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Doktorarbeit und Bibliographie

Caliguvara
Caliguvara10.05.1910:33
Hallo zusammen,
Es ist soweit, Uniende naht und ich muss eine Arbeit schreiben. Dafür hat uns die Uni ein Worddokument als Template gegeben, mit den Anforderungen etc. Hab ich also auf Word angefangen das gute Stück zu tippen, mit Mendeley für die Bibliographie am Ende.

Jetzt merke ich aber immer mehr, dass mir Word vom Arbeitsstil einfach so gar nicht gefällt, und auch Mendeley ist nicht ganz mein Ding.

Ich hatte mich also mal für Pages schlau gemacht, und die pages interne Hilfe verweist da auf EndNote. Kennt das wer, hat wer Erfahrungen damit, weiß jemand wie viel die Studentenversion letzten Endes kostet?

Oder hat wer ganz andere Tipps?

LaTeX beherrsche ich -leider- nicht, und da ich mit hoher Wahrscheinlichkeit mich nicht noch mal an so ein Projekt setzten werde habe ich auch nur bedingt Lust mich da einzuarbeiten…

Danke euch allen!
„Don't Panic.“
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Kommentare

sierkb12.05.1923:56
Wikipedia (de): Auszeichnungssprache (englisch markup language, abgekürzt ML)
(SGML, XML, HTML, XHTML und auch TeX/LaTeX sind Auszeichnungssprachen – Markup Languages)
Eine Auszeichnungssprache (englisch markup language, abgekürzt ML) ist eine maschinenlesbare Sprache für die Gliederung und Formatierung von Texten und anderen Daten. Der bekannteste Vertreter ist die Hypertext Markup Language (HTML), die Kernsprache des World Wide Webs.

Mit Auszeichnungssprachen werden Eigenschaften, Zugehörigkeiten und Darstellungsformen von Abschnitten eines Textes (Zeichen, Wörtern, Absätzen usw. – „Elementen“) oder einer Datenmenge beschrieben. Dies geschieht in der Regel, indem sie mit Tags markiert werden.
[…]

versus

Wikipedia (de): Stylesheet-Sprache (z.B. DSSSL, CSS, XSL/XSLT/XSL-FO)
Stylesheet-Sprachen sind formale Sprachen in der Informationstechnik, um das Erscheinungsbild von Dokumenten bzw. Benutzeroberflächen festzulegen.

Ein Stylesheet ist am ehesten mit einer Formatvorlage zu vergleichen. Grundidee hierbei ist die Trennung von Information (Daten) und Darstellung. Das Programm, das das Stylesheet auswertet, interpretiert die zugewiesenen Daten (Text, Tabellen, Grafiken etc.) und formatiert sie (z. B. für die Bildschirmausgabe) entsprechend den vorgegebenen Regeln.

Beispiele für Stylesheetsprachen sind CSS, XSL und DSSSL.

Gemeinsamer Grundsatz bei Allen: Strikte Trennung von Struktur der Daten von ihrer Darstellung/Aussehen.
+1
Weia
Weia13.05.1900:11
sierkb
Stichwort und Grundsatz bei dem Allen: Trennung von Struktur und Darstellung/Aussehen.
Was voraussetzt, dass das sachlich möglich und wünschenswert ist.

Nein, Du hast schon recht, ich habe das in meiner Antwort an gfhfkgfhfk nicht sauber genug getrennt, aber sonst wäre sie noch länger geworden.

Klar ist es technisch höchst sinnvoll, eine Auszeichnung als Überschrift sauber zu trennen von der Formatierung, dass Überschriften kaninchenblau sein sollen. Diese Trennung lässt einem technisch alle Optionen offen.

Ob ich als Autor möchte, dass man meinen Text bei gleicher Struktur auf einmal in einem ganz anderen Stil darstellen kann und das möglicherweise auch tut, ist aber natürlich eine ganz andere Frage.

Streng genommen bräuchte man dann sogar „Stilverweise“: Denn was passiert, wenn ich in meinem Text schreibe Wirbeltiere sind im Folgenden blau markiert und dann später der Auszeichnung Wirbeltier den Stil Font:grün zuweise?
0
sierkb13.05.1900:28
Weia:

Kommt immer auf den Anwendungsfall/use case bzw. das Ziel an, das kann man nicht verallgemeinern. Nicht selten, erst recht in unserer heutigen vernetzten Welt mit vielen unterschiedlichen Ausgabegeräten (PC, Laptop, Tablet, Smartphone, Drucker, Druckmaschine, stationär, mobil, Papier, Beamer, Braile-Zeile, Voice-Ausgabe, etc.) bzw. Medienformate wie z.B. HTML, PDF, SVG, PNG, JPG, TeX/LaTeX etc. pp. ist es sogar absolut erwünscht und notwendig, es sauber zu trennen und jedem Ausgabemedium das zuzuführen bzw. dazu Inhalt/Struktur vom Aussehen zu trennen und mit dem passenden davon getrennten Stylesheet zusammenstellen, teilweise on-demand bzw. on-the-fly bei Abruf/Klick erst zu generieren bereichert ggf. um benutzerspezifische und kontextabhängige Informationen, was da jeweils am Besten passt oder gewünscht ist bzw. was der Anwender jeweils von seinem Endgerät abruft bzw. mit welchem Endgerät er den Inhalt grad' abruft (was unterschiedlich sein kann und nicht immer gleich und nicht immer vorhersagbar), siehe dazu auch:

Wikipedia (de): Cross Media Publishing
Wikipedia (de): Multi-Format Publishing

Dazu ist es dann absolut hinderlich bzw. verunmöglicht so eine erwünschte Flexibilität sogar, wenn Inhalt und Aussehen in einem Dokument miteinander untrennbar miteinander verschmozen sind.
+1
piik
piik13.05.1900:31
sierkb
Wikipedia (de): Auszeichnungssprache (englisch markup language, abgekürzt ML)
(SGML, XML, HTML, XHTML und auch TeX/LaTeX sind Auszeichnungssprachen – Markup Languages)
Eine Auszeichnungssprache (englisch markup language, abgekürzt ML) ist eine maschinenlesbare Sprache...
Da liegt der Hase im Pfeffer. Maschinenlesbar. Nicht menschenlesbar. Mir persönlich ist es aber bei aller Liebe zu Computern völlig schnuppe, wie eine Maschine irgendwas liest. Mein PC soll mir die Arbeit erleichtern und nicht umgekehrt ich der Zuarbeiter meines doofen Computers sein, weil es unfähige/uninspirierte/gleichgültige/sture/emphatielose... Programmierer so wollen (und dann noch meinen, ich müsse das auch toll finden).
Ich bin kein Informatiker und folglich auch nicht durch deren Nivellierungsschule gegangen, demgemäß etwas wie HTML, C oder sonst eine Sprache irgendwie adäquat oder toll sei. Sie ist es nach meinem Dafürhalten definitiv nicht. Wenn ich programmiert habe, dann in der maximal möglichen Abstraktionsstufe, fernab von Texten, die ein Computer einfach verstehen kann. Die Maschine muss mir entgegen kommen und mich nicht zu ihrem Gehilfen versklaven, der sich ihrer Sprache, Syntax und sonstigen Gepflogenheiten unterwirft.
Folglich schreibe ich längere Texte mit hunderten Tabellen und Grafiken, für deren Aussehen ich selbst die Verantwortung trage, niemals nicht mit irgendeiner TEX-Version, sondern mit etwas, dass mir immer sofort zeigt, wie das aussieht, was ich grade verbreche. Das verlangsamt den Prozess des Schreibens tatsächlich und unterbricht ihn tatsächlich immer wieder, was ich allerdings als Vorteil empfinde, denn so reift er besser. Die Nacharbeitungen sind weniger umfangreich. Ich kann Teile direkt zum Testlesen geben und sie sehen in etwa so aus wie die das fertige Produkt. Und früher, als die Macs samt Word mit solchen enormen Dokumenten nicht recht klar kamen, habe ich das Projekt eben in Blöcke (Kapitel) unterteilt.
Wie gesagt, das mache ich aber nur dann so. Für schnelle Texte treibe ich keinen solchen Aufwand. Mir ist es dann fast egal, was für eine Software ich nutze, solange sie ne gute Rechtschreibkorrektur hat und man gut suchen & ersetzen kann.
„Hardware ist seltener schlecht drauf - Software macht schon häufiger Mucken...“
+1
sierkb13.05.1900:45
piik:

