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Apple Music vs. Qobuz vs. Tidal

mk170109.02.2600:05
Ich nutze zurzeit Apple Music und bin mit dem Dienst eigentlich einigermaßen zufrieden.

Was mir sehr gut gefällt ist die mögliche Verschmelzung der eigenen gescannten CD-Sammlung via iTunes Match.

Was mir überhaupt nicht gefällt ist die Ausgabe der Musik auf die heimische Musikanlage. Airplay 2 patzt in meinen Augen durch die Reduzierung der Qualität (egal, ob man es hört oder nicht) und bei manchen Endgeräten gibt es auch Probleme mit der Airplay Wiedergabe wie z.B. Aussetzer. Das liegt nicht unbedingt bei Apple, sondern teilweise an der mangelhaften Implementierung in die Endgeräte. Ein möglicher Ausweg wäre die Ausgabe auf ein Apple TV mit besserer, wenngleich nicht optimaler Wiedergabequalität. Das wäre so eine Art Apple Music Connect. Dort stört mich aber, dass bei aktivierter Gerätesteuerung (CEC) bei der Musikwiedergabe zwingend das TV angeht. Ich möchte beim Musikhören kein TV gucken, selbst wenn es lustige Snoopy Clips oder tolle Landschaften sind. Bei ausgeschalteten CES stört mich, dass ich alle beteiligten Geräte mit mehreren Fernbedienungen ein- und ausschalten muss. 2 Stunden Programmierarbeit durch einen Praktikanten bei Apple könnten das Problem lösen …

Ich überlege daher ernsthaft, Apple Music durch einen anderen Musikdienst mit echtem Connect zu ersetzen, z.B. Qobuz oder eventuell auch Tidal. Einige von euch machen das ja schon. Wie sind eure Erfahrungen? Wo seht ihr Vorteile? Wo Nachteile? Und würde handhabt ihr es mit der eigenen Musiksammlung?
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Kommentare

haudejen
haudejen20.02.2617:55
sonorman
vta
haudejen
Qobuz connect gibt es (noch) nicht…

"Music Assistant has full support for Qobuz, including Qobuz’s excellent HiRes catalogue!"
https://www.music-assistant.io/music-providers/qobuz/
Aber nicht Qobuz CONNECT. Das hat nichts mit den HiRes-Angeboten von Qobuz zu tun.

Liste der Marken, die Qobuz Connect unterstützen

Allerdings wird Music Assistant auch kein Connect benötigen, weil es ja kein Endgerät ist.

So wie ich es verstanden habe kann es Qobuz Connect fähige Geräte nicht in den Qobuz Connect Modus bringen (oder wie man das ausdrücken soll). Es ist aber wohl in Planung…
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Klaus9920.02.2619:44
Nachdem hier von Music Assistant so geschwärmt wird, habe ich es selber noch einmal angeworfen. Ich kann mich dunkel erinnern, dass ich dies vor einem Jahr schon einmal machte, laut gelacht und es wieder still gelegt habe. Aber es kann sich ja viel ändern in einem Jahr. Hat es aber leider nicht. Auf meinem Node Icon werden immer noch keine Albumcover angezeigt, in der Albumansicht fehlen immer noch jede Menge Abumcover. Die werden einfach nicht erkannt. Und der größte Lacher ist ja die Integration der Musikdienste. Sorry, aber so wird das nix.
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Klaus9920.02.2619:48
Noch etwas: Weshalb ist es nicht möglich, dass die Musikausgabe Bitgenau erfolgt? Alles wird hochgerechnet auf 192 kHz. Vielleicht habe ich auch nur etwas übersehen.
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haudejen
haudejen20.02.2620:28
Hier auf einem Cambridge 150 werden die Albencover übertragen...
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mat6320.02.2623:07
Klaus99
Noch etwas: Weshalb ist es nicht möglich, dass die Musikausgabe Bitgenau erfolgt? Alles wird hochgerechnet auf 192 kHz. Vielleicht habe ich auch nur etwas übersehen.

