Bereiche
News
Rewind
Tipps & Berichte
Forum
Galerie
Journals
Events
Umfragen
Themenwoche
Kleinanzeigen
Interaktiv
Anmelden
Registrierung
Zu allen empfangenen Nachrichten
Suche...
Zur erweiterten Suche
Push-Nachrichten von MacTechNews.de
Würden Sie gerne aktuelle Nachrichten aus der Apple-Welt direkt über Push-Nachrichten erhalten?
Forum
>
Musik
>
Apple Music vs. Qobuz vs. Tidal
Apple Music vs. Qobuz vs. Tidal
mk1701
09.02.26
00:05
Ich nutze zurzeit Apple Music und bin mit dem Dienst eigentlich einigermaßen zufrieden.
Was mir sehr gut gefällt ist die mögliche Verschmelzung der eigenen gescannten CD-Sammlung via iTunes Match.
Was mir überhaupt nicht gefällt ist die Ausgabe der Musik auf die heimische Musikanlage. Airplay 2 patzt in meinen Augen durch die Reduzierung der Qualität (egal, ob man es hört oder nicht) und bei manchen Endgeräten gibt es auch Probleme mit der Airplay Wiedergabe wie z.B. Aussetzer. Das liegt nicht unbedingt bei Apple, sondern teilweise an der mangelhaften Implementierung in die Endgeräte. Ein möglicher Ausweg wäre die Ausgabe auf ein Apple TV mit besserer, wenngleich nicht optimaler Wiedergabequalität. Das wäre so eine Art Apple Music Connect. Dort stört mich aber, dass bei aktivierter Gerätesteuerung (CEC) bei der Musikwiedergabe zwingend das TV angeht. Ich möchte beim Musikhören kein TV gucken, selbst wenn es lustige Snoopy Clips oder tolle Landschaften sind. Bei ausgeschalteten CES stört mich, dass ich alle beteiligten Geräte mit mehreren Fernbedienungen ein- und ausschalten muss. 2 Stunden Programmierarbeit durch einen Praktikanten bei Apple könnten das Problem lösen …
Ich überlege daher ernsthaft, Apple Music durch einen anderen Musikdienst mit echtem Connect zu ersetzen, z.B. Qobuz oder eventuell auch Tidal. Einige von euch machen das ja schon. Wie sind eure Erfahrungen? Wo seht ihr Vorteile? Wo Nachteile? Und würde handhabt ihr es mit der eigenen Musiksammlung?
Hilfreich?
+1
Kommentare
1
2
>|
tangoloco
09.02.26
01:04
Hi,
ich verwende Qobuz, weil ich da mehr focus auf "intelligente" Musik sehe, und ich mich "sozial besser" fühle, wobei das soziale nur einen geringen Anteil an meiner Entscheidung hatte.
Meine CDs sind in Apple Musik importiert.
Meine mir sehr kostbaren Vinyl Schätzchen sind (noch) nicht digitalisiert.
Alles Digitale verwalte ich mit Roon.
Gruß, tangoloco
„... sehr veraltete mentale Schaltkreise lassen Menschen überall geheimnisvolle Kräfte vermuten“
Hilfreich?
+10
DP_70
09.02.26
10:12
Ich bin zu Qobuz gewechselt wegen zwei Dingen: Das Hören der Musik auf meiner Anlage (Airplay funktionierte gut aber ich will auch kein AAC beim Übetragen) und das überladene Interface mit den ganzen "wenn du das hörst, gefällt dir auch das"-Playlisten/Vorschlägen. Connect funktioniert prima mit Qobuz. Mein Smartphone ist nur noch die Fernbedienung. Alles andere macht mein Marantz Verstärker, der auch Streaming kann.
Am Anfang war es schon eine Umstellung was die App betrifft aber inzwischen gefällt mir das Konzept viel besser. Die persönlichen Empfehlungen waren für mich bei Apple Music besser. Ich habe meine "Neue Musik" (oder so ähnlich) Playliste und auch die anderen sehr oft genutzt. Bei Qobuz gibt es das ähnlich auch aber dummerweise funktioniert es nicht geräteübergreifend bislang. D.h. die persönlichen Empfehlung auf dem iPhone unterscheiden sich z.B. von der Liste auf dem iPad. Ansonsten ist Qobuz ruhiger, wirkt viel mehr von Menschen gemacht, hat redaktionelle Beiträge über Musiker, Hifi-Equipment usw. - es gibt auch noch einen separaten Qobuz Club (separate App oder im Browser), zum Austausch mit anderen Nutzern. Hier werden auch oft Empfehlungen und Playlisten weitergegeben. Bei Qobuz fehlt manches (z.B. keine Songtexte, die automatisch mitscrollen) aber es bietet auch einiges, was AM für mich nicht hatte. Wer drauf steht, kann auch im Shop die Musik digital erwerben, bei AM geht das nur im iTunes Store verlustbehafteter Qualität. So gibt es Vor- und Nachteile für mich aber inzwischen will ich nicht mehr zurück. Wenn Apple auch eine Art Connect-Feature anbieten würde, wäre das vielleicht irgendwann mal wieder eine Erwägung aber schon alleine das ist für mich eine Sache, die ich nicht mehr missen möchte.
Hilfreich?
+4
s-cope
09.02.26
12:23
Vorteile Qobuz:
– Sitz in Europa statt Amerika
– Künstler werden (etwas) besser bezahlt
– Künstler stehen im Mittelpunkt (z.B. mit ausführlichen Credits)
– Klangqualität (HiRes)
– Einbindung mittels Connect (verlustfrei bei unterstützten Streamern)
– Streamersoftwaren kennen Qobuz häufig und können direkt / verlustfrei abspielen
– Streamersoftware kann statt Qobuz-Software verwendet werden
– Kein verlustbehaftete Krücke über Airplay nötig
Nachteile:
– keine Songtexte
– manche Künstler sind nicht verfügbar (manche nur durch Kauf, manche nur eingeschränkt)
– etwas teurer als Apple Music
– Funktion wie iTunes Match gibt es nicht.
Gibt es iTunes Match bei Apple noch separat? In Apple Music war es meines Wissens nach enthalten.
Hilfreich?
+4
Klaus99
09.02.26
15:51
Warum nicht bei Apple Music bleiben? Ein altes iPhone oder iPad mittels USB, S/PDIF oder Coax mit der Anlage verbinden und das Ganze mit Lysoniq remote bedienen:
Hilfreich?
+1
Tux
09.02.26
16:04
Jap, iTunes Match gibt es noch einzeln
. Und ja, es ist auch in Apple Music eingeschlossen...
„Es muss schmecke!
“
Hilfreich?
0
mk1701
09.02.26
20:02
Klaus99
Warum nicht bei Apple Music bleiben? Ein altes iPhone oder iPad mittels USB, S/PDIF oder Coax mit der Anlage verbinden und das Ganze mit Lysoniq remote bedienen:
Das hört sich interessant an. Lysoniq kannte ich bis jetzt überhaupt nicht. Kannst du noch ein paar Infos dazu geben? Wie ist die Fernsteuerung des iOS Geräts? Wird Apple Music quasi 1:1 durchgereicht? Oder ist es eine eigene Benutzeroberfläche, ähnlich wie bei SONOS oder Apple Music im Auto?
Hilfreich?
0
Klaus99
09.02.26
20:42
mk1701
Das hört sich interessant an. Lysoniq kannte ich bis jetzt überhaupt nicht. Kannst du noch ein paar Infos dazu geben? Wie ist die Fernsteuerung des iOS Geräts? Wird Apple Music quasi 1:1 durchgereicht? Oder ist es eine eigene Benutzeroberfläche, ähnlich wie bei SONOS oder Apple Music im Auto?
Die App gibt es auch noch gar nicht so lange. Lysoniq stellt eine eigene Benutzeroberfläche, die sich stark an der Oberfläche von Apple Music orientiert, aber mit einigen Verbesserungen. Auf dem Gerät das gesteuert werden soll und auf dem Gerät welches zur Steuerung genutzt wird, muss jeweils Lysoniq installiert sein. Es werden alle Informationen von Apple Music übernommen. Der Entwickler hat auch eine Roadmap veröffentlicht und ist immer offen für neue Vorschläge:
Hilfreich?
+3
mk1701
09.02.26
22:57
Klaus99
Die App gibt es auch noch gar nicht so lange. Lysoniq stellt eine eigene Benutzeroberfläche, die sich stark an der Oberfläche von Apple Music orientiert, aber mit einigen Verbesserungen. Auf dem Gerät das gesteuert werden soll und auf dem Gerät welches zur Steuerung genutzt wird, muss jeweils Lysoniq installiert sein. Es werden alle Informationen von Apple Music übernommen. Der Entwickler hat auch eine Roadmap veröffentlicht und ist immer offen für neue Vorschläge:
Eine geniale Idee! Das könnte meine Probleme zu100% lösen. Ich denke, das werde ich mal ausprobieren. Danke für den Tipp!
