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Forum>Musik>Take ten minutes to make Spotify sad...

Take ten minutes to make Spotify sad...

dennyone
dennyone03.11.2519:39
...weil ich gerade diese wunderbare Musik entdeckt habe und von einem, zum andern gekommen bin und dann schließlich auf der Webseite von Lauren Denitzio folgendes las: Take ten minutes to make Spotify sad

Ich selbst kaufe Musik hauptsächlich bei Bandcamp oder qobuz. Streaming läuft über Apple Musik, da ich Apple One habe - ist eben dabei.

Was will ich mit diesem Thread ausrücken oder evtl. anstoßen? Musik ist mehr, als nur ein Hintergrundgeräusch. Sie ist mehr, als algorithmen gesteuerte Nachbarschafts-Brüllwürfelbeschallung. ( Ich beschalle meine Nachbarschaft noch selbstkontrolliert und nahezu in Echtzeit kuratiert mit'ner Stereo-Outdouranlage, yeah! )

Ich rege mich nicht darüber auf, dass heutzutage gestreamt wird. Nein, im Gegenteil! Ich hätte mir das vor ca. 30 Jahren auch gewünscht zu haben. Mich stört es nur, dass Musik zu einem beliebigen Konsumprodukt verkommt.
So geil es auch ist, immer und überall alles finden und hören zu können, so vermisse ich doch die gewissen intimen Momente, wo Du Musik durch Zufall entdeckt hast (so wie ich vorhin mal wieder). Einfach nur, weil Du bewusst nach etwas Vergessenen gesucht und dann, fast nebenbei, plötzlich das "nächste unbekannte Ding" in Deiner Sammlung hattest.

Also, Leute, das hier soll ein Musikthread werden. Für alle, die gerne entdecken, hören, fühlen und dann Menschen davon erzählen möchten.

Lasst mal hören! Doch zunächst, die Band, das Album, den Moment meines Anstoßes: https://worriers.bandcamp.com/album/you-or-someone-you-know
„Love Music Hate Fascism“
+18

Kommentare

haschuk18.11.2501:05
Schens

Was habe ich aus den Links gelernt: Spotify ist böse, weil Sie 0,03€ pro Stream zahlen. für 1000 Streams lächerliche 30€. music sei besser, weil die das doppelte zahlten. Ich halte 0,06€ pro Stream immer noch für Banane, aber egal.

Ich bleibe dabei, dass "das schon immer so war".
Gegenthese:

Das Problem scheint zu sein, dass es noch weniger ist, als zu Vinylzeiten. Dennoch sehe ich einen Vorteil darin, kein Label mehr zu brauchen. Dafür führt scheinbar kein Weg an Spotify und Co vorbei.
Ich glaube jedoch gelesen zu haben, dass YouTube überwiegend zum hören genutzt würde...

Ich denke, man muss hier ein paar Sachen trennen.

Streamer. Deine Vergütung ist eine Zehnerpotenz zu hoch. Es sind 0,003€ pro Stream. Also 0,3 Ct. 1000 Streams = 3€ nicht 30€.

Oder anders. 1.000.000 Streams machen 3.000€. Bei Eigenvertrieb, je nach Aggregator und dessen Sitz bleiben davon 2.500-2.800€. Unter 100.000 Streams wird man bei Spotify unterproportional bezahlt. Da bleiben dann eher weniger als 200€ übrig, keine 300€.

Jetzt gehen wir mal in einen ehrlichen Vergleich. 1.000er Erstauflage Vinyl 180g in Luxusausstattung mit Serial-Labeling inkl Downloadcode und Trackhosting kosten mich netto 8,5€ das Stück. GEMA ca. 2,5 €. Produktion (Recording/Mastering) 5€. Sind netto 16€. VK netto 30€. Bleiben mal schlanke 14€ je Vinyl. Parallel laufen auch noch 1000 Stück CD. VK 13€ netto, Kosten ca. 6€. Auch hier bleiben dann 7€ netto. Vinyl und CD ist dabei bereits bei Amazon platziert.
+1
haschuk18.11.2501:14
Bei einer Releaseparty gehen Minimum ungefähr 60 Vinyls und 30 CDs über den Tisch, bei den folgenden 10 Konzerten ca. 300 Vinyls und 150 CDs. VK Summe rund 13.000€. Da GEMA bei eigenen Songs wieder in die eigene Tasche zurückgeht, ist mit den Zahlen der ROI erreicht, wenn wir mal den Eigeneinsatz nicht berücksichtigen. Verkäufe auf Amazon nicht berücksichtigt.

Beim Streaming hab ich mit 2 Mio. Streams gerade mal meine Produktionskosten drin.

Nun, Wunderwonne. Dann spielt doch Konzerte. Gerne, nur ohne Booker (der den Haarfraß-Platz der Labels inzwischen einnimmt), bei immer weniger Spielgelegenheiten und immer mehr Konkurrenz (andere Bands sind ja auch nicht dumm), ist das nicht sooo easy. Vor 20 Jahren war es deutlich einfacher im Umkreis von 150km 20 Gigs pro Jahr zu spielen, weil damals ungefähr dreimal soviel Gelegenheiten zur Verfügung standen.