Schon mal daran gedacht, dass so ein Dokument z.B. auch automatisch erzeugt werden kann als eines von vielen? Z.B. aus einer SGML-, XML-Datei oder Datenbank heraus? Automatisch oder auf Tastendruck? Ausgabeformat z.B. eine HTML-Datei, PDF-Datei, LaTeX-Datei, Word-Datei, etc.? Und zwar alle womöglich sogar gleichzeitig und im Bruchteil einer Sekunde? Z.B. via XSLT bzw. XSL-FO. Und dass sowas sogar vielfach gemacht wird und im elektronischen Dokumenten-Publishing in gewissen nicht kleinen Bereichen mittlerweile eher der Regelfall denn die Ausnahme ist? U.a. im Verlagswesen und auch in der Industrie (Boeing und Airbus z.B., die haben ihre Rohdaten u.a. vor allem als SGML und XML vorliegen und erzeugen daraus dann je nach Bedarf und Anwendungsfall ihre jeweils gebrauchten Dokumente, u.a. mit XSL)?

Ebenso auch verschiedene Verlags-CMS und -Publishing-Systeme, teilweise von denen selbst geschriebene, teilweise welche vom freien Markt.
0
Dayzd13.05.1909:19
Caliguvara
Iwo
Holger Matthes hat auf seiner Seite "Diplomreader" zahlreiche Tipps zum Umgang mit Word, incl. Vorlagen. Viele Dinge die das Leben in einer Textverarbeitung (wie Word, NisusWriter etc.) einfacher machen, bauen auf den gleichen Prinzipien auf (bei Word ist die Bedienung manchmal sperriger).
https://holgermatthes.de/diplom-reader/index.php
Ich war jetzt am Wochenende nicht dazu gekommen, aber genau diese Seite wollte ich dir empfehlen. Hier findest du jegliches erdenkbares Problem, auf welches du mal in Word stoßen wirst, samt Lösungsweg.

Caliguvara
Zu Word (2019): Das Dokument hat bisher 12 Seiten, ein Inhaltsverzeichnis, 5 Stile und eine Bibliography danke Mendeley - und ruckelt bis zum geht nicht mehr. Hochgradig nervig.
Normal ist das nicht. Ruckelt Word denn auch ohne Mendeley? Wie groß ist die Datei schon? Und was für ein Rechner hast du?

Also auf meinem MacBook Pro von 2013 ruckelt Word nicht und das auch nicht bei 40 MB Dateien mit >100 Seiten, Grafiken & Referenzen.

Falls du Grafiken mit Excel erstellen solltest, versuch auf jeden Fall diese als PDF zu speichern. Dann hast du sie als hochauflösende Vektorgrafik und die Dateien sind sehr klein! Ansonsten auch drauf achten wie hochauflösenden deine eingefügten Bilder sind und welche Optionen du hierzu bei Word aktiviert hast.


Noch ein Punkt, den du bedenken solltest, ist, wer die Arbeit gegen Ende Korrektur lesen wird. Das Korrigieren an sich ist mit Word relativ einfach. Viele wissen nicht wie sie mit einem PDF umgehen sollen, ausser ausdrucken und da hängt es wieder davon ab, ob die Person dir die Verbesserung dann einfach geben kann oder du in deiner Unistadt hockst und die Person paar 100km weiter wegwohnt. Klingt relativ banal, aber am Ende läuft immer die Zeit davon und korrigieren ist eine chaotische Angelegenheit. Oft werden dann auch nur einzelene Kapitel tropfweise an die korrigierenden Personen geschickt, etc.
Hab erst kürzlich wieder eine Arbeit erhalten 1 Woche vor der Abgabe von einer Dame die fast 1000 km weit weg studiert. Leider musste ich richtig viel kommentieren und verbessern, was denk ich in Word einfach übersichtlicher war als in einem PDF alles hineinzukritzeln.
+3
Caliguvara
Caliguvara13.05.1910:16
Papierlos
johnnytravels
Empfehle noch mal Zotero. Der robusteste kostenlose Referenzmanager für außerhalb von Latex und ohne Verbindungen zu irgendwelchen Riesenverlagen mit Agenda.
Oh, da ist für mich aus der Diskussion ja was nützliches abgefallen. Danke.
Lässt sich Zotero auch mit Pages nutzen? Ich stelle mir das so vor:
- Eine Bibliography am Ende des Dokumentes
- Auf Klick irgendwo im Dokument lässt sich an dieser Stelle eine Referenz hinzufügen, die der Bibliographie hinzugefügt wird
- Das ganze wird natürlich auf aktuellem Stand gehalten, sollte ich irgendwo noch etwas hinzufügen/ändern

Danke!


EDIT
Geht nicht, laut Zotero Forum.
„Don't Panic.“
+1
Caliguvara
Caliguvara13.05.1910:20
Dayzd
Caliguvara
Iwo
Holger Matthes hat auf seiner Seite "Diplomreader" zahlreiche Tipps zum Umgang mit Word, incl. Vorlagen. Viele Dinge die das Leben in einer Textverarbeitung (wie Word, NisusWriter etc.) einfacher machen, bauen auf den gleichen Prinzipien auf (bei Word ist die Bedienung manchmal sperriger).
https://holgermatthes.de/diplom-reader/index.php
Ich war jetzt am Wochenende nicht dazu gekommen, aber genau diese Seite wollte ich dir empfehlen. Hier findest du jegliches erdenkbares Problem, auf welches du mal in Word stoßen wirst, samt Lösungsweg.

Caliguvara
Zu Word (2019): Das Dokument hat bisher 12 Seiten, ein Inhaltsverzeichnis, 5 Stile und eine Bibliography danke Mendeley - und ruckelt bis zum geht nicht mehr. Hochgradig nervig.
Normal ist das nicht. Ruckelt Word denn auch ohne Mendeley? Wie groß ist die Datei schon? Und was für ein Rechner hast du?

Also auf meinem MacBook Pro von 2013 ruckelt Word nicht und das auch nicht bei 40 MB Dateien mit >100 Seiten, Grafiken & Referenzen.

Falls du Grafiken mit Excel erstellen solltest, versuch auf jeden Fall diese als PDF zu speichern. Dann hast du sie als hochauflösende Vektorgrafik und die Dateien sind sehr klein! Ansonsten auch drauf achten wie hochauflösenden deine eingefügten Bilder sind und welche Optionen du hierzu bei Word aktiviert hast.


Noch ein Punkt, den du bedenken solltest, ist, wer die Arbeit gegen Ende Korrektur lesen wird. Das Korrigieren an sich ist mit Word relativ einfach. Viele wissen nicht wie sie mit einem PDF umgehen sollen, ausser ausdrucken und da hängt es wieder davon ab, ob die Person dir die Verbesserung dann einfach geben kann oder du in deiner Unistadt hockst und die Person paar 100km weiter wegwohnt. Klingt relativ banal, aber am Ende läuft immer die Zeit davon und korrigieren ist eine chaotische Angelegenheit. Oft werden dann auch nur einzelene Kapitel tropfweise an die korrigierenden Personen geschickt, etc.
Hab erst kürzlich wieder eine Arbeit erhalten 1 Woche vor der Abgabe von einer Dame die fast 1000 km weit weg studiert. Leider musste ich richtig viel kommentieren und verbessern, was denk ich in Word einfach übersichtlicher war als in einem PDF alles hineinzukritzeln.

