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iPhone ab 2009 auch bei Vodafone, O2 und E-Plus erhältlich

svc
svc17.12.0816:27
Warum bitte gibt es bei uns keine Regulierungsbehörde die, wie in Frankreich, den Exklusivvertrieb des iPhones unterbindet?

Siehe hier:

Ist schon erstaunlich was wir hier mit uns machen lassen!

Wir sind zwar fleissig im Forum, also in der virtuellen Welt, aber bis in die reele Welt haben es unsere Ansichten und Forderungen noch nicht geschafft!

Wirklich schade! Aber wie packt man das am sinnvollsten an, damit die Bemühungen auch zu einem Ziel führen? Eigentlich sollten doch die Mobilfunkbetreiber auch Interesse haben den Knebelvertrag von Apple sich nicht gefallen lassen zu müssen!
Zudem verkauft Apple dann ja noch mehr iPhones und die Provider können endlich die teuer erworbenen UMTS-Lizenzen mal nutzen.

Ich hoffe doch, daß sich da bald mal was tut! Wenn nicht die Politiker im nächsten Jahr da einschreiten und etwas gegen die Wettbewerbsbehinderung tun, dann sollten wir uns mal was Sinnvolles einfallen lassen!

Schließlich sind wir ja als Konsumenten und Kunden diejenigen ohne die die Provider nicht auskommen!

Und außerdem sind wir ja nicht gerade wenige, also sollte unsere Stimme sehr wohl gehört werden!

Dann ist es sehr wohl im Bereich des Möglichen, daß wir bald Schlagzeilen wie im Titel des Threads sehen!

Gruß,

svc
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Kommentare

dedj17.12.0816:51
Vodafone hat doch eh schon geklagt beim G2 und nüx. Und wieso ist das Exclusiv in Deutschland was schlimmes oder wie?? Wenn dir das Bier in einer Kneipe nicht schmäckt gehst du in eine andere da ist es kein Problem. Zumal die TCom damit ja nicht den Markt verändert hat oder doch? Willste eins Kaufste dir eins fertig. Sonst haste noch genug Auswahl.

Zu deinem Einfall: Der Markt reguliert sich selber Sprich es gibt das Phone zukaufen ohne NetLook. Aber dazu muß man halt etwas mehr hinlegen wie wenn man es sich mit Vertrag holt aber 700€ für ein Handy das ist schon viel. Glaubst du das du das Iphone bei einem Anderen Anbieter zu soviel besseren Bedingungen im Vertrag bekommst? Zahle erst mal 800€ an die damit sie die Subventionen und die durch dich entstandenen Kosten raus haben.

PS wer sagt das Apple mehr verkaufen will? wer kauft dann die nächste Generation? Und sorry ich finds geil das in der Stadt nicht jeder 12Jährige mit einem IPhone rum flitzt und es als Gettoblaster nutzt. Apple will das auch nicht Apple ist Hip und schon Mode Frag mal die Frauen wenn die sich ein teures Kleidungsstück kaufen und die sehen auf dem Heimweg 3 Frauen die das an haben dann ist das ding umgetauscht oder verschwindet im Schrank.

Sorry ich versteh das gejammer einfach net.
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chill
chill17.12.0817:03
warum kannst du kein fragezeichen hinter deinen threadtitel stellen? absicht um leute in deinen thread zu locken?

(ja, ich meine das erst und denke auch nicht das dieser kommentar überflüssig ist. nur um solchen kommentaren zuvorzukommen ... )
„MBP M1 256/16 Monterey 12.1 . iPhone 11 128 GB, iOs 15.2“
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svc
svc17.12.0817:13
Warum muß es denn einen Exklusivvertrag mit einem Provider geben?

Wie viele Kneipen kennst du in denen ich nur ein einziges Bier zur Auswahl habe? Und dann ist es ja die Wahl des Kneipiers der entschieden hat nur eine bestimmte Auswahl an Biersorten anzubieten und nicht die der Brauerei es nur einem bestimmten Wirt zu liefern.

Das nicht jeder 12jährige mit einem iPhone rumläuft begrüße ich allerdings auch sehr! Das hat aber wohl nicht unbedingt damit zu tun, daß es das iPhone nur bei T-Mobile gibt.

Ich für meinen Teil finde die Complete Tarife von T-Mobile gar nicht schlecht für das was sie bieten. Kann aber nachvollziehen, daß einige einfach bei ihrem Mobilfunkprovider bleiben wollen.
Was ich auch begrüßen würde ist die Möglichkeit im Ausland eine Fremdsim nutzen zu können. Allerdings würde ich das nur bei einem längeren Aufenthalt machen.

Klar will Apple mehr verkaufen! Und ich bin mir sicher, daß wenn das iPhone 4G auf den Markt kommt viele dieses kaufen werden, obschon sie bereits das iPhone 3G haben. Vermutlich allerdings nicht der 12jährige Schüler!

Gegen einen hohen Preis ohne Subvention ist doch nichts einzuwenden.
Schließlich sind die anderen mulitmedialen Mobilfunktelefone ja auch nicht gerade Schnäppchen!

Ein bißchen mehr Auswahl was den Mobilfunkprovider anbelangt wäre schon wünschenswert! Funktioniert ja in Italien auch ohne, daß TIM und VODAFONE sich gegenseitig kanibalisieren.

Gruß.

svc
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svc
svc17.12.0817:13
chill
warum kannst du kein fragezeichen hinter deinen threadtitel stellen? absicht um leute in deinen thread zu locken?

(ja, ich meine das erst und denke auch nicht das dieser kommentar überflüssig ist. nur um solchen kommentaren zuvorzukommen ... )

Genau deshalb! Gut bemerkt!
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TigerJP
TigerJP17.12.0817:14
chill
Ich gebe dir recht, bin auch auf den Titel reingefallen.

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Turmsurfer
Turmsurfer17.12.0817:15
Ich versteh das schon...

Schau dir nur mal die österreichischen iPhone Tarife an. Dagegen sind die Telekom Tarife lächerlich! Selbst für 90 € im Monat keine Telefonflat! Und der Grund liegt sicherlich in der Tatsache begründet, dass man das iPhone in D nur bei einem, in Ö jedoch bei gleich drei oder vier Providern kaufen kann. Das ist Wirtschaft, denn dort gibt es Konkurrenz und nicht so eine Quasi-Monopolsitutation wie in Germany.

Trumsrufer
„11. Gebot: Mach täglich dein Backup!“
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BenTheBig
BenTheBig17.12.0817:17
svc
chill
warum kannst du kein fragezeichen hinter deinen threadtitel stellen? absicht um leute in deinen thread zu locken?

(ja, ich meine das erst und denke auch nicht das dieser kommentar überflüssig ist. nur um solchen kommentaren zuvorzukommen ... )

Genau deshalb! Gut bemerkt!

Na super...stolz drauf?
Sorry, dein Titel ist Irreführend und falsch.
Es gibt das iPhone ohne T-Mbile legal zu kaufen - was willst Du mehr?
Dann kannst Du Deinen Wunschprovider frei wählen!

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chill
chill17.12.0817:29
Genau deshalb! Gut bemerkt!

dann kann man sich ja in zukunft von dir erstellte threads sparen ...
„MBP M1 256/16 Monterey 12.1 . iPhone 11 128 GB, iOs 15.2“
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Johloemoe
Johloemoe17.12.0818:42
Toll... Was soll denn das jetzt? Muss denn ewig das gleiche immer wieder durchgekaut werden? Sollen wir jetzt ne Revolution starten und vor der Apple-Zentrale mit Plakaten protestieren? Sollen wir vielleicht der Bundeskanzlerin nen Brief schreiben, dass sie sich doch bitte darum kümmern möge, dass wir alle ein iPhone beim Mobilfunker unserer Wahl kriegen? Ich glaub die hat andere Probleme.

Es ist nun mal einfach die freie Marktwirtschaft und damit ist gut. Apple hat einen Vertrag mit T-Mobile und der ist gültig. Hört endlich auf zu jammern...
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Albert 2Stein17.12.0818:49
Könntest Du diesen Thread bitte löschen oder schliessen lassen?

