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Forum>Software>nach update aus macOs 26.3 Netzwerkprobleme

nach update aus macOs 26.3 Netzwerkprobleme

verstaerker
verstaerker14.02.2617:23
ich hab gerade auf meinem mac Studio auf 26.3 geupdated.. jetzt kann ich auf keine Geräte im lokalen Netzwerk z.B. Nas oder Router zugreifen.. einige websites gehen auch nicht mehr auf.
Wenn ich den router statt über seine ip über die seite speedport.ip ffne geht es.
Als würden IPv4 adressen nicht mehr richtig aufgelöst

Hat jemand eine Idee woran das liegen könnte?
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Kommentare

Dunnikin
Dunnikin14.02.2617:31
WLAN oder LAN?

WLAN: Vermutlich wegen 2,4 GHz-Netz. Das wird nicht nur von WLAN, sondern z. B. auch von BT verwendet. Seit 26.3 funktioniert das WLAN bei mir auch nicht mehr mit 2,4 GHz, wenn BT an ist. Das hat aber sechs Jahre funktioniert (MBP M1).

Lösung: Den Mac fest auf 5 GHz stellen. Es kann dennoch auf im Netz befindliche Geräte im 2,4 GHz-Netz zugegriffen werden. Die Umstellung ist einfach, der Router spannt ja auch ein 5 GHz-Netz auf, einfach im Router den Netzten unterschiedliche Bezeichnungen geben, in den WLAN-Einstellungen das 5 GHz-Netz wählen und das 2,4 GHz-Netz ignorieren lassen.

So hat es bei mir funktioniert. Ein Zugriff auf z. B. den Airprint-Drucker, der nur 2,4 GHz kann, ist weiterhin problemlos möglich.
0
verstaerker
verstaerker14.02.2617:49
mein mac Studiobenutzt kein WLan

aber nutze ich Wlan funktioniert alles einwandfrei
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verstaerker
verstaerker14.02.2617:52
aha okay.. irgendein IP Konflikt.
Mit DHCP mit manueller IP gibts irgendwie ein Problem. Ein neuer Bug in macOs?
DHCP oder komplett manuelle IP geht tadellos.
Wenn ich DHCP mit manueller Adresse wähle ist Teilnetzmaske und Router immer leer.
+3
Marcel Bresink15.02.2610:12
verstaerker
Wenn ich den router statt über seine ip über die seite speedport.ip ffne geht es.
Als würden IPv4 adressen nicht mehr richtig aufgelöst

Schon seit vielen Jahren verwenden alle Apple-Produkte standardmäßig kein IPv4 mehr. Das ist veraltete Technik, auf die nur noch zurückgeschaltet wird, wenn es nicht anders geht. Kann es sein, dass Dein Netzwerk aus irgendeinem Grund konsequenter als früher IPv6 verwendet?

Geräte über IP-Adressen anzusprechen statt über Namen, ist generell ein Bedienungsfehler, egal ob es sich um IPv4 oder IPv6 handelt. Das ist nur während des Hochfahrens von Netzdiensten für die Geräte sinnvoll, die die Netzwerkinfrastruktur aufbauen.
+1
mistamilla
mistamilla15.02.2610:20
Spannend. Ich habe vor Jahren von der Einstellung «DHCP mit manueller IP» Abschied genommen, da dies schon damals plötzlich zu Problemen führte, nachdem es jahrelang problemlos funktioniert hatte.
Hängt vermutlich auch vom DHCP-Server ab, die einen mögen es, andere nicht.
„ITZA GOOTZIE“
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verstaerker
verstaerker15.02.2612:13
Marcel Bresink
Schon seit vielen Jahren verwenden alle Apple-Produkte standardmäßig kein IPv4 mehr. Das ist veraltete Technik, auf die nur noch zurückgeschaltet wird, wenn es nicht anders geht. Kann es sein, dass Dein Netzwerk aus irgendeinem Grund konsequenter als früher IPv6 verwendet?

ich wüsste nicht welcher Grund das sein sollte. Geändert habe ich nichts. Das Problem trat direkt nach dem update auf macOs 26.3 auf
Marcel Bresink
Geräte über IP-Adressen anzusprechen statt über Namen, ist generell ein Bedienungsfehler, egal ob es sich um IPv4 oder IPv6 handelt. Das ist nur während des Hochfahrens von Netzdiensten für die Geräte sinnvoll, die die Netzwerkinfrastruktur aufbauen.

Bitte nicht so vorschnell urteilen, das wäre schon nett.