Ein Gamechanger dagegen ist Streaming für den billig produzierten Schnell-Pop und -Hop. 20 Loops, Klickdreck und Autodune, Lööpt. Einheitsbrei. Früher musste man wenigstens noch Dieter Thomas Heck dazu ertragen.
0
haschuk18.11.2501:26
Und das eigentlich richtig frustrierende. Als mittelmäßige 4-Personen-Partyband mit Klickdreck und Guidedreck machste mit 15 Hochzeiten, 10 Kirchweihen oder sonstigen Festen plus 2 Firmenfeiern mal locker 25.000€ vor Steuern pro Person im Nebenerwerb.
0
dennyone
dennyone19.11.2519:13
So, jetzt ist es wirklich passiert! Ich habe mal ein paar Songs von mir auf Bandcamp hochgeladen. Vor vielen Jahren war ich mal aktiver Musiker. Diese Lieder hier sind die letzten, die ich aufgenommen habe. Geschrieben ist hier nix, alles nur Ideen und Momente die vom Kopf direkt zur Gitarre und dann in GarageBand gewandert sind.
Ist ca. 10 oder sogar bald 15 Jahre her, wer weiß das schon noch nach all der Zeit. Das alles hier sind Demos, daher ignoriert bitte die "Produktion". Es geht mir nur um meine Songs und meine Erinnerungen daran. Und nun kann sich auch das Internet daran erinnern, denn es vergisst ja bekanntlich nicht.

Viel Spaß mit meinen Grautönen... https://dennyonemusic.bandcamp.com/album/graut-ne

...und irgendwann werde ich das alles nochmal neu abmischen und dann evtl. auch die restlichen rund 50 Songs von mir mal veröffentlichen
„Love Music Hate Fascism“
+3
Weia
Weia19.11.2521:21
dennyone
So, jetzt ist es wirklich passiert! Ich habe mal ein paar Songs von mir auf Bandcamp hochgeladen.
Laut Bandcamp ist das vor mehr als 10 Jahren passiert, am 1. Januar 2015?
Vor vielen Jahren war ich mal aktiver Musiker. Diese Lieder hier sind die letzten, die ich aufgenommen habe.
Lustig, gefällt mir besser als das meiste, was Du hier verlinkt hast.
Geschrieben ist hier nix, alles nur Ideen und Momente die vom Kopf direkt zur Gitarre und dann in GarageBand gewandert sind.
Da gibt’s ja aber viel mehr Instrumente als nur Gitarren zu hören. Was ist denn da Software-Instrument und was echtes, und in welcher Reihenfolge hast Du das eingespielt?
Ist ca. 10 oder sogar bald 15 Jahre her, wer weiß das schon noch
Bandcamp.
Das alles hier sind Demos, daher ignoriert bitte die "Produktion".
Klingt doch gar nicht schlecht?
Viel Spaß mit meinen Grautönen...
Nachdem das alles Instrumentals sind: Woher kommen denn die Titel?
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
0
dennyone
dennyone19.11.2522:11
@Weia,

wow, Danke, dass Du Dir meine Lieder angehört hast - freut mich wirklich sehr.

Ja, da sind nicht nur ein paar Gitarren zu hören
Ich habe das immer so gemacht: Idee im Kopf, dann Gitarre, dann Stecker in den Mac und aufgenommen. Und dann ging der ganze Rest los. Noch eine Spur, noch eine Melodie drüber, noch ein Synthie,... usw. Bis dann alles total überladen ist ... aber ich mag das so. Mein Kopf mag das wohl auch so. ( ADHS-Kid - wobei? hmmm, grübel )
Das ist aber wirklich alles von mir gemacht. Die Drums sind selbstgemalte Midi-Notes oder per Tastatur "gespielt". Der Bass ist hier auch gemalt. Es gibt keine Samples oder Loops, und wenn, dann von mir gebaut. ... Habe für den Bass Trilian verwendet. Die Drums sind per EZ-Drummer "gesoundet" ... Meine Gitarre? Bei den Liedern hier 'ne Ibanez irgendwas ... Die war damals günstig (ich hatte kein Geld für "richtige" Instrumente) Auf meinen noch älteren Aufnamen hatte ich eine RK120 (Damals mit meinem Vater zusammen aus der Tschechoslowakei geschmuckelt)

Das Datum 2015 ist nur von mir so gesetzt. Ich habe die Songs wirklich erst vorhin hochgeladen. 2015 deswegen, weil das wohl zu der Zeit entstanden ist. (genau weiß ich es wirklich nicht mehr, weil damals so viel passiert ist)

Die Namen der Lieder kommen daher: Ich habe für alle Lieder auch Texte hier in der Schublade liegen. Nur ich mag die nicht so sehr, wenn ich sie heute lese. Die Liedernamen deuten aber in die Richtung, was ich mit den Texten ausdrücken wollte. Deswegen habe ich das so gelassen.

