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Taylor Swift nicht besser als Apple – Offener Brief von einem Fotografen (UPDATE)

sonorman
sonorman23.06.1519:32
Musikmillionärin Taylor Swift hat sich ja medienwirksam an Apple gewandt und sich in einem offenen Brief über deren "unfaire" Nicht-Vergütung für die dreimonatige kostenlose Probierphase von Music beschwert. Und wie manche Medien es darstellen, hat Swift Apple damit quasi "in die Knie gezwungen" (oder andere dramatische Beschreibungen).

Nun hat sich ein professioneller Konzertfotograf namens Jason Sheldon mit einem offenen Brief an Swift gewandt und sie dazu aufgefordert, die unfairen Methoden gegenüber Fotografen einzustellen.

Hier der offene Brief. @@

Auszug:
You say in your letter to Apple that “Three months is a long time to go unpaid”. But you seem happy to restrict us to being paid once, and never being able to earn from our work ever again, while granting you the rights to exploit our work for your benefit for all eternity.

How are you any different to Apple? If you don’t like being exploited, that’s great — make a huge statement about it, and you’ll have my support. But how about making sure you’re not guilty of the very same tactic before you have a pop at someone else?


Ob die gute Taylor wohl genauso souverän wie Apple reagiert und einlenkt?

–––––––––––––––––––––––––

UPDATE 25.06.15:

DPReview @@

Der Fotograf Jason Sheldon hat inzwischen auch wieder reagiert und eine Antwort verfasst. @@
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Kommentare

bublik
bublik23.06.1520:29
wen interessiert die Kuh?

die soll lieber live singen und damit geld verdienen.
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jogoto23.06.1520:37
sonorman
Hier der offene Brief. @@
Gibt schon was neues dazu:
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marco m.
marco m.23.06.1520:40
bublik
wen interessiert die Kuh?

die soll lieber live singen und damit geld verdienen.
Macht sie doch.
„Chevy Chase: Twenty years ago, we had Steve Jobs, Johnny Cash and Bob Hope. Now we have no jobs, no cash, and no hope. Please, don't let Kevin Bacon die!“
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sonorman
sonorman23.06.1520:50
jogoto
Danke. Hatte ich glatt übersehen.

Das ist ja wohl Heftig. Und entlarvt Swift als eine geldgierige Heuchlerin. Letztendlich ist sie ja auch mitverantwortlich, für das, was ihre Agentur(en) da verzapfen. Aber als große Apple-Bezwingerin ist sie jetzt nur die Retterin aller kleinen Musiker vor dem bösen Apple-Konzern.
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Ties-Malte
Ties-Malte23.06.1520:55
Ist das wirklich das Gleiche?

Sheldon schreibt ja ganz richtig, dass er die in ihren Besitz übergehenden Bildrechte gegen einmalige Bezahlung fertigt, so wird's auch im Vertrag stehen. Das haben Musiker mit ihrer Musik aber ja nie getan.

Wenn er als Fotograf also oder eine Foto-Verwertungsgesellschaft limitierte und genau definierte Nutzungsrechte an die Musiker verkaufen würde (solche Plattformen gibt es ja), dann könnte man von einer Parallele sprechen. Und wenn Taylor Swift diese Nutzung ausdehnen wollte, sagen wir mal in einer eigenen Publikation, die sie im Probe-Abo 3 Monate kostenlos anböte, mit der Behauptung, dies sei ja auch prima Werbung für den Fotografen und damit Bezahlung genug, dann würde ich sagen: Joh, ist das selbe in grün.

Sheldon müsste andere Verträge machen. Und da er diese vermutlich nicht wird durchsetzen können, weil es genug andere gibt, die seinen Platz gerne einnehmen würden, wird das wohl erst was, wenn ein Fotografen-Verband dies im Sinne aller Fotografen durchsetzt.

Oder übersehe ich etwas?

Na, und ob der Passus zur möglichen Zerstörung von Hardware (meint wohl: Wenn du die Karte nicht rausrücken kannst, von der du die Originale wieder herstellen könntest, ist halt das Device dran) überhaupt rechtlich haltbar wäre, ist ja noch mal eine ganz andere Frage.

Letztlich geht es doch um eine Frage zwischen Künstlern: Hat der performende Künstler (Musiker) die Rechte an den Bildern, die ein Fotograf davon macht (was vermutlich Persönlichkeitsrechte einschließt), oder hat der Fotograf als Urheber seiner Kunst die Rechte an jenen Bildern, die den Musiker ja erst in Szene setzen – und wer kann welche (geldwerten) Rechte durchsetzen?
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
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sudox
sudox23.06.1521:02
Das machen mittlerweile wohl sehr viele US Künstler so:



Einige Fotografen und sogar Zeitungen boykottieren mittlerweile die Konzerte der Künstler mit Knebelverträgen.
„Die Welt ist Kunst in der wir leben – macht die Augen auf...“
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torfdin23.06.1521:04
jogoto
sonorman
Hier der offene Brief. @@
Gibt schon was neues dazu:
das ist ja krass, ichglaub'snicht!