- Der Titel hat nichts mit Deinem Posting zu tun
- Deine Aussagen im Posting sind falsch. Es gibt das iPhone auch bei anderen Anbietern als T-Mobil zu kaufen, dies sogar SIM-Lock-frei
- Das iPhone kann mit jedem der von Dir im Titel (völlig zusammenhanglos) genannten Provider genutzt werden
- Genau diesen Thread (allerdings mit einer zum Inhalt passenden Überschrift) gab es hier bereits dutzende Male
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Hellokittyhater17.12.0819:05
Ich sehe das aus kaufmännischer Sicht und da sollte der Grundsatz der Vertragsfreiheit gelten. Wo kommen wir denn hin? Wenn alles über den Staat reguliert werden soll. Jeder von uns ist berechtigt Verträge zu schließen und macht das auch nahezu jeden Tag. Da wollt ihr doch auch nicht, dass euch Papa-Staat reinredet.

Der Regulierungswut im Telekommunikationssektor haben wir die nahezu höchsten Tarife im Europäischen Raum zu verdanken. Und warum? Zum einen die Versteigerung der UMTS-Lizenzen um das Staatssäckel bissl größen werden zu lassen und zum anderen wegen der Verzerrung des Wettbewerbs. Die großen Netzbetreiber müssen für Lau Ressourcen zur Verfügung stellen an Fremdanbieter, die kein Netz warten müssen und dadurch auch keine Kosten haben. Auf der anderen Seite muss beispielsweiseT -Mobile arifänderungen bei der Regulierungsbehörde beantragen, um den kleinen den Wettbewerb zu erleichtern. Deswegen tut sich meist auch nix bei den Tarifen bei den großen Anbietern. T-Mobile ist durchaus interessiert die Gebühren nach unten zu verrutschen, weil immer mehr Kunden zu diesen Discount-Anbietern wechseln, kann es aber nicht, weil ihnen gleich nachgesagt wird sie nutzen ihre marktbeherrschende Stellung aus. Österreich macht es uns vor wie es laufen kann. Aber hier muss wieder mal die Regulierungswut wüten.

Genauso hat sich der Staat nicht in privatrechtliche Verträge einzumischen. Das zwischen Apple und T-Mobile muss der Markt klären. Ist das Angebot zu teuer kaufen die Leute nicht und die Unternehmen müssen sich Gedanken, wie sie etwas besser machen können oder was anders machen. Aber der Staat hat sich in solche Sachen einzumischen. Hier geht es um keine monopolartige Struktur sondern um ein Angebot von vielen. Der Staat nimmt sich in letzter Zeit sehr viel raus... Genauso auch die Debatte um einen Mindestlohn. Gibt es diesen Mindestlohn wandern niedrigqualitfizierte Leute auf die Straße, weil sie keine Anstellung mehr finden, weil der Mindestlohn unter Umständen zu hoch ist. Und diese Beschäftigungen die wenig Qualifikationen erfordern, wandern dann in Länder die diese Arbeiten billiger bewerkstelligen.

Tut mir leid mein Beitrag hat nicht allein mit der T-Mobile - iPhone - Problematik zu tun. Aber staatliche Eingriffe sind Gift und sollten so wenig wie möglich getätigt werden. Genauso sollte sich der amerikanische Staat nicht auf eine Unterstützung der amerikanischen Autobauer einlassen, weil das eine komplettes Umrümpeln dieser Unternehmen bedeutet und das ist nicht innerhalb eines Jahres zu bewerkstelligen. Dieser Prozess dauert mit Sicherheit 5-10 Jahre. Und die geforderten Summen reichen gerade mal vielleicht für ein Jahr... So wird enorm Geld verbrannt auf Kosten der Steuerzahler. Bei der Finanzbranche sieht das als Gegenbeispiel etwas anders aus, da ohne Fremdkapitalmittel eine Volkswirtschaft nicht existieren kann. In diesem Fall sind Eingriffe richtig, aber nicht dann wenn es um private Verträge oder Unternehmen geht, die keine Chance auf überleben haben...

Aber jetzt hab ich genug meinen Unmut kundgetan...
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Hellokittyhater17.12.0819:08
Turmsurfer
Ich versteh das schon...

Schau dir nur mal die österreichischen iPhone Tarife an. Dagegen sind die Telekom Tarife lächerlich! Selbst für 90 € im Monat keine Telefonflat! Und der Grund liegt sicherlich in der Tatsache begründet, dass man das iPhone in D nur bei einem, in Ö jedoch bei gleich drei oder vier Providern kaufen kann. Das ist Wirtschaft, denn dort gibt es Konkurrenz und nicht so eine Quasi-Monopolsitutation wie in Germany.

Trumsrufer

Wie in meinem Beitrag oben haben wir gerade diese hohen Tarifen der Regulierungswut im Telekommunikationssektor zu verdanken. Und die iPhone-Tarife in Ö waren schon billig, als T-Mobile Austria noch alleiniger Partner von Apple zur Distribution des iPhones war...

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Johloemoe
Johloemoe17.12.0819:16
hellokittyhater

Bitte nicht mit politischen Diskussionen vermischen, auch wenn ich deinen Beitrag gerne gelesen habe.. Aber sonst wandert diese Diskussion wieder ganz woanders hin und das artet dann immer aus.

Ich habe durchaus einige andere Meinungen als du aber ich werd mich zurückhalten, das hier ist ein Apple-Forum
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Hellokittyhater17.12.0819:28
Johloemoe
hellokittyhater

Bitte nicht mit politischen Diskussionen vermischen, auch wenn ich deinen Beitrag gerne gelesen habe.. Aber sonst wandert diese Diskussion wieder ganz woanders hin und das artet dann immer aus.

Ich habe durchaus einige andere Meinungen als du aber ich werd mich zurückhalten, das hier ist ein Apple-Forum

Ich habe das andere zum Teil auch deswegen mitreingemischt, dass man merkt, dass das wirklich meine Meinung ist und man nicht sagen kann ich wäre nur ein Fanboy und schreibe das deswegen. Aber das ist wirklich meine Meinung zu staatlichen Eingriffen und es tat mal ganz gut meinen Unmut bezüglich dieses Themas rauszulassen. *g*
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Garp200017.12.0819:46
Bitte löscht diesen lächerlichen Thread bis es entweder a) iPhone für alle gibt (Bezugsscheine) oder b) der Kommunismus wieder eingeführt ist. Bis dahin verschont uns von so Jammerthreads. Danke.
„Star of CCTV“
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gorgont
gorgont17.12.0820:04
chill
Genau deshalb! Gut bemerkt!

dann kann man sich ja in zukunft von dir erstellte threads sparen ...

Ich bin auch darauf reingefallen... echt völliger quatsch... wäre ein Fragezeichen dran gewesen, dann wäre das mal wieder ein Thread mehr in diesem Forum übers iPhone bei anderen Providern ...
„touch eyeballs to screen for cheap laser surgery“
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svc
svc18.12.0800:02
Wirklich interessant die Kommentare!

Freie Meinungsäußerung scheint nur dann angebracht sein, wenn sie denn Wünschen der Mehrheit entspricht!

So funktioniert es nun aber nicht!

Anstatt auf einen Kommentar zu verzichten oder wenigstens eine eigene Meinung zum Thema Wettbewerb zu äußern hängt man sich am Titel des Threads auf.

Natürlich ist der Titel so gewählt, daß er das Interesse weckt und zum lesen animieren soll! So funktioniert das halt!

Und eigentlich sollte sich daraus eine spannende Diskussion entwickeln, aber vielleicht habe ich da einfach zuviel von den Forenmitgliedern erwartet! Schade eigentlich, denn ich hätte gerne ein paar Meinungen zum Thema gehört!

Mit der Ausnahme von HELLOKITTYHATER dem ich an dieser Stelle für seinen Beitrag zu einer Diskussion danken möchte! Ich denke hieraus kann sich mehr entwickeln. Und ich denke auch, daß es hier in das Apple Forum gehört, da es ja Politik von Apple ist was das "Problem", bzw. Thema des Threads ist.

