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Apple Music vs. Qobuz vs. Tidal

mk170109.02.2600:05
Ich nutze zurzeit Apple Music und bin mit dem Dienst eigentlich einigermaßen zufrieden.

Was mir sehr gut gefällt ist die mögliche Verschmelzung der eigenen gescannten CD-Sammlung via iTunes Match.

Was mir überhaupt nicht gefällt ist die Ausgabe der Musik auf die heimische Musikanlage. Airplay 2 patzt in meinen Augen durch die Reduzierung der Qualität (egal, ob man es hört oder nicht) und bei manchen Endgeräten gibt es auch Probleme mit der Airplay Wiedergabe wie z.B. Aussetzer. Das liegt nicht unbedingt bei Apple, sondern teilweise an der mangelhaften Implementierung in die Endgeräte. Ein möglicher Ausweg wäre die Ausgabe auf ein Apple TV mit besserer, wenngleich nicht optimaler Wiedergabequalität. Das wäre so eine Art Apple Music Connect. Dort stört mich aber, dass bei aktivierter Gerätesteuerung (CEC) bei der Musikwiedergabe zwingend das TV angeht. Ich möchte beim Musikhören kein TV gucken, selbst wenn es lustige Snoopy Clips oder tolle Landschaften sind. Bei ausgeschalteten CES stört mich, dass ich alle beteiligten Geräte mit mehreren Fernbedienungen ein- und ausschalten muss. 2 Stunden Programmierarbeit durch einen Praktikanten bei Apple könnten das Problem lösen …

Ich überlege daher ernsthaft, Apple Music durch einen anderen Musikdienst mit echtem Connect zu ersetzen, z.B. Qobuz oder eventuell auch Tidal. Einige von euch machen das ja schon. Wie sind eure Erfahrungen? Wo seht ihr Vorteile? Wo Nachteile? Und würde handhabt ihr es mit der eigenen Musiksammlung?
+4

Kommentare

xcomma13.02.2607:13
Wer seine Musik Bibliothek etwas aufstocken will für seine privat gehostete Streaminglösung , da gibt's grad einen interessanten Artikel bei heise:
"300 Terabyte an Spotify-Dateien: Anna's Archive beginnt mit Veröffentlichung"

Im Netz befinden sich irgendwo 300TB runtergeladene Musik von Spotify. Das seien 86 Millionen Musikstücke, die 37% des Gesamtangebots von Spotify darstellen, welches wiederum 99.6% der meist gestreamten Musik abdeckt.

p.s. in Deutschland ist wohl der Download nicht erlaubt
pps. es gibt aber andere Länder in denen das überhaupt kein Problem ist aus rechtlicher Sicht
0
DP_7013.02.2607:24
@Frost: Ich denke das ist für die meisten Leute etwas viel Aufwand und auch, gelinde gesagt, etwas übertrieben. Wenn ich Musik hören will und mir einen guten Streamer oder CD-Player oder was auch immer kaufe, mit einem guten DAC, dann bin ich doch nicht permanent unzufrieden, weil ich den DAC nicht tauschen kann. Ich höre Musik, die hört sich gut an und fertig. Auch das Gefrickel mit irgendwelchen Raspberry Pies mag interessant sein aber ich weiß nicht wie viele Leute sich so ein "Schmuckstück" tatsächlich ins Regal stellen möchten.
+5
xcomma13.02.2607:35
DP_70
[..] Gefrickel [..] Raspberry Pies [..] "Schmuckstück"
Zugegeben, solche DIY Projekte fallen in die Nerd-Kategorie. Und natürlich glänzen hier Hersteller von "off the shelf"-Produkten mit hochwertigen Materialien, Haptik und gut aussehenden Gehäusen - dafür zahlt man auch.
Für die DIY Fraktion - sofern man auf Optik Wert legt (oder es nicht doch irgendwo unspektakulär platziert wird und von vornherein aus dem Sichtfeld ist - fängt dann das nächste DIY-Thema an, wie z.B. 3D-gedruckte Custom-Gehäuse oder aber auch die Wiederverwendung von z.B. einem Powermac G4 Cube Gehäuse beispielsweise. Also da gibt es praktisch endlose Möglichkeiten und darunter auch durchaus gut aussehende Optionen. Aber ja, es ist und bleibt DIY.
+1
mk170113.02.2609:14
DP_70
xcomma

Ihr sprecht im Zusammenhang mit den Raspberry's von Nerds und Gefrickel ...

Ich habe mal 1 Jahr ROON genutzt, hatte aber kein ROON ready Gerät. Ich hatte mir einen Raspberry 4 gekauft, Ropieee darauf installiert und den Pi per USB an meine Aktivboxen angeschlossen. Das hat vielleicht 15 Minuten gedauert und ich hatte für 70 oder 80 € eine perfekte ROON Bridge, die irgendwo hinten im Regal bei den Netzteilen lag und einfach lief. Je nach Anwendung kann das "Gefrickel" sogar einfacher sein als das Aufstellen, Verkabeln und Bedienen eines klassischen HiFi-Geräts.
+1
vta13.02.2609:31
reuben
Dir ist aber schon bewusst , das hochwertige Netzwerkplayer auch einen hochwertigen DAC an Bord haben .
Mein CXN 100 hat übrigens 900 Euronen gekostet , ergo nix mehrere tausend wie Du behauptest .
Selbstverständlich ist ein DAC an Bord, sofern es kein reiner Transport ist. Ich habe oben ja bereits geschrieben, dass das Gerät im Worst-Case – bei fehlendem Support oder geänderten APIs – genau dazu degradiert wird: Zu einem reinen DAC, den man dann doch wieder extern füttern muss (sofern digitale Eingänge vorhanden sind).

Ob das Gerät nun 900 € oder mehrere Tausend gekostet hat, ändert nichts am Prinzip dieser 'Zwangsheirat' von langlebiger Audio-Technik und kurzlebiger IT. Der finanzielle Schmerz über den Funktionsverlust ist zwar bei günstigeren Geräten kleiner, aber ärgerlich ist es in jedem Fall, wenn der Streaming-Teil eines teuren Geräts zum Elektroschrott wird, während der DAC noch funktionieren würde.
+1
haschuk13.02.2609:46
DP_70
@Frost: Ich denke das ist für die meisten Leute etwas viel Aufwand und auch, gelinde gesagt, etwas übertrieben. Wenn ich Musik hören will und mir einen guten Streamer oder CD-Player oder was auch immer kaufe, mit einem guten DAC, dann bin ich doch nicht permanent unzufrieden, weil ich den DAC nicht tauschen kann. Ich höre Musik, die hört sich gut an und fertig. Auch das Gefrickel mit irgendwelchen Raspberry Pies mag interessant sein aber ich weiß nicht wie viele Leute sich so ein "Schmuckstück" tatsächlich ins Regal stellen möchten.