Es gibt eine kleine Ausnahme: Das Lied Phantasie und der Text kommen auch in einem Buch von mir vor, welches ich vor langer Zeit geschrieben habe. Dieses Buch ist aber nie veröffentlich wurden und wird es wohl auch nie. Den Songtext werde ich mal nachrreichen.

Aber jetzt noch was anderes: Du magst manche Musik, die ich hier so verlinkte nicht so wirklich? *grummel* *gnurrrr* ... Ne., alles gut. Du hörst rein und das zählt.

Wie gesagt, Danke Dir.
„Love Music Hate Fascism“
+1
haschuk19.11.2522:39
[quote=Weia]
Da gibt’s ja aber viel mehr Instrumente als nur Gitarren zu hören. Was ist denn da Software-Instrument und was echtes, und in welcher Reihenfolge hast Du das eingespielt?

[quote]

In Kenntnis der Arbeitsweise einiger Gitarristen würde ich wie folgt sezieren. 😅

Die Gitarrenparts wurden nacheinander mit nem Basis-Klick auf mehreren Spuren eingespielt. Klingt für mich wie über nen Line6 Pod oder ähnliches. Anschließend wurde in GarageBand der Drumtrack programmiert. Die Drums klingen bis auf den letzten Track (für mich der interessanteste) zu homogen für live einspielen. Danach der Bass, live wiederum über nen Pod eingespielt. Zum Schluss die Synthie oder Synthie-ähnlichen Parts. Synthies über GB oder Gitarre mit diversen Effekten versehen.

Der Titel bei Instrumentals entsteht häufig in-Sitz durch das Gefühl während der Kreation.

In meiner Band entsteht ein guter Teil von Songs durch Instrumentaljams. Unter anderem ein Teil mit Mixturen aus 5/4, 7/4, 9/4 und 6/8. Der hatte sofort den Titel Strange Scales. Eine Woche später kam unser Sänger/Texter dazu, der im Laufe der vorangehenden Woche die Grundfragmente eines Textes über diverse Situationen in einer Beziehung geschrieben hat, die von beiden Seiten mit unterschiedlichen Maßstäben bewertet werden.

Ein anderer Instrumentaljam hat 4 Parts. Hindu, Autobahn, Massive Attack, Tibetian Temple. Der Song heißt unabhängig von den Lyrics Temple.
+1
Langer
Langer19.11.2522:41
Ich empfehler für Neuvorstellungen den wöchentlichen Soundcheck von Radioeins (RBB). Nettes Gelaber und oft mein Anstoss, in das eine oder andere Album reinzuhören.
Schens
"Hi Ren" ist ein in jeder Hinsicht beachtliches Meisterwerk. Es wird bei jedem mal besser.
Ich weiss nicht mehr wann ich es gesehen habe. Aber ich weiss, dass es mich umgehauen hat!

Zum Thema YT und Covers: Frog Leap Studios mit einem schönen Vater-Tochter Song "Sunshine"

Danke für Eure ganzen Empfehlungen!
+1
dennyone
dennyone21.11.2517:40
Habe gerade eben noch zwei alte Songs von mir auf Bandcamp hochgeladen. Da war damals noch ein Kumpel von mir mit dabei, er spielte die Drums. .... Seufz, lang' ists her.

Wer Bock hat kann mit mir mal Abtauchen und dann ...

Wünsche euch allen ein schönes und entdeckungsreiches musikalisches Wochenende
„Love Music Hate Fascism“
0
Weia
Weia21.11.2518:49
dennyone
Ich habe das immer so gemacht: Idee im Kopf, dann Gitarre, dann Stecker in den Mac und aufgenommen.
Mit Click Track oder Beat Detective?
Das ist aber wirklich alles von mir gemacht.
Das habe ich nicht angezweifelt.
Meine Gitarre? Bei den Liedern hier 'ne Ibanez irgendwas ... Die war damals günstig (ich hatte kein Geld für "richtige" Instrumente)
Ich finde Ibanez-Gitarren „richtige“ Instrumente …
Aber jetzt noch was anderes: Du magst manche Musik, die ich hier so verlinkte nicht so wirklich? *grummel* *gnurrrr*
Es ist mir eher ein wenig zu eingeschränkt. Praktisch alle von Dir verlinkten Stücke sind gitarrenlastiger 3 Chords and the Truth-Rock von Männern; auf Dauer erschien mir das ein bisschen wie ein Monolog. Umso überraschter war ich, dass in Deinen eigenen Songs Keyboards auftauchen; die klingen zwar für meine Ohren sehr nach 80er New Wave (irre ich mich?) und meist reagiere ich auf Pop/Rock-Musik aus den 80ern allergisch, aber in Deinem Falle fand ich es eine wohltuende Erweiterung des Spektrums.

