Bloomberg zum ersten ARM-Mac: A14-Chip, acht bis 12 Performance-Kerne

Angesichts der Vielzahl an Hinweisen und Berichten rund um Apples angebliche Pläne, noch in diesem Jahr den Umstieg von Intel- auf ARM-Prozessoren zu verkünden, wäre alles andere inzwischen eher eine Überraschung. Bloomberg hat nun noch einmal nachgelegt und weitere Informationen zum ersten ARM-Mac zusammengetragen. An der Geschichte wirkte auch Mark Gurman mit, der gestern noch von einem Verkaufsstart Ende 2020 ausging, jetzt aber auf Anfang 2021 umgeschwenkt ist. Den Angaben zufolge soll Apples ARM-Premiere im Mac mit dem A14-Prozessor erfolgen – genauer gesagt mit einem Prozessor, der auf dem A14 basiert. Besagter Chip kommt aller Voraussicht nach auch im iPhone 12 zum Einsatz. Laut Bloomberg sei die Mac-Version des A14 sehr ähnlich, aber nicht identisch zum Chip für das iPhone bzw. der nächsten Generation des iPad Pro.


TSCM baut den Performance-A14
Gefertigt wird der A14-Prozessor in 5-nm-Bauweise, beauftragt wurde erneut TSMC. Zum Einsatz sollen acht Performance-Kerne kommen, wenngleich Apple auch Varianten mit 12 Kernen erprobt. Wie schon bei den A-Prozessoren für iPhone und iPad gibt es Kerne, die speziell für hohe Performance-Anforderungen gemacht sind, zusätzlich noch solche, die Apple auf Effizienz getrimmt hat. Wer sich Sorgen bezüglich der Rechenleistung macht: Bloomberg betont, dass Apples Mac-Prozessor wesentlich schneller als die iPhone-Variante ist. Im aktuellen iPad Pro (A12Z) arbeiten übrigens vier Performance-Kerne, im A13 für das iPhone sind es zwei Leistungs- und vier Effizienz-Kerne.

Wohl für ein Notebook – und A15 schon in Arbeit
Bloomberg weiß zwar noch nicht genau, welcher Mac als Erstes auf ARM umgestellt wird, allerdings soll es sich wohl um ein Notebook handeln – möglicherweise also um das MacBook Air. Noch keine Informationen liegen der Publikation zudem vor, wie viele Mac-Baureihen Apple im nächsten Jahr mit ARM-Prozessoren versieht. Eine zweite Chip-Generation für den Mac ist dem Bericht zufolge aber ebenfalls schon in Arbeit. Bei dieser handelt es sich um einen A15-Prozessor, von dem es wiederum Ableger für das iPhone wie auch kommende Macs geben soll. Dieser eignet sich dann möglicherweise besser als der A14, auch Baureihen wie den Mac Pro auf die hauseigene Plattform zu migrieren.

Kommentare

CJuser23.04.20 14:28
Aktuelle Chips:

- A12 (als auch A13):
2 Performance-Cores
4 High-Efficiency-Cores
4 GPU-Cores

- A12X/A12Z
4 Performance-Cores
4 High-Efficiency-Cores
7 GPU-Cores bzw. 8 GPU-Cores

Vielleicht ist ja auch in der Summe von 12 Kernen die Rede, dass sich die Performance-Cores je nach Modellreihe "nur" verdoppeln: iPhones 2, iPad Pros 4, MacBooks 8, usw. Dann noch ein bisschen Variationen beim Takt. In den nächsten Monaten werden aber bestimmt noch weitere Informationen herauskommen. Interessant wird es aber vor allem, ab wann es mit aktiver Kühlung losgeht.
+10
dsTny23.04.20 14:32
Ich freue mich schon darauf
Bloomberg betont, dass Apples Mac-Prozessor wesentlich schneller als die iPhone-Variante ist
Das sollte man definitiv im Hinterkopf behalten: Man hat in einem MacBook andere Voraussetzungen, Gegebenheiten und Anforderungen als an einem iPhone. Dahingehend wird Apple sicherlich den A14 optimieren, sodass die Basis gleich ist, alles aber an die jeweiligen Anforderungen angepasst wird. Deswegen kann man derzeit meiner Meinung nach auch nicht die aktuelle iPhone Performance einfach auf den Mac übertragen.
+3
mac-mark
mac-mark23.04.20 14:34
Ich glaube und hoffe, dass Apple nicht nur aus betriebswirtschaftlichen Erwägungen auf eine eigene Architektur umstellen wird. Ich erwarte mir schon einen deutlichen Performancezuwachs.