Keine Ahnung, ich halte den Zusammenbau zwei Komponenten, das Platzieren in ein Gehäuse innerhalb von 5 Minuten und dann ein zwei Minuten später betriebsbereites Gerät nicht für Frickelei. Nerdig kann es werden, wenn man daraus ein Design-Unikat mit Diplay etc. machen möchte. Mein Pi-DAC für meinen KHV steht unsichtbar eine Etage tiefer...
0
vta13.02.2609:50
Das "Gefrickel" und der Look sind ein häufiges Vorurteil, das aber eigentlich nur zutrifft, wenn man die nackte Platine auf den Tisch legt. Es gibt Lösungen:

Fertiglösungen & Gehäuse:
Es gibt hochwertige Aluminium-Cases oder fertige Streamer auf Pi-Basis, die sich optisch nahtlos in ein HiFi-Rack einfügen.
Hier mal ein wahllos herausgesuchtes Beispiel, das ich auf die Schnelle gefunden habe (ohne Wertung des Produkts, nur zur Veranschaulichung des Formfaktors):


Upcycling / Modding:
Wer es ganz edel mag, baut den Pi (plus Netzteil, etc.) in das Gehäuse eines defekten Klassikers, Tuners etc. ein. Mit einem sauber eingelassenen Touchscreen in der Front kann so ein Gerät optisch und haptisch einiges her machen.

Minimalismus (wie bei mir):
Bei mir sieht man beispielsweise gar kein "Gerät" im klassischen Sinne. Zu sehen ist nur ein sauberes Touchdisplay zur Bedienung (Coverart etc.). Die eigentliche Technik (der Pi) sitzt "unsichtbar" direkt dahinter.
+2
xcomma13.02.2609:53
mk1701,
ich - für meinen Teil zumindest - meinte das in keinster Weise abwertend. Im Gegenteil. Ich denke aber, dass in der allgemeinen Wahrnehmung DIY Elektronik/"Maker"-Projekte generell eher den "Technik Geeks/Nerds" zugesprochen wird. Natürlich gibt's die Kategorie von Experten, die ihre eigene Platine designen, ätzen usw.
Dass heutzutage - auch ganz ohne Studium der Elektronik - mehr Leute befähigt werden bzw. die Chance haben etwas selber zu erstellen, ist eine schöne Entwicklung.
+1
reuben13.02.2615:18
vta
reuben
Dir ist aber schon bewusst , das hochwertige Netzwerkplayer auch einen hochwertigen DAC an Bord haben .
Mein CXN 100 hat übrigens 900 Euronen gekostet , ergo nix mehrere tausend wie Du behauptest .
Selbstverständlich ist ein DAC an Bord, sofern es kein reiner Transport ist. Ich habe oben ja bereits geschrieben, dass das Gerät im Worst-Case – bei fehlendem Support oder geänderten APIs – genau dazu degradiert wird: Zu einem reinen DAC, den man dann doch wieder extern füttern muss (sofern digitale Eingänge vorhanden sind).

Ob das Gerät nun 900 € oder mehrere Tausend gekostet hat, ändert nichts am Prinzip dieser 'Zwangsheirat' von langlebiger Audio-Technik und kurzlebiger IT. Der finanzielle Schmerz über den Funktionsverlust ist zwar bei günstigeren Geräten kleiner, aber ärgerlich ist es in jedem Fall, wenn der Streaming-Teil eines teuren Geräts zum Elektroschrott wird, während der DAC noch funktionieren würde.
Vor meinem CXN 100 hatte ich übrigens einen Azur ebenfalls von Cambridge . Der hat leider den letzten Umzug im Januar 2026 nicht überlebt . Was wohl kaum der Fehler von Cambridge ist . Der Azur wurde 2016 vorgestellt und wurde Stand Februar 2026 voll von der Streammagic App unterstützt . Mittlerweile wird für den alten Azur auch ein Firmware Update angeboten welches ihn Qobuz Connect fähig macht . In meiner Welt ist das das Gegenteil von kurzlebigem Support oder Elektroschrott .
+2
mk170113.02.2616:28
Ich möchte noch einmal zurückgehen zum eigentlichen Thema. Ich hatte ja eingangs geschrieben, dass ich zurzeit Apple Music nutze und zumindest mal mit dem Dienst eigentlich auch zufrieden bin.

Mit Apple Music habe ich meine gescannte CD-Sammlung und die Streamingdienste in einer App vereint, kann es zuhause und unterwegs nutzen und auch im Auto. Das Einzige was fehlt, ist eine gute Anbindung an die heimische HiFi-Anlage. Schauen wir uns noch einmal an, was für Möglichkeiten vorhanden sind, vielleicht übersehe ich ja noch etwas?

Airplay (2)
Ok, damit kann ich meine Musik natürlich auf meiner HiFi-Anlage wiedergeben. Aber ehrlich, als HiFi-Fan möchte ich meine Musik nicht in AAC256 hören, zumal wenn sie in der Quelle in Hi-Res 24bit/192KHz vorliegt. Selbst, wenn ich es vielleicht nicht hören sollte, das will ich einfach nicht!

Ausgabe über AppleTV
Das ist eigentlich eine gute Idee, ich vergleiche es immer ein bisschen mit Spotify Connect. Steuerung am iPhone und Ausgabe über das AppleTV. Leider hat Apple die Idee nicht ganz zu Ende gedacht. Auch hier findet ein Resampling statt, immerhin auf 24bit/48KHz. Damit könnte ich sicherlich zähneknirschend leben, würde mich aber ständig fragen, warum diese Einschränkung? Womit ich aber nicht leben kann, ist die Tatsache, dass beim Musikhören zwingend der Fernseher angeht, ich hatte das eingangs schon geschrieben. Ok, ich könnte CEC abschalten, aber dann wird die Bedienung des gesamten TV/Audiosystems unkomfortabel.

Ausgabe über ein iPhone/iPad direkt an der Musikanlage
Ausgabe über USB mit 24bit/192KHz. Toll, damit wären die Qualitätsprobleme komplett weg. Aber das iPad direkt an der Musikanlage bedeutet, aufstehen und hingehen, bei jeder neuen Musikwahl. Sicherlich gesünder als auf dem Sofa zu liegen, aber das will man heute auch nicht mehr. Ich habe daher mal die Lysoniq App zur Fernsteuerung des iPads ausprobiert. Die funktioniert, rein technisch gesehen. Aber es ist eben kein Apple Music, es ist eine zusätzliche App eines Drittanbieters. Gut gemeint aber nur bedingt gut umgesetzt. Die liegt bezüglich Apple Music ähnlich daneben wie die Apple Musik Integration bei Sonos. Das will man auch nicht oder eben auch nur zähneknirschend.