nicht nur, dass sie Apple etwas vor wirft, was sie selber macht, sondern mehr noch:

If you fail to fully comply with this Authorization, authorized agents of FEI, the Artist or the Related Entities may confiscate and/or destroy the technology or devices that contain the master files of the Photographs and other images, including, but not limited to, cell phones and memory cards, and the Photographs and any other images.[, bei jogotos Link]

da fiel mir Matthäus 7,3 "Was siehest du aber den Splitter in deines Bruders Auge und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge?" ein ...
„immer locker bleiben - sag' ich, immer locker bleiben [Fanta 4]“
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sonorman
sonorman23.06.1521:06
Ties-Malte

Natürlich ist das nicht das Gleiche, aber von der Sache her eher noch ungerechter und schon fast verabscheuungswürdig solche Vertragsbedingungen. Dagegen ist Apples "keine Abgaben währen der Testphase" eher eine Kleinigkeit.

Hier gibt es eigentlich nur eine Möglichkeit: Swift MUSS diese Bedingungen entschärfen und den Fotografen das Recht einräumen, ihre Aufnahmen auch für eigene Promotion-Zwecke verwenden zu können. Wenn nicht, ist wäre Kampagne gegen Apple schlimmste Heuchelei.
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Tumbler
Tumbler23.06.1521:31
Ich finde es richtig das Apple jetzt die 3 Monate quasi finanziert.
Ein nicht unerheblicher Anteil von Apples Erfolg ist der Musik ,und damit dem iPod und iTunes zu verdanken.
„Nicht im Tromeltrockner trocknen.“
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Ties-Malte
Ties-Malte23.06.1521:43
sonorman

Nur mal eine Überlegung: Ich kenne Fotografen (aus einem anderen Tätigkeitsfeld allerdings), die sich als Kollektiv zusammengeschlossen haben und dort auch ihre in einem Pool aufgehenden Bilder gemeinsam vermarkten (keine Ahnung allerdings, nach welchem Schlüssel): Vielleicht gäben solche Zusammenschlüsse mehr Verhandlungsmasse, um zu für beide Seiten angemessene Übereinkünfte zu kommen?

So zumindest kann es doch, wenn diese Verträge so oder so ähnlich branchenüblich sind, nur einen Diskussions-Anstoß darstellen, aber keine Lösung, selbst wenn TS ihre Verträge änderte. (Dass die Verträge sehr zu Ungunsten der Fotografen gehen, weil nun mal die Stars die Stars sind, um die sich alles rankt und nicht die Fotografen, da gebe ich dir ja völlig recht. )
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
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jogoto23.06.1521:53
Ties-Malte
Ist das wirklich das Gleiche?
Es ist natürlich nicht 1:1 übertragbar, aber unter dem Stichwort "Fairness" kann man schon mal nachhaken, ob das für Frau Swift allgemeingültig ist oder nur wenn sie benachteiligt wird.

Sheldon schreibt ja ganz richtig, dass er die in ihren Besitz übergehenden Bildrechte gegen einmalige Bezahlung fertigt, so wird's auch im Vertrag stehen.
Das ist missverständlich. Am Ende stellt eures aber noch einmal klar:
P.S.: it seems the circumstances of the contract aren’t clear to some people who assume this is a work for hire contract presented for being hired and/or paid by Taylor Swift.

That is not the case. As a freelance photographer, I am asked to photograph concerts by publications. I get paid IF and when the photos are used, not for turning up to a show and shooting it. Therefore, if the newspaper has a bigger story to run and doesn’t have enough room to use my photo, I don’t get paid.

When I’m not allowed to do anything else with the photos, that means I’ve incurred expenses to work, which I can’t recover. Therefore preventing me from licensing my photos to more than one publication, or even (as later versions of this contract stipulate) preventing me from using the images for my own self promotion in a portfolio etc while they can use them without licensing the usage is highly unfair and unjustified.
Letztlich geht es doch um eine Frage zwischen Künstlern: Hat der performende Künstler (Musiker) die Rechte an den Bildern, die ein Fotograf davon macht (was vermutlich Persönlichkeitsrechte einschließt), oder hat der Fotograf als Urheber seiner Kunst die Rechte an jenen Bildern, die den Musiker ja erst in Szene setzen – und wer kann welche (geldwerten) Rechte durchsetzen?
Das wirst Du nicht lösen können. Aber geht es bei der ganzen Diskussion tatsächlich um juristisches? Dann hätte man Apple vermutlich auch nichts anhaben können.
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stepp6823.06.1522:25
Ties-Malte
Letztlich geht es doch um eine Frage zwischen Künstlern: Hat der performende Künstler (Musiker) die Rechte an den Bildern, die ein Fotograf davon macht (was vermutlich Persönlichkeitsrechte einschließt), oder hat der Fotograf als Urheber seiner Kunst die Rechte an jenen Bildern, die den Musiker ja erst in Szene setzen – und wer kann welche (geldwerten) Rechte durchsetzen?