Warum sollte das nicht gehen?
Mein DNA rechnet nicht hoch, sondern zeigt an, was er von Audirvana erhält - eben 192kHz – oder verstehe ich da was falsch bei Deiner Anfrage? Audirvana (als auch Roon) umgehen die Mac Audioausgabe – in den Einstellungen kann man das sehen ... mach gerne einen screenshot.
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sonorman
sonorman20.02.2623:46
mat63
Klaus99
Noch etwas: Weshalb ist es nicht möglich, dass die Musikausgabe Bitgenau erfolgt? Alles wird hochgerechnet auf 192 kHz. Vielleicht habe ich auch nur etwas übersehen.

Warum sollte das nicht gehen?
Mein DNA rechnet nicht hoch, sondern zeigt an, was er von Audirvana erhält - eben 192kHz – oder verstehe ich da was falsch bei Deiner Anfrage? Audirvana (als auch Roon) umgehen die Mac Audioausgabe – in den Einstellungen kann man das sehen ... mach gerne einen screenshot.
Bitperfect bedeutet, dass der DAC die Daten genau so verarbeitet, wie sie in der Datei vorliegen. Wenn also die Quelldatei beispielsweise 44,1 kHz ist, am DAC aber 192 kHz angezeigt werden, dann wird irgendwo zwischendurch upgesampelt. Und dann ist das NICHT bitperfekt (bitgenau).

Dass einige Programme den Audio Core des Mac umgehen, hat damit also nicht unbedingt etwas zu tun.
+1
mat6321.02.2610:47
sonorman
mat63
Klaus99
Noch etwas: Weshalb ist es nicht möglich, dass die Musikausgabe Bitgenau erfolgt? Alles wird hochgerechnet auf 192 kHz. Vielleicht habe ich auch nur etwas übersehen.

Warum sollte das nicht gehen?
Mein DNA rechnet nicht hoch, sondern zeigt an, was er von Audirvana erhält - eben 192kHz – oder verstehe ich da was falsch bei Deiner Anfrage? Audirvana (als auch Roon) umgehen die Mac Audioausgabe – in den Einstellungen kann man das sehen ... mach gerne einen screenshot.
Bitperfect bedeutet, dass der DAC die Daten genau so verarbeitet, wie sie in der Datei vorliegen. Wenn also die Quelldatei beispielsweise 44,1 kHz ist, am DAC aber 192 kHz angezeigt werden, dann wird irgendwo zwischendurch upgesampelt. Und dann ist das NICHT bitperfekt (bitgenau).

Dass einige Programme den Audio Core des Mac umgehen, hat damit also nicht unbedingt etwas zu tun.

Macht er! Audionet DNA zeigt genau an, was ankommt, nicht, was hochgerechnet ist!
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mat6321.02.2610:50
Die angezeigten 192kHz waren nur ein Beispiel von highresaudio.com. In diesem Fall Sting "Dream of the Blue Turtle"
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sonorman
sonorman21.02.2612:00
mat63
sonorman
mat63
Klaus99
Noch etwas: Weshalb ist es nicht möglich, dass die Musikausgabe Bitgenau erfolgt? Alles wird hochgerechnet auf 192 kHz. Vielleicht habe ich auch nur etwas übersehen.

Warum sollte das nicht gehen?
Mein DNA rechnet nicht hoch, sondern zeigt an, was er von Audirvana erhält - eben 192kHz – oder verstehe ich da was falsch bei Deiner Anfrage? Audirvana (als auch Roon) umgehen die Mac Audioausgabe – in den Einstellungen kann man das sehen ... mach gerne einen screenshot.
Bitperfect bedeutet, dass der DAC die Daten genau so verarbeitet, wie sie in der Datei vorliegen. Wenn also die Quelldatei beispielsweise 44,1 kHz ist, am DAC aber 192 kHz angezeigt werden, dann wird irgendwo zwischendurch upgesampelt. Und dann ist das NICHT bitperfekt (bitgenau).

Dass einige Programme den Audio Core des Mac umgehen, hat damit also nicht unbedingt etwas zu tun.

