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Das Ende von Time Machine auf dem Mac ist nah...

Anton Ochsenkühn
Anton Ochsenkühn15.01.1915:22
Gerade jetzt zu Jahresanfang wird ja immer gerne und viel diskutiert und darüber spekuliert, was denn Apple in 2019 alles auf den Markt bringen wird.
Wieviel davon sich bewahrheitet, werden wir ja alles zusammen erleben...
Jedoch scheint mir sicher zu sein, dass die Tage von Time Machine auf dem Mac gezählt sind. Vielleicht schon mit der nächsten macOS-Version könnte damit Schluss sein.

Wie ich darauf komme? Nun - eigentlich ganz einfach: Immer mehr Anwender haben immer mehr Daten online und benötigen den lokalen Speicherplatz gar nicht. Zudem drängt Apple die User mit standardmässig kleinen SSD-Laufwerken in den Macs ja dazu, die Daten online zu legen.



Wenn ich mir beispielsweise den Home-Folder eines Users ansehe, dann ist davon faktisch schon alles online:
- Dokumente und Schreibtisch werden via iCloud Drive verwaltet
- Bilder und Musik werden via iCloud Mediathek online vorgehalten
- in Downloads liegen eh nur temporäre Dinge
- Öffentlich wird eh kaum von Anwendern verwendet und wenn dort Daten liegen sollten, werden diese zumeist woanders hin verteilt
- Filme: die geniesst man ebenfalls online bei Apple, Netflix, YouTube etc.

Gehe ich eine Ablageebene höher, dann finde ich die Ordner für das System und eben alle möglichen Treiber etc. in der Library-Instanz. Das System kann ich über die Wiederherstellen-Partition jederzeit übers Internet wieder herstellen lassen. Es muss also nicht in einem Backup wie TimeMachine liegen.
Also bleiben nur einige Dateien im Library-Ordner des Rechners sowie im User-Ordner, die in ein Backup reinmüssen. Und dort befinden sich in der Regel eben hunderte Einstellungsdaten.

Wozu als Time Machine? Es wird wohl auf ein iCloud Backup wie unter iOS hinauslaufen. Sobald ein Mac damit wieder hergestellt wird, werden die Apps einfach aus dem App Store in den Programme-Ordner geladen...

Alles andere kommt eh über die iCloud (Termine, Erinnerungen, Notizen, Kontakte, Lesezeichen, Kennwörter, ....) bzw. im E-Mai-Bereich über die IMAP- oder Exchange-Server.




Ergo: Ein Time Machine Backup ist mittlerweile faktisch schon überflüssig und Apple weiss das sicher auch und deshalb wage ich die These, dass wir uns davon schon bald verabschieden dürfen oder müssen.
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Kommentare

Legoman
Legoman15.01.1915:34
Meine privaten Dateien haben nichts außerhalb meines Rechners zu suchen.
+75
Anton Ochsenkühn
Anton Ochsenkühn15.01.1915:40
Legoman

also damit auch kein iOS-Backup, keine Verwendung von E-Mails, Internetnutzung dann wohl auch nicht, von Telebanking ganz zu schweigen.... ich fürchte fast, das geht gar nicht mehr ohne. Außer eben, man nutzt IT gar nicht... dann aber auch keine Kreditkarten, keine ec-Karten.
-41
Meddten
Meddten15.01.1915:48
Legoman
Meine privaten Dateien haben nichts außerhalb meines Rechners zu suchen.

Wunschdenken. Zieh in eine Höhle im Wald.
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Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck15.01.1915:51
Ich glaube auch, dass TimeMachine mittelfristig verschwinden wird und durch einen ähnlichen Backup-Mechanismus wie bei iOS-Geräten ersetzt wird.
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Wurzenberger
Wurzenberger15.01.1915:53
Mir egal, gibt doch CCC.
+21
zu Alt15.01.1915:54
... man kann nahezu alle Daten Online auslagern, ja stimmt.
Will man das auch? Sicher nicht!
Hat man überall auf der Welt die technischen Voraussetzen dafür (z. B. Highspeed Internet)? Sicher nicht!

Ich kann mich noch gut an eine Vision von Apple erinnern. Das war Anfang der 90er, da hiess es in nem Mac Magazin, dass die Zukunft in Computern OHNE Festplatte liege und man alles zentral irgendwo gespeichert wird. Der Weg scheint in gewisser Weise auch dort hin zu gehen, aber vieles hat sich seit dem geändert. Thema Datensicherheit - um nur eins zu nennen.

Klar - Apple, Zöpfe abschneiden, etc. aber DAS kann ich mir persönlich (noch) nicht vorstellen.

Der Post scheint mir eher Werbung für seinen Buchhandel (oder was es auch immer sein soll) zu sein....
+20
Sitox
Sitox15.01.1915:56
Anton Ochsenkühn
Wozu als Time Machine? Es wird wohl auf ein iCloud Backup wie unter iOS hinauslaufen. Sobald ein Mac damit wieder hergestellt wird, werden die Apps einfach aus dem App Store in den Programme-Ordner geladen...
Es gibt weit mehr Sicherungswürdiges zwischen „Fotos“ und „Notizen“. Hier muss wohl wieder der vielbemühte Tellerrand herhalten. Abgesehen davon gibt es etliche Unternehmen, die ihre Daten nicht auf ausländischen Servern lagern wollen oder dürfen (DSGVO)
+36
Papierlos
Papierlos15.01.1915:57
Legoman
Meine privaten Dateien haben nichts außerhalb meines Rechners zu suchen.

Meine Daten haben nichts auf meinem Rechner zu suchen!