Ausgabe über einen Eversolo Streamer
Es gibt auch noch andere Anbieter, z.B. FiiO ... aber ich kenne nur den Eversolo. Damit könnte man Apple Music in hoher Qualität ausgeben. Für die App gilt ein klein bisschen das oben beschrieben Gefühl der Drittanbieter Apps, aber nicht so extrem. Für mich ärgerlich ... wegen einer kleinen technischen Einschränkung müsste ich den DMP-A10 nehmen, der dann aber 3.800,-- € kosten würde. Ich bin ja durchaus bereit Geld auszugeben, aber bei solchen Summen nur für einen Streamer bekomme ich Schnappatmung.

Das sind alle Möglichkeiten, die ich kenne, um Apple Music auf die HiFi-Anlage zu bekommen. Ich habe aber oft den Eindruck, dass ich mit meinen Wünschen einsam in der Wüste stehe. Es muss doch auch noch andere HiFi-Fans geben, die ihre Anlage gerne mit Apple Music in bestmöglicher Qualität füttern möchten.

Ich habe jedenfalls meine Überlegungen bzgl. Qobuz oder Tidal erst einmal zur Seite geschoben und warte zunächst einmal auf ein neues AppleTV. Sollte sich da nichts Besonderes tun, werde ich mir ein 2. AppleTV nur für die Musikwiedergabe kaufen und dort CEC abschalten. Und dann warte ich einfach auf iOS27 / tvOS27 und hoffe, dass Apple etwas für die Musikliebhaber tut, vielleicht beim AppleTV oder vielleicht auch bzgl. einer Fernsteuerung für iOS Geräte.
+3
reuben13.02.2622:00
xcomma
Wer seine Musik Bibliothek etwas aufstocken will für seine privat gehostete Streaminglösung , da gibt's grad einen interessanten Artikel bei heise:
"300 Terabyte an Spotify-Dateien: Anna's Archive beginnt mit Veröffentlichung"

Im Netz befinden sich irgendwo 300TB runtergeladene Musik von Spotify. Das seien 86 Millionen Musikstücke, die 37% des Gesamtangebots von Spotify darstellen, welches wiederum 99.6% der meist gestreamten Musik abdeckt.

p.s. in Deutschland ist wohl der Download nicht erlaubt
pps. es gibt aber andere Länder in denen das überhaupt kein Problem ist aus rechtlicher Sicht
Ernsthaft ? Was als nächstes ? Ein paar Warez Seiten ? Ist dir überhaupt klar wieviele Musiker von sehr kleinem Geld leben ? Ganz miese Nummer !
+3
Smrslina15.02.2613:44
Hier Qobuz von iPad an iPhone über Qobuz connect und weiter über USB an Burson DAC/KHV mit bis zu 24 Bit/192 kHz. Keine extra Streaminghardware, kein Aufstehen von der Chaiselonge zur Musikauswahl, keine zusätzliche Software etc. Wo ist das Problem?
+2
reuben15.02.2616:11
Smrslina
Hier Qobuz von iPad an iPhone über Qobuz connect und weiter über USB an Burson DAC/KHV mit bis zu 24 Bit/192 kHz. Keine extra Streaminghardware, kein Aufstehen von der Chaiselonge zur Musikauswahl, keine zusätzliche Software etc. Wo ist das Problem?
Das Problem ist , dass er sich gerade zu sklavisch an Apple Music hängt und kein Qobuz will . Er "hofft" ja allen ernstes das Apple sich der HiFi Enthusiasten an nimmt und "irgendwas" am nächsten Apple TV macht .
+1
mk170115.02.2618:17
Smrslina
Hier Qobuz von iPad an iPhone über Qobuz connect und weiter über USB an Burson DAC/KHV mit bis zu 24 Bit/192 kHz. Keine extra Streaminghardware, kein Aufstehen von der Chaiselonge zur Musikauswahl, keine zusätzliche Software etc. Wo ist das Problem?

Funktioniert Qobuz Connect auch mit einem iOS Gerät als Endgerät? Das wusste ich nicht, cool! Gilt das für Tidal Connect auch?
0
Holger111115.02.2618:32
Hier eine ähnliche Kette: iPad iMac 2019 (Qobuz Connect) Marantz D/A Wandler Marantz PM 14 MK II. Der Vorteil: mit dem iMac kann man auch TV schauen,
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sonorman
sonorman15.02.2618:42
mk1701
Smrslina
Hier Qobuz von iPad an iPhone über Qobuz connect und weiter über USB an Burson DAC/KHV mit bis zu 24 Bit/192 kHz. Keine extra Streaminghardware, kein Aufstehen von der Chaiselonge zur Musikauswahl, keine zusätzliche Software etc. Wo ist das Problem?

Funktioniert Qobuz Connect auch mit einem iOS Gerät als Endgerät? Das wusste ich nicht, cool! Gilt das für Tidal Connect auch?
Darin liegt ein Denkfehler.

qobuz Connect ist für iOS Geräte und beispielsweise für den Mac nicht erforderlich, weil diese Steamer, Bedieneinheit und Ausgabegerät in einem sind. Connect dient nur dazu, dass andere Geräte von iDevices oder Mac gesteuert werden können, diese sich den Musikstream aber direkt selbst aus dem Internet holen. (Das iPhone ist dabei nur eine Fernbedienung.) Dadurch entfällt die Notwendigkeit, den Datenstrom erst zum iDevice und von dort zum Endgerät schicken zu müssen. Bei iDevices und Mac erübrigt sich das, wenn diese selbst als Endgerät fungieren.
+3
mk170115.02.2620:14
sonorman

Darin liegt ein Denkfehler.

Connect dient nur dazu, dass andere Geräte von iDevices oder Mac gesteuert werden können, diese sich den Musikstream aber direkt selbst aus dem Internet holen. (Das iPhone ist dabei nur eine Fernbedienung.)

Nein, kein Denkfehler! Genau das meinte ich auch, vielleicht habe ich mich unklar ausgedrückt.

