Weiterer Bericht: Komplett neues MacBook Pro Ende 2026


Rund fünf Jahre wird das aktuelle Design des MacBook Pro wohl auf dem Buckel haben, bis es Ende des Jahres vor einer größeren Aktualisierung steht. Mehreren Berichten zufolge plant Apple nämlich, die M6-basierende Neuauflage im vierten Quartal auf den Markt zu bringen. Das Branchenmagazin
The Elec unterstützt diese Vorhersage und gibt an, Samsung Display habe den Zuschlag für die benötigten 14"- und 16"-Displays erhalten – und zwar so, dass die Massenfertigung im Spätsommer bis Herbst beginnen kann. Erstmals dürfte Apple dann auf OLED im MacBook Pro setzen, was als große Verbesserung zu werten ist.
Viele Neuerungen – aber noch KostenproblemeDie Kombination aus neuem Design, OLED-Displays und der M6-Generation wäre der größte Sprung seit Einführung der M1-Modelle Ende 2021. Sicherlich dürfte dies mit hohem Kundeninteresse einhergehen. Dem Bericht zufolge befinden sich einige Komponenten jedoch immer noch in Entwicklung, da Apple an manchen Stellen die Fertigungskosten reduzieren muss – und daher Änderungen am ursprünglichen Plan vorgenommen habe. Vor allem beim Speicher gibt es im Einkauf Aufschläge, welche an anderen Stellen zu kompensieren sind. Apple kann kaum daran gelegen sein, jene Mehrpreise voll an die Kunden weiterzureichen, denn vor allem die Einstiegspreise würden sich sehr unvorteilhaft verändern.
Keine Notch, wieder schlanker – und Spekulationen um TouchIn früheren Meldungen war die Rede davon, Apple könne wohl auf die Notch verzichten und die Kamera stattdessen in einer kleinen Aussparung unterbringen. Was sich konkret am Gehäuse tut, ist jedoch nicht bekannt. Mit dem MacBook Pro 2021 hatte Apple vom Kurs der kontinuierlichen Verschlankung Abstand genommen, um weniger Kompromisse beim Innenleben hinnehmen zu müssen. Möglicherweise wird es fünf Jahre später aber wieder etwas schlanker. Ob allerdings wirklich Touchbedienung per Display möglich ist, so wie es manch ein Branchenexperte vermutete, ist mehr als ungewiss – zumindest bislang sprach sich Apple stets gegen Fingerbedienung von macOS aus.