Die Persönlichkeitsrechte greifen hier nicht, da es sich bei einer Popsängerin (noch dazu beim Konzert, also quasi bei Ausübung ihrer Kunst) um eine Person der Zeitgeschichte handelt. Bei Promis greifen die Persönlichkeitsrechte in aller Regel nur bei sog. Paparazzi-Fotos.

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sonorman
sonorman23.06.1522:59
jogoto
Aber geht es bei der ganzen Diskussion tatsächlich um juristisches? Dann hätte man Apple vermutlich auch nichts anhaben können.
Genau das ist der springende Punkt.
Hier wird einfach von einem stinkreichen Popsternchen Wasser gepredigt und hinter der eigenen Bühne Wein getrunken.

Jetzt ist wirklich die Frage, ob Swift sich genauso souverän wie Apple verhält und fairere Bedingungen zugesteht. Und wenn nicht, ob Swift dann genauso an den Pranger gestellt wird, wie Evil Apple.
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someone23.06.1523:45
Taylor Swift nicht besser als Apple
aber huebscher
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Legoman
Legoman24.06.1507:59
Und jetzt glaubt tatsächlich noch irgendwer, dass Taylor Swift die Fotografenverträge persönlich abschließt? Ich vermute eher, dass sie nicht den kleinsten Dunst davon hat, wie die Fotos ihrer Tour zustande kommen, wie die Leute die Eintrittskarten bezahlen, wie die Technik auf die Bühne kommt, wie wer irgendwo bezahlt wird. Dafür gibt's Mitarbeiter und Agenturen, die sich um sowas kümmern.
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Legoman
Legoman24.06.1508:00
stepp68
Ties-Malte
Letztlich geht es doch um eine Frage zwischen Künstlern: Hat der performende Künstler (Musiker) die Rechte an den Bildern, die ein Fotograf davon macht (was vermutlich Persönlichkeitsrechte einschließt), oder hat der Fotograf als Urheber seiner Kunst die Rechte an jenen Bildern, die den Musiker ja erst in Szene setzen – und wer kann welche (geldwerten) Rechte durchsetzen?

Die Persönlichkeitsrechte greifen hier nicht, da es sich bei einer Popsängerin (noch dazu beim Konzert, also quasi bei Ausübung ihrer Kunst) um eine Person der Zeitgeschichte handelt. Bei Promis greifen die Persönlichkeitsrechte in aller Regel nur bei sog. Paparazzi-Fotos.


Hui, und das deutsche Gesetz gilt jetzt weltweit?
Wobei die Annahme der Rechtslage vermutlich richtig ist - die Rechtsgrundlage ist aber nicht übertragbar.
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Torsten Mewes
Torsten Mewes24.06.1508:09
Dazu fällt mir folgendes, was mal im Netz umging, ein.
„wer zuletzt lacht, denkt zu langsam“
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Legoman
Legoman24.06.1508:18
Dazu passt immer diese Überlegung:
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firstofnine24.06.1508:26
Für mich hatte diese Ablehnung von Spotify & Co von Anfang an das Geschmäckle, dass es hier nicht um Rechte für Musiker geht, sondern um Gier. Immerhin: Sie hat ein gutes Marketing, welches Schei*** für Gold verkaufen kann. Millionen von Kiddies unterstützen die arme Taylor, dass sie sich nicht von der pösen Musikindustrie in die Knie zwingen lassen soll. Was für eine Farce.
Merke: Die Anzahl von Heiligen da draußen ist sehr klein.
„Wann man nichts ändert, dann ändert sich nichts!“
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Heinz-Jörg Wurzbacher
Heinz-Jörg Wurzbacher24.06.1508:44
Dieses scheinheilige Gehabe von diesem Pop-Kleiderständer Swift gibt es auch mittlerweile bei Auftritten in Deutschland.
Die Allgemeine Zeitung hat sich mal dazu geäußert, warum bei ihr keine Bilder von Konzerten von Mark Knopfler und Bob Dylan in Mainz zu sehen sind:
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massi
massi24.06.1509:02
Wer zum Teufel ist Taylor Swift?
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zwobot24.06.1509:08
Das macht Apple's Geschäftsgebaren nicht besser, nur weil andere eben auch Heuchler sind. Es geht doch jetzt nicht darum, dass Taylor Swift moralisch nicht das Recht hat, Apple anzuprangern. Und wie schon gesagt: da steht ein ganzer Apparat hinter Frau Swift. Womöglich hat sie keinen Plan, was die hinter ihrem Rücken verzapfen.
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jogoto24.06.1509:15
zwobot
Es geht doch jetzt nicht darum ...
Ist aber schon interessant, wie groß die Empörung ist, wenn man sich selbst im Nachteil wähnt und wie wenig Gedanken man sich darum macht eventuell andere zu benachteiligen.
Ich fand schon die Empörung gegen Apple viel zu aufgeblasen aber einige konnten es ja nicht lassen. Also bitte, lassen wir doch dieser Empörung hier den gleichen Raum, mit all ihren Auswüchsen und ganz im Sinne der Fairness.
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john
john24.06.1509:26
Legoman
Und jetzt glaubt tatsächlich noch irgendwer, dass Taylor Swift die Fotografenverträge persönlich abschließt? Ich vermute eher, dass sie nicht den kleinsten Dunst davon hat, wie die Fotos ihrer Tour zustande kommen, wie die Leute die Eintrittskarten bezahlen, wie die Technik auf die Bühne kommt, wie wer irgendwo bezahlt wird. Dafür gibt's Mitarbeiter und Agenturen, die sich um sowas kümmern.