Aber entgegen meiner Aussage weiter oben, erst einmal abzuwarten, werde ich in den nächsten Tagen mit einem Test von ROON zusammen mit Tidal oder Qobuz beginnen.

sonorman
Was wäre deine Empfehlung für einen ROON endpoint? Ich brauche nur eine Bridge, einen DAC brauche ich nicht.
0
reuben15.02.2620:16
mk1701
Ich möchte noch einmal zurückgehen zum eigentlichen Thema. Ich hatte ja eingangs geschrieben, dass ich zurzeit Apple Music nutze und zumindest mal mit dem Dienst eigentlich auch zufrieden bin.

Mit Apple Music habe ich meine gescannte CD-Sammlung und die Streamingdienste in einer App vereint, kann es zuhause und unterwegs nutzen und auch im Auto. Das Einzige was fehlt, ist eine gute Anbindung an die heimische HiFi-Anlage. Schauen wir uns noch einmal an, was für Möglichkeiten vorhanden sind, vielleicht übersehe ich ja noch etwas?

Airplay (2)
Ok, damit kann ich meine Musik natürlich auf meiner HiFi-Anlage wiedergeben. Aber ehrlich, als HiFi-Fan möchte ich meine Musik nicht in AAC256 hören, zumal wenn sie in der Quelle in Hi-Res 24bit/192KHz vorliegt. Selbst, wenn ich es vielleicht nicht hören sollte, das will ich einfach nicht!

Ausgabe über AppleTV
Das ist eigentlich eine gute Idee, ich vergleiche es immer ein bisschen mit Spotify Connect. Steuerung am iPhone und Ausgabe über das AppleTV. Leider hat Apple die Idee nicht ganz zu Ende gedacht. Auch hier findet ein Resampling statt, immerhin auf 24bit/48KHz. Damit könnte ich sicherlich zähneknirschend leben, würde mich aber ständig fragen, warum diese Einschränkung? Womit ich aber nicht leben kann, ist die Tatsache, dass beim Musikhören zwingend der Fernseher angeht, ich hatte das eingangs schon geschrieben. Ok, ich könnte CEC abschalten, aber dann wird die Bedienung des gesamten TV/Audiosystems unkomfortabel.

Ausgabe über ein iPhone/iPad direkt an der Musikanlage
Ausgabe über USB mit 24bit/192KHz. Toll, damit wären die Qualitätsprobleme komplett weg. Aber das iPad direkt an der Musikanlage bedeutet, aufstehen und hingehen, bei jeder neuen Musikwahl. Sicherlich gesünder als auf dem Sofa zu liegen, aber das will man heute auch nicht mehr. Ich habe daher mal die Lysoniq App zur Fernsteuerung des iPads ausprobiert. Die funktioniert, rein technisch gesehen. Aber es ist eben kein Apple Music, es ist eine zusätzliche App eines Drittanbieters. Gut gemeint aber nur bedingt gut umgesetzt. Die liegt bezüglich Apple Music ähnlich daneben wie die Apple Musik Integration bei Sonos. Das will man auch nicht oder eben auch nur zähneknirschend.

Ausgabe über einen Eversolo Streamer
Es gibt auch noch andere Anbieter, z.B. FiiO ... aber ich kenne nur den Eversolo. Damit könnte man Apple Music in hoher Qualität ausgeben. Für die App gilt ein klein bisschen das oben beschrieben Gefühl der Drittanbieter Apps, aber nicht so extrem. Für mich ärgerlich ... wegen einer kleinen technischen Einschränkung müsste ich den DMP-A10 nehmen, der dann aber 3.800,-- € kosten würde. Ich bin ja durchaus bereit Geld auszugeben, aber bei solchen Summen nur für einen Streamer bekomme ich Schnappatmung.

Das sind alle Möglichkeiten, die ich kenne, um Apple Music auf die HiFi-Anlage zu bekommen. Ich habe aber oft den Eindruck, dass ich mit meinen Wünschen einsam in der Wüste stehe. Es muss doch auch noch andere HiFi-Fans geben, die ihre Anlage gerne mit Apple Music in bestmöglicher Qualität füttern möchten.

Ich habe jedenfalls meine Überlegungen bzgl. Qobuz oder Tidal erst einmal zur Seite geschoben und warte zunächst einmal auf ein neues AppleTV. Sollte sich da nichts Besonderes tun, werde ich mir ein 2. AppleTV nur für die Musikwiedergabe kaufen und dort CEC abschalten. Und dann warte ich einfach auf iOS27 / tvOS27 und hoffe, dass Apple etwas für die Musikliebhaber tut, vielleicht beim AppleTV oder vielleicht auch bzgl. einer Fernsteuerung für iOS Geräte.
Tut mir leid aber das begreife ich einfach nicht . Wieso machst Du dich so abhängig von Apple ?
Du " hoffst" auf irgend eine Einsicht bei Cook und Co. das die sich erbarmen und ihr Herz für HiFi Freunde entdecken . Apple Music hat ganze 6 Jahre nach Qobuz Hi Res Streaming eingeführt ! Sagt Dir das was ? Bei dem Apple TV 4K wirst Du wohl auf die 5. oder 6. Generation warten dürfen .
Auch für mich steht Bequemlichkeit und einfache Handhabung ganz oben auf der Liste .
Und Unsummen wie für den Eversolo muss niemand mehr ausgeben .
Es wurden Dir doch sehr praktikable Lösungsansätze schon aufgezeigt.
1 : Deine gerippte CD Sammlung packst Du auf einen Stick oder Platte .
2 : RasPi mit ordentlichem USB DAC ( ca. 300 - 350 EUR ) . Oder wenn Du kein Bock auf Basteln hast ...
3 : Cambridge MXN 10 ( 350 EUR ) In der Stream Magic App kannst Du sowohl deine gerippte CD Sammlung
( egal welche Datei Formate ) abspielen als auch den von Dir favorisierten Streaming Dienst nutzen ( Qobuz / Tidal ) . Und das Gerät kannst Du ebenso mit der App ein und aus schalten . Die IOS App läuft übrigens auch auf jedem Mac mit M CPU . Noch bequemer geht es doch nun wirklich nicht . Den wichtigsten Schritt musst Du schon selber gehen . Löse dich endlich von Apple !
+1
Smrslina15.02.2621:07
Einfacher gesagt: das iPhone über USB am KHV/DAC funktioniert als Streamer, das iPad over the air mit Qobuz Connect als Fernbedienung.?
0
Klaus9915.02.2622:09
mk1701
Funktioniert Qobuz Connect auch mit einem iOS Gerät als Endgerät? Das wusste ich nicht, cool! Gilt das für Tidal Connect auch?
Qobuz Connect funtioniert tatsächlich so. Jedes Gerät auf dem die Qobuz App läuft kann auch ein Endpunkt sein. Bei Tidal sieht es leider anders aus. Dort funktionieren nur Streamer und Gerät die über Chromecast angesprochen werden als Endpunkt.
+1
sonorman
sonorman15.02.2622:26
Klaus99
mk1701
Funktioniert Qobuz Connect auch mit einem iOS Gerät als Endgerät? Das wusste ich nicht, cool! Gilt das für Tidal Connect auch?
Qobuz Connect funtioniert tatsächlich so. Jedes Gerät auf dem die Qobuz App läuft kann auch ein Endpunkt sein. …
Stimmt, aber nicht jedes Endgerät ist qobuz CONNECT-fähig.
+1
Amb16.02.2611:18
Also könnte ich auch ein älteres iPad nehmen und mit meiner Anlage verbinden, um so über das Smartphone die Musik zu steuern? Das wäre für mich die perfekte Lösung.
0
Klaus9916.02.2615:46
Amb
Also könnte ich auch ein älteres iPad nehmen und mit meiner Anlage verbinden, um so über das Smartphone die Musik zu steuern? Das wäre für mich die perfekte Lösung.
Ja, mit Qobuz funktioniert das. Praktisch dazu ist noch ein USB OTG Adapter, um auch gleichzeitig laden zu können. Oder nutze ein älteres iPhone mit der Option für kabelloses Laden.
0
mk170116.02.2616:57
Das sind alles tolle Möglichkeiten, die vorhanden sind und ich muss möglicherweise auch mein Verhalten beim Musikkonsum ändern.