Das es das iPhone legal zu kaufen gibt ist ja nicht die Frage!

Ein iPhone ohne ein vernünftiges Mobilfunkpaket macht einfach keinen Sinn! Natürlich kann man auf HotSpots verzichten, wenn man nicht darauf angewiesen ist mit seinen E-Mails up-to-date zu sein. Auch Visual Voicemail ist kein Feature was unabdingbar ist. Schulen und Universitäten haben WLAN welches von den Schüler und Studenten kostenlos genutzt werden kann. Vereinzelt gibt es sogar kostenlose offentliche HotSpots, Aber das iPhone ist nicht für ab-und-zu sondern für ständig online konzipiert. Dies macht dann nur Sinn in Verbindung mit einem entsprechenden Datenpaket.

Wie schon von HELLOKITTYHATER angesprochen mußte sich Österreich nicht mit völlig überteuerten UMTS-Lizenzen herumplagen, um ein leeres Staatssäckel zu füllen. Das daraus natürlich folgt, daß die Provider die Kosten über die Gebühren wieder einholen müssen ist wohl verständlich. Das die Behörde die eigentlich bei marktwirtschaftlichen Unstimmigkeiten eingreifen soll und Wettbewerbsgeleichheit garantieren sollte, die Probleme erst hervorgerufen hat, ist ein großes Ärgernis.
Die Geschichte zeigt uns aber leider, daß gerade in Deutschland eher dazu tendiert wird den Stimmen der Machthaber zu folgen anstelle selbst die Stimme zu ergreifen. Derjenige der dies tun wird zumeist, ohne das diejenige die angesprochen sind auch nur einen einzigen Finger rühren müßten, von denen mundtot und handlungsunfähig gemacht, welche von den Problemen/Auswirkungen am ehesten betroffen sind.

Vielleicht äußert sich ja noch jemand zu dem Thema der nicht nur Interesse an einem iPhone hat, um damit bei seinen Kommilitonen oder Mitschülern Neid zu erwecken.

Würde mich wirklich freuen!

Warum zum Beispiel gibt es keinen iPhone Tarif von O2? Die sind bei vielen, was Telefonie und Datenflatrate angeht, sehr beliebt. Und da, wie schon mehrmals bemerkt in diesem Thread, es das iPhone ja auch legal ohne T-Mobilbindung zu kaufen gibt, doch eine Zielgruppe. Oder vielleicht sind es doch nicht so viele?

Sicher ist, der Mobilfunkmarkt wird sich mehr und mehr auf Datendienste mit Telefonie verlegen und dem Trend muß mit entsprechender Hardware Rechnung getragen werden. So ist zumindest meine Prognose! Die stützt sich vor allem auch auf die Tatsache, daß mit der Einführung des iPhones, insbesonders der Einführung es iPhone 3G mit UMTS, die 3G Mobilfunknetze der Provider, fast schon und teilweise nachweislich überfordert sind.

Gruß,

svc
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dreyfus18.12.0800:58

Ich finde den Beitrag von hellokittyhater ja auch interessant, leider ist die Schlussfolgerung grottenfalsch. Die Massnahmen der Regulierungsbehörde und der EU haben bis jetzt nur und ausschliesslich Preissenkungen zur Folge gehabt. Die Konkurrenten der Telekom zahlen für die Nutzung der Telekom Infrastruktur (also nix von wegen "für lau") und den Staat dafür verantwortlich machen, dass sich die Unternehmen bei einer Auktion derart gegenseitig überbieten, dass der Preis in einem Jahrhundert kaum reinzuholen ist... ist, sorry, lächerlich. Wären da gute Kaufleute am Werk gewesen, hätte man Allianzen geschmiedet und den Preis niedrig gehalten - die wollten ja lieber Klotzen. Wenn ich auf eBay für etwas zuviel biete, ist der Staat Schuld? Jau, weniger Staat haben wollen, aber wenn die Banken Pleite sind und die wundersamen Selbstheilungskräfte des Marktes erwartungsgemäß versagen, ist unseren großartigen Kaufleuten jeder Cent Steuergeld gerade Recht.

Als die Telefoniesparte der Post seinerzeit privatisiert wurde (und private Kleinsparer in die ruinöse Volksaktie hineingelogen wurden, um damit größenwahnsinnige Fehlinvestitionen im Ausland zu subventionieren) und das Monopol temporär weiterbestand, hat die neue Telekom da Preise gesenkt? Im Gegenteil, die haben die Verbraucher gemolken, als gäbe es kein Morgen. Wo waren denn die Roaminggebühren ohne die Maßnahmen der EU? Wie kann es sein, dass ad hoc Datentraffic heute noch bis zu über 100x teurer ist als der mit Vertrag? Das sind sittenwidrige Verhältnisse und durch keine kaufmännische Kalkulation zu rechtfertigen. Niemand außer dem Gesetzgeber kann und muss hier aufräumen.

Ein ehemaliges Staatsunternehmen, dass Gewerkschafter und Journalisten bespitzelt, mafiös organisiert ist und die Entwicklung der Informationsgesellschaft mehr aufhält als voranbringt, sollte eigentlich zumindest Enteignungsdiskussionen in Gang setzen... Würden die ja wenigstens die Aufgabe erfüllen, gut ausgebildete Mitarbeiter mit adäquaten Löhnen zu beschäftigen, könnte man ja über einiges hinwegsehen - doch außer Personalabbau und einem rapiden, augenscheinlichen Qualitätsverlust hat das T-Management nichts, aber auch gar nichts, gebacken bekommen. Das Argument, man könne nur über hohe Preise Lizenzkosten einfahren, ist die Krönung der Fehlkalkulationen. Die Anzahl der DSL-Nutzer ist erst dann merklich gestiegen, nachdem man die Preise in den Keller gefahren hat und nur dadurch hat sich ein Markt entwickelt, der sich für viele Anbieter (und die Verbraucher) lohnt. Hätte die Telekom das seinerzeit begriffen, sie hätte Millionen Kunden weniger verloren... aber internationale Expansion um jeden Preis ist denen wichtiger als Kunden und Belegschaft zusammen.
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chill
chill18.12.0801:04
dem ist nichts weiter hinzuzufügen!
„MBP M1 256/16 Monterey 12.1 . iPhone 11 128 GB, iOs 15.2“
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Hellokittyhater18.12.0801:19
Ich bezweifle nicht die Misswirtschaft der Telekom und habe auch nie behauptet, dass dort alles richtig gemacht wurde... Aber, dass die deutsche Regulierungsbehörde viel zum Nutzen der Kunden getan hat wage ich zu beweifeln. Natürlich bekommt die T-Kom was für die Nutzung ihrer Netze, aber das deckt laut einem T-Kom-Mitarbeiter (mag jetzt vielleicht nicht gerade objektiv sein) nicht einmal die Netzkosten.

Und natürlich kann der Staat etwas für die Versteigerung der Lizenzen. Andere Länder haben auch darauf verzichtet. Klar sind die jeweiligen Unternehmen die an der Versteigerung teilgenommen haben selbst Schuld an der Höhe ihrer Gebote. UMTS wurde deutlich überschätzt. Dennoch bezahlen wir allein durch die Versteigerungen einen hohen Preis und das immer noch. Da haben die Regulierungsbehörden anderer Länder der EU deutlich bessere Arbeit geleistet und wenn man Tarifänderungen nach unten erst einmal beantragen muss läuft da meines Achtens deutlich etwas falsch... Wir bezahlen im europäischen Vergleich mit am meisten für die Handynutzung.

Die niedrigeren Roaminggebühren und die wohl auch bald niedrigeren SMS-Preise hat allein die EU nach unten gedrückt und nicht die Regulierungsbehörde in Deutschland. Die hat damit schlichtweg nichts zu tun. Gegen die Regulierung eines ehemaligen monopolistischen Marktes hab ich auch nichts und ist auch richtig, um Schwung in den Wettbewerb zu bringen, aber auf dem Handymarkt wurde in Deutschland deutlich etwas falsch gemacht. Genauso wie auch auf dem Energiemarkt.
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svc
svc18.12.0802:18
Klasse, endlich kommen hier vernünftige Dialoge zustande!