Danke für den Link, da war ich auch schonmal drüber gestolpert…
Word hat halt zwischendurch mal Hänger, wenn ich an eine andere Stelle im Dokument springe, da schnell neuen Text tippe,… Ein MacBook Pro 2018 mit i7 und 32GB RAM sollte das 6,6mb File mit Inhaltsverzeichnis, Text und Referenzen eigentlich stemmen 🙄
„Don't Panic.“
0
X-Ray
X-Ray13.05.1910:36
Das einzige Programm für welches Apple eine Integration in Pages erlaubt hat (leider) ist EndNote, nach meinen Informationen durch eine nicht öffentliche API.
Integration von Zotero mit Word, LibreOffice, LaTeX (😉) und plain Text.

Ohne die ganze, lange, Diskussion hier aufnehmen zu wollen würde ich persönlich zu LaTeX greifen. Habe ich seinerzeit auch so gemacht. Trotz einer kurzen Einarbeitungsphase war es mir den Aufwand wert. Das hat sich definitiv gelohnt. Und die Literaturverwaltung dann in BibTeX oder über das schon genannte Papers mit Export der Papers Datenbank dann in BibTeX. Das ginge so auch mit Zotero.
Da es sich wohl, wie du sagst, um ein einmaliges Projekt handelt, würde ich hier nicht unbedingt Geld für einen Literaturmanager ausgeben, den ich später nicht mehr benötige.

Oder aber schreiben in Papers. Dann eine Datei mit den zitierten Literaturstellen erzeugen (durch Zotero oder andere) und diese dann wieder in Pages einfügen und formatieren. Dabei bleibt dann allerdings die manuelle Arbeit der Eingabe der Literatur in den laufenden Text.
Das könnte man jetzt, bei dem genannten Umfang, als akzeptabel ansehen.
Solche Abschlussarbeiten sind, egal wie man es macht, immer mit einem gewissen Aufwand verbunden.
„Planung ersetzt den Zufall durch Irrtum ( Einstein )“
+3
Caliguvara
Caliguvara13.05.1911:14
Ja, Pages bringt die Endnote Schnittstelle von Haus aus mit, ohne externe API 😕 (Zumindest Laut Zotero und Endnote Forum)

N mal gucken, vielleicht werfe ich wirklich mal noch 'nen Blick auf LaTeX…
„Don't Panic.“
+1
X-Ray
X-Ray13.05.1911:21
Hauptsache, nicht zu viel Zeit mit der Suche nach irgendwelchen Lösungen zu verlieren.
Sich auf dem Inhalt konzentrieren, die Formatierung kommt danach.
„Planung ersetzt den Zufall durch Irrtum ( Einstein )“
+4
Hot Mac
Hot Mac13.05.1911:46
Caliguvara
N mal gucken, vielleicht werfe ich wirklich mal noch 'nen Blick auf LaTeX…
Das würde ich empfehlen.
Du wirst es nicht bereuen.
+1
Serge
Serge13.05.1912:56
Vielleicht noch ein Tipp für die, die LaTeX zwar als Ausgabe haben wollen, aber die Einarbeitungszeit etwas reduzieren wollen: MultiMarkdown
+1
pünktchen
pünktchen13.05.1913:14
Immer diese fanatischen Latexjünger. Caliguvara schreibt eine eher übersichtliche Arbeit und hat nicht vor das nochmal zu machen. Lohnt es sich denn da sich LaTeX einzuarbeiten?

Ihm geht es um eine enge Integration von Literaturmanager und Textverarbeitung und da gibt es meines Wissens am Mac genau drei Alternativen:

Word + Endnote
Pages + Endnote
Mellel + Bookends

Nun mag es sein dass die Einarbeitung in eine neues Programm auch nicht unbedingt schneller geht als bei LaTeX. Aber welche LaTeX-Variante kann denn bei der Integration mit diesen Lösungen mithalten?
+1
Hot Mac
Hot Mac13.05.1913:29
pünktchen
Caliguvara schreibt eine eher übersichtliche Arbeit
Woher weißt Du das?

(...) und hat nicht vor das nochmal zu machen.
Kannst Du in die Zukunft schauen?!

Lohnt es sich denn da sich LaTeX einzuarbeiten?
Ja!
+1
pünktchen
pünktchen13.05.1913:30
PS - vielversprechend sieht auch manuscripts aus. Kennt das wer?
-1
pünktchen
pünktchen13.05.1913:34
@ Hot Mac: ich nehme einfach ernst was Caliguvara schreibt. Med Diss, wohl maximal hundert Seiten, höchstwahrscheinlich nie wieder.
-1
Hot Mac
Hot Mac13.05.1914:10
pünktchen
@ Hot Mac: ich nehme einfach ernst was Caliguvara schreibt.
Na, da sind wir doch alle froh.
Du bist ein Vorbild.
-2
X-Ray
X-Ray13.05.1915:05
pünktchen
Immer diese fanatischen Latexjünger.

Fanatisch würde ich mich nicht gerade bezeichnen.
Es ist einfach die Erfahrung. Wie ich sagte, ich habe vor vielen Jahren ebenfalls vor der Entscheidung gesessen und habe mich damals durchgerungen mich in LaTeX einzuarbeiten. Und das obwohl es schon damals erste Programme gab, die ein vernünftiges Druckbild sogar auf den damals üblichen 9-Nadel-Druckern erzeugten.
Hätte mir damals jemand gesagt das ich eines Tages zum Teil meine Arztbrief oder Gutachten in LaTeX schreibe, hätte ich ihn für verrückt erklärt. Heute bin ich froh darüber.
Und auch die Unabhängigkeit der Dateien, dass es mir egal war ob mein Umgebungssystem Windows, Unix, MacOS oder was auch immer war. Text Dateien konnte man lesen, und der Ausdruck nach Kompilierung durch LaTeX war auf jeden dieser Systeme gleich und von höchster Qualität.
„Planung ersetzt den Zufall durch Irrtum ( Einstein )“
+3
Dayzd13.05.1915:45
Caliguvara
Ein MacBook Pro 2018 mit i7 und 32GB RAM sollte das 6,6mb File mit Inhaltsverzeichnis, Text und Referenzen eigentlich stemmen 🙄
Dann finde ich es sehr seltsam, dass Word so zickt. Hast du mittlerweile mal geschaut, ob deine Uni Endnote anbietet?
Es kann nämlich nur an deinem Literaturprogramm/-plugin liegen oder an einer vermurksten Vorlage.