Mein Ansatz bislang war, dass meine eigene Musik und gestreamte Musik in einer App zusammen zur Verfügung stehen sollten. Von den Streamingdiensten bietet das nur Apple, sonst niemand. Dort hat man auf allen Devices in Apple Music Zugriff auf alles. Ansonsten bietet meines Wissens nach nur noch ROON die Möglichkeit, eigene Musik und gestreamte Musik (Titan/Qobuz) in einer App zusammenzufassen, zumindest zuhause mit dem direkten Zugriff auf den ROON Server. Ich weiß im Moment nicht, ob die ARC Funktionalität eingeschränkt ist oder auch die gleichen Möglichkeiten bietet. Das muss ich testen.

Alle anderen Streaming Apps bieten (soweit ich weiß) keine Möglichkeit, eigene Musik mit dem Streaming zu verbinden. Man müsste dann für die eigene Musik eine Extra App nutzen oder die eigene Musik laden, was aber bei Hunderten oder Tausenden von Alben auch viel Mühe bedeutet. Bei der Nutzung einer Extra App müsste man dann auf die Funktion verzichten, das nach Beendigung eines gewählten Albums ähnliche Musik automatisch gestreamt wird. Das kann aber Apple Music und auch ROON.

Es gibt also durchaus auch funktionelle Gründe, die für Apple Music sprechen ... aber natürlich auch welche, die dagegen sprechen. So z.B. die Tatsache, dass man Apple Music in hoher Qualität einfach nicht auf die HiFi-Anlage bekommt (außer mit den Android Streamern wie z.B. Eversolo).
+1
vta16.02.2617:04
mk1701
Ansonsten bietet meines Wissens nach nur noch ROON die Möglichkeit, eigene Musik und gestreamte Musik (Titan/Qobuz) in einer App zusammenzufassen, zumindest zuhause mit dem direkten Zugriff auf den ROON Server. Ich weiß im Moment nicht, ob die ARC Funktionalität eingeschränkt ist oder auch die gleichen Möglichkeiten bietet. Das muss ich testen.
Das sollte Music Assistant können. Ich habe es noch nie verwendet.

Features

  • Supports multiple music sources through a provider implementation
  • Many popular streaming services are supported, as well as local files
  • Matches music in library from different providers (track linking)
  • Fetches metadata for extended artist information
  • Keeps track of the entire music library in a compact database
  • Gapless, crossfade and volume normalization support for all players
  • Playback synchronisation is possible for supported players
  • Announcements during playback supported
  • Transfer of playback between players supported
  • Truly hassle free streaming of your favourite music to players, no advanced knowledge required
  • Rich User interface (Progressive Web App) powered by logoVueJS 3
0
DP_7016.02.2617:05
@mk1701: Verkabelt bekommst du Apple Music schon in hoher Qualität auf die Hifi-Anlage. Ich habe aber genau deshalb zu Qobuz gewechselt, da deren Connect Feature mich überzeugt hat. Wenn du also ein altes iPhone, iPad oder Mac hast und du nicht fernbedienen musst, würde es auch per Kabel hochaufgelöst gehen mit Apple Music.
0
vta16.02.2617:34
Music Assistant kann übrigens Apple Music
https://www.music-assistant.io/music-providers/apple-music/?h=apple

Das geht wohl über einen benutzerspezifische Token.
+1
Klaus9917.02.2610:47
mk1701
sonorman
Was wäre deine Empfehlung für einen ROON endpoint? Ich brauche nur eine Bridge, einen DAC brauche ich nicht.
Ich bin zwar nicht sonorman aber teste ruhig mal RoPieee für den Raspberry:
0
haudejen
haudejen17.02.2610:48
Danke für den Tipp mit Home Assistant/Music Assistant. Probiere ich mal aus!
0
mk170117.02.2617:51
vta
Das sollte Music Assistant können. Ich habe es noch nie verwendet.

Das liest sich interessant, danke für den Hinweis! Aber die Installation hört sich kompliziert an ... erst einen server mit irgendeinem Home-Assistant aufsetzen, dann den Music-Assistant als Add-On hinzufügen ...
0
jtk17.02.2619:01
mk1701
Das sind alles tolle Möglichkeiten, die vorhanden sind und ich muss möglicherweise auch mein Verhalten beim Musikkonsum ändern.

Mein Ansatz bislang war, dass meine eigene Musik und gestreamte Musik in einer App zusammen zur Verfügung stehen sollten. Von den Streamingdiensten bietet das nur Apple, sonst niemand. Dort hat man auf allen Devices in Apple Music Zugriff auf alles. Ansonsten bietet meines Wissens nach nur noch ROON die Möglichkeit, eigene Musik und gestreamte Musik (Titan/Qobuz) in einer App zusammenzufassen, zumindest zuhause mit dem direkten Zugriff auf den ROON Server. Ich weiß im Moment nicht, ob die ARC Funktionalität eingeschränkt ist oder auch die gleichen Möglichkeiten bietet. Das muss ich testen.

