Bericht: Apple plant neuen Abo-Dienst für Sportbegeisterte

Wer an Apple denkt, assoziiert damit vor allem leistungsstarke Hardware und professionelle Software – und ein Ökosystem, das diesen beiden Aspekten Rechnung trägt. Allerdings bietet der US-Konzern auch Dienstleistungen gegen einen mal mehr, mal weniger geringen Obolus an: TV+ ist Apples Video-on-Demand-Dienst, der auf hochwertige Eigenproduktionen setzt, Music bietet seinen Abonnenten eine umfangreiche Sammlung an Songs und News+ stellt für Kunden jenseits des Atlantiks und Ärmelkanals eine Art Zeitschriften-Flatrate dar. Mit Arcade versucht Cupertino Gamer anzusprechen: Ausgewählte Spiele-Apps, die auf Mikrotransaktionen verzichten, lassen sich über diesen Dienst aus dem App Store beziehen. Nutzern, denen fünf GB Cloud-Speicher zu wenig sind, können diesen außerdem erweitern. All diesen Diensten ist gemein, dass sie über ein Abo-Modell in Anspruch genommen werden – und sie möglicherweise bald als Bundle Anwendung finden. Nun gibt es Hinweise auf einen weiteren Apple-Service.


Neuer Service für Apple-Nutzer: Fitness
Egal ob Schwimmtraining oder Vitalfunktionen: Mit der Apple Watch hat der US-Konzern ein Produkt im Portfolio, das auch eine gesundheitsbewusste Zielgruppe im Auge hat. Cupertino scheint am Thema Gesundheit Gefallen gefunden zu haben: Laut einem Bericht von Bloomberg bastelt Appel an einem Service, der virtuelle Fitness- und Trainings-Kurse über eine gesonderte App auf das iPhone, iPad und Apple TV bringt. Der Sportartikelhersteller Nike und das 2012 gegründete Unternehmen Peloton bieten ähnliche Dienstleistungen bereits an.

Video-Instruktionen für eine Vielzahl von Sportarten
Apples neuester Abo-Dienst soll gemeinsam mit dem iPhone 12 vorgestellt werden – und Teil eines Bundles sein, das die anderen Dienste auf sich vereint. Bereits im März entdeckte MacRumors im Code von iOS 14 eine Fitness-Anwendung mit dem Codenamen Seymour. Auch im Bloomberg-Artikel ist von Seymour die Rede; die App könnte aber bis zur Veröffentlichung in Fit oder Fitness umbenannt werden. Die App decke ein breites Spektrum an Aktivitäten ab: Radfahren, Rudern, Stretching, Krafttraining und Yoga seien nur einige der aufgezählten Sportarten. Die Anwendung könnte geführte Videos bieten – und Apples Profil als Gesundheitsdienstleister schärfen.

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