Macht er! Audionet DNA zeigt genau an, was ankommt, nicht, was hochgerechnet ist!
Natürlich zeigt der DAC, was am Eingang anliegt. Aber Klaus schrieb doch explizit:
Alles wird hochgerechnet auf 192 kHz…

Dann ist da upsampling im Spiel und dann ist es nicht bitperfekt.
Vielleicht kann Klaus das ja noch mal genauer ausführen.
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Klaus9921.02.2613:34
Kann ich tun: Für jede Quelle (MP3, Flac, Spotify, Tidal) erfolgt automatisch ein Upsampling auf die höchste Qualitätsstufe die der Player kann. In meinem Fall auf Flac 192kHz 24Bit. Eine Beschreibung zur Audio Pipeline gibt es auch in der Dokumentation:
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sonorman
sonorman21.02.2613:38
Klaus99
Kann ich tun: Für jede Quelle (MP3, Flac, Spotify, Tidal) erfolgt automatisch ein Upsampling auf die höchste Qualitätsstufe die der Player kann. In meinem Fall auf Flac 192kHz 24Bit. Eine Beschreibung zur Audio Pipeline gibt es auch in der Dokumentation:
Okay, aber dann erübrigt sich ja Deine ursprüngliche Frage:
Klaus99
Noch etwas: Weshalb ist es nicht möglich, dass die Musikausgabe Bitgenau erfolgt? Alles wird hochgerechnet auf 192 kHz. Vielleicht habe ich auch nur etwas übersehen.

Wenn Du bewusst upsampling dazu schaltest, ist es nicht mehr Bitperfekt.
+1
Klaus9921.02.2613:43
sonorman
Wenn Du bewusst upsampling dazu schaltest, ist es nicht mehr Bitperfekt.
Das ist ja gerade der Knackpunkt: Es lässt sich nicht konfigurieren. Ein Upsampling erfolgt immer und automatisch in Music Assistant.
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sonorman
sonorman21.02.2615:21
Klaus99
sonorman
Wenn Du bewusst upsampling dazu schaltest, ist es nicht mehr Bitperfekt.
Das ist ja gerade der Knackpunkt: Es lässt sich nicht konfigurieren. Ein Upsampling erfolgt immer und automatisch in Music Assistant.
Ich kenne die App nicht, aber das wäre seltsam, wenn sich das nicht abschalten ließe.

In der Regel würde ich empfehlen, immer bitperfekt zu hören und kein Upsampling (erst recht kein Downsampling) zu verwenden. Der Grund ist, dass die meisten heutigen DAC-Chips intern sowieso immer mit upsampling arbeiten. Und die machen das auf Hardware-Ebene viel besser. Externes Upsampling ist auch nicht ganz trivial und macht eigentlich nur bei einigen proprietären DAC-Architekturen Sinn, wie sie in einigen recht exotischen High-End-Maschinen vorkommen. Aber die Masse aller Geräte arbeitet mit DAC-Chips von der Stange (oder mit modifizierten Variationen davon).

Eine kurze Anfrage bei einer KI, ob und wo man das Resampling in Music Assistant abschalten kann, ergab dies (ungeprüft):

"## Deaktivierung des Resamplings in der Music Assistant App

Um das Resampling in der Music Assistant App zu deaktivieren, müssen Sie einige spezifische Einstellungen anpassen. Hier sind die Schritte, die Sie befolgen können:

### 1. Flow Mode deaktivieren
- **Gehen Sie zu den Einstellungen für den Spieler.** Dort finden Sie eine Option für den **"Flow Mode"**.
- **Deaktivieren Sie diese Option.** Dies sollte sicherstellen, dass die Wiedergabe der Musik mit der ursprünglichen Abtastrate und Bittiefe erfolgt, ohne Resampling.

### 2. Individuelle Player-Einstellungen
- **Öffnen Sie die individuellen Einstellungen für den betreffenden Player.**
- **Überprüfen Sie die unterstützten Sample-Rate in den erweiterten Einstellungen.** Stellen Sie sicher, dass die Player-Parameter so konfiguriert sind, dass sie die erforderlichen Abtastraten und Bit-Tiefen unterstützen, ohne dass Resampling erforderlich ist.

