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Zum Thema Elektromobilität

Anton Ochsenkühn
Anton Ochsenkühn20.04.2112:50
Ich war mein nicht klar, wie ich das Thema benamen sollte - es hätte auch "Bye, Bye Verbrennerautos" heissen können - aber ich habe mich dann doch für die Weia-sche Eröffnung entschieden.

Ach ja - ich hätte es auch nennen können: "warum ich fest davon überzeugt bin, dass Apple in die Elektromobilität einsteigen wird"
Aber das wäre wohl zu lang gewesen und viele hätten sich über diesen ketzerischen Titel aufgeregt...

aber nun zu den Argumenten:

a) Akkutechnologie: Apple kämpft in jeder Hinsicht darum, immer bessere Akkus in deren Geräte zu implementieren. Ein sehr schönes Beispiel ist für mich dabei stets die Apple Watch, die Jahr für Jahr mehr Akkulaufzeit hat und schon fast als eigenständiges Gerät (ohne iPhone) verwendet werden kann (GPS, eSim, Pulsmessung etc.)
Sicherlich wird das Auto der Zukunft keine Pulsmessung benötigen - aber GPS, eSim etc. sehr wohl. Der Schlüssel für eine nachhaltige und anwenderfreundliche Elektromobilität ist die Akkutechnik: Viel Saft auf engem Raum, gutes Software-Akku-Management, schnelles Laden, etc.
Ich sehe, dass Apple in allen Front sehr intensiv arbeitet und ein E-Fahrzeug braucht nun mal einen dicken Akku.

b) Software: Das ist wohl unstrittig - das Auto der Zukunft ist eher ein iPhone auf Rädern als ein Verbrenner mit einem iPhone. Hier sehe ich Google und Apple auf einem sehr guten Weg: Leistungsfähige Software in vielen Bereichen, gute Karten-Apps (Vorteil noch immer für Google!), viel verfügbares Geld für Innovationen, den Biss etwas Neues zu machen, etc.

c) Apple Standort München: Warum um alles in der Welt München? Ich habe an allen 3 Hochschulen dort studiert - nun ja - das ist einige Jahre her - aber so richtig auf die Zukunft ausgerichtet, war das alles nicht. Sicherlich hatte der Tim Cook vor 2 Jahren richtig Spass auf dem Oktoberfest - aber das ist nur eine hinreichende aber nicht notwendige Bedingung für den Standort München.
Kann es also vielleicht doch BMW sein? Der Autokonzern in München kümmert sich seit Jahren darum, den Automobilbau deutlich nachhaltiger zu gestalten. Das Konzeptauto i3 war ein erstes Ergebnis. Ich sehe weit und breit keinen anderen Hersteller, für den dieses Thema so wichtig ist.
Und das wiederum passt prima zu Apple! Sustainability!!!


d) AR: Vielleicht hat der eine oder andere schon das AR-Headset des Q4 e-trons von Audi bestaunt. Das kann Apple sicherlich viel viel besser. Und es vergeht auch kaum ein Tag, an dem Apple nicht die Vorzüge von AR betont und der Technologie eine goldene Zukunft prognostiziert.

Ob daraus ein Auto wird, oder ein Fahrzeug für den öffentlichen Nahverkehr oder was auch immer, ist mir natürlich auch nicht klar. Aber viele Fakten sprechen dafür - nicht nur Gerüchte - dass Apple hier bald Fahrt aufnehmen wird.
Ich dachte ja vor Jahren eher daran, dass es ein Apple-Fahrrad geben könnte - aber hier kann Apple zu wenige technologischen Komponenten zusammen fassen und in einem neuen Produkt integrieren.

Ich fahre seit nunmehr 1 Jahr elektrisch und beobachte die "Szene ".

Das ist alles weder Fisch noch Fleisch. Richtig durchdacht hat das Thema Elektromobilität noch keiner. Und Apple betont stets, es ist nicht wichtig der erste im Markt zu sein. Am Ende des Tage kommt es auf das Produkt und auf das Ökosystem für das Produkt an (siehe z. B. Tesla und das Supercharger-Netz sowie Over-the-Air-Updates, etc.). Diese Denkweise ist vor allem deutschen Autobauern noch fremd.
-19

Kommentare

trw
trw20.04.2112:58
Hmmm ... ich hol mir mal vorsorglich einen Espresso (andere bevorzugen hier wohl eher Chips) ...
+5
DTP
DTP20.04.2112:59
Danke Anton, aber irgendwie kommt sofort ein Beigeschmack dazu, wenn du ein Thema startest und dann dazu gleich eins deiner Bücher (wenn es auch kostenlos ist) empfiehlst.

Wenn es eh kostenlos ist, warum postest du die Tipps – sofern hilfreich – nicht alle hier?

Und für solche Themen lad mir echt nicht so ein antiquiertes Format wie ePub herunter. Warum ist es keine progressive web app oder einfach HTML geworden?
+7
Anton Ochsenkühn
Anton Ochsenkühn20.04.2113:08
@DTP:
Im E-Book geht es um ganz andere Dinge - eben um eine Bestandsaufnahme dessen, wie es sich aktuell im E-Auto Bereich verhält. Darin wieder sind hunderte Links zu anderen Seiten.
und hier als HTML


@trw:
Ich gehe jetzt erstmal mit meinem Pferd ne Runde - dann gibts den Espresso und für heute abend habe ich mir mal ein Bier kalt gestellt.
Und bin neugierig auf die AirTags - ich hoffen, die können mehr als nur Bluetooth.
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Franz Audiowerk
Franz Audiowerk20.04.2113:11
Schon wieder... gähn und weg
+2
KarstenM
KarstenM20.04.2113:38
<ironie>
Muss ich mir dann zum Laden auch immer im Voraus einen Termin am Charger buchen?