Ich kompensiere mal das Männergetöse (beides Liveaufnahmen und daher länger, aber man kann ja einfach reinhören):
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
0
dennyone
dennyone21.11.2519:51
@weia

Ich will Dich ja nicht gleich kontern ... aber ich mache es dennoch

Du hast vollkommen recht und mich stört das auch, dass die meisten Bands, die ich mag (die hier empfohlenen zumindest), männerdominiert sind. Ich bin selbst immer wieder überrascht, wie wenig Frauen oder Bands mit Frontfrauen in meiner Sammlung Einzug halten. Ich suche immer mehr bewusst nach Musik, bei der Frauen, oder eher nicht Männer, den Ton angeben. Und ja, selbstverständlich soll nicht die Quote bestimmen, was gute Musik ist oder nicht. (Nur falls irgendwer hier jetzt einen "Männerspagat" (aua) reingrätschten will)

Ja, bei meinen Songs sind 80'er Sounds zu hören. Ich bin ein Kind der 80'er. Meine (bisherige) Alltime Lieblingsband sind The Cure. Der Sound hat mich geprägt und taucht wohl daher in Facetten in meinen Lieder auf.

Ich habe übrigens meine Lieder mit Clicktrack aufgenommen. Quantisierung oder so etwas hab ich nicht verwendet. Ist alles sogenanntes "Mikrotiming"

Während ich das hier schreibe läuft Caroline Polacheck im Hintergrund - und es fühlt sich richtig gut an. Irgendwo im Hinterkopf meine ich mich zu erinnern sogar Chairlift mal gehört zu haben. Ich muss da auch mal reinhören.

Wie gesagt, ich will nicht gleich etwas nachlegen, das verlinkte soll ja erstmal gehört werden. Doch ich tue es dennoch The Gathering mit Sleepy Buildings. Da war damals noch Anneke van Giersbergen Sängerin. Ein wunderschönes Live Album, bei dem sie auch alte Songs spielen, die im Original eher Gothic/Deathmetal sind. Absoluter unbedingter Anspieltip: Like Fountains

https://centurymedia.bandcamp.com/album/sleepy-buildings-a-semi-acoustic-evening

Ach, und ich hoffe, dieser Thread wird kein Monolog von/mit mir werden.
„Love Music Hate Fascism“
0
dennyone
dennyone22.11.2516:22
Inas Nacht und Lady Blackbird... einfach nur schön

https://www.ardmediathek.de/video/inas-nacht/musik-bei-inas-nacht-lady-blackbird-singt-man-on-a-boat/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS8zMTJmNmEwOS1kNDhiLTRkNDgtYjNjNS00YjE5YzJkNjMwYWY

@weia
Habe gerade noch einmal Caroline Polachek und Tiny Desk Concert laufen lassen. Unfassbar gut. Was ein Sound, was eine Stimme,... ich nenne einfach mal perfekt!

@alle anderen
Was ist los, wo seid ihr? Lasst mal hören ...Das hier ist keine Spotify-Playlist , nein, unser Thread ist Live
„Love Music Hate Fascism“
0
Mäcbär
Mäcbär22.11.2517:28
Na dann werf ich mal noch Faber rein.

Leider wieder oder immer noch sehr aktuell:

Live mit Chor:

Und einfach weil so grandiose, spontane Musiker sind die einfach Spass machen:
„Der will nur spielen...“
+1
beyermann22.11.2522:42
Und weil Weia zu Recht bemängelt, wie sehr Frauen hier unterrepräsentiert sind, ein schöner Song, über den ich die Tage bei Ö1 gestolpert bin

+1
beyermann22.11.2523:09
Mensch Weia, die Partita for 8 Voices ist ja länger als mancher deiner Foren-Beiträge . Aber feiner Stoff, danke!
+1
dennyone
dennyone24.11.2520:24
Faber, sehr schön

Dazu fällt mir spontan doch gleich Steiner & Madlaina ein. Julian Pollina (alias Faber) ist Madlaina Pollins Bruder. Der Song "Das schöne Leben" war auf dem Sampler "Seenotrettung ist kein Verbrechen" vom Grand Hotel van Cleef ( mein Lieblingslabel, übrigens )

Den Sampler gibt es z.B. hier: https://www.ghvc-shop.de/va-seenotrettung-ist-kein-verbrechen-benefizcompilation-zu-gunsten-von-seapunks_3174/ und zum Reinstöbern auch bei Apple:

...doch zurück zum schönen Leben - so hart, wie es eben ist...