Verschlüsselt auf der NAS oder in der cloud. Auf meinem iPad und iPhone ist es bereits so. Auf dem Mac fast.
-7
nane
nane15.01.1916:01
Anton Ochsenkühn
Die Überlegung und Schlussfolgerung teile ich. Wird aber nicht ganz trivial sein, diese Hypothese hier ohne sehr viele "Daumen runter" zu diskutieren

Legoman
Na ja, das hätten wir ja alle gerne. Aber so lange Rechner mit dem Internet verbunden sind, wird das wohl ein Wunschtraum bleiben. Wo fangen private Dateien an? Bei Urlaubsschnappschüssen? Bei der Adresse? Beim Geburtsdatum? Das legt jeder anders aus. Es gibt Menschen, die fertigen Bewerbungs-Webseiten mit allen pers. Daten an. Es gibt Menschen, die nutzen Facebook und WhatsApp usw. Auch wenn man selbst nicht dabei ist, so sind dennoch längst e-mail Adressen und Telefonnummern auf den Servern der Betreiber. Bewegungsdaten von Fahrzeugen und Smartphones und elektronischen Etiketten - wie will man das alles ernsthaft unterbinden? Persönliche Daten bei Versicherungen, Banken, Dienstleistern aller Art. Sind die dort wirklich "sicher"?

Unabhängig von der Rechtslage, es wird immer Unternehmen geben, die sich nicht Komma für Komma an die DSGV halten, absichtlich oder unabsichtlich. Es wird immer hacks geben und es wird immer Datenschutzlücken geben. Wichtig erscheint mir mittlerweile nur noch, dass überhaupt einmal ein Bewusstsein und eine Diskussion um "Privatheit" entsteht. Das wäre ja schon mal ein Anfang.
„Das Leben ist ein langer Traum an dessen Ende kein Wecker klingelt.“
+8
Thehassle15.01.1916:04
Im Grunde ist es so, dass ich über die iCloud gar nichts meiner Daten dort speichere und grundsätzlich privat ein lokales Backup anlege, sowohl com Mac als auch ios Geräten. Sollte Apple das o.g. tun, was ich ausschließe, wäre meine Nutzung von Macs adhoc beendet. Aber zum Glück ist das alles nur sinnloser ymumpitz der da gemutmaßt wird.
+17
heavymeister15.01.1916:06
Sind Cloud-Dienste denn inzwischen konform mit der DSGVO?
Oder was machste wenn du 1 TB Daten eines aktuell in Arbeit befindlichen Videoschnitts sichern musst? Dafür ist Timemachine doch ne praktische Sache.
Außerdem dachte ich, dass sich Apple zu seinen professionellen Usern bekannt hat.
+22
SaNaif15.01.1916:11
"Wie ich darauf komme? Nun - eigentlich ganz einfach: Immer mehr Anwender haben immer mehr Daten online und benötigen den lokalen Speicherplatz gar nicht. Zudem drängt Apple die User mit standardmässig kleinen SSD-Laufwerken in den Macs ja dazu, die Daten online zu legen."

Wer seine Daten nur online hat ist schlicht fahrlässig im Umgang damit. Keiner der Anbieter von Online-Speicher garantiert in irgendeiner Form für diese Daten.

Ich habe meine Daten lokal, mit Timemachine gesichert auf eine USB Disk und nochmal gesichert auf ein NAS mit einem RAID.

Sollte Apple die absurde Idee haben Timemachine zu beerdigen, wäre das der Tropfen der das Fass zum Überlaufen bringt und ich würde mich von Apple abwenden.

Timemachine ist einfach in der Bedienung, zuverlässig und stabil. Keine andere Backuplösung die ich kennen gelernt habe kann da mithalten.
+29
rene204
rene20415.01.1916:13
Schade das Du (Anton) so viele Daumen runter bekommst. leider sehe ich das auch so.
Deswegen meinen Daumen hoch. Es wird so kommen, nicht zuletzt deutete ja schon die Einstellung der TimeCapsule darauf hin.

Hoffentlich wird es einen "lokalen" Nachfolger geben. ich möchte nicht alles in die Cloud auslagern.
Momentan kann ich mein NAS noch mit größeren Platten versorgen um mehr Datenspeicher lokal zu bekommen.
„Gelassenheit und Gesundheit.. ist das wichtigste...“
0
dreikoenig15.01.1916:16
Ziemlicher Clickbait Threat-Titel.
Belege hast du keine. Du stellst Vermutungen an. Mehr nicht.
Dein Titel suggeriert aber was anderes.

Es mag sein, dass früher oder später Time Machine verschwindet. Aktuelle Anzeichen gibt es dafür aber ehrlich gesagt keine.

Also ist das von dir prophezeite Ende von Time Machine eben noch nicht nah.

Und wenn es irgendwann so kommt, dann gibt es andere Möglichkeiten seine Daten ohne Apple lokal zu sichern. Klappt auf iOS auch ziemlich gut und problemlos.

rene204
Schade das Du (Anton) so viele Daumen runter bekommst. leider sehe ich das auch so.
Deswegen meinen Daumen hoch. Es wird so kommen, nicht zuletzt deutete ja schon die Einstellung der TimeCapsule darauf hin.

Nach der Logik hätte das Einstellen eines eigenen Monitors von Apple auf das Ende der Macs hingedeutet.
Oder die Einstellung von Airport Extreme/Express das Ende vom Internet für Apple.

Apple hat Time Capsule eingestellt, weil es sich nicht rentiert hat.
Gleiches gilt für die Monitor und Routersparte. Die waren nicht rentabel genug. So einfach ist das manchmal.
+18
beanchen15.01.1916:27
Anton Ochsenkühn
Ergo: Ein Time Machine Backup ist mittlerweile faktisch schon überflüssig und Apple weiss das sicher auch und deshalb wage ich die These, dass wir uns davon schon bald verabschieden dürfen oder müssen.
Thesen sind dazu da gewagt zu werden. Doch die Begründungen sind nur auf den ersten Blick stichhaltig. Was bei allen vergessen wird, eine gelöschte oder beschädigte Datei lässt sich ohne TimeMachine nicht wiederbringen, da sie über die Cloud und alle Speicherorte weg- oder kaputtsynchronisiert wird.
Also ja, Apple könnte einen "Nachfolger" bringen, der das Hauptaugenmerk weg von lokalem Sicherungsmedium und zu eine "Cloud Backup" lenkt, aber nein, es ist im Moment absolut kein Fakt, dass TimeMachine überflüssig ist.
+12
Phil Philipp
Phil Philipp15.01.1916:39
Wurzenberger
Mir egal, gibt doch CCC.
Ja - grundsätzlich richtig, aber:
Einzelne Client-Rechner sichere ich immer viel lieber mit CCC. Dann habe ich gleich eine voll funktions-fähige Startup-Festplatte mit aller benötigten Software, Workspace usw., falls der Rechner hardware-mäßig mal schlapp macht. Einfach mit der geclonten externen HDD an anderen Rechner gehen, von der Platte starten - fertig.

