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Google stellt Konkurrenten für AirTag vor

Das Apple-Ökosystem ist bekannt für seine umfassende, nahtlose Integration unterschiedlicher Gerätetypen. Im Laufe der Zeit kamen immer mehr neue Produkte und Gadgets hinzu. Am unteren Ende der Preisskala rangiert der AirTag – ein kleiner Helfer, mit dem sich allerlei Gegenstände tracken und auffinden lassen. Den praktischen Nutzen davon scheint auch Google erkannt zu haben, denn gestern wurde vom Unternehmen aus Mountain View ein unmittelbarer Konkurrent vorgestellt – der "Pixel Tag". In vielen Punkten ähnelt dieser stark dem AirTag von Apple.


Beinahe identische Funktionen – Unterschiede beim Design
Der Google Pixel Tag kann im Prinzip das Gleiche wie der AirTag: Gegenstände auf dem Smartphone finden und Alarme abspielen. Die Verbindung erfolgt per Bluetooth, wenn das Handy in Reichweite ist. Andernfalls übernimmt Googles Find Hub die Ortung, welches aus einem Netzwerk von mehr als einer Milliarde Android-Devices besteht. Vor Wasser und Staub geschützt ist das Gerät gemäß IP67. Die genaue Ortung erfolgt über einen Ultra-Wideband-Chip und ein vom Tag ausgehender Ton erleichtert das Auffinden. Die Einrichtung mit dem Android-Gerät sieht auf den Bildern der Google-Homepage beinahe genauso aus wie das Einrichten eines AirTags unter einem iOS-Device. Die wesentlichen Unterschiede zu Apples Tracker sind die Form und ein Button. Während die ovale Form mit keiner speziellen Funktion in Verbindung steht, lassen sich Handys mit einem Druck auf den Button leichter finden, da dadurch ein Ton auf dem Smartphone abgespielt wird.


Preis und Verfügbarkeit
Der Preis wird mit 29 Dollar angegeben, der Viererpack mit 99 Dollar. Stand heute listet Google noch keine Euro-Preise – das Gerät steht erst ab dem 11. November zum Verkauf. Vereinzelt werden 34,99 Euro genannt. Dies wäre praktisch identisch mit dem Apple AirTag, der einzeln 35 Euro und im Viererpack 119 Euro kostet. Die laufenden Kosten für die Tracking-Devices sollten sich ebenfalls kaum unterscheiden, funktionieren doch beide mit Batterien, die vom Nutzer selbst ausgetauscht werden können.

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