Alle anderen Streaming Apps bieten (soweit ich weiß) keine Möglichkeit, eigene Musik mit dem Streaming zu verbinden. Man müsste dann für die eigene Musik eine Extra App nutzen oder die eigene Musik laden, was aber bei Hunderten oder Tausenden von Alben auch viel Mühe bedeutet. Bei der Nutzung einer Extra App müsste man dann auf die Funktion verzichten, das nach Beendigung eines gewählten Albums ähnliche Musik automatisch gestreamt wird. Das kann aber Apple Music und auch ROON.

Es gibt also durchaus auch funktionelle Gründe, die für Apple Music sprechen ... aber natürlich auch welche, die dagegen sprechen. So z.B. die Tatsache, dass man Apple Music in hoher Qualität einfach nicht auf die HiFi-Anlage bekommt (außer mit den Android Streamern wie z.B. Eversolo).

Persönliche Interessensfrage an die Fachleute: Geht das alles nicht auch mit Blu OS von Bluesound? Wo ist der Unterschied zu ROON?

Viele Grüße
Thomas
0
mat6317.02.2622:24
Hab nicht alles gelesen, vielleicht kam es schon iTunes Match ist dazu da, dass CDs, die man irgendwann mal selber eingespielt hat – oder wie ich, sogar Schallplatten digitalisiert hat, dann dauerhaft auf Match gespeichert werden. Kostet irgendwas mit 26,90 € im Jahr. Hat mit Apple Music nix zu tun. Da kann man immerhin in lossless hören. Was aber Mist ist, ist Airplay: Das geht immer nur mit 256 kbit. Standard ist mindestens CD-Qualität bzw. eben lossless – nur mit Kabel oder highres-Kopfhörer möglich. Ich hab auch Tidal und Qobuz und letzteres ist von der Qualität her den anderen Diensten haushoch überlegen (habe eine highend-Anlage). Roon oder auch Audirvana sind reine Programme, die die Musik, die irgendwo auf dem server liegt. auf die Anlage bringt, bitgenau und mit Kabel! Ich hab auch beides ausprobiert und finde Audirvana einen Ticken besser, aber das ist Geschmacksache. Roon kann tatsächlich mit ARC überall abgehört werden - im Auto mir zu stressig, deshalb Apple Music bei mir der Dienst, der am unkompliziertesten ist.
Je nachdem, was der Verstärker kann (meiner Audionet DNA 1) kann man mit USB-Kabel die Daten direkt vom Macbook an den Verstärker liefern lassen, da hat dann apple nix mit zu tun. Bitgenau wir geliefert, was gespeichert ist.
Interessant: Ich habe einen Uralt CD-Player von Wadia (auch highend) und der spielt etliche Highres-Aufnahmen 96 kHz und auch 192 kHz locker an die Wand. Klingt aufgeräumt, plastisch und differenziert. Natürlich abhängig von der Aufnahmequalität. Wenn Steven Wilson eine Jethro-Tull-Aufnahme aufpeppt, klingt es natürlich abgestaubt besser. Aber neue CDs und Highres … CD häufig besser.
Wer es nicht glaubt: Probehören bei mir …
+2
vta18.02.2609:43
mk1701
vta
Das sollte Music Assistant können. Ich habe es noch nie verwendet.

Das liest sich interessant, danke für den Hinweis! Aber die Installation hört sich kompliziert an ... erst einen server mit irgendeinem Home-Assistant aufsetzen, dann den Music-Assistant als Add-On hinzufügen ...
Ich habe Music Assistant noch nicht selbst ausprobiert und mich daher noch nicht damit auseinandergesetzt. Music Assistant lässt sich offenbar gut als Docker-Container installieren – alternativ direkt als Add-on in Home Assistant. Für einen einfachen Einstieg ist eine passende VM mit HA OS offenbar die beste Möglichkeit.

HA OS:
"Home Assistant Operating System: An embedded, minimalistic operating system designed to run the Home Assistant ecosystem on single board computers (like the Home Assistant Green or a Raspberry Pi) or Virtual Machines. It is the most convenient option in terms of installation and maintenance and it supports apps. Home Assistant Operating System is the recommended installation type for most users."
https://www.home-assistant.io/installation/
0
reuben18.02.2612:08
mat63
Hab nicht alles gelesen, vielleicht kam es schon iTunes Match ist dazu da, dass CDs, die man irgendwann mal selber eingespielt hat – oder wie ich, sogar Schallplatten digitalisiert hat, dann dauerhaft auf Match gespeichert werden. Kostet irgendwas mit 26,90 € im Jahr. Hat mit Apple Music nix zu tun. Da kann man immerhin in lossless hören. Was aber Mist ist, ist Airplay: Das geht immer nur mit 256 kbit. Standard ist mindestens CD-Qualität bzw. eben lossless – nur mit Kabel oder highres-Kopfhörer möglich. Ich hab auch Tidal und Qobuz und letzteres ist von der Qualität her den anderen Diensten haushoch überlegen (habe eine highend-Anlage). Roon oder auch Audirvana sind reine Programme, die die Musik, die irgendwo auf dem server liegt. auf die Anlage bringt, bitgenau und mit Kabel! Ich hab auch beides ausprobiert und finde Audirvana einen Ticken besser, aber das ist Geschmacksache. Roon kann tatsächlich mit ARC überall abgehört werden - im Auto mir zu stressig, deshalb Apple Music bei mir der Dienst, der am unkompliziertesten ist.
Je nachdem, was der Verstärker kann (meiner Audionet DNA 1) kann man mit USB-Kabel die Daten direkt vom Macbook an den Verstärker liefern lassen, da hat dann apple nix mit zu tun. Bitgenau wir geliefert, was gespeichert ist.
Interessant: Ich habe einen Uralt CD-Player von Wadia (auch highend) und der spielt etliche Highres-Aufnahmen 96 kHz und auch 192 kHz locker an die Wand. Klingt aufgeräumt, plastisch und differenziert. Natürlich abhängig von der Aufnahmequalität. Wenn Steven Wilson eine Jethro-Tull-Aufnahme aufpeppt, klingt es natürlich abgestaubt besser. Aber neue CDs und Highres … CD häufig besser.
Wer es nicht glaubt: Probehören bei mir …
Find ich gut wie Du das Beispiel deines alten Wadia aufzeigst . Du vergisst aber zu erwähnen das der Wadia aus einer zeit stammt als es Hi Fi Ingenieuren nicht nur um Bit Genauigkeit ging sondern darum ging guten Klang zu reproduzieren . Mein neuer CXN 100 hat einen ESS Sabre DAC und im Vergleich zu meinem alten Azur 851N mit nem Wolfson klingt der ESS Sabre kalt und analytisch . Der arbeitet zwar "bitgenauer " kommt aber vom Klang nicht die Bohne an den Wolfson ran .
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mk170118.02.2612:11
vta
Ich habe Music Assistant noch nicht selbst ausprobiert und mich daher noch nicht damit auseinandergesetzt. Music Assistant lässt sich offenbar gut als Docker-Container installieren – alternativ direkt als Add-on in Home Assistant. Für einen einfachen Einstieg ist eine passende VM mit HA OS offenbar die beste Möglichkeit.