ABER:
Den Datei-Server habe ich dann doch lieber an der Time-Machine hängen. Falls mal irgendein DAU eine vorhandene Datei falsch überarbeitet hat, ist dann schnell der vorherige Stand wiederhergestellt.

-----
Zum eigentlichen Thema: Anton spekuliert einfach mal wild rum - kann man machen, ist dann aber auf eigene Gefahr. Die Minus-Votings sind diesbezüglich etwas überflüssig (ausser man möchte click-bait unterstellen).
+9
McErik15.01.1919:21
Die These, dass bald jeder Mac-Nutzer all seine Daten in die Cloud schickt und damit ein lokales Backup überflüssig wird, halte ich für an den Haaren herbei gezogen. Geradezu abenteuerlich!
TimeMachine ist ein ausgesprochen gutes Backupsystem, einfach zu bedienen und sehr vielseitig in der Verwendung. Man kann einzelne Dateien, all seine Dokumente und Einstellungen oder das ganze System wiederherstellen. Und das auch noch auf unterschiedlichen Wegen. Festplattendienstprogramm, TM-App und Finder ...
TimeMachine rechne ich ausdrücklich zu den Pluspunkten des gesamten Apple-Systems. (Und seit APFS und Snapshots erst recht!)
In den vergangenen Jahren sind fast alle meine Dokumente und Bilder elektronisch gespeichert. Die Gesamtheit meiner Daten will ich nicht in fremden Händen an einem unbekannten Ort sehen. Wenn ich mit jemand anderem an einem anderen Ort kommuniziere und Daten austausche, müssen diese natürlich auf die Reise gehen (E-Mail, DropBox, ...). Das ist aber in der analogen Welt auch nicht anders (Brief, Paket, ...). Trotzdem wäre ich auch früher nicht auf die Idee gekommen, all meine Unterlagen jemand Fremdem irgendwo zur Aufbewahrung zu überlassen.
Die ganze Idee des Cloud Computings ist jedenfalls im Privatbereich sowieso unsinnig. Wenn ich unterwegs mit dem iPhone ein Foto knipse, dann muss es nicht im selben Augenblick zu Hause auf meinem (schlafenden) iPad oder meinem (ausgeschalteten) Mac landen. Erst wenn ich wieder in der Nähe der anderen Geräte bin, wäre eine Synchronisation nett. Dann bin ich aber im eigenen Netz (WLAN) und muss meine Daten zur Sync nicht vorher um den halben Erdball (nach USA, oder sei es auch nur nach Irland) schicken. Auch wenn es technisch möglich ist, aberwitzig! Vollständiges Local Sync - das ist privat das einzig Sinnvolle! Und noch ausbaufähig! Wenn beruflich/dienstlich mehrere Personen Zugriff auf dieselben Daten benötigen, sieht das natürlich anders aus. Dafür ist eine Cloud sinnvoll. Aber dann wird die Frage der Datensicherheit wiederum noch drängender, weil solche Daten wohlmöglich wertvoll sind.
Ich bin mir fast sicher, dass es in naher Zukunft, nach etlichen weiteren Datenskandalen ein breites Umdenken auch weg von überflüssigen Cloud-Lösungen geben wird.
Die von Apple wären ja mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn sie mit TimeMachine eines ihrer besten Programme einstellen würden. So aufwändig ist außerdem die Pflege dieses Programmes nun auch wieder nicht. Dann würde es bestimmt bald ein ähnliches Programm eines Drittentwicklers geben. Ich wäre sicher nicht der einzige, der TM vermissen würde.
Die iTunes-Backups für iOS sind viel schlechter! Im Vergleich zu TM rudimentär.
+14
Weia
Weia15.01.1919:35
Anton Ochsenkühn
Jedoch scheint mir sicher zu sein, dass die Tage von Time Machine auf dem Mac gezählt sind. Vielleicht schon mit der nächsten macOS-Version könnte damit Schluss sein.
Klar, deswegen hat Apple APFS ja für Time Machine optimiert …
Wie ich darauf komme? Nun - eigentlich ganz einfach: Immer mehr Anwender haben immer mehr Daten online und benötigen den lokalen Speicherplatz gar nicht
Du redest hier aber nur von einer ganz bestimmten Sorte von Anwendern, nämlich denen, die eigentlich überhaupt keinen Computer bräuchten, sondern nur eine „Multimedia- und Kommunikationsmaschine“, also letztlich ein (besser als heute funktionierendes) iPad.

Mit tatsächlichen Computernutzern in Wissenschaft und Kunst haben Deine Überlegungen überhaupt nichts zu tun. Nicht von sich auf andere zu schließen, wäre hier hilfreich.
Wenn ich mir beispielsweise den Home-Folder eines Users ansehe, dann ist davon faktisch schon alles online:
- Dokumente und Schreibtisch werden via iCloud Drive verwaltet
Wie kommst denn darauf? Bei mir ist das jedenfalls nicht so. Ich habe iCloud Drive nicht mal aktiviert …

Ich benutze den Schreibtisch-Ordner gar nicht und habe den Schreibtisch deaktiviert, im Dokumente-Order sind nur einige wenige Sachen, hauptsächlich Bürokram. Im Wesentlichen nutze ich meine eigene Ordnerhierarchie, die ich mir im Heimverzechnis angelegt habe.