Wenn es ein Problem mit dem Auto gibt, braucht es natürlich auch einen Pickupservice von Apple, um das Auto einzuschicken oder eine "Drive In Geniusbar" da Apple anderen Werkstätten möglicherweise nicht erlaubt die Autos zu reparieren.

Appletypisch gäbe es dann nur eine handvoll Farben und natürlich auch das AppleCar Pro (Business Limousine), Pro Max (Business SUV) und Mini (Kleinwagen) neben der normalen Limousine.
</ironie>

Ich sehe Apple nicht als Entwickler eines Fahrzeuges für den Individualverkehr. Da entsteht ein Rattenschwanz, den sich Apple bestimmt nicht ans Bein binden möchte.

Für Mensch die in mittleren bis großen Städten in Mietwohnungen wohnen ist ein E-Auto eh nur bedingt praktikabel, da diese Menschen eben nur sehr eingeschränkt Zugang zu einen festen Stellplatz haben an dem sie laden können und zum Anderen natürlich Zugriff auf den ÖPNV haben.

Mich würden echt mal Zahlen interessieren, die zeigen, wieviele Menschen in D mit E-Autos in Häusern bzw. in Mietwohnungen wohnen. Mal davon abgesehen, dass Apples Standort in München nur dann relevant wäre, wenn Apple für D ein E-Auto entwickelt. Vielleicht ist es ja München geworden, weil sie dann am Hauptbahnhof in den Flughafen einsteigen ... 10min und so ... Trans Rapid (vielleicht wird es ja doch noch was) ... damit sie schnell wieder nach Hause fliegen können.
+5
caba
caba20.04.2113:41
Zu c)
Apple hat seine deutsche Niederlassung schon ewig in München. Da war von Autoplänen noch keine Rede. München ist einfach der Ort, an dem viele Tech-Firmen aus Übersee sitzen, Google, Amazon, Microsoft usw. Das hat mit BMW gar nichts zu tun.

P.S. Wie verdienst du eigentlich Geld, wenn deine Bücher immer kostenlos sind? 🤔
„Meinungen sind keine Ideen, Meinungen sind nicht so wichtig wie Ideen, Meinungen sind nur Meinungen. (J. Ive)“
+5
Franz Audiowerk
Franz Audiowerk20.04.2113:45
Mit denen die Geld kosten, die kostenlosen dienen der Werbung. Erinnert mich irgendwie an einen Staubsaugervertreter...
+3
KarstenM
KarstenM20.04.2113:47
caba
P.S. Wie verdienst du eigentlich Geld, wenn deine Bücher immer kostenlos sind? 🤔

Ich war zumindest letztens überrascht zu sehen, dass ein paar seiner Bücher als Prämie für ein Mac&I Abo aufgeführt waren.
+3
caba
caba20.04.2113:50
KarstenM
<ironie>
Muss ich mir dann zum Laden auch immer im Voraus einen Termin am Charger buchen?

Wenn es ein Problem mit dem Auto gibt, braucht es natürlich auch einen Pickupservice von Apple, um das Auto einzuschicken oder eine "Drive In Geniusbar" da Apple anderen Werkstätten möglicherweise nicht erlaubt die Autos zu reparieren.

Appletypisch gäbe es dann nur eine handvoll Farben und natürlich auch das AppleCar Pro (Business Limousine), Pro Max (Business SUV) und Mini (Kleinwagen) neben der normalen Limousine.
</ironie>

Weiß nicht, was daran ironisch sein soll. Wenn es bei einem Telefon funktioniert, warum dann nicht auch beim Auto.
Ich jedenfalls wäre verdammt froh, wenn es nicht 5 Millionen Konfigurationsmöglichkeiten gäbe.
„Meinungen sind keine Ideen, Meinungen sind nicht so wichtig wie Ideen, Meinungen sind nur Meinungen. (J. Ive)“
-4
Geegah20.04.2114:13
Anton Ochsenkühn
a) Akkutechnologie: Apple kämpft in jeder Hinsicht darum, immer bessere Akkus in deren Geräte zu implementieren.
Was laut meiner persönlichen Erfahrung überhaupt nicht stimmt!

Wir haben mehr als 50 Mac Books der Modellgenerationen ab 2014 im Einsatz, bei denen mindestens schon bei 60% der Geräte die Akkus über den ASP - teilweise mehrfach - getauscht werden mussten, weil die alten Akkus sich aufgebläht haben. Das tritt auch bei Geräten der 2017er Serien auf!

Letzte Woche bekam ich vom ASP zwei 2014er Retinas zurück mit der Nachricht - es gibt keine Ersatzteile mehr von Apple - nicht reparabel. Jetzt kann ich mir überlegen die Geräte deshalb zu entsorgen - ein voll funktionsfähiges Gerät mit i7 und 16GB RAM. Unterdeckel lässt sich nicht mehr zuschrauben, wegen der Aufgeblähten Akkus.