...und auch dort in den Kommentaren wird Spotify als Entdeckungsort genannt - faszinierend
„Love Music Hate Fascism“
+1
beyermann24.11.2521:23
Grand Hotel van Cleef (als Label der geliebten Tomte und Kettcar mir natürlich wohlbekannt) hat in seinem Umfeld ein paar durchaus erwähnenswerte KünstlerInnen. In diesem Fall der Weg über Fortuna Ehrenfeld zu Martin Bechler, der für Rainald Grebe in Corona-Zeiten diese durchaus berührende Aufnahme produziert hat
+2
beyermann24.11.2521:47
Oh, und dann habe ich gerade (schon wieder durch die Öffentlich-Rechtlichen - das sind die mit den "Zwangsgebühren" ) noch etwas entdeckt:
+1
beyermann24.11.2522:49
Und dann noch aus aktuellem Anlass: In Memoriam Jimmy Cliff
+3
s-cope25.11.2510:10
Und hier noch was für die Frauenpower:
+2
Schens
Schens25.11.2510:34
Macht euch mal locker bzgl. Frauenquote in der Musik. Das ist doch jetzt wirklich konstruiert.
0
s-cope25.11.2514:13
Schens.
Nun musst Du stark sein. Oder locker bleiben...
0
haschuk25.11.2514:50
Schens
Macht euch mal locker bzgl. Frauenquote in der Musik. Das ist doch jetzt wirklich konstruiert.

Top 1000 Spotify Künstler genreübergreifend: 80% männlich, 20% weiblich. In vereinzelten Genres steigt der Frauenanteil auf ca. 33%. Gute Datenzusammenfassung gibt es hier:

Wo ist nun was konstruiert?
+2
haschuk25.11.2515:05
Schens
Macht euch mal locker bzgl. Frauenquote in der Musik. Das ist doch jetzt wirklich konstruiert.

Was ich aber bezeichnend finde. Anstelle von "hey, coole Tipps...gefällt mir / aber ned mein Ding" kommt das übliche konstruiert-Hämmerchen.
+1
Weia
Weia25.11.2517:01
haschuk
Top 1000 Spotify Künstler genreübergreifend: 80% männlich, 20% weiblich. In vereinzelten Genres steigt der Frauenanteil auf ca. 33%. Gute Datenzusammenfassung gibt es hier:
Danke für diesen äußerst interessanten Link!

Ich finde die Zahlen dort bemerkenswert, denn subjektiv war meine Wahrnehmung (und auch die derjenigen aus meinem Umfeld, mit denen ich mich über Musik austausche, darunter viele Frauen), dass im solistischen Pop/Rock-Bereich Frauen den Männern im letzten Jahrzehnt oder so klar den Rang abgelaufen hätten (Bands sind ganz klar männlicher dominiert, obwohl es auch da zunehmend Bands mit zumindest Frontfrauen gibt). Bei den gegenwärtigen Superstars fallen mir nur 2 Männer ein (deren Musik ich in beiden Fällen nicht näher kenne, Harry Styles und Ed Sheeran), aber etliche Frauen, ganz oben natürlich Taylor Swift, Billie Eilish, Miley Cyrus, Olivia Rodrigo und gerade ganz aktuell Rosalía (deren aller Musik ich bezeichnenderweise durchgängig weit besser kenne). Aber auch die Indie-Bands, die je nach Musikgeschmack dieses Jahr, soweit ich das mitbekomme, als Favoriten gehandelt werden (Wolf Alice, Wet Leg), haben Frontfrauen. Von erfolgreichen all-female Hardrock-Bands wie The Warning und Band-Maid mal abgesehen.

Da ich zu Spotify nicht den geringsten Kontakt habe, weiß ich nicht einzuschätzen, wie repräsentativ deren Ergebnisse sind; jedenfalls scheinen sie ja alle möglichen Genres zu umfassen, darunter auch solche, die ich nicht mal als Musik gelten lassen würde .

Als ich das Thema der fehlenden weiblichen Stimmen hier aufbrachte, dachte ich also gar nicht an die objektiven Verhältnisse, sondern vielmehr daran, dass in diesem Thread ausschließlich männliche Solisten und Bands gepostet worden waren, und fand das gerade im Kontrast zu der von mir zu Recht oder Unrecht so wahrgenommenen faktischen weiblichen Dominanz bemerkenswert.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
0
Black Coffee25.11.2517:24
...all-female (Hardrock-) Bands wie The Warning...

ja, die sind recht cool!

ich erhöhe die Quote weiter: Jane Lee Hooker Schon neun mal live erlebt!
+1
Schens
Schens25.11.2517:56
haschuk
Wo ist nun was konstruiert?

Welche Frau wird denn daran gehindert Musik zu machen?
0
dennyone
dennyone25.11.2517:56
@weia
Weia
Als ich das Thema der fehlenden weiblichen Stimmen hier aufbrachte, dachte ich also gar nicht an die objektiven Verhältnisse, sondern vielmehr daran, dass in diesem Thread ausschließlich männliche Solisten und Bands gepostet worden waren, und fand das gerade im Kontrast zu der von mir zu Recht oder Unrecht so wahrgenommenen faktischen weiblichen Dominanz bemerkenswert.