Hilfreich?
+1
fronk
09.02.26
23:34
Lysoniq klingt ja schon interessant. Aber wie soll das funktionieren? Airplay kann es ja nicht sein, oder? Man muss scheinbar ein Apple Device direkt an eine Verstärker anschließen und kann das dann per App von einem anderen Device steuern, richtig?
„„Love had surely made us all and hate would surely make us fall.“ Elvis Presley“
Hilfreich?
0
ÄNDY
10.02.26
01:09
Ich nutze Qobuz ja eigentlich gar nicht zum Musik hören, sondern dazu, dass einige Menschen meine Musik hören und sogar kaufen können,
wenn sie ihnen gefällt.
Aus Musiker*innen Perspektive kann ich nur positives zu Qobuz berichten, Künstler*innen werden sehr gut betreut und auch das finanzielle läuft korrekt. Ganz im Gegensatz zu manch anderen Plattformen.
Auch Apple
bietet eine gute Betreuung für Künstler, allerdings dauern einige Sachen etwas länger, bevor sie geklärt sind.
Bei Tidal
ist der Support auch ok, allerdings habe zumindest ich dort kaum Hörer*innen.
Hilfreich?
+6
DP_70
10.02.26
07:59
Tux
Jap, iTunes Match gibt es noch einzeln
. Und ja, es ist auch in Apple Music eingeschlossen...
Nein, iTunes Match ist nicht bei Apple Music dabei. Bei Apple Music erhält selbst hochgeladene Musik einen Kopierschutz, bei iTunes Match ist das nicht der Fall.
Hilfreich?
+1
Klaus99
10.02.26
09:05
fronk
Lysoniq klingt ja schon interessant. Aber wie soll das funktionieren? Airplay kann es ja nicht sein, oder? Man muss scheinbar ein Apple Device direkt an eine Verstärker anschließen und kann das dann per App von einem anderen Device steuern, richtig?
Genau richtig. Sozusagen eine Connect Option für Apple Music.
Hilfreich?
+1
macerkan
10.02.26
09:51
Ich war zuerst bei Qubuz, dann bin ich zu Apple Music gewechselt, relativ schnell wieder bei Qubuz gelandet.
Apple. Ich kam mit Apple nicht zurecht, klingt schlechter und, was für mich wichtig war, ich kann bei Apple nicht die Musikrichtung einstellen, in denen ich Vorschläge bekam. Ich hör oft neue, unbekannte Sachen.
Hilfreich?
+2
UWS
10.02.26
10:08
s-cope
Vorteile Qobuz:
– Sitz in Europa statt Amerika
Wo liegt denn da der Vorteil?
„There is no cloud…it’s just someone else’s computer.“
Hilfreich?
-10
vta
10.02.26
10:57
Ich nutze TIDAL u.a. da es sich mit dem PiCorePlayer (Linux) nutzen lässt. Apple scheint mir so ziemlich am verschlossensten zu sein gegenüber anderen Systemen.
Hilfreich?
+1
s-cope
10.02.26
11:14
UWS
Darüber darfst Du selber nachdenken.
Hilfreich?
+1
andomar
10.02.26
11:23
Tidal oder Qobuz.
Und wenn es Deine Hobbybudget her gibt: ROON
zur Steuerung.
Hat viele Vorteile kostet aber extra (monatlich).
Dafür hast Du dann aber auch (u.a):
- alle Deine flac/mp3 Dateien sauber verkatalogisiert
- Soundprocessing (Raumkorrektur etc.)
- Multiroom-Steuerung
- Nutzerprofile (wenn Du nicht die abgespielten Songs Deiner Familienmitglieder in DEINER Historie sehen willst bzw. dadurch Deinen Favourites-Algorithmus versauen lassen willst
- Abspielen Deiner heimischen Musikdateien von unterwegs via "ROON ARC" App,
- und (für mich das Ausschlaggebende): eine ansprechende Benutzeroberfläche mit Album/Song/Künstlerinfos in denen man sich verlieren kann
Hilfreich?
0
UWS
10.02.26
11:35
s-cope
UWS
Darüber darfst Du selber nachdenken.
Da magst du staunen, aber das habe ich bereits, sonst hätte ich nicht gefragt...der Datenaspekt ist es ja vermutlich dann eher nicht.
Von der Qobuzz Webseite:
Aus der Datenschutzerklärung:
9. Werden Ihre Daten außerhalb der Europäischen Union übermittelt?
Die von Xandrie über Sie erfassten Daten können außerhalb der Europäischen Union übermittelt werden. Zum Beispiel verwendet Xandrie für das Hosting Ihrer personenbezogenen Daten einen Dienstleister mit Sitz außerhalb der Europäischen Union.
Zur Sicherung dieser Transfers kann Xandrie beispielsweise von der Europäischen Kommission festgelegte Standardklauseln verwenden, um die Datenströme zu kontrollieren.
„There is no cloud…it’s just someone else’s computer.“
Hilfreich?
+4
Tux
10.02.26
15:48
DP_70
Tux
Jap, iTunes Match gibt es noch einzeln
. Und ja, es ist auch in Apple Music eingeschlossen...
Nein, iTunes Match ist nicht bei Apple Music dabei. Bei Apple Music erhält selbst hochgeladene Musik einen Kopierschutz, bei iTunes Match ist das nicht der Fall.
Hier steht, dass es bei Apple Music Kopierschutz-frei ist
Damit ist es doch das selbe und iTunes Match eine Teilmenge von Apple Music…
„Es muss schmecke!
“
Hilfreich?
0
sonorman
10.02.26
16:36
andomar
…
Und wenn es Deine Hobbybudget her gibt: ROON
zur Steuerung.
Hat viele Vorteile kostet aber extra (monatlich).
…
Oder Lifetime-Lizenz kaufen. Einmalig rund 700€. Klingt viel, ist aber weniger, als viele für ihre Hardware ausgeben.
Ich habe damals (ich glaube 2017 oder '18) noch rund 500€ dafür bezahlt. Hat sich längst amortisiert.
Hilfreich?
+2
vta
10.02.26
18:38
Armortisiert hat sich da nichts – es gab ja keinen finanziellen Rückfluss.
Hilfreich?
-1
sonorman
10.02.26
18:52
vta
Armortisiert hat sich da nichts – es gab ja keinen finanziellen Rückfluss.
Der Begriff Amortisation muss nicht zwangsläufig auf finanzielle Dinge beschränkt sein. Ich habe eher Amortisation auf emotionaler Ebene gemeint. Langjährige Zufriedenheit ist schließlich auch was wert.
Hilfreich?
+4
mk1701
11.02.26
00:48
sonorman
andomar
…
Und wenn es Deine Hobbybudget her gibt: ROON
zur Steuerung.
Hat viele Vorteile kostet aber extra (monatlich).
…
Oder Lifetime-Lizenz kaufen. Einmalig rund 700€. Klingt viel, ist aber weniger, als viele für ihre Hardware ausgeben.
Ich habe damals (ich glaube 2017 oder '18) noch rund 500€ dafür bezahlt. Hat sich längst amortisiert.
Ich kenne Roon sehr gut. Ich hatte vor ein paar Jahren mal einen Roon Server von Elac mit Roon Essentials und danach auch mal 1 Jahr das normale Roon. Ich finde es von der Bedienung einmalig und unerreicht. Einziger Nachteil (für mich), dass es sich nicht mit Apple Music kombinieren lässt. Ich denke aktuell aber trotzdem darüber nach, zu Roon und Qobuz (oder Tidal) zu wechseln.
Hilfreich?
+2
Ruhrflaneur
11.02.26
07:37
mk1701
Ich nutze zurzeit Apple Music und bin mit dem Dienst eigentlich einigermaßen zufrieden.
Was mir sehr gut gefällt ist die mögliche Verschmelzung der eigenen gescannten CD-Sammlung via iTunes Match.
Was mir überhaupt nicht gefällt ist die Ausgabe der Musik auf die heimische Musikanlage. Airplay 2 patzt in meinen Augen durch die Reduzierung der Qualität (egal, ob man es hört oder nicht) und bei manchen Endgeräten gibt es auch Probleme mit der Airplay Wiedergabe wie z.B. Aussetzer. Das liegt nicht unbedingt bei Apple, sondern teilweise an der mangelhaften Implementierung in die Endgeräte. Ein möglicher Ausweg wäre die Ausgabe auf ein Apple TV mit besserer, wenngleich nicht optimaler Wiedergabequalität. Das wäre so eine Art Apple Music Connect. Dort stört mich aber, dass bei aktivierter Gerätesteuerung (CEC) bei der Musikwiedergabe zwingend das TV angeht. Ich möchte beim Musikhören kein TV gucken, selbst wenn es lustige Snoopy Clips oder tolle Landschaften sind. Bei ausgeschalteten CES stört mich, dass ich alle beteiligten Geräte mit mehreren Fernbedienungen ein- und ausschalten muss. 2 Stunden Programmierarbeit durch einen Praktikanten bei Apple könnten das Problem lösen …
Ich überlege daher ernsthaft, Apple Music durch einen anderen Musikdienst mit echtem Connect zu ersetzen, z.B. Qobuz oder eventuell auch Tidal. Einige von euch machen das ja schon. Wie sind eure Erfahrungen? Wo seht ihr Vorteile? Wo Nachteile? Und würde handhabt ihr es mit der eigenen Musiksammlung?