aber den brief hat sie selber geschrieben oder was?
„biete support. kostenlos, kompetent und freundlich. wähle zwei.“
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sonorman
sonorman24.06.1509:31
Legoman
Und jetzt glaubt tatsächlich noch irgendwer, dass Taylor Swift die Fotografenverträge persönlich abschließt? Ich vermute eher, dass sie nicht den kleinsten Dunst davon hat, wie die Fotos ihrer Tour zustande kommen, wie die Leute die Eintrittskarten bezahlen, wie die Technik auf die Bühne kommt, wie wer irgendwo bezahlt wird. Dafür gibt's Mitarbeiter und Agenturen, die sich um sowas kümmern.
Spielt keine Rolle. Sie ist der Boss und diejenige, um die es in den Verträgen geht. Wenn ihre Agenturen Mist bauen und ungerechte, ja unmoralische Verträge aufzwingen, steht Swift dafür in der Verantwortung.

jogoto
Ist aber schon interessant, wie groß die Empörung ist, wenn man sich selbst im Nachteil wähnt und wie wenig Gedanken man sich darum macht eventuell andere zu benachteiligen.
Ich fand schon die Empörung gegen Apple viel zu aufgeblasen aber einige konnten es ja nicht lassen. Also bitte, lassen wir doch dieser Empörung hier den gleichen Raum, mit all ihren Auswüchsen und ganz im Sinne der Fairness.
Exakt!
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schmoddr
schmoddr24.06.1509:34
man muss hier einige Dinge trennen. Urheberrecht, Leistungsschutz, Verwertungsrechte etc
Musiker bzw auch Fotografen haben das in ihren Verträgen klar geregelt.

Beispiel: wenn ich als Musiker an einer Platte als Studiomusiker mitwirke, bekomme ich in der Regel eine einmalige Gage. Der Urheber des Songs bei dem ich mitgewirkt habe kann dann meine Leistung so oft er möchte verwenden, ohne nochmals zahlen zu müssen.
Es gibt oft zitierte Beispiele von Musikern, die für ein paar Euro nem Bekannten etwas eingesungen haben, was später zum Millionenseller wurde. Tja, da ärgert man sich, aber so läuft das.
Als Trostpflaster bzw zusätzliche Einnahmemöglichkeit gibt es die GVL, die mich als Studiomusiker noch ein wenig (denn es ist wirklich nicht viel) entlohnt für meine Leistung

In dem Beispiel gehe ich davon aus, dass der Fotograf seine Leistung laut Vertrag bezahlt bekommt, aber gerne jedes Mal gerne Geld hätte, wenn sein Foto irgendwo auftaucht.
Da müsste man jetzt einfach diskutieren inwiefern man sich das Foto nur aufgrund der dargestellten Person ansieht, oder weil es so gnadenlos gut fotografiert wurde...
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sonorman
sonorman24.06.1509:47
schmoddr

Es geht hier weniger um das Juristische, sondern viel mehr um das Moralische.

Apple wurde dafür angeprangert, dass sie während der kostenlosen Testphase keine Tantiemen für die gespielten Titel abgeben wollte (boten als Kompensation dafür aber anschließend höhere Zahlungen als andere an!). Das war ganz sicher Vertraglich genau geregelt und damit rechtens. Was die Welt nicht davon abgehalten hat, gegen Apple den Zeigefinger zu erheben und eine Art Shitstorm loszutreten.

Bei den Verträgen von Swifts Agenturen ist das genau die Selbe Fallgrube. Rechtlich möglicherweise wasserdicht, aber trotzdem eine bodenlose Ungerechtigkeit. Speziell dann, wenn sie sich solche Dinge herausnimmt, wie das Fotoequipment zu beschlagnahmen und zu zerstören. Das ist ungefähr so, als würde Apple in den Vertrag schreiben: "Wenn der Musiker unseren Regeln nicht zustimmt, zerstören wir seine Masterbänder."
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DonQ
DonQ24.06.1509:59
schmoddr
volle Zustimmung zum letzten Absatz…zumal hier ja der Fotograf quasi beauftragt wurde, bzw. er muß ja da (Swift Konzert) nicht "arbeiten". (Auftragsknipser mögen das anders sehen, mit: sie sind der Künstler, nicht das Modell…eventuell auch eine "hitzige" Diskussion wert

Swift hat sehr wohl den Künstlerischen "Wert" den eine Künstlerin wie Madonna, vor hunderten von Jahren mal hatte

Tatsächlich hat die Firma "Swift" aber selbst Patente auf Texte und "Redewendungen" von Swift und sind es es nur 3 Worte.

Also extrem straff Ertragsmässig optimiert.

Die Firma "Swift" aka die Agentur fand das halt eine gute PR Idee und so wurde es ja auch gehandhabt.