Ein script das mein Qnap-NAS beim hochfahren verbindet, verwendet keine IP sondern dessen Namen, ging auch nicht mehr. Wie ich die NAS-Webseite ohne IP aufrufe habe ich bis heute nicht herausgefunden. Vielleicht hast du ja einen guten Tip für mich, damit ich in Zukunft Bedienungsfehler vermeide?

Ich konnte in Safari nicht mal suchen, sehr viele webseiten gingen nicht mehr - die hab ich sicher nicht mit ihrer IPv4 Adresse aufgerufen.

Auch meinen speedport konfiguriere ich normalerweise über speedport.ip und nicht sein ipv4 Adresse . Es war ein Test um herauszufinden was los ist.

Das Problem ist ganz eideutig das mit dem update DHCP mit manueller Adresse nicht mehr funktioniert. Ob das nun an einer spezifischen Konfiguration bei mir liegt oder ein genereller Bug ist, kann ich nicht sagen.
+3
Marcel Bresink15.02.2612:47
verstaerker
Wie ich die NAS-Webseite ohne IP aufrufe habe ich bis heute nicht herausgefunden.

Das hängt vom DNS-Server Deines Netzwerks ab, in diesem Fall also vom genauen Modell des Speedport. Bei den meisten Speedport-Modellen gibt es den Punkt "Netzwerk > Verbundene Geräte", wo für jedes im Netzwerk vorhandene Gerät ein Name eingerichtet werden kann. Mit diesem Namen kann dann jedes Gerät angesprochen werden, egal ob IPv4 oder IPv6 zum Einsatz kommt. Die Geräte müssen alle normales DHCP, ohne manuelle Adressen verwenden.
verstaerker
Das Problem ist ganz eideutig das mit dem update DHCP mit manueller Adresse nicht mehr funktioniert.

Auch das kann am genauen Modell des Routers liegen. Aus welchem Grund wird denn eine manuelle Adresse benötigt?
+3
verstaerker
verstaerker15.02.2613:11
Marcel Bresink
verstaerker
Wie ich die NAS-Webseite ohne IP aufrufe habe ich bis heute nicht herausgefunden.

Das hängt vom DNS-Server Deines Netzwerks ab, in diesem Fall also vom genauen Modell des Speedport. Bei den meisten Speedport-Modellen gibt es den Punkt "Netzwerk > Verbundene Geräte", wo für jedes im Netzwerk vorhandene Gerät ein Name eingerichtet werden kann. Mit diesem Namen kann dann jedes Gerät angesprochen werden, egal ob IPv4 oder IPv6 zum Einsatz kommt. Die Geräte müssen alle normales DHCP, ohne manuelle Adressen verwenden.
verstaerker
Das Problem ist ganz eideutig das mit dem update DHCP mit manueller Adresse nicht mehr funktioniert.

Auch das kann am genauen Modell des Routers liegen. Aus welchem Grund wird denn eine manuelle Adresse benötigt?

Speedport Smart 4R Typ B

bei einer früheren Version des Speedports konnte man Geräten ein manuelle Adresse zuweisen. Das geht nicht mehr, oder ich finde diesen Punkt nicht. Man konnte also DHCP am Gerät nutzen und der Router hat sich darum gekümmert, das dieses Gerät immer diese IP bekommt.

Im Router steht das NAS unter "NAS" eingetragen. Man kann dann auch darauf klicken.. aber man landet auf der Webseite mit dessen IP. Auch über das QFinder Pro Tool , passiert genau das selbe. Selbst QNAP empfiehlt über die IP zuzugreifen und wenn man sie nicht kennt, das hauseigene Tool zu nutzen.

Am Router sehe ich keine weiteren Einstellmöglichkeiten. Man kann zwar einen eigenen Namen vergeben, aber der scheint nur der Übersicht auf der Speedport-Konfigurationsseite zu dienen.

Meinem Computer habe ich eine feste IP vergeben, weil ich für 3D-Rendering-Tools die Aufgaben über mehrere Computer verteilen, einen Server benötige . Dieses Tool funktioniert deutlich zuverlässiger wenn man eine feste IP vergibt. Z.B. Flamenco

Wir müssen das auch nicht weiter diskutieren. Ich habe das Problem gelöst mit der manuellen Einstellung.
+2
rmayergfx
rmayergfx15.02.2619:57
Firmware auf dem Speedport aktuell?
https://www.telekom.de/hilfe/geraete/router/speedport/smart-serie?samChecked=true