Ich stimme dem zu, daß hier in unserem Land einiges mißverstanden wurde und irgendwie Dinge eher aus dem Ruder und in eine falsche Richtung laufen, als es eigentlich gedacht war.
Vielleicht vertue ich mich hier jetzt, aber die Regulierungbehörde sollte doch eigentlich als letzte Instanz eingreifen, wenn keine Einigung am Markt erzielt werden kann.
Demnach ist es ja schon ein Unding, daß eben jene Behörde, ein staatliches Unternehmen, welches ins Leben gerufen wurde, um die Belange der Bürger und Unternehmen vor Monopolismus zu schützen, plötzlich seine Monopolstellung ausnutzt, um daraus Profit zu schlagen. Wenngleich die € 50,8 Mrd. zur Schuldentilgung verwand wurden, so ist dies doch im Grunde nur Augenwischerei, da ja nicht die Mobilfunkbetreiber diejenigen sind die die Zeche begleichen müssen, sondern der Verbraucher durch höhere Telefongebühren. (Im Vergleich zum europäischen Markt)

Dadurch erklärt sich zwar, daß nur widerwillig bzw. durch Druck der EU die Tarife gesenkt werden, man will ja schließlich schnellstmöglich die hohen Investitionen wieder reinholen, aber es wird dabei, wie leider sehr oft, dies, und diesmal in wahrsten Sinne des Worts, auf Kosten des Verbrauchers gemacht.

Daher können Märkte wie z.B. der österreichische ganz andere Tarifstrukturen anbieten. Die österreichischen Provider haben, im Vergleich zu Deutschland, die UMTS Lizenzen günstig ( € 832 Mio.) eingekauft und können daher günstigere Tarife im Vergleich zu Deutschland anbieten. Inwieweit sie allerdings das UMTS Netz bisher ausgebaut haben und wie leistungsfähig dieses im Vergleich zu Deutschland oder der EU ist, kann ich allerdings jetzt nicht sagen.

Ich behaupte jetzt einmal, daß die Regierung auf dem Rücken der Bürger ihre Fehler ausmerzt! Die Versteigerung der UMTS Lizenzen ist dabei eigentlich nur ein kleiner Teil. Wieso schnürt der Staat ein Rettungspaket für die Banken, wenn diese Mist gebaut haben? Wenn die mit ihren Aktien Milliarden verdienen dann bekommt am Ende des Jahres kein Bürger einen Teil davon ab. Machen sie allerdings Verluste, dann halten sie, natürlich nur widerwillig und auf Druck der Regierung, ihre Hände auf und nehmen die Gelder an. Gelder die von uns kommen, nämlich aus Steuereinnahmen. Welche unter anderem durch den Verkauf von iPhones und der Nutzung der Mobilfunknetze eingenommen werden. (Irgendwie mußte ich ja wiede die Kurve zurück zum Thema bekommen!)

Das Thema ist allerdings viel komplexer als wie von mir hier beschrieben, trifft aber auf den Kern der Sache und das, was HELLOKITTYHATER auch schon gesagt hat:

"Es ist etwas faul im Staate Dänemark!" (*) beziehungsweise hier in Deutschland und alle müssen etwas dafür tun, damit sich etwas ändert!

Gute Nacht! (Das ist auf die Uhrzeit und nicht auf den Kommentar zu beziehen!)

svc

(*) Zitat aus "Hamlet" von William Shakespeare

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dreyfus18.12.0802:30
Hellokittyhater
Ich bezweifle nicht die Misswirtschaft der Telekom und habe auch nie behauptet, dass dort alles richtig gemacht wurde... Aber, dass die deutsche Regulierungsbehörde viel zum Nutzen der Kunden getan hat wage ich zu beweifeln. Natürlich bekommt die T-Kom was für die Nutzung ihrer Netze, aber das deckt laut einem T-Kom-Mitarbeiter (mag jetzt vielleicht nicht gerade objektiv sein) nicht einmal die Netzkosten.

Nun, die wirklichen Kosten kenne ich selbstverständlich nicht. Allerdings haben die Kosten für die "letzte Meile" und Durchleitungen, die von der Regulierungsbehörde festgesetzt wurden, sehr wohl einen unmittelbaren Einfluss auf die Preise, die T-Konkurrenten anbieten können. Praktisch alle günstigen Angebote der letzten Jahre (Call-by-call, DSL Angebote von Dritten, VoIP Flatrates, etc.) sind durch diese Rahmenbedingungen gebunden. Hätte die Behörde der Telekom höhere Infrastrukturkosten bewilligt, die Endverbraucherpreise wären höher gewesen. Die Telekom hatte mehrfach die Gelegenheit, der Behörde ihre Kalkulation der Netzkosten vorzulegen und konnte keine höheren Kosten belegen. Infrastrukturunternehmen sind (auch bei Energie, Transport u.v.a.m.) Weltmeister im Aufblasen von Kosten (bspw. durch das Verbuchen von indirekten Unternehmenskosten auf die Infrastruktur) und es ist die Aufgabe der Behörde, die vorgelegten Zahlen kritisch zu analysieren. Die Telekom hätte ja bessere Kalkulationen vorlegen können - da sie dies nicht getan haben, sind die Zahlen wohl nicht soooo daneben. Das das Unternehmen eigenen Mitarbeitern etwas anderes erzählt, ist nicht verwunderlich... die sollen ja schließlich nicht auf die Idee kommen mehr Lohn zu wollen. Als weiterer Beleg mag dienen (auch wenn der Vergleich zugegebenermaßen etwas hinkt), dass Anbieter mit eigenem Netz (bspw. Arcor) ja auch bessere Konditionen anbieten können (bzw. das über fast ein Jahrzehnt getan haben).
Hellokittyhater
Und natürlich kann der Staat etwas für die Versteigerung der Lizenzen. Andere Länder haben auch darauf verzichtet.

Das ist wahr. Die hatten aber auch keine Wiedervereinigungskosten und mussten ganz nebenbei rund 20 Millionen Menschen mit einem komplett neuen Telefonnetz beglücken... Das hilft heute nichts mehr, aber die Tatsache war allen Beteiligten offensichtlich. Ebenso offensichtlich was aber, dass diese Technologie angesichts fallender Preise, hoher Infrastrukturkosten und der begrenzten Lebenserwartung (der Technologie und der Lizenzgültigkeit bis 2020) nur einen finiten Wert hat. Hätte man Konsortien gebildet (meinetwegen für eine separate Betreibergesellschaft), hätte man den Preis niedriger halten können. In UK bspw. war der Versteigerungserlös auf Einwohner umgerechnet höher als in Deutschland (deren Preise sind trotzdem deutlich niedriger) und die Betreiber in Frankreich haben es richtig gemacht... sie haben den von der Regierung geforderten Festpreis einfach nicht geboten - die Regierung wollte 5 Milliarden EUR, gezahlt wurden knapp 620 Millionen. Und das in einem Land mit im Jahr 2000 höherem pro-Kopf Einkommen als Deutschland. Das sind Manager.
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Maniacintosh
Maniacintosh18.12.0803:22
Also fangen wir mal an.

Das iPhone mag ohne Datentarif vielleicht nicht besonders viel Sinn machen, aber 49€ im Monat für einen Vertrag mit Inklusivleistungen, die ich wahrscheinlich in 11 von 12 Monaten im Jahr nicht mal ausnutze. Aber wenn ich da mal drüber komme, zahle ich relativ astronomische Preise. Will ich mir ein vergleichbares Paket bei O2 schnüren, zahle ich 35€ (ohne Handysubvention, mit wären es dann 45€) im Monat und zahle dann für jede weitere Minute auch nur 19 cent statt 29 cent. Ich zum Beispiel telefoniere nicht annährend so viel mit dem Handy, dass sich ein Paket mit 100 Minuten im Monat für mich rechnen würde; daher habe noch den alten Genion S - keine Grund-Gebühr, dazu würde ich mir das Internet-Pack L für 25€ buchen und schon wäre die Datennutzung bezahlt, bei 25€ Grundgebühr im Monat mit Telefonaten läge ich wohl noch unter 30€. Ich würde sogar in Erwägung ziehen ein iPhone zu kaufen, aber dann eben ohne Vertrag und ohne SIM-Lock, dann würde ich auch durchaus die in Italien verlangten Preise bezahlen, aber ich hätte dann doch schon gerne Garantie in Deutschland, wenn mal was mit dem Gerät ist, die gewährt Apple aber in Deutschland auf in Italien gekaufte Geräte meines Wissens nicht. Ein weiteres Problem, dass ich persönlich mit der Deutschen Telekom hab, sind die äusserst negativen Erfahrungen, die ich mit diesem Konzern gemacht habe. Nach meinen Erfahrungen werde ich keinesfalls mehr direkt einen Vertrag mit einem Unternehmen dieses Konzerns schließen, da verzichte ich lieber auf ein iPhone!