Ich verstehe Deinen Punkt auch ganz grundsätzlich nicht: Wie soll denn iCloud Drive Time Machine ersetzen? iCloud Drive ist doch keine Versionierung.

Im übrigen: Mein Heimordner ist 12TB groß. Das soll ich alles auf iCloud tun?
- Bilder und Musik werden via iCloud Mediathek online vorgehalten
Bei mir nicht. Meine gesamte Musiksammlung besteht aus gerippten CDs, da ich keine komprimierte Musik mag. Und was ist ist meiner eigenen, in Logic erstellten Musik? Meine 2TB große Bildersammlung werde ich auch nicht in die Cloud befördern, wozu auch?
- Filme: die geniesst man ebenfalls online bei Apple, Netflix, YouTube etc.
Soso. Auch die selbstgedrehten? Auch die seltenen, die es nirgendwo gibt? Auch die, die so sehr Teil der eigenen Biografie sind, dass man sicherstellen möchte, dass sie einem nie verloren gehen? Auch die, die man unbedingt seinen Kindern hinterlassen will, weil man sie für so bedeutend hält?

Ich kaufe jeden Film, der mir wichtig ist, befreie ihn als erstes vom DRM und speichere ihn dann sicher bei mir.
Gehe ich eine Ablageebene höher, dann finde ich die Ordner für das System und eben alle möglichen Treiber etc. in der Library-Instanz. Das System kann ich über die Wiederherstellen-Partition jederzeit übers Internet wieder herstellen lassen.
Nicht, wenn Du Modifikationen daran vorgenommen hast.
Also bleiben nur einige Dateien im Library-Ordner des Rechners sowie im User-Ordner, die in ein Backup reinmüssen.
Ja und, was ist mit denen? „nur einige“ ist im übrigen gut … ich habe allein 60.000 Schriftdateien installiert, viele, viele Farbprofile, zahllose Audio-Plug-Ins, … Was ist mit Library/Application Support?

Was ist mit /usr/local/?
Sobald ein Mac damit wieder hergestellt wird, werden die Apps einfach aus dem App Store in den Programme-Ordner geladen...
Und was ist mit den Programmen, die nicht aus dem App Store stammen?
Alles andere kommt eh über die iCloud (Termine, Erinnerungen, Notizen, Kontakte, Lesezeichen, Kennwörter, ....)
Ich nutze nicht Safari, da kommen die Lesezeichen nicht aus der iCloud.

Und wer seinen Schlüsselbund in der Cloud ablegt, dem ist wirklich überhaupt gar nicht mehr zu helfen.
bzw. im E-Mai-Bereich über die IMAP- oder Exchange-Server.
Tja, nur benutze ich POP und speichere lokal.
Ergo: Ein Time Machine Backup ist mittlerweile faktisch schon überflüssig
Das ist in dieser Allgemeinheit hahnebüchener Unsinn.

Entweder ist das hier schamloses Clickbaiting oder Deine Perspektive auf die Nutzung von Computern ist so engstirnig, dass es weh tut.

Was mich besonders erschreckt: Das Computerzeitalter begann mit dem großen Versprechen von mehr Autonomie. Dinge machen zu können, die man vorher eigenständig nicht machen konnte. Selbstermächtigung. Deine Vorstellung von Computern dreht das vollständig um bis zur kompletten Selbstaufgabe. Alles soll anonymen, zentralen Instanzen übereignet werden.
Dieser Blick ist so heillos naiv, dass er die Gefahren einer zentralisierten Gesellschaft völlig aus den Augen zu verlieren scheint. Die Gefahr eines missbrauchten, gehackten oder zerbombten Datencenters scheint überhaupt nicht vorzukommen. Stattdessen wird diese Enwicklung bejubelt.

Ich weiß, dass wir gerade in einer restaurativen, herdengetriebenen Zeit leben, aber Dein Beitrag macht mich dennoch regelrecht fassungslos.
+29
McErik15.01.1919:58
Weia
100% Zustimmung!
+9
PaulMuadDib15.01.1920:25
McErik
Weia
100% Zustimmung!
Dem schließe ich mich an. Außer das mit dem Schlüsselbund. Finde das sehr praktisch. Aber das muß jeder selbst entscheiden.
+5
beanchen15.01.1920:37
Ich würde mich ja auch anschließen, wäre da nicht Apple. So weit weg sind Anton Ochsenkühns Ausführungen nicht von dem, was sich Apple unter der "richtigen" Handhabung eines Macs vorstellt. Weias Art einen Mac zu bedienen dürfte für Apple eher "exotisch" sein, gelinde gesagt.
+5
jlattke15.01.1920:50
@Anton
Ich wette dagegen! Erstens hat Apple in diese Richtung gerade erst Geld und Arbeit gesteckt. Zweitens hat Apple ein klares, stichhaltiges Bekenntnis zum Mac abgegeben. Und auch zum Pro. Das bedeutet zum einen ganz andere Datenmengen – zum anderen haben die soviel Energie in (System-)Bereiche gesteckt, die eben nicht in die Consumer-Ecke gehören, dass ich daran schlichtweg nicht glaube. Time-Machine bleibt. Die Wette steht.
+8
fadenschein15.01.1920:53
Mag mir jemand erklären, was die Daumen bedeuten?

Der Thread Ersteller hatte eine These aufgestellt und mit einer (für Internetforen) überdurchschnittlichen Argumentation belegt. Es erschließt sich mir nicht, warum es dafür 26 'Daumen nach unten' gibt.
+5
PaulMuadDib15.01.1920:59
beanchen
Ich würde mich ja auch anschließen, wäre da nicht Apple. So weit weg sind Anton Ochsenkühns Ausführungen nicht von dem, was sich Apple unter der "richtigen" Handhabung eines Macs vorstellt. Weias Art einen Mac zu bedienen dürfte für Apple eher "exotisch" sein, gelinde gesagt.
Nein. Das ist das, was sonst noch neben her passiert. Nur keiner beachtet. Und das hat der OP nicht mal im mindesten in Betracht gezogen. Und ich möchte meinen Rechner vollständig wieder herstellen können.