Manchmal hilft auch ein einfacher Neustart bzw. 5 min. stromlos machen bei den Speedports bei seltsamen Netzwerkproblemen.
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
0
verstaerker
verstaerker16.02.2600:18
rmayergfx
Firmware auf dem Speedport aktuell?
https://www.telekom.de/hilfe/geraete/router/speedport/smart-serie?samChecked=true

Manchmal hilft auch ein einfacher Neustart bzw. 5 min. stromlos machen bei den Speedports bei seltsamen Netzwerkproblemen.
die Firmware aktualisiert sich doch immer automatisch. Ein Überprüfung sagt das sie aktuell sei. Neustart des Routers hab ich als erstes gemacht.
+1
verstaerker
verstaerker16.02.2600:19
Mich interessiert es: die 3 Leute die für meine Frage einen "Daumen runter" gegeben haben, könnten die bitte erklären warum?
Nach macOs update habe ich ein Netzwerk Problem und bitte um Hilfe. Was daran ist bitte schön ein Daumen runter wert?
+7
Dunnikin
Dunnikin16.02.2613:14
verstaerker
Mich interessiert es: die 3 Leute die für meine Frage einen "Daumen runter" gegeben haben, könnten die bitte erklären warum?
Nach macOs update habe ich ein Netzwerk Problem und bitte um Hilfe. Was daran ist bitte schön ein Daumen runter wert?

Nichts. Die Daumen einfach mit dem Po angucken und fertig. Es gibt hier wohl Leute, die generell den Daumen nach unten geben. Negative Bewertungen ignoriere ich einfach, weil diese meist keine Substanz haben.
+6
penumbra17.02.2621:14
Marcel Bresink
Geräte über IP-Adressen anzusprechen statt über Namen, ist generell ein Bedienungsfehler, egal ob es sich um IPv4 oder IPv6 handelt. Das ist nur während des Hochfahrens von Netzdiensten für die Geräte sinnvoll, die die Netzwerkinfrastruktur aufbauen.
So pauschal will ich das nicht stehen lassen.
Gerade im medizinischen Bereich ist es immer noch üblich, dass sich Geräte über die IP ansprechen, nicht über einen hostame. DHCP ist in diesen Netzen sogar oft komplett abgeschaltet.
Wenn ich Netzwerkprobleme analysiere, sind DNS-Server auch häufig die Ursache. Feste IP-Adressen bleiben fest, das hat schon was gutes...

verstaerker
aha okay.. irgendein IP Konflikt.
Mit DHCP mit manueller IP gibts irgendwie ein Problem. Ein neuer Bug in macOs?
DHCP oder komplett manuelle IP geht tadellos.
Wenn ich DHCP mit manueller Adresse wähle ist Teilnetzmaske und Router immer leer.
für mich klingt das so, als ob Dein Router mit der DHCP-Zuweisung ein Problem hat. Evtl. wegen dieser "IP-Verschleierung", die macOS seit einiger Zeit macht?
Ich würde
- am Router den Eintrag Deines MacStudio mal entfernen, der wird dann ja automatisch wieder hinzugefügt. Evtl. hast Du einen 2. Rechner, mit dem du das machen kannst?
- am Mac den DNS-Cache leeren:
sudo dscacheutil -flushcache; sudo killall -HUP mDNSResponder
„enjoy life in full trains“
+1
Marcel Bresink18.02.2611:09
penumbra
Feste IP-Adressen bleiben fest, das hat schon was gutes...

Eben, aber das widerspricht völlig Deiner Argumentation, denn DHCP ist die einfachste Art, in solch einem Netz feste IP-Adressen zu garantieren.

Und es gilt nicht für diesen Thread, wo über ein Netz mit Internet-Zugang gesprochen wird. Dort ist es seit vielen Jahren üblich, für den internen und externen Datenverkehr unterschiedliche Adressen zu verwenden und die externen ständig zu ändern (RFC 8981). Apple versucht sogar, aggressiv durchzusetzen, dass sich nicht nur die IP-Adressen, sondern sogar die MAC-Hardware-Adressen ständig ändern.
penumbra
Wenn ich Netzwerkprobleme analysiere, sind DNS-Server auch häufig die Ursache.