BTW: Cook hat mal ganz schön "geglänzt" als er in den Medien neben "Swift" stehen "durfte".

Daher verläuft das(Knipserbrief) im Sand: Sturm im Wasserglas bis Sack Reis in China, imho.
„an apple a day, keeps the rats away…“
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barabas24.06.1510:11
someone
Taylor Swift nicht besser als Apple
aber huebscher


Die Braut schon mal ungeschminkt gesehen ?
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nane
nane24.06.1511:04
Toll wir schreiben uns jetzt alle "offene Briefe" und diskutieren darüber wer, wann für wen "gefühlt gratis" arbeitet. Ist das jetzt eine neue Form von PR oder Marketing?
„Das Leben ist ein langer Traum, an dessen Ende kein Wecker klingelt.“
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someone24.06.1511:40
barabas
someone
Taylor Swift nicht besser als Apple
aber huebscher


Die Braut schon mal ungeschminkt gesehen ?
Nein, aber ich nehm sie trotzdem
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jogoto24.06.1511:45
schmoddr
In dem Beispiel gehe ich davon aus, dass der Fotograf seine Leistung laut Vertrag bezahlt bekommt, aber gerne jedes Mal gerne Geld hätte, wenn sein Foto irgendwo auftaucht.
Da unterliegst Du einem Irrtum, bist aber nicht alleine. Deswegen hat der Fotograf ja noch einen Nachsatz geschrieben. Steht zwar schon weiter oben aber zu besseren Darstellung hier noch mal:
P.S.: it seems the circumstances of the contract aren’t clear to some people who assume this is a work for hire contract presented for being hired and/or paid by Taylor Swift.

That is not the case. As a freelance photographer, I am asked to photograph concerts by publications. I get paid IF and when the photos are used, not for turning up to a show and shooting it. Therefore, if the newspaper has a bigger story to run and doesn’t have enough room to use my photo, I don’t get paid.

When I’m not allowed to do anything else with the photos, that means I’ve incurred expenses to work, which I can’t recover. Therefore preventing me from licensing my photos to more than one publication, or even (as later versions of this contract stipulate) preventing me from using the images for my own self promotion in a portfolio etc while they can use them without licensing the usage is highly unfair and unjustified.
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schmoddr
schmoddr24.06.1511:49
sonorman

ich gebe dir Recht, es geht eigtl um die Moral. Glaub mir, über dieses Thema habe ich mir als Musiker schon sehr häufig Gedanken machen müssen.
Man sollte ja meinen, dass das moralische Grundverständnis und die Werte in einer Gesellschaft einen juristischen Rahmen bedingen. Zumindest mittlerweile ist es so, dass das Gesetz bestimmt, was moralisch ist.
Ich kenne leider keinen erfolgreichen Geschäftsmann, Unternehmer etc der es schafft (selbst wenn er es will) nach moralischen Grundsätzen zu wirtschaften. Das stünde nämlich im Gegensatz zu den Grundsätzen unserer Marktwirtschaft. Denn egal wie du dein Geld verdienst, du musst jemand anderen übertrumpfen, der dann eben dieses Geld nicht verdient, obwohl er meinetwegen ebenso kompetent ist und sich ebenso angestrengt hat, also moralisch eine Gleichbehandlung verdient.
Man darf also im Zusammenhang mit Geld nie über Moral sprechen, denn das schliesst sich ja von vorneherein aus.
Natürlich verstehe ich, was du meinst und würde das als Vertrags-Fair-Play bezeichnen. Moralisch einwandfrei ist aber eben auch so etwas nicht
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schmoddr
schmoddr24.06.1511:52
jogoto
das ist natürlich nochmal ne andere Färbung der allgemein bekannten Problematik. Ich fühle da mit ihm. Anscheinend wird in der Fotografenbranche tatsächlich so mies und unverschämt verhandelt wie in der Musikbranche
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barabas24.06.1512:11
someone
barabas
someone
Taylor Swift nicht besser als Apple
aber huebscher


Die Braut schon mal ungeschminkt gesehen ?
Nein, aber ich nehm sie trotzdem

Also geht es Dir auch nur ums Geld
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Tirabo24.06.1512:12
schmoddr
Anscheinend wird in der Fotografenbranche tatsächlich so mies und unverschämt verhandelt wie in der Musikbranche

Unser Glück hier in D ist, dass das Urheberrecht nicht veräusserbar ist. In anglo-amerikanischen Gebieten wie in den USA gibt es ja die Möglichkeiten, das Urheberrecht zu veräußern. Da wird dann immer wieder geraten, eine Zusatzvereinbarung zu treffen für weitere Tantiemen bei weiterer und anderer Verwendung.
Genau aber das wird dort gerne oft von Unternehmen missbraucht mit dem Druckmittel: entweder Du nimmst den Job oder den bekommt ein anderer.