Und meine selbst gedrehten Filme, sind mit all seinen Rohdaten viel zu groß, um sie sinnvoll extern ablegen zu können. Außerdem könnte ich auf diese Weise die Daten ersteinsal gar nicht richtig verwenden, sondern müsste sie erst lokal synchronisieren. Um ein Beispiel zu nennen.
+3
Weia
Weia15.01.1921:06
fadenschein
Mag mir jemand erklären, was die Daumen bedeuten?

Der Thread Ersteller hatte eine These aufgestellt und mit einer (für Internetforen) überdurchschnittlichen Argumentation belegt. Es erschließt sich mir nicht, warum es dafür 26 'Daumen nach unten' gibt.
Wenn Du das für eine „(für Internetforen) überdurchschnittliche Argumentation“ hältst, dann will ich gar nicht wissen, welches argumentative Niveau Du ansonsten in Internetforen erwartest …

Die Prämissen gehen allesamt von einem spezifischen Nutzungsverhalten aus, die Conclusio wird hingegen allgemeingültig formuliert. Das ist syllogistischer Quark.

Dazu kommt die regelmäßigen Forumslesern bekannte Vorliebe des Thread-Erstellers, klickheischende Thesen rauszuballern, hinter der böswillige Gemüter eine aufmerksamkeitsökonomische Strategie vermuten mögen.

Schließlich wird die prognostizierte Entwicklung mit affirmativem Unterton vorgetragen, nicht als böse Vorahnung, sprich, der Thread-Ersteller steht positiv zur Entwicklung Richtung Cloud.

Meine spekulative Antwort auf Deine Frage wäre also:
  • ⅓ der gesenkten Daumen beklagt das argumentative Niveau
  • ⅓ der gesenkten Daumen ist verärgert über das vermutete Click Baiting
  • ⅓ der gesenkten Daumen drückt das Unwohlsein über die affirmierte Tendenz hin zur Cloud aus

[arithmetische Ergänzung: im Augenblick der Erstellung dieser Antwort gab es 27 gesenkte Daumen, ⅓ war also ganzzahlig ]
+6
Weia
Weia15.01.1921:13
Meddten
Legoman
Meine privaten Dateien haben nichts außerhalb meines Rechners zu suchen.
Wunschdenken. Zieh in eine Höhle im Wald.
Heb Dein Kind auf, das Du gerade mit dem Badewasser ausgeschüttet hast.
+2
beanchen15.01.1921:15
PaulMuadDib
Nein. Das ist das, was sonst noch neben her passiert. Nur keiner beachtet.
Eben, nebenher. Seit wann hat Apple einen Blick dafür, was nebenher passiert?
Und das hat der OP nicht mal im mindesten in Betracht gezogen.
Hat er nicht. Hab ich weiter oben auch schon festgestellt.
Und ich möchte meinen Rechner vollständig wieder herstellen können.
Du rennst bei mir offene Türen ein.

Um das noch mal deutlicher zu sagen: Weias Ausführungen kommen meinen Vorstellungen näher. Wenn es darum geht, welche Funktionen im Apple Universum gestrichen werden, muss man es aber an dem messen, was Apple für "normal" hält. Da treffen die Ausführungen des OPs eher zu, auch wenn seine Schlussfolgerungen im Moment noch falsch sind.
0
Weia
Weia15.01.1921:18
beanchen
Ich würde mich ja auch anschließen, wäre da nicht Apple. So weit weg sind Anton Ochsenkühns Ausführungen nicht von dem, was sich Apple unter der "richtigen" Handhabung eines Macs vorstellt.
Zumindest Ein iPad ist ein vollwertiger Computer-Tim, das stimmt leider, ja. Aber der wird ja hoffentlich nicht ewig an der Spitze sitzen.
Weias Art einen Mac zu bedienen dürfte für Apple eher "exotisch" sein, gelinde gesagt.
Selbst wenn Apple allen Beteuerungen zum Trotz Wissenschaftler und Künstler und Profis allgemein als Nutzer piepegal wären, so bräuchten sie doch zuallermindest Entwickler auf den Macs, die die ganzen iOS-Apps zusammenklöppeln. Und die gehören zumindest zu einem erheblichen Teil eher zu „meiner Gattung“.
+3
thokon15.01.1921:24
Da hier über Backup-Programme (eigentlich primär über Time Machine) diskutiert wird, möchte ich dennoch auf ein hervorrangendes Backup-Programm für iOS-Geräte verweisen. Gerade mit einer NAS als Datenspeicher gegenüber iTunes Lokal Backup haushoch überlegen: iMazing
„StorageBase.de“
0
beanchen15.01.1921:30
@Weia
Ich denke nicht piepegal aber mich würde wundern, wenn Apple sich nicht wundern würde, warum man seine wissenschaftlichen Daten, künstlerischen Ergebnisse und zusammengeklöppelten Apps nicht in der Cloud speichern sollte.
+1
Anton Ochsenkühn
Anton Ochsenkühn15.01.1921:41
Weia:
In meinen Ausführungen gehe ich von der Majorität der Anwender aus und eben nicht von der Minderheit.

Zudem wird Apple - sobald TM nicht mehr exisitiert - auf Alternativen verweisen - wie eben CCC.
Und im Gegensatz zu Dir, beschimpfe ich niemanden und zudem traue ich mir auch meinen Namen zu nennen und nicht mit einem Pseudonym durch das Forum zu argumentieren. In der Anonymität kann ja jeder irgendwelche fantastische Thesen aufstellen ...

Wir werden es ja sehen, was Apple heuer auf der WWDC zeigen wird.