LaTeX ist natürlich auch eine Option, aber hier wirst du wohl selbst am Besten abwägen können, ob die Vor- oder Nachteile für dich überwiegen.
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Dayzd13.05.1916:06
X-Ray
Es ist einfach die Erfahrung. Wie ich sagte, ich habe vor vielen Jahren ebenfalls vor der Entscheidung gesessen und habe mich damals durchgerungen mich in LaTeX einzuarbeiten.
Und du weißt jetzt noch genau wieviel Zeit dich das gekostet hat? Meist vergisst man das ja schnell danach...
Und das obwohl es schon damals erste Programme gab, die ein vernünftiges Druckbild sogar auf den damals üblichen 9-Nadel-Druckern erzeugten.
Wir sind im hier und jetzt. Das was Caliguvara vor hat, kann Word locker und auch nicht erst seit gestern. Kein Vergleich zu früher.
Hätte mir damals jemand gesagt das ich eines Tages zum Teil meine Arztbrief oder Gutachten in LaTeX schreibe, hätte ich ihn für verrückt erklärt. Heute bin ich froh darüber.
Ich habe auch schon dynamische LaTeX-Vorlagen für Unternehmen erstellt. Hier geht es aber um eine "simple" Doktorarbeit. Ob LaTeX ihm später irgendeinen Vorteil bringt, ist reine Spekulation und rettet ihn auch nicht davor jetzt inhaltlich mit seiner Doktorarbeit Gas zu geben, anstatt ewig an seiner LaTeX-Vorlage rumzufeilen und sich dort einzuarbeiten.
Und auch die Unabhängigkeit der Dateien, dass es mir egal war ob mein Umgebungssystem Windows, Unix, MacOS oder was auch immer war. Text Dateien konnte man lesen, und der Ausdruck nach Kompilierung durch LaTeX war auf jeden dieser Systeme gleich und von höchster Qualität.
In dem konkreten Anwendungsfall relativ irrelevant. Sein Dozent verlangt nachher ein PDF und sein Betreuer und alle seine Kumpels, die es korrigieren werden, werden eh Word verwenden (er hat ja immerhin auch eine Word-Vorlage bekommen, also ist davon auszugehen).
X-Ray
pünktchen
Immer diese fanatischen Latexjünger.
Fanatisch würde ich mich nicht gerade bezeichnen.
pünktchen Wortwahl mag überspitzt sein, aber ich gebe ihm teilweise Recht, da hier viele die Vorteile von LaTeX in den Himmel loben, mit irgendwelchen Anwendungsbeispielen (in einer möglichen Zukunft) ums Eck kommen, die garnichts mit dem vorliegenden Anwendungsfall zu tun haben und nicht mal minimal zugeben, dass für einen nicht-programmieraffinen Menschen - trotz mittlerweile halbwegs guten GUIs - LaTeX einfach teilweise eine zeitfressende Zumutung ist. Hab den Thread nicht ganz durchgelesen, aber ich habe nirgendwo gelesen, ob jmd Caliguvara gefragt hat, ob er vielleicht skripten/programmieren kann oder sich mit solchen Sachen leicht tut.
+1
gfhfkgfhfk13.05.1917:32
pünktchen
Nun mag es sein dass die Einarbeitung in eine neues Programm auch nicht unbedingt schneller geht als bei LaTeX. Aber welche LaTeX-Variante kann denn bei der Integration mit diesen Lösungen mithalten?
Es gibt für TeX exzellente Editoren, so dass alles integriert ist und sehr gut miteinander harmoniert. Das läuft erfahrungsgemäß besser als die von Dir angeführten Kombinationen. Es gibt rund um TeX sehr viele Programme, die das Erstellen aller möglichen Dokumente erleichtern und automatisieren können. Nicht nur das Literaturverzeichnis auch der Index wird automatisch generiert.

Trotzdem hier im konkreten Fall von Caliguvara halte ich das so kurz vor dem Beginn der Arbeit auch nicht mehr für sinnvoll zu wechseln. Ich würde sogar empfehlen, dass er bei Word bleibt. Nur das ist ihm zu langsam.
+1
gfhfkgfhfk13.05.1917:43
Caliguvara
Word hat halt zwischendurch mal Hänger, wenn ich an eine andere Stelle im Dokument springe, da schnell neuen Text tippe,… Ein MacBook Pro 2018 mit i7 und 32GB RAM sollte das 6,6mb File mit Inhaltsverzeichnis, Text und Referenzen eigentlich stemmen 🙄
Es gibt eine sinnvolle OS Plattform auf der man MS Office nutzen kann – Windows. Die macOS Version ist nicht so schnell und gut wie die Windows Version. Es könnte sinnvoller sein eine Windows VM einzurichten, und so das Performance Problem lösen.
+1
Warp
Warp14.05.1902:36
Naja, ob das mit der Windows VM wirklich hilft? Bei mir auf nem iMac 2017 mit i5 ist die Eingabe vom Text jedenfalls recht ätzend so teigig wie die Buchstaben auf Monitor erscheinen. Das macht bei mir alles einen recht zähen Eindruck. Egal ob in Coherence, Windowsmode oder Vollbild. Einzig warum ich mal die Windowsversion verwendet hatte wenn ich mal was brauchte was in der macOS Version nicht gab. Ich bin inzwischen dazu übergegangen in pages zu schreiben und wenn nötig ins docx Format zu exportieren wenn das unbedingt für word lesbar sein muss. Schäzte das hilft Caliguvara jetzt auch nicht unbedingt.
Insgesamt interessante Thread was es so alles gibt.
0
gfhfkgfhfk16.05.1908:16
Weia
gfhfkgfhfk
Das ist nicht viel anders als hier die Beiträge zu tippen.
Erstens schon, denn hier kann ich wenigstens auf den F-Button klicken, …
Diesen Stand der Technik haben LaTeX-Editoren lange erreicht. Ich nutze mittlerweile meistens Kile, und da gibt es ein extra Menüpunkt LaTeX, und dann fügt er den passenden Code für die gewünschte Funktionalität ein. In der neusten Version wird der Code beim Sichern gleich übersetzt und angezeigt. Es gibt auch Editoren bei denen das live beim Eintippen passiert. Man sieht den Editor mit dem Code und parallel die Ausgabe der aktuell bearbeiteten Seite.
Weia
Was Stylesheets betrifft, sind wir uns vollkommen einig. Meine ideale Textverarbeitung wäre eine, bei der ich zunächst für einen Text hierarchische Stylesheets WYSIWIG anhand eines Testtextes in einer ausgeklügelten GUI bis in die feinsten Details (so weit wie möglich integriert mit den systemweiten Textstilen von macOS) erstellen oder bereits erstellte auswählen kann –  die Stile dann auf Tastenkürzel legen kann und dann aber in ein WYSIWIG-Textfenster mit kontinuierlicher Rechtschreibprüfung mit den macOS-Wörterbüchern schreiben kann, so dass ich sofort sehe, was ich fabriziere, Text- und Bildrahmen ggf. mit der Maus verschieben kann und Stilmerkmale ggf. ad hoc unter Verwendung von macOS-Farbpanel und macOS-Schriftpanel überschreiben kann. Dazu natürlich Inhaltsverzeichnis, Querverweise, intelligente Fußnotenverwaltung über mehrere Seiten hinweg und Kapitel-/Endnoten für Bilder etc.
Tja, XML funktioniert so gerade nicht. Man definiert zuerst ein DTD, und wenn das getan ist, kann man anfangen Dokumente zu verfassen. Die Styles kann man vollkommen unabhängig davon definieren und das ist auch wegen des Multichannelpublishings notwendig. XML-Editoren wie Oxygen haben einen Pseudo-WYSIWYG-Modus, weil man wirklich nur Inhalt eingibt und eben keinerlei Style. So sieht das beim Schreiben mit DocBook Vorlage aus. Dazu gibt es in den neueren Versionen die Möglichkeit Stylesheets zu laden und dann formatiert zu editieren.

Am Beispiel der beiden LaTeX Befehle \emph{} und \strong{} kann man das gut erklären, was da passiert. \emph ist eine Hervorhebung von Text, um ihn vom normalen Text hervorzuheben. Üblicherweise wird das in Texten mit Italics dargestellt, \strong{} hingegen ist eine stärkere Auszeichnung und wird üblicherweise mit Fettdruck realisiert. Aber entscheidend ist nicht die konkrete Darstellung, sondern der Wunsch diese Textstellen besonders hervorzuheben, wofür es eben zwei Grade der Hervorhebung gibt: leicht und stark.
Weia
Sie sind gesichtslos und daher für ästhetische Sensibelchen wie mich schlecht zu lesen, „objektiv“ nicht.
Die CMRs sind alles andere als das. Sie sind sehr fein gezeichnet, und fallen dadurch besonders auf, und auch Dir fallen sie auf.
Weia
Mein Problem ist die mangelnde Wahlfreiheit, die mich der Möglichkeit des ästhetischen Ausdrucks beraubt.
Mein Bedauern, aber hier verwechselst Du Uninformiertheit mit fehlender Wahlmöglichkeit. Seit nahezu Ewigkeiten kann man die 35 Standard PS-Fonts mit TeX nutzen, das ging schon mit dem alten LaTeX 2.09 und dem original TeX. Es werden schon sehr lange die Tools mitgeliefert sich selbst aus beliebigen PS Fonts die passenden Informationen für TeX herauszuziehen und die METAFONT Dateien zum texen zu generieren. Danach musste man nur noch ein Stylesheet schreiben, in dem die Fonts den Dokumentenklassen bekannt gemacht wurden – für die 35 PS Fonts gab es diese bereits vorgefertigt. Mittlerweile gibt es für viele Fonts vordefinierte Dateien bzw. die neuen Fonts (OTF) werden von den neuen Implementationen direkt erkannt. Was bleibt sind die passende Styles, und da bieten die neuen TeX Implementationen auch Hilfe an, so dass das sehr viel einfacher als früher geht.