Musiker und Fotografen brauchen noch mehr eine weltweit vernetzte Berufsständische Körperschaft in Art einer großer Kammer, die eine gemeinsame Lobby schafft, wie es in den anderen freien Berufen auch geregelt ist (Ärztekammer, Anwaltskammer, Architektenkammer usw.)
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stepp6824.06.1512:33
Tirabo
Unser Glück hier in D ist, dass das Urheberrecht nicht veräusserbar ist. In anglo-amerikanischen Gebieten wie in den USA gibt es ja die Möglichkeiten, das Urheberrecht zu veräußern.

Das stimmt und hört sich erstmal toll an. Das Urheberrecht bringt mir aber wenig, wenn die Verwertungsrechte bei anderen liegen. Denn nur die bringen Geld. Beispiel:
wenn ich für eine offentlich-rechtliche Anstalt in Deutschland für einen bestimmten Zweck Musik komponiere, dann muss ich die Verwertungsrechte exklusiv und zeitlich unbegrenzt abtreten.
Die können z.B. (so stehts im Vertrag) aus meiner Musik Klingeltöne machen und hundert Millionen mal verkaufen und ich bekomme (ausser evtl GEMA) keinen Cent dafür.
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Weia
Weia24.06.1512:40
sonorman
Ob die gute Taylor wohl genauso souverän wie Apple reagiert und einlenkt?
Ich verstehe überhaupt nicht, wie man das vergleichen kann.

Wer Taylor Swift hören will, will Taylor Swift hören. Das ist die Frucht ihrer Arbeit.

Wer ein Konzertfoto von Taylor Swift sehen will, will ein Konzertfoto von Taylor Swift sehen und nicht etwa ein Foto, das Jason Sheldon gemacht hat – es hätte auch jeder andere Fotograf sein können.

Alles, was dem Foto Marktwert verleiht, ist Taylor Swift und nicht Jason Sheldon. Daher finde ich die Vertragsbedingungen vollkommen OK.

Die ganze Ausstrahlung auf einem Konzertfoto, die Beleuchtung, die Kleidung, die Gestik, ist der Arbeit von Taylor Swift & Team geschuldet und nicht der von Jason Sheldon, der davon nutznießt und selbst nur auf den Auslöser drücken muss – wahrlich keine große Leistung.

Was anderes wäre es, wenn Jason Sheldon – unter Wahrung von Swifts Persönlichkeitsrechten, aber Swift als Persönlichkeit öffentlichen Interesses ablichtend – ein Foto von Swift außerhalb des Konzerts gelungen wäre, das Aussagekraft in Bezug auf Wesenszüge von Taylor Swift besitzt und daher einen Eigenwert aufgrund dieser interpretatorisch-gestalterischen Komponente hat.

Das ist hier aber absolut nicht der Fall.

Mir kommt das alles wie ein wenig freudige Häme vor gegenüber einer 25-Jährigen, die offenbar zu reich und einflussreich ist, als dass man es dabei einfach bewenden lassen könnte.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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Weia
Weia24.06.1512:42
barabas
someone
Taylor Swift nicht besser als Apple
aber huebscher
Die Braut schon mal ungeschminkt gesehen ?
Nein, aber Apple auch nicht.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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Tirabo24.06.1513:01
stepp68
Tirabo
Unser Glück hier in D ist, dass das Urheberrecht nicht veräusserbar ist. In anglo-amerikanischen Gebieten wie in den USA gibt es ja die Möglichkeiten, das Urheberrecht zu veräußern.

Das stimmt und hört sich erstmal toll an. Das Urheberrecht bringt mir aber wenig, wenn die Verwertungsrechte bei anderen liegen. Denn nur die bringen Geld. Beispiel:
wenn ich für eine offentlich-rechtliche Anstalt in Deutschland für einen bestimmten Zweck Musik komponiere, dann muss ich die Verwertungsrechte exklusiv und zeitlich unbegrenzt abtreten.
Die können z.B. (so stehts im Vertrag) aus meiner Musik Klingeltöne machen und hundert Millionen mal verkaufen und ich bekomme (ausser evtl GEMA) keinen Cent dafür.

Hm, das verstehe ich aber nicht, bzw. hat da noch nie Probleme. Ich kenne es aus meiner eigenen Berufspraxis mit den ÖR nicht so: Verwertungsrechte sind das ausschließliche Recht des Urhebers eines Werkes, es zu vervielfältigen, zu verbreiten und öffentlich auszustellen.
Es bleibt geltendes Recht in Deutschland und ist vertraglich nicht einschränkbar, weil es Recht brechen würde. Die Frage, die sich stellt, in welchem Zusammenhang eine Arbeit vertraglich geregelt wird und welche weitere Tantiemen bei Fremdnutzung anfallen. In meinen Verträgen sind die Nutzung meiner Kompositionen ganz klar geregelt. Evt. Ausnahmen werden ebenfalls schriftlich fixiert, weil ich dafür verantwortlich bin. Man muss da sehr genau sein. Am besten ist es, sich da einmal anwaltlich beraten zu lassen, damit man nicht Fehler macht. So habe ich das damals gemacht und es hat mir in meiner Position sehr geholfen.