Ähm - was hat Apple denn in Richtung APFS und Time Machine unternommen? Habe ich da etwas versäumt?

Ich würde es schon begrüssen, wenn Thesen auch begründet werden würden.

Klickheischend sollte das nicht sein, sonder ich haben fundiert argumentiert und ich arbeite mit 5 TM Backups und ich muss schlichtweg feststellen, dass die Technik schlichtweg überaltert ist. Also weg damit und ich denke Apple wird das tun.

jlattke:
Nur weil vermutlich ein Mac Pro kommen könnte, heisst das nicht, dass Time Machine noch existieren muss ... Wer Videoschnitt macht und ständig mit GByte-grossen Daten hantiert, der wird nicht mit TM arbeiten, das dauert noch viel zu lange. Da muss ein lokal konnektiertes RAID her - oder deren meherere, auf die man die Versionen runterschreibt. Bis TM nach 1 h wieder ein Backup anwirft, sind schon x verschiedene Versionen erzeugt und wieder verworfen worden.
0
Papierlos
Papierlos15.01.1922:32
Ich habe den Furor von Weia schonmal zu spüren bekommen, als ich fragte, wozu ein Mac 2TB Arbeitsspeicher braucht (es war eine Frage, keine Affirmation). Er haute mir da schon seine 12TB um die Ohren. Keine Sorge, Apple hört nicht auf mich...
Ich denke nach wie vor - aber das muss ja jeder selbst wissen - nur in wenigen Fällen gehören solche Datenmengen auf eine lokale Platten, sondern auf ein RAID-System mit ordentlichem Backup. Nur was gerade gebraucht wird, ist temporär lokal. Selbst meine Clouds, die ich für die Zusammenarbeit mit anderen habe, synchronisieren mit dem NAS und nicht mit meinem Rechner.
Dennoch teile ich Antons Ansicht nicht. TM wird für die Wiederherstellung des Systems im Bedarfsfall benötigt, weil ein Mac viel komplexer konfiguriert ist als ein iPad. Das ginge aber auch gut mit CCC.
+4
massi
massi15.01.1922:40
Weia
Die Prämissen gehen allesamt von einem spezifischen Nutzungsverhalten aus, die Conclusio wird hingegen allgemeingültig formuliert. Das ist syllogistischer Quark.
Ich bin jetzt zu faul zu babeln, aber was heißt das auf Deutsch?
+4
minifan1315.01.1922:45
Anton Ochsenkühn
Ich würde es schon begrüssen, wenn Thesen auch begründet werden würden.
Genau DAS erwartet hier "jeder" von Dir.
Immer mehr Anwender haben immer mehr Daten online und benötigen den lokalen Speicherplatz gar nicht.
Woher weisst Du das so genau? Bist Du bei der NSA?
Wenn ich mir beispielsweise den Home-Folder eines Users ansehe, dann ist davon faktisch schon alles online
Du kennst also die Home-Folder "aller" User? Oder meinst Du DEINEN Home-Folder?
Und "faktisch" ist alles online? Bei "allen"?

Fragen über Fragen...
Sorry, aber ich kann Dich nicht ernstnehmen...
0
Schnitter
Schnitter15.01.1923:08
Anton Ochsenkühn
Klickheischend sollte das nicht sein, sonder ich haben fundiert argumentiert und ich arbeite mit 5 TM Backups und ich muss schlichtweg feststellen, dass die Technik schlichtweg überaltert ist. Also weg damit und ich denke Apple wird das tun.

Hm. Da muss ich ganz entschieden widersprechen. TM ist für den durchschnittlichen Endanwender immer noch die durchdachteste und benutzerfreundlichste Backuplösung, die auf dem Markt ist. Das bezieht sich auf Grundanforderungen an ein Backup wie Versionierung, Validierung, Kapazitätsmanagement, Datenträgerrotation und Dezentralität. Die Möglichkeiten des Restores auf Dateimanager- und Applikationsebene sind ein Träumchen.

Gerade wenn man tagtäglich mitbekommt, wie User und Admins auf der Windowsseite rumfummeln, um etwas ähnliches hinzubekommen und oft genug daran scheitern, lernt man die Verlässlichkeit und einfache Durchschaubarkeit von TM schätzen. Was soll daran überaltert sein?

Die im OP dargestellten Alternativen sind keine, will man vollständige Kontrolle über den Prozess und die Daten behalten. Und das ist im professionellen Bereich eine unumgängliche Anforderung.
„Jeder ist ein Planet und wird von einem Menschen bewohnt.“
+8
David_B
David_B16.01.1900:03
Ich bin immer noch begeistert, dass es solch kernige User mit 12TB Daten gibt. Ganz klar ist das der durchschnittliche Apple User!
0
Wurzenberger
Wurzenberger16.01.1900:07
fadenschein
Mag mir jemand erklären, was die Daumen bedeuten?

Daumen hoch: Der Klickende mag den Poster bzw. dessen Meinung
Daumen runter: Der Klickende mag den Poster bzw. dessen Meinung nicht
+5
Stefan S.
Stefan S.16.01.1900:11
Ein Grund Apples Ökosystem zu lieben ist – für mich – die Timemachine.
DSGVO und auch meine eigenen Überlegungen führen dazu eben nichts auszulagern. Externe FP, TimeMachine dran und gut ist.
„Manning, Snowden,Levison & sind Helden und Obama stinkt.“
+2
turbod16.01.1901:25
Hier: 25,8 TB Videodaten - ab in die Cloud!

geht's noch?

turbod
+4
Weia
Weia16.01.1901:40
Anton Ochsenkühn
In meinen Ausführungen gehe ich von der Majorität der Anwender aus und eben nicht von der Minderheit.
Und das ist der entscheidende Fehler. Ein Computer ist seinem Wesen nach eine Möglichkeitsmaschine; sie tut, wofür man sie programmiert. Die universelle Einsetzbarkeit ist gerade ihr identitätsbildendes Merkmal.