Für mich sind Apple Akkus in Notebooks seit ca. 2014 einfach nur noch be******.
In den Geräten davor trat sowas nur sporadisch mal auf.
+2
pünktchen
pünktchen20.04.2114:50
Es gibt ja eigentlich immer noch passende Akkus von anderen Herstellern.
+6
Thyl20.04.2115:57
ad a): Auch in bin jahrelang davon ausgegangen, dass Apple einen Unique Selling Point braucht, um ins Autogeschäft einzusteigen, und dass dies die Akku-Chemie sein könnte. Zumal sie dann diese Super-Akkus auch in den anderen Geräten einsetzen und zu einer dortigen Überlegenheit nutzen könnten. Es gibt nur leider überhaupt keine Hinweise auf entsprechende F&E Aktivitäten von Apple. Dazu kommt, dass erste Feststoffakkus von der Konkurrenz jetzt angekündigt sind, wenn Apple also nichts anderes bietet, sie eingeholt sind, bevor sie gestartet sind.

ad c): abgesehen von cabas Einwurf mit dem langjährigen Standort kann ich in dem Zusammenhang erwähnen, dass der chinesische Autohersteller Nio auch eine Niederlassung in München hat, für das Design ihrer Autos. Vermutlich von BMW abgeworbene Designer. Das könnte Apple zusätzlich im Sinn haben.
0
Thyl20.04.2116:00
Anton Ochsenkühn
@DTP:
Im E-Book geht es um ganz andere Dinge - eben um eine Bestandsaufnahme dessen, wie es sich aktuell im E-Auto Bereich verhält. Darin wieder sind hunderte Links zu anderen Seiten.
und hier als HTML


@trw:
Ich gehe jetzt erstmal mit meinem Pferd ne Runde - dann gibts den Espresso und für heute abend habe ich mir mal ein Bier kalt gestellt.
Und bin neugierig auf die AirTags - ich hoffen, die können mehr als nur Bluetooth.
hui, noch ein Reiter. Schön zu hören, dass ich nicht allein bin!
-2
Anton Ochsenkühn
Anton Ochsenkühn20.04.2118:36
@caba:
Ist mir schon klar, dass Apple seit ewigen Zeiten schon in München residiert. Aber die pumpen jetzt 1 Milliarde Euro rein - pff - das ist schon ein richtiger Haufen Geld.

Und mein Geld verdiene ich großteils über Aktien und Dividenden

Warum ich das E-Book gratis gemacht habe - einfach so - ich habe das Thema im Blog besprochen und viele Leute wünschten sich einfach das in einer anderen Form.

@DTP:
Ist wohl egal, wie man es publiziert - macht es per HTML, wollen andere es als PDF; macht man es kostenlos, wird man argwöhnisch betrachtet, warum man kein Geld verlangt; sobald es etwas kostet wird man eh tot geschlagen, weil es ja sowieso alles in Google und Youtube kostenlos gibt.


@Thyl:
Oh - ich bin eher der Säumer-Typ - das mit dem Reiten hat nicht so toll geklappt - mehrmals runtergepurzelt
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Hot Mac
Hot Mac20.04.2118:46
Anton Ochsenkühn
Standort München: Ich habe an allen 3 Hochschulen dort studiert
Toni, ich hab keinen Schimmer, ob Du ein netter Kerl bist, ein »guter« Autor bist Du leider nicht.

Ist die MTN-Redaktion damit einverstanden, dass Du hier im Forum Deine »kostenlosen« Bücher feilbietest?!
+5
DTP
DTP20.04.2118:53
Anton:
Es ist eher die Art, wie man sich in einem Forum beteiligt. Wenn man nie Tipps gibt, sich an keinem Beitrag beteiligt und nur ab und zu einen neuen Beitrag erstellt, der dann Links zu eigenen Produkten und Services erhält, dann ist man in einem User-Forum falsch.

Es gibt selten echte kostenlose Angebote. Meist werden kostenlose Inhalte erstellt um auf andere kostenpflichtige Dienste zu verweisen, um Affiliate- oder Page Impression-Umsätze zu erzielen oder um Content Marketing zu betreiben etc. Oder durch kostenlose Angebote in den Ranglisten der eBook-Stores nach oben zu schnellen und damit andere, nicht kostenlose Angebote sichtbar zu machen. Oder Verlagen und Firmen Produkte oder Services anzubieten mit dem Hinweis, dass man ja ein viel heruntergeladenes Angebot hat. Alles Vermutungen meinerseits, wie man durch „kostenlos“ Geld verdienen kann.

Wenn du seit ein paar Jahrzehnten Macs benutzt und das Internet auch schon was länger, dann weißt du das ja bestimmt und profitierst wahrscheinlich auch von einem dieser Vorgehnsweisen?
Wenn ja, dann finde ich es umso schlimmer, dass du hier wieder nur deine Produkte und Webseiten anpreist. Das finde ich bedauerlich.
+9
Sindbad20.04.2119:00
@Anton Ochsenkühn

Herzlichen Dank für Deine Gratis-Bücher.
Finde ich super von Dir !