Da ich meinen Rechner in der Regel wechsle, sobald sich die Performance circa verdreifacht hat, sollte es dann soweit sein
+5
Mecki
Mecki23.04.20 14:37
möglicherweise also um das MacBook Air.
Die Käuferschicht für das MacBook Air ist immer die selbe, wie oft soll die sich bitte pro Jahr ein neues Notebook kaufen? Apple hat doch erst gerade am 18.03. neue MacBook Airs vorgestellt und damit genau diese Käuferschicht bedient. Das wird also entweder ein MacBook Pro sein oder es wird ein neues MacBook sein, also der Nachfolger für das eingestellte MacBook mit dem Intel Core-m Prozessor.
+2
athlonet23.04.20 14:39
mac-mark
Ich erwarte mir schon einen deutlichen Performancezuwachs.

Bei der Umstellung von PowerPC auf Intel gab es auch keinen deutlichen Performancezuwachs (zumindest nicht wenn man den G5 mit den ersten Intel Prozessoren vergleicht).
Apple hat den Umstieg damals mit Performance pro Watt begründet.
Und genau hier wird auch der große Vorteil der ARM Prozessoren liegen. Die Performance wird nicht deutlich höher werden, aber die Akkulaufzeit bei den MacBooks. Oder man macht die MacBooks dünner und leichter (weniger Kühlung notwendig und evtl. kleinerer Akku mit gleicher Laufzeit wie bisher).
+7
AJVienna23.04.20 14:44
CJuser
Interessant wird es aber vor allem, ab wann es mit aktiver Kühlung losgeht.
Ich glaube der Sinn des ganzen ist die (relativ teure und anfällige) Kühlung komplett einzusparen. Die Kühlung benötigt die letzten beweglichen Teile in den meisten Macs. Einer der Hauptgründe warum ich lieber einen Desktop als ein Notebook kaufe ist, das der Lüfter insbesondere bei Dauerlast leiser ist.
+6
BigLebowski
BigLebowski23.04.20 15:02
Für mich wäre die Frage wichtig:
Wird man noch Windows und Linux installieren können?🤔
+7
Mecki
Mecki23.04.20 15:12
BigLebowski
Für mich wäre die Frage wichtig:
Wird man noch Windows und Linux installieren können?🤔
Warum sollte man das nicht tun können? Allerdings laufen auf einen ARM Windows nur Apps richtig schnell, die auch für ARM gebaut wurden oder gar nicht an der CPU Architektur hängen (C# Anwendungen z.B.). Ansonsten emuliert Microsoft eine x86 CPU und das haut für einfache Apps ganz gut hin, aber moderne 3D Spiele kannst du so nicht spielen. Außerdem wird nur eine 32 Bit CPU emuliert, reine x86 Win64 Anwendungen laufen also gar nicht.
0
Papierlos23.04.20 15:17
Würden sich solche ARM-Macs eigentlich genauso wie bisher (MBP16, iMac etc.) mit dedizierten Grafikkarten kombinieren lassen?
Falls nicht, würde ich es naheliegend finden, dass es künftig Macs auf ARM- und auf Intel-Basis gibt. Die Pro-Modelle mit Grafikkarten wären dann weiter auf Intel-Basis.

Und wenn es künftig ARM-Macs gibt, dann gibt es für jedes Modell nur noch einen Prozessor und nicht mehr die Auswahl zwischen i3, i5, i7. Die Leistungsunterschiede zwischen den Intel-Prozessoren waren ohnehin geringer als die zwischen aktuellem Modell und Vorläufer.

Alles Spekulation, ich weiß...
-3
gfhfkgfhfk23.04.20 15:36
mac-mark
Ich glaube und hoffe, dass Apple nicht nur aus betriebswirtschaftlichen Erwägungen auf eine eigene Architektur umstellen wird. Ich erwarte mir schon einen deutlichen Performancezuwachs.
Die Vorteile für Apple sind: Keine Hackintoshes mehr, und man kann die Plattform komplett abriegeln, d.h. Apple bekommt die komplette Kontrolle über die Computer und nicht mehr der Käufer. Die Entwicklung dazu ist mit dem T2 Chip und der neusten macOS Version klar vorgezeichnet.
+6
Maniacintosh
Maniacintosh23.04.20 15:40
Papierlos
Würden sich solche ARM-Macs eigentlich genauso wie bisher (MBP16, iMac etc.) mit dedizierten Grafikkarten kombinieren lassen?
Falls nicht, würde ich es naheliegend finden, dass es künftig Macs auf ARM- und auf Intel-Basis gibt. Die Pro-Modelle mit Grafikkarten wären dann weiter auf Intel-Basis.