Generell zum Thema UMTS: Inwiefern kann der Staat etwas dafür, dass die Unternehmen so hoch geboten haben? Es hat keiner die 6 Gewinner gezungen zweistellige Millarden-Beträge (in DM damals noch) auf den Tisch zu legen, jedes Unternehmen hätte gerne aussteigen können! Soweit ich das in Erinnerung hab, gab es 12 Frequenz-Pakete. 2 Pakete hätten für ein flächendeckendes Netz gereicht, aber einige Konzerne wollten unbedingt 3 Pakete haben! Daher ging die Auktion doch nach dem Ausstieg von debitel überhaupt erst weiter, an diesem Punkt hätten nämlich die 6 verbleibenden Bieter schon längst die am Ende zugeteilten 2 Pakete je Bieter haben können. Erst später gaben sich alle 6 Bieter auch mit je 2 Paketen zufrieden, wie gesagt das hätte man früher und günstiger haben können. 40 Milliarden Mark oder ca. 20 Milliarden € hätten die Konzerne sich sparen können:

Aber nein, die Konzerne waren ja raffgierig, bloß möglichst wenige Konkurrenten und mehr Pakete für einen selbst, damit man ein besseres, schnelleres Netz anbieten kann. Selber schuld sage ich nur! Wie gesagt kein Konzern war gezwungen mitzubieten und vor allem war kein Konzern gezwungen soviel zu bieten! Wer einerseits Vertragsfreiheit beim exklusiven iPhone-Vertrieb propagiert, darf auch nicht den Staat kritisieren, wenn die Konzerne sich gegenseitig überbieten! Das es in anderen Staaten nicht so teuer wurde, liegt einfach an der Tatsache, dass die Märkte entweder nicht so interessant waren oder es einfach nicht so viele Bewerber gab bzw. beidem. In Großbritannien sind die Lizenzen sogar (auf erreichbare Einwohner gerechnet) noch teurer über den Tisch gegangen, mit 38 Milliarden Euro, lag auch der absolute Preis gar nicht so sehr unter unseren Preisen. Also es ist nicht so, dass Deutschland alleine mit den teuren UMTS-Lizenzen da stehen würde.

Kurz ich bin der Meinung, dass die Telekommunikations-Branche selber schuld dran ist, dass sie soviel hingelegt haben.

Die hohen Mobilfunkpreise in Deutschland rühren in meinen Augen daher, dass wir keinen funktionierenden Markt haben. Wie haben halt 4 Unternehmen, die sich gegenseitig nicht wirklich weh tun, also ein Oligopol. Hätten Quam (Group 3G) und Mobilcom nicht aufgegeben, sähe das heute vielleicht anders aus. Ich hoffe ja darauf, dass die beiden zurückgegebenen Lizenzen an bisher nicht auf dem deutschen Markt vertretene Anbieter versteigert/verkauft/vergeben werden können um ein wenig Schwung in den Mobilfunkmarkt zu bringen.
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dreyfus18.12.0803:39
Maniacintosh
Ich würde sogar in Erwägung ziehen ein iPhone zu kaufen, aber dann eben ohne Vertrag und ohne SIM-Lock, dann würde ich auch durchaus die in Italien verlangten Preise bezahlen, aber ich hätte dann doch schon gerne Garantie in Deutschland, wenn mal was mit dem Gerät ist, die gewährt Apple aber in Deutschland auf in Italien gekaufte Geräte meines Wissens nicht.

Nun, direkt "Garantie" bei Apple hast Du mit dem T-Mobile iPhone auch nur halb, da T-Mobile der Servicepartner ist... das scheint allerdings nicht 100% konsistent gehandhabt zu werden.

Es gibt Shops (wie 3gstore.de, nein ich habe nichts mit denen zu tun, habe meiner Freundin da eins gekauft, nachdem sie das letzte zerstört hat), die das "legal" entsperrte Modell aus dem EU-Ausland in DE anbieten. Die Preise sind ein wenig höher als der Kauf in Frankreich oder Italien, dafür hast Du gesetzliche Gewährleistung beim Händler (die hatten auch schon des öfteren Promos mit macnotes.de, damit waren die Preise wirklich OK). Wenn man Versand/Reisekosten etc. und den Aktivierungsumstand beim Auslandskauf hinzurechnet, gar nicht sooo teuer.
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Maniacintosh
Maniacintosh18.12.0804:19
Gewährleistung != Garantie

Ich spreche von der einjährigen Garantie, die Apple üblicherweise auf Hardware gibt. Gewährleistung kann man zumindest im Zusammenhang mit Apple meiner Erfahrung nach, nach 6 Monaten eh knicken, da ab diesem Zeitpunkt der Käufer nachweisen müsste, dass der Fehler schon zum Kaufzeitpunkt bestände.

Und bei den Preisen, kann man wirklich günstiger mal nach Italien fliegen, mit einem Billigflieger ist das günstiger als der Aufpreis dort...
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Alanin18.12.0808:05
Die Gewährleistung erfolgt vom Händler und nicht vom Hersteller - und die kann man nicht nur bei Apple nach 6 Monaten knicken, sondern bei allen...

Zudem sind sich hier einige Benutzer der Konkurrenz auf dem normalen Markt scheinbar nicht bewusst. Auf Etwas verzichten bedeutet spätere (mögliche) Gewinne nicht einfahren zu können, sondern diese an einen Konkurrenten abzugeben.

Und diese fehlenden Gewinne, die dann bei einem Anderen liegen, machen sich in einem ziemlichen Unterschied in der Rendite bemerkbar. Und das bedeutet wiederum, dass etwaige Investitionen von Anlegern in ein anderes Unternehmen fließen, da es dort ja eine höhere Rendite gibt.

Zudem waren die einzelnen Unternehmen, für sich einzeln genommen, gezwungen soweit zu gehen. Alle die vorher ausgestiegen wären, wären heute nicht mehr so da, wie sie es sind. Alle zusammen genommen, war es ein großer Fehler sich vorher nicht abgestimmt zu haben und einfach zusammen zu sagen, dass es zu teuer ist.

Ich finde, die Tarife in DTL gehören runtergeschraubt, aber das geht einfach nicht so einfach. Die Telekom schleppt einen riesen Verwaltungapparat mit sich herum, der Unmengen an Geld kostet und das ist kein selbst gemachtes Problem. Alle wollen billige Preise bezahlen, aber sobald mal ein paar Leute entlassen werden sollen um Kosten zu senken wird gleich geschrien...

Und noch kurz zur Regulierungsbehörde. Dieser Laden hat eigentlich einen guten Auftrag, aber leider sitzen dort Leute an Stellen, die irgendwie der Idee nicht wirklich nachkommen. Soweit ich mich erinnere, wurde auf Druck der Regulierungsbehörde der Flatratezugang über Analoge Leitungen abgeschafft - warum? Zudem erinnere ich mich noch an die ersten Telefonflatrates der Telekom, die immer nur für 6 Monate genehmigt wurden - warum? Der Saftladen gehört, so wie er heute existiert und agiert abgeschafft, denn er tut das Gegenteil von dem was er tun sollte...