Auch Deinen Finanz-Blog muss ich mir genauer ansehen.
-4
beanchen20.04.2120:31
Anton Ochsenkühn
Richtig durchdacht hat das Thema Elektromobilität noch keiner. Und Apple betont stets, es ist nicht wichtig der erste im Markt zu sein. Am Ende des Tage kommt es auf das Produkt und auf das Ökosystem für das Produkt an (siehe z. B. Tesla und das Supercharger-Netz sowie Over-the-Air-Updates, etc.). Diese Denkweise ist vor allem deutschen Autobauern noch fremd.
Auch Apple wird das Hauptproblem nicht lösen können: keine Lademöglichkeit für die breite Masse. Bisher immer niedergenüppelt kann ich das nun sogar beweisen: Firmenwagen soll E werden doch weder am Firmenstandort (Industriegebiet in großer Stadt) noch Wohnhaus (zentral in Landeshauptstadt) kann genügend Strom für eine Wallbox in der Zuleitung liefern. Am Wohnort wird gerade die Straße für neue Zuleitungen aufgegraben. Auf die Frage, ob dann eine Wallbox möglich wäre: nein, das muss extra beantragt werden. Die normale, neue Leitung wird das nicht hergeben und auf Verdacht werden keine stärkeren Leitungen verlegt.
Fazit: der Verbrenner hat noch lange nicht ausgedient und auch ein anvisiertes Aus für neue Verbrenner wird man verschieben müssen (egal wer Kanzlerin wird), weil man schlicht die die E-Autos nicht versorgen kann.
+4
X-Jo20.04.2120:53
Es gab einen Versuch der Netze-BW mit mehreren Haushalten, die dafür ein E-Auto bekommen haben. 16 davon haben sich anschließend ein E-Auto bestellt.

Durchschnittlich wurde 1.100 km im Monat gefahren. Nehmen wir großzügig 40 km/Tag. Bei 20 kWh/100 km „Verbrauch“ werden zum täglichen Laden 8 kWh benötigt. Das schafft man an einer Schukosteckdose (ohne Wallbox) über nacht locker (ca. 4 Stunden Ladezeit)!

Häuser werden aktuell mit 50 kW Anschluß ausgestattet.

Wenn in einer Straße jeder eine Klimaanlage installiert und im Sommer alle gleichzeitig betrieben werden, reicht dafür die Stromversorgung? Bitte mal recherchieren.

P.S.: Kleinere (weiß die Werte gerade nicht auswendig) Wallboxen müssen angemeldet, größere beantragt werden. So haben die Netzbetreiber die Kontrolle, ob die Zuleitungen ausreichen.
+3
beanchen20.04.2121:12
X-Jo
Es gab einen Versuch der Netze-BW ...
Und wo wurde das versucht? Ich spreche von Netze-BW, nur sind die halt auf dem platten Land wie auch in der dichtbesiedelten Stadt zugange, was einen deutlichen Unterschied macht. Und was nützt mir ein Durchschnittsverbrauch wenn ich abends nach langer Fahrt nach Hause komme und am nächsten Morgen nicht startbereit bin?
+2
marm20.04.2121:15
X-Jo
Durchschnittlich wurde 1.100 km im Monat gefahren. Nehmen wir großzügig 40 km/Tag. Bei 20 kWh/100 km „Verbrauch“ werden zum täglichen Laden 8 kWh benötigt. Das schafft man an einer Schukosteckdose (ohne Wallbox) über nacht locker (ca. 4 Stunden Ladezeit)!
Die Sache mit dem Durchschnitt. Ich fahre alle 2 Wochen zu Geschäftsterminen (Erneuerbare Projekte sind oft auf dem Lande). Dann fahre ich locker 1000 km am Tag. An den anderen Tagen komme ich manchmal nur zum Supermarkt oder bleibe ganz Zuhause. Was nutzt mir da, dass ich durchschnittlich nur 40 km fahre?
+1
Anton Ochsenkühn
Anton Ochsenkühn21.04.2108:55
@beanchen:
Interessant - bei E-Autos geht es stets um Reichweite. Wer nen Verbrenner fährt, hat auch keine Tankstelle im Haus.
Keine Frage - in Wohnsiedlungen muss was passieren und das wird es sicher auch. Man denkt darüber nach, Straßenlaternen als Ladestationen zu nutzen.
Dennoch: Das Laden eines aktuellen E-Autos ist derzeit so alle 300-400 km nötig. Und bald sind es eben 500-600 km und dann ist das Thema vom Tisch.
Varta hat neulich einen Akku präsentiert, der binnen 6 Minuten wieder voll ist.
-1
Hot Mac
Hot Mac21.04.2109:05
Anton Ochsenkühn
Man denkt darüber nach, Straßenlaternen als Ladestationen zu nutzen.
Den »Adapter«, der hierfür vonnöten ist, gibt’s schon seit einer gefühlten Ewigkeit.
Die Idee hatten zwei Jungs von der TU München.

Leider dauert es in Deutschland immer ein Weilchen ...
+1
DTP
DTP21.04.2109:18
beanchen
Auch Apple wird das Hauptproblem nicht lösen können: keine Lademöglichkeit für die breite Masse. […]
Fazit: der Verbrenner hat noch lange nicht ausgedient und auch ein anvisiertes Aus für neue Verbrenner wird man verschieben müssen (egal wer Kanzlerin wird), weil man schlicht die die E-Autos nicht versorgen kann.
Das ist auf jeden Fall ein politisches Problem und keins, das Apple lösen kann, höchstens indirekt, durch Lobbyarbeit und angekurbelte Nachfrage der Verbraucher:innen.

Eine grüne Kanzlerin könnte da aber schon einen Unterschied machen.

Beispiel: Niederlande. Hier sind extrem viele Teslas unterwegs, sieht man mindestens so oft wie Porsche in Hamburg oder München. Aber auch andere reine Elektroautos sind vertreten, sowohl günstige (zB Renault) wie auch teure (zB Audi). In unser Straße steht seit zwei Wochen ein VW ID.4 1st.