Deshalb gibt es auf Computern keine „Minderheit“ in dem Sinne, dass alles, was die Mehrheit nicht benötigt, unnütz ist. Die Attraktivität von Computern im Allgemeinen und macOS im Besonderen ist die Vielfalt an Möglichkeiten (macOS: Design- und Multimediatechnologien, Kommunikation, Unix, Windows, Server-Anwendungen, Integration durch systemweite Dienste etc. und das alles in einem Gerät). So gut wie kein Anwender wird von all diesen Möglichkeiten Gebrauch machen, aber entscheidend ist, dass er einen Computer hat, der ihm hier nirgendwo Grenzen setzt. Deshalb ist die Fokussierung auf die Majorität so überaus töricht und zeugt von einem fundamentalen Unverständnis davon, was einen Computer zu einem Computer macht.

Du redest von Anwendern, die Filme gucken, ein paar Texte schreiben, surfen, chatten, Emails schreiben und Musik hören wollen. Das waren historisch Computernutzer wider Willen, sie brauchten eigentlich keinen Computer, sondern ein stromlinienförmiges Gerät für diese Massenbedürfnisse, mit möglichst wenig Komplexität. Nur gab es das lange nicht, deshalb landeten sie beim Computer. Jetzt gibt es das aber in Form von Tabletts; dort mag die Majoritätsfrage sinnvoll sein. Auf einem Mac ist sie das prinzipiell nicht, insofern der Mac ein Computer ist.

Benutzt die Mehrheit der Mac Anwender das ColorSync-Dienstprogramm? Kauft die Mehrheit Final Cut Pro? Logic? Und doch erstellt Apple diese Applikationen, weil es weiß, dass macOS ohne diese Möglichkeiten nicht macOS wäre.
Zudem wird Apple - sobald TM nicht mehr exisitiert - auf Alternativen verweisen - wie eben CCC.
Kein nicht tief ins System integrierte Programm kann leisten, was Time Machine zu leisten vermag, CCC schon mal gleich gar nicht.
Und im Gegensatz zu Dir, beschimpfe ich niemanden
Beschimpft zu werden, finde ich nicht weiter schlimm, aber engstirniges Denken tut mir richtig weh. Insofern darfst Du mich gerne beschimpfen, wenn das dazu beiträgt, dass wir dafür von solchen restaurativen Thesen verschont bleiben.
zudem traue ich mir auch meinen Namen zu nennen und nicht mit einem Pseudonym durch das Forum zu argumentieren.
Das tue ich auch und bin auch überall sonst unter meinem Klarnamen registriert. Ich war es auch bei MTN, aber MTN wollte das leider nicht.
In der Anonymität kann ja jeder irgendwelche fantastische Thesen aufstellen ...
Unter Klarnamen, wie Du uns gerade überaus eindrucksvoll demonstriert hast, leider auch …
ich arbeite mit 5 TM Backups und ich muss schlichtweg feststellen, dass die Technik schlichtweg überaltert ist.
Überaltert – inwiefern?

Gut, für Dich, stellst Du fest, ist es nicht mehr sinnvoll – dann nutze es doch nicht mehr. Aber Du kannst von den Erfahrungen aus Deiner Arbeit doch nicht auf alle anderen schließen. Nochmal: Das Wesen eines Computers ist es, eine sehr große Vielzahl an Möglichkeiten bereitzustellen. Keiner wird gedrängt, alle zu nutzen. Aber warum willst Du, was Du nicht nutzt, denen wegnehmen, die es nutzen?
Also weg damit und ich denke Apple wird das tun.
Phil Schiller: Craig, hast Du schon gehört? Anton Ochsenkühn nutzt Time Machine gar nicht mehr!
Craig Federighi: Waaas? OK, streichen wir sofort.


Nutzt Du das ColorSync-Dienstprogramm? ich hoffe doch sehr, sonst wird das auch gestrichen … 😢
+12
Weia
Weia16.01.1901:47
beanchen
Ich denke nicht piepegal aber mich würde wundern, wenn Apple sich nicht wundern würde, warum man seine wissenschaftlichen Daten, künstlerischen Ergebnisse und zusammengeklöppelten Apps nicht in der Cloud speichern sollte.
Vielleicht wegen der dabei anfallenden Datenmenge?

Außerdem nochmals: Speichern auf iCloud ≠ Versionierung!
+3
Weia
Weia16.01.1901:50
massi
Weia
Die Prämissen gehen allesamt von einem spezifischen Nutzungsverhalten aus, die Conclusio wird hingegen allgemeingültig formuliert. Das ist syllogistischer Quark.
Ich bin jetzt zu faul zu babeln, aber was heißt das auf Deutsch?
Das ist Deutsch …
+2
Weia
Weia16.01.1901:54
Papierlos
Ich habe den Furor von Weia schonmal zu spüren bekommen
Es freut mich, das zu hören. Wenn ich dereinst sterbe, weiß ich so, dass ich Spuren hinterlassen habe.
Ich denke nach wie vor - aber das muss ja jeder selbst wissen - nur in wenigen Fällen gehören solche Datenmengen auf eine lokale Platten, sondern auf ein RAID-System
Ich verstehe den Gegensatz nicht. Was ist denn an einem lokalen RAID, das neben dem Mac Pro steht, so anders als in den Mac Pro eingebaute SSDs?
+1
McErik16.01.1903:56
Weia
massi
Weia
Die Prämissen gehen allesamt von einem spezifischen Nutzungsverhalten aus, die Conclusio wird hingegen allgemeingültig formuliert. Das ist syllogistischer Quark.
Ich bin jetzt zu faul zu babeln, aber was heißt das auf Deutsch?
Das ist Deutsch …
Die Voraussetzungen gehen allesamt von einem besonderen Nutzungsverhalten aus. Daraus wird hingegen ein allgemeingültiger Schluss gezogen. Diese Schlussfolgerung ist unzulässig (Unsinn).
+10
AppleUser2013
AppleUser201316.01.1904:32
Das Ende von Time Machine... Die Welt geht zu grunde...