Ich habe mal im Thread bis zu Deinem Einwand zurückgespult - war nicht ausschließlich männlich Ich glaube, Du hast da etwas überlesen:
Worriers ( so fing das ja hier an )
Between Bodies (Susan Van Beek Rogers - Gitarre und Gesang)
Crake
Suggested Friends

...aber wir arbeiten ja dran
@thread
Falls es mal roh und laut sein darf, dann:
Mobina Galore (live) 1 x Drums und Gesang + 1 x Gitarre und Gesang https://mobinagalore.bandcamp.com/album/live-from-the-park-theatre
„Love Music Hate Fascism“
0
Schens
Schens25.11.2517:59
haschuk
Was ich aber bezeichnend finde. Anstelle von "hey, coole Tipps...gefällt mir / aber ned mein Ding" kommt das übliche konstruiert-Hämmerchen.

Ja mei.

Sag mir halt einfach, welche frauenunterdrückende Macht Frauen daran hindert, Musik zu machen. Ist doch albern.
0
Weia
Weia25.11.2519:11
dennyone
Ich habe mal im Thread bis zu Deinem Einwand zurückgespult - war nicht ausschließlich männlich Ich glaube, Du hast da etwas überlesen:
Worriers ( so fing das ja hier an )
[…]
😬 Und dabei hatte ich mir die ja angehört und fand sie gut 🙄 Peiiiinlich!

Alter und Kurzzeitgedächtnis 🤮
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
0
dennyone
dennyone25.11.2519:13
Weia
...
Alter und Kurzzeitgedächtnis 🤮

Alles gut, das Internet vergisst zum "Glück" nicht
„Love Music Hate Fascism“
0
Weia
Weia25.11.2519:15
Schens
Sag mir halt einfach, welche frauenunterdrückende Macht Frauen daran hindert, Musik zu machen.
Eine Kultur, die jungen Frauen einimpft, all ihre Energie auf ihr Äußeres zu lenken, weil sie nur dadurch etwas wert sind?

Und Frauen ab Mitte 30, dass sie mangels Fuckability sowieso nichts mehr wert sind?
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
+1
Weia
Weia25.11.2519:17
dennyone
Alles gut, das Internet vergisst zum "Glück" nicht
Daran sieht man, wie jung das Internet doch noch ist.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
+1
dennyone
dennyone25.11.2519:24
beyermann
Und dann noch aus aktuellem Anlass: In Memoriam Jimmy Cliff

Wow, ist das gut! Danke für den Link.

Jimmy Cliff durfte ich mal Live erleben: Summerjam 1998 in Köln. Ich war, aus Versehen , total bekifft . Das Wetter war durchwachen bis mies. Aber, dann spielte Jimmy Cliff und, wirklich, kein Scheiß: beim Song "I can see clearly now" riss die Wolkendecke auf und die Sonne zeigte sich. (auch wenn es in dem Song nicht ums Wetter geht, klar)
Unvergesslich dieser Moment, bis heute.
„Love Music Hate Fascism“
+1
haschuk25.11.2520:51
Schens

Sag mir halt einfach, welche frauenunterdrückende Macht Frauen daran hindert, Musik zu machen. Ist doch albern.

Ein Klassiker, meinen Link nicht gelesen. Von Musikmachen redet keiner, sondern davon, ein Publikum zu erreichen, den kreativen und produktiven Prozess unter eigener Kontrolle zu haben und sich dabei nicht an die vorgegebenen Rollen des Business halten zu müssen. Mein Link beschreibt im zweiten Teil die Situation ziemlich genau, nämlich den Hintergrund im Business an sich. Und das interessante ist, dass dies auch den self-publishing Bereich trifft. An dem Zeitpunkt, wo man zwar Millionen Streams hat, trotzdem nix verdient und raus muss. Auf die Bühne.

In meiner Branche herrscht auch Männerdominanz. Weniger als 10% Frauen in Führungspositionen. Auf wirtschaftlich verantwortlicher Laborleiterebene sind es bei uns 2 von 6. 33%. Hatte prompt beim letzten Branchenhappening zur Folge, dass ich gefragt wurde, ob wir ne Quote haben oder Woke wären. Weil, das ist nicht normal und wäre wirtschaftlich ja kompletter Nonsens. Dumm nur, dass ich dem netten Herrn vor einer nicht kleinen Gemeinde eröffnen musste, dass er mit seinem 8-Männerbetrieb laut seiner veröffentlichten Bilanz ungefähr 1/4 des Gewinns abwirft als meine zwei Einheiten mit Frauenfront und insgesamt 12 Leuten. Seine Antwort „Weibera…kriecher und Schwuchtelförderer“ hatte dann zur Folge, dass ihn der Veranstalter hochkant rausgeworfen hat.
+1
haschuk25.11.2521:06
Und eines noch, ich finde es schade, dass sich in diesem absolut angenehm entwickelten Thread durch plumpes, stereotypisches Gelaber eine total unnötige Sideshow eröffnet.
+2
beyermann25.11.2521:44
dennyone

Wow, ist das gut! Danke für den Link.

Jimmy Cliff durfte ich mal Live erleben: Summerjam 1998 in Köln.

