iPad Pro: Angeblich auf Jahre keine großen Neuerungen mehr geplant


Tablets haben Notebooks nie ersetzt, selbst wenn dies nach der Einführung des iPads als sehr wahrscheinliches Szenario galt. Stattdessen etablierte sich das iPad als zusätzliches Device – wohl sehr zur Freude Apples, denn man verkauft natürlich lieber zwei verschiedene Geräte an denselben Kunden. Die Gründe für jene Entwicklung sind sicherlich auch hausgemacht, denn Apple positionierte das iPad stets so, dass es den Mac eben nicht gefährdet – trotz unerschütterlicher Bekenntnisse, mit dem iPad genauso produktiv wie mit einem Mac sein zu können. Ein iPad Pro bietet zwar die Performance eines Macs, ist allerdings durch Betriebssystem und Konzept generell deutlich eingeschränkter. Wie es vom bekannten Leaker Instant Digital
heißt, geht Apple nicht mehr von weiterem Wachstum aus und verlängert daher die großen Modellzyklen.
iPad Pro hatte ohnehin lange DesignzyklenAllerdings muss man die Meldung mit etwas Skepsis betrachten, denn wenn von "auf Jahre keine großen Designänderungen" die Rede ist, so handelt es sich um keine Abkehr vom bisherigen Vorgehen. Auch das Redesign des Jahres 2024 erfolgte erst fünfeinhalb Jahre nach der vorherigen Umstellung Ende 2018. Als Grund für das etwas zurückgefahrene Interesse Apples gibt Instant Digital an, wie wenig die 2024 vollzogene Generalüberarbeitung zu mehr Nachfrage führte. Außerdem entwickeln sich die Kosten für zentrale Komponenten wie das OLED-Display nicht wie erhofft, was ebenfalls zu längeren Zyklen führe.
Große Änderungen aber wohl nicht mehr geplantBerichte über geplante Neuerungen sind aber in der Tat rar gesät. Sicherlich erhält das iPad Pro in der nächsten Ausbaustufe einen M6 samt Vapor Cooling, anschließend dann einen M7 – abgesehen davon scheint die Modellreihe vorerst allerdings weitgehend ausentwickelt zu sein. Meldungen rund um ein faltbares iPad kommen zwar in steter Regelmäßigkeit auf, doch in den nächsten zwei bis drei Jahren ist damit kaum zu rechnen. Während Apple angeblich vorhatte, den Foldable-Markt mit einem Tablet zu betreten, sei die Entscheidung ganz klar zugunsten eines solchen iPhones gefallen.