Was ein Problem war und ist, dass es für TeX so viele Spezialmathematikfonts gibt, die es bei den meisten kommerziellen Fonts nun einmal nicht gibt. Als Nutzer weiß man, dass es zu den CMR-Fonts passende Mathematik-Fonts für alle Symbole gibt. Die Mathefonts werden von den Fonts für Text getrennt ersetzt, so dass man im Zweifelsfall unterschiedliche Fontfamilien für Text und Mathematik nutzt. Das sieht nun einmal nicht gut aus. Aber fehlende Symbole wären deutlich schlimmer.

Es gibt nur einige wenige Mathematikfonts die komplett sind. Siehe etwa Beispiel für Lucida OTF in TeX, und dann gleich mehr Mathematiksatz .
Weia
Natürlich hat Schönheit eine sehr subjektive Komponente. Genau deswegen sollte jeder Wissenschaftler in seiner Eigenschaft als Individuum den Font wählen können, der ihm für seinen Text angemessen erscheint.
Dazu müssten diese Fonts zuerst existieren. Was es an Fonts gibt, ist auch für TeX verwendbar. Die meisten Textverarbeitungen nutzen einen einzigen Mathematikfont und das mit jedem Font für Text. Typographisch ist das eher der Alptraum. Wie ersetzt man in Word den Mathematikfont?
Weia
Fast alles, was man zu lange zu oft gesehen hat, hat sich abgenutzt und ist damit altbacken, Textbefehle sind im GUI-Zeitalter definitiv veraltet (was niemanden daran hindert, auf veraltete Methoden zu stehen) und „objektiv“ ist sowieso nix.
Nein, gutes Design ist zeitlos. Eine Nutzerschnittstelle muss die notwendige Komplexität des Problems handhaben können. Reine GUIs kommen sehr schnell an ihre Grenzen, was sie abbilden können. Deshalb Textbefehle sind Stand der Technik und nicht veraltet. Z.B. kennst Du eine aktuelle Programmiersprache ohne Textbefehle und nur einem GUI? Auch das strukturierte Publizieren erfordert deutlich mehr als nur ein GUI, und selbst bei klassischen Textverarbeitungen kann man meistens einen Modus aktivieren, in dem man die Steuercodes sieht. Weshalb ist das der Fall?

Ein Problem ist, dass WYSIWYG die Strukturen verdeckt, und man deshalb Probleme beim Erstellen des Textes bekommt. TeX und noch sehr viel stärker XML sind aber darauf optimiert Strukturen in den Dokumenten zu kontrollieren und umzusetzen. Blinde etwa können mit WYSIWYG gar nichts anfangen, und wenn Du nicht die richtigen Strukturen verwendest, sondern nur die passendes Styles, so dass das Ergebnis mit WYSIWYG gleich aussieht, aber eine andere Struktur hat, dann hat der Blinde ein Problem beim Verständnis.
Weia
Dummerweise sind aber genau diese Metaphysikthese und die Ansätze Poppers philosophisch höchst umstritten.
Ja, ich weiß vom Positivismusstreit, und nein die Herren die Popper kritisiert haben, haben nie verstanden um was es in der Naturwissenschaft geht. Die meisten sind noch nicht einmal in der Lage zu begreifen was das Doppelspaltexperiment mit EPR-Paaren für philosophische Fragen aufwirft.
+4
pünktchen
pünktchen16.05.1908:58
gfhfkgfhfk
Ja, ich weiß vom Positivismusstreit, und nein die Herren die Popper kritisiert haben, haben nie verstanden um was es in der Naturwissenschaft geht.

Beim Positivismusstreit ging es doch aber um die Methoden der Sozialwissenschaften.
0
tranquillity
tranquillity16.05.1910:02
Nein, es ging allgemein um wissenschaftliche Erkenntnis bzw. Werturteilsfreiheit.

@weia.
ein einfaches z.B.
\usepackage{charter}
in der Präambel des Dokuments reicht aus, um die Schriftart zu ändern. Und es wird nicht nur die Hauptschriftart geändert, sondern auch passend dazu die serifenlosen (z.B. für Zwischenüberschriftten). Einfacher geht es nicht. Wenn man dann noch so etwas wie
\usepackage{microtype}
verwendet, kriegen WORD-Benutzer mit ästhetischem Sachverstand Tränen in die Augen
+1
Hot Mac
Hot Mac16.05.1910:08
tranquillity
Wenn man dann noch so etwas wie
\usepackage{microtype}
verwendet, kriegen WORD-Benutzer mit ästhetischem Sachverstand Tränen in die Augen
👍
+1
Keule16.05.1910:09
Caliguvara
Uniende ... ich muss eine Arbeit schreiben. Dafür hat uns die Uni ein Worddokument als Template gegeben ...
Jetzt merke ich ... dass mir Word vom Arbeitsstil ... nicht gefällt...

... hat wer ... Tipps?...

Lieber oder Liebe Caliguvara,

ich wünsche Dir einen guten Tag.

Vor wenigen Stunden habe ich meine Masterarbeit fertiggestellt und dem Gutachterteam übermittelt. Ich schreibe Dir von meinen noch ganz frischen Erfahrungen aus meinem Schreibprozess.

Das relevante zuerst:
* Ich habe die Masterarbeit mit Microsoft Word (aktuelle Version) auf dem Mac geschrieben. Das geht für mich leicht.
* Für das Literaturverzeichnis empfinde ich den Onlinedienst scribbr.de hilfreich.

Details:
Zu Beginn meiner Schreibarbeit hatte ich dieselbe Fragestellung wie Du hier im Forum. Ich bekam hilfreiche Tips, auch die Fraktion der TeX oder LaTex Spezialisten hat auf die vielfältigen Möglichkeiten hingewiesen.

1) Der Versuch, mich in LaTex einzuarbeiten hat sich für mich schnell als Zeiträuber entpuppt > verworfen.
2) Die Arbeit mit Ulysses und Scrivener hat Stärken und Schwächen. Die Stärken bestehen für mich darin, dass ich einzelne und überschaubare Kapitel (z.B. Einleitung oder Darstellung bestehender Literatur) schreiben kann, dennoch alles in einer überschaubaren Bedienoberfläche sehen kann. Das hat mir bei der Strukturierung geholfen. Die Schwächen sind eher in meiner Unwilligkeit begründet, mich so tief mit den Programmen zu befassen, dass ich eine APA 6 Formatierung, Tabellenformatierung, Einfügen von Abbildungen etc. in U oder in S lerne.
3) Somit habe ich Textteile strukturiert mit Scrivener geschrieben und den Text später in Word zusammengefügt und in das erforderliche APA Format gebracht.
4) Das Literaturverzeichnis kann -wenn lückenlos in scribbr mitgeführt- per Export in oder per copy&paste ins Worddokument übernommen werden.
4) Zum Abschluss der Arbeit ist es hilfreich, ein Lektorat mit der Prüfung zu beauftragen. Das Lektorat dauert ca. 1 Woche, es gibt jedoch auch schnellere (teurere) Varianten. Danach plane für Dich selber ebenfalls 1 Woche, um die Anregungen des Lektors / der Lektorin umzusetzen.