Ich nutze Apple Music für den "Alltagsgebrauch" zum dudeln, richtig höre ich Musik mit Qobuz. Mit guten Kopfhörern ist ein deutlicher Unterschied hörbar, vermutlich weil Qobuz bessere Master verwendet und wegen HiRes (wobei das sollte bei mit Altersbedingt eigentlich nicht auffallen, tut es aber, oder die Kombi machts). Weithin hat Qobuz keine nicht ausschalbaren Empfehlungssysteme, so kann ich unbefangen Neues entdecken. Mit meinen Kopfhörern und unter Ausschaltung jeglicher Klangkorrektur habe ich dank Qobuz Musik wieder neu als Hobby entdeckt. Da kommt APM und erst recht so ein Klangmüll wie Spotify einfach nicht mit.
Hilfreich?
+4
DP_70
11.02.26
07:43
Tux
Hier steht, dass es bei Apple Music Kopierschutz-frei ist
Damit ist es doch das selbe und iTunes Match eine Teilmenge von Apple Music…
Danke, dann ist das neu (oder für mich neu), denn zu Beginn war es anders. Nachteilig finde ich trotzdem, dass wenn man Apple Music mal verlässt den Zugriff auf die Musik verliert. Bei iTunes Match nicht.
Hilfreich?
+1
Ruhrflaneur
11.02.26
07:44
UWS
s-cope
Vorteile Qobuz:
– Sitz in Europa statt Amerika
Wo liegt denn da der Vorteil?
Europa stärken, weniger Abhängigkeit von amerikanischen Faschisten?
Hilfreich?
0
DP_70
11.02.26
07:45
@Ruhrflaneur: Warum dudelst du nicht mit Qobuz, wenn du es schon hast? Sind zwei Streamingdienst-Abos (ohne dir zu nahe treten zu wollen) nicht ein bisschen unnötig? Oder magst du bei AM manche Funktionen mehr als bei Qobuz?
Hilfreich?
+2
UWS
11.02.26
08:44
Ruhrflaneur
Europa stärken
Na da bin ich doch der Erste in der Reihe, der da grundsätzlich zustimmt....dummerweise hast du mein Posting zu Betreiber und Datenschutz von Qobuzz offenbar nicht gelesen... Der technische Betreiber der Seite ist Amazon (AWS), in den Datenschutz-Klauseln ist die Weitergabe von Daten an außereuropäische Teilnehmer NICHT ausgeschlossen.
Um nicht missverstanden zu werden, ich hab nix gegen Qobuzz und bin gerade selber dabei mir eine alternativen Streamingdienst zu suchen. Wenn dabei auf eine Plattform wie AWS zurückgegriffen wird, kann ich damit auch leben. Wer in einer weitgehend von US-Konzernen geprägten IT-Struktur lebt, muss im <ironie> Klassenkampf </ironie> halt Kompromisse eingehen..
.
„There is no cloud…it’s just someone else’s computer.“
Hilfreich?
+3
Didimaahn
11.02.26
12:36
mk1701
Ich nutze zurzeit Apple Music und bin mit dem Dienst eigentlich einigermaßen zufrieden.
Was mir sehr gut gefällt ist die mögliche Verschmelzung der eigenen gescannten CD-Sammlung via iTunes Match.
Was mir überhaupt nicht gefällt ist die Ausgabe der Musik auf die heimische Musikanlage. Airplay 2 patzt in meinen Augen durch die Reduzierung der Qualität (egal, ob man es hört oder nicht) und bei manchen Endgeräten gibt es auch Probleme mit der Airplay Wiedergabe wie z.B. Aussetzer. Das liegt nicht unbedingt bei Apple, sondern teilweise an der mangelhaften Implementierung in die Endgeräte. Ein möglicher Ausweg wäre die Ausgabe auf ein Apple TV mit besserer, wenngleich nicht optimaler Wiedergabequalität. Das wäre so eine Art Apple Music Connect. Dort stört mich aber, dass bei aktivierter Gerätesteuerung (CEC) bei der Musikwiedergabe zwingend das TV angeht. Ich möchte beim Musikhören kein TV gucken, selbst wenn es lustige Snoopy Clips oder tolle Landschaften sind. Bei ausgeschalteten CES stört mich, dass ich alle beteiligten Geräte mit mehreren Fernbedienungen ein- und ausschalten muss. 2 Stunden Programmierarbeit durch einen Praktikanten bei Apple könnten das Problem lösen …
Ich überlege daher ernsthaft, Apple Music durch einen anderen Musikdienst mit echtem Connect zu ersetzen, z.B. Qobuz oder eventuell auch Tidal. Einige von euch machen das ja schon. Wie sind eure Erfahrungen? Wo seht ihr Vorteile? Wo Nachteile? Und würde handhabt ihr es mit der eigenen Musiksammlung?
So wie Du deine Situation beschreibst , hast Du vordringlich doch erst mal ein Hardware Problem . Dein Apple TV Ansatz ist nun echt keine Lösung . Wie wäre es mit einem preisgünstigen Streamer von z.B. Cambridge Audio ?
Hilfreich?
0
vta
11.02.26
13:10
Didimaahn
Wie wäre es mit einem preisgünstigen Streamer von z.B. Cambridge Audio ?
Überlege dir gut, ob du wirklich Hunderte Euros in einen dieser Streamer steckst – bei der typischen Hersteller-Mentalität wird der Support irgendwann eingestellt, und du hast schnell einen teuren Papierbeschwerer. Sicherheitslücken und veraltete APIs sind bei IoT-Geräten quasi Standard, und vieles basiert ohnehin auf zusammenkopierter Open-Source-Software.
Ein Raspberry Pi mit PiCorePlayer und HiFiBerry-DigitialOut und ggf. Touchscreen kostet lächerliche 100–200 €, läuft auf purer Open-Source-Basis (LMS/Squeezelite) und versorgt einen High-End-DAC digital mit Tidal (und ich glaube auch Qobuz) – Community-Support garantiert Langlebigkeit ohne Hersteller-Blabla. Nachteil: Nicht jeder Streaming-Dienst läuft mit OpenSource.
Oder einfach ein Mini-PC/Linux-Box/Mac anschließen: Volle Kontrolle, alle Updates selbst, null Abhängigkeit von irgendwelchen Firmen aus dem Hifi-Bereich.
Hilfreich?
+1
Didimaahn
11.02.26
16:57
vta
Didimaahn
Wie wäre es mit einem preisgünstigen Streamer von z.B. Cambridge Audio ?
Überlege dir gut, ob du wirklich Hunderte Euros in einen dieser Streamer steckst – bei der typischen Hersteller-Mentalität wird der Support irgendwann eingestellt, und du hast schnell einen teuren Papierbeschwerer. Sicherheitslücken und veraltete APIs sind bei IoT-Geräten quasi Standard, und vieles basiert ohnehin auf zusammenkopierter Open-Source-Software.
Ein Raspberry Pi mit PiCorePlayer und HiFiBerry-DigitialOut und ggf. Touchscreen kostet lächerliche 100–200 €, läuft auf purer Open-Source-Basis (LMS/Squeezelite) und versorgt einen High-End-DAC digital mit Tidal (und ich glaube auch Qobuz) – Community-Support garantiert Langlebigkeit ohne Hersteller-Blabla. Nachteil: Nicht jeder Streaming-Dienst läuft mit OpenSource.
Oder einfach ein Mini-PC/Linux-Box/Mac anschließen: Volle Kontrolle, alle Updates selbst, null Abhängigkeit von irgendwelchen Firmen aus dem Hifi-Bereich.
Die Aussage ist natürlich völliger Unsinn . 1. Ein günstiger Streamer von Cambridge Audio bekommt man schon für 350 EUR . 2 Ich persönlich besitze einen Azur 851 N der mittlerweile 9 Jahre alt ist und bekomme immer noch
Firmware Updates eingespielt ! Die Stream Magic App wird permanent aktualisiert und von daher ist das Argument
Sicherheit auch vom Tisch .
Zum Thema tolle Sicherheit bei Open Source kann sich dann jeder sein eigenes Bild machen .
https://www.it-administrator.de/claude-opus-46-ki-schwachstellen-analyse-open-source
Hilfreich?