Einschränkungen in Rundfunk und Fernsehen gibt es höchstens bei solchen Veranstaltungen von "öffentlichem Interesse", wo andere selbst dann Lizenzgeber/Urheber sind. Das trifft insbesondere immer bei Sportveranstaltungen zu.
Dort muss mit den Lizenzgeber verhandelt werden.
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Mia
Mia24.06.1513:11
Peinlich für Taylor Swift! Ich gönne ihr den Shitstorm, der sie hoffentlich erreicht!
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sonorman
sonorman24.06.1513:22
Weia
Ich verstehe überhaupt nicht, wie man das vergleichen kann.
Dann solltest Du vielleicht noch mal die Erläuterungen im Offenen Brief und in den nachträglichen Thread lesen.



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Weia
Weia24.06.1513:26
sonorman
Weia
Ich verstehe überhaupt nicht, wie man das vergleichen kann.
Dann solltest Du vielleicht noch mal die Erläuterungen im Offenen Brief und in den nachträglichen Thread lesen.
Kenne ich, und ich verstehe es trotzdem nicht, aus den bereits genannten Gründen.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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sonorman
sonorman24.06.1513:45
Weia

Dann verstehe ich Deine Gründe nicht.

Du misst scheinbar mit zweierlei Maß, wenn Du Apple ein unseriöses Verhalten nachsagst, das Gebaren von Swift und ihren Leuten aber für ok hältst.
Natürlich sind die Fälle nicht IDENTISCH (wie hier schon mehrfach gesagt wurde), aber moralisch sehr wohl vergleichbar.

Taylor Swift muss man zudem wie einen Großkonzern sehen, der eine Plattform bietet, mit der große Geschäfte gemacht werden, von denen viele kleinere Geschäftemacher leben. Dazu gehören Bühnenarbeiter, Tänzer, Bandmitglieder, aber auch Fotografen, die letztendlich Promotion für "das Produkt" (Swift) machen.

Apple macht mit seinem Streaming-Dienst etwas sehr ähnliches. Sie bieten eine riesige Plattform mit zahlreichen potentiellen Kunden, von denen andere (nämlich die Musiker) profitieren, indem sie über die Plattform Bekanntheit erlangen und Verbreitung finden.

Wenn man nun also sagt, Apple darf den Musikern in den ersten Drei Monaten nicht die Tantiemen verweigern (obwohl in der Abo-Phase dafür höhere Abgaben als Kompensation gezahlt würden), dann darf auch eine Taylor Swift den Fotografen nicht verbieten, ihre Arbeit z.B. für eigene Promotionzwecke zu verwenden, um überhaupt irgendwie die Chance auf Geldeinnahmen zu haben.
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jogoto24.06.1513:58
Weia
... aus den bereits genannten Gründen.
Deine Gründe sind für sich erst mal einleuchtend und nachvollziehbar. Bleibt in Deiner Konstruktion der Fotograf als notwendiges Übel, den irgendwie jeder braucht und keiner zahlen will.
Aber was spricht in Deiner Konstruktion dagegen, dass ein selbständiger Fotograf unentgeltlich Fotos macht und dann bei mehreren Zeitungen sein Glück versuchen darf? Und nur darum geht es Sheldon.

Mal ganz abgesehen davon, dass bestimmt auch Du schon mal schlechte und gute Konzertfotos gesehen hast und das lag bestimmt nicht nur an den vorhandenen Gegebenheiten oder Personen.
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Weia
Weia24.06.1514:05
sonorman
Du misst scheinbar mit zweierlei Maß
Ja, natürlich, denn es handelt sich um zwei geradezu spiegelsymmetrische Fälle. Schwarz-Weiß gesagt:

Apple will von der Popularität von Swift (und etlichen anderen Musikern) profitieren, um ihren Streaming-Dienst verkaufen zu können.

Jason Sheldon will von der Popularität von Swift (und etlichen anderen Musikern) profitieren, um seine Konzert-Fotos verkaufen zu können.

Apple und Sheldon gehören auf dieselbe Seite, Swift jeweils auf die andere.

Keineswegs nimmt, wie Du und viele andere hier insinuieren, im Verhältnis Swift-Sheldon Swift die Rolle von Apple und Sheldon die Rolle von Swift ein.
wenn Du Apple ein unseriöses Verhalten nachsagst
Was ich im übrigen gar nicht tue, denn Swifts Protest habe ich auch schon nur zur Hälfte verstanden – immerhin profitieren ja auch die Musiker von dieser Werbeaktion, wenn sie dadurch bekannter werden.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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Tirabo24.06.1514:10
Wobei ich Sonorman mich Frage, inwieweit Moral für einen Vergleich messbar und bestimmbar ist?

Ein Pastor, der für Nächstenliebe plädiert, ist der moralisch mitschuldig, weil ein Kollege mal einen Knaben missbraucht hat?

Muss jemand, der etwas anprangert, frei von allen Sünden sein?

Juristisch ist klarer definiert, was man darf und nicht. Genau da könnte man - wenn man genau weiß, wie der Vertrag geregelt ist- auch genau sagen, ob der wirklich juristisch korrekt ist oder nicht. Das könnten Gerichte entscheiden anhand gesetzlicher Regelungen.

Aber was ist Moral in diesem Zusammenhang?

