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Apple Creator Studio mit strengen KI-Limits +++ Weitere Abo-Dienste von Apple im Anmarsch?

Das Apple Creator Studio ist Cupertinos Versuch, entsprechenden Suites anderer Anbieter zumindest teilweise Paroli zu bieten. Mit Apps wie Final Cut Pro und Logic Pro sind einige durchaus professionelle Applikationen an Bord, ferner ermöglicht das Abonnement die Nutzung bestimmter KI-generierter Inhalte. Für diese gelten aber recht strenge Limits: Abonnenten müssen mit einem festgelegten monatlichen Kontingent auskommen. Um die letzte Ankündigung eines Abos aus dem Hause Apple dürfte es sich außerdem nicht handeln, wie Mark Gurman berichtet.


Apple setzt KI-Tools im Creator Studio enge Limits
Wer das Creator Studio nutzt, kann in Apps wie Pages einen Bildgenerator aufrufen: Anwender können aus verschiedenen Formaten und Stilen wählen und OpenAI die Arbeit überlassen. Allerdings stößt diese Praxis an bestimmte Grenzen: Apple gewährt lediglich 50 Bilder pro Monat, welche so zur Verfügung gestellt werden. Die KI-Funktionen von Keynote unterliegen ebenfalls so manchen Einschränkungen: 50 Präsentationen mit jeweils rund acht bis zehn Folien wickelt die künstliche Intelligenz pro Monat ab. Die auf Wunsch automatisch erstellten Moderationsnotizen sind für insgesamt 700 Folien monatlich vorgesehen. Apple informiert über das Nutzungslimit, indem Nutzer in der Menüleiste auf den Namen der App und anschließend auf „Intelligence-Funktionen“ > „Nutzungsstatus anzeigen“ klicken. Das aufploppende Fenster verrät zudem, wann das Limit zurückgesetzt wird.

Kommen weitere Abonnements ähnlich dem Creator Studio
Apples neuester Abo-Dienst stößt nicht bei allen auf Zustimmung. Das liegt nicht zuletzt daran, dass dieser auch die iWork-Apps umfasst: Diese bleiben zwar grundsätzlich kostenlos nutzbar, einige KI-Features setzen aber das Abo voraus. Cupertino lässt es sich außerdem nicht nehmen, einigermaßen penetrant auf das Creator Studio hinzuweisen (siehe hier). Mark Gurman geht in der jüngsten Ausgabe seines „Power On“-Newsletters davon aus, dass Apple an weiteren Möglichkeiten der Monetarisierung von Software arbeitet: Seiner Ansicht nach prüft das Unternehmen „alle Bereiche seiner Software und Dienste“, um sich weitere Einnahmequellen zu erschließen.

Kommentare

L-E02.02.26 14:30
Können sie gerne machen. Aber nicht mir mir. Irgendwann reichts auch mal. Der Laden erweckt immer mehr den Eindruck, den Hals nicht voll zu bekommen.
+11
Uschaurischuum!
Uschaurischuum!02.02.26 14:37
Machen wir uns nichts vor: Gewinnmaximierung beherrscht Apple nicht erst seit gestern. Und noch sind die User aktuell etwas verzaubert vom KI-Wahn und bezahlen gerne für jedwede Möglichkeit der scheinbaren Erleichterung.
Brauchen wir alles was wir können?
+2
gritsch02.02.26 14:37
Dass KI mit (günstiger) Einmalzahlung nicht funktionieren kann, soltle jedem einleuchten.
Aber man kann ja auch einfach darauf verzichten. Zwingt einen ja niemand das einzusetzen.
+3
Dunnikin
Dunnikin02.02.26 15:20
Nachdem ich weder KI, noch Abos nutze und das auch nicht in Betracht ziehe, ist mir das erst mal wurscht. Die Basics von Numbers und Pages reichen mir, wenn das auch nicht mehr geht, fliegt es halt runter und Libre Office dafür drauf. So einfach geht das.

Und wenn noch mehr Zeug hinter Abo-Walls verschwindet, ok, auch gut, es wird sich immer was aus dem Bereich Open Source finden, das man stattdessen einsetzen kann.

Ich warte nur, bis Safari und Mail nur noch mit Abo nutzbar sind. Und eine richtig funktionierende iOS-Tastatur 3,99 im Monat kostet
+8
esc
esc02.02.26 16:06
Wenn ich irgendwann komplett auf Apple Software verzichten kann, dann ist auch ein Wechsel der Hardware kein grosser Schritt.
+1
mo.
mo.02.02.26 16:14
Das mit der KI ist mir schleierhaft. Als Stock Fotografie das Ding war haben auch nicht alle auf einmal eine Suchmaschine und Credits in ihre Textverarbeitungssoftware integriert um Bildmaterial zu lizenzieren.
Das selbe gilt für (professionelle) Templates, die waren auch nicht (nur Standards) integriert und konnte man von außen Nachkaufen, jetzt erledigt das die KI.

Überall sind nun unsinnige KI Bild- und Content-Generatoren integriert und ich würde auch behaupten, dass bei allen genannten Beispielen, der KI-Weg eher trashige Ergebnisse liefert.

Ich verstehe KI für komplexe Dinge wie Rotoscoping, Retusche, Mixing, Mastering aber zur Erstellung von Inhalten irgendwie nicht. Genau dabei sollte sie einem helfen aber nicht die Arbeit komplett abnehmen. Eine echte kreative Leistung gibt es in diesen KI-Systemen nicht wirklich und somit ist auch die erzeugte Qualität höchstens ein kleinster Gemeinsamer Nenner.

Aber mit der Ansicht scheine ich wohl relativ alleine zu sein.
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