Guten Tag, das Frühstück wartet...
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Hellokittyhater18.12.0809:09
Dreyfus
Für mich ist der Entschluss für die Vertsteigerung dennoch falsch gewesen, weil dies wie eine indirekte Steuer wirkt. Das sehen wir doch heute, dass die Tarife relativ teuer sind ohne die Versteigerung wären diese höchst wahrscheinlich niedriger und dieser "Steuereffekt" wird durch die 19% Mehrwertsteuer auf die höheren Tarife noch verstärkt. Ganz können die Betreiber die die Lizenzen ersteigert haben sicher nicht die Kosten auf die Nutzer umlegen, aber dennoch schätze ich das schon zum größten Teil. Und das mit den neuen Ländern war denke ich nur eine Ausrede Seitens des Staates. Die Infrastruktur war doch schon zum Zeitpunkt der Versteigerung gestanden und die Kosten dafür waren doch schon längst bezahlt (die Kosten vor der Privatisierung der Telekom die danach gingen den Staat nichts mehr an). Marketingtechnisch für den Staat ist so eine Versteigerung natürlich deutlich besser, da die Steuerwirkung den Menschen nicht so bewusst ist, wie bei einer Erhöhung der Mehrwertsteuer z.B..

Und die andere Sache ist, wenn man es den Kleinen ohne Netzkosten so einfach macht in der Lage zu sein niedrige Gebühren verlangen zu können, sollte man aber den Großen bei der Tarifgestaltung nicht Klötze vor die Beine werfen... Nur meine Meinung.
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Hellokittyhater18.12.0809:17
Achja und bezüglich der hohen Erlöse aus der Versteigerung. Ich meine mich auch entsinnen zu können, dass Firmen wie Mobilcom an der Versteigerung teilgenommen haben, fest mitgeboten haben und so den Preis nach oben gedrückt haben. Nur hat Mobilcom keine der Lizenzen am Ende bezahlt....
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smokeonit
smokeonit18.12.0809:28
svc
Auch Visual Voicemail ist kein Feature was unabdingbar ist.

Sorry ,aber ich finde das VV unabdingbar ist, und kein offizieller iPhone Provider ohne auskommen darf...!


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svc
svc18.12.0816:56
smokeonit
svc
Auch Visual Voicemail ist kein Feature was unabdingbar ist.

Sorry ,aber ich finde das VV unabdingbar ist, und kein offizieller iPhone Provider ohne auskommen darf...!


Ich gebe dir insofern recht, daß das Feature sinnvoll und nützlich ist und es daher auch die Möglichkeit geben sollte es im vollen Umfang zu nutzen.
Soweit ich weiß ist dies bislang nur bei T-Mobile und Vodafone überhaupt möglich.

Aber dein Kommentar geht schon genau in die Richtung in die Meinung geht: Ich halte nichts davon ein iPhone zu besitzen und es nur teilweise, sei es aufgrund meines Mobilfunkvertrages oder den technischen Möglichkeiten des Mobilfunkproviders, nutzen zu können. Auch möchte ich mir keine Gedanken machen müssen, wieviel mich Internetsurfen kostet, das iPhone sich "ohne mein Zutun" ins Internet einwählt und ob ich bald in Schule oder Uni bin, um meine Mails zu checken.

Das iPhone ist ein Datengerät, welches seine Funktionalität nur dann zeigen kann, wenn auch die gegebene Mobilfunkinfrastruktur im vollen Umfang genutzt werden kann und auch genutzt wird.
Es ist weder Statussymbol oder dient nur zum Zweck mich von der Masse zu differenzieren.
Es ist ein tolles Businesstelefon mit vielen Funktionen und, wie ich finde, einem tollen Betriebssystem!

Gruß,

svc
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idolum@mac
idolum@mac18.12.0817:23
Aldi verkauft ihr eigenes Cola und Mediamarkt ihren eigenen Toaster. Schaltet die Behörden ein!
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Torsten Mewes
Torsten Mewes18.12.0817:31
Das Gejammer nach anderen, persönlichen Tarifen ist so alt, wie das iPhone selbst.

Klar, käme es mit dem ein oder anderen Tarif bei Oplus, E2, ... erstmal günstiger, aber ob es auch die Netzabdeckung, die Qualität wie t-mobile bietet stelle ich erstmal in Frage. Ich, der viel in der Republik unterwegs ist, kann ein Lied vom Leid mit erst genannten nennen.

Nun gut, nun mag der eine geneigt sein zu behaupten, dass er die Ballungsgebiete nicht verlässt und bisher mit dem ihm gebotenen Qualitäten seines Providers conform geht, usw.

Ich denke, dass es unmöglich sein wird es allen recht zu machen und für "jeden verkorksten Sonderling" einen individuellen, akzeptablen Tarif zu "basteln", aber darüber können wir uns hier noch weitere 13 Monate auslassen. Mittlerweile gibt es das iPhone sim & net-lock free, aber das kostet nun mal ein bißchen mehr als ein herkömmliches Nokia, Siemens, ...

Doch wie hat die Firma Montblanc mal auf die Frage reagiert warum ihre Schreibgeräte nicht überall und vor allen Dinge online zu beziehen sind - "Was sich nicht jeder leisten kann, muss auch nicht überall erhältlich sein".


„wer zuletzt lacht, denkt zu langsam“
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svc
svc18.12.0817:36
Maniacintosh
Also fangen wir mal an.

Das iPhone mag ohne Datentarif vielleicht nicht besonders viel Sinn machen, aber 49€ im Monat für einen Vertrag mit Inklusivleistungen, die ich wahrscheinlich in 11 von 12 Monaten im Jahr nicht mal ausnutze. Aber wenn ich da mal drüber komme, zahle ich relativ astronomische Preise. Will ich mir ein vergleichbares Paket bei O2 schnüren, zahle ich 35€ (ohne Handysubvention, mit wären es dann 45€) im Monat und zahle dann für jede weitere Minute auch nur 19 cent statt 29 cent. Ich zum Beispiel telefoniere nicht annährend so viel mit dem Handy, dass sich ein Paket mit 100 Minuten im Monat für mich rechnen würde; daher habe noch den alten Genion S - keine Grund-Gebühr, dazu würde ich mir das Internet-Pack L für 25€ buchen und schon wäre die Datennutzung bezahlt, bei 25€ Grundgebühr im Monat mit Telefonaten läge ich wohl noch unter 30€. Ich würde sogar in Erwägung ziehen ein iPhone zu kaufen, aber dann eben ohne Vertrag und ohne SIM-Lock, dann würde ich auch durchaus die in Italien verlangten Preise bezahlen, aber ich hätte dann doch schon gerne Garantie in Deutschland, wenn mal was mit dem Gerät ist, die gewährt Apple aber in Deutschland auf in Italien gekaufte Geräte meines Wissens nicht. Ein weiteres Problem, dass ich persönlich mit der Deutschen Telekom hab, sind die äusserst negativen Erfahrungen, die ich mit diesem Konzern gemacht habe. Nach meinen Erfahrungen werde ich keinesfalls mehr direkt einen Vertrag mit einem Unternehmen dieses Konzerns schließen, da verzichte ich lieber auf ein iPhone!

Um persönliche Differenzen mit T-Com oder T-Mobile geht es ja nicht!
Wer sich ein iPhone zulegt sollte sich schon bewußt sein worauf er sich damit einläßt. Wenn ich jetzt hingehe und den Vertrag auseinanderrechne, dann ist er, für das was er bietet, nicht zu teuer.
Natürlich sind € 0,29/Min nicht geschenkt, wobei diese ja nur dann anfallen, wenn man das Minutenkontingent ausgenutzt hat.
Was bislang in keinem Thread erwähnt wurde ist z.B. die Wochenendflatrate! Das Complete Paket besteht aus vielen Optionen und Kombinationen von Dienstleistungen. Alle zusammengenommen sind ein faires, dem iPhone und seinen technischen Möglichkeiten gerecht werdendes, Paket.

Um es auf den Punkt zu bringen: Wer ein iPhone nur ab und zu mal zum telefonieren nutzt, sprich um die 50 Min./Monat, oder im Schul-/Uni-/Büro-Wlan mal eben kurz die privaten Mails checkt, ist sicherlich kein typischer iPhone-Kunde, sondern kauft sich ein teures Spielzeug.
Jeder wie er mag! Aber dann bitte nicht darüber beklagen, daß die gebotenen Tarife ja völlig überteuert wären. Das sind sie nämlich nicht!