Unterschied NL zu Deutschland: Es gibt sehr viele Ladestationen. Nicht nur von Tesla, auch an fast jeder Autobahntankstelle: https://fastnedcharging.com/nl/locaties

Und in Wohngebieten werden am Straßenrand öffentliche Ladestationen installiert, bei uns innerhalb von zehn Blöcken drei (= sechs Lademöglichkeiten) neue in den letzten zwei Jahren, zusätzlich zu den drei (=6) bestehenden. Und davor Parkplätze exklusiv zum Aufladen reserviert.

Man muss das (politisch und gesellschaftlich) wollen und daher Verbrennerfahren verteuern und Elektrofahren begünstigen. Wenn man den Prozess einmal angestoßen hat (wie in NL), dann läuft das auf einmal von alleine. Ein etwas älterer Artikel dazu: https://www.energiezukunft.eu/mobilitaet/warum-in-den-niederlanden-so-viele-ladesaeulen-stehen/
-1
marm21.04.2109:33
Wenn alle Holländer Elektroautos fahren, werden wir wohl in naher Zukunft keine Wohnwagen mit gelbem Kennzeichen auf der Autobahn sehen.
Elektroautos sind eine sehr attraktive Option für Leute, in deren Lebensumfeld das gut passt (Kurzstreckenpendler mit Lademöglichkeit).
Für andere ist es eine Zumutung. Mit einem Basis-Benzin-Twingo wäre ich schneller zu mehreren Terminen an einem Tag als mit einem Porsche Taycan und das zu einem 1/8 des Preises. Und wie ist das mit dem Verbrauch 1t vs. 2,5t?
+2
Anton Ochsenkühn
Anton Ochsenkühn21.04.2109:34
@DTP:
DANKE - kann ich nur unterstreichen!! ABER: die „deutschen“ E-Autos haben noch massive Probleme - gerade in Sachen Software:
- Updates einspielen
- vakante Ladesäulen finden
- Sprachsteuerung
- User-Interface des Cockpits
- Konnektivität an ÖPNV
- etc.

Es ist nicht ausreichend, einfach nur einen Akku und einen Elektromotor einzubauen und so weiter zu machen wie bisher.
-2
DTP
DTP21.04.2109:40
marm
Wenn alle Holländer Elektroautos fahren, werden wir wohl in naher Zukunft keine Wohnwagen mit gelbem Kennzeichen auf der Autobahn sehen.
Um mal Vorurteile zu überprüfen https://www.civd.de/artikel/europaeischer-markt-2/

Und dann noch zwei Bilder:
  • e-Audi mit Wohnwagen: https://media.autoweek.nl/m/ifpy1ilbz2za_800.jpg
  • Tesla mit Wohnwagen: https://www.anwb.nl/binaries/content/gallery/anwb/portal/auto/themas/elektrisch-rijden/elektrisch-met-caravan/tesla-model3-met-caravan-02.jpg/tesla-model3-met-caravan-02.jpg/anwb%3Aw1520
Geht doch.
0
beanchen21.04.2109:50
Anton Ochsenkühn
@beanchen:
Interessant - bei E-Autos geht es stets um Reichweite. Wer nen Verbrenner fährt, hat auch keine Tankstelle im Haus.
Mit nem Verbrenner fahre ich aber zur nächsten Tankstelle, die vermutlich sogar irgendwo auf dem Weg liegt, und bin in 10 Minuten fertig.
Keine Frage - in Wohnsiedlungen muss was passieren und das wird es sicher auch. Man denkt darüber nach, Straßenlaternen als Ladestationen zu nutzen.
Wohnsiedlungen? Wo wohnst du denn? Es geht hier um Innenstadt, da gibt es keine Straßenlaternen.
Dennoch: Das Laden eines aktuellen E-Autos ist derzeit so alle 300-400 km nötig. Und bald sind es eben 500-600 km und dann ist das Thema vom Tisch.
Bei einem Kombi/Transporter sieht das noch deutlich anders aus.
Varta hat neulich einen Akku präsentiert, der binnen 6 Minuten wieder voll ist.
Das könnte die Tankstelle ersetzen aber zuhause ist das Problem damit nicht gelöst. Außer das funktioniert an der Haushaltssteckdose.
+2
marm21.04.2109:52
DTP
Geht doch.
Bis zu uns werden es die Holländer:innen mit den Wohnwagen wohl schaffen, da wir nur 20 km hinter der Grenze wohnen
PS vielleicht freunde ich mich doch mit den ":innen" an, hmm.
0
beanchen21.04.2110:06
DTP
beanchen
Auch Apple wird das Hauptproblem nicht lösen können: keine Lademöglichkeit für die breite Masse. […]
Fazit: der Verbrenner hat noch lange nicht ausgedient und auch ein anvisiertes Aus für neue Verbrenner wird man verschieben müssen (egal wer Kanzlerin wird), weil man schlicht die die E-Autos nicht versorgen kann.
Das ist auf jeden Fall ein politisches Problem und keins, das Apple lösen kann ...
Sag ich doch.
Eine grüne Kanzlerin könnte da aber schon einen Unterschied machen.
Wenn nach wie vor wissentlich keine Infrastruktur aufgebaut wird, müsste sie schon die 16 Jahre ihrer Vorgängerin übertrumpfen um das auszugleichen.
Beispiel: Niederlande. Hier sind extrem viele Teslas unterwegs, sieht man mindestens so oft wie Porsche in Hamburg oder München. Aber auch andere reine Elektroautos sind vertreten, sowohl günstige (zB Renault) wie auch teure (zB Audi). In unser Straße steht seit zwei Wochen ein VW ID.4 1st.

