Push-Nachrichten von MacTechNews.de
Würden Sie gerne aktuelle Nachrichten aus der Apple-Welt direkt über Push-Nachrichten erhalten?

„Apple Music Connect“: Apples neues Tool für die Bewerbung von Künstlern

Das Streamen von Musik ist längst gang und gäbe. Spotify ist mit einem weltweiten Marktanteil von über 30 Prozent eindeutig der Platzhirsch, Apple Music folgt mit einem deutlichen Respektabstand. Cupertino versucht, das eigene Angebot dank Besonderheiten aufzuwerten: So können Abonnenten etwa auf eine gesonderte Klassik-App zugreifen und müssen mittlerweile auch offline nicht länger auf Live-Lyrics verzichten. Ab sofort stellt der Konzern zudem eine neue Plattform namens „Apple Music Connect“ zur Verfügung, welche sich an Plattenfirmen und Vertriebspartner richtet.


Verschiedene Marketing-Tools für Labels
Apples neues Online-Portal ermöglicht Labels, Künstler auf Apple Music besser zu vermarkten. Das gelingt etwa über die Funktion „Apple Music Pitch“: Um den Redakteuren des Streamingdienstes eine bessere Einordnung zu ermöglichen, können Plattenfirmen die Künstler in wenigen Worten beschreiben und beispielsweise das Genre oder Herkunftsland nennen. Ferner lassen sich Pressefotos hochladen, die unter anderem in Features und Playlists zum Einsatz kommen. „Social Assets“ generieren Vorlagen für Releases und Top-Platzierungen, die sich in den sozialen Netzwerken teilen lassen. Ferner können Labels auf Affiliate-Links, Badges, QR-Codes und einiges mehr zugreifen. Die „Console“ dient als zentrales Dashboard, um Berechtigungen sowie Tools zu verwalten.

Apple bewirbt die verschiedenen Möglichkeiten der neuen Plattform
Quelle: Apple Music Connect

Verwechslungsgefahr: Anderer Dienst als Apple Music Connect aus dem Jahr 2015
Apple stiftet mit Begriffen bisweilen Verwirrung, wie die jüngste Umbenennung von „Apple TV+“ in „Apple TV“ unter Beweis stellt. Apple Music Connect stellt keine Ausnahme dar: Das 2018 eingestellte soziale Netzwerk, das als Bindeglied zwischen Kunden und Interpreten fungieren sollte, trug exakt den gleichen Namen. Bei der neuen Plattform verzichtet Cupertino jedoch auf derartige Features – zumal das Unternehmen bereits mit dem Netzwerk Ping Schiffbruch erlitt (siehe hier).

Kommentare

sonorman
sonorman18.02.26 14:08
Wow! Spotify Connect, Tidal Connect, Qobuz Connect und jetzt auch Apple Music Connect! Nur blöd, dass Apples Connect was ganz anderes ist und mit Sicherheit zu einiger Verwirrung führen wird.

Dabei wäre es wirklich eine Aufwertung gewesen, wenn man Apple Music nicht mehr nur über das proprietäre, qualitativ eingeschränkte und oft unzuverlässige AirPlay an andere Endgeräte streamen könnte.
+4
michimaier18.02.26 14:46
Ja und AppStore connect ist mal so ziemlich der schlechteste service den apple hat… i
-1
ilig
ilig18.02.26 15:49
michimaier
…App_Store connect ist mal so ziemlich der schlechteste service den apple hat… i
Verrätst Du uns auch, warum Apple Music Connect so ziemlich Apples schlechtester Service ist?
-3
wicki
wicki18.02.26 15:54
ilig
michimaier
…App_Store connect ist mal so ziemlich der schlechteste service den apple hat… i
Verrätst Du uns auch, warum das Apples schlechtester Service ist?
Wenn Du es benutzt, dann weißt Du warum. Und weil Du dann fast immer möchtest, dass Apple Deine mühsam erstellte App in den App-Store aufnimmt, hältst Du Dich mit öffentlicher Kritik zurück.
Better necessarily means different.
-1
michimaier18.02.26 15:55
Ständiger Ausfall des Services, durchschnittlich 2x Monat.