Ernsthaft... ich nutze beides TM und CCC... Und wenn TM verschwinden sollte, eröffnet sich ein ganz neuer Markt für gute Backup Lösungen... und ehrlich diese gibt es jetzt schon in unterschiedlichster Form... Manche sind sogar genau so einfach zu bedienen, wie Apples Time Machine selbst... Ich seh das gelassen... Ich nutze TM, bin aber darauf nicht angewiesen...und in manchen Situationen ist CCC z.b sogar die bessere Wahl...

Und glaubt es mir, ohne TM geht die Welt nicht den Bach runter...Wobei ich sagen muss...Apple wird als Verfechter kompletter Systeme Time Machine definitiv nicht abschaffen... Warum auch... Eine gut integrierte Lösung... Warum das entfernen? Um vieleicht ein paar Cloud Abos mehr zu verkaufen... Eher nicht...
+1
PaulMuadDib16.01.1905:56
AppleUser2013
Und wenn TM verschwinden sollte, eröffnet sich ein ganz neuer Markt für gute Backup Lösungen...
Und ich muss also Gekd für etwas bezahlen, was nie die gleiche Funktionalität haben wird?

Und dies passt dann natürlich gar nicht zu der Fantasterei, Time Machine sei irgendwie überflüssig …
+6
a_berger16.01.1909:15
Anton Ochsenkühn
In meinen Ausführungen gehe ich von der Majorität der Anwender aus und eben nicht von der Minderheit.

Kannst du mal kurz verlinken, wo das wissen herkommt? In meinem Umfeld ist das eher genau anders rum - eine Cloud wird nur für temporäre Sachen benutzt - kurzzeitigen Austausch. Das liegt einerseits an den örtlichen Gegenbenheiten (kein schnelles Internet verfügbar), andererseits an Sicherheitsbedenken.
(man denke nur an "frappening" wo jeder den Kopf geschüttelt hat, wie man nur sowas in die Cloud legen kann (selber schuld!), oder die Tatsache, das Ermittler sehr wohl alles, was in der Cloud liegt, entcrypten können, während lokal problematischer ist.
Das Hersteller sehr wohl erst mal wollen, das man die Cloud nutzt, liegt einerseits daran, das man sich für die Zukunft offen hält, zusätzliche Geschäftsmodelle (z.B. Abo) zur verwirklchen, evtl. doch Nutzungsstatistiken ausgewertet und zu Geld gemacht werden können oder der Nutzer ganz einfach an einen Hersteller gebunden werden kann.
In der CT' tauchen zu allen möglichen Gerätschaften immer mehr Tests auf, wo "Cloud" in einem neagitiven Kontext bewertet wird, es muß zumindest die Möglichkeit geben, alles lokal Nutzen zu können - wer unbedingt will kann ja trotz aller Risiken Cloud nutzen. Wenn Gerät nur noch sinnvoll mit Cloud nutzbar, dann Daumen nach unten.
+6
massi
massi16.01.1909:30
McErik
Weia
massi
Weia
Die Prämissen gehen allesamt von einem spezifischen Nutzungsverhalten aus, die Conclusio wird hingegen allgemeingültig formuliert. Das ist syllogistischer Quark.
Ich bin jetzt zu faul zu babeln, aber was heißt das auf Deutsch?
Das ist Deutsch …
Die Voraussetzungen gehen allesamt von einem besonderen Nutzungsverhalten aus. Daraus wird hingegen ein allgemeingültiger Schluss gezogen. Diese Schlussfolgerung ist unzulässig (Unsinn).
Ihr seid lustig.
-1
Papierlos
Papierlos16.01.1909:39
Weia
Ich verstehe den Gegensatz nicht. Was ist denn an einem lokalen RAID, das neben dem Mac Pro steht, so anders als in den Mac Pro eingebaute SSDs?
Wie der künftige Mac Pro aussieht wissen wir ja noch nicht. Einen Mac Mini oder MBP mit Aufrüstmöglichkeit von >12TB fände ich schon ein erstaunliches Konzept. Und dann nur mit schnellsten SSD zu Apple-Tarifen - kauft das jemand? So ein lokales RAID mit TB3, wie z.B. das 16TB LaCie Big Storage, was direkt von Apple als Zubehör angeboten wird, sind doch da die passenden Lösungen, oder? Eher gibt es sowas künftig direkt von Apple mit 10GB-Ethernet (statt Abschaffung TM).
0
a_berger16.01.1910:17
Papierlos
Ich denke nach wie vor - aber das muss ja jeder selbst wissen - nur in wenigen Fällen gehören solche Datenmengen auf eine lokale Platten,
Du bist im Urlaub und ziehst die RAWs von deiner Kamera auf den Laptop, und hast dort auch mal etwas Zeit, mit sortieren oder bearbeiten anzufangen. GGf. willst du auch eine Auswahl gleich in einen Reise-Blog einbauen.
Da braucht der Laptop schon temporär eine große SSD - ein transfer via. Handy-SIM-card auf den Server nach Hause oder in eine Cloud ist IMHO nicht praktikabel. (Das NAS im Zelt aufbauen auch nicht )
sondern auf ein RAID-System mit ordentlichem Backup. Nur was gerade gebraucht wird, ist temporär lokal.
Selbst meine Clouds, die ich für die Zusammenarbeit mit anderen habe, synchronisieren mit dem NAS und nicht mit meinem Rechner.
Eben(d) - zu Hause kann man dann in Ruhe backuppen, egal mit welcher Strategie. Das schliest aber nicht aus, das man ein Gerät benötigt, das intern dicken Speicher zu bieten hat - und sei es nur der Komfort, transportabel mit einem Gerät zu sein und nicht x Zusatzteile anschließen zu müssen. (was ja mal der Sinn eines Laptops war)
+2

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