Push-Nachrichten von MacTechNews.de
Würden Sie gerne aktuelle Nachrichten aus der Apple-Welt direkt über Push-Nachrichten erhalten?
Forum>Musik>Apple Music vs. Qobuz vs. Tidal

Apple Music vs. Qobuz vs. Tidal

mk170109.02.2600:05
Ich nutze zurzeit Apple Music und bin mit dem Dienst eigentlich einigermaßen zufrieden.

Was mir sehr gut gefällt ist die mögliche Verschmelzung der eigenen gescannten CD-Sammlung via iTunes Match.

Was mir überhaupt nicht gefällt ist die Ausgabe der Musik auf die heimische Musikanlage. Airplay 2 patzt in meinen Augen durch die Reduzierung der Qualität (egal, ob man es hört oder nicht) und bei manchen Endgeräten gibt es auch Probleme mit der Airplay Wiedergabe wie z.B. Aussetzer. Das liegt nicht unbedingt bei Apple, sondern teilweise an der mangelhaften Implementierung in die Endgeräte. Ein möglicher Ausweg wäre die Ausgabe auf ein Apple TV mit besserer, wenngleich nicht optimaler Wiedergabequalität. Das wäre so eine Art Apple Music Connect. Dort stört mich aber, dass bei aktivierter Gerätesteuerung (CEC) bei der Musikwiedergabe zwingend das TV angeht. Ich möchte beim Musikhören kein TV gucken, selbst wenn es lustige Snoopy Clips oder tolle Landschaften sind. Bei ausgeschalteten CES stört mich, dass ich alle beteiligten Geräte mit mehreren Fernbedienungen ein- und ausschalten muss. 2 Stunden Programmierarbeit durch einen Praktikanten bei Apple könnten das Problem lösen …

Ich überlege daher ernsthaft, Apple Music durch einen anderen Musikdienst mit echtem Connect zu ersetzen, z.B. Qobuz oder eventuell auch Tidal. Einige von euch machen das ja schon. Wie sind eure Erfahrungen? Wo seht ihr Vorteile? Wo Nachteile? Und würde handhabt ihr es mit der eigenen Musiksammlung?
+1

Kommentare

xcomma13.02.2607:13
Wer seine Musik Bibliothek etwas aufstocken will für seine privat gehostete Streaminglösung , da gibt's grad einen interessanten Artikel bei heise:
"300 Terabyte an Spotify-Dateien: Anna's Archive beginnt mit Veröffentlichung"

Im Netz befinden sich irgendwo 300TB runtergeladene Musik von Spotify. Das seien 86 Millionen Musikstücke, die 37% des Gesamtangebots von Spotify darstellen, welches wiederum 99.6% der meist gestreamten Musik abdeckt.

p.s. in Deutschland ist wohl der Download nicht erlaubt
pps. es gibt aber andere Länder in denen das überhaupt kein Problem ist aus rechtlicher Sicht
0
DP_7013.02.2607:24
@Frost: Ich denke das ist für die meisten Leute etwas viel Aufwand und auch, gelinde gesagt, etwas übertrieben. Wenn ich Musik hören will und mir einen guten Streamer oder CD-Player oder was auch immer kaufe, mit einem guten DAC, dann bin ich doch nicht permanent unzufrieden, weil ich den DAC nicht tauschen kann. Ich höre Musik, die hört sich gut an und fertig. Auch das Gefrickel mit irgendwelchen Raspberry Pies mag interessant sein aber ich weiß nicht wie viele Leute sich so ein "Schmuckstück" tatsächlich ins Regal stellen möchten.
+1
xcomma13.02.2607:35
DP_70
[..] Gefrickel [..] Raspberry Pies [..] "Schmuckstück"
Zugegeben, solche DIY Projekte fallen in die Nerd-Kategorie. Und natürlich glänzen hier Hersteller von "off the shelf"-Produkten mit hochwertigen Materialien, Haptik und gut aussehenden Gehäusen - dafür zahlt man auch.
Für die DIY Fraktion - sofern man auf Optik Wert legt (oder es nicht doch irgendwo unspektakulär platziert wird und von vornherein aus dem Sichtfeld ist - fängt dann das nächste DIY-Thema an, wie z.B. 3D-gedruckte Custom-Gehäuse oder aber auch die Wiederverwendung von z.B. einem Powermac G4 Cube Gehäuse beispielsweise. Also da gibt es praktisch endlose Möglichkeiten und darunter auch durchaus gut aussehende Optionen. Aber ja, es ist und bleibt DIY.
+1
mk170113.02.2609:14
DP_70
xcomma

Ihr sprecht im Zusammenhang mit den Raspberry's von Nerds und Gefrickel ...

Ich habe mal 1 Jahr ROON genutzt, hatte aber kein ROON ready Gerät. Ich hatte mir einen Raspberry 4 gekauft, Ropieee darauf installiert und den Pi per USB an meine Aktivboxen angeschlossen. Das hat vielleicht 15 Minuten gedauert und ich hatte für 70 oder 80 € eine perfekte ROON Bridge, die irgendwo hinten im Regal bei den Netzteilen lag und einfach lief. Je nach Anwendung kann das "Gefrickel" sogar einfacher sein als das Aufstellen, Verkabeln und Bedienen eines klassischen HiFi-Geräts.
+1
vta13.02.2609:31
reuben
Dir ist aber schon bewusst , das hochwertige Netzwerkplayer auch einen hochwertigen DAC an Bord haben .
Mein CXN 100 hat übrigens 900 Euronen gekostet , ergo nix mehrere tausend wie Du behauptest .
Selbstverständlich ist ein DAC an Bord, sofern es kein reiner Transport ist. Ich habe oben ja bereits geschrieben, dass das Gerät im Worst-Case – bei fehlendem Support oder geänderten APIs – genau dazu degradiert wird: Zu einem reinen DAC, den man dann doch wieder extern füttern muss (sofern digitale Eingänge vorhanden sind).

Ob das Gerät nun 900 € oder mehrere Tausend gekostet hat, ändert nichts am Prinzip dieser 'Zwangsheirat' von langlebiger Audio-Technik und kurzlebiger IT. Der finanzielle Schmerz über den Funktionsverlust ist zwar bei günstigeren Geräten kleiner, aber ärgerlich ist es in jedem Fall, wenn der Streaming-Teil eines teuren Geräts zum Elektroschrott wird, während der DAC noch funktionieren würde.
0

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um sich an einer Diskussion beteiligen zu können.