Menu Struktur ist grausam. Für das Update einer app muss man sich erst durch mehrere Unterseiten wühlen für "mandatory" informationen.

Ein Problem das mit Version 1.1 besteht ist noch in Version 10.1 als Issue geflagged obwohl das seit 1.11 gelöst ist.

Zudem kommt dass Bedienelemente die zum ausfüllen von Pflichtfeldern erforderlich sind, nicht sofort erscheinen, sondern man erst darauf kommen muss dass man die Seite (mehrfach) neu laden muss.

Bugs die seit mehr als 2 Jahren bestehen sind bis heute da.
(Medienverwaltung).

Kommunikation zwischen dem Archiv in Xcode und AppStore connect ist auch super zäh.

Reddit ist auch voll mit Beschreibungen Bugs und Workaround für dieses Tool.
Die Workarounds funktionieren recht ok, aber ist halt ärgerlich dass das nicht von Haus aus funktioniert.
+2
ilig
ilig18.02.26 16:11
michimaier
OK. Aus Deiner Beschreibung lese ich heraus, dass es ein Tool für App-Entwickler ist, und dass dieses Tool App-Entwickler einfach nur nervt. Danke für den Hinweis.
-1
michimaier18.02.26 16:15
@ilig
ja gebe zu das hätte man ausführen können, ich war ein wenig der Meinung das wäre klar, sorry.
Aber das zeigt auch wie sehr mich das Ding nervt - "mal eben eine neue Version live stellen" - denkste, da kannste gleichmal 20 min einplanen, ...
es ist echt unglaublich schlecht.
und so wie
@wicki
schreibt, die Developer die sich (direkt bei Apple) beschweren, laufen sehr schnell Gefahr dass der Account gesperrt wird. Ich muss zugeben ich kenn nur ASO und nicht Google Play oder so, aber ich bin richtig sauer auf Apple für diesen schlechten Service.

(Ja ich weiss ich bin als Dev Nutzniesser, das heisst aber nicht dass ich mit der technischen Umsetzung zufrieden sein muss)
0
eventcatcher
eventcatcher18.02.26 16:47
sonorman
Dabei wäre es wirklich eine Aufwertung gewesen, wenn man Apple Music nicht mehr nur über das proprietäre, qualitativ eingeschränkte und oft unzuverlässige AirPlay an andere Endgeräte streamen könnte.

Nicht nur dass: Es wäre auch für Software die auf Apple Services aufsetzen möchte sehr viel einfacher und/oder besser integrierbar.
Wenn man z.B. iTunes steuern möchte, dann bleibt eigentlich nur AppleScript, was es aber z.B. auf PC nicht gibt.
Mit sowas wie AppleMusic Connect wäre dann auch die Steuerung über das Netzwerk möglich. Also so wie es z.B. über Spotify Connect möglich ist den Spotify Stream zu steuern.

Ich habe das für AppleMusic über einen lokal laufenden Webserver realisiert, der im lokalen Netz ansprechbar ist, und via PHP => Python => AppleScript dann die Mediathek steuern kann. Das ginge mit Connect eigentlich deutlich besser.

P.S.: Wer jetzt neugierig geworden ist, kann gerne einmal nach roonmatrix.com suchen.
Das alles ist for free und ohne Datensammelei.
+1
michimaier18.02.26 19:56
Q.e.d.
+1
pogo3
pogo318.02.26 21:21
Solange der mich wirklich simple Befehl: cmd+L nicht wirklich an den Ort einer Playlist hinführt wo der auch spielt, lehne ich jegliche "Neuerung" in Musik ab, weil eine der allerersten Funktionen eines Players mit Playlisten eben ist, mit einem Befehl dahin zu gelangen wo ein Song tatsächlich spielt.

Die Grundfunktion von Gehen ist, einen Fuß vor den anderen stellen zu können ohne umzufallen. Erst wenn dies gelingt kann man ans laufen denken.

Das mag jetzt etwas Fremd zum Thema wirken, aber manchmal ist es besser von vorne zu beginnen. Vielleicht sollte man sich zunächst um die Basics einer Plattform kümmern, bevor man gedenkt groß Marketing für Künstler zu bemühen.
Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin.
+1

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um die News kommentieren zu können.