Warum sollte sich ein ARM-Chip nicht mit dedizierter Grafikkarte kombinieren lassen? Wäre wenn eine bewusste Einschränkung seitens Apple.
Und wenn es künftig ARM-Macs gibt, dann gibt es für jedes Modell nur noch einen Prozessor und nicht mehr die Auswahl zwischen i3, i5, i7. Die Leistungsunterschiede zwischen den Intel-Prozessoren waren ohnehin geringer als die zwischen aktuellem Modell und Vorläufer.

Naja dann aber vielleicht Auswahl zwischen A14, A14X und A14Z oder wie auch immer man die Dinger dann tauft.
+1
macStefan23.04.20 15:43
gfhfkgfhfk
mac-mark
Ich glaube und hoffe, dass Apple nicht nur aus betriebswirtschaftlichen Erwägungen auf eine eigene Architektur umstellen wird. Ich erwarte mir schon einen deutlichen Performancezuwachs.
Die Vorteile für Apple sind: Keine Hackintoshes mehr, und man kann die Plattform komplett abriegeln, d.h. Apple bekommt die komplette Kontrolle über die Computer und nicht mehr der Käufer. Die Entwicklung dazu ist mit dem T2 Chip und der neusten macOS Version klar vorgezeichnet.

Die Hackintosh-Community interessiert Apple wahrscheinlich nur begrenzt, insbesondere seitdem sie immer mehr Umsatz mit den Services machen. Diesen Umsatz nehmen sie gerne auch vom Hackintosh-Nutzer mit. Aus meiner Sicht hätte Apple diese Leute schon sehr viel mehr aussperren können, wenn sie wirklich gewollt hätte. Einfach in alle Rechner den T2 oder Nachfolger rein und dann zur Pflicht erklären, dann wäre der Bastler-Markt tot.

Ich glaube viel mehr, dass Apple nicht wieder in die Situation kommen will, die sie jetzt bei Intel haben. Wenn man jetzt zu AMD wechselt kann einem niemand garantieren, dass man in zehn Jahren nicht wieder vor dem selben Problem steht. Lieber macht man es selber und erschlägt das Problem zur Not mit einem Milliardenbetrag. Des Weiteren kann man dann durchaus mal Dinge anbieten, die der Rest des Marktes nicht so einfach kopieren kann, weil er an die Chips nicht drankommt.

Ich bin gespannt, wie es dann mit Virtualisierung und Boot Camp aussieht. Wenn das alles wegfällt kann man den Mac als Entwicklermaschine für Nicht-Mac-Spezifische Projekte komplett in die Tonne treten.
+4
olbea23.04.20 15:51
macStefan
...
Ich bin gespannt, wie es dann mit Virtualisierung und Boot Camp aussieht. Wenn das alles wegfällt kann man den Mac als Entwicklermaschine für Nicht-Mac-Spezifische Projekte komplett in die Tonne treten.

Ja - das wird spannend. Denn genau das ist mein Einsatzgebiet....
+3
gfhfkgfhfk23.04.20 15:57
macStefan
Ich glaube viel mehr, dass Apple nicht wieder in die Situation kommen will, die sie jetzt bei Intel haben. Wenn man jetzt zu AMD wechselt kann einem niemand garantieren, dass man in zehn Jahren nicht wieder vor dem selben Problem steht.
Ich denke nicht, dass Apple auf Dauer eine Chance gegen den Rest der IT-Industrie hat. Der Rest hat einfach viel mehr Resourcen, Entwickler und auch Absatzmärkte, so dass sie gewinnen werden.
+2
macStefan23.04.20 16:02
gfhfkgfhfk
macStefan
Ich glaube viel mehr, dass Apple nicht wieder in die Situation kommen will, die sie jetzt bei Intel haben. Wenn man jetzt zu AMD wechselt kann einem niemand garantieren, dass man in zehn Jahren nicht wieder vor dem selben Problem steht.
Ich denke nicht, dass Apple auf Dauer eine Chance gegen den Rest der IT-Industrie hat. Der Rest hat einfach viel mehr Resourcen, Entwickler und auch Absatzmärkte, so dass sie gewinnen werden.