Zum Thema Garantie: Da fängt ja schon das erste Problem an! Apple gewährt weltweite Garantie auf seine Produkte! Einzige Ausnahme, natürlich, das iPhone! Wenn du mit deinem iPhone ein Problem hast geht es für dich erst richtig los mit den Problemen! Es sei denn du kaufst ein unlocktes iPhone von einem deutschen Händler, der dir dann 1 Jahr Gewährleistung bietet. Das, so meine ich aus deinem Kommentar herausgelesen zu haben, ist dir aber zu teuer!

Meine Frage an dich: Weshalb möchtest du denn ein iPhone haben? Beziehungsweise, wenn du es dir kaufen würdest, weshalb ausgerechnet ein iPhone?

Deine Berechnung der Kosten ist auch nicht ganz mit den Tarifen von T-Mobile zu vergleichen, es sei denn, du nutzt das Mobiltelefon ausschließlich um angerufen zu werden oder SMS zu empfangen. Ist das realistisch? ich behaupte mal NEIN!

Du hast also Genion S ohne Grundgebühr. Bedeutet € 0,03/Min ins O2 Netz und € 0,25/Min in alle anderen Netze. SMS ebenfalls € 0,25.

Vergleichen wir das doch mal mit dem Complete M Tarif: € 49,00/Monat.

100 Minuten, 40 SMS, Wochenendflatrate, HotSpot Flatrate, Visual Voicemail und Datenflatrate (Drosselung ab 300 MB). Dazu die Kosten für das iPhone 16 GB von € 149,95. Das macht in 24 Monaten, bei den aktuellen Vertragsbedingungen und Aktionen, im Schnitt € 51,16/Monat.

Ist nicht wenig, aber man bekommt etwas dafür geboten und hat ein iPhone mit Garantie!

Nun zu deiner Rechnung: 60Min x 0,03 = 1,80, 40Min x 0,25 = 10,00. 40SMS x 0,25 = 10,00. Datenflatrate 25,00 (Drosselung ab 10GB !!). Wochenendflatrate 5,00/Monat. iPhone 16 GB aus Italien 569,00 (ohne Versandkosten) macht im Schnitt € 75,51/Monat. Dabei ist keine HotSpot Flatrate im Vertrag enthalten. Keine Visual Voicemail. Und Garantie bekommst du nur in Italien.

Ist das wirklich rentabel? Wenn du das iPhone überwiegend als iPod oder zum Daddeln nutzt, ist das wirklich ein Luxusvergnügen!

Was meinst du dazu?

Gruß,

svc
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svc
svc18.12.0817:41
Torsten Mewes
Das Gejammer nach anderen, persönlichen Tarifen ist so alt, wie das iPhone selbst.

Klar, käme es mit dem ein oder anderen Tarif bei Oplus, E2, ... erstmal günstiger, aber ob es auch die Netzabdeckung, die Qualität wie t-mobile bietet stelle ich erstmal in Frage. Ich, der viel in der Republik unterwegs ist, kann ein Lied vom Leid mit erst genannten nennen.

Nun gut, nun mag der eine geneigt sein zu behaupten, dass er die Ballungsgebiete nicht verlässt und bisher mit dem ihm gebotenen Qualitäten seines Providers conform geht, usw.

Ich denke, dass es unmöglich sein wird es allen recht zu machen und für "jeden verkorksten Sonderling" einen individuellen, akzeptablen Tarif zu "basteln", aber darüber können wir uns hier noch weitere 13 Monate auslassen. Mittlerweile gibt es das iPhone sim & net-lock free, aber das kostet nun mal ein bißchen mehr als ein herkömmliches Nokia, Siemens, ...

Doch wie hat die Firma Montblanc mal auf die Frage reagiert warum ihre Schreibgeräte nicht überall und vor allen Dinge online zu beziehen sind - "Was sich nicht jeder leisten kann, muss auch nicht überall erhältlich sein".


Da gebe ich MontBlanc vollkommen recht!

Und auf das iPhone bezogen, bzw. auf den ersten Teil deines Kommentars:

Diejenigen die ihr iPhone auch wirklich nutzen, wissen auch das dazugehörige Tarifpaket zu schätzen!
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Torsten Mewes
Torsten Mewes18.12.0817:57
Diejenigen die ihr iPhone auch wirklich nutzen, wissen auch das dazugehörige Tarifpaket zu schätzen!

Eben!

„wer zuletzt lacht, denkt zu langsam“
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gorgont
gorgont18.12.0821:02
svc

du hast vollkommen recht mit deiner Diskussion, jedoch hättest du mit einem Fragezeichen am Ende des Threadtitels sicherlich auch sehr viele Interessierte angezogen.

Denn ich bin auch ein Befürworter des iPhones bei anderen Providern, da gerade o2 und vodafone das iPhone ja auch in anderen EU Ländern anbieten, wäre der Verkauf in Deutschland sicherlich kein Problem wenn Apple die Verträge mit T-Mobile frühzeitig beenden kann.

Ich denke das iPhone würde sich noch um einiges besser verkaufen, da man es mit dem Provider wählen kann, der einem am besten liegt und vor allem dem Provider, der im Freundeskreis und in der Familie am besten und meisten verbreitet ist. Völlig egal ob nun T-Mobile, o2, Vodafone oder sogar E-Plus der "beste" Provider ist.

Der beste Provider ist für jede Person unterschiedlich und logischerweise hält jeder seinen Provider für den "Besten"
„touch eyeballs to screen for cheap laser surgery“
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dreyfus18.12.0822:00
Hellokittyhater
Achja und bezüglich der hohen Erlöse aus der Versteigerung. Ich meine mich auch entsinnen zu können, dass Firmen wie Mobilcom an der Versteigerung teilgenommen haben, fest mitgeboten haben und so den Preis nach oben gedrückt haben. Nur hat Mobilcom keine der Lizenzen am Ende bezahlt....

Also mein Gedächtnis ist jetzt zwar auch etwas lückenhaft, aber soweit ich mich besinne, haben sowohl Mobilcom als auch die Group 3G Lizenzen ersteigert und bezahlt. Beide haben später die Lizenzen zurückgegeben, da sie den in der Lizenz vorgeschriebenen Netzausbau nicht leisten konnten oder wollten.

Ich will es mal ganz einfach sagen... es gab während der echten Versteigerungsphase (die meisten anderen Unternehmen sind im Vorfeld ausgestiegen) genau 7 Bieter für 6 Frequenzbänder. Und die ruinieren sich aus Eitelkeit, Gier oder was auch immer lieber gegenseitig als...? Es hätten sich genau zwei der sieben Bieter zusammentun müssen, um die komplette Auktion billiger werden zu lassen (6 Bänder + 6 Bieter = null Anlass, sich zu überbieten). Wie gesagt die Betreiber in Frankreich haben das begriffen und einfach nicht mehr bezahlt. Daher haben die Bieter hier knapp 9 Milliarden Euro für etwas bezahlt, dass in Frankreich für 620 Millionen über den Tisch ging. Wem bei diesem Unterschied nichts auffällt...
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dreyfus18.12.0822:15
Maniacintosh
Gewährleistung != Garantie

Ich spreche von der einjährigen Garantie, die Apple üblicherweise auf Hardware gibt. Gewährleistung kann man zumindest im Zusammenhang mit Apple meiner Erfahrung nach, nach 6 Monaten eh knicken, da ab diesem Zeitpunkt der Käufer nachweisen müsste, dass der Fehler schon zum Kaufzeitpunkt bestände.
Alanin
Die Gewährleistung erfolgt vom Händler und nicht vom Hersteller - und die kann man nicht nur bei Apple nach 6 Monaten knicken, sondern bei allen...

Also Leute, wo diese Binsenweisheiten herkommen ist mir schleierhaft. Die Herstellergarantie ist eine freiwillige Leistung und weitaus wackeliger als die gesetzliche Gewährleistung, die weitestgehend klar geregelt ist und durch zahllose Urteile auch schon juristisch bewertet wurde.