### 3. Audioverarbeitungseinstellungen
- **Die Lautstärkeregulierung abschalten.** In den Audioeinstellungen können Sie die **Lautstärkeregulierung** (Volume Normalization) deaktivieren, was weitere Verarbeitung der Audiodaten minimieren kann.

Diese Schritte sollten es Ihnen ermöglichen, eine bitperfekte Ausgabe zu erzielen und das Resampling in der App zu vermeiden."
+1
vta21.02.2616:14
Inwieweit kann man Music Assistant über die Home Assistant App steuern?
https://apps.apple.com/de/app/home-assistant/id1099568401
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mat6321.02.2618:03
Ok, wir haben da von verschiedenen Dingen geredet: Audirvana Studio liefert am USB-Ausgang des Macbooks bei mir genau das ab, was auf der Festplatte ist oder was gerade (Qobuz, Tidal etc) gestreamt wird. Der DNA zeigt im Display an, was ankommt; das kann dann von 256Hz (alte Apple-Kaufdateien), CD-Qualität 44 kHz oder eben highres 96 oder 192kHz sein. Upgesampled wird da nix.
Das scheint bei Music Assistand wohl zunächst anders zu sein.
Hatte übrigens auch schon immer wieder mal Roon für nen Monat und muss sagen: Mir behagt Audirvana Studio mehr, aber das ist sicher Geschmacksache. Irgendwas findet man bei solcherlei Programmen immer komisch und würde es anders machen.
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sonorman
sonorman21.02.2619:15
mat63
Audirvana ist bei mir schnell in Vergessenheit geraten, nachdem ich Roon getestet und daraufhin eine Lifetime-Lizenz erworben habe. Erst viel Später hat Audirvana angefangen, sein schon etwas überholtes Konzept aufzubohren, um nicht noch mehr Nutzer an Roon zu verlieren. Aber das Abo-Modell, welches sie geschaffen haben, ist kein Ersatz und keine Konkurrenz für Roon. Es gibt zwar eine Kauflizenz, aber die ist funktional eingeschränkt (keine Integration von Streamingdiensten). Also kommt man defakto meistens nicht am Abo vorbei.

Roon habe ich jetzt rund zehn Jahre. Bei damals rund 500 € für die Lifetime-Lizenz (heute sind es um 800€) hat es sich für mich längst amortisiert. 10 Jahre Audirvana Studio sind auch ungefähr 800 €, aber die Kosten laufen danach weiter.

Auch funktional ist Roon für mich der bessere Weg. Allein schon wegen der vielen Roon Ready Geräte, die ich hier in der Zwischenzeit getestet habe. Das waren bestimmt an die 100 Geräte. Und jedes einzelne davon ist über Roon gleichermaßen einfach und geschmeidig zu bedienen, wobei ich IMMER meine eigenen Playlists nutzen kann. Mit seiner 'Plāys with Audirvāna'- Zertifizierung ist Audirvana davon noch weit entfernt. Ok, es gehen nicht bei jedem so viele Geräte über den Tisch, also kommt es letztlich nur darauf an, dass es mit der eigenen Hardware gut funktioniert und mit welcher App man persönlich besser klarkommt. Hautsache zufrieden! 😊

Womit ich auch mal wieder den Bogen zurück zum ursprünglichen Thema schlagen möchte. Es wird vermutlich niemals eine Integration von Apple Music in solche Plattformen wie Roon oder Audirvana geben. Das ist eigentlich einer der stärksten Gründe, um zu Qobuz zu wechseln (das ich auch für besser als Tidal halte.)
+1
Klaus9921.02.2619:48
Um Audirvana Studio ging es die ganze Zeit nicht.