Unterschied NL zu Deutschland: Es gibt sehr viele Ladestationen. Nicht nur von Tesla, auch an fast jeder Autobahntankstelle: https://fastnedcharging.com/nl/locaties
Ja, das sage ich doch! Hier eben nicht. Ich lebe nicht in Holland. Dass es theoretisch möglich ist, ist mir bewusst. Warum legt ein Unternehmen, das extra und abgekoppelt vom Energieversorger für die Leitungen zuständig ist, nicht gleich so viele Leitungen in den Boden, das jedes Szenario, ob private Wallboxen oder Schleifen im Boden oder was auch immer, möglich wäre?
Und in Wohngebieten werden am Straßenrand öffentliche Ladestationen installiert, bei uns innerhalb von zehn Blöcken drei (= sechs Lademöglichkeiten) neue in den letzten zwei Jahren, zusätzlich zu den drei (=6) bestehenden. Und davor Parkplätze exklusiv zum Aufladen reserviert.
Schön für dich.
Man muss das (politisch und gesellschaftlich) wollen und daher Verbrennerfahren verteuern und Elektrofahren begünstigen. Wenn man den Prozess einmal angestoßen hat (wie in NL), dann läuft das auf einmal von alleine. Ein etwas älterer Artikel dazu: https://www.energiezukunft.eu/mobilitaet/warum-in-den-niederlanden-so-viele-ladesaeulen-stehen/
a) ich will
b) das anvisierte E-Auto wäre deutlich günstiger gewesen als der vergleichbare Verbrenner
...
z) a-x nützt mir nichts, wenn ich nicht fahren, weil ich nicht laden kann

Noch mal zur Verdeutlichung: ich mache hier kein politisches Statement. Es ist ein konkreter Fall und der betrifft nicht nur mich sondern auch andere (mindestens 10 an Wohn- und Arbeitsstätte, die sich aufgrund der Gegebenheiten gegen ein E-Auto entscheiden mussten).
+2
DTP
DTP21.04.2110:15
beanchen:
So sehr auf Krawall gebürstet, dass du dich auch angegriffen fühlst, wenn jemand dir gar nicht widerspricht???
Oder zu viele MTN-Forenbeiträge gelesen, in denen es nur ums Widersprechen geht??? 🤗
-2
MikeMuc21.04.2110:59
DTP
Sie hat doch in ihrem Fall recht.

Ich bin ja auch fur eAutos, aber ich erinnere mich an Autobahntankstellen bei Ferienbeginn. Die sin bekanntermaßen ja nicht die günstigsten im Lande. Aber wenn die Schlangen dort nicht aus Verbrennern sondern aus eAutos bestehen würden, dann brauchten gar nicht erst losfahren. Den ein geladenes Auto würde man dann erst am Ende des Urlaus erhalten
Solange es also keine massentaugliche Schnelllademöglichkeiten gibt, taugt das ganze nur für einen kleinen Kreis von Anwendern. Einfach par Ordre die Anzahl der Autos zu halbieren bringt auch nix weil viele nicht „ohne können“. Fundamentalisten werden das zwar nicht einsehen, die merken es vielleicht in späteren Jahren
Bleibt noch Carsharing. Gerne, würde ich ja mit machen. Ging selbst in München nicht im gesamten Stadtgebiet. Bin aber mittlerweile auf dem Lande wo ganz viele Autos fast nur rum stehen... aber Carsharing gibt es hie weit und breit nicht
+3
pünktchen
pünktchen21.04.2111:15
beanchen
Firmenwagen soll E werden doch weder am Firmenstandort (Industriegebiet in großer Stadt) noch Wohnhaus (zentral in Landeshauptstadt) kann genügend Strom für eine Wallbox in der Zuleitung liefern.

Was für eine Wallbox wolltest du denn haben? 11 kW sollte doch eigentlich überall problemlos möglich sein, das ist ja nicht mal genehmigungspflichtig. Und auch bei 22 kW kann ich mir kaum vorstellen dass das bei deinem Versorger grundsätzlich nicht möglich ist.

Ich denke spätestens wenn die 95% Kurzstreckenpendler auf E-Autos umgestiegen sind und überall Ladesäulen stehen ist auch dein Problem behoben. Wenn du bei jedem Kunden und jeder Pinkelpause problemlos etwas Strom tanken kannst dann ist es auch nicht mehr schlimm wenn dein Netzbetreiber dir Zuhause keine stärkere Leitung legen möchte und du deinen 100 kWh Akku daher nicht jede Nacht voll aufladen kannst.
+1
Anton Ochsenkühn
Anton Ochsenkühn22.04.2112:24
Nachtrag zu Nachhaltigkeit:
ich bin gestern mit dem Zug in Richtung Ingolstadt gefahren - da stehen wohl zehntausende Audi-PKWs herum - einfach so.



Ich konnte zwei "Plantagen" direkt vom Zug aus sehen. Daraufhin telefonierte ich mit einem Bekannten, der mir bestätigte, dass die Fahrzeuge auf Halde produziert werden würden, um diese dann wieder zu verschrotten. Vor Jahren flog man die Fahrzeuge nach Sizilien, um sie dort auf riesigen Feldern zu parken.