Die anderen machen aber fast alle wie Intel oder AMD Produkte für einen großen Kundenkreis, Apple kann die Chips genau auf die eigenen Bedürfnisse zuschneiden und alle Features direkt vom ersten Tag an in der Software unterstützen. Mit dieser kurzen Turn-Around-Time haben sie bereits bei den iOS-Geräten und der Apple Watch dem Rest der Industrie die Rücklichter gezeigt und wenn das die letzten zehn Jahre geklappt hat sehe ich wenig Gründe, warum das in Zukunft nicht klappen sollte. Man hat ja keine eigene Fertigung wie Intel, mit der man sich so gnadenlos verheben könnte. Wenn TSMC nichts mehr gebacken bekommt wird halt bei der Konkurrenz eingekauft.
+2
gfhfkgfhfk23.04.20 16:08
macStefan
Mit dieser kurzen Turn-Around-Time haben sie bereits bei den iOS-Geräten und der Apple Watch dem Rest der Industrie die Rücklichter gezeigt und wenn das die letzten zehn Jahre geklappt hat sehe ich wenig Gründe, warum das in Zukunft nicht klappen sollte.
Die Prozessoren waren bisher sehr stark auf eine ganz bestimmte Anwendungsnische ausgerichtet. Wenn es so etwas wie den MacPro noch geben soll, wird Apple erhebliche Probleme bekommen oder extern so etwas wie den ThunderX3 hinzukaufen müssen. Mit einem A12X, A13, A14 oder gar A15 gewinnst Du keinen Blumentopf gegen einen ThunderX3.
+2
macStefan23.04.20 16:10
gfhfkgfhfk
Die Prozessoren waren bisher sehr stark auf eine ganz bestimmte Anwendungsnische ausgerichtet. Wenn es so etwas wie den MacPro noch geben soll, wird Apple erhebliche Probleme bekommen oder extern so etwas wie den ThunderX3 hinzukaufen müssen. Mit einem A12X, A13, A14 oder gar A15 gewinnst Du keinen Blumentopf gegen einen ThunderX3.

Du hast die Desktop-Chips also schon bei dir zu Hause und gebenchmarkt? Bitte erzähle uns mehr davon! 🤔
+1
CJuser23.04.20 16:19
Was das Thema Grafikkarte angeht heißt es wohl erstmal abwarten. Entweder Apple ersetzt mit den eigenen Chips nur dir Iris-GPU oder sogar die ATI-Chips. Letzteres wäre allerdings ein sehr ambitioniertes Vorhaben.
AJVienna
CJuser
Interessant wird es aber vor allem, ab wann es mit aktiver Kühlung losgeht.
Ich glaube der Sinn des ganzen ist die (relativ teure und anfällige) Kühlung komplett einzusparen. Die Kühlung benötigt die letzten beweglichen Teile in den meisten Macs. Einer der Hauptgründe warum ich lieber einen Desktop als ein Notebook kaufe ist, das der Lüfter insbesondere bei Dauerlast leiser ist.
Ich rede auch nicht von den CPUs eines MacBook Air, sondern der Pro-Modelle und halte es eher für unwahrscheinlich, dass man passiv gekühlt so schnell an die Leistung von Intels 6- oder 8-Kernen heran kommt?
+2
gfhfkgfhfk23.04.20 16:25
macStefan
Du hast die Desktop-Chips also schon bei dir zu Hause und gebenchmarkt? Bitte erzähle uns mehr davon! 🤔
Apple kann nicht zaubern, und die anderen sind nicht komplett unfähig. Was soll dieser Überhöhung von Apple? Hast Du Dir überhaupt angeschaut, was für eine CPU der ThunderX3 ist?
+3
athlonet23.04.20 16:28
Papierlos
Und wenn es künftig ARM-Macs gibt, dann gibt es für jedes Modell nur noch einen Prozessor und nicht mehr die Auswahl zwischen i3, i5, i7. Die Leistungsunterschiede zwischen den Intel-Prozessoren waren ohnehin geringer als die zwischen aktuellem Modell und Vorläufer.