Es gibt sicher bessere Workflows, jedoch hat die oben beschriebene Variante FÜR MICH gut funktioniert.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Wahl des geeigneten Schreibwerkzeuges wichtig ist, jedoch nur wenig Zeit beanspruchen soll. Ein Schreibprogramm komplett neu zu lernen kann sich nach meiner Einschätzung als Fehlerquelle mit Boomerang-Effekt entpuppen. Ich habe auf Vertrautes (MS Word) gesetzt.

Zum Abschluss schreibe ich noch den Umfang meiner Arbeit.
* Der Haupttext ohne Verzeichnisse und ohne Anhänge beträgt 75 Seiten.
* Inklusive Verzeichnisse, ohne Anhänge sind es 90 Seiten, gesamt (mit Anhängen) sind es 280 Seiten.
* Word ist stabil genug, damit umzugehen. Ich hatte keinen Absturz und keinen Datenverlust.

Und nun wünsche ich Dir gutes Gelingen.
+4
Dayzd16.05.1910:42
Keule
4) Das Literaturverzeichnis kann -wenn lückenlos in scribbr mitgeführt- per Export in oder per copy&paste ins Worddokument übernommen werden.
Kann man mit scribbr auch die Literature selbst, also PDFs, verwalten? und was ist mit Literature, die man nicht verwendet hat? Muss man die dann manuell rausfiltern?

Hier will ich nochmal die Stärken von Endnote hervorheben. Falls man seine Literatur teilweise in PDF-Form hat, kann man diese ganz leicht der jeweiligen Referenz zufügen und innerhalb von Endnote bzw. aus Endnote heraus damit arbeiten (markieren, global Suchen, etc.) Die Referenz selbst braucht man eigentlich nie manuell einzugeben oder zu verbessern, denn jede online Uni-Bibliothek, Google Scholar ("-Symbol), alle erdenklichen Websiten für Fachliteratur/Paper bieten den Download einer Endnote-Datei an. (na gut, das gilt auch für die meisten anderen Literaturverwaltungsprogramme die mit RIS oder ähnlichem umgehen können).
Die Referenz im Fließtext einsetzen, geht entweder über das Word-Plugin oder in Endnote selbst. (Die Anzeigeart kann man wählen, z. B. (Autor, Jahr), Autor (Jahr), etc.) Endnote zeigt dabei auch an, welche Referenzen z. B. noch nicht verwendet wurden! Sehr wichtig, da je nach Fachgebiet darauf gepocht wird, dass man eine gewisse Anzahl an Quellen verwendet bzw. seine Quellen diversifiziert. (Halte ich für ein extremes Plus, da manuell so ein Überblick behalten sehr viel Zeit kostet)
Außerdem wird das Literaturverzeichnis nur anhand der verwendeten Referenzen automatisch erstellt.

Diese Dinge können sicherlich auch andere Literaturverwaltungsprogramme wie Citavi etc., allerdings sind das entscheidene Gründe sich eben ein ordentliches Literaturverwaltungsprogramm zu suchen anstatt ein "am Ende kann man das Literaturverzeichnis copy/pasten"-Dienst zu verwenden. Gerade bei vielen Quellen hilft dir ein solches Programm Ordnung zu schaffen und den Überblick zu behalten. Ob es jetzt dafür schon zu spät ist, da du bereits im Schreibprozess und nicht mehr in der Literaturrecherche bist, hängt wohl viel davon ab, wie du deine Literatur organisiert hast.
+2
Keule16.05.1910:52
Dayzd
Kann man mit scribbr auch die Literature selbst, also PDFs, verwalten? und was ist mit Literature, die man nicht verwendet hat? Muss man die dann manuell rausfiltern?
Lieber Dayzd,
scribber hilft bei der korrekten APA Darstellung der Literaturverzeichniseinträge. Es verwaltet keine Literatur, es ist für mich ein einfaches Hilfsmittel.

Endnote ist Deinen Ausführungen zufolge wesentlich effizienter ... und wahrscheinlich besser geeignet als scribbr. Was ich beschrieben habe, ist meine Vorgehensweise.
0
AppleUser2013
AppleUser201316.05.1911:13
wow was für eine interessante Diskussion... Vielen Dank dafür, da hier verschiedenste Möglichkeiten, eine Arbeit zu schreiben mit all den Dingen, die dafür notwendig sind....

Aber Caliguvara... Was ist Dein Fazit... würde mich interessieren...
+2
Dayzd16.05.1919:05
Ich frage rein aus Interesse nach und das sollte in keinster Weise eine Art Kritik an deinem Vorgehen sein.
Keule
scribber hilft bei der korrekten APA Darstellung der Literaturverzeichniseinträge. Es verwaltet keine Literatur, es ist für mich ein einfaches Hilfsmittel.
Wie genau darf ich das verstehen/mir vorstellen? Woher stammen diese Einträge? Hast du deine Literatur in Word selbst eingetragen und Scribber wandelt diese APA-Konform im Literaturverzeichnis um?
Endnote ist Deinen Ausführungen zufolge wesentlich effizienter ... und wahrscheinlich besser geeignet als scribbr. Was ich beschrieben habe, ist meine Vorgehensweise.
Wie schon gesagt, ich wollte nicht dein Vorgehen hinterfragen, sondern ergänzend und aufbauend auf deinem Kommentar erwähnen, wo ich die Stärken einer Literatureverwaltungssoftware wie Endnote sehe, da ich glaube, dass viele solche Programme nur als komplizierte Software betrachten, die ihnen nur dabei hilft das Literaturverzeichnis am Ende der Arbeit hinzubekommen, anstatt sie sinnvoll in den ganzen Erstellungsprozess einer Arbeit einzubinden.
0
Keule16.05.1922:20
Dayzd
Keule
scribber hilft bei der korrekten APA Darstellung der Literaturverzeichniseinträge.
Wie genau darf ich das verstehen/mir vorstellen?

Scribbr bietet einen APA Generator: ISBN Nummer oder Webseite oder Autoren/Titel/Herausgeber etc eingeban ... daraus generiet Scribber
- den APA formatieren Eintrag für das Literaturverzeichnis
- Eine Formulierungsempfehlung für wörtliche Zitate oder für Paraphrasierte Texte.

Wenn Du bei scribbr einen Accout anlegst, kannst Du alle erstellten Literatureinträge immer wieder abrufen - und in das Literaturverzeichnis deines Dokuementes übernehmen.

Link: https://www.scribbr.de/plagiatspruefung/apa-generator/
0
Weia
Weia16.05.1923:34
gfhfkgfhfk
Tja, XML funktioniert so gerade nicht. Man definiert zuerst ein DTD
Jaaaa, das ist mir doch klar.

Wir reden aber gar nicht von XML, wir reden von Textverarbeitungen, und für das Gros von Texten würdest Du ohnehin mit einer oder einigen wenigen DTDs auskommen. Natürlich wären Semantik und Stil auch bei meiner Wunschtextverarbeitung sauber getrennt; mein Punkt ist, dass ich Beides konfigurieren will (und zwar in einer guten GUI), bevor ich anfange zu schreiben, und das Schreiben dann eben bereits in WYSIWIG geht. Das mag Dir nicht wichtig sein, für mich ist es absolut unverzichtbar.

