iPhone X und 15-Zoll-MacBook Pro 2018 "abgekündigt"


Als das iPhone X herauskam, war es ein echtes Novum. Mit seinem randlosen Display und Face ID anstelle eines Home-Buttons folgte es einer ganz neuen Design-Idee von Apple. Außerdem hatte es als erstes iPhone ein OLED-Display. Der Marktstart liegt inzwischen aber schon fast neun Jahre zurück und Apple ist in der Vergangenheit immer sehr konsequent darin gewesen, alte Zöpfe abzuschneiden. Dieses Schicksal ereilt jetzt neben dem iPhone X auch das 15-Zoll-MacBook Pro von 2018.
Beide Geräte werden seit gestern von Apple als "obsolet" geführt und fallen damit vollständig aus dem Support.
Was "obsolet" bedeutetAuf seiner deutschen Website verwendet Apple den Begriff abgekündigt, geläufiger ist der analog geführte Begriff "obsolet". Er bedeutet, dass Apple grundsätzlich keinen Support mehr für dieses Gerät anbietet und Service-Stellen keine Ersatzteile mehr für die so deklarierten Produkte erhalten. In der Regel wird diese Einstufung vorgenommen, wenn seit dem Ende des offiziellen Verkaufs sieben Jahre vergangen sind. Dies ist jetzt bei dem iPhone X und 15-Zoll-MacBook Pro von 2018 der Fall. Als Vorstufe vergibt Apple fünf Jahre nach der Einstellung des Verkaufs das Label "Vintage". In dieser Phase können Ersatzteile noch geordert werden, bis das Gerät zwei Jahre später abgekündigt- bzw. als obsolet eingestuft wird. Bei Laptops besteht teilweise die Möglichkeit, bis zu zehn Jahre lang einen neuen Akku zu erhalten, was eine Ausnahme vom sonst sehr strikten System darstellt.
Die Nutzung sollte vorher schon gut überlegt seinOb man ein Gerät bis zum Zeitpunkt nutzen möchte, an dem es keinerlei Support mehr bekommt, sollte gut durchdacht sein. Die Unterstützung durch Apple besteht in erster Linie aus der Versorgung mit Ersatzteilen, nicht aus der Bereitstellung von Software-Aktualisierungen. Diese endet oft schon früher. Beim iPhone X ist die letzte verfügbare iOS-Version 16.7.16, beim jetzt abgekündigten MacBook Pro läuft maximal macOS Sequoia. In diesen Betriebssystemen werden nicht mehr alle
Sicherheitsprobleme vollständig geschlossen, was ein Risiko darstellen kann. Es wird daher empfohlen, stets die aktuellste Version zu nutzen.