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Apples 55 Sicherheitslücken

Stefan S.
Stefan S.09.10.2022:41
Forscher entdecken 55 Sicherheitslücken bei Apple
Mit den Lücken war ein Zugriff auf das interne Netzwerk von Apple möglich, es konnten aber auch Daten aus der iCloud kopiert werden - per E-Mail.
Stattliche Anzahl. Wieviel davon waren wohl Hintertüren und wieviele kannte die NSA schon?
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Kommentare

marm09.10.2023:03
Was mich mal interessieren würde, wäre, warum jeder glaubt, dass ausgerechnet beim NSA super-intelligente Mitarbeiter arbeiten, die Sicherheitslücken vor allen anderen kennen. Ich meine, überlegt mal, es ist eine amerikanische Behörde. Solche Leute arbeiten doch lieber bei Google & Co. Der NSA nutzt, was alle kennen, hat aber einfach viel mehr Ressourcen oder bedient sich Unternehmen wie Cellebrite.
Und wie soll ich mir das mit der Hintertür vorstellen? Sitzt da Tim mit dem Chef vom NSA zusammen und überlegt sich, wo eine Sicherheitslücke am besten platziert werden kann? Oder ist der Ansatz Mitarbeiter von Apple zu bestechen?
Grundsätzlich halten alle Europäer Amerikaner für doof, außer sie arbeiten für Apple, Google und NSA.
Nur ein Gedanke...
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elscod
elscod10.10.2009:42
Ein bisschen Google bedient und wenn man dem glaubt hatte Win10 im Jahr 2019 noch 357 Sicherheitslücken, 2017 waren es doppelt so viele. Wie der Stand mit den aktuellen Updates aussieht weiss ich nicht, vermutlich mehr als 55.

Am Ende ist die Frage nicht wieviele sondern wie schwerwiegend die Lücken sind. Es gibt KEINE sicheren Betriebssysteme. Und eines der größten Sicherheitslücken sitzt oft vor dem Rechner, vor allem solange im all time Ranking 123456 das am häufigsten verwendete Passwort ist. Da ist das beste Betriebssystem ausgeliefert wenn man sich derart einfach an einem Admin User anmelden kann.
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Marcel Bresink10.10.2009:55
@elscod: Hier war doch nirgendwo von Betriebssystemen die Rede. Es geht um Sicherheitslücken in Apples eigenem Netzwerk. Betroffen sind z.B. JavaScript-Programme auf Web-Servern, iCloud-Server, Cisco-Router, etc.
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elscod
elscod10.10.2010:04
@ Marcel Bresink: zugegeben bin ich dem Link nicht gefolgt, bin nur auf den Titel eingegangen "Apples 55 Sicherheitslücken"...
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massi
massi10.10.2013:25
Es rächt sich manchmal, wenn man nur Überschriften liest.
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Stefan S.
Stefan S.10.10.2014:40
marm
Was mich mal interessieren würde, wäre, warum jeder glaubt, dass ausgerechnet beim NSA super-intelligente Mitarbeiter arbeiten, die Sicherheitslücken vor allen anderen kennen.
Die Anzahl der Mitarbeiter und das nach oben offene Budget/ lassen mich das fürchten.
Das was Snowden uns gelehrt hat, war doch ein gutes Beispiel für eben dieses. Vorher hatte man gedacht "das Internet überwachen" ginge doch gar nicht, das sei zu groß. Ebenso PRISM, etc., Stuxnet, usw,
Solltest Du "zu jung" sein, um Dich daran zu erinnern, dann wäre das etwas was Du Dir mal zu Gemüte führen solltest.

Ich würde das eher so formulieren: Warum glaubt irgendwer, es gäbe etwas wovor die NSA zurückschreckt oder zu geringe Kapazitäten hätte?
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Stefan S.
Stefan S.10.10.2014:51
elscod
Ein bisschen Google bedient und wenn man dem glaubt hatte Win10 im Jahr 2019 noch 357 Sicherheitslücken,
Die Zahl 55 halte ich für so groß, dass mich dein Vergleich nicht beruhigt. Und iCloud ist halt das, was am Internet hängt. Und deswegen auch mein Gemeckere zu NSA/Hintertüren.

Oder: iCloud? Äh, besser nicht.
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marm10.10.2014:57
Stefan S.
Die Snowden-Informationen waren eher ein Einblick, wie es tatsächlich gemacht wird. Ich kann mich übrigens sehr gut erinnern, dass schon vor Snowden jeder darüber Vermutungen anstellte, dass Telefonate und E-Mails überwacht werden. Insofern war es eher eine Bestätigung.
Warst Du vor Snowden so naiv zu glauben, dass die USA das Internet nicht überwachen (und die Russen, Chinesen, Briten etc.)? Kann ich mir nicht vorstellen.
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Wurzenberger
Wurzenberger10.10.2015:08
marm
Was mich mal interessieren würde, wäre, warum jeder glaubt, dass ausgerechnet beim NSA super-intelligente Mitarbeiter arbeiten, die Sicherheitslücken vor allen anderen kennen.
Bei 10,8 Milliarden Dollar Jahresbudget ist sicherlich das eine oder andere Scheinchen für den Kauf von Zero-Day-Exploits drin.
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Stefan S.
Stefan S.10.10.2016:48
marm
Stefan S.
Die Snowden-Informationen waren eher ein Einblick, wie es tatsächlich gemacht wird. Ich kann mich übrigens sehr gut erinnern, dass schon vor Snowden jeder darüber Vermutungen anstellte, dass Telefonate und E-Mails überwacht werden. Insofern war es eher eine Bestätigung.
Warst Du vor Snowden so naiv zu glauben, dass die USA das Internet nicht überwachen (und die Russen, Chinesen, Briten etc.)? Kann ich mir nicht vorstellen.
ich wiederum kann mich erinnern, dass diese Vermutungen als Verschwörungstheorien galten und kurz nach Snowden plötzlich alle jene umgeschwenkt sind und gesagt haben, "war doch eh klar".
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marm10.10.2017:03
Stefan S.
ich wiederum kann mich erinnern, dass diese Vermutungen als Verschwörungstheorien galten und kurz nach Snowden plötzlich alle jene umgeschwenkt sind und gesagt haben, "war doch eh klar".
Das wiederum halte ich für eine Verschwörungstheorie der Verschwörungstheoretiker. Oder anders gesagt, erst mit dieser Behauptung fängt die Verschwörungstheorie (das Geraune) überhaupt erst an.
Hier ein Heise-Artikel von 1998 über flächendeckende Überwachung durch NSA
Das ist so ziemlich der erste Treffer durch Google-Suche nach "Überwachung NSA" mit Suchfilter vor 1.1.2013. Da gibt es schon ein paar Treffer...
Spätestens als Folge von 11.9.2001 war es jedem klar und wurde auch mehr oder weniger offen diskutiert.
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Wurzenberger
Wurzenberger10.10.2021:13
Stefan S.
ich wiederum kann mich erinnern, dass diese Vermutungen als Verschwörungstheorien galten und kurz nach Snowden plötzlich alle jene umgeschwenkt sind und gesagt haben, "war doch eh klar".
Die bösen gleichgeschalteten Mainstreammedien hatten das Thema bereits seit Ende der 90er auf dem Schirm.
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