Ich habe gestern den Music Assistant mal als Docker Container installiert ... war schnell gemacht und lief auch sofort.

Aber die Konfiguration ist eine Katastrophe ... aber jetzt klappt wenigstens der Zugriff auf die eigene Musik. Leider erkennt der Music Assistant nichts von meiner Airplay Infrastruktur und der Zugriff auf Apple Music funktioniert auch nicht (keine Authentifizierung möglich). Da ist also noch viel Luft nach oben.

Trotzdem ein interessantes Projekt. Ob es meine Wünsche / Vorstellungen erfüllen kann? Das muss ich abwarten.
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vta18.02.2612:41
mk1701
Leider erkennt der Music Assistant nichts von meiner Airplay Infrastruktur und der Zugriff auf Apple Music funktioniert auch nicht (keine Authentifizierung möglich). Da ist also noch viel Luft nach oben.

Avahi/mDNS ist für AirPlay-Discovery zwingend erforderlich – ohne läuft das glaube ich nicht. Ich vermute, dass in der Config von deinem Docker etwas nicht passt.

Apple Music wird offenbar über MusicKit JS genutzt.
https://js-cdn.music.apple.com/musickit/v3/docs/index.html?path=/docs/user-authorization--page#user-authorization
Das habe ich über diesen Link gefunden: https://github.com/orgs/music-assistant/discussions/3897

Du hast den richtigen Token in Music Assistant eingeben?

Edit: Das eigentliche Problem ist, dass Apple Music weniger offen ist als z.B. TIDAL, Qobuz etc. MusicKit JS kannte ich nicht.
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DP_7018.02.2613:46
Problem beim Anschluss eines Macs an eine Anlage ist, soweit ich weiß, dass dieser immer nur ausgibt was in den Audio/Midi-Einstellungen an Auflösung eingestellt ist und man muss quasi je nach Song manuell umschalten. Bei den iOS-Geräten geht das automatisch.

@mat63: Ich habe keine Highend-Anlage aber schon so gut, dass man Unterschiede wirklich hört und ich finde auch, dass vieles von CD oder Platte einfach besser klingt als über die meisten Streamer. Woran das liegt, kann ich mir nicht erklären. Qobuz ist schon sehr gut vom Klang her, bei Apple Music hat mich schon immer gestört, dass ich kabellos nur eine abgespeckte Qualität bekomme. Ob ich die höre sei mal dahingestellt aber die Psyche sagt igitt .
+1
andomar18.02.2613:46
jtk
Geht das alles nicht auch mit Blu OS von Bluesound?
Wo ist der Unterschied zu ROON?
Ja, BluOS kann neben allen gängigen Streamingdiensten auch Deine eigenen Musikdateien wiedergeben. Diese werden dann entweder per SMB von einer Netzwerkfreigabe abgerufen oder wenn der NAD/Node-Streamer einen USB-Port hat, direkt per Stick/SSD/Platte angestöpselt.
Unterschied zu ROON: Roon kann noch ne Menge mehr (s.o.) und hat das hübschere UI
+1
haschuk18.02.2614:49
mat63
Interessant: Ich habe einen Uralt CD-Player von Wadia (auch highend) und der spielt etliche Highres-Aufnahmen 96 kHz und auch 192 kHz locker an die Wand. Klingt aufgeräumt, plastisch und differenziert. Natürlich abhängig von der Aufnahmequalität. Wenn Steven Wilson eine Jethro-Tull-Aufnahme aufpeppt, klingt es natürlich abgestaubt besser. Aber neue CDs und Highres … CD häufig besser.
Wer es nicht glaubt: Probehören bei mir …

Ich hoffe, der Wadia ist analog mit deinem Audionet verbunden...
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mk170118.02.2614:50
andomar
Ja, BluOS kann neben allen gängigen Streamingdiensten auch Deine eigenen Musikdateien wiedergeben. Diese werden dann entweder per SMB von einer Netzwerkfreigabe abgerufen oder wenn der NAD/Node-Streamer einen USB-Port hat, direkt per Stick/SSD/Platte angestöpselt.
Unterschied zu ROON: Roon kann noch ne Menge mehr (s.o.) und hat das hübschere UI

Ich hatte mal vor gut 2 Jahren einen Node-Streamer. Dort war in der App das Durchrollen durch die eigene Musik ein Drama ... quälend langsam und bei einer größeren Musiksammlung wirklich ätzend.

Wie gesagt, war das aber vor ein paar Jahren, möglicherweise ist das heute kein Thema mehr?
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mat6319.02.2610:39
haschuk
mat63
Interessant: Ich habe einen Uralt CD-Player von Wadia (auch highend) und der spielt etliche Highres-Aufnahmen 96 kHz und auch 192 kHz locker an die Wand. Klingt aufgeräumt, plastisch und differenziert. Natürlich abhängig von der Aufnahmequalität. Wenn Steven Wilson eine Jethro-Tull-Aufnahme aufpeppt, klingt es natürlich abgestaubt besser. Aber neue CDs und Highres … CD häufig besser.
Wer es nicht glaubt: Probehören bei mir …

Ich hoffe, der Wadia ist analog mit deinem Audionet verbunden...

Ja, der Wadia 6 hat zwei Ausgänge: einen analogen (Reinsilberkabel WSS) und einen digitalen. Analog klingt es natürlicher!

DP_70
Problem beim Anschluss eines Macs an eine Anlage ist, soweit ich weiß, dass dieser immer nur ausgibt was in den Audio/Midi-Einstellungen an Auflösung eingestellt ist und man muss quasi je nach Song manuell umschalten. Bei den iOS-Geräten geht das automatisch.

@mat63: Ich habe keine Highend-Anlage aber schon so gut, dass man Unterschiede wirklich hört und ich finde auch, dass vieles von CD oder Platte einfach besser klingt als über die meisten Streamer. Woran das liegt, kann ich mir nicht erklären. Qobuz ist schon sehr gut vom Klang her, bei Apple Music hat mich schon immer gestört, dass ich kabellos nur eine abgespeckte Qualität bekomme. Ob ich die höre sei mal dahingestellt aber die Psyche sagt igitt .