Bullshit. Die Intel-Prozessoren wurden von Generation zu Generation nur noch um ca. 10-15% schneller (bei gleicher Anzahl an Kernen). Ein i7 ist aber doppelt so schnell wie ein i3, weil er ganz einfach doppelt so viele Kerne hat.
0
macStefan23.04.20 16:28
gfhfkgfhfk
Apple kann nicht zaubern, und die anderen sind nicht komplett unfähig. Was soll dieser Überhöhung von Apple? Hast Du Dir überhaupt angeschaut, was für eine CPU der ThunderX3 ist?

Ich überhöhe hier nichts, ich hab nur darauf hingewiesen, dass du das ganze so bewertest als würdest du schon mehr wissen. Apple hat seit Jahren viel Geld in die Entwicklung gesteckt und die Ergebnisse im Smartphonebereich waren sehr beeindruckend. Auch die Ergebnisse in den iPads haben so manchem Macbook die Schuhe ausgezogen. Warum jemand mit dieser Expertise nach jahrelanger Entwicklung nicht auch einen fähigen Desktop-Chip bauen sollte musst du schon genauer erklären.
+6
macster10023.04.20 16:28
gfhfkgfhfk
mac-mark
Ich glaube und hoffe, dass Apple nicht nur aus betriebswirtschaftlichen Erwägungen auf eine eigene Architektur umstellen wird. Ich erwarte mir schon einen deutlichen Performancezuwachs.
Die Vorteile für Apple sind: Keine Hackintoshes mehr, und man kann die Plattform komplett abriegeln, d.h. Apple bekommt die komplette Kontrolle über die Computer und nicht mehr der Käufer. Die Entwicklung dazu ist mit dem T2 Chip und der neusten macOS Version klar vorgezeichnet.

Ja klar, weil „Hackintoshes“ ja auch so ein Massenphänomen sind, dass dies für Apple ein relevantes Kriterium bei der grundsätzlichen Ausrichtung der Plattform für die Zukunft ist ...
+5
CJuser23.04.20 16:29
gfhfkgfhfk
macStefan
Du hast die Desktop-Chips also schon bei dir zu Hause und gebenchmarkt? Bitte erzähle uns mehr davon! 🤔
Apple kann nicht zaubern, und die anderen sind nicht komplett unfähig. Was soll dieser Überhöhung von Apple? Hast Du Dir überhaupt angeschaut, was für eine CPU der ThunderX3 ist?
96 Kerne und 384 Threads. Erstmal sollte Apple also vielleicht Hyperthreading für die ARM Mac-Chips einführen
0
Papierlos23.04.20 16:34
athlonet
Bullshit. Die Intel-Prozessoren wurden von Generation zu Generation nur noch um ca. 10-15% schneller (bei gleicher Anzahl an Kernen). Ein i7 ist aber doppelt so schnell wie ein i3, weil er ganz einfach doppelt so viele Kerne hat.
Herzlichen Dank. Ich bezog mich auf Single Core, da sind die Unterschiede marginal vor allem, wenn der Turbo nicht läuft. Mit den ARM-Prozessoren beherrscht Apple schon heute einfach mehr Kerne einzubauen. Die Prozessoren sind aber vom gleichen Grundtyp A12, A12X etc. Also selber Bullshit.
Maniacinstosh
Warum sollte sich ein ARM-Chip nicht mit dedizierter Grafikkarte kombinieren lassen? Wäre wenn eine bewusste Einschränkung seitens Apple.
Ich habe ein Frage gestellt, ob sich dedizierte Grafikkarten auch mit ARM kombinieren ließen. "Warum nicht" ist da nicht wirklich eine erhellende Antwort.