Um mal den Vergleich zu bemühen: Du bist offenbar wie ein Komponist, der auch auf einem blechern klingenden Piano oder gar im Kopf eine tolle Klaviersonate komponieren kann, während ich das nicht kann oder vielleicht besser gesagt, mich die Zumutung, das tun zu sollen, derart empören würde, dass ich schon allein deswegen eine Komponierblockade bekäme, während ich andererseits auf einem Steinway ein Stück komponieren könnte, das auf einem Steinway besonders toll klingt, und dasselbe entsprechend auf einem Bechstein, was dann umgekehrt Du halt nicht so gut kannst. Beides kann man aus entsprechendem Blickwinkel defizitär finden, doch Beides hat seine Berechtigung, und ich bewundere sicher Deine Fähigkeit. Ich verstehe nur Deinen Furor der Nüchternheit nicht, mit dem Du für Ersteres plädierst.
und das ist auch wegen des Multichannelpublishings notwendig.
XML, Multichannelpublishing, für wie viele Promille der Dissertationen, die auf der Welt verfasst werden, ist das relevant?
Am Beispiel der beiden LaTeX Befehle \emph{} und \strong{} kann man das gut erklären, was da passiert. \emph ist eine Hervorhebung von Text, um ihn vom normalen Text hervorzuheben. Üblicherweise wird das in Texten mit Italics dargestellt, \strong{} hingegen ist eine stärkere Auszeichnung und wird üblicherweise mit Fettdruck realisiert. Aber entscheidend ist nicht die konkrete Darstellung, sondern der Wunsch diese Textstellen besonders hervorzuheben, wofür es eben zwei Grade der Hervorhebung gibt: leicht und stark.
Beides ist entscheidend. Ich schreibe einen anderen Text, wenn starke Hervorhebungen durch Fettsatz markiert werden, als wenn sie durch Farbe markiert werden.
Weia
Sie sind gesichtslos und daher für ästhetische Sensibelchen wie mich schlecht zu lesen, „objektiv“ nicht.
Die CMRs sind alles andere als das. Sie sind sehr fein gezeichnet, und fallen dadurch besonders auf, und auch Dir fallen sie auf.
Aber nicht wegen ihrer „feinen Zeichnung“. Du redest wie jemand, der mir erklären will, dass ein bestimmter Anzug ganz besonders gut, weil aus „feinem Stoff“ ist, während ich Anzüge generell nicht mag und nur Jeans und T-Shirt trage. Man kann vermutlich lange darüber debattieren, inwieweit und wodurch bestimmte Schriften bestimmte Ausstrahlungen haben, aber ich kann nur konstatieren, dass die CMRs für mich eine Gestrigkeit ausstrahlen, die mir wirklich zuwider ist. Da hilft mir die „objektiv gute Lesbarkeit“ überhaupt nichts, wenn sich alles in mir dagegen sträubt, solch einen Text auch nur anzusehen. Die Monotype Modern, die ja wohl als Vorlage diente, ist für meinen Geschmack übrigens eine genauso schreckliche Schrift. „Feine Zeichnung“ rettet da nichts mehr. Es mag auch fein gezeichnete Frakturschriften geben, trotzdem kämen die für mich nicht infrage.
Weia
Mein Problem ist die mangelnde Wahlfreiheit, die mich der Möglichkeit des ästhetischen Ausdrucks beraubt.
Mein Bedauern, aber hier verwechselst Du Uninformiertheit mit fehlender Wahlmöglichkeit. Seit nahezu Ewigkeiten kann man die 35 Standard PS-Fonts mit TeX nutzen
35 Fonts, boah, ey! Ich hatte Schwierigkeiten, unter 10.000 zwei, drei zu finden, die mir entsprechen.
Es werden schon sehr lange die Tools mitgeliefert sich selbst aus beliebigen PS Fonts die passenden Informationen für TeX herauszuziehen und die METAFONT Dateien zum texen zu generieren. Danach musste man nur noch ein Stylesheet schreiben, in dem die Fonts den Dokumentenklassen bekannt gemacht wurden
Merkst Du nicht, wie over the top das alles für einen Nichtprogrammierer ist, der einfach einen ästhetisch ansprechenden Text schreiben will? Die Zeit, um sich solche Techniken anzueignen, verwendet der sicher besser darauf, einen ihm entsprechenden Font zu finden, der sich mit all seinen OpenType-Features (die dann via WYSIWIG in Pages & Co ausgewählt werden können) einfach dadurch installiert, dass er ihn nach ~/Library/Fonts kopiert?
Es gibt nur einige wenige Mathematikfonts die komplett sind.
Aber es gibt viele Dissertationen, die gar keine Mathematikfonts brauchen. Irgendwie klingt das bei Dir immer so, als würden Dissertationen generell im Wesentlichen aus Formeln bestehen.
Was ein Problem war und ist, dass es für TeX so viele Spezialmathematikfonts gibt, die es bei den meisten kommerziellen Fonts nun einmal nicht gibt […] so dass man im Zweifelsfall unterschiedliche Fontfamilien für Text und Mathematik nutzt. Das sieht nun einmal nicht gut aus.
Da gebe ich Dir recht, das ist ein Problem, sobald man Formeln in seinem Text braucht.
Die meisten Textverarbeitungen nutzen einen einzigen Mathematikfont und das mit jedem Font für Text. Typographisch ist das eher der Alptraum.
Stimmt.

Wohlvertraut denjenigen, die Notensatz machen … (obwohl es da ein bisschen besser ist)
Wie ersetzt man in Word den Mathematikfont?
Keine Ahnung. In Pages kannst Du ein paar LaTeX-Befehle nutzen (\mathbf \mathrm \mathit \mathfrak \mathsf \mathtt \boldsymbol \rm \bf \it \tt \sf \bold), aber wirklich weiter hilft das natürlich auch nicht. Dabei hätte ich durchaus einige Fonts mit vollem Symbolumfang zur Verfügung, die zumindest besser passen würden als der Default-Font.
Nein, gutes Design ist zeitlos.
Nicht wirklich. Manches hält sich deutlich besser als anderes. Aber Zeitlosigkeit ist in einer Welt mit sich ändernder Umwelt unmöglich, weil Design auch immer in der Abgrenzung zur Umwelt besteht. Selbst die Garamond, ein wahrer Schriftklassiker, sieht heute anders aus als zur Zeit ihrer Entstehung.
Eine Nutzerschnittstelle muss die notwendige Komplexität des Problems handhaben können. Reine GUIs kommen sehr schnell an ihre Grenzen, was sie abbilden können. Deshalb Textbefehle sind Stand der Technik und nicht veraltet.
Das kann nur jemand sagen, dem Programmierung vertraut ist. Für alle anderen Menschen sind Textbefehle ein Atavismus aus dem letzten Jahrtausend. Was nützt Dir die adäquate Abbildung der Komplexität, wenn der 90% der Nutzer 90% der Befehle nicht kennen? Da wird am Ende weit weniger Komplexität ausgeschöpft als bei einer GUI – zu der ja übrigens auch die Shortcuts für effizientes Arbeiten gehören.
Z.B. kennst Du eine aktuelle Programmiersprache ohne Textbefehle und nur einem GUI?
Nein, natürlich nicht (obwohl Cocoa da weit näher dran sein könnte, als es ist). Aber Programmieren muss man lernen. Eine Textverarbeitung zu nutzen, sollte man (bis auf wenige Grundpointen) nicht erst lernen müssen.
Auch das strukturierte Publizieren erfordert deutlich mehr als nur ein GUI
Papperlapapp, eine gute GUI könnte natürlich strukturiertes Publizieren handhaben, zuallermindest in dem Umfang, wie er für eine normale Dissertation gebraucht wird.