Ist ein ganzer Konzern wie Apple moralisch, wenn es die Kosten eines Testzeitraum von 3 Monaten als Kundenaqkuise einfach an die Rechteinhaber weitergibt?

ist Tailor Swift selber unmoralisch?

Ist Apple moralische als Microsoft oder als Samsung? Es ist sauschwer zu sagen.

Was ich bedenklich finde, dass es wohl reichte, eine einzelne Person für einen Konzern zu diskreditieren, von der man noch nicht einmal genau weiß, ob das, was da im Vertrag mit dem Fotografen steht, überhaupt von Ihr persönlich stammt, oder auch von einer Ihrer Agenturen, die sich komplett um PR und Vertragsgestaltung selber kümmert, damit sich die Sängerin auf andere Sachen konzentrieren kann?

Ist also Taylor Swift also moralisch genauso als gleichwertiger Großkonzern wie Apple anzusehen? Fällt sie alle Entscheidungen als Einzelperson selber, auch vertragliche Details? Ich glaube das nicht, dass sie das als Sängerin überhaupt alles mitbekommt. Dafür gibts ja auch Agenturen, Anwälte, Steuerberater usw.
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sonorman
sonorman24.06.1514:23
Tirabo

Wie schon mehrfach angemerkt: Es geht hier einfach nur darum, dass sich Swift mit ihrem offenen Brief "mit moralisch erhobenen Zeigefinger" an Apple gewandt hat (geldmäßig hat SIE es sicher nicht nötig). Auf der anderen Seite ist sie aber auch nur knallharte Geschäftsfrau, die ALLES dafür tut, um ihre "Marke" so profitabel wie möglich zu machen. Wobei sie auch nicht davor zurückschreckt, den Fotografen solche absurden Knebelverträge aufzuerlegen. (Lies sie Dir mal durch!)

Apple warf man ja vor, sie seien so reich, dass es für sie kein Problem wäre, auch während der kostenlosen Testphase per Stream zu bezahlen. Swift hingegen ist auch reich genug, dass sie keinen Schaden davon hätte, wenn professionelle Konzertfotografen ihre Aufnahmen für eigene Marketingzwecke auf ihren Webseiten einsetzen. Also warum verhält Swift sich da so kleinlich?

Verpackt hat sie ihre Kritik an Apple u.a. im Deckmäntelchen, dass sie auch für die kleineren Künstler kämpft. In Wahrheit geht es ihr nur um ihren eigenen Profit.
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Tirabo24.06.1515:00
Mh...


Mh, Firefly entertainment ist eine Verwertungs-Gesellschaft, die Urheberrechte verwertet. Es wird gesagt, dass diese Gesellschaft die Rechte von Taylor Swifts Musik, ob Konzerte oder Medium verwertet.

Taylor Swift is also Kundin dieser Gesellschaft. Wir haben da nun wieder zwei Verträge, zum einen der Verwertungsvertrag zwischen der Firefly-entertainment und dem ganz anderen Vertrag des Fotografen mit der Fly-entertainment.

Taylor Swift als Musikerin müsste jetzt morlaisch also auch die Firefly-Entertainment Gesellschaft bitten, die Verträge für die Fotografen zu ändern?

Ich finde aber, dass doch Taylor Swift bis jetzt nicht wirklich unmoralisch gehandelt haben soll, wenn man noch gar nicht sicher weiß, ob Taylor Swift wirklich persönlich alle Verträge der externen Gesellschaft Firfly-Entertainment mit deren Sub-Unternehmern wie Fotografen zu dem Zeitpunkt bekannt waren?

Apple aber selbst waren alle Bedingungen sehr wohl bekannt, die haben ja alles mit den drei großen ausgehandelt. Das ist aber nun an die Öffentlichkeit rausgekommen.

Nun ist die Geschichte mit dem anderen Konzern durch den Fotografen auch rausgekommen.

Ist dadurch Taylor Swift automatisch unmoralisch geworden?

Wenn man für etwas bestimmtes kämpft, oder sich dafür einsetzt, für wieviel anderes muss man dann auch noch kämpfen, ist das mit Moral zu bewerten?

Wenn ich momentan öffentlich gegen schlechte Verträge eines bestimmten Konzernes kämpfe, muss ich moralisch sofort und automatisch gegen jeden anderen Konzern mit vielleicht auch schlechtem Vertrag kämpfen?

Das ist die Frage, also für mich sauschwer zu beantworten. Meine Tendenz ist eher nein. Bin ich unmoralisch?
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teorema67
teorema6724.06.1515:20
DonQ
... Tatsächlich hat die Firma "Swift" aber selbst Patente auf Texte und "Redewendungen" von Swift und sind es es nur 3 Worte ...
Mia
Peinlich für Taylor Swift! Ich gönne ihr den Shitstorm, der sie hoffentlich erreicht!
Ich auch – ihr Schützen von Textzeilen ("This Sick Beat") hat auch schon mal einen Shitstorm ausgelöst.
„Ich möchte nicht, dass jemand vor mir Katzenbilder ins Internet stellt (Glenn Quagmire)“
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