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Apple I im Eigenbau

Interessierte Leser mit handwerklichem Geschick und einem Faible für Computertechnik können sich an einen Nachbau des Apple I mit aktuell erhältlichen Komponenten versuchen. In einer dreiteiligen YouTube-Serie zeigt Ben Heck die wesentlichen Dinge der von Apple-Mitbegründer Steve Wozniak entwickelten Architektur und deren Aufbau.

Herzstück bildet wieder der 8-Bit-Prozessor MOS 6502, der unter anderem auch im Apple II, Commodore VC 20 und der NES-Spielekonsole zu finden ist. In der ersten Folge werden die notwendigen Lötarbeiten auf dem PCB (Printed Circuit Board) gezeigt, um CPU, RAM und ROM miteinander zu verbinden. Anschließend gibt es einen Ausflug in die Prozessorbefehle des ROM, mit denen das System in Betrieb geht. Zu guter Letzt wird in der ersten Folge mithilfe eines digitalen Oszilloskops geprüft, ob die verbundenen Chips nach dem Einschalten korrekt funktionieren und der Startprozess im ROM korrekt angesteuert wird.

Die nächsten beiden Folgen erscheinen an den kommenden Wochenenden. Alle wichtigen Informationen zum Eigenbau sind anschließend beim Sponsoren und Komponentenzulieferer "Element 14" zu finden.


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Kommentare

Mammutherde12.11.14 11:27
Der C64 hatte die 6510 als CPU.
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MikeMuc12.11.14 12:34
Ach komm VC20 oder C64, ist doch alles dasselbe Und wer weiß ob es SB da schon gegeben hat das er den Unterschied kennen müßte
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ctismer
ctismer12.11.14 13:04
Verstehe nicht was das soll. Wer würde sich denn so eine veraltete Hardware zusammenbasteln wollen? Nur zu Lernzwecken, ohne irgendeine heute sinnvolle Nutzung?

Ok, mag sein dass ich das falsch einschätze, weil ich zu der Zeit selber solche Hardware gebaut habe, und schon damals war das kein interessanter Prozessor mehr.

Interessant zum Basteln finde ich heute eher kleine, flexible Computer wie den Raspberry Pi, mit dem man sehr viel machen kann, auch Hardware Steuern, mehrere vernetzen, und dann aktuelle Software darauf laufen lassen auf nem Arm Prozessor.

Update: gerade gesehen dass dieser Ben Heck auch Projekte mit Raspberry Pi macht. Darüber zu berichten würde mehr Leute zum Basteln motivieren...
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nane
nane12.11.14 13:11
...und ich wollte gerade schreiben, dass jetzt sicher zig Kids sich fragen, welche App dann da drauf läuft
Das Leben ist ein langer Traum, an dessen Ende kein Wecker klingelt.
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iGhost12.11.14 14:07
citsmer

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gfhfkgfhfk12.11.14 14:38
ctismer
Verstehe nicht was das soll. Wer würde sich denn so eine veraltete Hardware zusammenbasteln wollen? Nur zu Lernzwecken, ohne irgendeine heute sinnvolle Nutzung?
Solche alte Hardware kann man noch relativ problemlos verstehen. Beim Pi hat man gleich ein komplettes Linux auf dem System, das ist alles andere als Trivialsoftware.
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ExMacRabbitPro12.11.14 16:17
gfhfkgfhfk
ctismer
Verstehe nicht was das soll. Wer würde sich denn so eine veraltete Hardware zusammenbasteln wollen? Nur zu Lernzwecken, ohne irgendeine heute sinnvolle Nutzung?
Solche alte Hardware kann man noch relativ problemlos verstehen. Beim Pi hat man gleich ein komplettes Linux auf dem System, das ist alles andere als Trivialsoftware.

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ctismer
ctismer13.11.14 09:53
gfhfkgfhfk
Solche alte Hardware kann man noch relativ problemlos verstehen. Beim Pi hat man gleich ein komplettes Linux auf dem System, das ist alles andere als Trivialsoftware.
Aber deswegen macht es immer noch keinen Sinn. Wer nur etwas über Computer lernen will, wird sich wohl kaum einen Zuse Z1 für Zuhause zusammenbauen, das kann man auch einfach Lesen und im Museum betrachten.

Den Apple 1 würde ich nur als Liebhaber haben wollen, aber wozu soll man Geld ausgeben und wirklich einen bauen? Das ist keine begehrenswerte Kiste, da waren die ZX Spectrum, C64, Amiga usw. interessanter. Und dafür gibt es hervorragende Software-Simulatoren, auf denen ganz viele alte Spiele laufen, nicht nur Breakout.

Für die Schule macht das vielleicht Sinn. Aber bei Kids die was Sinnvolles bauen wollen halte ich es für besser, den Linux-Weg zu gehen, denn davon haben sie wirklich etwas was sie weiter bringt und was das Taschengeld wert ist.
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gfhfkgfhfk13.11.14 16:37
ctismer
Aber deswegen macht es immer noch keinen Sinn. Wer nur etwas über Computer lernen will, wird sich wohl kaum einen Zuse Z1 für Zuhause zusammenbauen, das kann man auch einfach Lesen und im Museum betrachten.
Es geht darum, daß man Programme in Assembler dafür schreiben kann und wirklich zu 100% das System verstehen kann. Man kann natürlich auch Emulatoren für MIX, MMIX o.ä. nutzen. Allerdings gibt es dafür dann gar kein OS.
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