Ich warte mal ab, bis von Apple nichts offizielles kommt, bringt diese Diskussion hier nichts.
+2
gfhfkgfhfk23.04.20 16:36
macStefan
Ich überhöhe hier nichts, ich hab nur darauf hingewiesen, dass du das ganze so bewertest als würdest du schon mehr wissen.
Es gibt so etwas, das nennt sich Physik. Auch Apple kann die physikalischen Gegebenheiten nicht austricksen, d.h. sie werden bestenfalls ähnliche Performance wie die Konkurrenz in gleicher Strukturgröße erreichen. Dazu kommt die Frage, ob Apple überhaupt die Manpower hat, eine brauchbare Server CPU zu entwickeln, denn das ist bisher überhaupt nicht Apples Marktsegment. Es fehlt dann auch total die Erfahrung und Apple kann nur sehr geringer Stückzahlen für einen MacPro in Relation zu einem iMac oder mBP erwarten. Deshalb kann das nichts mit einer CPU für einen MacPro werden. Aber anscheinend sind einfachste logische Zusammenhänge für einige hier schon überfordernd.
+5
macStefan23.04.20 16:41
gfhfkgfhfk
macStefan
Ich überhöhe hier nichts, ich hab nur darauf hingewiesen, dass du das ganze so bewertest als würdest du schon mehr wissen.
Es gibt so etwas, das nennt sich Physik. Auch Apple kann die physikalischen Gegebenheiten nicht austricksen, d.h. sie werden bestenfalls ähnliche Performance wie die Konkurrenz in gleicher Strukturgröße erreichen. Dazu kommt die Frage, ob Apple überhaupt die Manpower hat, eine brauchbare Server CPU zu entwickeln, denn das ist bisher überhaupt nicht Apples Marktsegment. Es fehlt dann auch total die Erfahrung und Apple kann nur sehr geringer Stückzahlen für einen MacPro in Relation zu einem iMac oder mBP erwarten. Deshalb kann das nichts mit einer CPU für einen MacPro werden. Aber anscheinend sind einfachste logische Zusammenhänge für einige hier schon überfordernd.

Und weil die Physik nur im Serverbereich gültig ist man dann im Mobilbereich so weit voraus? Das macht doch gar keinen Sinn. Und gerade der niedrige Stromverbrauch bei gleichzeitig hoher Perfomance aus dem Mobilbereich kann ein Vorteil sein. Man sieht ja bei Intel, wozu das führt, wenn man es außer Acht lässt. Aber nun gut, deine Meinung ist dir natürlich unbenommen, aber wenn dann in zwei Jahren der Mac Pro mit ARM-Chip im Regal steht bitte dran denken, dass er gegen die Physik verstößt. Präsentiert wird der Rechner dann von Dr. Axel Stoll.
+3
gfhfkgfhfk23.04.20 17:01
macStefan
Das macht doch gar keinen Sinn. Und gerade der niedrige Stromverbrauch bei gleichzeitig hoher Perfomance aus dem Mobilbereich kann ein Vorteil sein.
Man sieht es bei Intel eben nicht. Intel hat ein massives Problem mit dem Schrumpfen der Strukturgrößen, weil sie Probleme mit der Fertigungstechnik haben, und deshalb ist ihnen AMD enteilt. Intel fertigt noch immer die Masse der CPUs in 14nm und nur einige wenige Mobile CPUs mit 10nm. Der Intel 10nm Prozess eignet sich bisher nicht für wirklich schnelle Kerne, deshalb werden diese noch in 14nm gefertigt. Aber Intel arbeitet an diesem Problem. Grob kalkuliert kann man bei Halbierung der Strukturgröße die vierfache Zahl an Transistoren auf der gleichen Chipfläche unterbringen, d.h. Intel verkauft momentan Xeons in 14nm mit 28Cores und AMD EPYCs in 7nm mit 64Cores. Sobald Intel das Fertigungsproblem löst, ist AMD Vorsprung weg und Intel führt wieder.

Die A ARM CPUs von Apple sind ganz speziell auf die iDevices optimiert, und Apple hat einen Hang dazu schlecht entworfene Mac Produkte mit Intel CPUs zu veröffentlichen. D.h. das MBAir läuft langsamer als es könnte, wenn Apple die Kühlung besser entworfen hätte.
+5
pünktchen
pünktchen23.04.20 17:04
Schon, aber: das MBA sollte am besten ganz ohne aktive Kühlung auskommen. Wie das iPad.
+2
gfhfkgfhfk23.04.20 17:10
pünktchen
Schon, aber: das MBA sollte am besten ganz ohne aktive Kühlung auskommen. Wie das iPad.
Wenn Apple sich Mühe beim Design gegeben hätte, wäre das mit der verbauten Intel CPU (15W TDP) kein Problem.
+2
mikeboss
mikeboss23.04.20 18:03
bezueglich dedizierte GPU und ARM: klar geht das (wenn man will)!
siehe gestriger artikel bei AnandTech
+3
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