Auch das kann man vollautomatisch verhindern, indem man DNS mit DHCP synchronisiert. Das ist ja gerade das, was "Home-Internet-Router" für Privatleute ohne Fachkenntnis machen.
+1
penumbra18.02.2612:06
Die dhcp lease time (default häufig 8 Tage) legt fest, wie lange eine vergebene IP gültig ist, danach kann sie sich ändern.
Auch wenn ein Router mal ein Problem hat (z.B. wenn IP-Tabellen überlaufen), kann sich die IP ändern, weil DHCP neu initilalisiert wird.
Und wenn dann ein Gerät einen bestimmten hostname ansprechen will und dafür seinen lokalen DNS-Cache verwendet, läuft der Aufruf ins Leere.
Alles schon erlebt. Im medizinischen Setting willst Du das nicht haben.
Privat nutze ich auch DHCP (ohne manuelle IP).
Dass DNS und DHCP nicht ohne Tücken sind, kann Dir jeder Admin bestätigen. Und dieser Thread unterstreicht das ja auch...
„enjoy life in full trains“
0
Marcel Bresink18.02.2612:41
penumbra
Die dhcp lease time (default häufig 8 Tage) legt fest, wie lange eine vergebene IP gültig ist, danach kann sie sich ändern.

Die DHCP-Richtlinien schreiben vor, dass sich die Adresse nur dann ändern darf, wenn es im Netz mehr Geräte als Adressen geben sollte. Das trifft auf ein privates Netz nicht zu.
penumbra
kann sich die IP ändern, weil DHCP neu initilalisiert wird.

Es kann in der Tat einen Reset des DHCP-Servers geben, der seine Lease-Datenbank löscht. Aber für diesen Fall hat jeder bessere DHCP-Server die Option, die vergebenen Adressen permanent zu speichern und nach dem Reset "fest und genau wie vorher" wiederzuvergeben. Sogar die alten Apple-Airport-Basisstationen konnten das. Geräte im Profibereich können das erst recht.
+1
xcomma18.02.2613:02
Marcel Bresink
[..] nur dann ändern darf, wenn es im Netz mehr Geräte als Adressen geben sollte. Das trifft auf ein privates Netz nicht zu.
[..] Sogar die alten Apple-Airport-Basisstationen konnten das
Definitiv haben wir hier nicht soviele Geräte, dass der Adressraum eines "klassisch eingerichteten DHCP Servers" ausgereizt wird. Dennoch kam mehr als einmal vor, dass sich der Netzwerkdrucker eine neue IP gezogen hat, weil seine vorherige durch einen anderen Rechner, der nicht ständig läuft, "belegt" wurde. Airport Extreme übrigens.
0
konnektor18.02.2614:03
xcomma
Definitiv haben wir hier nicht soviele Geräte, dass der Adressraum eines "klassisch eingerichteten DHCP Servers" ausgereizt wird. Dennoch kam mehr als einmal vor, dass sich der Netzwerkdrucker eine neue IP gezogen hat, weil seine vorherige durch einen anderen Rechner, der nicht ständig läuft, "belegt" wurde. Airport Extreme übrigens.
Er spricht von fest zugewiesenen IP Adressen aber halt auf dem DHCP Server und nicht auf dem Client. Und da ändert sich nichts, da die IPs mit den MAC Adressen verheiratet sind. Das ist zwar am Client nicht anders aber dann gibt es halt 2 Autoritäten, die darum streiten.
0
konnektor18.02.2614:09
penumbra
Gerade im medizinischen Bereich ist es immer noch üblich, dass sich Geräte über die IP ansprechen, nicht über einen hostame. DHCP ist in diesen Netzen sogar oft komplett abgeschaltet.
Ich kann das noch einigermaßen nachvollziehen, wenn es sich um rudimentäre DHCP Server ohne weitere Einstellmöglichkeiten handelt. In einem beruflichen Umfeld sollte aber einer werkeln, dem man wenigstens feste Adresszuweisungen und Ausschlüsse mitgeben kann, sonst kann sich nämlich jeder an die Dose ankleben und ist im lokalen Netz.
Wenn ich Netzwerkprobleme analysiere, sind DNS-Server auch häufig die Ursache. Feste IP-Adressen bleiben fest, das hat schon was gutes...
DNS hat aber erst mal nichts mit DHCP zu tun. DHCP kann auch laufen wenn im Netz alles per IP angesprochen wird.
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xcomma18.02.2614:15
konnektor
Er spricht von fest zugewiesenen IP Adressen [..]
Bin verwirrt. Ich dachte, dass er davon spricht, dass man eben nicht mit festen IPs arbeiten solle, weil der DHCP implizit sowieso (am Beispiel im Privatgebrauch (da weniger Geräte)) immer dieselbe IP für dasselbe Gerät vergeben würde. Ich hab daraufhin nur unser Beispiel wiedergegeben, wo das nicht der Fall ist.
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sudoRinger
sudoRinger18.02.2614:29
Ich war beim Lesen dieses Threads etwas verwirrt. Ich habe mich gefragt, wie ich dem DHCP im Router erklären soll, dass die IPs fest vergeben sein sollen. Dabei stelle ich fest, dass hier aneinander vorbeigeredet wird. 