+2
vta
11.02.26
18:31
Didimaahn
vta
Didimaahn
Wie wäre es mit einem preisgünstigen Streamer von z.B. Cambridge Audio ?
Überlege dir gut, ob du wirklich Hunderte Euros in einen dieser Streamer steckst – bei der typischen Hersteller-Mentalität wird der Support irgendwann eingestellt, und du hast schnell einen teuren Papierbeschwerer. Sicherheitslücken und veraltete APIs sind bei IoT-Geräten quasi Standard, und vieles basiert ohnehin auf zusammenkopierter Open-Source-Software.
Edit:
Einen dokumentierten Security-Fix habe ich gefunden: Security fix CVE‑2015‑7547
https://supportarchive.cambridgeaudio.com/hc/en-us/articles/17991753786781-What-is-the-latest-firmware-version-for-the-851N?utm_source=chatgpt.com
Ein Raspberry Pi mit PiCorePlayer und HiFiBerry-DigitialOut und ggf. Touchscreen kostet lächerliche 100–200 €, läuft auf purer Open-Source-Basis (LMS/Squeezelite) und versorgt einen High-End-DAC digital mit Tidal (und ich glaube auch Qobuz) – Community-Support garantiert Langlebigkeit ohne Hersteller-Blabla. Nachteil: Nicht jeder Streaming-Dienst läuft mit OpenSource.
Oder einfach ein Mini-PC/Linux-Box/Mac anschließen: Volle Kontrolle, alle Updates selbst, null Abhängigkeit von irgendwelchen Firmen aus dem Hifi-Bereich.
Die Aussage ist natürlich völliger Unsinn . 1. Ein günstiger Streamer von Cambridge Audio bekommt man schon für 350 EUR . 2 Ich persönlich besitze einen Azur 851 N der mittlerweile 9 Jahre alt ist und bekomme immer noch
Firmware Updates eingespielt ! Die Stream Magic App wird permanent aktualisiert und von daher ist das Argument
Sicherheit auch vom Tisch .
Zum Thema tolle Sicherheit bei Open Source kann sich dann jeder sein eigenes Bild machen .
https://www.it-administrator.de/claude-opus-46-ki-schwachstellen-analyse-open-source
Respekt, dass der 851N schon 9 Jahre durchhält. Allerdings werden hier ein paar Dinge vermischt, die man technisch differenzieren muss:
1. App-Updates sind keine Sicherheits-Updates
Dass die App auf dem Handy Updates bekommt, ist nett für die Bedienung, sagt aber nichts über die Sicherheit des Geräts aus. Die Firmware-Updates der letzten Jahre (Tidal Connect etc.) sind primär Feature-Updates. Sie sagen nichts darüber aus, ob der darunterliegende Linux-Kernel oder veraltete SSL-Bibliotheken gepatcht wurden.
2. Das Open-Source-Paradoxon
Du warnst vor Open Source, aber es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass du diesen Post vermutlich über ein Gerät hörst, das im Kern fast nur aus Open Source besteht. Dein 851N läuft auf einem Linux-Betriebssystem und nutzt massenhaft GPL-Software. Cambridge Audio macht daraus auch gar kein Geheimnis.
Hier ist der Auszug direkt aus deinem Handbuch (Seite 'Introduction'):
"This product contains software licensed under version 2 of the GNU Public License and version 2.1 of the GNU Lesser Public License. The source code for this software is available from: http://gpl.stream-magic.com/
"
Quelle: https://manuals.cambridgeaudio.com/en/azur-851n-network-player/introduction
Du nutzt also täglich genau die Technologie, die du als unsicher bezeichnest.
3. Der Mythos der "sicheren Closed Source"
Sicherheit hängt nicht von der Lizenz ab, sondern von der Pflege. Gerade bei kleineren HiFi-Schmieden (im Vergleich zu IT-Riesen) ist "Closed Source" oft ein Risiko. Es fehlen schlicht die Ressourcen für große Security-Teams. Hier gilt oft das Prinzip "Security through Obscurity" – Sicherheitslücken bleiben unentdeckt, weil niemand den Code prüft.
Bei weit verbreiteten Open-Source-Systemen (wie einem aktuellen Linux auf dem Pi) schauen weltweit tausende Entwickler auf den Code, wodurch Lücken oft schneller gefunden und geschlossen werden als in der proprietären Firmware eines Nischenprodukts.
4. Das Hardware-Limit (WPA3)
Die Gretchenfrage lautet: Beherrscht dein 9 Jahre alter 851N schon den aktuellen WPA3-Verschlüsselungsstandard?
Soweit bekannt, ist das verbaute Modul hardwareseitig auf WPA2 beschränkt. Das zwingt dich dazu, dein gesamtes Heimnetzwerk dauerhaft auf einem älteren Sicherheitsstandard zu betreiben, damit der Streamer sich verbinden darf (sofern du nicht segmentierst). Ein moderner Raspberry Pi beherrscht WPA3 nativ.
5. Investitionsschutz: Audio vs. IT
Das ist der wichtigste Punkt: Du hast keine Garantie für die Zukunft. Irgendwann verliert der Hersteller die Lust an Updates oder die Hardware-Limits (RAM/CPU) sind erreicht.
Wenn dann ein Streaming-Dienst seine API ändert
, wird das ehemals 1.500 € teure Gerät zum reinen DAC ohne Streaming-Funktion.
Wer Audio-Technik (langlebig) und IT-Technik (kurzlebig) trennt – z.B. mit einem Pi als Zuspieler – tauscht für 50 € die Platine aus, wenn die Hardware zu alt wird, behält aber die hochwertige Anlage. Das ist nachhaltiger, als alle paar Jahre einen neuen Streamer kaufen zu müssen, nur weil die Software veraltet ist - insbesondere wenn man von "High-End"-Streamern für viel Geld spricht.
Fazit:
Der 851N mag ein gutes Gerät sein, aber netzwerktechnisch objektiv nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Dass ein günstiger, modularer Mini-Computer heute mehr Rechenleistung und höhere Sicherheitsstandards (WPA3, Kernel-Patches) bietet als ein alter High-End-Streamer, ist keine Provokation – sondern der normale Lauf der Dinge in der IT.
Hilfreich?
0
vta
11.02.26
18:42
Einen dokumentierten Security-Fix habe ich gefunden:
Security fix CVE-2015-7547
https://supportarchive.cambridgeaudio.com/hc/en-us/articles/17991753786781-What-is-the-latest-firmware-version-for-the-851N?utm_source=chatgpt.com
In den öffentlich verfügbaren offiziellen Firmware‑Changelogs für den 851N gibt es sonst keine dokumentierten Einträge, die auf Kernel‑Updates oder spezifizierte Security‑Patches hindeuten.
Hilfreich?
+2
xcomma
11.02.26
18:44
Didimaahn
Die Aussage ist natürlich völliger Unsinn
vtas Aussagen sind grundsätzlich richtig.
Didimaahn
Ein günstiger Streamer von Cambridge Audio bekommt man schon für 350 EUR
Beim Preis kann das jeder anders sehen wie er will und ist der Punkt, der für einige wohl am wenigsten "griffig" ist bzw. relevant ist (also ob z.B. EUR200 vs EUR350) - zumal es offensichtlich auf konkrete Produktbeispiele ankommt - ergo ist eine Diskussion auf Preisstufe eher müssig. Isoliert betrachtet, weil du ein konketes Beispiel aus deiner persönlichen Erfahrung anbringst, ist dennoch vtas Vorgabe teils nur ein 1/3 von deinem. Die Aussage, dass man es also - wie belegt in deinem Fall - günstiger haben kann, ist wohl dann korrekt.
Didimaahn
[..] mittlerweile 9 Jahre alt ist und bekomme immer noch Firmware Updates eingespielt
Hat aber mit der generellen Aussage nichts zu tun. Denn vta bezog sich auf kein konkretes Produkt, sondern hat vom Prinzip her argumentiert. Denn irgendwann wird Support eingestellt - daran dürfte wohl kaum Zweifel herrschen. Nur dass dein Gerät nach 9 Jahren das zeitliche noch nicht gesegnet hat, ist schön für dich, aber wie sieht es nach 20 Jahren aus, usw.?
Didimaahn
[..] Stream Magic App wird permanent aktualisiert und von daher ist das Argument Sicherheit auch vom Tisch
Auch hier, konkret für dich machst du ja anscheinend eine gute Erfahrung, aber vta kommt vom generellen Standpunkt daher. Wenn ein Support eingestellt wird, wird es offenbar auch keine Updates mehr geben. Ab dem Zeitpunkt wird das Thema Sicherheit schlussfolglich ganz von alleine relevant. Und wenn man sich etwas mehr mit Open Source auseinandersetzt, weiss man eigentlich, dass das Sicherheitsthema schon längst auch während eines noch aktiven Produktlebenszyklus durchaus Bedeutung hat, da proprietäre Lösungen prinzipiell (sie müssen es nicht notwendigerweise natürlich) immer das Nachsehen gegenüber Open Source Entwicklungen in Bezug auf Sicherheit haben.