Ich wiederum hatte am Anfang meines Theater-Berufslebens 1987 bei Theater der Welt in Stuttgart einen damals ziemlich unbekannten Künstler auf der Bühne „Hi, I‘m Bobby, you can do anything with the lights, but you gotta play with me“. Haben wir dann auch getan😄
+1
Schens
Schens26.11.2507:32
haschuk
Und eines noch, ich finde es schade, dass sich in diesem absolut angenehm entwickelten Thread durch plumpes, stereotypisches Gelaber eine total unnötige Sideshow eröffnet.
Gilt natürlich nicht für Dich.
0
Schens
Schens26.11.2507:45
Ich bin musikalisch aufgewachsen mit den Bangles, Bananarama, Madonna, Tina Turner, Jennifer Wild, Melissa Etheridge, Der Dieter-Thomas sagte mir, dass "Platz Nummer 2, Startnummer 1, drei mal dabei gewesen. Bitte. Nicht. Wiederwählen." Nena nun singen würde. Ebenso wie Sandra, die Humpes und C.C. Catch. In den "Schlagern der Woche" (BR3) wartete ich auf Whitney Houston, Cyndi Lauper und natürlich Kim Wilde. Und erstaunlicherweise Touren die meisten davon noch.
+1
Schens
Schens26.11.2507:49
dennyone
Wow, ist das gut! Danke für den Link.

Bei mir war der erste Bobby McFerrin Livekontakt bei einem der "Münchner Klaviersommer" zu dem uns unsere Musiklehrerin einlud. Für uns war das anfangs nur "Der von Dontworrybehappy". Er zog dann auch sofort das Publikum mit. Ich erinnere mich nicht mehr an die Details, aber beim Gedanken daran wird mir warm ums Herz.
+1
haschuk26.11.2520:26
Schens
Ich bin musikalisch aufgewachsen mit den Bangles, Bananarama, Madonna, Tina Turner, Jennifer Wild, Melissa Etheridge, Der Dieter-Thomas sagte mir, dass "Platz Nummer 2, Startnummer 1, drei mal dabei gewesen. Bitte. Nicht. Wiederwählen." Nena nun singen würde. Ebenso wie Sandra, die Humpes und C.C. Catch. In den "Schlagern der Woche" (BR3) wartete ich auf Whitney Houston, Cyndi Lauper und natürlich Kim Wilde. Und erstaunlicherweise Touren die meisten davon noch.

Klingt nach einer gleichen Zeit der Sozialisation. Dann mach ich mal.

Dylan, Bowie, Pop, Springsteen, Rea, Plant, Beck, Cash, Maahn, Gröneymeyer, Kunze, Westernhagen, Stoppok, Mey, Wecker, Biermann, Sting, Hendrix, Young, John, Stewart, Prince, Jackson, Reed, Van Morrison, Orbison, Petty, Gabriel, , Cooper, Collins, Costello, Robertson, Buckley, Zevon, Idol, Cave, Miller, Frampton, King, Adams.

Das war nur ein kurzer Blick auf Solokünstler im CD Regal. Digitale Sammlung noch gar nicht durchforstet.

In Deiner Liste fehlen mit noch mindestens Joni Mitchell, Patty Smith, Kate Bush, Alison Moyet und Annie Lenox.

Und dann können wir gerne noch mal Männerbands mit Frauenbands oder Bands mit Frontfrau vergleichen.
+2
dennyone
dennyone26.11.2520:48
@Schens und @haschuk

Ich stelle fest, wir brauchen mehr Zeit - viiiiiel mehr Zeit So viele Namen und Musik, die ihr auflistet. Und ich habe sofort unzählige Erinnerungen im Ohr > Kopf > Herz - allein beim Lesen... ach, seufz.

Tracy Chapman habt ihr aber beide nicht genannt - *grummel*

„Love Music Hate Fascism“
+1
dennyone
dennyone26.11.2520:57
beyermann
dennyone

Wow, ist das gut! Danke für den Link.

Jimmy Cliff durfte ich mal Live erleben: Summerjam 1998 in Köln.

Ich wiederum hatte am Anfang meines Theater-Berufslebens 1987 bei Theater der Welt in Stuttgart einen damals ziemlich unbekannten Künstler auf der Bühne „Hi, I‘m Bobby, you can do anything with the lights, but you gotta play with me“. Haben wir dann auch getan😄

Und auch hier wieder einfach nur ein Wow von mir. Das sind doch Erlebnisse und dann Geschichten, die für immer bleiben. Musik ist eben doch mehr, als nur (ge)Töne
„Love Music Hate Fascism“
0
haschuk26.11.2522:25
dennyone
@Schens und @haschuk

Ich stelle fest, wir brauchen mehr Zeit - viiiiiel mehr Zeit So viele Namen und Musik, die ihr auflistet. Und ich habe sofort unzählige Erinnerungen im Ohr > Kopf > Herz - allein beim Lesen... ach, seufz.

Tracy Chapman habt ihr aber beide nicht genannt - *grummel*


Mea Culpa. Stevie Nicks in ihrer Solozeit fehlt auch, Doro auch. Nina Hagen.