Unser Gespräch erinnert mich ein wenig an die oft ebenfalls aufgeregten Diskussionen um WYSIWIG-Webseiten-Programme vs. HTML-Editoren. Natürlich kann man mit Ersteren keine interaktiven Websites programmieren, aber ohne sie gäbe es viele Websites überhaupt nicht … Beides hat seine Berechtigung.
selbst bei klassischen Textverarbeitungen kann man meistens einen Modus aktivieren, in dem man die Steuercodes sieht. Weshalb ist das der Fall?
Um Dir zu zeigen, dass sich semantische Informationen und WYSIWIG gar nicht widersprechen müssen.
Ein Problem ist, dass WYSIWYG die Strukturen verdeckt, und man deshalb Probleme beim Erstellen des Textes bekommt.
Nur, wenn man für verschiedene Semantiken denselben Stil benutzt bzw. undiszipliniert arbeitet. Das lässt sich vermeiden. Meine Abhorreszenz gegen gestrige Techniken kann ich nicht vermeiden.
Blinde etwa können mit WYSIWYG gar nichts anfangen, und wenn Du nicht die richtigen Strukturen verwendest, sondern nur die passendes Styles, so dass das Ergebnis mit WYSIWYG gleich aussieht, aber eine andere Struktur hat, dann hat der Blinde ein Problem beim Verständnis.
Das ist mir wohl bewusst. Nicht umsonst nerve ich in der Wikipedia immer alle damit, wirklich jedes einzelne Wort aus einer anderen Sprache pedantisch mit der entsprechenden Sprachkennzeichnung für Screenreader zu versehen.
Ja, ich weiß vom Positivismusstreit, und nein die Herren die Popper kritisiert haben, haben nie verstanden um was es in der Naturwissenschaft geht.
Um Deine düstersten Ahnungen zu bestätigen: Es war zu großen Teilen die Lektüre von Adorno, die mich von Mathematik und Physik zur Philosophie gebracht hat.
+2
Weia
Weia16.05.1923:44
pünktchen
gfhfkgfhfk
Ja, ich weiß vom Positivismusstreit, und nein die Herren die Popper kritisiert haben, haben nie verstanden um was es in der Naturwissenschaft geht.
Beim Positivismusstreit ging es doch aber um die Methoden der Sozialwissenschaften.
Die gibt es doch gar nicht; es gibt nur Naturwissenschaften.
0
Weia
Weia16.05.1923:52
tranquillity
ein einfaches z.B.
\usepackage{charter}
in der Präambel des Dokuments reicht aus, um die Schriftart zu ändern. Und es wird nicht nur die Hauptschriftart geändert, sondern auch passend dazu die serifenlosen (z.B. für Zwischenüberschriftten). Einfacher geht es nicht.
Doch. Mit einem Mausklick auf die entsprechende Einstellung in der GUI und dann auf die gewünschte Schrift im macOS-Schriftpanel ginge es viel einfacher (zwei Mausklicks statt 20 Zeichen tippen, alle verfügbaren Schriften angezeigt bekommen statt sich an Namen und Schriftsammlungen und Textbefehle erinnern zu müssen). Es gibt nur leider das Programm nicht, das das mit einer guten GUI anbietet.
Wenn man dann noch so etwas wie
\usepackage{microtype}
verwendet, kriegen WORD-Benutzer mit ästhetischem Sachverstand Tränen in die Augen
Ich bin ja kein Word-Nutzer, aber das wäre ganz gut, denn dann sehe ich den Hautausschlag nicht mehr so deutlich, den Textbefehle bei mir auslösen.
+1
Keule17.05.1908:50
Weia
gfhfkgfhfk
Tja, XML funktioniert so gerade nicht. Man definiert zuerst ein DTD
... Wir reden aber gar nicht von XML, wir reden von Textverarbeitungen, und für das Gros von Texten würdest Du ohnehin mit einer oder einigen wenigen DTDs auskommen. Natürlich wären Semantik und Stil auch bei meiner.

Liebe/r Weia, Liebe/r gfhfkgfhfk,
wie genau helft Ihr dem Fragesteller mit dieser langen Ausführung?
Ich bin geneigt zu sagen: Gar nicht. Das schaut aus wie ein Rechtfertigungs-Diskurs. Bringt nix, lasst das bitte bleiben.

Dankeschön.
-2
Weia
Weia17.05.1911:53
Keule
wie genau helft Ihr dem Fragesteller mit dieser langen Ausführung?
Ich bin geneigt zu sagen: Gar nicht.
Gut möglich; einen entsprechenden Verdacht hatte ich zwischendrin geäußert.

Nur: der Fragesteller hat schon sehr viel Feedback direkt auf seine Frage bekommen. Solange das der Fall ist, sehe ich nicht, was dagegen spricht, wenn sich die Diskussion teils in eine andere, interessante Richtung entwickelt. Nirgendwo bei MacTechNews steht geschrieben, dass sich ein Thread dauerhaft nur um die Ausgangsfrage drehen darf, und meiner Erfahrung nach wird das hier auch nicht so gehandhabt.
Bringt nix
Bringt Dir nix. Großer Unterschied.

Supersimple Abhilfe: nicht lesen. Ich staune immer wieder, wie schwer diese doch eigentlich schlichte Lösung manchem hier zu fallen scheint.
Dankeschön.
Wofür?
+2
gfhfkgfhfk17.05.1911:56
Keule
Liebe/r Weia, Liebe/r gfhfkgfhfk,
wie genau helft Ihr dem Fragesteller mit dieser langen Ausführung?
Zuweilen ergeben sich Diskussionen aus den Beiträgen in einem Thread, und die können auch weiter vom eigentlichen Thema weg führen. Leider gibt es hier keine Baumstruktur bei den Beiträgen, so das man das besser erkennen. Apropos Nützlichkeit von Beiträgen für Caliguvara: Inwiefern waren Deine Beiträge da hilfreich?
+2
Caliguvara
Caliguvara17.05.1912:46
AppleUser2013
wow was für eine interessante Diskussion... Vielen Dank dafür, da hier verschiedenste Möglichkeiten, eine Arbeit zu schreiben mit all den Dingen, die dafür notwendig sind....

Aber Caliguvara... Was ist Dein Fazit... würde mich interessieren...
Vollste Zustimmung! Ich hatte eigentlich mit einem etwas müden Thread gerechnet, mit vielleicht 15 Antworten. Großes Danke, auch für die interessante Diskussion die sich aus meiner Frage entwickelte! Ein Punkt, den ich an diesem Forum sehr schätze (auch wenn er einen zuweilen auf die Palme treiben kann 😛).

Ich bin momentan bei Word und Mendeley hängen geblieben. Zusammen mit den Vorlesungen die wir parallel haben bin ich ganz froh das Ergebnis meines Textes "stumpf und dumm" zu sehen ohne das Schreiben neu lernen zu müssen. Nach den Zwischenexamina in anderthalb Monaten ist aber auch vorlesungsfreie Zeit, vielleicht gucke ich mir LaTeX dann doch nochmal an. Aber Momentan bleibe ich bei dem System, das meine Uni und verantwortliche Ärztin kennen und seit Jahren verwenden - den imho ineffizientesten Texteditor seit langem und Mendeley.

Ich werde die Tage mal gucken, wie Word mit dem Dokument unter der VM von win10 in Parallels läuft. Excel hat bekanntlich fast schon perverse Performance Unterschiede zwischen Windows und Mac (bei selber Versionsnummer). Vielleicht leidet Word ja auch unter Microsoft.

Bei EndNote hatte ich mal den Reseller in meiner Region kontaktiert (EndNote bitte auf ihrer Homepage Studenten direkt mit ihren Resellern in Kontakt zu treten) um zumindest mal den Preis zu erfahren, diese Info wurde mir ziemlich kühl verweigert mit der Erklärung, ich solle mir doch erstmal ein Benutzerkonto auf ihrer Webseite einrichten. Da ist mir die Lust dann auch schon wieder vergangen.

Auf jeden Fall nochmal ein großes Danke an alle, die mir mit ihrer Erfahrung und ihrem Wissen hier zur Seite stehen! Ich antworte nicht immer auf alles, lese aber fleißig mit 🙂 Schönes Wochenende euch allen 😉
„Don't Panic.“
+3

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