Didimaahn
Zum Thema tolle Sicherheit bei Open Source [..]
https://www.it-administrator.de/claude-opus-46-ki-schwachstellen-analyse-open-source
Anhand deines letzten Beitrags zeigst du auf, dass du leider gar nichts verstanden hast.
(Nachtrag: schrieb parallel zu vta augenscheinlich. Lasse meinen Kommentar trotzdem mal stehen.)
Hilfreich?
-1
mk1701
11.02.26
19:04
Ein heiss diskutiertes Thema ... offenbar ein Thema für viele User hier. Vielen Dank für die vielen Kommentare.
Bei mir kristallisieren sich für mich und meinen Anwendungszweck aktuell folgende denkbare Lösungen heraus:
1. Warten auf ein neues AppleTV mit verbessertem "Apple Music Connect"
Es wird ja schon lange ein neues AppleTV erwartet, vielleicht passiert ja in den nächsten Wochen in dieser Richtung etwas? Ich würde mir wünschen, dass dieses neue AppleTV sich vielleicht noch mehr in Richtung Mediencenter bewegt und auch Funktionen für Benutzer mit einer HiFi-Anlage bereitstellt. Im einfachsten Fall könnte das eine Funktion sein, die bei Musikwiedergabe keine Bildinformationen oder ein schwarzes Bild ausgibt. Noch besser wäre natürlich die Rückkehr der digitalen Audio-Out Buchse. Ich weiß, wünschen kann man sich viel, aber große Hoffnungen mache ich mir nicht.
2. ferngesteuertes iPhone oder iPad als Hi-Res Audioausgabegerät
Ohne Fernsteuerung ist das heute schon möglich. Ein iPad oder iPhone, aufgestellt in der Nähe der Musikanlage, kann Audio in bester Hi-Res Qualität über den USB Anschluss ausgeben. Passt perfekt zu meiner Musikanlage. Ein weiterer Vorteil wäre, dass ich in allen Lebenslagen, egal ob zuhause oder unterwegs mit einer einzigen App Musik hören kann, Apple Music. Nachteil wäre das ständige Aufstehen, um neue Musik auszuwählen oder um Titel zu überspringen. Dieser Nachteil könnte wiederum mit einer App wie Lysoniq umgangen werden. Die werde ich mir in den nächsten Tagen noch genauer ansehen. Ich fürchte aber, dass sie bedienungsseitig noch viele Mängel aufweisen wird.
3. Umstieg von Apple Music auf ROON/Qobuz
Zuhause auf dem Sofa ist ROON einfach die erste Wahl. Theoretisch könnte man auch die eigenen CDs mit ROON hören und neue Musik mit Apple Musik erkunden, aber das wären dann wieder 2 Apps. Von daher macht es Sinn, ROON direkt mit einem Streamingdienst zu verbinden, z.B. Qobuz. Einziger Nachteil wäre der Unterweg-Einsatz. Man kann zwar mit ROON auf den ROON Server zuhause zugreifen, aber die Öffnung des heimischen Netzwerks bereitet mir Bauchschmerzen. Von daher wäre für unterwegs eine 2. App, die Qobuz App notwendig. Ich würde lieber immer Musik mit einer einzigen App hören.
Einen extra Streamer möchte ich aber definitiv nicht. Ich habe schon vieles ausprobiert, WiiM Ultra, Eversolo DMP... und andere. Speziell die Eversolos sind tolle Geräte, aber ich habe die Streamer immer als störende Elemente empfunden, die (für mich) eigentlich immer viel zu viel konnten. Ich möchte die Musik ja auf meinem iPhone (bei mir Apple Music) auswählen und dann soll sie über ein anderes Gerät wiedergegeben werden, idealerweise in bester Hi-Res Qualität. Das kann ein kleines unscheinbares Kästchen sein, da brauche ich keinen Streamer mit großem Bildschirm. Den habe ich mit dem iPhone vor der Nase.
Hilfreich?
+2
Didimaahn
11.02.26
19:27
xcomma
Didimaahn
Die Aussage ist natürlich völliger Unsinn
vtas Aussagen sind grundsätzlich richtig.
Didimaahn
Ein günstiger Streamer von Cambridge Audio bekommt man schon für 350 EUR
Beim Preis kann das jeder anders sehen wie er will und ist der Punkt, der für einige wohl am wenigsten "griffig" ist bzw. relevant ist (also ob z.B. EUR200 vs EUR350) - zumal es offensichtlich auf konkrete Produktbeispiele ankommt - ergo ist eine Diskussion auf Preisstufe eher müssig. Isoliert betrachtet, weil du ein konketes Beispiel aus deiner persönlichen Erfahrung anbringst, ist dennoch vtas Vorgabe teils nur ein 1/3 von deinem. Die Aussage, dass man es also - wie belegt in deinem Fall - günstiger haben kann, ist wohl dann korrekt.
Didimaahn
[..] mittlerweile 9 Jahre alt ist und bekomme immer noch Firmware Updates eingespielt
Hat aber mit der generellen Aussage nichts zu tun. Denn vta bezog sich auf kein konkretes Produkt, sondern hat vom Prinzip her argumentiert. Denn irgendwann wird Support eingestellt - daran dürfte wohl kaum Zweifel herrschen. Nur dass dein Gerät nach 9 Jahren das zeitliche noch nicht gesegnet hat, ist schön für dich, aber wie sieht es nach 20 Jahren aus, usw.?
Didimaahn
[..] Stream Magic App wird permanent aktualisiert und von daher ist das Argument Sicherheit auch vom Tisch
Auch hier, konkret für dich machst du ja anscheinend eine gute Erfahrung, aber vta kommt vom generellen Standpunkt daher. Wenn ein Support eingestellt wird, wird es offenbar auch keine Updates mehr geben. Ab dem Zeitpunkt wird das Thema Sicherheit schlussfolglich ganz von alleine relevant. Und wenn man sich etwas mehr mit Open Source auseinandersetzt, weiss man eigentlich, dass das Sicherheitsthema schon längst auch während eines noch aktiven Produktlebenszyklus durchaus Bedeutung hat, da proprietäre Lösungen prinzipiell (sie müssen es nicht notwendigerweise natürlich) immer das Nachsehen gegenüber Open Source Entwicklungen in Bezug auf Sicherheit haben.
Didimaahn
Zum Thema tolle Sicherheit bei Open Source [..]
https://www.it-administrator.de/claude-opus-46-ki-schwachstellen-analyse-open-source
Anhand deines letzten Beitrags zeigst du auf, dass du leider gar nichts verstanden hast.
(Nachtrag: schrieb parallel zu vta augenscheinlich. Lasse meinen Kommentar trotzdem mal stehen.)
Anhand deines letzten Beitrags zeigst du auf , dass du leider nicht lesen kannst . Zitat IT Administrator :
Ein neues KI-Modell findet Sicherheitslücken dort, wo herkömmliche Tools scheitern. Während klassische Fuzzer blind testen, liest Claude Opus 4.6 Code wie ein menschlicher Forscher – und findet direkt hunderte kritische Schwachstellen in etablierter Open-Source-Software.
Hilfreich?
+2
Klaus99
12.02.26
09:38
mk1701
3. Umstieg von Apple Music auf ROON/Qobuz
Einziger Nachteil wäre der Unterweg-Einsatz. Man kann zwar mit ROON auf den ROON Server zuhause zugreifen, aber die Öffnung des heimischen Netzwerks bereitet mir Bauchschmerzen.
Die Bauchschmerzen müssen nicht sein, da Roon ARC mittlerweile Tailscale unterstützt:
Hilfreich?
+1
vta
12.02.26
09:46
Didimaahn
Anhand deines letzten Beitrags zeigst du auf , dass du leider nicht lesen kannst . Zitat IT Administrator :
Ein neues KI-Modell findet Sicherheitslücken dort, wo herkömmliche Tools scheitern. Während klassische Fuzzer blind testen, liest Claude Opus 4.6 Code wie ein menschlicher Forscher – und findet direkt hunderte kritische Schwachstellen in etablierter Open-Source-Software.
Das ist aber eigentlich ein Vorteil: KI findet leichter Lücken in Open Source → Maintainer patchen sie → Software wird sicherer.
Hilfreich?
+1
Beulenbär
12.02.26
12:22
vta
Didimaahn
vta
Didimaahn
Wie wäre es mit einem preisgünstigen Streamer von z.B. Cambridge Audio ?