Bei den Männern Wolfgang Niedecken, Udo und Rio. Joachim Witt, Hubert Kah, um NDW zu würdigen.

Aber auch die Ergänzung gibt gut das Verhältnis wieder. 2:1. Und dann bin ich noch gar nicht bei den Austro-Vertretern der 80iger angelangt.

Und an den von Schens genannten Beispielen Sandra und Bananarama lässt sich wiederum die extreme Erfolgsabhängigkeit von männlichen Produzenten inkl rise and fall aufzeigen. Stichworte Cretu und Stock/Aitken/Waterman.
+1
haschuk26.11.2523:12
dennyone

Und auch hier wieder einfach nur ein Wow von mir. Das sind doch Erlebnisse und dann Geschichten, die für immer bleiben. Musik ist eben doch mehr, als nur (ge)Töne

Bei mir war es ne total surreale Geschichte. Weit bevor ich selbst Musik gemacht, habe ich mich seit 1990 mit digitalem Recording, elektronische Klangerzeugung, MIDI, etc. beschäftigt. Am 21.5.93 hatte ich a) ne Karte für Peter Gabriel in der Frankenhalle in Nürnberg, b) vormittags dort aber auch im Meetingbereich des Messegeländes eine Besprechung. Gg 12, nach der Besprechung bin ich etwas sinnesentrückt auf dem Gang mit nem Typen zusammengerumpelt. Gegenüber geistig woanders, britisches Sorry. Ich fränkisches Sorry. Aufgeschaut. Erkannt. Erschrocken. Geistesgegenwärtig. See you later at concert. Antwort. Lachen. Didn’t expect audience that early. Kurzer Smalltalk was ich hier treibe. Ich dann mal. Hmm. Wahrscheinlich keine Zeit, aber ich hätte da ein paar Fragen über Sounddesign, Bühne, Recording. Antwort. Coole Fragen, endlich mal kein Genesis. Plan: Mittagessen, ich stell Dich den Leute vor, dann kannste den Soundcheck ansehen. Danach hab ich etwas Zeit. Verschwand. Kam 5 Minuten später wieder mit nem Badge „Management“, Kommentar, da stellt keiner blöde Fragen… 😉 Aus dem etwas Zeit wurden dann knapp 2 Stunden. Und nach dem Konzert noch etwas mehr Zeit mit Tony Levin, dem ich dann später immer wieder mal bei King Crimson Konzerten in die Arme gelaufen bin.
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s-cope27.11.2508:55
haschuk
Schönes Erlebnis mit P.G. Wie man sieht, wirst Du es nie vergessen.

Außerdem ist Peter wirklich ein richtig Großer.

P.S.
93 schätze ich mal, hat die Karte 48,50 DM gekostet, korrekt?
+1
s-cope27.11.2509:31
Apropos vergessen:
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haschuk27.11.2510:55
s-cope
haschuk
Schönes Erlebnis mit P.G. Wie man sieht, wirst Du es nie vergessen.

Außerdem ist Peter wirklich ein richtig Großer.

P.S.
93 schätze ich mal, hat die Karte 48,50 DM gekostet, korrekt?

Da müsste ich mal in meinen Memorabilien nachsehen, daran hab ich keine Erinnerung mehr. An zwei Preise kann ich mich noch konkret erinnern. BAP 1985 Fürth, 8 DM. U2 1997 Zeppelinfeld Nürnberg, 80 DM.

U2 deswegen, weil sich die Preise für Topacts innerhalb von 2 Jahren von 50 auf 80 Märker erhöht hatten, was für mich damals Schluckauf bedeutete. 1999 waren wir dann schon bei knapp 100 DM.
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Schens
Schens27.11.2514:52
Nina Hagen! Mochte ich nie besonders. Dann kam Apocalyptica mit dem Rammsteincover "Seemann". Seitdem Nina Hagen Bewunderer.

Ein Kommentar unter diesem Video schreibt:
"Nina Hagen - The woman who can play both the contrabass, the cello, the guitar, the kazoo, the banjo, and the violin using just her voice. What a legend."

Das fasst es ganz treffend zusammen.

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dennyone
dennyone27.11.2519:15
"My Life In The Knife Trade" von Boysetsfire ... Bei diesem Song laufen mir immer Tränen durchs Gesicht - so wie jetzt auch.

https://www.youtube.com/watch?v=paL_0UVdodo&t=4164s

Zu dieser Band habe ich einen besonderen Bezug. Habe sie zum ersten Mal Live in einem Keller in einem leerstehenden Wohnblock in Mainz Finthen erlebt. Das war 1998. Zu der Zeit waren boy sets fire (die alte Schreibweise) noch wenig bekannt in D. Dieser Abend in dem kleinen, engen und überfüllten Keller-Club, hat sehr viel in mir ausgelöst. Vor allem die Art und Weise Musik zu hören, zu erleben und zu spüren.
„Love Music Hate Fascism“
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