Über Audirvana macht das mein Audionet DNA automatisch und man sieht das dann auch im Fenster:
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haudejen
haudejen19.02.2622:26
mk1701
vta
Ich habe Music Assistant noch nicht selbst ausprobiert und mich daher noch nicht damit auseinandergesetzt. Music Assistant lässt sich offenbar gut als Docker-Container installieren – alternativ direkt als Add-on in Home Assistant. Für einen einfachen Einstieg ist eine passende VM mit HA OS offenbar die beste Möglichkeit.

Ich habe gestern den Music Assistant mal als Docker Container installiert ... war schnell gemacht und lief auch sofort.

Aber die Konfiguration ist eine Katastrophe ... aber jetzt klappt wenigstens der Zugriff auf die eigene Musik. Leider erkennt der Music Assistant nichts von meiner Airplay Infrastruktur und der Zugriff auf Apple Music funktioniert auch nicht (keine Authentifizierung möglich). Da ist also noch viel Luft nach oben.

Trotzdem ein interessantes Projekt. Ob es meine Wünsche / Vorstellungen erfüllen kann? Das muss ich abwarten.

Bei mir tuts jetzt. Bei den Integrationen von Home Assistant habe ich Apple TV hinzugefügt und unter Music Assistant bei Anbietern noch Airplay aktiviert...
+1
mk170119.02.2622:36
haudejen
Bei mir tuts jetzt. Bei den Integrationen von Home Assistant habe ich Apple TV hinzugefügt und unter Music Assistant bei Anbietern noch Airplay aktiviert...

Hast du es auf dem Mac installiert oder auf einem Raspi?
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haudejen
haudejen19.02.2622:50
mk1701
haudejen
Bei mir tuts jetzt. Bei den Integrationen von Home Assistant habe ich Apple TV hinzugefügt und unter Music Assistant bei Anbietern noch Airplay aktiviert...

Hast du es auf dem Mac installiert oder auf einem Raspi?

Ich habe mir den Home Assistant Green geholt!
+1
vta20.02.2616:32
haudejen
mk1701
vta
Ich habe Music Assistant noch nicht selbst ausprobiert und mich daher noch nicht damit auseinandergesetzt. Music Assistant lässt sich offenbar gut als Docker-Container installieren – alternativ direkt als Add-on in Home Assistant. Für einen einfachen Einstieg ist eine passende VM mit HA OS offenbar die beste Möglichkeit.

Ich habe gestern den Music Assistant mal als Docker Container installiert ... war schnell gemacht und lief auch sofort.

Aber die Konfiguration ist eine Katastrophe ... aber jetzt klappt wenigstens der Zugriff auf die eigene Musik. Leider erkennt der Music Assistant nichts von meiner Airplay Infrastruktur und der Zugriff auf Apple Music funktioniert auch nicht (keine Authentifizierung möglich). Da ist also noch viel Luft nach oben.

Trotzdem ein interessantes Projekt. Ob es meine Wünsche / Vorstellungen erfüllen kann? Das muss ich abwarten.

Bei mir tuts jetzt. Bei den Integrationen von Home Assistant habe ich Apple TV hinzugefügt und unter Music Assistant bei Anbietern noch Airplay aktiviert...
Wie gut (oder schlecht) läuft es?
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machilly
machilly20.02.2617:01
Bei mir (alter Man ) : Qobuz auf´n MacBook dann zum ifi DAC V2, dann zum Cambridge Verstärker und ab in die Boxen oder Kopfhörer, Qobuz auf´n iPhone ab ins Auto (mit CarPlay) und die Musi läuft weiter
„Papa was a Rolling Stone? Ja - aber er küsste eine Crazy Mama. © Philipp Methling/Qobuz
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haudejen
haudejen20.02.2617:05
vta
haudejen
mk1701
vta
Ich habe Music Assistant noch nicht selbst ausprobiert und mich daher noch nicht damit auseinandergesetzt. Music Assistant lässt sich offenbar gut als Docker-Container installieren – alternativ direkt als Add-on in Home Assistant. Für einen einfachen Einstieg ist eine passende VM mit HA OS offenbar die beste Möglichkeit.

Ich habe gestern den Music Assistant mal als Docker Container installiert ... war schnell gemacht und lief auch sofort.

Aber die Konfiguration ist eine Katastrophe ... aber jetzt klappt wenigstens der Zugriff auf die eigene Musik. Leider erkennt der Music Assistant nichts von meiner Airplay Infrastruktur und der Zugriff auf Apple Music funktioniert auch nicht (keine Authentifizierung möglich). Da ist also noch viel Luft nach oben.

Trotzdem ein interessantes Projekt. Ob es meine Wünsche / Vorstellungen erfüllen kann? Das muss ich abwarten.

Bei mir tuts jetzt. Bei den Integrationen von Home Assistant habe ich Apple TV hinzugefügt und unter Music Assistant bei Anbietern noch Airplay aktiviert...
Wie gut (oder schlecht) läuft es?

Ich habs bisher nur kurz ausprobiert. Es klappte Multi-Room Streaming mit unterschiedlichen Songs auf unterschiedlichen Wiedergabegeräten gleichzeitig. Abbrüche hab ich nicht bemerkt. Das System führt ja unterschiedliche Quellen zusammen (zB Apple Music, Qobuz und lokale Bibliotheken), bei mir beim Ausprobieren Qobuz und Apple Music. Man kann aber die eigentliche Quelle eines Tracks nicht manuell anwählen, wenn ich das richtig verstanden habe. Wenn Tracks doppelt vorhanden sind, soll angeblich der mit der besseren Qualität gespielt werden.
Qobuz connect gibt es (noch) nicht…
+1
machilly
machilly20.02.2617:06
Ach ja, im Wohnzimmer is noch ne Nubert Soundbar, iPhone daneben legen und Qobuz hören, geht auch !
„Papa was a Rolling Stone? Ja - aber er küsste eine Crazy Mama. © Philipp Methling/Qobuz
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vta20.02.2617:13
haudejen
Qobuz connect gibt es (noch) nicht…

"Music Assistant has full support for Qobuz, including Qobuz’s excellent HiRes catalogue!"
https://www.music-assistant.io/music-providers/qobuz/
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sonorman
sonorman20.02.2617:19
vta
haudejen
Qobuz connect gibt es (noch) nicht…

"Music Assistant has full support for Qobuz, including Qobuz’s excellent HiRes catalogue!"
https://www.music-assistant.io/music-providers/qobuz/
Aber nicht Qobuz CONNECT. Das hat nichts mit den HiRes-Angeboten von Qobuz zu tun.

Liste der Marken, die Qobuz Connect unterstützen

Allerdings wird Music Assistant auch kein Connect benötigen, weil es ja kein Endgerät ist.
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