Alles nur, um die Verkaufszahlen nach oben zu treiben.
-2
pünktchen
pünktchen22.04.2112:40
Ja klar. So wird es wohl sein. 🙄
+4
beanchen22.04.2113:13
pünktchen
Ja klar. So wird es wohl sein. 🙄
Ja, so ist das auch bei anderen Herstellern. Also das produzieren auf Halde und verschrotten, falls nicht verkauft, was sehr häufig vorkommt.
Über den Rest weiß ich nichts und "fliegen" kommt mir seltsam vor.
0
pünktchen
pünktchen22.04.2113:52
Verschrotten falls nicht verkauft ist nicht ganz das gleiche wie produzieren um sie zu verschrotten nur um die Verkaufszahlen hoch zu treiben. Wie soll das auch gehen wenn sie gar nicht verkauft werden? Und was soll das bitte bringen?
+4
beanchen22.04.2114:21
Wenn man weiß, dass man die Menge nicht verkauft bekommt, die man produziert, ist es im Ergebnis produzieren um zu verschrotten. "Verkaufszahlen" stimmt natürlich nicht. Es müsste Produktionszahlen heißen und das hat vermutlich was mit dem Aktienwert zu tun. Eine Nachricht, man müsse die Bänder anhalten wegen Überkapazität, macht sich bestimmt nicht gut an der Börse.
+1
pünktchen
pünktchen22.04.2114:46
Auch der Aktienwert orientiert weniger an Produktionsziffern als am erwarteten Gewinn und seinem Verhältnis zu anderen denkbaren Anlagen. Und den Gewinn steigert man nicht indem man für die Schrottpresse produzieren lässt. Sondern wenn man schon nicht in der Lage ist den Absatz zu steigern dann doch indem man Fabriken schliesst und Arbeiter feuert. Solch kräftige Sanierungsmassnahmen freuen dann auch die Börse.

Aber irgendwo müssen schliesslich die ganzen Neuwagen rumstehen die du sofort kaufen kannst und wo du nicht erst ein paar Monate wartest bis dein Wunschfahrzeug gebaut worden ist. Bei allein in D etwa drei Millionen zugelassenen Neuwagen pro Jahr ist es doch nicht verwunderlich wenn da ein paar zehntausend von in der Gegend rumstehen. Ich meine das ganze Land steht doch sonst auch voller Autos, was wundert sich Anton über einen grösseren Parkplatz?

Und nur weil man was nicht gleich kapiert eine absurde Verschwörungstheorie basteln die vorne und hinten nicht zusammenpasst - muss das sein?
+9
pünktchen
pünktchen22.04.2115:03
PS: Riesige Neuwagenhalden (Überproduktion): Urban Legend
+6
hitzestau
hitzestau23.04.2109:19
Ich denke auch, dass das Laden zu Hause eines der grössten Probleme ist, was viele davon abhält, ein E-Auto zu kaufen. Ich nutze hin und wieder ein E-Auto tagesweise auf Sharing-Basis und bin als Wohnungsmieter in der Stadt auf öffentliche Ladestationen (Basel, Schweiz) angewiesen. Leider sind diese immer wieder mal von Benzinern zuparkiert, weil die öffentlichen Parkplätze in der Stadt systematisch abgebaut werden (links-grüne Ideologie). Hier heisst es sogar schon: Mehr Ladestationen ziehen mehr Autos an... und das will man ja nicht. Um ein eigenes E-Auto zu haben, wäre für mich die Voraussetzung auch eine eigene Lademöglichkeit zu haben, damit man wenigstens voll-geladen von zu Hause losfahren kann.
+3
pünktchen
pünktchen23.04.2109:39
Muss ja schlimm sein mit Rot-Grün in Basel:
Basel will 4000 neue Ladestationen für Elektroautos

Mit 58 zu 35 Stimmen stimmte der Grosse Rat für einen grösseren Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Konkret sollen 2000 Ladesäulen in öffentlich zugänglichen Parkings und rund weitere 2000 private Ladestationen installiert werden.
+1
stargator23.04.2112:13
Im Endeffekt dreht sich doch alles nur ums aufladen, ansonsten haben die Elektroautos fast nur Vorteile.
Wir sind gerade in der Übergangsphase, da macht nicht für jeden ein Elektroauto Sinn. Ja es gibt Menschen die fahren über 1000km am Tag. (Warum geht das nicht anders heutzutage). Ja es gibt Menschen die haben es weit zum nächsten freien Charger. Ja es gibt Menschen denen ist eine halbe stunde Laden irgendwo im Industriegebiet in der Nacht ein Graus. Verstehe ich stimme ich zu und würde ich kein Elektrofahrzeug nehmen.