Überlege dir gut, ob du wirklich Hunderte Euros in einen dieser Streamer steckst – bei der typischen Hersteller-Mentalität wird der Support irgendwann eingestellt, und du hast schnell einen teuren Papierbeschwerer. Sicherheitslücken und veraltete APIs sind bei IoT-Geräten quasi Standard, und vieles basiert ohnehin auf zusammenkopierter Open-Source-Software.
Edit:
Einen dokumentierten Security-Fix habe ich gefunden: Security fix CVE‑2015‑7547
https://supportarchive.cambridgeaudio.com/hc/en-us/articles/17991753786781-What-is-the-latest-firmware-version-for-the-851N?utm_source=chatgpt.com
Ein Raspberry Pi mit PiCorePlayer und HiFiBerry-DigitialOut und ggf. Touchscreen kostet lächerliche 100–200 €, läuft auf purer Open-Source-Basis (LMS/Squeezelite) und versorgt einen High-End-DAC digital mit Tidal (und ich glaube auch Qobuz) – Community-Support garantiert Langlebigkeit ohne Hersteller-Blabla. Nachteil: Nicht jeder Streaming-Dienst läuft mit OpenSource.
Oder einfach ein Mini-PC/Linux-Box/Mac anschließen: Volle Kontrolle, alle Updates selbst, null Abhängigkeit von irgendwelchen Firmen aus dem Hifi-Bereich.
Die Aussage ist natürlich völliger Unsinn . 1. Ein günstiger Streamer von Cambridge Audio bekommt man schon für 350 EUR . 2 Ich persönlich besitze einen Azur 851 N der mittlerweile 9 Jahre alt ist und bekomme immer noch
Firmware Updates eingespielt ! Die Stream Magic App wird permanent aktualisiert und von daher ist das Argument
Sicherheit auch vom Tisch .
Zum Thema tolle Sicherheit bei Open Source kann sich dann jeder sein eigenes Bild machen .
https://www.it-administrator.de/claude-opus-46-ki-schwachstellen-analyse-open-source
Respekt, dass der 851N schon 9 Jahre durchhält. Allerdings werden hier ein paar Dinge vermischt, die man technisch differenzieren muss:
1. App-Updates sind keine Sicherheits-Updates
Dass die App auf dem Handy Updates bekommt, ist nett für die Bedienung, sagt aber nichts über die Sicherheit des Geräts aus. Die Firmware-Updates der letzten Jahre (Tidal Connect etc.) sind primär Feature-Updates. Sie sagen nichts darüber aus, ob der darunterliegende Linux-Kernel oder veraltete SSL-Bibliotheken gepatcht wurden.
2. Das Open-Source-Paradoxon
Du warnst vor Open Source, aber es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass du diesen Post vermutlich über ein Gerät hörst, das im Kern fast nur aus Open Source besteht. Dein 851N läuft auf einem Linux-Betriebssystem und nutzt massenhaft GPL-Software. Cambridge Audio macht daraus auch gar kein Geheimnis.
Hier ist der Auszug direkt aus deinem Handbuch (Seite 'Introduction'):
"This product contains software licensed under version 2 of the GNU Public License and version 2.1 of the GNU Lesser Public License. The source code for this software is available from: http://gpl.stream-magic.com/
"
Quelle: https://manuals.cambridgeaudio.com/en/azur-851n-network-player/introduction
Du nutzt also täglich genau die Technologie, die du als unsicher bezeichnest.
3. Der Mythos der "sicheren Closed Source"
Sicherheit hängt nicht von der Lizenz ab, sondern von der Pflege. Gerade bei kleineren HiFi-Schmieden (im Vergleich zu IT-Riesen) ist "Closed Source" oft ein Risiko. Es fehlen schlicht die Ressourcen für große Security-Teams. Hier gilt oft das Prinzip "Security through Obscurity" – Sicherheitslücken bleiben unentdeckt, weil niemand den Code prüft.
Bei weit verbreiteten Open-Source-Systemen (wie einem aktuellen Linux auf dem Pi) schauen weltweit tausende Entwickler auf den Code, wodurch Lücken oft schneller gefunden und geschlossen werden als in der proprietären Firmware eines Nischenprodukts.
4. Das Hardware-Limit (WPA3)
Die Gretchenfrage lautet: Beherrscht dein 9 Jahre alter 851N schon den aktuellen WPA3-Verschlüsselungsstandard?
Soweit bekannt, ist das verbaute Modul hardwareseitig auf WPA2 beschränkt. Das zwingt dich dazu, dein gesamtes Heimnetzwerk dauerhaft auf einem älteren Sicherheitsstandard zu betreiben, damit der Streamer sich verbinden darf (sofern du nicht segmentierst). Ein moderner Raspberry Pi beherrscht WPA3 nativ.
5. Investitionsschutz: Audio vs. IT
Das ist der wichtigste Punkt: Du hast keine Garantie für die Zukunft. Irgendwann verliert der Hersteller die Lust an Updates oder die Hardware-Limits (RAM/CPU) sind erreicht.
Wenn dann ein Streaming-Dienst seine API ändert
, wird das ehemals 1.500 € teure Gerät zum reinen DAC ohne Streaming-Funktion.
Wer Audio-Technik (langlebig) und IT-Technik (kurzlebig) trennt – z.B. mit einem Pi als Zuspieler – tauscht für 50 € die Platine aus, wenn die Hardware zu alt wird, behält aber die hochwertige Anlage. Das ist nachhaltiger, als alle paar Jahre einen neuen Streamer kaufen zu müssen, nur weil d
Das Thema war wenn ich es richtig verstanden habe ist doch Musik hören . Du aber versuchst ein klassisches IT Produkt wie einen Raspberry Pi als ernsthafte Alternative dar zu stellen . Ich hatte früher selbst mal einen Raspberry Pi im Büro auf dem Volumio lief . Das Ding klang grausam . Erst als ich einen hochwertigen USB DAC genutzt habe wurde es besser . Und dann ist das Argument " kostengünstig "auch vom Tisch . Denn bei einer guten HiFi Anlage kommt es immer auf die ganze " Kette " an und nicht nur auf Verstärker und Boxen . Des weiteren ist dein Argument der Nachhaltigkeit wohl eher keins . Was ist daran Nachhaltig alle 2 Jahre ne neue Platine zu kaufen und somit neuen Elektronikschrott zu produzieren ? WPA 3 ? Mein Rotel Netzwerkplayer ist verkabelt also interessiert das wohl kaum . P.s. ein Cambridge Audio kann man auch verkabeln . Mein Rotel ist jetzt auch schon 6 Jahre alt . Keine meiner Mac / Windoof oder Linux Kisten wird bei mir älter als 4-5 Jahre . Du weisst schon : Hardwarelimit CPU/RAM . Das Argument das kleine HifI Hersteller nicht das Sicherheitsbudget von IT Riesen haben und ihre Kunden hängen lassen führt ebenso ins Leere . Nur mal ein Beispiel : https://www.macgadget.de/News/2024/09/25/macOS-Monterey-12-Neu-entdeckte-Sicherheitsluecken-werden-nicht-mehr-geschlossen.
Hilfreich?
0
vta
12.02.26
13:51
Beulenbär
Das Thema war wenn ich es richtig verstanden habe ist doch Musik hören . Du aber versuchst ein klassisches IT Produkt wie einen Raspberry Pi als ernsthafte Alternative dar zu stellen . Ich hatte früher selbst mal einen Raspberry Pi im Büro auf dem Volumio lief . Das Ding klang grausam . Erst als ich einen hochwertigen USB DAC genutzt habe wurde es besser . Und dann ist das Argument " kostengünstig "auch vom Tisch . Denn bei einer guten HiFi Anlage kommt es immer auf die ganze " Kette " an und nicht nur auf Verstärker und Boxen . Des weiteren ist dein Argument der Nachhaltigkeit wohl eher keins . Was ist daran Nachhaltig alle 2 Jahre ne neue Platine zu kaufen und somit neuen Elektronikschrott zu produzieren ? WPA 3 ? Mein Rotel Netzwerkplayer ist verkabelt also interessiert das wohl kaum . P.s. ein Cambridge Audio kann man auch verkabeln . Mein Rotel ist jetzt auch schon 6 Jahre alt . Keine meiner Mac / Windoof oder Linux Kisten wird bei mir älter als 4-5 Jahre . Du weisst schon : Hardwarelimit CPU/RAM . Das Argument das kleine HifI Hersteller nicht das Sicherheitsbudget von IT Riesen haben und ihre Kunden hängen lassen führt ebenso ins Leere . Nur mal ein Beispiel : https://www.macgadget.de/News/2024/09/25/macOS-Monterey-12-Neu-entdeckte-Sicherheitsluecken-werden-nicht-mehr-geschlossen.