Ich habe noch etwas getestet und muss einige meiner Aussagen revidieren. Zuerst einmal: Ein Bluesound NODE Player ist eine schlechte Wahl, wenn man bitgenau hören will. Bei diesem gibt es die Einstellung zum Flow Mode gar nicht und somit auch keine Möglichkeit diesen Mode zu deaktivieren, was auch erklärt, weshalb ich das nicht gefunden habe. Erst nachdem ich meinen WiiM Ultra noch hinzugefügt hatte, konnte ich auch den Flow Mode deaktivieren und hatte damit wirklich eine bitgenaue Ausgabe und auch das Albumcover auf dem kleinen Screen. Der WiiM wird dabei im DLNA-Modus betrieben. Chromecast würde zwar auch gehen, aber es gibt noch einen Bug in MA welcher dafür sorgt, dass die Titel vorzeitig beendet werden. Ansonsten funktioniert alles reibungslos und ohne Probleme, Lautstärkenormalisierung und Crossfade sind auch möglich und funktionieren. DSP habe ich noch nicht getestet.
Was ich noch nicht gefunden habe und was mir am meisten fehlt, ist die Möglichkeit die Alben von Tidal auf der kompletten Seite anzeigen zu lassen. Auf der Startseite gibt es ja nur die Listen (z.N. New Albums), welche man aber nur seitlich scrollen kann.
+1
Deppomat21.02.2623:40
Bei der Anforderung "hochqualitatives Audio" muß man nochmal unterscheiden zwischen "ich hätte gerne wieder CD-Qualität" und den Hi-Res-Audiophilen. Ich gehöre zu ersterer Gruppe, schon aus praktischen Gründen: Ich arbeite den ganzen Tag mit Musik, und zwar in 44.1, da ist es unpraktikabel, fürs Streaming den Wandler auf eine höhere Rate umzustellen. Spotify war ja komischerweise das letzte schwarze Schaf ganz ohne Lossless-Option - bis vor kurzem.

Darum hatte ich immer Apple Music, das hab ich gekündigt wegen US-Boykott, und weil sie an dem kleinen Sprung bei Sekunde 2 jedes Lossless-Streams nie was geändert haben. Weirder Bug.

Hatte dann Qobuz, das ist gut, aber ich muß sagen: Leider kriegt es kein Dienst so gut hin wie Spotify, sich wie ein lebendiger, quervernetzter Katalog anzufühlen. Immer diese Wüste aus Weiß und bißchen kleiner Schrift, das ging mir bei Apple Music so wie bei Qobuz.

Habe also jetzt wieder Spotify, weil sie ja endlich auch Lossless anbieten. Ich muß aber ehrlich zugeben, daß ich mich mit den ethischen Bedenken gegenüber Spotify's CEO noch nicht genug befasst habe.
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sonorman
sonorman22.02.2609:21
Deppomat
Bei der Anforderung "hochqualitatives Audio" muß man nochmal unterscheiden zwischen "ich hätte gerne wieder CD-Qualität" und den Hi-Res-Audiophilen. Ich gehöre zu ersterer Gruppe, schon aus praktischen Gründen: Ich arbeite den ganzen Tag mit Musik, und zwar in 44.1, da ist es unpraktikabel, fürs Streaming den Wandler auf eine höhere Rate umzustellen. Spotify war ja komischerweise das letzte schwarze Schaf ganz ohne Lossless-Option - bis vor kurzem.
Den Absatz verstehe ich nicht. Insbesondere den unterstrichenen Teil. Warum sollte es "unpraktikabel" sein? Man muss dafür im DAC schließlich nicht erst den Deckel abnehmen und einen Hebel umlegen. Bei bitperfekter Wiedergabe folgt der DAC einfach dem, was rein kommt. Ist es 44,1 kHz, dann arbeitet auch der DAC (bis zur eigentlichen Wandlung) mit 44,1 kHz. Und bei 96 kHz eben mit 96 kHz. Ohne Zutun des Nutzers.

Und warum bist Du "aus praktischen Gründen" eher CD-Nutzer? Das ist ja nun nicht wirklich praktischer als Streaming.
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Deppomat22.02.2610:26
sonorman
Den Absatz verstehe ich nicht. Insbesondere den unterstrichenen Teil. Warum sollte es "unpraktikabel" sein? Man muss dafür im DAC schließlich nicht erst den Deckel abnehmen und einen Hebel umlegen. Bei bitperfekter Wiedergabe folgt der DAC einfach dem, was rein kommt. Ist es 44,1 kHz, dann arbeitet auch der DAC (bis zur eigentlichen Wandlung) mit 44,1 kHz. Und bei 96 kHz eben mit 96 kHz. Ohne Zutun des Nutzers.