Wenn ich im Router eine IP fest vergebe, nennt sich das DHCP Static Lease. Ok, muss man wissen. Ich vergebe die paar festen IPs immer so. Alternativ kann man die IP am Gerät (Mac) fest vergeben. Das führt aber evtl. zu den Problemen. Ich hätte in beiden Fällen gesagt "ich vergebe die IP fest".

Bezogen auf das Ausgangsthema bedeutet das: Das Problem bei der macOS-Einstellung „DHCP mit manueller Adresse“ ist, dass die IP eben nicht vom Router statisch verwaltet wird. Stattdessen den Mac auf Standard-DHCP belassen und im Speedport einstellen, dass dem Gerät immer die gleiche IPv4-Adresse zugewiesen wird. Das ist dann per DHCP sauber gelöst.
+3
xcomma18.02.2614:47
sudoRinger,
Danke für's Aufdröseln. So macht das Sinn für mich.
+1
konnektor18.02.2616:32
xcomma
konnektor
Er spricht von fest zugewiesenen IP Adressen [..]
Bin verwirrt. Ich dachte, dass er davon spricht, dass man eben nicht mit festen IPs arbeiten solle, weil der DHCP implizit sowieso (am Beispiel im Privatgebrauch (da weniger Geräte)) immer dieselbe IP für dasselbe Gerät vergeben würde. Ich hab daraufhin nur unser Beispiel wiedergegeben, wo das nicht der Fall ist.
Ich versuche es mal als Ergänzung zu SudoRinger mit Beispielen.
Du kannst am Client überall dieselbe feste IP – ob mit oder ohne DHCP – vergeben und damit einen Adresskonflikt erzeugen. Im DHCP Server kann man feste IPs immer nur einmal vergeben, ein Adresskonflikt ist nicht möglich, selbst wenn man noch dynamisch zugewiesenen IPs hat. Der DHCP Server verwaltet ja alle und würde Konflikte beanstanden. Im DHCP Server kann man auch Ranges für dynamische Zuweisungen anlegen und dann nur einen Teil der MAC Adresse angeben, z.B. den Herstellerteil. Damit würden z.B. Telefone bestimmter Marken immer Adressen im Bereich .60 bis .99 bekommen, während die Rechner dynamische Adressen ab .101 bekommen. Das kann in weiteren Schritten zu erweiterten administrativen Möglichkeiten führen (z.B. wer darf ins Internet), im ersten Schritt sorgt es mal für Übersichtlichkeit im Netzwerk. Oder man packt Drucker in eine Range über .200 und vergibt feste IPs, da manche alten, bescheuerten Programme eine IP voraussetzen.
Lässt sich beliebig fortführen, kann aber zusammengefasst werden, mit einem guten DHCP Server sinkt der Verwaltungsaufwand und feste IPs an den Clients, mit oder ohne DHCP, sind obsolet.
Das Ganze berührt aber nicht die Thematik von Marcel Bresink. Im idealen Netz mit Hard- und Software, die mit IPv6 und Host-Namen umzugehen weiß, sind meine Ausführungen für den Eimer.
0
rmayergfx
rmayergfx19.02.2612:55
Feste IP am Client sollte man tunlichst vermeiden, der Verwaltungsaufwand ist viel zu hoch, gerade wenn man umbauten im Netzwerk vornimmt oder IP-Adressbereiche ändern möchte. Dann darf man dies an jedem Client einzeln durchführen und je nachdem welches OS darauf läuft und wie die Berechtigungen sind hat man sehr viel Spaß dabei.

Zudem sollten feste (statische) IP-Adressen von Clients außerhalb des aktiven DHCP-Bereichs (DHCP-Pool) des Routers oder Servers liegen, um IP-Konflikte zu vermeiden. Darüber stolpern einige bei der Installation und wundern sich das es seltsame Netzwerkprobleme gibt.

Daher am sinnvollsten immer die IP-Adressen direkt am DHCP Server per MAC reservieren und gut ist es, denn dann kann man auch am Client die Netzwerkeinstellungen mal zurücksetzen, ohne erneut alles wieder erneut einzugeben. Ein fieser Stolperstein ist auch die private MAC im WLAN im heimischen Netzwerk, das sollte man ausschalten, da gibt es leider immer mal wieder Probleme mit Routern verschiedener Hersteller.
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
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