Du sprichst da ein paar wichtige Punkte an, bei denen wir uns aber glaube ich missverstehen – vor allem bei der technischen Architektur:
1. Klangqualität & „Grausamkeit“ (Transport vs. Wandlung)
Dass der analoge Kopfhörerausgang eines Raspberry Pi grausam klingt, ist absolut korrekt. Das ist PWM-Audio für Bastelprojekte, kein HiFi. Das hat auch niemand behauptet.
In einer modernen HiFi-Kette fungiert der Pi (oder jede andere Recheneinheit) aber als reiner digitaler Transport. Er liefert Bit-perfect Nullen und Einsen per USB, S/PDIF, Toslink oder HDMI an den DAC. Und hier greift die Physik: Ein digitales Signal, das von einem 50 € Pi kommt, ist identisch mit dem Signal, das aus einem 2.000 € Streamer kommt (vorausgesetzt, beide arbeiten bit-perfect). Der „Klang“ entsteht erst im DAC.
Es geht also schlicht darum, einen Pi digital mit dem Wunsch-DAC zu koppeln. Alles andere ist digitales Voodoo.
2. Nachhaltigkeit & Lebensdauer
Dein Vergleich hinkt hier leider massiv. Audio-Streaming benötigt kaum Rechenleistung. Ein Raspberry Pi 3 von 2016 streamt heute noch genauso perfekt High-Res-Audio wie am ersten Tag. Man muss hier keine Hardware alle 2 Jahre tauschen, nur weil Windows oder macOS fetter werden. Ein schlankes Linux-Audio-OS läuft auch auf 10 Jahre alter Hardware flüssig und sicher.
Der Punkt ist: Sollte die Hardware in 10 Jahren doch zu schwach für einen neuen Codec sein, tausche ich eine 50 € Platine + ggf. HIFIBERRY DIGI & Co aus und behalte meinen hochwertigen DAC und Verstärker. Bei einem integrierten 1.700 € Streamer fliegt im Zweifel das ganze Gerät auf den Schrott (oder wird zum dummen Wandler degradiert), sobald der Hersteller den Support streicht. Modularität ist die Definition von Nachhaltigkeit.
3. LAN vs. WLAN
Dass du verkabelst, ist lobenswert und löst das WPA3-Problem tatsächlich. Chapeau, das machen die wenigsten (ich nutze übrigens ebenfalls LAN).
Es löst aber nicht das Problem des veralteten Linux-Kernels im Gerät. Wenn ein anderes Gerät im LAN infiziert ist, ist der ungepatchte Streamer immer noch ein offenes Scheunentor im internen Netz – egal ob das Kabel steckt oder die Antenne funkt.
4. Der Vergleich mit Apple/PC
Du schreibst, dein Mac fliegt nach 5 Jahren raus wegen „Hardwarelimit“. Genau das ist der Unterschied:
Wenn Apple den Support einstellt, kann ich auf dem Mac immer noch Linux installieren und ihn jahrelang weiter sicher nutzen, da die Community (Linux Kernel) auch uralte Hardware pflegt. Wenn Cambridge Audio oder Rotel den Support einstellt (weil die geschlossene Firmware EOL ist), kann ich nichts installieren. Ich bin ausgesperrt. Das ist der Nachteil von „Closed Source“ Appliances gegenüber offenen IT-Plattformen.
Fazit:
Rotel oder Cambridge etc. sind haptisch tolle Geräte. Aber rein technisch betrachtet ist ein Raspberry Pi mit gutem DAC eine absolut ernstzunehmende, audiophile Quelle, die messbar dasselbe Signal liefert – nur flexibler, günstiger und softwareseitig langlebiger.
Der einzige echte Vorteil der kommerziellen Geräte ist, dass die Auswahl der nativ unterstützten Streaming-Dienste "out of the box" oft größer ist – daraus habe ich in meinem Eingangspost auch kein Geheimnis gemacht. Aber für die großen Dienste (Tidal, Qobuz, Spotify) ist Open Source häufig gleichgezogen.
P.S. Zu deinem Mac/PC-Vergleich noch eine Anmerkung:
Der Linux-Kernel wird von der weltweiten Community extrem lange gepflegt. Er läuft auch meist auf uralter Hardware noch aktuell und sicher, weil der Code offen ist. Das ist der Unterschied zu proprietärer Firmware/OS, die mit dem Gerät stirbt.
Hilfreich?
+2
haschuk
12.02.26
16:10
Ruhrflaneur
Ich nutze Apple Music für den "Alltagsgebrauch" zum dudeln, richtig höre ich Musik mit Qobuz. Mit guten Kopfhörern ist ein deutlicher Unterschied hörbar, vermutlich weil Qobuz bessere Master verwendet und wegen HiRes (wobei das sollte bei mit Altersbedingt eigentlich nicht auffallen, tut es aber, oder die Kombi machts).
Die Master werden entweder von den Labels oder den Aggregatoren den Streaming-Diensten zur Verfügung gestellt. Jeder Streaming-Dienst bekommt die gleichen Daten. Ausnahme, Dinge wie "Mastered for Apple Digital".
Hilfreich?
+1
mk1701
12.02.26
18:56
vta
1. Klangqualität & „Grausamkeit“ (Transport vs. Wandlung)
Dass der analoge Kopfhörerausgang eines Raspberry Pi grausam klingt, ist absolut korrekt. Das ist PWM-Audio für Bastelprojekte, kein HiFi. Das hat auch niemand behauptet.
In einer modernen HiFi-Kette fungiert der Pi (oder jede andere Recheneinheit) aber als reiner digitaler Transport. Er liefert Bit-perfect Nullen und Einsen per USB, S/PDIF, Toslink oder HDMI an den DAC. Und hier greift die Physik: Ein digitales Signal, das von einem 50 € Pi kommt, ist identisch mit dem Signal, das aus einem 2.000 € Streamer kommt (vorausgesetzt, beide arbeiten bit-perfect). Der „Klang“ entsteht erst im DAC.
Es geht also schlicht darum, einen Pi digital mit dem Wunsch-DAC zu koppeln. Alles andere ist digitales Voodoo.
Ich glaube, das ist nicht ganz richtig. Richtig ist natürlich, dass die digitalen Signale am Anfang und Ende der Kette "bit-perfekt" sind. Aber der Klang hängt nicht nur von der korrekten Bitfolge ab, sondern auch von der Gleichkeit der Taktung der Bitfolge. Kleinste Abweichungen im zeitlichen Ablauf machen sich meines Wissens nach durch klangliche Abweichungen bemerkbar. Jitter nennt man das. Ich könnte mir vorstellen, dass teure und aufwändige Geräte da besser aufgestellt sind als Billiggeräte oder Pi's.
Hilfreich?
-1
xcomma
12.02.26
19:29
mk1701
glaub das ist grundsätzlich richtig was du schreibst, daher hat vta aber auch dem Pi ein HiFiBerry Zusatz verpasst und erwähnt ja, dass ein externer DAC noch dazu kommt. Und der ist für die "Jitter Qualität" (also dass es so wenig wie möglich auftritt) zuständig. Hier greift daher auch dein Kommentar, dass es da Qualitätsunterschiede gibt, die sich in Preis und Komplexität des Geräts niederschlagen. Das ist aber wie gesagt Aufgabe des DACs.
HiFiBerry
Q: But I read a lot about jitter problems…
A: Jitter means that clocks intervals aren’t exactly equal. That’s perfectly normal. One of the important task of an external DAC is clock-recovery. This means, it needs to synchronize on the external source and it will create an internal clock signal that should have the quality that’s needed for this DAC. The more expensive the DAC the better it should do this job.
Hilfreich?
0
mk1701
12.02.26
20:07
xcomma
Danke für die ergänzenden Infos. Ich wusste nicht, dass der DAC auch Signale korrigiert.
Hilfreich?
+1
vta
12.02.26
20:18
Entscheidend ist wo Jitter entsteht und wie das jeweilige Gerät damit umgeht.
1. USB (asynchron)
Bei modernen DACs läuft USB meist im asynchronen Modus. Dabei gibt der DAC den Takt vor – nicht der Raspberry Pi oder ein anderer Streamer:
- Der DAC besitzt eigene, sehr präzise Oszillatoren
- Die Daten werden im DAC zwischengespeichert
- Erst dort werden sie mit der internen Clock gewandelt
Solange die Daten stabil und fehlerfrei ankommen, beeinflusst der Takt des Zuspielers das Audiosignal praktisch nicht.
Beispiel: PS Audio beschreibt bei seinen DACs, dass eingehende Digitalsignale intern vollständig neu aufbereitet bzw. neu getaktet werden, bevor die eigentliche Wandlung erfolgt. Der eingehende Takt wird also nicht einfach durchgereicht.
Unter solchen Bedingungen sind Unterschiede zwischen funktionierenden Digitalquellen technisch nur schwer zu begründen.
2. S/PDIF (Koax / Toslink)
Hier werden Daten und Takt gemeinsam übertragen. Deshalb ist die Signalqualität grundsätzlich etwas relevanter als bei asynchronem USB.
