da bekommst du halt mit nem Desktop viel mehr Leistung für viel weniger Geld.

Klar, wenn auch unterwegs gerendert oder was auch immer gemacht werden soll, dann ist das 16" Gerät (MBP) wohl eine gute Wahl, streite ich gar nicht ab.

Ich fand den Vergleich von Steve Jobs immer ganz passend:

'PCs are going to be like trucks. They’re still going to be around, they’re still going to have a lot of value, but they’re going to be used by one out of X people.'

Wenn PCs Trucks sind und Tablets Cars, dann liegt das MacBook Pro dazwischen, das passt dann genau für mich …
0
heubergen14.07.20 20:59
Ich werde zwar abwarten bis es den MBP13/MBP14 in der ARM Fassung gibt, werde in dann mir aber wohl kaufen. Corona hin oder her, mein aktuelles Modell (2017) ist schon ein wenig alt
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Nekron15.07.20 03:11
heubergen
Ich werde zwar abwarten bis es den MBP13/MBP14 in der ARM Fassung gibt, werde in dann mir aber wohl kaufen. Corona hin oder her, mein aktuelles Modell (2017) ist schon ein wenig alt

3 Jahre ist bei Apple nicht alt. Mein MacBook Pro ist ein Late 2013 und wird vor den ARM Macs nicht freiwillig in Rente geschickt.
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