Aber es wird Batterien mit der 4 fachen Energiedichte geben (geplant sind doppelte Reichweite halbes Gewicht in 2-4 Jahren). Es wird Batterien geben die wesentlich schneller Laden.
Es wird Autos geben die selbst Laden/Tanken fahren. Es wird auch Firmen geben die an Auto as a Service arbeiten. Anfangs wird man abgeholt, fährt dann selber und kann an Servicestellen immer in einen vollgeladenen gleichen Wagen einsteigen und weiterfahren, später kommt der Wagen alleine und fährt zwischen den Terminen zum laden, bzw kommt gleich ein Ersatzfahrzeug. Ich denke alleine durch eine Reichweite von 1000km ergibt sich bereits ein weitaus positiveres Bild für die meisten. In den Niederlanden wird man übrigens nach einem Kauf einen Elektrofahrzeuges gefragt wie weit die nächste Ladestation weg ist. Je nach Aufwand wird dann bei Bedarf eine in 200m Entfernung zur Wohnung installiert (das dauert auch nur ein paar Wochen und nicht Monate oder Jahre wie bei uns).
+2
beanchen25.04.2111:33
pünktchen
Auch der Aktienwert orientiert weniger an Produktionsziffern als am erwarteten Gewinn und seinem Verhältnis zu anderen denkbaren Anlagen. Und den Gewinn steigert man nicht indem man für die Schrottpresse produzieren lässt.
Der Aktienwert orientiert sich allein daran, was die Aktionäre oder die, die es werden wollen, glauben. Ein angehaltenes Band macht schnell die Runde, eine Halde ist immer noch "Kapital" und den Weg in die Schrottpresse kann man verheimlichen. Das ist natürlich nur eine Vermutung zu den Gründen. Was soll aber sonst der Grund sein? Passiert ist es auf jeden Fall schon.
+1
beanchen25.04.2111:38
stargator
Im Endeffekt dreht sich doch alles nur ums aufladen ...
Ja und das scheint hier in Deutschland nicht mal ansatzweise in Betracht gezogen zu werden. Autos bekomme ich Dank Subventionen günstiger, die Wallbox geschenkt, nur was nützt es, wenn ich sie nicht betreiben kann? Ich nehme nicht an, dass sich bei weiterentwickelten Batterien etwas an der Ladezeit an der Haushaltssteckdose ändert.
+1
iQMac25.04.2112:39
Ich glaube nicht, dass Apple ein eigenes vollständiges Fahrzeug bauen wird/möchte. Da hängt am Ende schon viel mehr dran, als bei Foxconn Platinen zusammenbauen zu lassen.
Was ich mir aber auch vorstellen kann ist, dass Apple ein "großes" CarPlay machen will und mit Software Autos austattet. Allerdings müssten die Anbieter dann weg von hunderten von Steuergeräten zu einem Gerät, einer Software, die im Fahrzeug alles steuert.
Auch eine Auftragsproduktion kann ich mir aktuell nicht vorstellen. Wenn wir die Apple Keynote sehen, wo gute bis sehr gute Technologie perfekt inszeniert wird, dann kann ich mir aktuell keine Keynote vorstellen, auf der Apple eher mittelmäßige Technologie anpreist. Einen IONIQ5 als Apple-Produkt, das hätte ich mir vorstellen können, hat Hyundai aber für sich selbst gebaut.
Und dass in zehn Jahren die meisten elektrisch fahren werden, davon bin ich auch überzeugt.
+1
cybermike
cybermike25.04.2112:42
beanchen
Noch mal zur Verdeutlichung: ich mache hier kein politisches Statement. Es ist ein konkreter Fall und der betrifft nicht nur mich sondern auch andere (mindestens 10 an Wohn- und Arbeitsstätte, die sich aufgrund der Gegebenheiten gegen ein E-Auto entscheiden mussten).

Die Sorge mit der fehlenden Lademöglichkeit ist rein akademisch und seit Jahren unbegründet. Jedenfalls definitiv kein Argument gegen Elekromobilität. Hier eine Übersicht aller aktuellen Ladestationen

Liebe Grüße Michael

p.s. ich bin seit 3 Jahren Hyundai Ioniq Fahrer. Das Auto hat "nur" rund 200 Kilometer Reichweite, es ist mir in den letzten Jahren (auch vor Corona) aber nichts abgegangen - auch bei längeren Fahrten. Mittlerweile hab ich 80.000 Kilometer heruntergefahren und und bin zufrieden wie am ersten Tag
-1
marm25.04.2113:02
cybermike
Die Sorge mit der fehlenden Lademöglichkeit ist rein akademisch ...
"Akademisch" trifft es gut. Du scheinst dir nicht vorstellen zu können, dass das, was für dich gut passt (tägliches langes Pendeln, eigene Wallbox) nicht mit der Wirklichkeit von anderen real lebenden Menschen zusammenpasst.
+3
timp
timp25.04.2113:04
Die Idee von Akku- oder gar Fahrzeugtausch zum schnellen weiterkommen passt doch gut in die neue Welt, in der wir schon so vieles eher als Dienstleistung buchen statt es zu besitzen. Halte ich insgesamt für effektiver und ressourcenschonender. Eine monatliche Gebühr für Zugang zu einem e-Auto-Carpool würd ich sofort bezahlen. Mich ärgert es, dass ich mir ein eigenes Auto kaufen „soll“, wo doch die komplette Stadt vollsteht mit 90% ungenutzten Karren.
„Never argue with an idiot. He'll bring you down to his level and then beats you with experience.“
0
g_from_h25.04.2113:14
Manchmal gibt es auch Probleme, die man gar nicht vermutet. Ich plane im nächsten Jahr ein Elektroauto anzuschaffen. Zur Vorbereitung wollte ich mir nun eine Wallbox anschließen lassen.

Habe dazu mittlerweile sechs Elektriker angeschrieben und um Angebote/Ausführung gebeten. Von den ersten fünf habe ich bereits eine Absage bekommen. Man hätte dieses Jahr keine Zeit mehr.
+3

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