Allerdings gilt auch hier:
- Gute HATs (z. B. Digi+ Pro) besitzen eigene Quarze und nutzen nicht den Pi-Systemtakt
- Gute DACs (u. a. von PS Audio) bereiten das Signal am Eingang wieder auf und reduzieren Jitter intern
Entscheidend ist also vor allem das Clock- und Eingangsdesign des DACs, nicht das Gehäuse oder der Preis des digitalen Transportes.
3. Zudem:
Moderne Geräte arbeiten mit extrem niedrigen Jitterwerten. Damit hörbare Effekte entstehen, müsste entweder:
- das Interface gravierende Schwächen haben, oder
- der DAC konstruktiv schlecht umgesetzt sein
Messungen und kontrollierte Hörvergleiche zeigen, dass bei technisch korrekt arbeitenden Geräten reproduzierbare Klangunterschiede zwischen Digitalquellen in der Praxis kaum nachweisbar sind.
Timing ist wichtig. In modernen Setups wird es jedoch im DAC kontrolliert – durch eigene Oszillatoren, Buffering, internes Re-Clocking. Bei Verwendung eines sauber konstruierten DACs ist der Einfluss eines Raspberry Pi oder eines anderen Digital-Transportes in der Regel sehr gering.
Wer klanglich investieren möchte, erzielt daher meist mehr Wirkung beim DAC selbst – insbesondere bei dessen analoger Ausgangsstufe.
Das liest man nicht unbedingt gern, wenn bereits mehrere tausend Euro in einen High-End-Streamer geflossen sind.
Hochwertige Streamer können durchaus Vorteile bieten, z.B. Netzteilqualität, Verarbeitung, ggf. Bedienung, etc.:
Rein signaltechnisch entsteht der entscheidende Teil der Musik jedoch im DAC – nicht im Transport.
Hilfreich?
+1
xcomma
12.02.26
20:28
mk1701
ich find das "DIY Streamer"-Thema sehr spannend. Danke vta für die Anregung!
Hier noch interessante Infos, auch im spezifischen zu Jitter:
"
DIY-Audio-Streaming
"
www.avguide.ch
Auch hochwertige DA-Wandler machen oft Re-Clocking, wie auch gewisse digitale Aktivlautsprecher. In diesen Fällen wäre ein zusätzlicher Re-Clocker «prinzipiell» redundant.
Es scheint also so, dass mit Re-Clocking erst ab hochwertigen DACs zu rechnen ist.
Alternativ kann man dem DIY Projekt auch sonst einen eigenen "
Low Jitter Re-Clocker
" hinzufügen, wie im Artikel erwähnt oder auch hier
.
Hilfreich?
+1
Frost
12.02.26
21:33
mk1701
Jitter nennt man das.
Wie soll das Funktionieren? Das Signal wird zum DAC uebertragen dort im RAM des DAC gepuffert und anschliessend an den D/A Wandler weitergereicht. Da gibt es keinen Jitter auf dem Uebertragungsweg der da irgedetwas am Signal verfaelschen koennte. Der DAC hat seine eine eigene Clock mit der er die Daten aus dem Pufferspeicher in den D/A Wandlerchip schiebt.
Hilfreich?
0
reuben
13.02.26
00:50
vta
Entscheidend ist wo Jitter entsteht und wie das jeweilige Gerät damit umgeht.
1. USB (asynchron)
Bei modernen DACs läuft USB meist im asynchronen Modus. Dabei gibt der DAC den Takt vor – nicht der Raspberry Pi oder ein anderer Streamer:
- Der DAC besitzt eigene, sehr präzise Oszillatoren
- Die Daten werden im DAC zwischengespeichert
- Erst dort werden sie mit der internen Clock gewandelt
Solange die Daten stabil und fehlerfrei ankommen, beeinflusst der Takt des Zuspielers das Audiosignal praktisch nicht.
Beispiel: PS Audio beschreibt bei seinen DACs, dass eingehende Digitalsignale intern vollständig neu aufbereitet bzw. neu getaktet werden, bevor die eigentliche Wandlung erfolgt. Der eingehende Takt wird also nicht einfach durchgereicht.
Unter solchen Bedingungen sind Unterschiede zwischen funktionierenden Digitalquellen technisch nur schwer zu begründen.
2. S/PDIF (Koax / Toslink)
Hier werden Daten und Takt gemeinsam übertragen. Deshalb ist die Signalqualität grundsätzlich etwas relevanter als bei asynchronem USB.
Allerdings gilt auch hier:
- Gute HATs (z. B. Digi+ Pro) besitzen eigene Quarze und nutzen nicht den Pi-Systemtakt
- Gute DACs (u. a. von PS Audio) bereiten das Signal am Eingang wieder auf und reduzieren Jitter intern
Entscheidend ist also vor allem das Clock- und Eingangsdesign des DACs, nicht das Gehäuse oder der Preis des digitalen Transportes.
3. Zudem:
Moderne Geräte arbeiten mit extrem niedrigen Jitterwerten. Damit hörbare Effekte entstehen, müsste entweder:
- das Interface gravierende Schwächen haben, oder
- der DAC konstruktiv schlecht umgesetzt sein
Messungen und kontrollierte Hörvergleiche zeigen, dass bei technisch korrekt arbeitenden Geräten reproduzierbare Klangunterschiede zwischen Digitalquellen in der Praxis kaum nachweisbar sind.
Timing ist wichtig. In modernen Setups wird es jedoch im DAC kontrolliert – durch eigene Oszillatoren, Buffering, internes Re-Clocking. Bei Verwendung eines sauber konstruierten DACs ist der Einfluss eines Raspberry Pi oder eines anderen Digital-Transportes in der Regel sehr gering.
Wer klanglich investieren möchte, erzielt daher meist mehr Wirkung beim DAC selbst – insbesondere bei dessen analoger Ausgangsstufe.
Das liest man nicht unbedingt gern, wenn bereits mehrere tausend Euro in einen High-End-Streamer geflossen sind.
Hochwertige Streamer können durchaus Vorteile bieten, z.B. Netzteilqualität, Verarbeitung, ggf. Bedienung, etc.:
Rein signaltechnisch entsteht der entscheidende Teil der Musik jedoch im DAC – nicht im Transport.
Dir ist aber schon bewusst , das hochwertige Netzwerkplayer auch einen hochwertigen DAC an Bord haben .
Mein CXN 100 hat übrigens 900 Euronen gekostet , ergo nix mehrere tausend wie Du behauptest .
Hilfreich?
0
Frost
13.02.26
02:02
reuben
Dir ist aber schon bewusst , das hochwertige Netzwerkplayer auch einen hochwertigen DAC an Bord haben
Wuerde ich persoenlich nie kaufen sondern immer den Streamer vom D/A Wandler trennen, selbiges hatte ich frueher bereits beim klassischen CD Player auch immer gemacht und dort nur CD Transporter eingesetzt, der DAC ging auch damals schon immer separat.
Hilfreich?
0
DSkywalker
13.02.26
05:29
Ich nutze die eierlegende Wollmilchsau
MusicLounge auf einem Pi5. Ist sauschnell.
Ich liste einfach mal die Features auf :
PCM, MQA and DSD high quality audio stream using MPD (Music Player Daemon) server through your usb DAC and hi-fi configuration,
DSD512 DoP and Native support
MPD (Music Player Daemon integrated)
DLNA (upnp) server (stream music from audio server to your pc/laptop/mobile/tablet using a upnp music player),
Upnp Renderer (listen music on your audio system from local or Quobuz or Tidal source using MusicLounge renderer)
Spotify Connect (listen music from Spotify app using your DAC)
Airplay Renderer (listen music using your DAC from any Apple devices)
Roon Server (managing your entire music library with Roon Players)
Squeezelite player (squeezebox emulation, listen music using your DAC from Logitech media server or other LMS players)
IR Remote control management
Auf der MusicLounge liegen die gerippten CDs und meine Playlists.
Zusätzlich habe ich Tidal, weil ich meine Musik auch gerne im Auto höre.
Über die Heos-App (auf dem iPad)kann ich dann von beiden „Diensten“ aus auf den Denon AV Verstärker streamen.
Gruß
DSkywalker
Hilfreich?
0
1
2
>|
Kommentieren
Sie müssen sich
einloggen
, um sich an einer Diskussion beteiligen zu können.
Vor 15 Jahren: Steve Jobs kündigt Auszeit an – ...
iOS 27: Chatbot ersetzt Siri
macOS 26.2 ist erschienen – die Neuerungen
iFinance 5.5 ist erschienen
Pressekonferenz: Apples wichtigste Aussagen zu ...
AirTags 2 erschienen
TechTicker Spezial: MOMENT
M5 Max/Pro: Strategiewechsel?