Die Apple Garantie für das iPhone schliesst keinerlei Beschädigungen oder kosmetische Fehler ein und erlischt sofort, wenn man Modifikationen vornimmt (sei es das Jailbreaken oder der Austausch der Batterie durch einen nicht authorisierten Händler). Es fallen also nur Fabrikationsfehler oder kurzlebige Komponenten unter die Garantie. Genau das deckt auch die gesetzliche Gewährleistung ab. Das iPhone ist ein geschlossenes Gerät, wer es nicht demoliert oder ins Wasser wirft, hat auch absolut keine Notwendigkeit irgend etwas zu beweisen. Ich habe dieses Jahr einen Sony Fernseher, einen Saeco Kaffeevollautomaten, einen Miele Staubsauger und einen Denon Verstärker auf Gewährleistung gegen Neuware ausgetauscht bekommen (alle über 12 Monate alt, Gesamtwert knapp 9000,- EUR) - in keinem Fall musste ich irgendetwas nachweisen und sogar die Versandkosten wurden mir erstattet. Also, von wegen "knicken"...

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Alanin18.12.0822:29
Da kannst du aber froh sein, dass du nicht nachweisen musstest, dass das Gerät bei Gefahrenübergang schon defekt war. Das steht nämlich im BGB drin - wenn die Hersteller (wobei eigentlich der Händler erster Ansprechpartner wäre, wenn man sich auch Gewährleistung beruft) so kulant sind und dir das ohne Nachweis ersetzen sei froh, es kann nämlich auch ganz anders aussehen...und die Binsenweisheit suche ich immer noch, soweit ich das gelesen habe, ist alles richtig beschrieben...
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dreyfus18.12.0822:33
Alanin
Und diese fehlenden Gewinne, die dann bei einem Anderen liegen, machen sich in einem ziemlichen Unterschied in der Rendite bemerkbar. Und das bedeutet wiederum, dass etwaige Investitionen von Anlegern in ein anderes Unternehmen fließen, da es dort ja eine höhere Rendite gibt.

Frage 'mal Telekom Anleger, wie gut DAS geklappt hat
Alanin
Und noch kurz zur Regulierungsbehörde. Dieser Laden hat eigentlich einen guten Auftrag, aber leider sitzen dort Leute an Stellen, die irgendwie der Idee nicht wirklich nachkommen. Soweit ich mich erinnere, wurde auf Druck der Regulierungsbehörde der Flatratezugang über Analoge Leitungen abgeschafft - warum? Zudem erinnere ich mich noch an die ersten Telefonflatrates der Telekom, die immer nur für 6 Monate genehmigt wurden - warum? Der Saftladen gehört, so wie er heute existiert und agiert abgeschafft, denn er tut das Gegenteil von dem was er tun sollte...

Oh weh, oh weh... Die Telekom hat seinerzeit Flatrates angeboten, die 1) nach eigenen firmeninternen Papieren nicht kostendeckend (= verlustbringend) waren und 2) von Mitbewerbern nicht mitgehalten wurden konnten, da diese zusätzlich Gebühren an die Telekom abführen müssen (und zudem noch über Jahre massive Probleme mit Konnektierungen hatten, da die Telekom Termine nur im Rahmen des Fünfjahresplans verteilt hat). Ob Du es glaubst oder nicht - das Anbieten von Leistungen unter Preis zum Zwecke der Wettbewerbsverzerrung nennt man Preisdumping und wenn es primär zur Verdrängung/Vernichtung der Konkurrenz betrieben wird, ist es auch illegal. Es ist exakt und 100% die Aufgabe einer Regulierungsbehörde, solche Angebote zu stoppen. Die Telekom hatte zahlreiche Gelegenheiten, diese Vorwürfe zu entkräften und hat dies nicht getan. Die Behörde tut genau das, was sie soll: Wettbewerb ermöglichen.
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dreyfus18.12.0822:56
Alanin
Da kannst du aber froh sein, dass du nicht nachweisen musstest, dass das Gerät bei Gefahrenübergang schon defekt war. Das steht nämlich im BGB drin - wenn die Hersteller (wobei eigentlich der Händler erster Ansprechpartner wäre, wenn man sich auch Gewährleistung beruft) so kulant sind und dir das ohne Nachweis ersetzen sei froh, es kann nämlich auch ganz anders aussehen...und die Binsenweisheit suche ich immer noch, soweit ich das gelesen habe, ist alles richtig beschrieben...

Du hast im Prinzip recht, nur ganz so simpel ist es nicht... Das Gerät muss nicht nur beim Gefahrenübergang frei von offensichtlichen Mängeln sein, es muss auch so angelegt sein, dass es der beworbenen und zu erwartenden (üblichen) Nutzung für den Gewährleistungszeitraum entsprechen kann. Ist in einem Gerät eine Komponente verbaut, die dies vor der Anlage her unmöglich macht, oder liegt ein nicht einsehbarer Montagemangel vor (bspw. das Display geht, ohne äußere Einwirkung, nach 20 Monaten kaputt) ist dies ein verdeckter Gewährleistungsmangel (wenn dies nicht erwartet werden kann; bspw. die Abnutzung der Buchstaben auf einer billigen Tastatur ist zu erwarten, solange der Händler dies nicht explizit anders bewirbt oder gegenteilige Auskunft erteilt... das wäre dann kein Gewährleistungsmangel). Das Problem hier ist in der Tat die potentielle Nachweispflicht – die ist bei einem Auto, einer Wachmaschine etc., bei denen der Nutzer durch Fehlbedienung, Falschbefüllung etc. Schaden anrichten kann auch durchaus ein reales Problem. Beim iPhone kann jeder Schaden, der nicht durch äußere Einwirkung enstanden ist, nur ein Anlageschaden sein - Ausnahmen wären höchstens Schäden durch Verwendung falscher Ladegeräte oder Docks - die deckt die Garantie aber auch nicht ab.
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Alanin19.12.0816:29
Richtig, allerdings liegt die Beweislast beim Kunden, für den das Ganze meist relativ schwer zu beweisen ist... - das Problem liegt also beim Kunden, wenn der Hersteller/Händler nicht kulant genug ist...
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svc
svc19.12.0820:36
Alanin
Richtig, allerdings liegt die Beweislast beim Kunden, für den das Ganze meist relativ schwer zu beweisen ist... - das Problem liegt also beim Kunden, wenn der Hersteller/Händler nicht kulant genug ist...

Richtig! Jedenfalls teilweise!

Ich habe die Erfahrung gemacht, daß mir damals das iBook kaputt gegangen (Grafikkarte, ein bei iBook bekanntes Problem)ist und sich der Händler genau auf das was du sagst berufen hat.
Daraufhin habe ich mich mit Apple in Verbindung gesetzt die dies im Prinzip bestätigt haben, allerdings mir auch gesagt haben, daß es für den Kunden in dem Fall auch beweisbar sein muß. Da ich als Endverbraucher nicht die geeigneten Geräte dazu habe und selbst der Händler diese nicht besitzt, damit schied auch ein Gutachter aus, den ich aus meiner Tasche hätte bezahlen müssen, ist wieder der Händler gefragt! Da mein Händler mir wenig entgegengekommen ist hat Apple dem Händler eine Grafikkarte geschickt und dieser hat diese dann kostenfrei eingebaut.

Im Zeitalter der Mikroelektronik und immer kleiner werdenden Prozessoren in Nanobauweise, ist es für den Endverbraucher überhaupt nicht mehr möglich nachzuweisen, daß ein Mangel schon vorher bestanden hat. Da scheitern, wie in meinem Fall, ja selbst die Fachwerkstätten und es bleibt eigentlich nichts anderes übrig, als das der Händler, der Kunde und der Hersteller einen Konsens finden, um den Mangel zu beheben.

Wenn man dabei freundlich und sachlich bleibt, dann geht dies auch zumeist ohne Zuzahlung!

Schönes Wochenende alle Miteinander!

Gruß,

svc
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