Und warum bist Du "aus praktischen Gründen" eher CD-Nutzer? Das ist ja nun nicht wirklich praktischer als Streaming.
Ich habe keinen derartigen DAC, sondern am Rechner eine Studio-Soundkarte von RME mit mehreren angeschlossenen ADAT-Wandlern, ebenfalls RME. Die Wandler clocke ich mit der Soundkarte. Verschiedene Programme mit verschiedenen Sampleraten parallel zu betreiben funktioniert nicht - Logic ist immer offen, und wenn die Projekte da auf 44.1 laufen, kann ich nicht Qobuz o.ä. eine andere Samplerate über die selbe Soundkarte schicken lassen.

Und ich bin kein CD-Nutzer. Da hast du mich falsch verstanden. Ich habe damit den irren Umstand beschreiben wollen, daß man in Spotify bis vor einigen Monaten noch nicht mal die Qualität von CDs bekommen hat, den Stand von 1982. Ich nutze also keine CDs, sondern bin beim Streaming mit CD-Qualität zufrieden. Lossless ist mir immens wichtig, Hi-Res nicht (weil die meiste Musik eh nicht in höherer Qualität vorliegt, wenn sie aus dem Mix und Mastering kommt).
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sonorman
sonorman22.02.2610:39
Deppomat

Ah, verstanden. So wird ein Schuh draus.
Danke Dir. 👍
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Klaus9922.02.2618:02
Noch ein kurzes Fazit zu meinem Test mit Music Assistant: Es hat sich bei MA wirklich viel getan in letzter Zeit und ich war eigentlich überrascht, was jetzt alles möglich ist. Aber leider gibt es so einige Ecken und Kanten wo es noch mächtig hakt. Ich habe wirklich ausführlich getestet, weil in nächster Zeit meine Testzeit bei Roon abläuft und ich eine Entscheidung treffen will. Nun ist Roon ja nicht ganz billig und MA hätte mir eine Menge Geld sparen können. Wenn man aber erst einmal von Roon verwöhnt ist, haben es andere schwer. Leider konnte MA meine Bibliothek nicht fehlerfrei und lückenlos einlesen. Roon hatte damit keine Probleme. Auch fehlen mir in MA die ganzen schnell abrufbaren Informationen zu den Interpreten. Mit all dem könnte ich ja noch leben, aber dann patzt MA auch noch bei dem für mich Wichtigsten, bei der fehlerlosen Wiedergabe von Tidal. Da wird wild in den Tracks umher gesprungen, die Tracks werden abgebrochen oder gleich ganz ausgelassen. Es gibt bestimmt in irgendwelchen Foren Hinweise dazu, wie man all diese Probleme lösen kann, aber ich habe einfach keine Lust auf noch ein Bastelsystem.
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Huba22.02.2620:47
Klaus99
(…) weil in nächster Zeit meine Testzeit bei Roon abläuft und ich eine Entscheidung treffen will. Nun ist Roon ja nicht ganz billig und MA hätte mir eine Menge Geld sparen können. Wenn man aber erst einmal von Roon verwöhnt ist, haben es andere schwer.

Momentan kostet die Lifetime von Roon ca. 770 €.
Immer noch ein Batzen Geld — aber es rechnet sich, wenn du noch ein paar Jahre vor dir hast…
Ich bereue es jedenfalls nicht — und habe vorher Lehrgeld in Form von Plex/Plexamp, Audirvana Origin und stundenlangem Experimentieren mit LMS gezahlt.
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mat6322.02.2622:10
Abgesehen davon: Man muss es ja nicht eine lifetime-Lizenz kaufen. Ich probier es immer wieder mal aus – einen Monat lang. Gleichzeitig bin ich dann bei Audirvana Studio. Das ich dann im Übrigen so schlecht nicht finde ... Vielleicht auch ein Stück Gewöhnung.
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